Mobilitätsnetz Heidelberg Lage der Stadt Heidelberg, Bergland und Ebene

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1 Lage der Stadt Heidelberg, Bergland und Ebene 1

2 Rückblick Nach 1945 gute Ausgangsbasis Streckennetz weitestgehend unzerstört Nahezu flächendeckende Erschließung des Stadtgebiets Regionale Vernetzung mit Überlandlinien (Schwetzingen, Wiesloch, Neckargemünd, OEG Rundlinie) 2

3 Rückblick Größte Ausdehnung des Heidelberger Straßenbahnnetzes zu Beginn der 60er Jahre 45,2 km Gesamtlänge 1962 Beginn des Schrumpfungsprozess es: Stilllegung der Strecke nach Neckargemünd 3

4 Rückblick Niedergang der Straßenbahn in den 70er Jahren Zunehmende Konkurrenz durch MIV Schwierige wirtschaftliche Situation 1970 Generalverkehrsplan: Empfehlung, das Netz auf die Hälfte zu reduzieren 1973/74 Stilllegung der Überlandstrecken Leimen Wiesloch und Eppelheim - Schwetzingen 4

5 Rückblick Ausbaupläne Straßennetz

6 Rückblick 1976 Rückzug der Straßenbahn aus der Altstadt Strecke Bismarckplatz Karlstor wird stillgelegt HSB verliert dadurch ca. 50 % der Fahrgäste im Bereich Altstadt 6

7 Rückblick Tiefpunkt Ende der 70er Jahre Netz ist auf 19,1 km geschrumpft Fahrgastzahlen 1980 auf 25 Mio. Fahrgäste gesunken (1970 noch 35 Mio.) Erheblicher Investitionsrückstau 7

8 Rückblick - Ausbaupläne Straßennetz

9 Rückblick 1981 Grundsatzbeschluss zur Rettung der Straßenbahn 1982 in den Generalverkehrsplan aufgenommen: - Beschaffung neuer Fahrzeuge - - Beschleunigungsprogramm - - Lückenschluss Berliner Straße Handschuhsheim 9

10 Rückblick 2003 Einführung der S-Bahn Rhein-Neckar 2009 Erweiterung S5 Elsenztalbahn/Sinsheim 2010 Erweiterung S51 Schwarzbachtalbahn Geplant: Erweiterung Richtung Bergstraße 10

11 Rückblick Pläne zum Ausbau des Netzes scheitern aus unterschiedlichen Gründen. Nur Strecke nach Kirchheim realisiert (2006) 11

12 Zukunftsperspektive Besondere Gründe für Ausbau des Heidelberger Netzes Historischer Stadtkern, topografische Lage der Stadt erfordert leistungsfähigen ÖPNV zur Lösung der Verkehrsprobleme Bevölkerungsstruktur tendenziell ÖPNV-orientiert (z.b. Studenten) Ausbau der S-Bahn hat gute Erschließung im Regionalverkehr geschaffen - konsequente Fortsetzung im Heidelberger Schienennetz erforderlich. 12

13 Zukunftsperspektive Günstige Zukunftsaussichten für Heidelberg Langfristiges Bevölkerungswachstum prognostiziert Stadt mit sehr hohen Zukunftschancen 72% der Binnenwege im Umweltverbund (Modal Split 2010) 13

14 Zielsetzung Mehr Umwelt- und Klimaschutz durch Ausbau des ÖPNV Stadt Heidelberg plant Reduzierung der CO 2 -Emissionen um 20 % (von 1987 bis 2015) Schadstoffkonzentration stellenweise über den Grenzwerten Ausweisung der Umweltzone Elektromobilität im ÖPNV sorgt für überdurchschnittliche Reduzierung von CO 2 -Ausstoß und Luftschadstoffen

15 Umsetzung Idee des Mobilitätsnetzes: Bündelung bisher diskutierter Einzelprojekte zu einem Maßnahmenpaket, um den Umsetzungsstau aufzulösen Nutzung der Rückgratfunktion der S-Bahn: attraktive Erschließung der Ziele abseits der S-Bahnhalte (z.b. Innenstadt, Universität) und regionaler Achsen, die nicht durch die S-Bahn erschlossen werden Höherer Gesamtnutzen für den Bürger 15

16 Umsetzung Bildung von zwei zentralen Verkehrsachsen A. Campusbahn: HD Altstadt Bismarckplatz-Hauptbahnhof Neuenheimer Feld Handschuhsheim 1. Teilprojekt Neubaustrecke Altstadt 2. Teilprojekt Ausbau Haltestelle Heidelberg Hauptbahnhof Nord 3. Teilprojekt Neubaustrecke Neuenheimer Feld 16

17 Umsetzung Bildung von zwei zentralen Verkehrsachsen B. OstWestbahn: HD Altstadt Bismarckplatz Hauptbahnhof (Süd) Bahnstadt Eppelheim Plankstadt Schwetzingen 4. Teilprojekt Neubaustrecke Altstadt 5. Teilprojekt Neubaustrecke Bahnstadt 6. Teilprojekt zweigleisiger Ausbau Autobahnbrücke bei Eppelheim 7. Teilprojekt Neubaustrecke Eppelheim - Schwetzingen 17

18 Umsetzung Bestand Neubau Ausbau Wegfall 18

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