Eine Wiederherstellung setzt immer ein vorhandenes Backup voraus. Wenn man nichts sichert, kann man auch nichts zurücksichern.

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1 Exchange Daten wieder ins System einfügen (Dieses Dokument basiert auf einem Artikel des msxforum) Eine Wiederherstellung setzt immer ein vorhandenes Backup voraus. Wenn man nichts sichert, kann man auch nichts zurücksichern. Speichergruppe zur Wiederherstellung (RSG) Die Verwendung von Recovery Storage Group eignet sich nur für die Wiederherstellung von Postfächern aus Postfachspeicher und kann im online Modus erfolgen, wodurch Ausfallzeiten vermieden werden. Für die Wiederherstellung von öffentlichen Ordnern muss auch weiterhin eine alternative Hardware verwendet werden. Der Zugriff auf die RSG ist nur über das Protokoll MAPI möglich und kann nur durch die Applikation ExMerge oder durch den Recover Mailbox Data (ab Exchange 2003 mit SP1) erfolgen. Somit ist der Zugriff beispielsweise mit einem Outlook Client nicht möglich! ExMerge kann auf dermicrosoft Downloadseite heruntergeladen werden. Mit Hilfe der Anwendung ExMerge kann ein Exchange Postfach in eine PST Datei exportiert und auch importiert werden. Weitere Informationen zu Konfigurieren des Administratorkontos, um ExMerge 2003 in Exchange 2003 zu verwenden findet Ihr in dem Microsoft Artikel KB Um einen Postfachspeicher im laufenden Betrieb auf den selben Exchange Server zurück zu sichern, muss die RSG erstellt werden. Dazu muss der Exchange Systemmanager über "Start -> Programme -> Microsoft Exchange -> System-Manager gestartet werden.

2 Im Exchange System Manager markiert man den gewünschten Server und erstellt eine Speichergruppe für die Wiederherstellung.

3 Der Name und die Pfade sollten auf dem Laufwerk verweisen, wo bereits die anderen Transaktionlogs liegen, da dort in der Regel ausreichend Festplattenspeicherplatz zur Verfügung steht. Wiederherstellung gelöschter Objekte Es kommt oft vor und das ein Anwender ein Mail gelöscht hat. Um nun das Dokument wieder herstellen zu können, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Durch die Verwendung der RSG kann nicht nur ein Dokument sondern auch das ganze Postfach wieder hergestellt werden. Aufbewahrungszeit: Bei aktivierten Aufbewahrungszeiten für gelöschte Nachrichten, Postfächer und öffentliche Ordner können auch Objekte die über den Papierkorb gelöscht wurden, wieder hergestellt werden. Per Default werden alle Dokumente in Postfachspeichern 7 Tage aufbewahrt und können nur manuell oder über eine Richtlinie überschrieben bzw. geändert werden. Bei Dokumenten die nicht über den Papierkorb gelöscht wurden greift diese Art der Wiederherstellung nicht!

4 Im Outlook wechselt man auf den Ordner Papierkorb und prüft, ob das gelöschte Dokument noch enthalten ist.

5 Sollte dies nicht der Fall sein, so kann man nun in eine Ansicht wechseln in welcher alle gelöschten Dokumente, innerhalb der gesetzten Aufbewahrungsfrist, angezeigt werden. Hierbei muss die Ansicht auf dem Papierkorb stehen und über die Menüleiste Extras -> Gelöschte Elemente wiederherstellen, wird die Wiederherstellungsansicht geöffnet. Das oder die gewünschten Dokumente markieren und über den Button Wiederherstellen. OST / PST: Bei einem Notebook Anwender kann das synchronisierte Postfach aus der OST in eine PST exportiert und über Outlook oder ExMerge in das neue Postfach importiert werden. Dies setzt voraus, dass die gelöschten Objekte noch nicht mit der OST synchronisiert wurden. hard deletetd: Eine Wiederherstellung von hard deletetd Objekten aus Outlook können durch das hinzufügen eines Registrierungsschlüssel am Client wieder rekonstruiert werden. Weitere Informationen zu How to recover items that have been hard deleted in Outlook findet Ihr in dem Microsoft Artikel KB RSG (Recovery Storage Group): Bei der Wiederherstellung über die RSG wird wie folgt vorgegangen:

6 In der RSG muss die Datenbank für die Wiederherstellung erstellt werden. Dazu muss man mit der rechten Maustaste auf Speichergruppe für die Wiederherstellung gehen und eine Datenbank mit "Wiederherstellung Datenbank hinzufügen" erstellen.

7 Auswahl des Postfachspeichers, welches das Postfach enthält, das wieder hergestellt werden soll.

8 Jetzt kann der Datenbank ein anderer Name gegeben werden.

9 Der Haken für Diese Datenbank kann bei einer Wiederherstellung überschrieben werden muss gesetzt sein. Ausserdem muss der Datenbankpfad auf das Laufwerk verweisen, wo bereits die anderen Datenbanken liegen, da dort in der Regel ausreichend Festplattenspeicherplatz zur Verfügung steht. Nun kann mit der Rücksicherung des Postfachspeichers erfolgen!

10 Starte die Sicherungs-MMC über "Start -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Sicherung" ohne den Assistenten.

11 Wechsel auf das Register Medien wiederherstellen und verwalten, öffne den entsprechenden Datensatz und wähle den Postfachspeicher aus. Über den Button Wiederherstellung starten wird der Vorgang fortgesetzt. Bei Wiederherstellen in wird der Servername des Exchange Servers angegeben und also Temporäres Verzeichnis empfiehlt es sich den Pfad der RSG anzugeben. Ausserdem muss der Haken bei "Letzter Wiederherstellungssatz" aktiviert werden, da sonst der "Hard Recovery" Vorgang nicht durchgeführt wird.

12 Die Rücksicherung in die RSG erfolgt. Nach der erfolgreichen Rücksicherung kann die Datenbank in der RSG bereitgestellt werden.

13 Diesen Hinweis mit JA bestätigen. Somit ist der zurückgesichert Postfachspeicher bereitgestellt. Sollte bei der Rücksicherung der Datenbank in die RSG, das Kontrollkästchen "Letzter Wiederherstellungssatz" nicht aktiviert sein, wird der "Hard Recovery" Vorgang nicht durchgeführt. Dann wird bei der Bereitstellung der Datenbank die Fehlermeldung C im Exchange System Manager erscheinen und die Datenbank kann nicht gemountet werden. Während des Wiederherstellungsvorgangs muss ein Log Verzeichnis angegeben werden, wo eine Restore.env Datei erstellt wird, die diese Informationen behält. Durch aufrufen des Parameters aus dem Exchange/Bin Verzeichnisses, wird mit Hilfe von eseutil der Hard Recovery Vorgang manuell ausgeführt und die Datenbank kann wieder bereitgestellt werden. eseutil /cc [Pfad zu dem Verzeichnis, das "Restore.env" enthält] Export via Recover Mailbox Data Der Assistent Recover Mailbox Data kann EXMERGE nicht ersetzt, sondern stellt eine sinnvolle Erweiterung dar. Ein Export ist hiermit nicht möglich.

14 Der zurück gesicherte Postfachspeicher in der RSG beinhaltet alle Postfächer. Als einzige Option stehen nur die Exchange-Aufgaben bereit. Den Assistenten mit Weiter fortfahren.

15 Die vorgegebene Aktion auswählen und fortfahren. Hier wird der Zielpostfachspeicher des Postfaches angegeben.

16 Auswahl zwischen den möglichen Aktionen: Zusammenführen Mit dieser Option können Sie dem aktuellen Postfach Objekte aus der Wiederherstellungsdatenbank hinzufügen. Doppelte Objekte werden erkannt und nicht zusammengeführt. Ordner, die im aktuellen Postfach noch nicht vorhanden sind, werden erstellt. Kopieren Mit dieser Option können Sie alle Daten an einen separaten Wiederherstellungsspeicherort im aktuellen Postfach kopieren. Der Inhalt der aktuellen Ordner wird nicht geändert. Die Grösse des Zielpostfachs wächst proportional zur Grösse des gesamten Wiederherstellungspostfachs.

17 In diesem Abschnitt kann ein Zeitpunkt definiert werden, an dem der Prozess beginnt. Der Vorgang ist erfolgreich abgeschlossen. Wiederherstellung auf einen anderen Server Eine Wiederherstellung des Postfaches auf einen neuen Server ist noch immer möglich.

18 Hierfür wird ein Server mit einer eigenen Active Directory Struktur benötigt, auf dem das Exchange Postfach aus dem Backup wieder hergestellt werden kann. Im Anschluss muss das Postfach über den Recover Mailbox Data Agent oder auch ExMerge in eine PST Datei exportiert werden. Aber ACHTUNG, durch die Verwendung des Recover Mailbox Data Agent gehen alle Regeln und Berechtigungen verloren! Nun kann diese Datei mit ExMerge auf den aktiven Exchange 2003 Server via ExMerge importiert werden. Wiederherstellung eines Postfachspeichers Sollte ein Postfachspeicher defekt sein, so kann dieser mit der Sicherung überschrieben werden. Hierfür wird das letzte Vollbackup, das letzt Vollbackup und das letzte differenzielle Backup oder das letzt Vollbackup und alle danach vorgenommenen inkrementellen Sicherungen benötigt. Die Bereitstellung des defekten Postfachspeichers muss aufgehoben werden. Die Sicherheitsabfrage mit JA bestätigen, um die Bereitstellung aufzuheben.

19 Jetzt müssen Anpassungen in den Eigenschaften der getrennten Datenbank vorgenommen werden.

20 In dem Register Datenbanken muss der Haken bei Diese Datenbank kann bei einer Wiederherstellung überschrieben werden gesetzt sein, da sonst die Datenbank nicht zurück geschrieben werden kann. Nun muss die Rücksicherung des Postfachspeichers vorgenommen werden und die bestehende Datenbank wird Überschreiben.

21 Nach erfolgreicher Rücksicherung kann der Postfachspeicher wieder bereitgestellt werden. Nach dieser Meldung können sich die betroffenen Benutzer, wo der Postfachspeicher die Postfächer beinhaltete, wieder mit Outlook anmelden. Wiederherstellung von Postfächern Diese Funktion hat nicht mit der Funktion von RSG zu tun. In der Ansicht Wiederherstellung von Postfächern werden alle getrennten Postfächer des selektierten Postfachspeichers angezeigt. Diese wesentlichsten Funktionen sind die Wiederherstellung des Benutzerobjektes im Active Directory und die Suche des Benutzerobjektes für das getrennte Postfach.

22 Um die Wiederherstellung für Postfachspeicher zu aktivieren muss der Exchange Systemmanager über "Start -> Programme -> Microsoft Exchange -> System-Manager gestartet werden.

23 In der Ansicht Extras -> Wiederherstellung von Postfächern rechte Maustaste und Postfachspeicher hinzufügen. Auf die Erweiterte Ansicht wechseln und nach Postfachspeichern Jetzt suchen.

24 Es sollten alle Postfachspeicher ausgewählt werden und diese mit OK bestätigt werden. Mit der Bestätigung von OK wird dies für alle Postfachspeicher aktiviert.

25 Sollte nun ein Postfach innerhalb einer der angegebenen Postfachspeicher getrennt sein, so wird dieses in der Ansicht angezeigt. Export des Benutzerobjektes Sollte das Benutzerobjekt aus dem Active Directory gelöscht sein und somit die Verbindung zum Postfach getrennt sein, so kann hierdurch das Benutzerobjekt erneuert werden.

26 Das entsprechende Postfach auswählen und über die Funktion Exportieren den Vorgang starten.

27 Mit Weiter fortfahren. Alle benötigten Felder markieren und fortfahren.

28 In dieser Maske wird der Zielcontainer für das Benutzerobjekt angegeben, welches benötigt wird um fortzufahren. Hier muss der Pfad und der Name für die ldf Datei angegeben.

29 Mit Fertigstellen ist der Export in die ldf Datei abgeschlossen, welche mit der Applikation Ldifde aus dem Windows 2003 Resource Kit wieder in das AD importiert werden.

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