MOBIL UND AUSSER KONTROLLE?

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1 Das Kundenmagazin der SQS Software Quality Systems MOBIL UND AUSSER KONTROLLE? SCHWERPUNKT Musik mobil: das Wohnzimmer als Konzertsaal FOKUS SQS Qualitätsgeprüft: Verkehrskontrolle in den Niederlanden STANDPUNKT IT-Produktion: Japan als Vorbild

2 Editorial GrenzenlOS mobil Forscher der US-Technologieschmiede MIT haben eine Smartphone-Software entwickelt, die Autofahrern eine möglichst anhaltende grüne Welle im Stadtverkehr verschafft. Zugleich meldet London, dass zu den dortigen Olympischen Spielen das bislang größte öffentliche Gratis-WLAN installiert werden soll. Und ein Blick nach San Francisco zeigt: Auf der dortigen Health-2.0-Konferenz wurde Lumoback vorgestellt ein mit einem Sensor bestücktes Pflaster, das Rückenhaltungen misst, analysiert und an eine Smartphone-App sendet, die dann Tipps für eine bessere Körperhaltung gibt. Test Automation FaQtory Vereinfachung von komplexen, umfangreichen Software-Tests Mit der Test Automation FaQtory profitieren unsere Kunden von zahlreichen Vorteilen in den Bereichen Testmanagement und -automatisierung: Transparente Preisgestaltung, unkomplizierte Prozesse Hohe Branchenkompetenz für Testautomatisierung in großem Maßstab Reduzierte Kosten und Risiken durch eher output- als personenbezogenes Vorgehen Effiziente Nutzung unserer globalen TestCenter, um Auslastungsspitzen abzufangen Höhere Qualität der getesteten Systeme durch optimierte Testqualität und -abdeckung Viele Analysten sind der Überzeugung, dass erst mit mehr Mobility in der IT die Computerrevolution ihre eigentliche Bestimmung erreicht hat. E-Mobility ist dabei, unsere Lebensrealität innerhalb weniger Jahre nachhaltiger umzugestalten als die an stationäre Rechner gebundene Informationstechnik in all den Jahrzehnten zuvor. Dass wir in der Tat an einer kritischen Schwelle angekommen sind, zeigen die Debatten rund um die wirtschaftliche und private Nutzung der IT. Nie war die Diskussion um Datenschutz und Sicherheit heftiger als heutzutage. In manchen nationalen und regionalen Parlamenten ziehen sogar erste sogenannte Internetparteien ein. Vor diesem Hintergrund gewinnt Software-Qualität eine nochmals höhere Bedeutung. Sie wird zu einem Muss, wenn die mobile Revolution der IT in geordnete Bahnen gelenkt werden soll. Schließlich soll es am Ende ja gerade nicht heißen: Mobil und außer Kontrolle so der Titel des Leitartikels in dieser Ausgabe. Doch nicht nur die Fragen der Anwender zum Thema Daten- und Systemsicherheit sind Quali tätsfragen. Auch Anbieter mobiler Lösungen haben ohne systematische Qualitätssicherung schlechte Karten. Denn ohne diese sind die Systemkomplexität, die Sicherheits- und Leistungsanforderungen sowie die rasant beschleunigten Produktzyklen der mobilen Welt gar nicht zu stemmen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Rudolf van Megen CEO der SQS Software Quality Systems AG SQS. Der weltweit führende Spezialist für Software-Qualität. Quality 1 / 2012 sqs.com

3 Zurückgeblickt Inhalt Inhalt Zurückgeblickt 130 Jahre Jahre mobiles Telefonieren Schwerpunkt Mobile Computing und Qualität: total mobil total außer Kontrolle? Konferenzsysteme: weltweit vernetzte Räume Digital Concert Hall: das Wohnzimmer als Konzertsaal Literaturtipp mobiles Die Diagnostiker 14 Lässt sich die Cloud aussperren? 4 Telefonieren Meine Stadt 16 Zürich: Eine Stadt erfindet sich neu FoKus SQS Neue Ansätze: Stellschrauben für höhere Testeffizienz Kostensenkung: die Cloud für das Testen nutzen Niederländische Verkehrskontrollen: mit Vollgas Richtung Qualität News aus: Chicago und London Standpunkt 34 CIO Anil Khopkar über Einfachheit in der IT-Produktion Die Zahl versus MEHR Wissen 38 Fachkonferenzen und Social Media: der Faktor Mensch 39 Karriere: 5 (nicht nur berufliche) Fragen an Miika Kuoppamaki, CEO, SQS Finnland 23 D as Zeitalter der Mobiltelefo nie begann genau am 12. Januar 1881 in Berlin. Noch konnte man dieses Handy nicht in die Hosentasche stecken, da es eine Grundfläche von rund einem Quadratmeter und eine Höhe von mehr als zwei Metern hatte. Auch hieß dieses Mobiltelefon noch Fernsprechkiosk und mehr als fünf Minuten Sprechzeit am Stück waren auch nicht drin. Aber der erste Schritt hin zum Telefonieren von unterwegs war getan und die Telefon zelle begann ihren In Großbritannien konzentriert sich fast die gesamte Aufmerksamkeit auf das klassische rote Design der K-Reihe. Sie erreichte 1935 mit den weltweit bekannten K6-Häuschen ihren Höhe punkt. Mehr als Exemplare gingen in Produktion, davon tun auch heute noch ihren Dienst, stehen sogar unter Denkmalschutz. Das Gros dieser roten Klassiker befindet sich mittlerweile in Privatbesitz und wird als Duschkabine, Aquarium oder Bar genutzt. Mehrere Tausend britische Pfund oder Euro müssen Interessenten für diesen Inbegriff der Telefonzelle heute auf den Tisch blättern. Welche Sammlerpreise wohl iphone & Co. in mehr als 100 Jahren erzielen werden? 40 Zitiert 41 Leserquiz / Impressum Mehr Infos und einen Marktplatz für die britische K6 bietet: i QR-CODE 34 über 100 Jahre währenden Siegeszug, bis die wirklich mobilen Geräte sie zu nehmend verdrängten. Von den ehemals über Telefonzellen sind in Deutschland zuletzt nur noch Exemplare übrig geblieben. Oder scannen Sie einfach diesen QR-Code mit Ihrem Handy. Wenn Sie in diesem Magazin auf einen solchen Code stoßen: Scannen Sie ihn mit Ihrem dafür eingerichteten Smartphone und schon sind Sie online mit zusätzlichen Hintergrundinformationen verknüpft. Quality 1 / 2012 Seite 3

4 SchWErpunkt Mobile ComPUTiNG und der FAKTOR QUAlität SchWErpunkt TOTAL mobil TOTAL ausser KONTROLLE? Mit der gegenwärtig rasant voranschreitenden Mobilisierung der IT ist das Computerzeitalter in Beruf und Alltag aller angekommen. Dies ermöglicht vollkommen neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services. Wer auf diesem Feld erfolgreich sein will, muss im Mobile Business vor allem schneller am Markt sein als der Mitbewerb. Ohne Blick auf die Qualität ist das nicht möglich. Aber auch Unternehmen als Anwender mobiler Apps müssen sich der Qualitätsfrage stellen, wenn aus der neuen mobilen Freiheit kein geschäftliches Chaos werden soll Follower bei Twitter sind ein lukratives wirtschaftliches Potenzial. Der Medienblog turi2.de hatte diesen Leser- und Kundenstamm über Monate hinweg aufgebaut bis ein Hacker im Herbst vergangenen Jahres den Twitter-Account kaperte und alle Follower mit unseriöser Werbung überschwemmte. Nach zwei Wochen Kampf eroberte sich turi2.de sein eigenes Konto im Zusammenspiel mit der amerikanischen Twitter-Zentrale zwar wieder zurück. Sein Renommee lag jedoch am Boden und rund Follower waren verloren. Ich bin froh, dass das nicht unser Kerngeschäft ist, erzählte Betreiber Peter Turi dem Medienmagazin journalist. Dieses an sich unscheinbare Beispiel deckt die Kehrseite neuer Geschäftsmodelle auf, welche die IT-Trends Mobility und Cloud miteinander verbinden und damit die mobile Verfügbarkeit von Informationen und Diensten auch externen Dritten anvertrauen. Indem Unternehmer ihre Daten und Anwendungen auf Anbieter und Nutzer außerhalb der eigenen Einflusssphäre verlagern, wirken sich Qualitätsmängel viel schneller und dramatischer aus als bislang üblich. Ist doch nur ein Handy! Ein weiteres Phänomen des Mobile Computing, das auf Anwenderseite die Qualitätsfrage aufwirft, ist die sogenannte Consumerisation. Der Begriff beschreibt die Tendenz, dass Mitarbeiter von Unternehmen Firmendaten und -anwendungen auf ihren privaten Smartphones oder Tablet-PCs verwenden, ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen. Die kleinen mobilen Helfer werden also de facto zum Teil der Unternehmens-IT. Bei den Anwendern dominiert dennoch die Haltung: Ist doch nur ein Handy!, während der IT-Organisation im schlimmsten Fall Probleme überhaupt nicht bewusst sind. Die Folgen reichen bis hin zu Daten-GAUs oder direkten Störungen des operativen Geschäfts. Solchen Risiken muss das Qualitätsmanagement von Unternehmen systematisch vorbeugen. Nicht ohne Grund erwarten IT-Betriebsstandards wie die Version 3 von ITIL, dass solche Risiken bereits erfasst und behandelt sind, wenn ein System in den Regelbetrieb geht. Last, but not least, stehen die Anbieter mobiler Lösungen vor neuen Qualitätsherausforderungen: Einerseits müssen sie mit ihren Angeboten auf den erheblich offeneren Märkten mobiler Software wie den App-Stores wesentlich schneller am Markt sein als mit herkömmlichen IT-Lösungen. Die Veröffentlichungszyklen neuer Angebote und Versionen sind extrem kurz und das Vertriebsmodell, Software dezentral zu entwickeln, aber über zentralisierte App-Stores zu vertreiben, ist verglichen mit dem traditionellen Softwaregeschäft eine veritable Revolution. Systematische Qualitätssicherung kann den Zeitdruck durch den extremen Time to Market im Mobile Business lindern. Andererseits haben es die Anbieter mit einer erheblich größeren Zahl und Vielfalt von Anwendersystemen zu tun, die sie beachten müssen. So rechnete die IT-Managerin Brigitte Bauer von den Österreichischen Lotterien in der letzten Ausgabe dieses Kundenmagazins vor, dass es allein für das Smartphone-Betriebssystem Android aktuell mehr als 300 verschiedene Endgeräte gibt, die es bei den Software-Tests vor einem Produktlaunch zu berücksichtigen gilt. Müssen deshalb die Disziplinen des Software-Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung für das Mobile Business neu erfunden werden? Was bleibt und was sich ändert Seit über vier Jahrzehnten sorgt die Disziplin des Software-Testens dafür, dass sich Programme funktional korrekt verhalten. Hierfür wurde eine Vielzahl von heute international standardisierten Vorgehensweisen, Methoden und Tools entwickelt. Software-Qualität ist heute also steuerbar. Dieses funktionale Testen von Software lässt sich größtenteils auch auf die sogenannten Embedded-Systeme mobiler Geräte übertragen. Mobile Betriebssysteme wie Android von Google oder ios von Apple stellen in dieser Hinsicht keine technologische Revolution dar. Der Test ihrer Funktionen gleicht letztlich dem Check eines Entertainmentprogramms in einem Flugzeug oder einer Bankensoftware. Allerdings müssen Qualitätseigenschaften wie etwa die bereits erwähnte Funktionalität oder auch Effizienz, Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit und Wartbarkeit neu priorisiert werden. Dieser sogenannte Qualitätsfingerabdruck fällt bei mobilen Geräten anders aus. So muss mobile Software beispielsweise mit den Akkuressourcen eines Smartphones viel sparsamer umgehen, als es bei Desktopcomputern der Fall ist, welche ohnehin die ganze Zeit am Stromnetz hängen. Seite 4 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 5

5 SchWErpunkt SchWErpunkt Solche spezifischen Anforderungen sind für die Tests mobiler Software daher unabdingbar. Der Fingerabdruck bei Smartphones muss deshalb auch abbilden, dass diese häufig in hochriskanten Umgebungen online sind. Stündlich wechselnde Netze, Angriffe per Bluetooth und kontinuierlich kommunizierende Apps verlangen einen deutlichen Fokus auf Sicherheit. Denn durch die fast ständige direkte Verbindung zum Internet steigt auch die Gefahr durch Angriffe von außen. Für die entsprechend notwendige Priorisierung von Qualitätseigenschaften existieren bereits bewährte Normen wie ISO / IEC : Mit ihrer Hilfe lässt sich jeder individuelle Qualitätsfingerabdruck vom Smartphone bis hin zum Flugzeug exakt beschreiben. Mobile Systeme stellen funktional keine technologische Revolution dar. Sie müssen jedoch sicherer und robuster sein als herkömmliche Anwendungen. i Autor: Diederik (Dik) Vos ist seit März 2011 Chief Operating Officer (COO) der SQS Software Quality Systems AG. Sein Know-how und seine Erfahrungen hat der 48-Jährige vor allem in IT-Service- und Beratungsunternehmen wie zum Beispiel AT & T und INS / Lucent Technologies gesammelt. Bei SQS verbessert er vor allem die Operational Excellence. Mithilfe des Qualitätsfingerabdrucks lassen sich wiederum die passenden Methoden und Verfahren aus dem existierenden Werkzeugkoffer des Testens auswählen. Die bei der eigentlichen Testausführung eingesetzten Werkzeuge sind in der mobilen Welt hingegen gänzlich andere als bei desktopgebundenen Systemen. Sogar die einzelnen Betriebssysteme verlangen hier nach unterschiedlichen Tools: Während für klassische IT-Systeme ein überschaubarer, immer gleicher Werkzeugsatz ausreicht, erfordert zum Beispiel die Testautomatisierung auf Android-basierten Smartphones ein Tool namens Robotium, während für iphones oder ipads wieder andere Tools benötigt werden. Neue Entwicklungsmethoden reichen nicht Letztlich benötigen die Entwickler und auch die Betreiber mobiler Betriebssysteme und Apps Methoden, welche helfen, den Spagat zwischen gestiegenen Qualitätsanforderungen und immer kürzer werdenden Releasezyklen zu schaffen. Für diese Herausforderung kursieren eine Reihe angeblicher Allheilmittel: von agiler Softwareentwicklung über Lean-Methoden bis hin zur sogenannten modellbasierten Softwareentwicklung. Während solche Instrumente im klassischen IT-Bereich optional sind, sind sie im Mobile Computing obligatorisch. Allerdings reichen sie nicht aus. Im Mittelpunkt muss vielmehr der erwähnte Qualitätsfingerabdruck stehen. Mit ihm lassen sich qualitätssichernde Maßnahmen über den gesamten Lebenszyklus der Software gezielt priorisieren und planen unabhängig davon, ob nun agile Methoden oder das altgediente V-Modell der Software-Entwicklung zum Einsatz kommen. Insofern bildet der Qualitätsfingerabdruck die Basis für eine systematische Qualitätssicherung, welche die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Effizienz und Benutzbarkeit mobiler Systeme erhöhen sowie gleichzeitig die Entwicklungseffizienz steigern und Releasezyklen verkürzen kann. Diese Qualitätssicherung ist im Mobile Computing zu einem Muss geworden. WelTWeIT vernetzte Räume und ReSSourcen ÜbER den Globus verteilte TEAms kämen ohne KONFERENzsySTEme für virtuelle meetings heute kaum noch aus. DAS RAUm- und RESSOURCENmANAGEmENT muss dabei REibungslOS laufen egal, wo die TeilnehmER sitzen und welche zugangs SySTEme sie nutzen. DiESER HERAUSFORDERUNG stellt sich der IT-AnbiETER GARAIO. W er heute neue Networking- Lösungen einführt, fängt in der Regel nicht bei null an. In allen Unternehmen gilt es, bereits bestehende Anwendungen und Messaging-Systeme einzubinden. Dies berücksichtigt auch das am Markt etablierte Raumverwaltungs-Tool GARAIO ROOMS, welches das Schweizer Softwarehaus GARAIO AG entwickelt hat. ROOMS lässt sich in gängige Messaging- und Standardsysteme integrieren und verfügt als vollständig webbasierende Lösung beispielsweise über eine Schnittstelle zur MS Exchange-Umgebung und ein Plug-in für Outlook. So können Raum- und Ressourcen- Reservierungen unmittelbar aus Outlook initiiert werden. Die meisten Kunden nutzen ROOMS vor allem dafür, ein Sitzungszimmer mit Beamer und Flipchart zu buchen, und wollen ihr Mailsystem nicht extra dafür verlassen, erklärt Tim Bänziger, Head of Products und Managing Partner bei GARAIO. Doch auch virtuelle Meetings in Form von Video- oder Telefonkonferenzen managt ROOMS bis hin zum Anstoßen des Systems und der Kamerasteuerung. Agile Entwicklung und reibungslose Testabläufe verschaffen uns Flexibilität und Schnelligkeit am Markt. Tim Bänziger, Head of Products & Managing Partner, GARAIO AG Seite 6 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 7

6 SchWErpunkt SchWErpunkt Mobile Mitarbeiter lassen sich über Schnittstellen in das System einbinden und zuschalten. Buchungen und kurzfristige Termin- oder Raumänderungen sind auch via Smartphone machbar und werden sofort im Messaging-System synchronisiert. Jederzeit vernetzt arbeiten zu können ist für die Kunden des in Bern ansässigen IT-Spezialisten ein Muss. Dazu zählen insbesondere Unternehmen aus dem Bankensektor, der Beratungsbranche und der Telekommunikation. Ihnen bietet die ROOMS-Software ein System zur kompletten Verwaltung und Organisation von PC-Arbeitsplätzen, Sitzungszimmern, Videokonferenzen, Event-, Seminar- und Schulungszentren. Auch das Besuchermanagement gehört zum Aufgabengebiet, bei Banken kommen speziell Kundenempfangszonen hinzu. Fahrzeugdienste, Parkplatzmanagement und Catering- Services sowie die generelle Einbindung externer Mitarbeiter, Berater und Dienstleister runden das Leistungsprofil ab. Hierfür muss das System hoch skalierbar sein, verschiedene Zeitzonen und Schriftzeichen berücksichtigen und die Rechnungserstellung in lokalen Währungen gewährleisten. Weniger s, keine Doppelbuchungen Durch den Einsatz eines Tools wie ROOMS lassen sich Zeit, Personal- und Kostenaufwände erheblich reduzieren. So konnte ein Großunternehmen, in dem sich pro Monat rund s nur um Raum- und Ressourcen management drehten, die Mailflut mithilfe von ROOMS eindämmen, da Anfragen, Bestätigungen, Umorganisationen und Weiteres in einem zentralen Tool verarbeitet und angezeigt werden. Zudem nutzen Unternehmen ROOMS häufig, um ihre auf Outlook, Access und Excel verteilten Funktionen für Raum- und Ressourcenmanagement zu konsolidieren und dadurch Doppel buchungen zu vermeiden ein Segen für Außendienstler mit dicht gedrängtem Terminplan. Last, but not least, hilft das System bei der Flächenverwaltung. Wenn sich durch ROOMS herausstellt, dass etwa ein Schweizer Unternehmen statt nur 750 Plätze benötigt, kann es bei einer durchschnittlichen Arbeitsplatzfläche von acht Quadratmetern und einem jährlichen Preis von 800 Schweizer Franken pro Qua dratmeter rund 1,6 Millionen im Jahr sparen, rechnet Tim Bänziger vor. Da über ROOMS und Outlook häufig sensible Daten geführt werden, gilt es strenge Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Davon profitieren nicht zuletzt Mitarbeiter, die mobil auf das System zugreifen, da sich gerade unterwegs zahlreiche Schwachstellen für Angreifer und Hacker bieten. Die mobile wie auch die stationäre Kommunikation des webbasierten Systems läuft über https. Die Datenfelder werden verschlüsselt in der Datenbank abgelegt und bestimmte Daten anonymisiert. Insbesondere bei Banken muss das System mit dem gleichen höchsten Sicherheitsstandard wie das eigentliche Bankensystem implementiert sein. Qualität sichern Angesichts solch hoher sicherheitstechnischer, aber auch betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Anforderungen legt GARAIO großen Wert auf professionelles Testen und Qualitätssicherung. Dies übernimmt seit 2011 SQS Software Quality Systems als Partner. Um sich einzuschwingen, hatte GARAIO zunächst ein Pilotprojekt aufgesetzt, in dem die Kommunikation, die fachliche und methodische Zusammenarbeit sowie die Offshore-Leistungserbringung durch SQS getestet wurden. Dadurch ist nicht nur schnell ein Vertrauensverhältnis entstanden, sondern wir konnten auch gleich die Infrastruktur für die Tests des nächsten Hauptrelease von ROOMS verbessern, die SQS derzeit durchführt, erklärt Tim Bänziger. Zudem gibt es zwei feste Ansprechpartner, die wir jederzeit direkt kontaktieren können: einmal den Testteamchef im SQS-Testcenter in Kairo und dann ganz in Standortnähe den Delivery Manager und das lokale Management in Zürich. GARAIO kann nun mit einem beschleunigten Release planen, da sich die Testdurchlaufzeiten mithilfe von SQS von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzen lassen, sagt Karsten Pech, Account Manager und Mitglied der Geschäftsleitung SQS Schweiz. Zudem werden nicht nur Mitarbeiter aus der Administration, sondern auch die Softwareentwickler entlastet und können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Daher sei geplant, die Zusammenarbeit mit SQS über die ROOMS-Releases und -Updates hinaus auch auf die Entwicklung von Individualsoftware für langfristige Kundenprojekte bei Großunternehmen auszuweiten. Die Testdurchlaufzeiten lassen sich mithilfe von SQS von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzen. Karsten Pech, Account Manager und Mitglied der Geschäftsleitung SQS Schweiz Die Bedeutung von Testen und Qualitätssicherung für das mobile vernetzte Arbeiten schätzt Tim Bänziger als sehr hoch ein: Wer fernab vom Hauptstandort seiner Firma mobil und vernetzt arbeitet und dort auf funktionierende Software angewiesen ist, wo nicht mal eben ein Servicetechniker vorbeikommen kann oder ein Support-Mitarbeiter zu erreichen ist, braucht umso mehr verlässliche Qualität für seine Geräte und Anwendungen. i Mehr unter: Seite 8 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 9

7 SchWErpunkt SchWErpunkt DAS WOHNzimmer als KONzERTSAAl Die Digital Concert Hall macht die Konzerte der Berliner Philharmoniker weltweit mobil live und über das Internet. Mit der Digital Concert Hall verfügen die Berliner Philharmoniker seit 2009 über einen bislang einzigartigen Webservice. Durchschnittlich einmal pro Woche überträgt das Orchester ein Livekonzert über das Internet. Außerdem haben die Abonnenten Zugriff auf mittlerweile mehr als 100 Mitschnitte mit Hunderten von Musikwerken. Wer dabei nun an ruckelige Youtube-Videos, statische Kameraperspektiven und mäßige Bild- und Tonqualität denkt, liegt völlig falsch, sagt Produktionsleiter Christoph Franke. In Sachen Qualität haben wir schon vor drei Jahren jede DVD und jede herkömmliche Fernsehproduktion übertroffen. Alles andere wäre auch mit der Position der Berliner Philharmoniker als weltweit führendes Orchester nicht vereinbar. I n Zentralaustralien muss ein besonders enthusiastischer Freund der klassischen Musik leben. Als Daniel Barenboim am Sonntagabend in der Berliner Philharmonie den Taktstock hebt, um Edward Elgars Oratorium The Dream of Gerontius anzustimmen, blinkt in der Kundendatenbank der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker ein einzelner Punkt in der australischen Wüste auf, obwohl es dort bereits fünf Uhr in der Früh ist. Der dortige Klassikfan ist einer von über tausend Zuschauern weltweit, die dieses Konzert live über das Internet verfolgen. Kamerasteuerung per Joystick Das Herz der Digital Concert Hall schlägt in einem winzigen, mit einer Unmenge von Bildschirmen, Ton- und Steuerungstechnik vollgestopften Raum, der kleiner sein dürfte als die meisten Wohnzimmer, in welche die Konzerte live übertragen werden. Vier bis fünf Kameramänner und -frauen drängen sich während einer Produktion dicht an dicht vor ihren Joysticks und Reglern. Sie steuern sechs bis sieben Kameras im Konzertsaal. Dazwischen der Bildregisseur, der dem Team ähnlich wie Barenboim, der gerade auf dem Podium dirigiert die jeweils passende Kameraeinstellung aufruft. Diese Schnitte müssen bis auf Sekundenbruchteile genau sitzen. Deshalb bereitet sich der Regisseur auch mindestens eine Woche auf jedes Konzert vor, indem er die jeweiligen Partituren akribisch studiert und daraus seine Bilddramaturgie entwickelt: Wann setzt die Oboe mit ihrem Solo ein? Wann hat der Chor einen großen Moment? Der Erfolg der Digital Concert Hall rechtfertigt diesen Aufwand, ist Robert Zimmermann, Managing Director der federführenden Berlin Phil Media GmbH, überzeugt. Über registrierte User auf unserer Website und fast zahlende Jahresabonnenten sind für eine kulturelle Institution Spitzenzahlen im Internet und Mobile Business. Dennoch finanziert sich die Digital Concert Hall noch nicht selbst, zumal auch die Anfangsinvestitionen für die technische Grundausstattung in die Millionen gingen. Das Budget ist jedoch gesichert, da die Deutsche Bank als Hauptsponsor des Orchesters die Internet-Philharmonie bis 2015 finanziert. Wir denken, dass wir uns bis dahin zum größten Teil wirtschaftlich selbst tragen können, zeigt sich Zimmermann zuversichtlich. Die Berliner Philharmoniker sehen ihr digitales Premiumangebot vor allem als Zukunftsinves tition, besonders da sich die klassischen Vertriebskanäle CD-Produktion und Fernsehübertragung klar im Abwärtstrend befinden. Die großen Musiklabels haben die Herausforderungen durch das Internet verschlafen und kämpfen deshalb heute mit sinkenden Absatz- und Umsatzzahlen. Die Fernsehsender wiederum, auch die öffentlich finanzierten, scheuen sich zunehmend vor Produktionen, bei denen sie nach TV-Maßstäben nur ein Spezialpublikum erreichen. Seite 10 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 11

8 SchWErpunkt Literaturtipp Direkter Draht zum Publikum Mit dem virtuellen Konzertsaal, der zugleich mit den Social-Media-Kanälen des Orchesters verknüpft ist, gewinnen die Berliner Philharmoniker etwas, was CD und Fernsehen nicht bieten: den direkten Draht zu ihrem Publikum weltweit. Mehr als Fans hat das Orchester auf Facebook um sich versammelt. Hier läuft die Diskussion bereits an, bevor der erste Takt von Elgars Oratorium angestimmt ist. Die Kommentare reichen am Ende vom schlichten Ich freu mich schon! über musikwissenschaftliche Ausführungen und Bewertungen der Artisten bis hin zu einem Hilfeschrei: Hier fiel mitten im Konzert der Strom aus! Über die Digital Concert Hall hat das Orchester einen größeren Einfluss auf die Vertriebswege gewonnen, sagt Zimmermann. Wir kennen auf einmal wieder unsere Kunden und können sie auch direkt ansprechen, nämlich über unsere Website sowie über Youtube, Facebook und Twitter. Außerdem kontrollieren wir den gesamten Prozess: vom Konzert selbst über Produktion und Vertrieb bis hin zur Betreuung unseres Publikums. Das Engagement des Ensembles in der Onlinewelt sei dabei keine Überraschung. Robert Zimmermann berichtet: Die Berliner Philharmoniker sind schon seit Jahrzehnten für ihre Offenheit gegenüber technischen Innovationen bekannt. In der langen Ägide von Herbert von Karajan zum Beispiel nutzten sie die gesamte Palette der damals möglichen medialen Vermarktung. Eine unter Karajan eingespielte Aufnahme der Alpensinfonie von Richard Strauss gilt heute als erste Klassik-CD-Produktion überhaupt, bei der digitale Aufnahmetechnik verwendet wurde. Da diese Vorreiterrolle stets mit einem extrem hohen Qualitätsanspruch einhergeht, müssen sich die Techniker der Digital Concert Hall immer wieder auf Neuland begeben, wenn die aktuell verfügbaren Software- und Hardware- Lösungen ihren Anforderungen nicht genügen. Von 2006 bis 2009, als der Launch des virtuellen Konzertsaals vorbereitet wurde, standen die Technikexperten zum Beispiel in direktem Kontakt mit Software-Anbietern für die digitale Ton- und Bildproduktion sowie für störungsfreies Livestreaming über das Internet. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass die hohen Anforderungen der Digital Concert Hall an diese Lösungen berücksichtigt wurden. Heute stehen vor allem die TV-Gerätehersteller im Mittelpunkt des philharmonischen Interesses, da sich die aktuellen Fernseher immer mehr zu internetfähigen Alleskönnern weiterentwickeln, die den klassischen Rechner als Entertainmentzentrale ablösen. Die Berliner Philharmoniker müssen solche Entwicklungen mitgestalten, wenn sie den Kontakt zu ihrem Publikum weiter intensivieren wollen, meint Robert Zimmermann. Eine Hürde besteht für uns dabei noch darin, dass die großen TV-Geräteproduzenten alle ihren eigenen Standard verwenden. Mit Sony hat Zimmermann nun die erste Kooperation geschlossen. Käufer von Fernsehgeräten oder Blu-Ray-Playern dieses Anbieters finden die Digital Concert Hall bereits im Hauptmenü der Geräte vorinstalliert. Fernseher mit Samsung Smart TV verfügen über eine App, mit der sich eine optimierte Version des Angebots aufrufen lässt. Doch was brachte das Projekt Digital Concert Hall vor mehr als fünf Jahren in Gang? Produktionsleiter Christoph Franke erinnert sich: 2005 hatte das Orchester auf einer Asientournee einen Auftritt in Taipeh, der vor dem Konzert haus auf einer Großleinwand übertragen wurde. Am Ende hatten sich dort rund Menschen versammelt, die auch nach dem Ende des Konzerts nicht nach Hause gingen, sondern auf die Musiker warteten. Als diese einer nach dem anderen auf dem Vorplatz erschienen, wurden sie wie Popstars bejubelt und gefeiert. Vor allem für dieses Publikum, das es weltweit gibt, betreiben wir die Digital Concert Hall. i Mehr unter: Zukunft ohne Hardware Wahrscheinlich wird schon die nächste Generation kopfschüttelnd Videos betrachten, in denen sich Menschen mit den winzigen Bildschirmtastaturen heutiger Smartphones abmühen. Hardware? Wer braucht sie in Zukunft überhaupt noch, wenn Anwendungen zukünftig in einen Zuckerwürfel passen, mit einer Leistung von weniger als 10 Milliwatt arbeiten und per Augenbewegung gesteuert werden können? Davon geht zumindest Rolf R. Hainich aus, einer der überzeugtesten Verfechter der sogenannten erweiterten Realität (Augmented Reality). Dass Hainichs Buch The End of Hardware bereits in dritter erweiterter Auflage erschienen ist, zeigt, dass er einen Nerv getroffen hat und seine Zukunfts- und Technologieszenarien nicht einfach unter Sciencefiction abgehakt werden können. Ein augengesteuertes und ins Brillengestell inte griertes Mobiltelefon ist nach Meinung des Autors eben keine bloße Fantasie mehr. Bis ins kleinste Detail zeigt er, was heute bereits technologisch möglich ist und was daraus in Zukunft noch erwachsen kann. Insofern kommen bei Hainich nicht nur diejenigen auf ihre Kosten, welche beim Lesen gerne in die Zukunft reisen. Gerade auch die an der technischen Seite der mobilen Kommunikation Interessierten finden in diesem Buch reichlich Lesestoff. Rolf R. Hainich: The End of Hardware Augmented Reality and Beyond 3. Auflage (BookSurge) Euro Seite 12 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 13

9 Die DiAGnOStiker Die DiAGnOStiker Die DiAGNOSTiker Lässt sich die Cloud aussperren? Dr. Frank Simon ist Leiter der Research-Abteilung bei SQS und stellt im Corporate Blog als Diagnostiker IT-Trends auf den Prüfstand Heinz Bons ist Mitbegründer der SQS Software Quality Systems AG und Principal Consultant FS / FRANK SIMON Heinz, verwendest du eigentlich schon die Cloud? HB / HEINZ BONS Wenn du meinen privaten -Account als Cloud bezeichnest, ja. FS Aber klar doch, genauso, wie Ebay, Skydrive, die icloud, Facebook und so weiter Cloud-Dienste sind. HB Dann verwenden im Prinzip doch heute jeder und auch alle Unternehmen die Cloud freiwillig oder unfrei- willig! Viele greifen vom Firmenrechner auf Facebook, Google Mail oder File-Sharing-Plattformen zu, die Nutzerdaten auf unbekannten Servern irgendwo auf dieser Welt speichern. Das kann für ein Unternehmen sehr gefährlich werden. FS Man muss natürlich schon aufpassen, was man tut oder besser nicht tut. Aber überwiegen nicht die Vorteile? Nimm als Beispiel Google Doc: Du siehst live, wenn jemand am Dokument arbeitet, keine Firewallprobleme, keine Zugriffsprobleme. HB Aber deine Dokumente sind eben vielleicht auch Leuten transparent, die du gar nicht eingeladen hast. Security hat in den Unternehmen einen großen Stellenwert. Für die Cloud scheinen aber noch andere Maßstäbe zu gelten. Doch muss auch hier sichergestellt werden, dass businesskritische Daten nur für diejenigen einsehbar sind, die dazu auch berechtigt sind. Das kannst du bei Google nicht, von daher würde ich die Verwendung solcher Cloud- Dienste im Unternehmen verbieten. FS Das ist meiner Meinung nach unrealistisch. Insbesondere wenn du den aktuellen Trend der sogenannten Konsumerisierung betrachtest, bei der Mitarbeiter geschäftliche Daten auf privaten Geräten wie Smartphones oder Tablet-PCs verwenden. So hält die Cloud durch die Hintertür Einzug so oder so. Diese Verwendung un eingeschränkt zu verbieten funktioniert nicht. Die Nutzer werden stärker sein. HB Ja, wenn etwa die -Richtlinien des Arbeitgebers so restriktiv sind, dass das Empfangen und Versenden von Attachments unmöglich wird, dann suchen sie nicht selten nach Aus wegen, die eben meistens bei -Providern in der Wolke enden. Ich sehe ja durchaus die Vorteile. Aber es geht nicht nur um Sicherheit. Wer sichert denn bei den Cloud-Providern die Daten? Wer prüft, ob die über die Cloud versendeten s tatsächlich korrekt ankommen? Cloud-Services müssten hier Mindestkriterien erfüllen. FS Das sehe ich genauso. Den Mitarbeitern ist ja nur wichtig, dass sie die Vorteile der Cloud nutzen können. Dabei sollte ihnen auf jeden Fall klar sein, dass Unternehmensdaten eine andere Bedeutung haben als etwa die Planung des nächsten Wochenendes. Die meisten Mitarbeiter wären wahrscheinlich über eine gewisse Governance sogar dankbar, wenn sie ihnen hilft, die Risiken der Cloud realistisch einzuschätzen. HB Also bleibt es nach wie vor wichtig, die zentrale IT mit schwergewichtigen Konzepten und Strategien abzusichern. An wohldefinierten Punkten kann dann die Cloud sicherlich Zusatznutzen bringen. FS Das setzt eine explizite Cloud- Strategie voraus, die den Mitarbeitern übrigens auch zeigt, dass sich das Management mit neuen Themen beschäftigt, sich proaktiv darum bemüht und eben nicht nur verbietet und verhindert. HB Das klingt nach einer Gratwanderung zwischen Freiheit und Restriktion. Sicher nicht leicht. Ich denke, hier ist das Qualitätsmanagement gefragt, dessen Aufgabe es ist, sich genau um solche unternehmensweiten Anforderungen zu kümmern. FS Und wo ein Qualitätsmanager ist, sollte auch ein Testmanager sein: Denn irgendjemand muss bei den jeweiligen Cloud-Anbietern schließlich prüfen, ob diese die Anforderungen erfüllen, welche das Quali tätsmanagement definiert hat. Und das nicht nur einmal, sondern wiederkehrend, in Regressionstests. Ein Beispiel: Gerade hat Google die Datenschutzbestimmungen geändert. Es ist jetzt die Aufgabe des Testmanagers sicherzustellen, ob Google in der neuen Version noch die Vorgaben der unternehmenseigenen Cloud-Strategie erfüllt. HB Für ein Unternehmen stellt sich also vor allem die Frage, welche Risiken tragbar sind und welche nicht. Es kann und sollte nicht versuchen, alle Risiken abzuschaffen, was übrigens auch sehr teuer wäre. Autofahren birgt ebenfalls Risiken, dennoch können und wollen wir nicht darauf verzichten. i Mehr unter: Seite 14 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 15

10 Meine Stadt Meine Stadt Zürich Eine Stadt erfindet sich neu Zürich. Ist die größte Schweizer Stadt nicht wie das ganze Alpenland Sinnbild für Stabilität und Kontinuität? Vital Meyer, der vor 25 Jahren nach Zürich kam und seitdem dort wohnt, hat die Metropole anders erlebt. Seine Geschichte beschreibt eine Stadt, die sich aus ihrer Erstarrung befreit hat und gerade viel Neues ausprobiert. Selten hat es wohl ein neues Gebäude so schnell zum Wahrzeichen einer altehrwürdigen Stadt gebracht. Der erst vor wenigen Monaten fertiggestellte Prime Tower im Westen des Züricher Zentrums gilt bereits heute als Symbol der Schweizer Metropole. Als hätten ihre Bewohner nur darauf gewartet, dass das nun mit 126 Metern höchste Gebäude der Schweiz dem Aufbruch Zürichs ein Gesicht verleiht. So führt Vital Meyer, Head of Swiss German bei SQS Software Quality Systems in der Schweiz, seine Besucher denn auch zuerst und ohne Umwege ins Clouds, in das Restaurantcafé in der obersten Etage des Hochhauses, das auf einem ehemaligen Industrieareal errichtet wurde. Sie hat zum Glück nicht recht behalten, sagt Meyer und lässt seinen Blick vom Restaurant in den Wolken über den Westen Zürichs hinweg gleiten. Vor allem dieser Bezirk macht deutlich, wie sich die Stadt derzeit zum Teil neu erfindet. An manchen Ecken bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Wieder am Fuß des Prime Towers angelangt, deutet Meyer auf einen improvisierten Parkplatz, auf dem noch Bauschutt lagert. Hier an dieser Stelle habe ich meinen 40. Geburtstag gefeiert. Aber das Restaurant ist längst wieder abgerissen. Der Platz sei für ein weiteres Neubauprojekt frei gemacht worden. Zürich ist gebaut. Vital Meyer Head of Swiss German bei SQS Software Quality Systems Als Vital Meyer sich vor rund 25 Jahren als Student an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) in Zürich einschrieb, produzierte die Stadt kaum positive Schlagzeilen erschütterten die Opernhaus krawalle die Schweizer Metropole, bei denen sich mehrere Hundert Jugendliche eine Straßenschlacht mit der Polizei lieferten. Weitere sollten folgen. Darüber hinaus war Zürich in den 80er-Jahren vor allem auch für seine offene Drogenszene im sogenannten Needle Park mehr berüchtigt als berühmt. Zugleich befand sich die Einwohnerzahl im freien Fall. Sie ging von Mitte der 60er-Jahre auf nur noch knapp über Menschen im Jahr 1987 zurück. Eine starke Stadtflucht hatte eingesetzt, zumal die beengte Lage zwischen Hügeln und Bergen kaum neue Akzente in der Stadtplanung zuzulassen schien. Politisch, wirtschaftlich und vom gesellschaftlichen Klima her dominierte eine Atmosphäre der Erstarrung. So formulierte denn auch 1986 die damalige Baudirektorin der Stadt ihren berühmt gewordenen Satz: Zürich ist gebaut. Blick aus dem Prime Tower Die neu entstehenden Wohn- und Büroimmobilien sind gefragt. Unternehmen wie Allianz Suisse, Citibank, Ernst & Young, Sony oder UBS beziehen neue Büroflächen in Zürich-West und Umgebung. Diese neue Generation an kommerziellen Immobilien unterstreicht den umfassenden Strukturwandel in der Stadt. So ist absehbar, dass viele große Arbeitgeber des Dienstleistungssektors wesentliche Ressourcen aus der Innenstadt in die neuen Wachstumsgebiete verlagern. Seite 16 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 17

11 Meine Stadt Meine Stadt Sie können dort zu geringeren Mietkosten Räumlichkeiten beziehen, die auf ihre spezifischen Betriebsabläufe zugeschnitten sind. Nach Aussage der Stadtplaner arbeiteten Ende Menschen in Zürich-West sollen es rund und längerfristig Arbeitnehmer sein. 37 % Anteil des öffentlichen Nahverkehrs am GESAmtvERKEHR in ZüriCH 27 AnzAHl der SCHWEizer MeiSTERTiTEl, die der ZüriCHER FuSSballvEREin Grasshoppers gewann 1523 JAHR, in dem der ZüriCHER PREDiGER UlriCH ZwiNGli die REFORmATion in der SCHWEiz in GANG setzte Dynamik auf alten Arealen Auch das Angebot für Wohnimmobilien ist in Bewegung geraten. In Zürich-West entstehen zum Teil Neubauten, zum Teil werden alte Industriegebäude entkernt und für Wohnzwecke saniert. Dies führt dazu, dass in Zürich- West das Alter der dortigen Wohnbevölkerung wesentlich niedriger ist als im Zürcher Durchschnitt. Dass die Schweizer Metropole nicht nur in ihrem westlichen Teil, sondern auch insgesamt die Wende geschafft hat, zeigt die seit etwa 15 Jahren wieder steigende Einwohnerzahl der Stadt. Die zurückgewonnene Dynamik fußt dabei auf mehr als neuen Bauprojekten. In der Tat ist Zürich ja schon lange an seinen räumlichen Grenzen angelangt, da hatte die Baustadt rätin schon recht, erzählt Vital Meyer. Ein wichtiger Schritt habe darin bestanden, den bestehenden Raum effizienter zu nutzen zum Beispiel durch eine Neuordnung des Verkehrs in Zürich und den umliegenden Gebieten. Vor allem der öffentliche Nahverkehr sei in den vergangenen 20 Jahren massiv ausgebaut worden. Er gilt heute als weltweit vorbildlich. So eröffnete zum Beispiel 1990 ein im Kanton Zürich flächendeckendes S-Bahn-System, das 2010 im Durchschnitt fast Reisende täglich beförderte. Die heute weiter zunehmende Nachfrage bedienen die Verkehrsplaner durch kontinuierliche Streckenerweiterungen und Verdichtungen der Fahrpläne. Meyer weiß dieses Angebot zu schätzen: Ich hab schon immer in der Stadt gewohnt und brauche deshalb kein Auto. Falls er für einen Großeinkauf oder einen Ausflug in die Berge dennoch eines benötigt, steht ihm ein ausgefeiltes Carsharing-Angebot zur Verfügung. Dieses setzt in Zürich auf die konsequente Verzahnung von öffentlichem und Individualverkehr. Beim größten Anbieter Mobility etwa erhalten Ticketabonnenten der Schweizer Bahn oder des Zürcher Verkehrsverbunds Sonderkonditionen. Was außerdem dazu beiträgt, dass das heutige Zürich in den diversen Städterankings weltweit eigentlich immer einen der Spitzenplätze belegt, ist die Lebensqualität, sagt Meyer, als er auf dem Röntgenplatz unweit des Hauptbahn hofs angekommen ist. Dieser Platz wurde einst im 19. Jahrhundert als sechsarmige Kreuzung angelegt und galt bis 1983 als Verkehrs knoten punkt. Seitdem dient er den Anwohnern als Treffpunkt, auf dem Kinder ungestört spielen können, führt Meyer weiter aus. Das Röntgenplatzfest jedes Jahr im August oder das dortige Sommerkino zieht mittlerweile auch viele Bewohner aus anderen Stadtteilen an. MEINE STÄDTETIPPS SCHWEizER WhiSKy Oben rattern die Züge entlang. Unten gehen Obst, Wein und Feinkost über die Ladentheke. Mit der Markthalle IM VIADUKT verfügt Zürich-West über eine gute Adresse rund um gutes Essen und Trinken. Käsers Schloss, einer der Marktanbieter, ist zwar die nach eigenen Angaben kleinste Whiskybrennerei der Welt, hat für seine Branntweine dennoch renommierte Preise gewonnen. Markthalle IM VIADUKT zwischen Limmatstraße und Neugasse SCHWEizER Jazz Das Schauspielhaus Zürich gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Theatern. Mit der Nebenbühne des Schiffbaus im Zürcher Westen verfügt das Haus seit 2000 auch über eine Spielstätte in einem Illegale Bars im Keller Zürich ist viel offener, kosmopolitischer geworden, seit ich vor drei Jahrzehnten zum Studieren hierherkam, erinnert sich Meyer: Die Stadt hat sich eindeutig zu einer weltläufigen Metropole entwickelt. Heute kann sich niemand mehr vorstellen, dass es noch vor drei Jahrzehnten unverheirateten Paaren im Zürich des protestantischen Reformators Zwingli verboten war, sich eine Wohnung zu teilen. An bestimmten Feiertagen hatten Kinos Aufführungsverbot. Und wir gingen damals in illegale Bars in ehemaligen Luftschutzbunkern und Kellern, weil die Auflagen für die Gastronomie so strikt waren. Heute hingegen seien es längst mehr als ein, zwei Straßen, die in der Nacht belebt sind. Vielmehr sorgten nun Nachtbusse dafür, dass Touristen und Nachtschwärmer von einem Ort zum anderen kommen. Das zieht zahlreiche Besucher in die Stadt. Leider nehme ich dieses Angebot heute viel zu selten wahr, sagt Vital Meyer und lacht. spektakulären ehemaligen Industriegebäude. Dieser eins tige Produktionsort von Maschinen und Turbinen ist auch die Adresse des Moods, eines der führenden Schweizer Jazzclubs. Moods im Schiffbau Schiffbaustraße 6, +41 (0) SCHWEizER Piazza Früher eine Straßenkreuzung, heute ein Treffpunkt für Anwohner und Familien: Den verkehrsberuhigten Röntgenplatz haben sich die Bewohner Anfang der 80er- Jahre selbst erkämpft. Freiluftkino, ein Nachbarschaftsfest jedes Jahr im August und andere Veranstaltungen verbreiten die Atmosphäre einer italienischen Piazza. Röntgenplatz an der Kreuzung Röntgenstraße / Neugasse Seite 18 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 19

12 Fokus SQS FOkus SQS StellSCHrauben für höhere TeSTeFFIZIenz Viele Unternehmen verfügen seit Jahren über etablierte Softwaretest- Prozesse. Test Asset Optimisation (TAO) und Test Automation FaQtory (TAF) sind zwei aktuelle Ansätze, um die Effizienz dieser Testprozesse weiter zu erhöhen. Die Testware in vielen Unternehmen spiegelt die über Jahrzehnte historisch gewachsenen heterogenen Softwaresysteme wider und besteht daher meist aus einer großen Zahl von mehr oder weniger ungeordneten Testfällen, Testdaten und Testscripts (Test Assets). Derartige Artefakte besitzen zwar noch einen Wert, sind aber häufig nicht einmal mehr eindeutig Kategorien wie Testfall oder Testdaten zuzuordnen. Es kostet einen hohen personellen und zeitlichen Aufwand, Schneisen in solch einen Dschungel zu schlagen, um dann festzustellen, dass die Testergebnisse nur über eine begrenzte Aussagekraft verfügen und neue Tests gebraucht werden. Auch wenn eine Brandrodung dieses Dschungels, also ein kompletter Neuanfang, attraktiv erscheinen mag: Praktisch ist das kaum realisierbar. Vielmehr machen ein systematisches Erschließen und Durchforsten ökonomisch oft deutlich mehr Sinn. Hier setzt die Idee hinter Test Asset Optimisation (TAO) an: Mit TAO können Unternehmen ihre Testlandschaft systematisch und wirksam neu strukturieren. Ziel eines TAO-Projekts sind strukturierte Testsuiten, die für eine einfache Wartbarkeit der Testware und für gesteigerte Effizienz sorgen. Der Fokus von TAO liegt dabei auf der Optimierung von Testfällen und Testdaten. In einem ersten Schritt wird dabei Transparenz bei der Qualität der vorhandenen Test-Assets hergestellt, zum Beispiel in Form einer Analyse existierender Testsuiten. Im Anschluss werden systematisch Strukturen entwickelt, die es wiederum erlauben, einen Bezug zwischen den Test- Assets und dem zu testenden System zu schaffen. Anhand dieses Bezugs ist es sehr einfach möglich, in einem nächsten Schritt eine zielgenaue und ressourcenökonomische Optimierung durchzuführen. Für Testfälle, die keinen hochwichtigen Teil des Systems betreffen, genügt eventuell eine Systematisierung der Dokumentation, während hochkritische Testfälle von Grund auf systematisch neu angelegt und auf die benötigte Testabdeckung hin entwickelt werden. Wenig Aufwand große Wirkung Durch diese systematische Vorgehensweise von TAO können Unternehmen die aufwendige und zeitraubende unfokussierte Überarbeitung ganzer Testsuiten vermeiden. Mit solch einem vergleichsweise geringen, aber dafür zielgenauen Ressourceneinsatz lässt sich bereits ein hoher Return on Investment (ROI) erzielen. Darüber hinaus lassen sich auf dieser Basis auch künftige Tests so schreiben, ordnen und anpassen, dass sie einheitlich und leicht zu handhaben sowie zu warten sind. Anwendungsbeispiele verdeutlichen den Wert von TAO: In der Praxis ist häufig ein Drittel aller Test-Assets überflüssig oder redundant. Meist traut sich allerdings keiner ihre Bereinigung zu. Die Folge ist, dass Testzyklen schleppend verlaufen, weil unklare, unstrukturierte oder doppelt vorhandene Testfälle den Prozess aufhalten. Das führt nicht nur zu unbefriedigenden Testergebnissen, sondern erhöht auch mit jedem neuen Release Kosten und Time to Market. Hier kann TAO durch Säuberung und Vereinheitlichung der Testlandschaft wirksam gegensteuern. Auch im Hinblick auf eine Automatisierung von Testsuiten stellt TAO eine wertvolle Vorstufe dar. Die Vereinheitlichung der Testfälle hilft nicht nur, diese Testfälle grundsätzlich effizient automatisierbar zu machen. Die Verringerung von Re dundanz trägt außerdem dazu bei, nur jene Testfälle zu automatisieren, die auch zur Abdeckung der zu testenden Anforderungen beitragen. Test Factory als nächster Schritt Verfügen Unternehmen bereits über standardisierte und automatisierte Testabläufe, können sie die Testeffizienzschrauben weiter anziehen, indem sie die Dienste einer sogenannten externen Testfabrik in Anspruch nehmen. SQS zum Beispiel hat in den vergangenen Jahren die Test Automation FaQtory (TAF) aufgebaut. Der TAF-Ansatz verbindet Best Practices im Testen mit den Prinzipien der schlanken Fertigung ( Lean Manufacturing ), um umfangreiche geschäftskritische Systeme auf einfache, verlässliche und skalierbare Weise zu testen. Denn in komplexen IT-Architekturen haben Änderungen in einem Teilsystem häufig an anderer Stelle unbeabsichtigte Nebenwirkungen. Entsprechend viele Testfälle gilt es jeweils vor Neureleases oder Patches auszuführen. Auf diese Weise wird das Testen oft zum zeitraubenden Flaschenhals, der die Auslieferung der neuen Version verzögert und Unternehmensverantwortliche dazu verleitet, durch Testverzicht unnötige Risiken in Kauf zu nehmen. Andere versuchen mittels einer Erhöhung der Testerzahl dem Bedarf gerecht zu werden. Ohne die nötigen Testskills und -erfahrungen und ohne robuste, automatisierte Tests laufen sie dabei jedoch Gefahr, dass die Effektivität und Aussagekraft der Tests noch weiter ab- statt zunehmen. Um Testautomatisierung in großem Maßstab zu betreiben, ist letztlich die Test Automation FaQtory notwendig. Dabei wird das Prinzip der Fließbandfertigung auf den Testprozess übertragen und die Automatisierungsarbeit auf drei Teams beziehungsweise Stationen verteilt: 1_ Fachexperten, die das Produkt kennen und Testfälle designen können, aber keine Kenner von Automatisierung sein müssen 2_ Testarchitekten oder Framework-Designer, die Experten für Automatisierung sind und zudem über Produktkenntnisse verfügen 3_ Automatisierungsexperten, die sich ausschließlich mit der Implementierung und Ausführung von Testfällen beschäftigen Seite 20 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 21

13 Fokus SQS FOkus SQS Subject Matter Experts Identify module & test cases Test Specs Test Architects Designing framework function Writing specifications Accepting developed function and test cases Test Design Specs Aufbau der Test Automation FaQtory Test AnalySTS Implementing functions Implementing test cases Code review Single runs of test cases Test ASSETS Test Automation FaQtory example Die ClOUD für DAS Testen nutzen Assembly Line Batch runs of test cases Software-Testen über die Cloud gewinnt an Bedeutung ein Trend, der die Entwicklungs- und Betriebskosten von IT-Systemen senken kann. In einem derart industrialisierten Prozess liefert der Output jedes Teams wie in einer Fertigungsstraße den Input für die folgende Station. Das Automationsteam kann nach Bedarf flexibel verkleinert oder aufgestockt werden. Während die Arbeit der Fachexpertenstation hauptsächlich von Beschäftigten des Unternehmens geleistet wird, setzt sich das Frameworkteam meist aus internen Kräften und externen Experten des Testdienstleisters zusammen. Das Automationsteam besteht nahezu ausschließlich aus Externen. Seine Leistungen können ebenso wie die des Frameworkteams an weltweit verteilten Offshore-Standorten erbracht werden. Frameworks und Infrastruktur werden, ebenfalls in Analogie zu den Werkzeugen und Vorrichtungen der Fertigung, nach dem Prinzip der möglichst häufigen Wiederverwendbarkeit eingesetzt. So lassen sich etwa durch die Automatisierung von Regressionstests Tausende von Testfällen konsistent und gesteuert ausführen. Strikt nach Leistung bezahlen Last, but not least, ist die Preisgestaltung für TAF-Leistungen ergebnisorientiert: Das Modell des Output-based Pricings rechnet nicht pro Kopf in Manntagen ab, sondern stellt ausschließlich die tatsächlich gelieferten Dienstleistungen für Automatisierung, Durchführung und Pflege jedes einzelnen Testfalls in Rechnung. Das Prinzip lautet: You pay what you can use. Unternehmen profitieren dabei sowohl von einer verbesserten Qualität ihrer Software als auch von geringeren und transparenteren Kosten für die erbrachten Testleistungen. Bislang war das Testen von Software sehr zeit- und arbeitsintensiv, sowohl hinsichtlich des eigentlichen Testprozesses als auch der verschiedenen Umgebungen, Tools und Test-Assets. Cloud Computing hingegen lässt sich etwa in Form von Software as a Service (SaaS), Platform as a Service (PaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS) nutzen, um das Testen wesentlich schneller, agiler, automatisierter und günstiger zu machen. Testen mit Cloud-basierten Ressourcen und Dienstleistungen richtet sich in der Regel auf internetnahe Systeme. Es gibt aber auch Ausnahmen. Da die Cloud fallweise nutzbar, skalierbar und flexibel ist, kann sie hochflexible Umgebungen, Daten, Tools und Test-Assets unterstützen egal, ob kommerziell oder Open Source. Cloud-Ressourcen biet en kostengünstige Testbedingungen sowohl für funktionale als auch nicht funktionale Tests von Systemen der realen Welt. So erleichtert die Cloud zum Beispiel das Testen mit Anwendern, die über mehrere Standorte verteilt sind, und ermöglicht eine bislang kaum erreichbare Viel zahl von Testszenarien. Darüber hinaus können Test-Hardware und -Tools stunden- und bedarfsweise eingekauft werden, was die Investitionsbudgets entlastet. Testmarkt im Umbruch Viele Anbieter von Testwerkzeugen setzen mittlerweile auf die bedarfsorientierte Bereitstellung ihrer Produkte über die Cloud oder über SaaS, um die Verbreitung ihrer Tools zu fördern. Sie bieten dabei kostengünstige Preismodelle, welche nur die tatsächliche Nutzung der Tools berechnen. Dies ist ein epochaler Umbruch auf dem Markt von Testanbietern, die Umgebungen und Tools bei ihren Kunden bislang zumeist von Grund auf neu aufbauten. Seite 22 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 23

14 Fokus SQS FOkus SQS Wie bei jedem cloud-basierten Service bedeutet das Aufsetzen einer Testumgebung auf der In frastruktur eines Cloud Service Providers (CSP) einen gewissen Kontrollverlust. Vor Einführung des Testens über die Cloud gilt es deshalb einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen: Typische Service Level Agreements (SLAs) von CSPs sind nicht immer günstig und erfordern daher einige Vorabrecherchen. Es sollte nicht vergessen werden, dass die Cloud generell multimandantenfähig ist. Systemressourcen werden also gemeinsam genutzt und sind nicht spezifischen Zwecken oder Nutzern vorbehalten. Das wiederum hat Konsequenzen etwa für Performancetests. Es gibt allerdings die Möglichkeit, gegen Aufpreis bestimmte Cloud-Ressourcen fest zu buchen. Ein weiterer Punkt sind die Kosten: Typischerweise sind Datenuploads in die Cloud kostenfrei, Downloads hingegen nicht. Zwar sind Testdaten meistens anonymisiert, allerdings sehen etwa die europäischen Datenschutzgesetze vor, dass bestimmte Daten EU-Länder nicht verlassen dürfen. Dies kann den Cloud-Dienstleister bei der Auswahl seiner Ressourcen für das Testen und der Orte für die Testdatenhaltung beschränken. Lizenzen sind ein weiterer wichtiger Punkt, der früher stark einengte, sich heute aber flexibler präsentiert, da die großen Software-Anbieter nun ebenfalls auf die Cloud setzen und dabei die Lizenzkontrolle zunehmend lockerer handhaben. Dennoch gibt es nach wie vor Limits dafür, welche Software in welcher Cloud-Konfiguration eingesetzt werden kann. Eine weitere interessante Facette der Cloud ist das kommerzielle Modell des Testing as a Service (TaaS). Dieser Trend auf dem Anbietermarkt fußt auf cloud-basierten Technologien für das Testen von Software und Systemen, die webnah sind. TaaS bietet Unternehmen die Möglichkeit, Teile ihrer Testaktivitäten an externe Dienstleister auszulagern, die via Cloud leicht bedienbare Managed Testing Services on demand anbieten. Diese Art des Service funktioniert vor allem dann, wenn gut definierte Testanforderungen vorliegen. Ist das Testen von Cloud-Systemen anders? Das Testen von cloud-basierten Systemen ist vom Testen über die Cloud zu unterscheiden. Aus Qualitätssicht besteht eines der Hauptrisiken des Cloud Computings darin, dass das Software-Qualitätsmanagement und -Testen auf einen externen Dienstleister übergehen. Eine Cloud-Service-Vereinbarung regelt die Qualität in der Regel vertraglich und durch SLAs. Dies ist bei klar definierten Services wie beispielsweise CRM üblich, bei denen die Anwender einfach SaaS oder virtuelle Infrastruktur und Datenhaltung einsetzen. In komplexeren Fällen jedoch, wenn Unternehmen Cloud- und bereits bestehende Geschäftssysteme miteinander integrieren, sind beim Testen auch Integrationstests des Gesamtsystems durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Geschäftsanforderungen erfüllt werden. Der Testumfang und die erforderlichen QS-Aktivitäten hängen von den jeweils verwendeten Cloud-Diensten ab und auch davon, welche Schichten der Cloud- Infrastruktur getestet werden müssen. Unterscheidet sich also das Testen von Cloud- Systemen von jenem herkömmlicher IT-Systeme? Die von der Cloud genutzten Technologien sind seit vielen Jahren Gegenstand von Software-Tests und des Qualitätsmanagements. Webdienstleistungen, SOA, XML und Virtualisierungstechniken wurden bereits in proprietären Umgebungen regelmäßig getestet, sodass sie aus Testsicht gut verstanden sind. Dennoch sind beim Testen cloud-basierter Systeme spezifische Besonderheiten zu berücksichtigen (siehe Kasten). Was auf jeden Fall immer gilt: Unabhängig von der Technologie sollten Prozess und Methodologie des Software-Testens und -Qualitätsmanagements konsistent bleiben. Cloud Testen 2.0 Sogenanntes Cloud Testing umfasst zwei unterschiedliche Bereiche: das Testen von gehosteten (oder cloud-basierten) Dienstleistungen sowie das Nutzen von Cloud-Services für Testen und Qualitätsmanagement. Letzteres muss sich nicht auf die Bereitstellung von Umgebungen beschränken, es kann auch Test-Tools, -Assets und -Daten umfassen. In beiden Fällen wird das Testen von Cloud- Plattformen immer wichtiger und erfolgskritischer. Insofern folgt es dem allgemeinen Trend cloud-basierter Software-Entwicklung. Eine nicht zu unterschätzende Folge des Cloud Computings besteht darin, dass die Risiken und das Software-Qualitätsmanagement zum Teil auf die CSPs übergehen. Gleichwohl müssen die Unternehmen selbst sicherstellen, dass Qualitätsmanagement- und Testanforderungen eingehalten werden. Denn nur sie können die Integration mit ihren internen Geschäftssystemen durchführen. Der Hauptnutzen cloud-basierter Dienstleistungen liegt auf der Hand, da das Testen über die Cloud die QS-Kosten weiter senkt eine sehr willkommene Entwicklung für CIOs und Projektmanager, die es mit immer knapperen Testbudgets zu tun haben. AUSWiRKUNGEN von ClOUD-SySTEmen AUF das Testen Testumgebungen, die von mehreren Kunden genutzt werden Integration von internen ortsgebundenen Systemen mit Cloud-Systemen Hohe Performance durch sehr flexible Ressourcen Testwerkzeuge zur Simulation von miteinander verbundenen Services Höhere Bedeutung von Black-Box-Tests Isolierte Betrachtung einzelner Komponenten für Performanceanalysen Erhöhte Anforderungen an die Compliance- und Security-Governance Notwendigkeit, die Daten der unterschiedlichen Cloud-Nutzer klar voneinander zu trennen i Autor: Rob McConneLL ist Market Director bei SQS Nordirland und hat sich in den zurückliegenden 16 Jahren vor allem auf Informations- und Sicherheitsmanagement spezialisiert. Er hat in verschiedenen Branchen gearbeitet, mit einem Fokus auf Sicherheit und Cloud Computing. Seite 24 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 25

15 Fokus SQS FOkus SQS Neue Verkehrskameras verbessern die Sicherheit auf niederländischen Straßen MIT VOllGAS RICHTUNG QUAliTÄT Überhöhte Geschwindigkeit ist die häufigste Ursache von Autounfällen. Die niederländische Regierung geht dieses Problem seit etwa 20 Jahren mit einer breit angelegten Sicherheitsinitiative an. Neue Digitalkameras, von SQS geprüft, helfen dabei. Fahrer, die ihr Auto bis ans Limit fahren wollten, wurden in den Niederlanden jüngst häufig von moderner Technologie überholt. In den letzten fünf Jahren hat das staatliche Verkehrsüberwachungsteam sein landesweites Netzwerk für die Tempo- und Rotlichtkontrolle mit neuesten Digitalkameras ausgestattet als Teil der Initiative für nachhaltige Sicherheit, die in den 90er-Jahren gestartet und 2005 erneuert wurde. Die Zahl der Verkehrstoten ging dadurch um 30 Prozent zurück. Die Behörden hoffen, dass die Digitaltechnik die Straßensicherheit weiter erhöht, vor allem da, wo viele Raser unterwegs sind. Die neuen Kameras bieten eine längere Laufzeit, höhere Zuverlässigkeit und geringere Kosten. Im vergangenen Jahr suchte die Verkehrsüberwachung ein Unternehmen, das nicht nur die einwandfreie Herstellung der Kameras überprüfen, sondern auch deren korrekte Installation und Anbindung an das Computernetzwerk der Behörde bescheinigen konnte. Nach einer europaweiten Ausschreibung fiel die Wahl auf SQS. Die neue Kamerageneration verwendet außerdem eine spezielle unsichtbare Lichtquelle. Dort, wo die Fahrer früher das Blitzlicht aus dem Starenkasten am Straßenrand bemerkten, ist jetzt kein Licht mehr zu sehen. So können sie gar nicht mehr erkennen, ob die Geräte überhaupt funktionieren. Jedoch sorgt die neueste Digitaltechnologie dafür, dass dies höchstwahrscheinlich der Fall ist. Da SQS weltweiter Spezialist für Softwarequa - l ität ist und auch ein finanziell überzeugendes Angebot abgab, hatte das Unternehmen am Ende der europaweiten Ausschreibung die Nase vorn und erhielt den Auftrag, die Lieferung und Installation von 84 Kameras zu überprüfen. SQS plant auch, sich für den Nachfolgeauftrag mit weiteren 500 Geräten zu bewerben. Von den insgesamt etwa Kameras in den Niederlanden sind bislang nur rund 20 Prozent digital aufgerüstet. Bei Analogkameras muss ein Polizist hinausfahren, die belichtete Filmrolle herausnehmen und einen neuen Film einlegen. Wenn ein Film voll ist, kann eine Kamera außerdem ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen, erklärt Willebrord Freijsen, Leiter Verkehrsüberwachung bei der niederländischen Staatsanwaltschaft. Die Vorteile der Digitalkameras liegen auf der Hand. Sie kommen ohne Filmmaterial aus und übertragen die Aufnahmen auch kabellos an zentrale Server, welche die Bilder sofort weiterverarbeiten können. Computer lesen die Daten der Nummernschilder automatisch aus und erstellen einen Strafzettel, wodurch Autofahrer ihr Knöllchen schneller erhalten. Dies verstärkt den warnenden Charakter sowie das Bewusstsein der Fahrer für ihr gefährliches Verhalten. Qualitätskameras Willebrord Freijsen, Leiter Verkehrsüberwachung bei der niederländischen Staatsanwaltschaft Seite 26 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 27

16 Fokus SQS Da sie vor Gericht im Zweifelsfall eine wichtige Beweisrolle spielen, müssen Überwachungskameras hohe Standards erfüllen. Die Hersteller müssen ihre Genauigkeit zertifizieren und externe Auditoren müssen ihre korrekte Positionierung gewährleisten. Schon kleine Ungenauigkeiten können dazu führen, dass Gerichte viele Strafmandate abweisen und damit auch weniger Gelder zur Verfügung stehen, die für die Aufstellung der Kameras gebraucht werden. Die Kameras können sowohl als Geschwindigkeits- wie auch als Rotlichtkamera fungieren und mehrere Straßen gleichzeitig überwachen. Sie be nötigen keine in der Straße installierten Sensoren mehr und die Geräte können selbsttätig den Unterschied zwischen Motorrädern, Personen- und Lastkraftwagen erkennen. Da der Kamerahersteller für manche Standorte eine der beiden Funktionen deaktivieren muss, überprüft SQS in solchen Fällen auch die Korrektheit dieser Änderung. Der letzte Auftrag des Ministeriums umfasste zum einen die Auslieferung der Kameras und zum anderen das Testen und die Zertifizierung. SQS wurde mit dem Testen beauftragt. Wir freuen uns sehr, dass die beiden beteiligten Unternehmen gut zusammenarbeiteten, sagt Wilbert van den Bliek, Geschäftsführer von SQS Nederland. Das Projekt war für SQS ein besonderes, weil das Testen der Konnektivität und der Software nur einen kleinen Teil des Auftrags ausmachte. Bei den meisten Aufträgen stellen Dokumentenreviews nur eine kleinere Komponente dar. In diesem Fall jedoch überprüfte SQS bei den Akzeptanztests auch die Produktionsdokumente der Kameras. Außerdem wurden Vor- Ort-Tests durchgeführt, die sicherstellten, dass die Kameras ordnungsgemäß installiert wurden und fehlerfrei funktionieren. Schließlich testete SQS, ob die Kameras gut in das regierungseigene Netzwerk integriert sind. Da der Umgang mit Regierungsbehörden und rechtlichen Angelegenheiten mitunter heikel sein kann, führte SQS diese Integrationstests auf einem isolierten Server durch, der wiederum mit dem Regierungsnetzwerk verbunden war. Volles Tempo bis zur Fertigstellung SQS bot dem Ministerium all diese Leistungen als Festpreis an, um bei unerwartet höheren Arbeits aufwänden Überraschungen von vornherein auszuschließen. Daneben zeigten sich die Regierungsvertreter von der hohen Professionalität und dem strukturierten Vorgehen von SQS beeindruckt allesamt Aspekte, von denen sich SQS bei Nachfolgeausschreibungen einen Vorteil erhofft. Während des Projekts übernehmen fünf SQS- Mitarbeiter das Testen der Kameras und ihrer Installation. Das Unternehmen stimmt sich dabei eng mit dem Hersteller Jenoptik ab, damit bei jeder neuen Kameralieferung genug Testpersonal vor Ort verfügbar ist. Schnell und flexibel auf Liefertermine zu reagieren stellt nicht nur sicher, dass das Projekt budgetgerecht abgeschlossen wird, sondern hat auch zu Lob seitens des Ministeriums geführt. Die Akzeptanztests durch SQS verliefen immer schnell und flexibel. So konnten wir das Projekt kontinuierlich am Laufen halten, erzählt Staatsanwalt Freijsen. Die niederländischen Staatsanwälte dürfen nur dann Kameras einsetzen, wenn sie die Fahrer nicht anderweitig zum Einhalten der Tempolimits beziehungsweise zu einem besseren Verhalten an Ampeln bewegen konnten. Zudem gibt es strenge Richtlinien, die das Ersetzen von analogen durch digitale Kameras regeln. So gilt etwa, dass neu installierte Digitalkameras auch rund um die Uhr funktionieren müssen. Das Testen durch SQS macht es den Regierungsbehörden leichter, entsprechende Anforderungen zu erfüllen. Und so kann das Programm für nachhaltige Sicherheit die Fahrer lehren, dass ihnen die Technologie im Zweifelsfall immer einen Schritt voraus ist. Die Konferenz für Software-Qualität und -Testen Trends informativ interaktiv etabliert Business-Solutions Wir sehen uns 2012: April in Düsseldorf 13. Juni in Wien 19. Juni in Genf 25. September in Zürich November in Sydney Risk Management Fast Track Ausbildung Recruiting Cloud Prozessmodelle Testmanagement Qualitätsmanagement Requirements unabhängig fokussiert Networking Erfahrungsaustausch Prozesse innovativ Impulse Lasttest Workshops Services Qualitätssicherung Erfahrungsberichte Methoden Performance Tools Mobile Computing Holistic Escrow Zertifizierung Best Practice Standards Testautomation interdisziplinär inspirierend Managed Services Security Ideen Offshoring ISTQB Podiumsdiskussion Tutorials praxisrelevant Keynotes Ausstellung Quality Spotlights Metriken agil interaktiv Programmkomitee Compliance Outsourcing Seite 28 Quality 1 / 2012

17 Fokus SQS FOkus SQS SQS als führender IT-ArbeiTGEber in SüDAFRiKA ausgezeichnet In diesem Jahr feiert SQS Software Quality Systems ihr 30-jähriges Bestehen. Das 1982 von Heinz Bons und dem heutigen Ceo Rudolf van Megen gegründete Unternehmen entwickelte sich in diesen drei Jahrzehnten zum weltweit führenden Spezialisten für Software-Qualität. Mehr zum Jubiläum 30 Jahre SQS bietet die nächste Ausgabe der Quality. SQS wird Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren ist SQS Software Quality Systems in Südafrika als führender IT-Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Der Preis ist das Ergebnis einer unabhängigen Umfrage unter IT-Beschäftigten, die nicht dem Management angehören. Sie wurde von Talent- Align IT in Zusammenarbeit mit der Computer Society of South Africa (CSSA) durchgeführt. Die Investitionen von SQS in ihre Mitarbeitergewinnung und -pflege gaben am Ende den Ausschlag gegenüber zwei anderen IT-Unternehmen, die ebenfalls für den CSSA- Preis nominiert waren. SQS hat deutlich gemacht, dass das Unternehmen sein Engagement für die Beschäftigten als kritischen Erfolgsfaktor ansieht, sagte CSSA-Geschäftsführer Tony Parry bei der Preisverleihung. Die Auszeichnung erhält SQS als außergewöhnlich mitarbeiterorientiertes Unternehmen. Der SQS-Erfolg bei den CSSA-Preisen basiert auch auf dem globalen HR-Engagement der Gesellschaft. So hat SQS im vergangenen Jahr 20 neu eingestellten Hochschulabsolventen ein dreiwöchiges Schulungscamp für Software-Qualität ermöglicht. An den intensiven Trainingskursen im südafrikanischen Durban nahmen Absolventen aus Finnland, Großbritannien, Irland, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Südafrika teil. Unitymedia setzt AUF SQS SQS steigert UmSATz auf 189 Mio. EURO Margarete ROOS neue HR-Leiterin bei SQS Mitte vergangenen Jahres ist Margarete Roos zur neuen HR-Leiterin der SQS-Gruppe berufen worden. Die HR-Managerin bringt über 23 Jahre Erfahrung in Personalmanagement und -entwicklung mit, die sie vor allem in global operierenden Konzernen sammelte. Zuletzt arbeitete sie bei Nokia in London. In ihrer Funktion als Group Director Human Resources bei SQS will sie vor allem die globale Ausrichtung des Unternehmens mit vorantreiben. Es ist mir wichtig, dass wir gute lokale HR-Arbeit bei SQS zwar fortsetzen, aber auch überlegen, wo in einem weltweit tätigen Unternehmen global anzusetzen ist. Es gilt der bekannte Spruch Think globally, act locally, so Roos. Ein zweiter Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Thema Recruitment, um das geplante weitere Wachstum des Unternehmens auch vonseiten HR zu unterstützen. Die HR-Managerin betont: SQS überzeugt, weil wir die weltweit führenden Spezialisten auf unserem Gebiet sind. Deshalb müssen wir auch in Zukunft überdurchschnittlich gute Fachleute gewinnen. Entsprechende Programme hat Margarete Roos bereits gestartet: Großes Augenmerk lege ich auf unsere Aktion Mitarbeiter werben Mitarbeiter. Darüber hinaus werden wir das klassische Recruitment systematisch um eine integrierte Kommunikation über Social Media erweitern. SQS Software Quality Systems und Unitymedia, der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland, haben im September 2011 vertraglich die Zusammenarbeit zum Aufbau einer Testfactory beschlossen. In diesem Rahmen führt SQS wesentliche Qualitätssicherungsund Testaufgaben in der Systemteststufe durch. Damit beschleunigt SQS aktiv den Prozess der Produktivsetzung integrierter Triple-Play-Dienste von Unitymedia. Jüngstes Ergebnis ist das aktuell erweiterte mobile Service angebot mit einer differenzierten Tarifpalette. Gemeinsames Ziel ist es, den Unitymedia-Wachstumskurs und das breite Spektrum aus digitalem Kabelfernsehen, Breitbandinternet und -telefonie zukünftig durch noch effizientere Testprozesse sowie den Einsatz bewährter Methoden und Tools abzusichern. Unitymedia verfügt über rund 4,5 Millionen Basiskabelanschlusskunden, mehr als eine Million Internet- und Telefonieabonnenten und erreicht mit ihrem modernen Breitbandkommunikationsnetz 8,7 Millionen Haushalte. Im vergangenen Jahr hat die SQS Software Quality Systems AG einen Umsatz von 189,1 Millionen Euro (2010: 162,9 Millionen) erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 16,1 Prozent. Der Gewinn vor Steuern sank auf 7,3 Millionen Euro (2010: 8,6 Millionen). Ende vergangenen Jahres waren Mitarbeiter (Ende 2010: 1.875) bei SQS beschäftigt. Gemäß unserer definierten Strategie war 2011 vor allem ein Jahr des Umsatzwachstums, bewertet Rudolf van Megen, Ceo (Chief Executive Officer) von SQS, die Ergebnisse. Darüber hinaus hat sich SQS wie geplant vor allem als Anbieter von Managed Services in ihrem Geschäftsfeld etabliert und ist als solche am Markt anerkannt. Dies ist ein entscheidender Erfolg. Denn SQS hat nun eine Größe erreicht, mit der das Unternehmen gegenüber großen Systemintegratoren mithalten kann, wenn es darum geht, umfangreiche langfristige Testprojekte von Bluechipunternehmen zu gewinnen. i Mehr Zahlen und Infos unter: Seite 30 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 31

18 Fokus SQS FOkus SQS SQS testet für UBS SQS SoFTWAre QUALity Systems verantwortet ab sofort umfassende AUFGABen des SoFTWAre-Testens und der QUALitätssiCHerUNG für das Schweizer FiNANZinstiTUT UBS. SQS stellt dazu ein TeAM von über 50 MiTArbeitern bereit. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die beiden Unter nehmen in Zürich. Die Laufzeit beträgt zunächst zweieinhalb Jahre. SQS verantwortet die Durchführung von Software-Tests für ausgewählte Projekte bei UBS sowie weitere Aufgaben der IT-Qualitätssicherung. Darüber hinaus hat sich SQS verpflichtet, jederzeit die je nach Bedarf erforderlichen Testressourcen für UBS zur Verfügung zu stellen. Sämtliche qualitätssichernde Maßnahmen führt SQS vor Ort bei UBS in Zürich durch. Geplant ist, das Testteam mit Spezialisten aus den deutsch- und englischsprachigen Near- und Offshore-Testcentern von SQS in Görlitz, Kairo und Indien aufzustocken. Im Zuge der Zusammenarbeit übernimmt SQS zudem 23 IT-Spezialisten der UBS, die ihr Know-how in die vereinbarten Qualitätssicherungsprojekte einbringen werden. SQS hat die Gartner Symposium & ITxpo, die Anfang November 2011 in Barcelona stattfand, als Sponsor unterstützt. Die Veranstaltung gehört in Europa zu den wichtigsten Fachtagungen für Cios. SQS nahm zum dritten Mal als Aussteller an der Konferenz teil und stellte dabei das Thema Cloud Testing in den Mittelpunkt. SQS zeigte, wie das Unternehmen seine Kunden auf dem Weg in die Cloud unterstützt. An den Abenden lud SQS ihre Gäste zu einem Meisterkurs im Cocktailmixen in der Bar Eclipse im Designerhotel W Barcelona ein. Wegen des großen Interesses an SQS im vergangenen Herbst hat sich das Unternehmen auch für die ITxpo in diesem Jahr als Aussteller angemeldet. Die ITxpo 2012 findet vom 5. bis 8. November erneut in Barcelona statt. Neben der umfassenden Erfahrung im Softwaretesten und -Qualitäts management war für UBS insbesondere die flexible Ressourcenbereit stellung von SQS ausschlaggebend. Dies ermögliche dem Geldinstitut, die Testteams auch bei sich kurzfristig ändernden Anforderungen schnell aufzustocken oder zu verkleinern. Ein solches Modell garantiere Flexibilität, Sicherheit, Kosteneffizienz und ein hohes Servicelevel. Der Zuschlag zeigt, dass SQS durch die unterschiedlichen Stärken der einzelnen Near- und Offshore Testcenter in der Lage ist, auf den Kunden zugeschnittene Gesamtlösungen anzubieten, sagt Daniel Spirig, Managing Director bei SQS Schweiz. Dabei kann neben den Kriterien Zeit, Kosten und Qualität auch der Faktor Flexibilität einheitlich erfüllt werden. ClOUD TESTiNG AUF der ITxPO von GARTNER i Mehr zur ITxpo von Gartner: symposium/barcelona Chicago Vom Winde geschützt Kontinentales Klima mit starken Temperaturkontrasten und vor allem im Frühjahr und Herbst starke Winde dies scheint Grund genug für Chicagos Ruf als Windy City zu sein. Doch der Name täuscht. Tatsächlich ist hier die durchschnittliche Windgeschwindigkeit niedriger als zum Beispiel in Boston und nur wenig höher als in New Yorks Central Park. Im 19. Jahrhundert diente der Name vor allem dazu, Touristen an die Strände des Lake Michigan zu locken, denen man eine erfrischende Brise in der Sommerhitze versprach. Doch was helfen Statistiken und historische Anekdoten an einem kalten Märzmorgen, an dem bei anhaltender Eiseskälte der Wind um die Ecken der Hochhäuser pfeift? Am Ende suchen Freunde und Geschäftspartner in Chicago immer wieder Windschutz in den Coffee Shops mit Wohnzimmeratmosphäre, wo sie bei einer Tasse Kaffee oder einem Tazo Green Tea die letzten Projektneuigkeiten besprechen. Insofern könnte man Chicago genauso gut als Cozy City, als gemütliche Stadt, bezeichnen. London Olympiade in London Am 27. Juli startet die Olympiade 2012 in London. Etwa Sportler aus über 200 Ländern werden sich in 26 Sportarten messen. Die Statistik ist rekordverdächtig: Arbeitskräfte, zehn Kilometer neue Straßen, 9,6 Millionen Eintrittskarten und 3,6 Kilo Medaillengold im Wert von umgerechnet rund Euro. Das liegt weit über den Pfund, die der Londoner Olympiade 1908 zur Verfügung standen. London hatte damals nur zwei Jahre Vorbereitungszeit, nachdem 1906 ein Ausbruch des Vesuvs die Verlegung der Spiele von Rom erfordert hatte. Unter den Athleten, die in 22 Sportarten etwa im Tauziehen starteten, waren lediglich 37 Frauen. Die Wettkämpfe von 1908 sind wegen umstrittener Schiedssprüche berühmt: Im 400-Meter-Lauf lehnten es drei der vier Finalisten ab, zu starten, sodass der einzig Verbliebene sich eine historisch einmalige Spaziergangsgoldmedaille erlaufen konnte. Diese Ereignisse führten dann bei den folgenden Olympiaden zu standardisierten Regeln und zur Ernennung von Schiedsrichtern aus einem internationalen Pool statt nur aus dem Gastgeberland. Seite 32 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 33

19 Standpunkt Standpunkt AUF der SUCHE nach EiNFACHHEit Anil Khopkar ist Cio und Vice President bei Mis (Management Information services) des indischen Automobilherstellers Bajaj Auto. Er ist davon überzeugt, dass die IT viel von japanischen Ansätzen des Lean Manufacturings lernen kann. Ich bin wohl kein typischer CIO, da ich nicht aus dem Technologiebereich komme. Ich habe keinen Abschluss als Softwareprogrammierer oder im Hardware-Management. Meine Welt ist stattdessen das allgemeine Management und in meinen ersten vier Jahren bei Bajaj Auto, Indiens führendem Hersteller von Motorrädern und kleinen Nutzfahrzeugen, war ich in der Produktion tätig. Auch leite ich heute keine typische IT-Abteilung die meisten unserer technischen Arbeiten lassen wir extern ausführen, sodass wir uns auf unsere Geschäftsprozesse und Wertschöpfung konzentrieren können. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit Kollegen auf der Fachseite zusammen. Das erklärt vielleicht meine besondere Sicht auf das IT-Management, die stark auf Einfachheit fokussiert. Letztlich ist dies die allgemeine Sichtweise unseres Unternehmens. Seit über 20 Jahren kooperiert Bajaj Auto mit dem Japanese Institute of Productivity Management (JIPM), um die Kerngeschäftsprozesse im Sinne des Lean Manufacturings effizienter zu gestalten. Ich finde, von dieser Denkweise kann die IT viel lernen. Denn für IT-Profis ist es besonders wichtig, Dinge einfach zu halten und potenzielle Probleme für das Geschäft frühzeitig aufzudecken. Meiner Erfahrung nach haben IT-Experten Freude an komplexen Lösungen. Sie sind hochintelligent und mögen Herausforderungen. Wenn sie eine lange Liste mit neuen Systemanforderungen erhalten, wollen sie nicht einfach nur etwas Code schreiben, sondern die Bedürfnisse des Geschäfts möglichst umfassend abdecken, indem sie den Geschäftsprozess in vielen komplexen und kunstvollen Verästelungen abbilden selbst wenn einige dieser Szenarien wohl nie auftreten. Wenn Sie zum einen komplexe Geschäftsanforderungen haben und zum anderen eine IT-Abteilung, die Herausforderungen liebt, können die Ergebnisse hinsichtlich Geschäftseffizienz und -agilität katastrophal sein. Zudem wird viel Zeit auf unnötiges Ent- wickeln und Testen verschwendet. Daher denke ich, dass IT-Verantwortliche einen einfachen Ansatz brauchen, der Geschäftsanforderungen hinterfragt und praxisnah aufdeckt, wie die Leute arbeiten und welche Prozesse sie befolgen. Japanisches Denken Es gibt zwei japanischen Denkansätze, die ich in Bezug auf die IT nützlich finde. Der eine nennt sich Jidoka, was Automatisierung mit menschlichem Touch bedeutet. In der Fertigung be schreibt der Begriff eine Situation, in der ein Mensch nur bei einer Abweichung von einem Standardprozess eingreift. In der IT kann Jidoka meiner Meinung nach dazu beitragen, dass IT-Systeme letztlich so wenig wie möglich wirklich bedient werden müssen, damit sie den Menschen und Prozessen nicht im Weg stehen. Ist eine Interaktion dennoch notwendig, sollte sie äußerst anwenderfreundlich und intuitiv ablaufen. i Autor: Anil Khopkar ist CIO und Vice President von MIS (Management Information Services) bei Bajaj Auto. Er ist seit über 30 Jahren in der verarbeitenden Industrie beschäftigt, zunächst in der Produktionssteuerung und -technik, später dann in der IT. Seite 34 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 35

20 Standpunkt Die Zahl Deshalb statten wir unsere Mitarbeiter in der Produktion mit kontextsensitiven Benutzeroberflächen, Barcodescannern und Tablet-PCs aus mit allem, was die Dinge einfach hält, die Arbeit nicht erschwert und Zeit spart. Der zweite für die IT nützliche Ansatz aus Japan heißt Genchi Genbutsu, was sich mit Geh und sieh selbst übersetzen lässt. Hier geht es darum, Geschäftsprozesse zu verstehen, indem man sie selbst erlebt. Ein Beispiel: Wenn Bajaj Auto bei seinen 700 Vertragshändlern in Indien plant, neue Verkaufs- oder Ser vicesysteme einzuführen, tun wir dies nicht von unserem Büro hier in der Zentrale aus. Vielmehr gehen unsere IT-Mitarbeiter für ein paar Wochen zu den Händlern, um sich mit deren Arbeit, den dort vorkommenden Aufgaben und der Dynamik an deren Arbeitsplatz vertraut zu machen. Solange wir nicht gehen und selbst sehen, wie die Menschen arbeiten, wie ihre Geschäftsprozesse aussehen und wo sich mögliche Schwachstellen befinden, können wir diesen Menschen auch kein effektives IT- System anbieten. Durch das Gehen und Selbstsehen beziehen wir außerdem im Gegenzug die Endanwender in die Systementwicklung mit ein. Sie fühlen sich dadurch an der Lösung, die dann am Ende geliefert wird, beteiligt. Jidoka und Genchi Genbutsu funktionieren in der IT, weil sie dem IT-Team zu einfachen Lösungen verhelfen. Davon profitieren die IT und das gesamte Unternehmen. Dadurch, dass wir diese Modelle verwenden, sind mein Team und ich bei Bajaj Auto immer frühzeitig an Besprechungen beteiligt, in denen es um Veränderungen von Geschäftsprozessen geht. Will das Unternehmen beispielsweise eine neue Produktionsstätte aufbauen, ist die IT von Anfang an dabei, diskutiert mit, wie dieses Werk arbeiten soll, welche IT-Systeme es benötigt sowie welche Art von und welcher Grad an Automatisierung Sinn machen. Im Wesentlichen besteht mein Team aus Geschäftsprozessexperten, die aus den Fachbereichen kommen. So verstehen sie die Anforderungen der Anwender und deren Bedeutung. Erst wenn wir die Antworten auf diese Anforderungen gefunden und die Geschäftsprozesse klar definiert haben, erklären wir die erforderlichen technischen Arbeiten unseren Outsourcingpartnern. Im Fall unseres SAP-Kernsystems ist dies Hewlett-Packard (HP). HP passt die Konfiguration des SAP-Systems dann so an, dass sie zu den von uns einfach gehaltenen Geschäftsprozessen passt. Aber noch einmal: Einfachheit ist der Schlüssel. Das Ziel von HP ist es zu konfigurieren und nicht, Veränderungen am SAP-Kerncode vorzunehmen. Softwarequalität ist mehr als nur Funktion Dieses permanente Streben nach Einfachheit verbessert auch unmittelbar das allgemeine Qualitätsmanagement. Wenn sich Anwender beschweren, dass ein IT-System nicht zu ihrer Arbeitsweise passt, haben die verantwortlichen IT-Entscheider ein großes Problem. War das IT- Team dagegen einige Zeit beim Händler, in der Einkaufsabteilung oder in der Werkhalle des Fertigungsbetriebs, kann es sicherstellen, dass neue Funktionen zu allen wichtigen Geschäftsanforderungen passen. Jidoka und Genchi Genbutsu funktionieren in der IT, weil sie dem IT-Team zu einfachen Lösungen verhelfen. Für mich geht es bei Softwarequalität nicht nur um Funktion, sondern um die Menschen, welche die Software an ihrem Arbeitsplatz anwenden. Wird dies nicht verstanden, werden die Softwareingenieure Lösungen entwickeln, die von der Programmierung her sehr intelligent sind. Aber sie müssen sich Fragen des Managements gefallen lassen, warum es für die Anwender so schwierig ist, die gelieferte Software zu benutzen. Ich bin stolz, dass bei Bajaj Auto die IT im gesamten Unternehmen eine hohe Glaubwürdigkeit genießt weil wir die Dinge einfach halten. Unser Unternehmensmanagement weiß das und traut uns deshalb zu, qualitativ hochwertige Systeme zu liefern vs Weltweit gibt es schon fast so viele aktiv verwendete Mobiltelefone wie Menschen. Im vergangenen Jahr standen knapp sechs Milliarden laufende Handyverträge gut sieben Milliarden Einwohnern gegenüber so die International Telecommunication Union. Das Gros der Handynutzung entfällt dabei mit 78,8 Prozent auf die sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländer. Schon China und Indien bringen es zusammen auf weit über 1,8 Milliarden Handynutzer, was einem Anteil von rund 30 Prozent entspricht. Bereits 2010 kamen in diesen beiden Ländern rund 300 Millionen neue Nutzer von Mobiltelefonen hinzu. Die größte Handydichte hingegen herrscht in den CIS (Commonwealth of Independent States)-Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Dort kommen auf 100 Einwohner 143 Mobiltelefone. Die Zahl der Mobilfunkverträge übersteigt die der Festnetzanschlüsse inzwischen um ein Fünffaches. Vor allem in vielen Entwicklungsländern sind mobil geführte Gespräche die einzig mögliche Variante des Telefonierens. So gibt es in Afrika 36 Mal mehr Handynutzer als Inhaber eines Festnetzanschlusses. Smartphones spielen dabei weltweit eine noch untergeordnete Rolle: Ihr Anteil liegt bei lediglich 16 Prozent. Oder noch deutlicher aus dem Blickwinkel des derzeitigen Smartphone-Marktführers ausgedrückt: 94 Prozent aller Mobiltelefone, die 2011 weltweit verkauft wurden, kamen nicht von Apple. Global betrachtet, heißen die Marktführer des vergangenen Jahres Nokia (27 Prozent) und Samsung (21,3 Prozent). Seite 36 Quality 1 / 2012 Quality 1 / 2012 Seite 37

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