Emotionale Belastbarkeit und Umgang mit emotionalen Belastungen. regelbasiert operationalisiert für die Praxis. Karl Westhoff und Claudia Liebert

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1 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 250 regelbasiert operationalisiert für die Praxis WOGE Emotionale Belastbarkeit und Umgang mit emotionalen Belastungen Karl Westhoff und Claudia Liebert 250

2 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 251 reportfachwissenschaftlicherteil Einleitung»Emotionale Belastbarkeit«beziehungsweise»emotionale Stabilität«auf der einen Seite und»neurotizismus«auf der anderen Seite bezeichnen die Pole eines Persönlichkeitsmerkmals, das die Fachliteratur zu den sogenannten Big Five zählt. Vermeintlich weiß jeder Psychologe, was mit dieser Dimension gemeint ist, dagegen spricht aber die oft zu machende Beobachtung, dass hohe Neurotizismuswerte fälschlich gleichgesetzt werden mit»neurotisch sein«oder»gestörtes Verhalten zeigen«. Hohe Neurotizismuswerte sind kein Zeichen für»gestörtsein«. Wenn man sich die entsprechenden Fragebogen zur Erfassung von»emotionaler Belastbarkeit«versus»Neurotizismus«anschaut, dann wird klar, was die Autoren darunter verstehen. Fasst man die Verhaltensbeschreibungen aus den Fragebogen in einem Kategoriensystem nach bestimmten Regeln zusammen, dann hat man ein umfassendes Bild des so beschriebenen Persönlichkeitsmerkmals. Für»Gewissenhaftigkeit«haben Westhoff, Steinborn und Schurz (2013) ein solches Kategoriensystem präsentiert. Wir wollen hier nicht nur das Kategoriensystem»emotionale Belastbarkeit«einführen, sondern auch eines zum»umgang mit emotionalen Belastungen«(Coping), weil nach unseren Beobachtungen sehr oft nicht klar ist, was denn die Unterschiede sind zwischen dem Persönlichkeitsmerkmal»emotionale Belastbarkeit«einerseits und dem Konzept des Umgangs mit emotionalen Belastungen anderseits. Beide Kategoriensysteme sind konstruiert sowohl zur Erleichterung der Forschung als auch des praktischen Diagnostizierens und der Beratung von Klienten. Emotionale Belastbarkeit versus Umgang mit emotionalen Belastungen Westhoff und Kluck (2014, S. 29) beschreiben»emotionale Belastbarkeit«wie folgt:»emotionale Belastbarkeit. Neurotizismus, der Gegenpol der emotionalen Belastbarkeit oder emotionalen Stabilität, bezeichnet die gefühlsmäßige Empfindlichkeit eines Menschen. Ein hoher Neurotizismuswert bedeutet nicht, dass jemand neurotisch ist, er ist nur empfindlicher. In vielen Bereichen des Lebens kann ein etwas dickeres Fell nicht nur sehr bequem, sondern sogar unbedingt erforderlich sein. In anderen Bereichen sind zartbesaitete Menschen glücklich, robuste fühlen sich hier jedoch fehl am Platz. Von der emotionalen Belastbarkeit, die in hohem Maße genetisch festgelegt ist, ist der Umgang mit Belastungen abzugrenzen, der im Laufe des Lebens erlernt wird. Emotionale Stabilität lässt sich durch die folgenden Facetten kennzeichnen: Selbstsicherheit, Beherrschtheit, Wohlbefinden, geringe Ängstlichkeit und geringe Neigung zu Depressivität. Das Persönlichkeitsmerkmal emotionale Stabilität ist neben dem der Gewissenhaftigkeit eins der Big Five, das sich durchgängig als ein brauchbarer Prädiktor von eher besseren Ausbildungsergebnissen und beruflichen Leistungen erwiesen hat. (Borkenau, Egloff, Eid, Hennig, Kersting, Neubauer & Spinath, 2005) Umgang mit Belastungen. Belastungen werden individuell sehr verschieden verarbeitet. Dabei gibt es kurzfristig mehr oder weniger wirksame Arten der Bewältigung von Belastungen; langfristig können solche Bewältigungsstrategien für die Betroffenen zu mehr oder weniger erwünschten Folgen führen. Die Art, wie jemand mit seinen Belastungen umgeht, kann zum Beispiel über seine Gesundheit oder Krankheit mitbestimmen.«unterschiede zwischen emotionaler Stabilität und Coping Bereits Babys unterscheiden sich hinsichtlich des Grades ihrer emotionalen Belastbarkeit oder Robustheit bei emotionalen Belastungen. Manche sind besonders empfindlich und sensibel, andere hingegen beeindrucken ihre Umgebung durch ihr ruhiges und ausgeglichenes Wesen. Auf plötzliche Änderungen in ihrer Umgebung reagieren sie sehr unterschiedlich, dabei handelt es sich aber um Verhaltensmuster, die grundsätzlich bei allen gesunden Kindern zu beobachten sind, sie unterscheiden sich nur in der Intensität der Auslösebedingungen (Cuisinier, Janssen, de Graauw & Hoogduin, 1998). In der sozialen Interaktion mit ihren Pflegepersonen lernen Babys alsbald, sich immer differenzierter»zu Wort zu melden«. Ob hierin schon die Anfänge unterschiedlicher Bewältigungsstrategien oder Copingstrategien zu sehen sind, dürfte von der Definition von Coping abhängen. Wenn man unter Coping den Versuch eines Individuums versteht, mit einer belastenden Situation fertigzuwerden, dann sind nach Anlass unterscheidbare Lautäußerungen von Babys erste Beispiele von Copingstrategien (Alexander, Feeney, Hohaus & Noller, 2001). Diese lernt ein Baby durch Versuch und Irrtum und am Erfolg, den es mit ihrem Einsatz hat. Sobald ein kleines Kind andere beobachten und im Verhalten nachahmen kann, wird es auch deren Copingstrategien erproben und die erfolgreichen beibehalten. Für kognitive Strategien sind bereits sehr differenzierte Copingmechanismen bekannt (Kayed & van der Meer, 2000). Sehr bald lernen Kinder, mit Belastungen nach Personen und Situationen differenziert umzugehen. Ein Mensch lernt so zeit seines Lebens immer mehr Copingstrategien kennen und situationsspezifisch einzusetzen. Menschen unterscheiden sich dabei hinsichtlich der ihnen bekannten, einsetzbaren und der von ihnen bevorzugten Copingstrategien, und zwar in Abhängigkeit von der sozialen Umgebung und Kultur, in der sie aufwachsen und leben (Leventhal, Suls & Leventhal, 2001). Jeder einzelne Versuch der Bewältigung einer emotional belastenden Situation kann zur Aneignung einer neuen Strategie führen und zu deren Erprobung in ähnlichen Situationen. Zu Schwierigkeiten kann der Einsatz einer Copingstrategie dann führen, wenn sie mehr Probleme schafft, als sie löst, wie beispielsweise der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Substanzen. Die Verhaltensweisen, die unter emotionaler Belastbarkeit oder emotionaler Stabilität zusammengefasst werden, charakterisieren das Verhalten eines Menschen überdauernd. Emotional stabile Menschen sind eher selbstsicher, beherrscht und fühlen sich eher wohl in allen möglichen Situationen (Eysenck, 1967). Dies»liegt in ihrer Natur«, gründet sich aber nicht primär auf eine Lernerfahrung. Lernerfahrungen können emotional Stabile zwar in bestimmten Situationen verunsichern, aber 251

3 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 252 Autoren Prof. Dr. em. Karl Westhoff, Fachrichtung Psychologie, Technische Universität Dresden Dipl.-Psych. Claudia Liebert, Recruiting Consultant bei einem Personaldienstleister in der IT-Branche Kontakt Prof. em. Dr. Karl Westhoff sie führen nicht zu einem grundsätzlich anderen Muster des Verhaltens und Erlebens. Coping ist eine Sammlung von qualitativ verschiedenen Vorgehensweisen in allen möglichen Klassen von Situationen (Schwarzer & Schwarzer, 1996, Snyder, 2001). Man kann daher keinen sinnvollen Summenwert bilden, um das Verhalten eines Menschen zu charakterisieren. Emotionale Belastbarkeit ist hingegen eine grundlegende Disposition zu eher selbstsicherem, beherrschtem und sich wohlfühlendem Verhalten. Je mehr solcher Verhaltensweisen sich ein Mensch zuschreibt, umso emotional stabiler sieht er nicht nur sich selbst, sondern wird er auch von anderen erlebt. Coping ist ein qualitatives Konzept, emotionale Stabilität hingegen ist eine psychometrisch erfassbare Dimension (Hossiep, Paschen & Mühlhaus, 2000). Gemeinsamkeiten zwischen emotionaler Stabilität und Coping Emotionale Belastbarkeit ist ebenso wie Coping ein psychologisches Konzept, ein Fachbegriff in der Psychologie. Das oberste Ziel der Psychologie ist die Beschreibung menschlichen Verhaltens, nicht seine Beurteilung. Beide Konzepte dienen zunächst der Beschreibung von menschlichen Verhaltensweisen. Gemeinsam ist beiden Konzepten, dass keine Beurteilung nach»besser«oder»schlechter«stattfindet. Ungeachtet dessen findet man eine Häufung von emotional Stabilen, zum Beispiel bei Chirurgen, und von emotional Sensiblen, Empfindsamen eher bei Künstlern. Unter chronisch Kranken, wie zum Beispiel Süchtigen, finden sich viele Menschen, die Belastungen immer wieder auf die gleiche Weise angehen und zum Beispiel Substanzen missbrauchen. Substanzgebrauch kann in vielen Fällen helfen, mit einer emotional belastenden Situation fertigzuwerden, jedoch machen die Häufigkeit und Art des Gebrauchs ganz oft den Unterschied zwischen gelungener und misslungener Bewältigung aus. Emotionale Stabilität und Coping in der psychologischen Praxis»Emotionale Belastbarkeit«und»Coping«sind so zentrale Konzepte bei vielen Fragestellungen, die an praktisch tätige Psychologen herangetragen werden, dass sie in den Checklisten zur Auswahl von emotionalen Variablen in der entscheidungsorientierten Diagnostik explizit als zu bedenkende Variablen genannt werden (Westhoff & Kluck, 2014, S. 68). Beide Variablen zählen zu den sehr bekannten, doch die Charakterisierung beider fällt den meisten schwer, weil eine kompakte Übersicht dazu bis heute fehlt. Die meisten Psychologen haben im Rahmen ihrer Ausbildung verschiedene Instrumente (Fragebögen) zur Erfassung der»emotionalen Stabilität«mit ihrem Gegenpol»Neurotizismus«kennengelernt. Das Konzept sollte als ein Mitglied der Big Five korrekt verstanden werden, was aber oft nicht der Fall ist, wie man zum Beispiel bei Vorträgen auf Fachkongressen immer wieder erleben kann. Soll sich nun der Praktiker alle möglichen Messinstrumente zur Erfassung von»neurotizismus«beschaffen, sie durcharbeiten und sich dann ein Bild davon machen, was man im Mainstream der Psychologie unter»emotionaler Stabilität«versteht? Das ist wohl ebenso unzumutbar wie die selbstständige Erstellung einer Sammlung der in der Literatur beschriebenen Copingstrategien. Westhoff et al. (2013) haben das Konzept»Gewissenhaftigkeit«in einem Kategoriensystem übersichtlich zusammengestellt, nachdem sie nach expliziten Regeln ausgewählt hatten, was in der Literatur zu dem Konzept gerechnet wird. Entsprechendes wollen wir hier für emotionale Belastbarkeit und Umgang mit emotionalen Belastungen präsentieren. Regelgeleitete operationale Definition von»emotionaler Belastbarkeit«und»Coping«Aus der Alltagssprache entnommene oder entlehnte Bezeichnungen für psychologische Konzepte und Konstrukte haben sich in Theorie und Praxis durchgesetzt. Cattells Ansatz mit Kunstworten zur Bezeichnung von Persönlichkeitsdimensionen war wohl genau deswegen nicht erfolgreich, weil Psychologen dann nicht wussten, was ein bestimmter Begriff besagt. Definitionen und Synonyme erweitern unser Vorverständnis, meistens gepaart mit Beispielen oder Gegenbeispielen. Dieses Vorverständnis wird erweitert um umfangreiche Informationen über empirische Analysen zur Prüfung der mit dem Konstrukt verbundenen Hypothesen, die sich auf seine Inhalte und die Messmethoden beziehen. Hier setzt das ganze Arsenal der experimentellen und quasiexperimentellen Analysemethoden an, zum Beispiel Korrelationen, Multitrait-Multimethod-Matrix (MTMM), Faktorenanalysen, Clusteranalysen, multidimensionale Skalierungen. Aber am Ende bleibt immer noch die Frage des Praktikers, was man denn in der Literatur im Allgemeinen unter einem bestimmten Begriff versteht, jedenfalls wenn er verständlich mit seinen Klienten kommunizieren will. In dieser Situation bietet sich die Vorgehensweise von Westhoff et al. (2013) an, nämlich nach expliziten Regeln die verschiedenen Operationalisierungen eines Konzepts übersichtlich zusammenzustellen. Im Falle von»emotionaler Belastbarkeit«und»Umgang mit emotionalen Belastungen«liegt eine Fülle von Operationalisierungen dieser Konzepte in Form von Fragebogen vor. Diese gilt es nicht nur zusammenzustellen, sondern auch nach festzulegenden Kriterien zu ordnen. Damit das Ergebnis möglichst praktisch ist, sollten nur solche Operationalisierungen aufgenommen werden, die den Mainstream repräsentieren. Die Darstellungsform sollte kurz und übersichtlich sein. Kategoriensysteme in Form einer Tabelle erleichtern ganz besonders die Arbeit des Praktikers. Methode In der Literatur finden sich Facettierungen von emotionaler Stabilität durch die verschiedensten Forschergruppen, deren Operationalisierungen durch Verhaltensbeschreibungen wir zusammengetragen haben. Ausgeschieden haben wir dabei Items, die nur ein Adjektiv wie»launisch«oder»dickköpfig«als Vorlage zur Selbstbeschreibung verwenden (EPI, Eggert, 1983), weil es sich hierbei nicht um eine Verhaltensbeschreibung 252

4 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 254 handelt. Darauf untersuchten wir die verschiedenen Konzeptionen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede und integrierten sie in das von uns erstellte Kategoriensystem. Hierzu lieferte das NEO-Persönlichkeitsinventar (NEO-PI-R, Ostendorf & Angleitner, 2004) eine besonders hilfreiche Facettierung des Konstrukts»Neurotizismus«, an der wir uns maßgeblich orientiert haben. Besonders informativ war im Zusammenhang mit dem Umgang mit emotionalen Belastungen beispielsweise der Fragebogen zum Umgang mit Belastungen im Verlauf (UBV, Reicherts & Perrez, 1993). Items in Fragebögen zur»emotionalen Belastbarkeit«beziehen sich auf diese Ausprägung des Konstrukts oder den Gegenpol»Neurotizismus«. Für unser Kategoriensystem formulierten wir Letztere so um, dass sie für emotionale Stabilität sprachen. Wir wollten kein Kategoriensystem erstellen, das alle jemals verwendeten Items und Facetten eines Konzepts enthielt, sondern ein für die praktische Tätigkeit von Psychologen möglichst gut handhabbares. Wir orientierten uns deshalb bei der Erstellung des Kategoriensystems an der Häufigkeit, mit der verschiedene Forschergruppen bestimmte Items und Facetten des Konzepts verwendet hatten. Relativ seltene Items oder Facetten entfielen daher. Bei der Integration zu Facetten spielte weiter eine Rolle, wie verschieden ein zur Diskussion stehender Aspekt von anderen war und welche Bandbreite an Verhaltensweisen er umfasste. Ließen sich viele Verhaltensweisen unter einem Aspekt subsumieren, so bot es sich an, ihn als eigenständige Facette zu betrachten. Das Gleiche galt, wenn das entsprechende Verhalten sehr verschieden von anderen Verhaltensweisen erschien und somit eine gesonderte Stellung einnahm. War ein Aspekt einem anderen sehr ähnlich oder umfasste nur sehr wenige Verhaltensweisen, so wurde er mit einem ähnlichen Aspekt zusammengefasst, oder er entfiel ganz. Von Bedeutung war auch die Häufigkeit einer Verhaltensweise selbst. So ist beispielsweise ein Suizidversuch zwar eine Form des Umgangs mit emotionalen Belastungen, aber es handelt sich um ein extremes und relativ seltenes Verhalten, und es wurde daher nicht in das entsprechende Kategoriensystem aufgenommen. Aufgrund der Erfahrungen mit der ersten Form des jeweiligen Kategoriensystems (Version 1.0) verbesserten wir diese in die hier berichtete Form (Version 1.1). Das Kategoriensystem»Emotionale Belastbarkeit 1.1«besteht aus den vier Facetten (mit den Unterfacetten) Selbstsicherheit (im Umgang mit anderen/leistungsbezogen), Beherrschtheit (Funktionieren unter Belastung/Impulskontrolle/Gelassenheit), Wohlbefinden (Zufriedenheit/körperlich) und negative Emotionalität (geringe Ängstlichkeit/geringe Neigung zu Depressivität). Die insgesamt 30 Facetten des Kategoriensystems»Umgang mit emotionalen Belastungen 1.1«teilten wir analog zu der Verhaltensgleichung von Westhoff und Kluck (2014, S. 24) in die folgenden Gruppen von Aktionen (Anzahl der Aktionen) ein: körperliche (1), emotionale (6), motivationale (8), soziale (5) und kognitive (10). Ergebnisse Die erarbeiteten Kategoriensysteme zur»emotionalen Belastbarkeit«(Tabelle 1) und zum»umgang mit emotionalen Belastungen«(Tabelle 2) stellen wir hier in der (leicht) verbesserten Version 1.1 vor. Mit dieser Art der Bezeichnung soll die Verwendung dieser Kategoriensysteme sowie die Kommunikation darüber erleichtert werden. Zudem weist eine Versionsnummer immer auf die mögliche Verbesserung und Weiterentwicklung hin. Diskussion»Emotionale Belastbarkeit«oder»emotionale Stabilität«bezeichnen ebenso wie»neurotizismus«dasselbe Konstrukt, inhaltlich davon verschieden ist das Konzept»Umgang mit emotionalen Belastungen«. Trotz ungezählter Arbeiten zu diesen auch in der täglichen Arbeit von Psychologen zentralen Konzepten fehlte bis heute eine operationale Beschreibung dessen, was man in der Psychologie im Allgemeinen oder am häufigsten darunter versteht, man könnte auch sagen, was der Mainstream der wissenschaftlichen Psychologen darunter versteht. Zu beiden Konzepten haben wir nach expliziten Regeln Kurzformen der Operationalisierungen übersichtlich in je einer Tabelle zusammengestellt, erprobt und unter der Bezeichnung»Emotionale Belastbarkeit 1.1«und»Umgang mit emotionalen Belastungen 1.1«in der verbesserten Form präsentiert. Diese Zusammenstellungen können nun für vielfältige praktische Tätigkeiten genutzt werden, zum Beispiel im diagnostischen Prozess bei der Auswahl von Variablen für die Bearbeitung einer diagnostischen Fragestellung, für die Formulierung psychologischer Hypothesen, für die Auswertung von direkten und indirekten Verhaltensbeobachtungen (im Interview) und bei der Beantwortung der Fragestellung im Befund sowie bei der Formulierung von Empfehlungen. Auch bei der Beratung oder im Coaching von Klienten haben sich diese Tabellen bereits als nützlich erwiesen. Nicht zuletzt können sie Hilfsmittel bei der Planung wissenschaftlicher Studien sein. Die vorgestellten Übersichten über die im Mainstream verwendeten Operationalisierungen von Selbstbeschreibungen zeigen nicht mehr die Items, sondern in Kurzform die Inhalte von Items und präsentieren damit dem Anwender die entscheidenden Informationen möglichst kompakt, weil dies für die alltägliche Arbeit von besonderem Nutzen ist. Die Übersichten sind mit einer Versionsnummer versehen, um einerseits die praktische Arbeit und die Kommunikation zu erleichtern und andererseits Verbesserungen und Weiterentwicklungen zu ermöglichen, ohne jedes Mal ganz von vorn beginnen zu müssen. 254

5 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 256 FACETTEN Selbstsicherheit Im Umgang mit anderen Tabelle 1: Emotionale Belastbarkeit 1.1 wird durch soziale Situationen nicht stark verunsichert OPERATIONALISIERUNGEN nimmt sich Spott nicht so leicht zu Herzen und kann Spaß über sich selbst vertragen zeigt kaum Scham und Verlegenheit in der Gesellschaft anderer, wird z.b. nicht plötzlich schüchtern, wenn sie/er mit einem für sie/ihn attraktiven Fremden sprechen will tritt selbstsicher, unbefangen und ungezwungen auf und ist sicher im Umgang mit anderen fürchtet nicht ständig, unangenehm aufzufallen fühlt sich anderen selten unterlegen fühlt sich auch in Gegenwart von und im Umgang mit Vorgesetzten oder anderen Autoritäten wohl und nicht befangen schämt sich anderen gegenüber nicht für eigene Fehler schämt sich nicht für dummen Unfug von Bekannten braucht selten Rückversicherung bzw. Bestätigung durch andere oder Aufmunterung durch verständnisvolle Freunde Leistungsbezogen vertraut in eigene Fähigkeiten Beherrschtheit Funktionieren unter Belastung Impulskontrolle Gelassenheit will eigene Probleme selbst lösen und fühlt sich selten hilflos fühlt sich fähig, die meisten der eigenen Probleme zu bewältigen blickt optimistisch und zuversichtlich in die Zukunft bekommt auch vor wichtigen Anlässen selten ein komisches Gefühl im Magen ist selten über die Zukunft beunruhigt gibt nicht so schnell auf, wenn etwas schiefgeht, sondern macht wie gewohnt weiter wird nicht überaus lange durch ein unangenehmes Erlebnis bedrückt überwindet Rückschläge rasch und lässt sich nicht so leicht entmutigen kommt in schwierigen Situationen zurecht und hat sich in Krisensituationen selbst ziemlich gut im Griff gerät in kritischen Situationen nicht in Panik, bewahrt einen kühlen Kopf, behält die Übersicht und ist schwer aus der Ruhe zu bringen kann gut Entscheidungen treffen, auch wenn alles schiefzugehen scheint kann sich meist leicht und ohne Probleme entschließen ist in der Lage, Begierden und Verlangen zu kontrollieren, und kann Versuchungen leicht widerstehen handelt sehr kontrolliert, selbstbeherrscht und selten ohne vorherige Überlegung hat keine Probleme, konzentriert zu arbeiten, ohne abschweifende Gedanken wie z.b. Tagträumereien führt notwendige Dinge zu Ende, auch wenn sie nicht unbedingt Spaß machen verliert nicht kurz zuvor die Lust an einer geplanten Sache, wenn sie/er sich darauf auch gefreut hat übertreibt nichts (z.b. zu viel essen oder zu viel Alkohol trinken) gibt selten spontanen Gefühlen nach und ist meist in der Lage, die Gefühle unter Kontrolle zu halten es hängt nicht von der eigenen Stimmungslage ab, ob der Tag gut oder schlecht wird wird nicht so leicht ärgerlich und ungeduldig, wenn etwas nicht nach Wunsch geht, und kann ein Nein als Antwort akzeptieren besteht nicht ständig auf eigenem Willen, muss sich nicht immer durchsetzen ist nicht so leicht beleidigt und gekränkt, z.b. wenn andere etwas an der eigenen Person oder Arbeit bemängeln nimmt nichts so leicht übel und lässt sich nicht leicht ärgern verhält sich ausgeglichen und gleichmütig und reagiert häufig gelassen, statt leicht aufzubrausen beruhigt sich nach Aufregen schnell wieder hat keine Schwierigkeiten, geduldig zu bleiben, wenn jemand nicht gleich versteht, was sie/er erklären will ist mit allen möglichen Menschen geduldig, auch wenn sie nicht höflich sind oder auf die eigenen Gefühle keine Rücksicht nehmen gerät nicht so leicht aus der Fassung und verliert nicht leicht die Nerven wird durch kleinere Ärgernisse nicht frustriert, wird z.b. nicht unruhig und nervös beim Warten in einer langen Schlange fühlt sich bei in der Sache kontroversen Gesprächen nicht persönlich angegriffen reagiert relativ unempfindlich/unempfindsam Wohlbefinden Zufriedenheit schätzt im Allgemeinen sich selbst und das eigene Tun und ist zufrieden mit sich selbst geht abends gewöhnlich zufrieden mit dem Tag ins Bett erreicht im persönlichen Leben fast immer die vorgenommenen Ziele leidet nicht unter Minderwertigkeitsgefühlen macht sich nach gefällten Entscheidungen keine weiteren Gedanken, ob es richtig oder falsch war 256

6 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 257 reportfachwissenschaftlicherteil FACETTEN Zufriedenheit Körperlich OPERATIONALISIERUNGEN denkt nicht über Dinge nach, die sie/er hätte sagen oder tun sollen, aber nicht gesagt oder getan hat macht sich keine unberechtigten Vorwürfe, wenn etwas schiefgeht fühlt sich selten ohne ersichtlichen Grund abgespannt und matt, wird nicht leicht schwindelig wird kaum von Leiden oder Schmerzen geplagt und fühlt sich im Allgemeinen körperlich wohl und belastbar bekommt nicht aus heiterem Himmel Herzklopfen oder Herzjagen, Schüttelanfälle bzw. fängt nicht plötzlich an zu zittern (ohne körperliche Ursache) leidet selten an Schlaflosigkeit und kann abends ohne Probleme einschlafen bekommt selten schwere Kopfschmerzen (ohne körperliche Ursache) gerät selten außer Atem, ohne schwere Arbeit getan zu haben Negative Emotionalität Geringe Ängstlichkeit Geringe Neigung zu Depressivität ist nicht leicht beunruhigt oder zu erschrecken empfindet selten Furcht oder Angst hat selten Alpträume oder furchterregende Gedanken fühlt sich selten angespannt und nervös, sondern eher ruhig und entspannt wird in Fahrstühlen, Zügen oder Tunnels nicht so leicht unruhig sorgt sich selten, weder um Dinge, die vielleicht schiefgehen könnten, noch um schreckliche Sachen, die passieren könnten macht sich nicht grundlos Sorgen um die eigene Gesundheit fühlt sich selten deprimiert, traurig oder einsam bzw. ohne Grund miserabel ist nur sehr selten nicht in der richtigen Stimmung, um jemanden zu sehen empfindet eigene gefühlsmäßige Bedürfnisse als sehr gut befriedigt empfindet selten Schuldgefühle oder Gewissensbisse, vor allem nicht bei belanglosen Dingen ANZEIGE HUBER T 177 X

7 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 258 Tabelle 2: Umgang mit emotionalen Belastungen 1.1 FACETTEN OPERATIONALISIERUNGEN Körperliche Aktionen Substanzgebrauch Emotionale Aktionen Verbalisieren emotional belastender Inhalte konsumiert legale»alltagsdrogen«, das heißt, trinkt Alkohol, Tee oder Kaffee und/oder raucht Zigaretten, Pfeife oder Zigarre nimmt illegale Drogen oder rezeptpflichtige Medikamente ohne bzw. gegen ärztliche Anweisung, z.b. Cannabis, Kokain, Amphetamine etc. nimmt nicht rezeptpflichtige Medikamente und Mittel ein, wie z.b. Beruhigungstropfen, sowie rezeptpflichtige Medikamente nach ärztlicher Anweisung schreibt die eigenen Gefühle und Gedanken auf und schildert das eigene Befinden, z.b. durch Tagebuch führen, Briefe oder s schreiben (mit/ohne Absenden) erzählt Freunden, Verwandten oder anderen Personen vom eigenen Befinden (persönlich oder telefonisch) Humor Zulassen von Emotionen Vergeben Selbstbeschuldigung lacht über sich selbst, eigene Schwächen bzw. die Situation oder macht sich lustig, reißt Witze über das Problem zeigt eigene Gefühle offen, macht ihnen Luft, z.b. durch Weinen, Toben lebt eigene Gefühle durch kreatives Schaffen aus, z.b. durch Malen, Komponieren, Singen, Schreiben reagiert relativ unempfindlich/unempfindsam vergibt sich selbst oder anderen ist nachsichtig mit sich oder anderen söhnt sich mit sich selbst oder anderen aus macht sich selbst Vorwürfe, z.b. wegen subjektiv empfundenem oder objektiv vorhandenem Verhaltensdefizit zur Bewältigung der belastenden Situation gibt sich selbst die Schuld für die Belastung kritisiert oder tadelt sich selbst und das eigene Tun übernimmt auch bei einem unverschuldeten Misserfolg Verantwortung Fremdbeschuldigung schiebt die Schuld für die problematische Situation anderen Personen oder den ungünstigen Umständen zu Motivationale Aktionen Sich ablenken tut absichtlich etwas anderes, als sich mit der Belastung zu beschäftigen, z.b. durch bewusste Selbstinstruktion zum Gedankenstopp, Distanzierung durch andere, angenehme oder besonders riskante Tätigkeiten Hoffen Aktives eigenes Problemlösen Aufschieben Sich belohnen erwartet zuversichtlich ein wünschenswertes Ereignis, ohne dass wirkliche Gewissheit besteht tut alles, was zur Lösung des Problems nützlich sein kann, z.b. aktives Eingreifen, Planen, Ziele setzen, Ausprobieren neuer Möglichkeiten zögert den Beginn oder das Fertigstellen einer Aufgabe, die als unangenehm, belastend oder auch bedrohlich erlebt wird, hinaus, stürzt sich z.b. in nebensächliche Aufgaben tut etwas, was sie/er gern tut (z.b. Musik hören, lesen, spazieren gehen, Sex, essen) lässt sich von anderen verwöhnen (z. B. sich massieren lassen) Aus dem Felde gehen entspannt sich durch Sport, Schlafen, gezielte Anwendung von Entspannungstechniken (z.b. Meditation, autogenes Training) oder Ähnliches geht aktiv aus dem Feld und meidet antizipierend eine belastende Situation, das heißt z.b. versucht, sich aus einer Situation zurückzuziehen geht jemandem aus dem Weg versucht, im Gespräch von etwas abzulenken oder bewusst nicht darauf einzugehen bleibt einer schwierigen Situation fern, z.b. durch Krankmeldung Aufgeben versucht nicht mehr, mit der belastenden Situation umzugehen resigniert und hört auf, eigene Ziele zu verfolgen ergibt sich den Umständen hört auf, bestimmte Dinge im Zusammenhang mit der Belastung zu tun bzw. weiter darüber nachzudenken Selbstbekräftigung inklusive positiver Selbstinstruktion betrachtet eigenes Verhalten im Nachhinein weiterhin als angemessen und versichert sich selbst, dass sie/er das Ziel erreicht hat bzw. dabei gut war muntert sich selbst auf oder beruhigt sich durch Sich-selbst-gut-Zureden Soziale Aktionen Soziale Unterstützung suchen bittet andere um instrumentelle Hilfe sucht Trost, Sympathie und Verständnis (emotionale Hilfe), lehnt sich an andere Person an 258

8 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 259 reportfachwissenschaftlicherteil FACETTEN Soziale Aktionen Soziale Unterstützung suchen sucht Hilfe zur Selbsthilfe bei Freunden/Verwandten professionell (Therapie, Beratung, Arztbesuch) OPERATIONALISIERUNGEN anonym (z.b. Hotlines) bei Selbsthilfegruppen (z.b. anonyme Alkoholiker) Geheimnisse verschweigt bewusst Informationen, die die Belastung betreffen nur gegenüber betroffenen Personen gegenüber allen, behält es für sich Andere bestrafen fügt anderen Personen Schaden zu als Reaktion auf widerfahrene oder empfundene Ungerechtigkeit rächt sich, z.b. durch Fremdes-Eigentum-Beschädigen, Streichespielen oder Rufschädigung durch Lästern Sozialer Rückzug zieht sich von der Belastung und möglichen Hilfestellern sowie anderen zurück, meidet z.b. Familie und Freunde Kognitive Aktionen Verleugnen der emotionalen Belastung bzw. der Existenz des Stressors weist bewusst oder unbewusst die gesamte oder teilweise Bedeutung des Problems bzw. der emotionalen Belastung während der Informationsverarbeitung zurück, z.b. weigert sich zu glauben, dass emotional belastende Situation eingetreten ist tut so, als ob nichts geschehen wäre vermeidet es, über das Problem bzw. die Konsequenzen nachzudenken Wunschdenken gibt sich unrealistischen Hoffnungen hin, z.b. auf Wunder hoffen hofft, dass sich das Problem von selbst löst oder die Belastung von allein verschwindet gibt sich Tagträumen über die Problemlösung hin Informationssuche vermeidet es bewusst, die Belastung bzw. die Lösung des Problems betreffende Informationen zu erlangen, z.b. Umschalten bei TV-Bericht, Abwenden von Gesprächen sucht aktiv nach allen Informationen, die mit der Belastung oder deren Bewältigung zusammenhängen durch Nachdenken und Erinnern (bei sich selbst) durch Recherche oder Fragen (bei anderen) Kognitive Umstrukturierung unternimmt Anstrengungen, über die emotionale Belastung in anderer Weise zu denken, und nimmt im Zuge dessen eine Relativierung und Neubewertung der Situation vor sieht Sachverhalt danach positiver, z.b. durch Fokussierung auf positive Aspekte sieht Sachverhalt danach negativer, z.b. durch Fokussierung auf negative Aspekte verdreht und verzerrt die Tatsachen oder bagatellisiert den Sachverhalt, bis die Sichtweise nicht mehr der Realität entspricht bzw. stark von dieser abweicht, z.b. spielt die Gefahr runter Glaube an und Vertrauen in eine höhere Macht (Religion) Informationsunterdrückung Selbstaufmerksamkeit führt religiöse Rituale und Handlungen durch (z.b. tut Buße, betet) sucht nach einer Bedeutung der Belastung in einer Religion vertraut auf Gott oder wendet sich an eine höhere Macht beobachtet eigenes Verhalten, wobei die Aufmerksamkeit auf den inneren Zustand und affektive Reaktionen gerichtet ist statt auf die (äußere) Belastung an sich, z.b. reflektiert eigene Gefühle und Gedanken achtet auf körperliches Befinden und Veränderungen Akzeptanz der belastenden Situation/des Problems Grübeln und sich sorgen nimmt die Situation als gegeben und nicht änderbar hin, das heißt, versucht, damit zu leben unternimmt nichts, wartet ab, zögert oder resigniert verharrt gedanklich bei der belastenden Situation lässt sich das Problem immer und immer wieder durch den Kopf gehen Kognitive Selbstkontrolle dreht sich gedanklich im Kreis alles, ohne aktiv nach einer Lösung zu suchen wahrt in emotional belastender Situation die Beherrschung handelt kontrolliert und überlegt und gibt spontanen Impulsen nicht nach zeigt eigene Gefühle in der Situation nicht offen geht möglichst sachlich mit der Situation um 259

9 250_60_FA_r6_14_250_60_FA_r6_ :52 Seite 260 ZUSAMMENFASSUNG In diesem Beitrag sollte gezeigt werden, wie der Mainstream in der Psychologie»emotionale Belastbarkeit«oder»emotionale Stabilität«oder den entsprechenden Gegenpol»Neurotizismus«operationalisiert. Da emotionale Belastbarkeit leicht mit dem»umgang mit emotionalen Belastungen«verwechselt werden kann, wurde auch dieses Konzept operational definiert. Häufig verwendete Operationalisierungen (Items und Facettierungen) stellten die Grundlage dar, selten verwendete Operationalisierungen wurden nicht weiter mit einbezogen. Die Kernaussagen von Items wurden übersichtlich und nach Facetten geordnet in Tabellen zusammengestellt und empirisch auf Praktikabilität erprobt und werden in der leicht verbesserten Versionsnummer 1.1 vorgestellt. Die Tabellen»Emotionale Belastbarkeit 1.1«und»Umgang mit emotionalen Belastungen 1.1«können die Arbeit des Praktikers während des diagnostischen Prozesses oder bei Beratungen und im Coaching erleichtern. ABSTRACT This contribution is intended to show how the mainstream in psychology operationalizes»emotional stability«or the corresponding opposite,»neuroticism«. Because emotional stability can be easily mistaken for the»ability to cope with emotional strain«an operational definition of this concept is also given. Commonly used operationalizations (items and facets) represent the basis; operationalizations that are seldom used are not considered further. The core messages of the items are clearly arranged in table form according to the facets, tested empirically for their practicability, and presented in the slightly improved version number 1.1. The tables»emotional stability 1.1«and»coping with emotional strain 1.1«can facilitate the work of psychologists during the assessment process or in coaching and consulting. LITERATUR Alexander, R., Feeney, J., Hohaus, L. & Noller, P. (2001). Attachment style and coping resources as predictors of coping strategies in the transition to parenthood. Personal Relationships, 8 (2), Borkenau, P., Egloff, B., Eid, M., Hennig, J., Kersting, M., Neubauer, A. C. & Spinath, F. M. (2005). Persönlichkeitspsychologie: Stand und Perspektiven. Psychologische Rundschau 56 (4), Göttingen: Hogrefe. Cuisinier, M., Janssen, H., de Graauw, K. & Hoogduin, K. (1998). Predictors of maternal reactions to excessive crying of newborns. Findings from a prospective study in a naturalistic situation. Early Development & Parenting, 7 (1), Eggert, D. (1983). Eysenck-Persönlichkeits-Inventar. E-P-I. Handanweisung für die Durchführung und Auswertung (2., überarb. u. erg. Aufl.). Göttingen: Hogrefe. Eysenck, H. J. (1967). The biological basis of personality (Vol. 689). Transaction publishers. Hossiep, R., Paschen, M. & Mühlhaus, O. (2000). Persönlichkeitstests im Personalmanagement: Grundlagen, Instrumente und Anwendungen. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie. Kayed, N. & van der Meer, A. (2000). Timing strategies used in defensive blinking to optical collisions in 5- to 7-month-old infants. Infant Behavior & Development, 23 (3-4), Leventhal, E. A., Suls, J. & Leventhal, H. (2001). Hierarchical analysis of coping: Evidence from life-span studies. In H. W. Krohne (Hrsg.), Attention and Avoidance (S ). Göttingen: Hogrefe. Ostendorf, F. & Angleitner, A. (2004). NEO-Persönlichkeitsinventar nach Costa und McCrae. NEO-PI-R (rev. Fassung). Göttingen: Hogrefe. Reicherts, M. & Perrez, M. (1993). Fragebogen zum Umgang mit Belastungen im Verlauf. UBV. Bern: Huber. Schwarzer, R. & Schwarzer, C. (1996). A critical survey of coping instruments. In M. Zeidner & N. S. Endler (Hrsg.), Handbook of coping: theory, research, applications. New York: Wiley. Snyder, C. R. (Hrsg.) (2001). Coping with stress: Effective people and processes. Oxford: Oxford University Press. Westhoff, K. & Kluck, M.-L. (2014). Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen. 6., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Springer. ANZEIGE BDP 177 X

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