Aktualisierung und Einführung in Mobile Business Intelligence

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1 Quelle: Mobile Business Aktualisierung und Einführung in Mobile Business Intelligence Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Königsworther Platz 1 D Hannover Agenda 1. Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte 2. Mobile Business Intelligence a) Was ist Business Intelligence (BI)? b) BI-Ansätze c) BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen d) Was ist Mobile Business Intelligence Diskussion Definition Mobile BI e) Potenziale der mobilen Entscheidungsunterstützung Mobile BI unternehmensintern Mobile BI unternehmensextern f) Prozessorientierte Gestaltung von BI-Systemen g) Konkurrenz/Kooperation Social Media h) Wirtschaftlichkeit von IM/BI-Lösungen i) Sinnhaftes Mobile BI, kritische Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen Und was Sie hoffentlich nicht erwartet: # 2 1

2 Literatur/Quellen Bensberg, F. (2008): Mobile Business Intelligence Besonderheiten, Potenziale und prozessorientierte Gestaltung. In: Bauer, H. H. et al. (Hrsg.) Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing, Teil 1, Springer, S Kemper, H.-G. et al. (2010): Business Intelligence Grundlagen und praktische Anwendungen: Eine Einführung in die IT-basierte Managementunterstützung, 3. Auflage, Springer Wiesebaden. # 3 Agenda 1. Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte 2. Mobile Business Intelligence a) Was ist Business Intelligence (BI)? b) BI-Ansätze c) BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen d) Was ist Mobile Business Intelligence Diskussion Definition Mobile BI e) Potenziale der mobilen Entscheidungsunterstützung Mobile BI unternehmensintern Mobile BI unternehmensextern f) Prozessorientierte Gestaltung von BI-Systemen g) Ableitung von BI-Maßnahmen h) Konkurrenz/Kooperation Social Media i) Sinnhaftes Mobile BI, kritische Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen Und was Sie hoffentlich nicht erwartet: # 4 2

3 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 Veranstaltung 2: Vom Electronic Business zum Mobile Business (Folie 24); Veranstaltung 7: Gestaltung und Realisierung von Mobile Business Anwendungen (Folien 16 und 17) Q3/2007 Q3/2008 Q3/2009 Q3/2010 Q3/2011 Nokia 51,4% 38,9% 41,4% 38,8% 28,2% Apple 3,6% 17,3% 11,5% 15,9% 9,5% RIM (Balckberry) 10,6% 15,2% 22,1% 19,2% 7,6% Motorola 6,6% 5,8% 3,3% 4,7% 2,1% HTC 2,7% 5,8% 4,2% 5,1% 2,2% Samsung 17,2% 25,5% LG 6,6% 20,9% Andere 25,1% 17,0% 17,6% 16,3% 4% Symbian OS 68,1% 46,6% 46,9% 37,6% 16,9% Apple iphone OS 3,6% 17,3% 14,4% 15,7% 15,0% RIM (Blackberry) 10,6% 15,2% 19,9% 16% 11,0% Microsoft (Windows M) 12,2% 13,6% 8,7% 4,2% 1,5% Android 3,9% 22,7% 52,5% Linux 4,4% 5,1% 4,6% 2,1% 2,2% Andere 1,2% 2,2% 1,5% 1,7% 0,9% Datenbasis: Verkaufszahlen weltweit, Quelle: und # 5 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 Veranstaltung 2: Vom Electronic Business zum Mobile Business Ergänzung zu Folie 25 (Ausstattung deutscher Haushalte mit Kommunikationstechnologien) # 6 3

4 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 Veranstaltung 2: Vom Electronic Business zum Mobile Business Ergänzung zu Folie 26 (Mobile Internetnutzung) Befragungszeitraum: bis Stichprobe: n=497 Mobile-Internet-User; n=537 ausschließliche PC-Internet-User Quelle: # 7 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 Veranstaltung 2: Vom Electronic Business zum Mobile Business Ergänzung zu Folie 26 (Mobile Internetnutzung) Quelle: # 8 4

5 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 Veranstaltung 2: Vom Electronic Business zum Mobile Business Ergänzung zu Folie 26 (Mobile Internetnutzung) Quelle: # 9 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 2 # 10 5

6 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 3 Veranstaltung 3: Mobile Endgeräte und Funktechnologien Ergänzung zu Folien 18 ff. (Klassen mobiler Endgeräte) ipad 2 Samsung GALAXY S II BlackBerry Curve # 11 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 3 Veranstaltung 3: Mobile Endgeräte und Funktechnologien Ergänzung zu Folien 34 ff. (Mobilfunkstandards) Mobilfunkstandards: Vierte Generation Next Generation Mobile Networks (NGMN): Projekt aus Mobilfunkausrüstern und -betreibern zur Entwicklung der der nächsten Generation, die u.a. unter dem Namen Long Term Evolution (LTE) bekannt ist. Baut auf den Infrastrukturen der UMTS-Technologie auf. Unterstützt jedoch im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten. Am hat die Deutsche Telekom den ersten LTE Sendemast in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) in Betrieb genommen. Eigenschaften der 4G: 100 Mbit/s Datenrate im Download 50 Mbit/s im Uplink DW_Wirtschaft p.jpg; Foto: Picture Alliance / DPA # 12 6

7 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 3 Veranstaltung 3: Mobile Endgeräte und Funktechnologien Ergänzung zu Folie 51 (Klassifikation mobiler Funknetze) LTE # 13 Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte Veranstaltung 4 Veranstaltung 4: Location Based Services und Lokalisierung Ergänzung zu Folie 11 (GALILEO) Start des Testbetriebs in der Testregion Berchtesgarden am Die GALILEO Test- und Entwicklungsumgebung GATE (engl. GALILEO Test and Development Environment) ist eine Testinfrastruktur, die Funksignale des zukünftigen europäischen satellitengetragene Positionsbestimmung GALILEO simuliert. Betrieb von terrestrischen Funkanlagen, die Signale aussenden, wie sie beim Realbetrieb von GALILEO erwartet werden. Die ersten zwei Satelliten (von insgesamt 30 Satelliten, davon 3 Ersatzsatelliten) wurden am mit einer Sojus-ST-Rakete ins All gebracht. # 14 7

8 Agenda 1. Aktualisierung vorhandener Vorlesungsinhalte 2. Mobile Business Intelligence a) Was ist Business Intelligence (BI)? b) BI-Ansätze c) BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen d) Was ist Mobile Business Intelligence Diskussion Definition Mobile BI e) Potenziale der mobilen Entscheidungsunterstützung Mobile BI unternehmensintern Mobile BI unternehmensextern f) Prozessorientierte Gestaltung von BI-Systemen g) Konkurrenz/Kooperation Social Media a) Wirtschaftlichkeit von IM/BI-Lösungen b) Sinnhaftes Mobile BI, kritische Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen Und was Sie hoffentlich nicht erwartet: # 15 Was ist Business Intelligence (BI)? Business Intelligence: integrierter Gesamtansatz zur Gestaltung der betrieblichen Entscheidungsunterstützung, mit dem unterschiedliche informationstechnologische Komponenten zusammengeführt werden (Kemper et al. 2006, S. 8). Business Intelligence: umfasst Komponenten zur Bereitstellung, Aufbereitung und Analyse von Daten für Entscheidungsprozesse (Bensberg 2008, S. 129). Kerngedanke: Versorgung betrieblicher Akteure mit entscheidungsrelevanten Daten, um somit die Effektivität und Effizienz der Entscheidungsprozesse zu gewährleisten und sicherzustellen. Data Warehouses bilden dabei das zentrale Architekturelement. # 16 8

9 Quelle: Bensberg, F. (2008) Was ist Business Intelligence (BI)? Abb. 1: BI-Architekturmodell # 17 BI-Ansätze Process Intelligence : fördert effiziente Prozessgestaltung und reglmäßigen Update von Prozessen (taktisches Management). Operational Intelligence : ermöglicht effektive Prozessführung und Prozesskontrolle. Competitive Intelligence : liefert Informationen über Mitbewerber, Marktanalysen und ökonomische Randbedingungen, vgl. auch Market Intelligence. Location Intelligence : Prozesse und Informationen müssen immer in geographischen Kontext eingebunden werden. Customer Intelligence : nutzt Kundendaten und -profile in und für CRM- Systeme. # 18 9

10 BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen Neue BI Architekturkonzepte für Datenhaltung und -analyse BI Sourcing und BI in the Cloud sowie Mobile BI und Embedded BI BI Sourcing: Durch den externen Bezug von Dienstleistungen können kurzfristig dringend benötigte Kompetenzen und Erfahrungen in BI-Projekte einbezogen werden, ohne langfristige Bindung oder einen den langwierigen Aufbau eigener Kompetenzen. BI in the Cloud : Cloud Computing ist ein auf Virtualisierung basierendes IT- Bereitstellungsmodell, bei dem Ressourcen sowohl in Form von Infrastruktur als auch Anwendungen und Daten als verteilter Dienst über das Internet durch einen oder mehrere Leistungserbringer bereitgestellt wird. Diese Dienste sind nach Bedarf flexibel skalierbar und können verbrauchsabhängig abgerechnet werden. (Böhm, Leimeister, Riedl, Krcmar 2008). Cloud Architektur: Quelle: team.net/pdf/wxm-cebit-mobile-cloud pdf nach Krcmar, Zukunftswerkstatt IT 2010 # 19 BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen BI Metadatenmanagement, Datenqualitäts- und Stammdatenmanagement BI im Web-2.0/3.0/4.0, z. B. Mashups, Social Networks & Media usw. BI-Governance, Entwicklungs- und Betriebskonzepte sowie deren Werkzeugunterstützung Fortgeschrittene BI Analysemethoden und -werkzeuge: Advanced Analytics, Planung und Simulation, Decision Support Systeme, Künstliche Intelligenz, insbes. Künstliche Neuronale Netze und Case-Based Reasoning, Analytische Informationssysteme. Neue BI Anwendungsdomänen, z. B. in Unternehmensnetzwerken und - verbünden, in der Öffentlichen Verwaltung, für Corporate Social Responsibility, in Produktion und Logistik. # 20 10

11 BI-Aufgaben und Bi-Herausforderungen Zusammenwachsen von BI und Informations-/Wissens- /Kompetenzmanagement Intranets und Portale als BI Werkzeuge, personalisieren und verteilen Informationen besser und beschleunigen die Kommunikation Einfachere Erstellung von Analysen, Reports und Dashboards und schnellere OLAP* (Online Analytical Processing) Analysen (In-Memory Technik) * OLAP Anwendungen analysieren die Daten in einem Data-Warehouse oder bereiten diese visuell auf. Bessere Planung mit komplexen Excel-Worksheets Personalisierung von Oberflächen, individuelle Cockpits, Apps Auswahl und Wirtschaftlichkeit von mobilen BI, ERP- und CRM- Systemen auf dem Smartphones, insbes. Anforderungen an mobile Apps und Applikationen Geändertes Informationsverhalten von Entscheidern durch mobile Systeme # 21 Was ist Mobile Business Intelligence Diskussion Definition Mobile BI Hans Peter Luhn 1958: Business Intelligence System: An automatic system is being developed to disseminate information to the various sections of any industrial, scientific or government organization. This intelligence system will utilize data-processing machines for auto-abstracting and autoencoding of documents and for creating interest profiles for each of the action points in an organization. Both incoming and internally generated documents are automatically abstracted, characterized by a word pattern, and sent automatically to appropriate action points. (Luhn, H. P.: A Business Intelligence System, IBM Journal, October 1958, pp ) # 22 11

12 Was ist Mobile Business Intelligence Diskussion Definition Mobile BI Mobile Systeme (= tragbar, beweglich, nicht ortsgebunden): Laptop, Subnotebook, Tablet PC, Touch-Pad, Smartphone u.a.: Charakteristika sind Gewicht, Bildschirmgröße und Auflösung, Tastatur, Maus, Akkulaufzeit, Prozessor, Hauptspeicher, Graphik, Permanentspeicher u.a. Mit/ohne 3G/4G, mit/ohne WLAN Mit/ohne Telefonfunktion Mit/ohne GPS Mit/ohne RFID Mit/ohne Video-/Photokamera Betriebssystem ios, Android, Windows App versus (Mikro)Browser-Applikation Online-, Offline- und hybride Anwendungen (mit Synchronisation) Always on und/oder Standby # 23 Klarer Begriff Informationsmanagement Informationen haben nicht nur große unternehmerische, sondern auch große gesellschaftliche Bedeutung inkl. Privathaushalte und Privatpersonen (Informationswirtschaft, vgl. Pendants Personal- oder Materialwirtschaft) Informationen werden von Informationssystemen (IS) verarbeitet, gespeichert, übertragen und bereitgestellt. IM ermöglicht im Hinblick auf die Unternehmensziele und die Ziele staatlicher und anderer Organisationen den optimalen Einsatz des Produktionsfaktors Information (Produktivitätsfortschritt) und zählt sowohl aus management-, als auch aus technologieorientierter Sicht zur Unternehmensführung i.w.s. (und hat starke Wechselwirkungen zum Controlling). # 24 12

13 Klarer Begriff Informationsmanagement IS und IM rationalisieren nicht nur bestehende Unternehmensprozesse (z.b. Kostensenkung, verbesserte Flexibilität, Zeitgewinn), sondern ermöglichen auch erst neue Unternehmens-prozesse (engl. Enabler, analog für Privathaushalte und -personen sowie Organisationen) Professionelles IM ist eine zentrale Managementaufgabe (strategisch, taktisch, operativ) und bietet vielfältige Möglichkeiten und Chancen, aber auch diverse Herausforderungen und Risiken (Risikomanagement) Nur durch die konsequente, breite und effiziente Nutzung von IS entsteht Produktivitätsfortschritt, u.a. durch die parallel einhergehende Optimierung der Prozesse und Organisationsstrukturen (nicht aber alleine durch Einführung oder alleine Einsatz von IS). # 25 Ziele des Informationsmanagements Effizientes IM ist eine besondere Herausforderung in leistungsfähigeren dynamischen, anreizbasierten Wertschöpfungsnetzwerken. IM hat starke Bezüge zu und starke Wechselwirkungen mit dem Wissensmanagement (explizites und implizites, teils nur schwach strukturiertes Wissen) in Unternehmen und abgeschwächt auch mit dem Kompetenzmanagement (Mitarbeiter, Unternehmen) Oberstes Ziel des IM ist der Ausgleich zwischen Informationsbedarfen (müssen genau ermittelt werden) und -angeboten (wo, wann, welches Medium, für wen autori-siert?) sowie die Vermeidung einer Informationsflut # 26 13

14 Quelle: Bensberg, F. (2008) Mobiles BI-System # 27 Potenziale mobile BI Mit zunehmender Verbreitung leistungsfähiger mobiler Endgeräte und der ständigen Weiterentwicklung der Mobilfunknetze steht die technologische Basis für das mobile BI zur Verfügung. Mobile Entscheidungsprozesse werden unterstützt. Beispiel: Es können dispositive Daten für Führungsprozesse des Managements, als auch in mobile Vertriebs-, Beratungs- und Serviceprozesse auf der operativen Ebene einfließen. Beitrag zur Sicherung der Entscheidungsqualität, dadurch erhöhte Prozesseffektivität. Bindung an den stationären Arbeitsplatz wird aufgehoben. Vorteil: Effizienzsteigerung durch räumliche und zeitliche Flexibilisierung. Voraussetzung: Adäquate technische Infrastruktur! # 28 14

15 Mobile Systeme Future Internet BITKOM Studie Mobile Anwendungen 2011 # 29 Mobile BI - unternehmensintern Entwicklung App vs. webbasierte Applikationen vs. hybride Applikationen Interdisziplinäre Entwicklungsansätze, z.b. Mobile Learning 30 Innovations- und Ideenmanagement Integration in Standard-, Individualund Branchensoftware, u.a. SAP, Sharepoint, allg. ERP/CRM/CSCW-Systeme Automatisierung, sinnhafte Vollautomatisierung Wiss. valide Theorien und Modelle versus good/best practices, Business cases, Rigorosität und Relevanz Informations-/Wissens-/ Kompetenzmanagement, u.a. Ist-/Soll-Bedarfsanalyse, DW/BI-Systeme Change-Management und Einführungsstrategien Risikomanagement Informations-/IT- Sicherheit Softwarequalität/ Qualitätssoftware, u.a. Flexibilität, Portabilität, Zukunftsfähigkeit IT-Konsolidierung und Homogenisierung, Schnittstellenmanagement, Integrationsstrategien SWOT-Analyse Open-source vs. kommerzieller Software Sourcing- und Shoring-Strategien, make or buy - Entscheidungen Prozessmodellierung und -optimierung, Workflowmanagement # 30 15

16 Mobile Systeme Future Internet Mobile BI - unternehmensextern Trends mobile Systeme Entwicklung App vs. webbasierte Applikationen vs. hybride Applikationen Interdisziplinäre Entwicklungsansätze, z.b. Mobile Learning Umsätze durch Abo, Werbung, Clicks Kooperation Verlag, Radio- und Fernsehproduktion Extremindividualisierung Regionale vs. nationale und internationale Zielgruppe Management des Hype cycle/lebenszyklus von Applikationen, Zukunftsfähigkeit Mehrfachnutzung multimedialer Inhalte, Container Softwareprototypen Automatisches, intelligentes Web-Mining, allg. KI-Methoden, Copyright Grenzen Kooperation vs. Konkurrenz von kostenlosen und -pflichtigen Angeboten Collective Intelligence Analogiebetrachtungen Branchen und Länder, u.a. Japan, Südkorea, Indien Social Media/Web Mobile TV/Radio via Internet und terrestrisch Technologie- Akzeptanzmodelle, TOE-Framework Kommunikationsund Distributionskanäle Multimediaanzeigen Web Governance Abrechnungsverfahren und -systeme Virtuelle Teams User generated content / Kunde als Prosumer 31 # 31 Prozessorientierte Gestaltung von BI- Systemen Methodisches Grundkonzept: Quelle: Bensberg, F. (2008): Mobile Business Intelligence Besonderheiten, Potenziale und prozessorientierte Gestaltung. In: Bauer, H. H. et al. (Hrsg.) Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing, Teil 1, Springer, S. 79. # 32 16

17 Ermittlung von Entscheidungsprozessen Datengewinnungsmethoden zur Identifikation betrieblicher Entscheidungstätigkeiten: Befragungstechniken (zur Ableitung von Aussagen z.b. über Entscheidungstätigkeiten, die die Betroffenen in ihrer betrieblichen Praxis üblicher Weise vollziehen). Dokumentenanalyse (Ermittlung von relevanten Entscheidungsprozessen anhand betrieblicher Dokumente, die Informationen für die konkrete Prozessausführung enthalten - Sollprozessmodelle). Beobachtung (Ermittlung von relevanten Entscheidungsprozessen anhand der Beobachtung betrieblicher Akteure). Nachteil: Notwendigkeit eines Beobachters bzw. technischer Hilfsmittel an dem Ort, an dem die zu beobachtende Tätigkeit ausgeübt wird. Quelle: Bensberg, F. (2008): Mobile Business Intelligence Besonderheiten, Potenziale und prozessorientierte Gestaltung. In: Bauer, H. H. et al. (Hrsg.) Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing, Teil 1, Springer. # 33 Bewertung von Entscheidungsprozessen Sicherstellung der Effektivität und Effizienz von Entscheidungsprozessen durch dispositive Informationssysteme Effektivitätssicherung: Bereitstellung von Informationssystemen zur Erreichung der betrieblichen Ziele. Bewertung der Effektivität der Entscheidungsunterstützung Orientierung am subjektiv empfundenen Nutzen der Entscheidungsträger als Systemanwender. Effizienzsicherung: Entlastung des betrieblichen Entscheidungsträgers. Effizienzbewertung: Das Bewertungskriterium ist der BI-Abdeckungsgrad von Entscheidungsprozessen mit BI-Anwendungen. Der BI-Anwendungsgrad kann dabei als Verhältniskennzahl gebildet werden: Anzahl der eingesetzten BI-Anwendungen in Beziehung zur Anzahl sämtlicher Anwendungen (die zur Entscheidungsfindung verwendet werden). Quelle: Bensberg, F. (2008): Mobile Business Intelligence Besonderheiten, Potenziale und prozessorientierte Gestaltung. In: Bauer, H. H. et al. (Hrsg.) Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing, Teil 1, Springer. # 34 17

18 Quelle: Bensberg, F. (2008): Mobile Business Intelligence Besonderheiten, Potenziale und prozessorientierte Gestaltung. In: Bauer, H. H. et al. (Hrsg.) Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing, Teil 1, Springer, S.84. Ableitung von Bi-Maßnahmen (1) Reproduktion: Beabsichtigt eine Steigerung des BI-Abdeckungsbedarf durch Substitution von Schattensystemen durch stationäre oder mobile BI-Anwendungen. (2) Rekonstruktion: Steigerung des Effektivitätsniveaus der Entscheidungsprozesse, die bereits überwiegend mit BI-Anwendungen abgewickelt werden (Q4). (3) BI-Outpacing: kombiniert die Handlungsmuster (1) und (2). Steigerung des Effektivität- als auch des Effizienzniveaus von Entscheidungsprozessen (Q3). (4) BI-Sicherung: Aufrechterhaltung des Effektivitäts- und Effizienzniveaus im Idealfeld der Entscheidungsunterstützung (Q1). # 35 Konkurrenz/Kooperation Social Media # 36 18

19 Konkurrenz/Kooperation Social Media # 37 Wirtschaftlichkeit von IM/BI-Lösungen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von IM/BI-Lösungen müssen mindestens Aussagen zu folgenden Teilaspekten enthalten: Analyse der Ausgangslage und des Handlungsbedarfs, Ziele, Prioritätsvorstellungen und mögliche Zielkonflikte, relevante Lösungsmöglichkeiten und deren Nutzenversprechen und Kosten (inkl. Folgekosten, d. h. eine Vollkosten- oder TCO-(Total cost of ownership) Analyse), auch soweit sie nicht in Geld auszudrücken sind, finanzielle Auswirkungen in der Zukunft, Eignung der einzelnen Lösungsmöglichkeiten zur Erreichung der Ziele unter Einbeziehung der rechtlichen, organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen, Zeitplan für Maßnahmen, z.b. Einführung oder Migration, sowie Kriterien, Kennzahlen und Verfahren für Erfolgskontrollen (Nutzeninkasso). # 38 19

20 Sinnhaftes Mobile BI, kritische Erfolgsfaktoren Umfassende Informationsbedarfsanlayse für Unternehmen und Personen unbedingt erforderlich: was, wann, wo und wer genau (und wer nicht)? (klassisches Informationsmanagement) Informationsversorgung möglichst genau an Bedarf ausrichten (klassisches Informationsmanagement) Mobile Systeme nur sinnvoll einsetzen (-> konkreter Wertbeitrag, immer SWOT- Analyse), insbes. für Digital Natives, Sucht- und Missbrauchsprävention Informationen verknüpfen, integrieren und aggregieren (unabhängig von mobilen Systemen, klassisches Informationsmanagement) Mobile Systeme stark standardisieren, absichern und Zusatzfunktionalitäten nutzen (GPS, RFID, Kamera u.a.) A priori Abschätzung der Ursache-Wirkung Zusammenhänge potentielle Nutzer -> Nutzung -> Unternehmensnutzen (Wertbeitrag mobiler Systeme und von Mobile BI), z.b. mit Technologieakzeptanzmodellen. # 39 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Quelle: # 40 20

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