Handbuch Assyrja Ersteller: EWERK MUS GmbH Erstellungsdatum:

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1 Handbuch Assyrja Ersteller: EWERK MUS GmbH Erstellungsdatum:

2 Inhalt 1 Vorwort Installation Voraussetzungen Installation Funktionen und Handhabung TurboMed Microsoft Word Microsoft Word PDF PDF Dateisystem / Datenbank / TurboMed Vorgehen zur Befundung Updates... 9

3 1 Vorwort Assyrja dient der Rückübermittlung von Befunden als PDF. Dabei werden ORU-Nachrichten nach dem HL7-Standard erzeugt. Diese können anschließend dem Patienten im TurboMed zugeordnet werden. Assyrja kann unbeobachtet auf einem Server arbeiten, jedoch ist ein gelegentlicher Nutzereingriff nicht zu vermeiden. Assyrja kann für verschiedene Zwecke verwendet werden: PDF/DOC Prüfsummenberechnung und Befundübermittlung zur manipulationsgeschützten Speicherung in der TurboMed-Karteikarte Führen eines manipulationsgeschützten Postausgangsbuches in einer Datenbank HL7-Befundübertragung als PDF/DOC in KIS-Systeme (setzt HL7-Lizenz voraus) Für den Einsatz ist eine entsprechende Freischaltung in TurboMed erforderlich.

4 Wichtige Hinweise: Die Software der EWERK MUS GmbH ist nur für die zum Tag der Abnahme installierte TurboMed-Version konzipiert. Jegliche TurboMed-Updates sollten daher zuvor mit uns abgesprochen werden, da nicht jede Version unterstützt wird. Für entstehende Fehler / Probleme durch eigenmächtiges Updaten ist der Anwender verantwortlich. Für den Support und den Betrieb ist eine Servicevereinbarung und / oder ein Softwarewartungsvertrag erforderlich. Zur Wartung und Installation ist ein Zugang zum TurboMed-Server-System mit allen Rechten erforderlich. Dies geschieht in der Regel über eine Internetverbindung per TeamViewer oder LogMeIn. Dabei wird der Vollzugriff vom Kunden gewährleistet. Die Freischaltung zur TurboMed-Schnittstelle wird vom Kunden aus bei TurboMed in Auftrag gegeben. Assyrja ist als Serverlösung konzipiert worden. Die EWERK MUS GmbH erklärt sich bereit die Einrichtung und Installation durchzuführen. Der Nutzer ist jedoch für jede eigenmächtige Änderung der Programmeigenschaften nach Abnahme selbst verantwortlich und trägt den daraus resultierenden Schaden sowie den Supportaufwand. Assyrja kann unbeaufsichtigt auf dem Server laufen. Jedoch ist ein gelegentlicher Nutzereingriff nicht zu vermeiden.

5 2 Installation 2.1 Voraussetzungen Um Assyrja nutzen zu können, benötigen Sie ein Microsoft Windows Betriebssystem, z. B. ab Windows XP. Des Weiteren wird das auf der Microsoft - Webseite bereitgestellte.net Framework 2.0 benötigt. Sollten Sie eine neuere Version dieses Frameworks bereits installiert haben, benötigen Sie die Version 2.0 nicht mehr. Um dies zu ermitteln, klicken Sie auf Start Systemeinstellungen Software und schauen Sie in der Ihnen nun angezeigten Liste nach dem Eintrag. Eine Einschränkung gibt es jedoch. Das.Net Framework 4.0, welches seit dem Windows 7 mitgeliefert wird, unterstützt dessen Vorgängerversion nicht. Um dies zu beheben, klicken Sie im Start Programme und Funktionen Windows- Funktionen ein- oder ausschalten Microsoft.Net Framework 3.0 (3.5) und aktivieren Sie die Rolle.Net Framework 3.5, dieses beinhaltet die benötigte Version Installation Die Installation und Einrichtung wird nur durch das Fachpersonal der EWERK MUS GmbH durchgeführt.

6 3 Funktionen und Handhabung 3.1 TurboMed Microsoft Word TurboMed bietet Word-Integration(Word 97 bis Word 2003) mit der Möglichkeit, Platzhalter in Word-Vorlagen auszufüllen. Für Assyrja wurde beispielhaft eine Word- Vorlage (Befund.dot) erstellt, in die beim Erstellen eines Dokumentes mittels Platzhalter die Daten des jeweils im TurboMed ausgewählten Patienten eingefügt werden. Eine weitere Dokumentvorlage (ewerkmus.dot) enthält ein Makro, welches den Befund zur Verarbeitung an Assyrja übergibt. Diese ist ins MS-Word-Autostart- Verzeichnis zu kopieren, wo sich auch die TurboMed-Vorlage (TM99.dot) befindet. Die Befundvorlagen müssen im TurboMed-Vorlagenordner liegen, welcher im TurboMed auf den Server eingestellt werden kann. TM99.dot (gehört zu TurboMed), ewerkmus.dot und ewerkmus.ini müssen auf allen Arbeitsstationen vorhanden sein, auf denen Befunde erstellt werden. 3.2 Microsoft Word PDF Für die Weiterwandlung der Microsoft-Word- in PDF-Dokumente wird der Global Graphics gdoc PDF Server genutzt. Dieser liest das Verzeichnis, in dem die Word- Dateien gespeichert werden, aus und konvertiert automatisch alle darin vorhandenen Word- in PDF-Dokumente. Die Einrichtung und Konfiguration erfolgt nur durch das Personal der EWERK MUS GmbH.

7 3.3 PDF Dateisystem / Datenbank / TurboMed Das Modul Assyrja scannt in konfigurierbaren Zeitabständen den PDF- Ausgabeordner nach neuen Befunden (DOC/PDF-Datei-Pärchen) und überträgt diese in eine Datenbank oder verschickt HL7-Nachrichten. Dabei können wahlweise die Patienten- und Behandlungsfallnummern aus dem TurboMed-Nummernkreis unverändert übernommen oder in den Nummernkreis des KIS übersetzt werden. Auch eine Speicherung der Befunde in der TurboMed-Karteikarte des Patienten oder an beliebiger Stelle im Dateisystem ist möglich, jeweils als DOC oder PDF, getrennt und/oder zusammen, mit oder ohne Prüfsumme. 3.4 Vorgehen zur Befundung Der zu befundende Patient wird in TurboMed ausgewählt und aus Word (kann direkt aus TurboMed gestartet werden) über das Menü TurboMed Schnellbrief öffnen eine nach obigem Schema präparierte Vorlage (z. B. Befund.dot) ausgewählt. Der Arzt trägt darin den Befund ein und gibt diesen mittels der Schaltfläche Befund freigeben in der Assyrja-Symbolleiste frei. Diese speichert das Dokument als Word-Datei (DOC), anschließend als PDF und zum Schluss ggf. in der TurboMed-Karteikarte des ausgewählten Behandlungsfalls (abschaltbar). Der Dateiname wird wie folgt, durch Punkte getrennt, zusammengesetzt: Namenszusatz Vorname Nachname TurboMed-Patientennummer GUID zur Zuordnung TurboMed-Behandlungsfallnummer (LANr)) PDF DOC-Datei Status (F = endgültig) [Datum und Zeit] [frei belegbares Feld] (optional) im Format (optional) yyyy-m-d-h-m-s Endung (.doc bzw..docx befundender Arzt ab Office XP oder.pdf) (lebenslange Arztnummer

8 Der Name dient nur der leichteren Zuordnung durch Mitarbeiter und darf beliebig viele Punkte enthalten, da Assyrja von hinten beginnend nur die vorletzten sechs (bzw. bei fehlendem Datum fünf) Teile auswertet. Das Modul verschiebt nun die PDF-Datei in den angegebenen Order (z. B. \\BEFUNDE\pdfout) und verschickt per Socket-Verbindung eine ORU-Nachricht mit dem Dateinamen. Die Word-Datei wird auf Wunsch gelöscht, wobei ggf. eine Kopie in der TurboMed-Karteikarte des Behandlungsfalls verbleibt. Im Fehlerfall wird die PDF-Datei in ein einstellbares Fehlerverzeichnis (z. B. \\BE- FUNDE\error) verschoben und bei automatischem Rücktransfer die Fehlermeldung in eine gleichnamige Textdatei mit der Endung ERR geschrieben. Zefanja kümmert sich nun um die Transferierung ins KIS. Die Übertragung erfolgt im Nummernkreis (Patient / Fall / Auftrag) des Krankenhauses und kann somit dort vollautomatisch verarbeitet werden.

9 4 Updates Wenn Sie Ihr TurboMed auf eine neuere Version updaten möchten, so teilen Sie uns dies vorher mit, damit wir Ihnen mitteilen können, ob diese Version von uns unterstützt wird. Neue Versionen müssen von uns erst getestet, ggf. geändert werden. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Sollten Sie das Update ohne vorherige Information einspielen, kann dies dazu führen, dass Assyrja nicht mehr oder nicht mehr richtig funktioniert. In diesem Fall besteht kein kurzfristiger Support mit zeitnaher Behebung.

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