C A T I - S T U D I E. unter. 100 mittelständischen Unternehmen und Selbstständigen zum Thema Geschäfts- und Firmenfahrzeuge

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1 C A T I - S T U D I E unter 100 mittelständischen Unternehmen und Selbstständigen zum Thema Geschäfts- und Firmenfahrzeuge Durchführungszeitraum Juni 2011 Juni

2 Summary Im Juni 2011 wurden im Rahmen einer CATI-Erhebung 100 mittelständische Unternehmen und Selbstständige zum Einkauf von Dienstfahrzeugen befragt. Die Struktur der Befragten stellt sich folgendermaßen dar: 44 Prozent der Befragten sind Selbstständige, 56 Prozent mittelständische Unternehmen. 45 Prozent führen die Rechtsform GmbH, 44 Prozent sind eine Einzelunternehmung, sechs Prozent führen die Rechtsform GmbH & Co. KG, vier Prozent AG und ein Prozent KG. 23 Prozent der Befragten beschäftigen über 100 Mitarbeiter, ein Prozent zwischen 75 und 100, drei Prozent zwischen 51 und 75, sechs Prozent zwischen 26 und 50, elf Prozent zwischen 11 und 26, 56 Prozent bis zu zehn Mitarbeiter. Der Jahresumsatz bezifferte sich im Jahr 2010 bei 60 Prozent der Befragten auf bis zu zehn Millionen Euro, bei fünf Prozent lag er zwischen elf und 25 Millionen, bei sieben Prozent zwischen 26 und 50 Millionen, bei zwei Prozent zwischen 75 und 100 Millionen, zwei Prozent lagen über 100 Millionen Euro und 24 Prozent der Befragten machten zum Umsatz keine Angabe Mittelständische Unternehmen setzen bei ihren Firmenfahrzeugen fast ausschließlich auf deutsche Fabrikate: Die Top-5 besteht aus den Marken VW (30 Prozent), Audi (23 Prozent), Mercedes Benz (21 Prozent), BMW (20 Prozent) und Opel (13 Prozent). Bei den Geschäftswagen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Hier setzt sich die Top- 5 fast aus den gleichen Marken zusammen: VW (34 Prozent), Audi (32 Prozent), BMW (32 Prozent), Mercedes Benz (23 Prozent), BMW (20 Prozent) und Ford (10 Prozent). Hintergrund der Erhebung ist die derzeitige Belebung des Leasingmarkts, der zeigt, dass sich der wirtschaftliche Erholungsprozess fortsetzt. Deshalb sollte grundsätzlich überprüft werden, ob sich die positive Konjunkturentwicklung auch im Investitionsverhalten mittelständischer Unternehmen und Selbstständiger niederschlägt und welche Kriterien für sie beim Einkauf ihrer Dienstfahrzeuge eine wichtige Rolle spielen. Insgesamt will rund die Hälfte der 100 Befragten (51 Prozent) in diesem Jahr, trotz der positiven konjunkturellen Entwicklung, auf neue Firmen- oder Geschäftswagen verzichten. Hauptursache für ihre Investitionszurückhaltung sind noch laufende Leasingverträge oder bereits im Vorjahr getätigte Anschaffungen. 44 Prozent der Befragten planen jedoch Zukäufe - vor allem die mittelständischen Unternehmen (59 Prozent) wollen sich noch in diesem Jahr neue Dienst- oder Firmenfahrzeuge anschaffen. Für sie sind Händlerrabatte und die Fahrzeugklasse die wichtigsten Kriterien bei der geplanten Investition. Dagegen spielen Alternative Antriebsarten kaum eine Rolle. Juni

3 Summary Darüber hinaus sollte in der Befragung sondiert werden, ob sich aktuelle Entwicklungen wie die permanent steigenden Benzinpreise auf das Mobilitätsverhalten der Befragten auswirken. Dabei stellte sich heraus, dass weder bei Unternehmen noch bei Selbstständigen trotz der hohen Benzinpreise ein Umdenken einsetzt. Die Befragten ziehen eher eine verbrauchsoptimierte Routenplanung (Mittelwert 4,1) oder Reduktion der Fahrten (Mittelwert 3,9) in Betracht, als sich ein E-Mobil für Kurzstrecken anzuschaffen (Mittelwert: 1,3). Auch eine eingeschränkte Nutzung von Dienstfahrzeugen wird im Businessbereich kaum in Betracht gezogen. Die Gründe, die am ehesten dafür sprechen würden, wären Veränderungen der derzeitigen Gesetzgebung, die sich womöglich auf das Steuerprivileg auswirken würden oder die seitens der Politik diskutierte Kfz-Steuer nach CO 2 - Ausstoß. Für die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen hat mehr als die Hälfte der Befragten trotz Reisetätigkeit grundsätzlich Verständnis allerdings nur, wenn die Einnahmen in den Ausbau des Straßennetzes fließen oder im Gegenzug dazu die Kfz-Steuer abgeschafft wird. Dagegen findet die Einführung einer streckenabhängigen Gebühr weder bei den Selbstständigen noch bei mittelständischen Unternehmen Anklang. Sowohl bei Firmen- als auch bei Geschäftsfahrzeugen dominieren deutsche Fabrikate so fahren die meisten Befragten derzeit einen VW als Dienstwagen. Dagegen spielen ausländische Hersteller in diesem Segment nur eine untergeordnete Rolle, obwohl sie komplett ausgestattete Modelle zum günstigen Preis anbieten. Die Investitionsform Leasing nimmt im Wettbewerb der Finanzierungsinstrumente die führende Position ein: So gaben die meist Befragten an, ihre Geschäfts- und Firmenfahrzeuge zu leasen vor allem große Unternehmen präferieren die liquiditätsschonende Finanzierungsform. Bei der Finanzierung von Firmen- oder Geschäftsfahrzeugen spielt der Point-of-Sale eine entscheidende Rolle: So sind die Autohändler sowohl für Selbstständige als auch für mittelständische Unternehmen mit einem Mittelwert von 3,5 der Finanzierungspartner der ersten Wahl. Auf dem zweiten Platz folgen die so genannten Captives (Mittelwert: 3,2), die Firmenkunden kostengünstige Mehrleistungen wie beispielsweise Versicherungen oder Fuhrparkmanagement bieten. Juni

4 Investition in neue Geschäftswagen 1. Werden Sie für sich oder Ihr Unternehmen 2011 in neue Geschäfts- oder Firmenwagen investieren? Nein 5 Ja 44% Weiß nicht 0% 20% 40% 60% 80% 100% Die Hälfte der 100 Befragten (51 Prozent) will in diesem Jahr trotz der positiven konjunkturellen Entwicklung auf neue Firmen- oder Geschäftswagen verzichten. Dagegen planen 44 Prozent der Befragten Zukäufe - vor allem die mittelständischen Unternehmen (59 Prozent) wollen sich noch in diesem Jahr neue Dienst- oder Firmenfahrzeuge anschaffen. Auffällig ist, dass die Bereitschaft zur Investition mit zunehmender Größe der Unternehmen steigt. So liegen die Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern (70 Prozent) deutlich über und die Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern (29 Prozent) deutlich unter dem Durchschnitt. Dagegen halten sich die Selbstständigen bei Neuanschaffungen noch deutlich zurück nur 25 Prozent von ihnen gaben an, dass sie noch in diesem Jahr in neue Geschäftswagen investieren werden. Juni

5 Keine Investition in Geschäftswagen 2a. Warum haben Sie sich in diesem Jahr gegen die Anschaffung neuer Geschäftsoder Firmenfahrzeuge entschieden? Leasing-Verträge laufen noch 3, neue Firmenfahrzeuge angeschafft 3,1 Unternehmen muss Kosten senken 2,4 Kreditverträge laufen noch Geschäftsverlauf lässt derzeit keine Neuinvestition zu 1,9 2,1 warten, wegen politischer u. rechtlicher Entwicklung zum Thema Firmenfahrzeuge warten auf Modell-Neueinführung 1,1 1, Basis: 51 Unternehmen Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Als Hauptgrund für die Investitionszurückhaltung nannten 43 Prozent der Befragten noch laufende Leasingverträge. Hinzu kommt, dass 41 Prozent der 51 Unternehmen, die derzeit keine Investition tätigen wollen, bereits im Vorjahr neue Firmenfahrzeuge angeschafft haben. Weitere relevante Faktoren sind rein wirtschaftlicher Natur so rangierten Kostensenkungen (Mittelwert 2,4) und negative Geschäftsverläufe (Mittelwert 1,9) im Mittelfeld der genannten Begründungen. Das Abwarten aufgrund politischer bzw. rechtlicher Entwicklungen (Mittelwert 1,3) oder anstehender Modell-Einführungen (Mittelwert 1,1) ist dagegen nahezu unbedeutend. Juni

6 Investition in Geschäftswagen 2b. Welche Kriterien werden Sie beim Kauf der neuen Geschäfts- oder Firmenfahrzeuge berücksichtigen? Händlerrabatte Fahrzeugklasse Marke Motorisierung Ausstattung Finanzierungsart Zubehör 5,0 5,0 4,8 4,8 4,8 4,5 4,3 Finanzierungsangebote Restwerte beim Leasingvertrag Aufpreisliste 3,7 4,0 3,9 Alternative Antriebe 2, Basis: 44 Unternehmen Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Für die 44 anschaffungswilligen Unternehmen sind Händlerrabatte und die Fahrzeugklasse bei der geplanten Investition entscheidend. Hier entfielen zirka drei Viertel der Bewertungen auf die Topwerte 5 und 6 der 6er-Skala (Fahrzeugklasse: 75 Prozent, Händlerrabatte: 72 Prozent), wobei die Bedeutung beider Faktoren mit zunehmender Unternehmensgröße steigt. Auch auf die Fahrzeugmarke, Motorisierung und Ausstattung wird großer Wert gelegt. Diese Kriterien rangieren mit einem Mittelwert von 4,8 an zweiter Stelle der Skala. Auffällig ist, dass Alternativen Antriebsarten beim Kauf neuer Geschäfts- und Firmenfahrzeuge kaum eine Rolle spielen. Mit einem Mittelwert von 2,5 bilden sie das Schlusslicht der Skala. Juni

7 Veränderung des bisherigen Mobilitätsverhaltens 3. Die Benzinpreise werden langfristig weiter steigen. Wird sich dadurch Ihr Mobilitätsverhalten in Zukunft nachhaltig verändern? werde Routen in Bezug auf den Verbrauch optimieren werde Fahrten auf das Notwendigste beschränken 4,1 3,9 werde mehr Fahrrad fahren werde mich über neue Mobilitätskonzepte bzw. Carsharing-Modelle informieren werde Kurzstrecken mit Kleinwagen fahren werde häufiger zu Fuß gehen werde national verstärkt mit der Bahn fahren werde national verstärkt das Flugzeug nutzen werde in der Stadt häufiger den öffentl. Nahverkehr nutzen werde ein E-Mobil für Kurzstrecken anschaffen 2,3 2,3 2,3 2,2 2,0 1,8 1,8 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Die Reaktion auf die steigenden Benzinpreise ist eindeutig: Die meisten Unternehmen und Selbstständigen ziehen langfristig eine verbrauchsoptimierte Routenplanung (Mittelwert 4,1) oder Reduktion der Fahrten auf das Notwendigste (Mittelwert 3,9) in Betracht. Diese Maßnahmen liegen jedoch eher im Fokus der Unternehmen, deren Jahresumsatz unter zehn Millionen Euro liegt. Generell ist bei den Befragten wenig Bereitschaft zum Umstieg auf alternative Fortbewegungsmittel auszumachen. So entfallen auf Fahrrad, Carsharing-Modelle, den Kleinwagen für Kurzstrecken, Flugzeug, Bus oder Bahn lediglich Mittelwerte von 2,3 und weniger. Besonders auffällig ist, dass ein E-Mobil für Kurzstrecken bei 84 Prozent der Befragten gar nicht zur Debatte steht (Mittelwert 1,3). Selbstständige und mittelständische Unternehmen würden bei weiter steigenden Benzinpreisen sogar eher zu Fuß gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, als sich ein E-Mobil anzuschaffen. Juni

8 Veränderung der Unternehmensstrategie bei Firmen- und Geschäftswagen 4. Bei welchen Entwicklungen würden Sie Firmen- und Geschäftswagen nur noch eingeschränkt nutzen? Veränderung der Gesetzgebung zu Firmen- u. Geschäftswagen 2,5 Kfz-Steuer nach CO2-Ausstoß 2,1 generelle Pkw-Maut 1,9 Maut in Städten generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen deutschlandweite Umweltzone 1,9 1,8 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Bei der Frage nach möglichen Gründen für eine eingeschränkte Nutzung von Dienstfahrzeugen liegt der höchste Mittelwert bei 2,5. Hier wird deutlich, dass diese Option im Businessbereich kaum in Betracht gezogen wird. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Antworten auf die vorhergehende Frage, wonach bei steigenden Benzinpreisen höchstens eine Optimierung der Routen oder Einschränkung der Fahrten in Betracht gezogen wird. Der Grund, der am ehesten für eine eingeschränkte Nutzung von Dienstwagen sprechen würde, wäre eine Veränderung der derzeitigen Gesetzgebung, die sich womöglich auf das Steuerprivileg der Dienstwagen auswirken könnte. Auch die seitens der Politik immer wieder diskutierte Kfz-Steuer nach CO 2 -Ausstoß könnte Anlass zum Umdenken geben. Die ökologische Steuerreform rangiert mit einem Mittelwert von 2,1 auf dem zweiten Platz der Skala. Juni

9 Aktuelle politische Entwicklungen 5. Momentan wird seitens der Politik wieder die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen diskutiert. Halten Sie diese Maßnahme für sinnvoll? Ja, wenn die Einnahmen in das Straßennetz investiert werden Ja, wenn dafür die Kfz-Steuer abgeschafft wird Nein, denn dann verlagert sich der Verkehr auf Bundesstraßen 3,7 4,0 4,2 Ja, ich halte diese Maßnahme für sinnvoll Nein, präferiere die Einführung einer Vignette Nein, lehne diese Maßnahme grundsätzlich ab Ja, wenn sich die Höhe der Gebühren nach der Streckenlänge richtet 3,2 3,1 3,1 3,0 Ich habe dazu keine Meinung 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Obwohl die Reisetätigkeit bei Unternehmen und Selbstständigen sehr ausgeprägt ist, hat mehr als die Hälfte der Befragten grundsätzlich Verständnis für eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen. Allerdings sind die meisten (46 Prozent) der Auffassung, dass die Einnahmen auch in den Ausbau des Straßennetzes fließen müssen und nicht zweckentfremdet werden dürfen. Dagegen finden 44 Prozent der Befragten eine Maut nur vertretbar, wenn im Gegenzug dazu die Kfz-Steuer abgeschafft wird. Bei beiden Items entfallen jeweils 57 Prozent auf die Topwerte 5 und 6. Für 32 Prozent der Befragten geht die Pkw-Maut jedoch mit der Befürchtung einher, dass sich der Verkehr noch mehr auf die Bundesstraßen verlagern könnte. Aus diesem Grund lehnen sie die Pkw-Maut ab wie weitere 24 Prozent, die grundsätzlich dagegen sind. Auch die Einführung einer Vignette oder streckenabhängigen Gebühr findet wenig Anklag und rangiert bei den Befragten auf den hinteren Plätzen. Juni

10 Länder-/Herstellerpräferenz für Firmen- und Geschäftswagen 6.1 Ausländische Hersteller bieten kostengünstig komplett ausgestattete Modelle an. Welche Länderpräferenzen haben Sie? - Geschäftswagen - Deutschland 5,2 Japan Frankreich 2,1 2,0 Italien 1,7 USA Korea 1,5 1,5 China Indien 1,2 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Überragendes Votum für deutsche Autobauer: Mit einer Zustimmung von 5,2 auf der 6er-Skala liegen sie bei den Länderpräferenzen für Geschäftswagen deutlich vor den Japanern, die mit einem Mittelwert von 2,1 den zweiten Rang belegen. Dicht darauf folgen die Franzosen, deren Mittelwert sich auf 2,0 beziffert. Dieses Vertrauen spiegelt sich auch bei der prozentualen Verteilung wider: So entfallen bei den deutschen Fabrikaten 76 Prozent der Bewertungen auf die Topwerte 5 und 6, wogegen japanische hier lediglich acht und französische Fahrzeuge neun Prozent aufweisen. Auf die Fahrzeuge der restlichen Länder entfallen Mittelwerte von1,7 und weniger. Besonders schlecht schneiden Fabrikate aus China und Indien ab, die mit einem Mittelwert von 1,2 bei den Länderpräferenzen den letzten Platz belegen. Juni

11 Länder- / Herstellerpräferenz für Firmen- und Geschäftswagen 6.2 Ausländische Hersteller bieten kostengünstig komplett ausgestattete Modelle an. Welche Länderpräferenzen haben Sie? - Firmenwagen - Deutschland 5,2 Japan Frankreich 2,1 2,1 Italien 1,7 USA Korea China Indien 1,5 1,5 1,3 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Bei den Präferenzen für Firmenwagen zeigt sich das gleiche Bild wie bei den Geschäftswagen: Auch hier liegen die deutschen Autobauer mit einer Zustimmung von 5,2 auf der 6er-Skala deutlich vor der ausländischen Konkurrenz. Sie erreichten bei den Topwerten 5 und 6 insgesamt 73 Prozent, wobei ihnen besonders die mittelständischen Unternehmen (89 Prozent) und Unternehmen mit über elf Millionen Euro Jahresumsatz (94 Prozent) ihr Vertrauen aussprechen. Den zweiten Platz teilen sich Japan und Frankreich mit einem Mittelwert von 2,1 die Fabrikate beider Länder spielen allerdings eher bei Selbstständigen eine Rolle, wo sich die Top-Box-Werte 4,5 und 6 ( trifft voll zu ) auf 39 bzw. 25 Prozent belaufen. Bei mittelständischen Unternehmen sind die Fahrzeuge aus Japan oder Frankreich dagegen weniger gefragt. Hier erreichen die Top-Box-Werte lediglich fünf bzw. elf Prozent. Auch bei den Firmenwagen sind Fabrikate aus China und Indien nicht gefragt und landen mit Mittelwerten von 1,3 bzw. 1,2 auf dem letzten Platz. Juni

12 Finanzierung der Firmen- und Geschäftsfahrzeuge 7. Wie finanzieren Sie derzeit Ihre Firmen- und Geschäftsfahrzeuge? Leasingfinanzierung 4,3 Barkauf 2,4 Kreditfinanzierung 1,9 Mix aus allen Finanierungsformen je nach Angebot 1,3 3-Wege-Finanzierung 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Im Wettbewerb der Finanzierungsformen liegt Leasing deutlich vorne: Die meisten Befragten gaben an, dass sie ihre Geschäfts- bzw. Firmenfahrzeuge (Mittelwert: 4,3) leasen. Vor allem große Unternehmen präferieren diese Finanzierungsform der Top- Wert 6 trifft voll zu erreichte bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern 85 Prozent und bei Betrieben, deren Umsatz sich auf über elf Millionen beziffert, 88 Prozent. Auffällig ist, dass der Barkauf mit einem Mittelwert von 2,4 vor der Kreditfinanzierung (Mittelwert: 1,9) rangiert. Sowohl Selbstständige als auch mittelständische Unternehmen zahlen ihren Dienstwagen lieber bar, als ihn auf Kredit zu kaufen obwohl sie die Zinsaufwendungen als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen können und zudem bessere Konditionen bei Garantien und regelmäßigen Inspektionen erhalten. Die 3-Wege-Finanzierung (Mittelwert: 1,1) ist trotz der höheren Flexibilität weder für mittelständische Unternehmen noch für Selbstständige eine Option. Hier gaben 91 bzw. 98 Prozent trifft überhaupt nicht zu an. Juni

13 Kredit-/Leasingfinanzierung 8. Wer ist Ihr Finanzierungspartner der ersten Wahl bei Firmen- und Geschäftsfahrzeugen? Händler 3,5 Autobank 3,2 Sparkassen herstellerunabhängige Finanzierungsgesellschaften Volks- und Raiffeisenbanken 1,8 2,0 2,0 Privatbank 1,7 Online-Banken 1, Mittelwerte Mehrfachnennungen möglich 1 = trifft überhaupt nicht zu bis 6 = trifft voll zu Bei der Finanzierung von Firmen- oder Geschäftsfahrzeugen spielt der Point-of-Sale eine entscheidende Rolle: Die Autohändler sind sowohl für Selbstständige als auch für mittelständische Unternehmen mit einem Mittelwert von 3,5 ihr Finanzierungspartner der ersten Wahl. Auf dem zweiten Platz folgen die so genannten Captives (Mittelwert: 3,2), die Firmenkunden zunehmend kostengünstige Mehrleistungen wie Versicherungen oder das Fuhrparkmanagement bieten. Hier steigt der Mittelwert mit zunehmender Beschäftigtenzahl auf 3,4 bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Obwohl die Aktivitäten von Sparkassen, markenunabhängigen Finanzierungsgesellschaften sowie Volks- und Raiffeisenbanken besonders auf dem Gewerbemarkt zugenommen haben, spielen sie mit Mittelwerten von 2,0 und weniger bisher nur eine untergeordnete Rolle. Online-Banken werden bisher als Finanzierungspartner kaum in Betracht gezogen (Mittelwert: 1,2) und rangieren auf dem letzten Platz. Juni

14 Statistik 9.1 Sind Sie selbstständig oder für ein mittelständisches Unternehmen tätig? Mittelständisches Unternehmen 56% selbstständig 44% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Juni

15 Statistik 9.2 Welche Rechtsform führt Ihr Unternehmen? AG 4% GmbH 4 GmbH & Co. KG 6% KG Einzelunternehmen 44% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Juni

16 Statistik 9.3 Wie viele Mitarbeiter arbeiten in Ihrem Unternehmen? bis 10 MA 56% MA 10% MA 6% MA 3% MA über 100 MA 23% keine Angabe 0% 20% 40% 60% 80% 100% Juni

17 Statistik 9.4 Wie hoch war der Jahresumsatz Ihres Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 in Millionen Euro? bis zu 10 Mio. 60% Mio Mio. 7% Mio. 0% Mio. über 100 Mio. keine Angabe 24% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Juni

18 Statistik 9.5a Von welchen Marken sind Ihre Firmenfahrzeuge? VW Audi Mercedes Benz BMW Opel Ford Skoda Citroen Fiat Mitsubishi Smart Volvo Mazda Nissan Toyota Chrysler Honda Hyundai Kia Mini Seat Dodge Renault keine Firmenwagen keine Angabe 20% 13% 7% 4% 4% 4% 4% 1 7% 30% 23% 2 0% 20% 40% 60% 80% 100% Basis: 56 mittelständige Unternehmen Mehrfachnennungen Bereits bei der Frage nach den Länderpräferenzen wurde deutlich, dass deutsche Fabrikate bei Firmen- und Geschäftsfahrzeugen erste Wahl sind. Auch hier zeigt sich, dass die Vormachtstellung der deutschen Hersteller in diesem Segment besonders ausgeprägt ist. Elf Prozent der mittelständischen Unternehmen gaben an, dass sie keine Firmenwagen sondern nur Geschäftsfahrzeuge besitzen. Juni

19 9.5b Von welchen Marken sind Ihre Geschäftsfahrzeuge? VW Audi BMW Mercedes Benz Ford Opel Mitsubishi Renault Skoda Citroen Fiat Nissan Toyota Kia Porsche Mazda Dodge Smart Chevrolet Chrysler Honda Hyundai Jaguar Mini Peugot Volvo keine Geschäftswagen keine Angabe 3% 3% 3% 3% 3% 10% 10% 23% 34% 3 3 0% 20% 40% 60% 80% 100% Mehrfachnennungen Bei Geschäftsfahrzeugen zeigt sich das gleiche Bild wie bei Firmenwagen: Auch in diesem Bereich sind deutsche Hersteller führend. Juni

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