Zur Eignung der Aktiengesellschaft für Agrarunternehmen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zur Eignung der Aktiengesellschaft für Agrarunternehmen"

Transkript

1 Prof. Dr. Klaus Böhme, Berlin Zur Eignung der Aktiengesellschaft für Agrarunternehmen 266 ie Agrar-Aktiengesellschaften sind eine D kleine Gruppe mit einem stabilen Kern von Unternehmen und Bewegung am Rand der Gruppe. Was sie verbindet sind einerseits die gleiche Rechtform und andererseits die wirtschaftliche Tätigkeit vor allem in der landwirtschaftlichen Urproduktion. In diesem Beitrag werden unter Agrar-Aktiengesellschaften solche AG, deren Aktien nicht an der Börse gehandelt werden, betrachtet. 1 Da diese Aktiengesellschaften zum größten Teil im Zuge der Umwandlungen der LPG aus DDR-Zeiten entstanden sind, b konzentrieren sie sich auf die ostdeutschen Bundesländer, b hatten und haben sie auf ihrem Weg ähnliche Probleme zu lösen und b weisen sie ähnliche Strukturen auf. Eine Aufstellung von 73 Agrar-AG 2 zeigt, dass sich die Aktiengesellschaften vor allem auf Thüringen (22), Sachsen (19) und Mecklenburg-Vorpommern (18) konzentrieren und dort wieder bestimmte regionale Konzentrationspunkte zu erkennen sind (siehe 1 Als Übersichtsbeitrag lesen Sie: K. Böhme, Aktiengesellschaften in der Landwirtschaft: Stabil und flexibel, NL 4/2012, S. 36 ff. Von der Betrachtung großer AG die börsennotiert sind oder die zu größeren Investoren-Gesellschaften gehören wird hier abgesehen (KTG Agrar AG, Terra Agrar AG, Tonkens Agrar AG, JLW Holding AG, AgroEnergy AG, TUPAG Holding AG etc.). Börsennotiert sind AG, deren Aktien zu einem Markt zugelassen sind, der von staatlich anerkannter Stelle geregelt und überwacht wird, regelmäßig stattfindet und für das Publikum mittelbar oder unmittelbar zugänglich ist ( 3 (2) AktG). 2 Die Aufstellung der 73 Agrar-Aktiengesellschaften finden Abonnenten von NL-BzAR unter: unternehmen.de Beiträge. 3 Aktiengesetz v (BGBl. I S. 1089), zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 49 des Gesetzes v (BGBl. I S. 3044). 4 Einpersonen-AG ist möglich. Besonderheiten siehe: Gesellschaftsrecht für die Praxis, Haufe 2001, S. 776 ff. 5 Aus diesem Grunde sollte die häufig für Agrargenossenschaften verwendete Kurzbezeichnung AG oder Agrar-AG etc. unterlassen werden. nebenstehende Karte). Eine besondere Konzentration von Agrar-AG gibt es in der Gegend von Uecker-Randow und Uckermark in Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg sowie im thüringischen Eichsfeld. Nur wenige Agrar-AG gibt es mit einer Ausnahme um Quellendorf in Sachsen-Anhalt. Kennzeichen der Aktiengesellschaft Die Aktiengesellschaft (AG) ist eine bewährte Rechtsform für kapitalgesellschaftliche Unternehmen. Sie hat eine eigene Rechtspersönlichkeit. Bei ihr handelt es sich um eine Gesellschaft, deren Grundkapital in Aktien zerlegt ist und für deren Verbindlichkeiten nur das Gesellschaftsvermögen haftet. Ihre spezielle Rechtsgrundlage ist das Aktiengesetz (AktG). 3 Zu den wesentlichen Kennzeichen einer AG gehören: Sie können für jeden erlaubten Zweck eingerichtet werden, sind rechtsfähig und haben die Kaufmannseigenschaft. Die Gründung erfolgt durch eine oder mehrere Personen, welche die Aktien gegen Einlagen übernehmen. 4 Die Gründung muss notariell beurkundet werden, die Gesellschaft ist in das Handelsregister einzutragen und hat als Firma die Bezeichnung Aktiengesellschaft oder das Kürzel AG 5 zu führen ( 4 und 80 AktG). Der Mindestnennbetrag des Grundkapitals einer AG beträgt Grundsätzlich wird von Bareinlagen ausgegangen, wenn in der Satzung vorgesehen, sind auch Sacheinlagen möglich. Die Aktien werden als Namensaktien (der Inhaber wird im Aktienregister der AG eingetragen) oder als Inhaberaktien geführt. Die Aktien der Agrar-AG werden in aller Regel als Namensaktien ausgegeben. So besteht über das Register ein Überblick über die Aktionäre und die Aktienverteilung. Namensaktien sind zudem die Voraussetzung für die Vinkulation (siehe S. 270). Die Aktien können als Nennbetragsaktien oder als Stückaktien begründet werden.

2 Agrar-Aktiengesellschaften Räumliche Verteilung in Ostdeutschland (n = 73) Schwerin Potsdam Magdeburg Dresden Erfurt 267

3 268 Bei Nennbetragsaktien bestimmt sich der Anteil am Grundkapital nach dem Verhältnis des Nennbetrages zum Grundkapital. Bei den Stückaktien entspricht der Anteil an der Zahl der Aktien dem Anteil am Grundkapital. Die Geschäftsführung und Vertretung der AG erfolgt durch den Vorstand. Weitere Organe sind die Hauptversammlung (der Aktionäre) und der Aufsichtsrat. Obergrenzen für Kapitalgesellschaften ( 267 HGB) Kleine Mittlere Bilanzsumme 4,840 Mio. 19,250 Mio. Umsatzerlöse 9,680 Mio. 38,500 Mio. Arbeitnehmer Quelle: Baumbach/Hopt: Handelsgesetzbuch 2012, S Eignung für Agrarunternehmen Die Eignung der Aktiengesellschaft auch für Agrarunternehmen ergibt sich aus den Möglichkeiten der flexiblen, auf den gewünschten Zweck zugeschnittenen Anwendung der gesetzlichen Regeln. Für große Unternehmen, die an der Börse Kapital für Investitionen, insbesondere in den Boden sammeln wollen, steht die Eignung außer Zweifel, genauso wie für die großen Unternehmen 6 Die nach 267 HGB erfolgende Unterteilung in Größenklassen ist die Grundlage für die mögliche Unterlassung ( 286) von Angaben oder die größenabhängigen Erleichterungen oder Befreiungen (z. B. 274 a, 276, 288, 239) in Bilanz und Bericht aller Kapitalgesellschaften, so anders als früher auch der AG. Siehe: Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch 2012, S ff. 7 Die Größenklassen nach HGB unterscheiden sich von denen, die von der EU verwendet werden: Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter und einem Umsatz von 10 Mio. und weniger, Mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und 50 Mio. oder weniger Umsatz (EU-Kommission, KMU-Benutzerhandbuch 2006; ABl. L 124 v , S. 36). 8 Siehe dazu: R. Steding, Rechtsformen für landwirtschaftliche Unternehmen, Schriften für den Agrarmanager Nr. 7, Berlin 1997, S. 44 ff.; R. Steding, Die Aktiengesellschaft auch eine geeignete Rechtsform für Agrarunternehmen? NL-BzAR 2003, 146 ff. 9 Siehe: K. Böhme, Ein besonderes Gesetz und seine weitreichenden Wirkungen, NL-BzAR 2010, S im Agrarhandel und in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Rohstoffe. Oft angezweifelt wird aber eine Eignung für Betriebe mit dem Schwerpunkt landwirtschaftliche Urproduktion. Die AG wird häufig nur als Rechtsform für Großunternehmen gesehen. Das trägt aber den Tatsachen nur bedingt Rechnung. Sicher sind die größten, auch internationalen Unternehmen in der Regel Aktiengesellschaften, aber der größte Teil der AG sind kleine oder mittlere Unternehmen, deren Aktien nicht an der Börse gehandelt werden (85 %). Dieser Tatsche wurde mit der Aktiengesetznovelle 1994 Rechnung getragen. Mit ihr führte der Gesetzgeber einige spezielle (erleichternde) Festlegungen für die Kleinen Aktiengesellschaften ins AG-Recht ein. Damit rückte zugleich die zahlenmäßig größte Gruppe der AG stärker in den Fokus der Rechtsformenwahl, denn es wurden nicht erforderliche Hürden abgebaut. Eine Kleine Aktiengesellschaft ist eine AG, die nur über einen kleinen Gesellschafterkreis verfügt und nicht an der Börse notiert ist. Erleichterungen gibt es hinsichtlich der Zusammensetzung des Aufsichtsrates (keine Arbeitnehmervertreter) sowie der handelsrechtlichen Publizitätspflichten 6, der Einberufung und Abhaltung der Hauptversammlung und der Beurkundung von Hauptversammlungsbeschlüssen. Das hat die AG generell für mittelständische und kleine Unternehmen als Gesellschaftsform attraktiver und zu einer Alternative zur GmbH gemacht. Die Agrar-AG bewegen sich in diesem Rahmen, der handelsrechtlich die Kleinen und Mittleren Kapitalgesellschaften umfasst (siehe Tabelle). 7 Prinzipiell ist die AG, wie andere Rechtsformen auch, für landwirtschaftliche Unternehmen geeignet. 8 Aufgrund des zweifellos höheren Aufwandes kommen ihre Vorzüge allerdings erst bei größeren Landwirtschaftsunternehmen, bei konzernartigen Verflechtungen sowie bei der Verbindung der landwirtschaftlichen Urproduktion mit vor- und nachgelagerten Produktionsstufen, aber auch bei vermögensverwaltenden Holdings als Dach zum tragen. Das trifft besonders dann zu, wenn in der AG als Konzern-Mutter das Kapital zusammengehalten und über die grundlegenden Entwicklungen

4 Agrar-Aktiengesellschaften Beispiele Im Folgenden wird an fünf Beispielen (ein Beispiel je ostdeutsches Bundesland) die differenzierte Struktur von Agrar-AG gezeigt. B Brandenburg Agrargesellschaft Uckermark AG Agrarprodukte Dedelow GmbH (108 AK, ha LN, Kühe) Quillowtal Agrar GmbH Güstow (1.800 ha LF, Rinder, Schweine, Mutterkühe) Landmaschinenhandel & Service GmbH Ökoland Dedelow GmbH (Tiefbau, Wasser - Landschaftsbau und kommunale Dienstleistungen) Gaststätte & Pension Am Tanger Grundkapital: Aktien: Namensaktien à 26 Bilanzsumme: ,19 Eigenkapital: ,59 Thüringen LAPROMA Erzeuger- und Handels-AG (43 AK, 850 Kühe, ha) Dielsdorfer Landwirtschafts GmbH (Grünland, Mutterkühe, Biogas) Joachim Lappe KG Inh. Frank Pickrodt, Rudersdorf. Beteiligung: ESS Energiesysteme Schloßvippach GmbH & Co. KG EKABA GmbH, Schloßvippach ESS Laproma & Aust GmbH, Schloßvippach Grundkapital: Bilanzsumme: ,98 Eigenkapital: ,59 Mecklenburg-Vorpommern Agrar AG Gadebusch (9 AK, Landwirtschaft) Grundkapital: Aktien: Namensaktien à 26 Bilanzsumme: ,89 Eigenkapital: ,62 Sachsen Lausitzer Hügelland Agrar AG Agrar GmbH Gersdorf-Oberlichtenau (44 AK, ha LN, Kühe) GTS Gersdorfer Tankstelle und Kfz-Service GmbH GLH Gersdorfer Landhandels GmbH Grundkapital: Aktien: Namensaktien à 26 Bilanzsumme: ,89 Eigenkapital: ,26 Sachsen-Anhalt Quellendorfer Agrar AG Quellendorfer Landwirte GbR Quellendorfer Dienstleistungen AG & Co. OHG Grundkapital: Aktien: Namensaktien Bilanzsumme: ,86 Eigenkapital: ,02 Quellen: Internetauftritte, ebundesanzeiger (2009/10) entschieden wird. Dann sind die klaren Vorschriften und Regeln zugleich ein probates Mittel, um die komplizierten Prozesse klar zu steuern. Eine Unterteilung in Tochtergesellschaften in der Regel GmbH, aber auch GbR, KG oder OHG ermöglicht die inhaltliche Gliederung und Verantwortlichkeit und eine territoriale Unterteilung. Die Einschätzung der Eignung der Aktiengesellschaft als Rechtsform für Agrarunternehmen weist in Ostdeutschland noch eine Besonderheit auf. Hier wurden für die Umwandlung von LPG aus DDR-Zeiten in Rechtsformen nach bundesdeutschem Recht geeignete Formen gesucht. Die AG gehörte nach der 1. Novelle zum Landwirtschaftsanpassungsgesetz (LwAnpG) seit dem zu den möglichen Rechtsformen für die LPG-Umwandlung. 9 Sie wurde allerdings nur in wenigen Fällen gewählt. 269

5 R. Steding, Die Aktiengesellschaft, NL-BzAR 2003, 149. Siehe auch: L. Ganß, Erfahrungen mit der Rechtsform Aktiengesellschaft, NL-BzAR 3/93, S. 7 ff.; W. Gründer, Umwandlung einer Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft, NL-BzAR 1994, 35 ff. Siehe auch: R. Steding, Die (Agrar-)Genossenschaften und ihr ambivalentes Verhältnis zum Aktienrecht, NL-BzAR 2009, 101 ff. 11 Übernahme des LPG-Vermögens durch eine Aktiengesellschaft gegen Ausgabe von Aktien an die LPG ist keine Umwandlung, BGH, Beschl. v BLw 26/97, NL-BzAR 1998, 46 ff.; Sachgründung durch Vermögensübernahme gegen Ausgabe von Aktien ist nicht möglich, BGH, Beschl. v BLw 57/98, NL-BzAR 1999, 288 ff.; Sachgründung gegen Ausgabe von Aktien ist keine wirksame Umwandlung, BGH, Beschl. v BLw 21/99, NL-BzAR 2000, 20 ff.; W. Barran, W. Krüger, BGH-Klarstellung zu barer Zuzahlung nach 28 II LwAnpG bei Kapitalgesellschaften, NL-BzAR 2000, 6 ff. Und weiter: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und Dividendenanspruch, OLG Dresden, Urt. v U 1846/03, NL-BzAR 2004, 257 ff.; Sachgründungen durch Übernahme von LPG-Vermögen sind wirksam, BGH, Beschl. v BLw 7/08, NL-BzAR 2009, 409 ff. 12 Zur Heilung siehe nur: F. Lohlein, Probleme der Liquidation einer LPG bei gescheiterter Umwandlung, NL- BzAR 2003, 103 ff.; M. Steinebach, Rückabwicklung von Rechts- und tatsächlichen Beziehungen bei unwirksamer Umwandlung, NL-BzAR 2000, 265 ff.; R. Neixler, Rückabwicklung oder Nachzeichnung fehlgeschlagener LPG- Umstrukturierungen Rechtsprobleme ohne Ende? NL- BzAR 2000, 352 ff.; jeweils m.w.n. Wo Berater, Anwälte und LPG-Vorstände auf die AG setzten, lockte vor allem die Möglichkeit die schwierige Vermögensauseinandersetzung durch eine entsprechende Aktienverteilformel relativ elegant in den Griff zu bekommen. Damit sollte, wie Steding betont, den erheblichen Schwierigkeiten der vom Gesetzgeber geforderten gesellschaftsrechtlich atypischen Vermögensauseinandersetzung begegnet werden. 10 Das man dabei die Intention des LwAnpG nicht immer ausreichend berücksichtigt hat, wurde vor allem den auf der Grundlage einer Sachgründung entstandenen Agrar-AG später durch den Bundesgerichtshof bescheinigt: Diese Umwandlungen der LPG in AG waren ungültig. Die AG standen ohne Eigentum da. Das war in den LPG geblieben, die unerkannt in Liquidation fortbestanden. Es kam zu den, nicht nur für Aktiengesellschaften problematischen gescheiterten Umwandlungen. 11 Bemerkenswert ist, dass der größte Teil der gescheiterten Umwandlungen in AG nachträglich geheilt werden konnten und dieses große Problem aus der zweiten Hälfte der 1990er Jahre inzwischen gelöst sein dürfte. 12 Grundlage jeglicher Heilungsmöglichkeiten war immer der erklärte Wille der übergroßen Mehrheit der LPG-Mitglieder zur Umwandlung in eine AG und zur Übertragung ihres Vermögensanspruchs an die AG. Im Ergebnis der nachträglichen Heilung der Umwandlungen haben sich die Vorstände der Agrar-AG und deren rechtliche Berater juristisches Know-how angeeignet, das für die Weiterentwicklung dieser Rechtsform in der Landwirtschaft ohne weiteres hilfreich ist. Schutz nach außen Dass es möglich ist bei entsprechendem Willen der Gründungsgesellschafter der Aktiengesellschaft eine große Stabilität zu verleihen, hat seine Ursachen in den Festlegungen des Aktiengesetzes: Zum einen ist es möglich die Aktien nicht an einem frei zugänglichen Markt (Börse) zu handeln und dort auch kein Kapital einzusammeln ( 3 (2) AktG). Die Börsennotierung ist eine Möglichkeit, aber keine Pflicht. Zum anderen ist die ausschließliche Ausgabe von Namensaktien und deren zusätzliche Vinkulation möglich. Das heißt, die Aktien sind auf einen Inhaber ausgegeben und für die Übertragung dieser Aktien ist die Zustimmung der Gesellschaft erforderlich ( 68 (2) AktG). Das muss in der Satzung geregelt werden. Dort wird auch festgelegt, ob Aufsichtsrat oder Hauptversammlung über die Zustimmung beschließen. In der Satzung kann auch geregelt werden, aus welchen Gründen die Zustimmung verweigert werden darf. Zudem kann im Falle der Vinkulation den Aktionären bei Übertragung der Aktien aufgetragen werden, neben den Einlagen auch andere Leistungen zu erbringen ( 55 AktG). Ein Vorteil ist auch: Wenn mehreren Berechtigten eine Aktie zusteht (besonders im Erbfall), dürfen die Rechte nur durch einen gemeinschaftlichen Vertreter ausgeübt werden ( 69 AktG). Schließlich darf die Gesellschaft unter bestimmten Bedingungen bis zu 10 % eigene Aktien erwerben ( 71 AktG). Schon die Aufzählung der Gründe zeigt, dass das als

6 Möglichkeit der Stabilisierung der AG gedacht ist. So kann der Eigenerwerb erfolgen, wenn damit ein schwerer, unmittelbarer Schaden von der Gesellschaft abgewendet werden soll. Für Agrar-AG ist auch interessant, dass der Erwerb erfolgen kann, wenn die Aktien einem Mitarbeiter der Gesellschaft angeboten werden sollen. Im Übrigen hat die Gesellschaft keine Rechte aus den eigenen Aktien ( 71 b AktG). Das alles zusammen ist eine gesellschaftsrechliche Klaviatur, auf der die Agrar-AG spielen und mit der sie auf der einen Seite das Eindringen nicht erwünschter Investoren abwehren und auf der anderen Seite auch das altersbedingte Ausscheiden von Gesellschaftern in gesellschaftserhaltende Wege leiten können. Das alles geschieht auf der Grundlage von Hauptversammlungsbeschlüssen der Gesellschafter. Die Gruppe der Agrar-AG ist zwar stabil aber nicht starr, sie lebt. Das ist normal und zeigt eine Seite einer stabilen Entwicklung: es gibt Wege hinein und heraus sowie für Veränderungen der einzelnen Objekte. Es ist aber keine Tendenz in eine Richtung zu erkennen. So kommen neue Agrar-AG hinzu (z. B. SAG Sadisdorfer Agrar AG und Agraraktiengesellschaft A. D. Thaer Schulzendorf durch Umwandlung von e.g.), andere AG wandeln sich in GmbH (Geisledener Agrar AG, Bornhagener Agrar Beteiligungs AG), andere werden komplett übernommen (Zehbitzer Agrar AG durch die Quellendorfer Agrar AG) oder es werden Mehrheitsbeteiligungen an anderen AG übernommen (Booker Agrar AG an der Mewegener Agrar AG und der Grünhofer Milchviehzucht AG alle am gleichen Ort). Es kommt aber auch zu vereinzelten Liquidationen (Reinholteröder Landwirtschafts AG). Ausblick Am Beginn der Agrar-Aktiengesellschaften in Ostdeutschland stand in der Regel eine LPG-Umwandlung. Inzwischen haben die AG aber weitgehend die damit verbundenen Schwierigkeiten überwunden. Sie konnten sich in der Mehrzahl zu stabilen und flexiblen Agrarunternehmen entwickeln, die ihr Rechtskleid mit großer Selbstverständlichkeit tragen, seine Vorteile zu nutzen verstehen und sich mit seiner Hilfe weiterentwickeln. Agrar-Aktiengesellschaften gehören seit mehr als 20 Jahren ebenso zum Rechtsformenbestand von Agrarunternehmen wie die Einzelunternehmen, die Personengesellschaften, die Genossenschaften und die GmbH. Sie sind keinesfalls Exoten und wir werden ihnen auch nach weiteren 20 Jahren in der deutschen Landwirtschaft begenen. Bei Irrtümern, veralteten Angaben, Notwendigkeit zu Ergänzungen und Richtigstellungen zu diesem Beitrag wenden Sie sich bitte an die Redaktion der Briefe zum Agrarrecht. Wir sind für jeden Hinweis dankbar. B NL Neue Landwirtschaft Reportagen über Agrar-Aktiengesellschaft Milchgut AG Bahnitz 4/1995 Methauer AGRO AG 8/1995 Grünhofer Milchviehzucht AG, Mewegener Agrar AG, Booker Agrar AG 8/1996 AgriCo Lindauer Naturprodukte AG 7/2002 Güterverwaltung Nicolaus Schmidt AG, Burdo Bäuerliche AG 10/2002 Budissa Agrarprodukte AG* 2/2007 Bauernland AG* 7/2009 Methauer AGRO AG* 4/2010 Obstland Dürrweitzschen AG* 2/2012 LAPROMA AG* 3/2012 * Diese Reprtagen finden NL-BzAR-Abonnenten in: NL-Betriebsreportagen. 271

Die Aktiengesellschaft

Die Aktiengesellschaft Die Aktiengesellschaft Die Aktiengesellschaft Seite 1 / 7 Die AG ist eine juristische Person, d.h. Inhaber von Rechten und Pflichten ist die AG als solche, nicht der einzelne Gesellschafter (Aktionär).

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland

Rechtsformen von Unternehmen in Deutschland Wesentliche Rechtsformen im Überblick Rechtsformen für privatwirtschaftliche Unternehmen Einzelunternehmen/ Einzelfirma Gesellschaftsunternehmen/ Gesellschaften Personengesellschaften Kapitalgesellschaften

Mehr

1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.4 Die Kapitalgesellschaften 1.4.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Folie Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die GmbH wird von einer Person oder mehreren Personen gegründet.

Mehr

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB Hauptversammlung der Girindus Aktiengesellschaft i. L. am 20. Februar 2015 Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB Das Grundkapital der Gesellschaft

Mehr

Welche Voraussetzungen müssen zur Betriebstätigkeit geschaffen werden?

Welche Voraussetzungen müssen zur Betriebstätigkeit geschaffen werden? Wedell: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (für Sozialwissenschaftler) 21 Unternehmungsformen (Rechtsformen) Welche Voraussetzungen müssen zur Betriebstätigkeit geschaffen werden? Wedell: Einführung

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Kategorie Aktienarten Lösung 10 Was verbrieft eine Stammaktie? Ein Teilhaberrecht mit gesetzlichen und satzungsmäßigen Rechten am Grundkapital

Mehr

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de RECHTSFORMWAHL UND STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Existenz 2014, KU KO Rosenheim am

Mehr

Technischer Fachwirt. Unternehmemsrechtsformen. Inhalt. Einzelunternehmen. Personengesellschaften. Kapitalgesellschaften.

Technischer Fachwirt. Unternehmemsrechtsformen. Inhalt. Einzelunternehmen. Personengesellschaften. Kapitalgesellschaften. IHK Kurs, Technischer Fachwirt, Fach BWL Seite 1 Technischer Fachwirt Unternehmemsrechtsformen Inhalt Einzelunternehmen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Übungsaufgaben Alte Prüfungsfragen IHK

Mehr

Die Gesellschaftsformen

Die Gesellschaftsformen Jede Firma - auch eure Schülerfirma - muss sich an bestimmte Spielregeln halten. Dazu gehört auch, dass eine bestimmte Rechtsform für das Unternehmen gewählt wird. Für eure Schülerfirma könnt ihr zwischen

Mehr

Vierter Teil Bilanzierung des Eigenkapitals. I. Gezeichnetes Kapital

Vierter Teil Bilanzierung des Eigenkapitals. I. Gezeichnetes Kapital Vierter Teil Bilanzierung des Eigenkapitals I. Gezeichnetes Kapital 1. Grundlagen Nach 272 Abs. 1 Satz 1 HGB ist gezeichnetes Kapital als Teil des Eigenkapitals dasjenige Kapital, auf das die Haftung der

Mehr

Universität Kassel Finanzpolitik RECHTSFORMEN VON UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND UND POLEN

Universität Kassel Finanzpolitik RECHTSFORMEN VON UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND UND POLEN Universität Kassel Finanzpolitik RECHTSFORMEN VON UNTERNEHMEN IN DEUTSCHLAND UND POLEN Marek Malucha Sokrates Erasmus 2007/2008 Bei Gründung eines Unternehmens ist die Auswahl der Rechtsform des Unternehmens

Mehr

Zusammenfassung Vortrag in IT-Unternehmensgründung. Rechtsformen. Vortrag vom 9.11.2006. von Ebert, Stefan (702692) Gabriel, Benjamin (702656)

Zusammenfassung Vortrag in IT-Unternehmensgründung. Rechtsformen. Vortrag vom 9.11.2006. von Ebert, Stefan (702692) Gabriel, Benjamin (702656) Zusammenfassung Vortrag in IT-Unternehmensgründung Rechtsformen Vortrag vom 9.11.2006 von Ebert, Stefan (702692) Gabriel, Benjamin (702656) Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences Haardtring

Mehr

Wahl der Rechtsform. Lebenszyklus. Kapitel 5 Steuerungsprozesse

Wahl der Rechtsform. Lebenszyklus. Kapitel 5 Steuerungsprozesse Kapitel 5 Steuerungsprozesse Lebenszyklus Wahl der Rechtsform 1 Grundsätzliches zur Rechtsform 1 Übersicht über die Rechtsformen 2 Fazit 3 Anhang: Merkmale der wichtigsten Rechtsformen im Überblick Steuerungsprozesse

Mehr

ABSCHAFFUNG VON ANONYMEN INHABERAKTIEN IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK

ABSCHAFFUNG VON ANONYMEN INHABERAKTIEN IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK NEWS ALERT 05/2013 ABSCHAFFUNG VON ANONYMEN INHABERAKTIEN IN DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK 1. Verabschiedung des neuen Gesetzes Am 15. Mai 2013 unterzeichnete der Staatspräsident den Entwurf des sog. Gesetzes

Mehr

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN EIGENFINANZIERUNG Sie erfolgt vor allem in Form der Selbstfinanzierung (siehe Innenfinanzierung) und der Beteiligungsfinanzierung. BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN Bei nicht

Mehr

65 Fragen zu Unternehmensformen

65 Fragen zu Unternehmensformen 01. Welche drei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit man eine Person als "Unternehmer" bezeichnen kann? 02. Nennen Sie drei Merkmale einer Einzelunternehmung! 03. Nennen Sie je zwei Unternehmensformen

Mehr

Erläuternder Bericht des Vorstands

Erläuternder Bericht des Vorstands Erläuternder Bericht des Vorstands gemäß 120 Abs. 3 Satz 2 AktG zu den Angaben nach 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB im Bericht über die Lage der LPKF Laser & Electronics AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht. Einführung in das Aktienrecht

Kapitalgesellschaftsrecht. Einführung in das Aktienrecht Kapitalgesellschaftsrecht Einführung in das Aktienrecht Gesetzliche Entwicklung wesentliche Eckpunkte 1861: Allgemeines Deutsche Handelsgesetzbuch (ADHGB) 1870/1884: zwei Aktienrechtsnovellen 1897 (1900):

Mehr

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht RA Jens Goldschmidt Kanzlei Scheidle & Partner Grottenau 6 86150 www.scheidle.eu Tel.: 0821/34481-0 j.goldschmidt@scheidle.eu 1 Personengesellschaften, 705 ff.

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht 18. Gründung der AG

Kapitalgesellschaftsrecht 18. Gründung der AG Kapitalgesellschaftsrecht 18 Gründung der AG 23 AktG Feststellung der Satzung (1) Die Satzung muß durch notarielle Beurkundung festgestellt werden. Bevollmächtigte bedürfen einer notariell beglaubigten

Mehr

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Börsenführerschein Agenda Aktien 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Die Bilanz 1. Die Bilanz Aktiva Passiva Eigenkapital - Grundkapital

Mehr

Ordentliche Hauptversammlung am 2. Juli 2015

Ordentliche Hauptversammlung am 2. Juli 2015 Ordentliche Hauptversammlung am 2. Juli 2015 Schriftlicher Bericht des Vorstands gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG zu Punkt 7 der Tagesordnung über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands,

Mehr

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen

A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen A4 Zinsentwicklungen, Währungen Wertentwicklungen, Zinsen, Devisenkosten beeinflussen den Alltag Auf einen Blick: Indizes --> Kennzahlen Zinsen und Konditionen: Hier sind die Orientierungswerte der täglichen

Mehr

Rechtsformen der Unternehmen

Rechtsformen der Unternehmen Rechtsformen der Unternehmen Jedes Unternehmen benötigt eine Rechtsform. Jeder angehende Unternehmer sollte sich rechtzeitig Gedanken machen, welche Rechtsform die für sein Unternehmen angemessene ist.

Mehr

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Rechtsformenvergleich: Merkblatt Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Inhalt 1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.1 Fragen und Antworten zu den gesetzlichen 1.2 Fragen

Mehr

Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Materialien zur Vorlesung Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Teil I: Rechtsformentscheidungen Technische Studiengänge Dr. Horst Kunhenn Fachhochschule Münster, ITB Steinfurt Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Mehr

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen

Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Checkliste - Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Zweck Gründer 1 Person Mindestens 2 Personen Mindestens 2 Personen 1 Person 1 Person Gründungskosten Gering Gering Gering Mittel Mittel Verwaltungskosten

Mehr

Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439

Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439 Übersicht Rechtsformen Stand: 26.02.2015 Siehe auch die Informationen hier: http://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/aufgabenbeschreibung/5777574439 Natürliche Personen Eingetragenes Einzelunternehmen

Mehr

EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG

EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG Aktiengesellschaft Essen EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG Wertpapier-Kenn-Nr. 808 150 ISIN DE0008081506 Wir laden hiermit die Aktionärinnen und Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Mittwoch, dem 7. Mai

Mehr

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien Fragen und Antworten (F&A) Berlin; im Mai 2011 1 / 10 Inhalt Inhalt 2 1 Allgemeines 4 1.1 Was sind Namensaktien? 4 1.2 Was ist das Aktienregister? 4 1.3 Wie

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien >

Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien > Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien > Namensaktien > Was sind Namensaktien? Welche Aktionärsdaten werden in das Aktienregister aufgenommen? Eine Namensaktie lautet auf den Namen des

Mehr

C:\Users\m.heinz.HS08\Documents\HV 2015\HSAG\Bericht des Vst-TOP 8.docx

C:\Users\m.heinz.HS08\Documents\HV 2015\HSAG\Bericht des Vst-TOP 8.docx Bericht des Vorstands der Hutter & Schrantz AG Wien, FN 93661 m, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf andere Weise als über die

Mehr

Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 Aktiengesetz

Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 Aktiengesetz Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 Aktiengesetz In der Einberufung der Hauptversammlung sind bereits Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach 122 Abs.

Mehr

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten

Offenlegung von Abschlussunterlagen. I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Offenlegung von Abschlussunterlagen I. Größenklassen und Offenlegungspflichten Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab.

Mehr

Die zweckmäßige Gesellschaftsform

Die zweckmäßige Gesellschaftsform S. Buchwald/Tiefenbacher/Dernbach Die zweckmäßige Gesellschaftsform nach Handels- und Steuerrecht von Rechtsanwalt Dr. Erhard Tiefenbacher Heidelberg und Rechtsanwalt Jürgen Dernbach Heidelberg 5., nauhearbeitete

Mehr

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2010 Seminarprogramm

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2010 Seminarprogramm Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2010 Seminarprogramm I 1 Vertiefungsseminar 8 Die richtige Rechtsform wählen Hans-Joachim Schwenke, Rechtsanwalt und Notar Dr. Natan Hogrebe, Rechtsanwalt Schwenke

Mehr

GmbH- bzw. UG-Gründung: Frequently Asked Questions

GmbH- bzw. UG-Gründung: Frequently Asked Questions GmbH- bzw. UG-Gründung: Frequently Asked Questions Im Rahmen der Gründungsberatung bei GmbHs und Unternehmergesellschaften (haftungsbeschränkt) kommen immer wieder bestimmte Fragestellungen auf, die in

Mehr

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Bericht des Vorstands der Rosenbauer International AG Leonding, FN 78543 f, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf andere Weise als

Mehr

GLARONIA TREUHAND AG, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 FAX 055 645 29 89 E-Mail email@gtag.ch

GLARONIA TREUHAND AG, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 FAX 055 645 29 89 E-Mail email@gtag.ch GLARONIA TREUHAND, SPIELHOF 14A, 8750 GLARUS Tel 055 645 29 70 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Gesetzliche Grundlage Art. 552 ff. OR Art. 594 ff. OR Art. 620 ff. OR Art. 772 ff. OR Zweck

Mehr

21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013

21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013 21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013 Bericht des Vorstandes der voestalpine AG Linz, FN 66209 t, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene

Mehr

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 International Securities Identification Numbers (ISIN) Stammaktien DE0005201602

Mehr

Heidelberger Lebensversicherung AG

Heidelberger Lebensversicherung AG Heidelberg Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung am 24. September 2014 Die Aktionäre unserer Gesellschaft laden wir hiermit ein zu der außerordentlichen Hauptversammlung der am Mittwoch, 24.

Mehr

und Tagesordnungspunkt 10 (Beschlussfassung über eine Ermächtigung

und Tagesordnungspunkt 10 (Beschlussfassung über eine Ermächtigung Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 9 (Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien und zu deren Verwendung, einschlie ß- lich der Ermächtigung zur Einziehung erworbener eigener

Mehr

Schriftlicher Bericht

Schriftlicher Bericht - Deutscher Bundestag 4. Wahlperiode Drucksache IV/3296 Schriftlicher Bericht des Rechtsausschusses (12. Ausschuß) über die von der Bundesregierung eingebrachten Entwürfe a) eines Aktiengesetzes, b) eines

Mehr

Gesellschaftsformen in Polen

Gesellschaftsformen in Polen Gesellschaftsformen in Polen 1. Gesellschaft des bürgerlichen Rechts Bezeichnung der Gesellschaft in polnischer Sprache: Spółka Cywilna (s.c.) Rechtsgrundlage: Zivilgesetzbuch vom 23.04.1964, Dz.U. 1964

Mehr

Aktienoptionsplan 2015

Aktienoptionsplan 2015 Aktienoptionsplan 2015 Der Aktienoptionsplan 2015 der Elmos Semiconductor AG (Aktienoptionsplan 2015) weist die folgenden wesentlichen Merkmale auf. 1. Bezugsberechtigte Im Rahmen des Aktienoptionsplans

Mehr

Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG. des Vorstands der Allianz AG, München, und

Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG. des Vorstands der Allianz AG, München, und Gemeinsamer Bericht gem. 293 a AktG des Vorstands der Allianz AG, München, und der Geschäftsleitung der Allianz Private Equity Partners GmbH, München zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom

Mehr

Satzung der Celesio AG mit Sitz in Stuttgart. 1 Firma und Sitz. Celesio AG. 2 Gegenstand des Unternehmens

Satzung der Celesio AG mit Sitz in Stuttgart. 1 Firma und Sitz. Celesio AG. 2 Gegenstand des Unternehmens Satzung der Celesio AG mit Sitz in Stuttgart 1 Firma und Sitz 1. Die Firma der Gesellschaft lautet: Celesio AG. 2. Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart. 2 Gegenstand des Unternehmens 1. a) Gegenstand des

Mehr

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Inhaltsverzeichnis Beteiligungsfinanzierung bei der AG - Allgemeines - Aktien - Wertpapierbörsen - Aktienarten - Kapitalerhöhung in Form der

Mehr

Satzung der germanbroker.net Aktiengesellschaft (Stand 13.05.2011)

Satzung der germanbroker.net Aktiengesellschaft (Stand 13.05.2011) Satzung der germanbroker.net Aktiengesellschaft (Stand 13.05.2011) I. Allgemeine Bestimmungen (1) Die Gesellschaft führt die Firma 1 Firma, Sitz und Geschäftsjahr germanbroker.net Aktiengesellschaft (2)

Mehr

Gesellschaftsrechts- Änderungsgesetz 2011 (GesRÄG 2011) Leitfaden zur Umstellung CSD.Austriaverwahrter österreichischer Aktien

Gesellschaftsrechts- Änderungsgesetz 2011 (GesRÄG 2011) Leitfaden zur Umstellung CSD.Austriaverwahrter österreichischer Aktien Gesellschaftsrechts- Änderungsgesetz 2011 (GesRÄG 2011) Leitfaden zur Umstellung CSD.Austriaverwahrter österreichischer Aktien Version 1.0/ Jänner 2012 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung

Mehr

Jahresabschluss. Was ist ein Jahresabschluss? 188 JAHRESABSCHLUSS

Jahresabschluss. Was ist ein Jahresabschluss? 188 JAHRESABSCHLUSS 188 JAHRESABSCHLUSS Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist jedem Wirtschaftsausschuss einmal jährlich zusammen mit dem Betriebsrat durch den Unternehmer zu erläutern. Dies regelt 108 BetrVG. Rechtliche

Mehr

Dr. oec. Hans Peter Bieri

Dr. oec. Hans Peter Bieri Mitglied der Steuer-, Finanz- und Wirtschaftsberatung Gesellschaftsgründungen und umwandlungen Unternehmensbewertungen Nachfolgeregelungen Revisionen Buchhaltungen, Abschlussberatungen Mattenstrasse 34,

Mehr

Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung

Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung Bericht des Vorstandes der AT & S Austria Technologie Systemtechnik Aktiengesellschaft im Zusammenhang mit der Ermächtigung des Vorstandes das Grundkapital der Gesellschaft

Mehr

Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien: Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien: Häufig gestellte Fragen (FAQs) Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien: Häufig gestellte Fragen (FAQs) Allgemeine Fragen zur Umwandlung 1. Was ist der Unterschied zwischen Vorzugsaktien und Stammaktien? Vorzugs- und Stammaktien

Mehr

Checkliste für die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Checkliste für die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Checkliste für die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Budgetierung der Gründungskosten Festlegung des Namens der Firma inkl. Prüfung der Verfügbarkeit (www.zefix.ch) Deklaration

Mehr

Vorstand und Aufsichtsrat erstatten zu Tagesordnungspunkt 6 folgenden, freiwilligen Bericht:

Vorstand und Aufsichtsrat erstatten zu Tagesordnungspunkt 6 folgenden, freiwilligen Bericht: Freiwilliger Bericht von Vorstand und Aufsichtsrat an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 6 (Gewährung von Aktienoptionen sowie die Schaffung eines bedingten Kapitals) Vorstand und Aufsichtsrat

Mehr

Gemeinsamer Bericht. und

Gemeinsamer Bericht. und Gemeinsamer Bericht des Vorstands der pferdewetten.de AG mit dem Sitz in Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 66533 und der Geschäftsführung der pferdewetten-service.de

Mehr

RECHTSFORMEN FÜR BETEILIGUNGSFINANZIERUNG

RECHTSFORMEN FÜR BETEILIGUNGSFINANZIERUNG MERKBLATT Recht und Steuern RECHTSFORMEN FÜR BETEILIGUNGSFINANZIERUNG Aktiengesellschaft, GmbH & Co. KG, AG & Co. KG, Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), Stille Gesellschaft Wichtig bei der Beschaffung

Mehr

GmbH Zweck und Charakteristika I

GmbH Zweck und Charakteristika I GmbH Zweck und Charakteristika I Haftungsbeschränkung für den Mittelstand Förderung der Risikobereitschaft Erstmals in Deutschland 1892, 1906 in Ö Juristische Person Haftung nur mit dem Gesellschaftsvermögen

Mehr

Übersicht zu den wichtigsten Rechtsformen eines Unternehmens

Übersicht zu den wichtigsten Rechtsformen eines Unternehmens Übersicht zu den wichtigsten Rechtsformen eines Unternehmens Die Wahl einer Rechtsform einer Unternehmung ist wichtig. Viele zukünftige Vorgänge hängen davon ab. Damit Vor- und Nachteile verglichen werden

Mehr

Beilage 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Personengesellschaften Kapitalgesellschaften

Beilage 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Seite 1 Checkliste Wahl der Rechtsform Rechtliche Aspekte Gesesetzliche Grundlage OR 552 ff. OR 594 ff. OR 620 ff. OR 772 ff. Zweck Wirtschaftlich oder nicht wirtschaftlich Wirtschaftlich oder nicht wirtschaftlich

Mehr

Kleingewerbetreibende (Muster)

Kleingewerbetreibende (Muster) Kleingewerbetreibende (Muster) Helge Müller CD-Shop Helge Müller Postfach 1234 Helge Müller Hinweise zu Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen Kleingewerbetreibender: Für Kleingewerbetreibende - sie sind

Mehr

23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015

23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015 23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015 Bericht des Vorstandes der voestalpine AG Linz, FN 66209 t, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene

Mehr

Masterarbeit. Betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Beurteilung unterschiedlicher Rechtsformen für Bewirtschaftungsgemeinschaften

Masterarbeit. Betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Beurteilung unterschiedlicher Rechtsformen für Bewirtschaftungsgemeinschaften Masterarbeit im Studiengang Agrarwissenschaften in der Fachrichtung Agrarökonomie und Agribusiness Betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Beurteilung unterschiedlicher Rechtsformen für Bewirtschaftungsgemeinschaften

Mehr

Aktiengesetz. Inhaltsübersicht. AktG. Ausfertigungsdatum: 06.09.1965. Vollzitat:

Aktiengesetz. Inhaltsübersicht. AktG. Ausfertigungsdatum: 06.09.1965. Vollzitat: Aktiengesetz AktG Ausfertigungsdatum: 06.09.1965 Vollzitat: "Aktiengesetz vom 6. September 1965 (BGBl. I S. 1089), das durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245) geändert worden ist"

Mehr

B.M.P. Pharma Trading AG WKN: 524090. Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung

B.M.P. Pharma Trading AG WKN: 524090. Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am Mittwoch, den 14. August 2013, 15.00 Uhr im Hotel Business & More, Frohmestraße 110-114 22459 Hamburg Tagesordnung 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses

Mehr

Bericht des Vorstands zu den Tagesordnungspunkten 4 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Bericht des Vorstands zu den Tagesordnungspunkten 4 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Bericht des Vorstands zu den Tagesordnungspunkten 4 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Der Vorstand erstattet zur in Punkt 4 der Tagesordnung vorgeschlagenen Ermächtigung zum Ausschluss

Mehr

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding Aktiengesellschaft Hamburg. vormals IP Partner AG Nürnberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011. INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding Aktiengesellschaft Hamburg. vormals IP Partner AG Nürnberg Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding Aktiengesellschaft Hamburg vormals IP Partner AG Nürnberg INFO Gesellschaft für Informationssysteme Holding AG, Hamburg

Mehr

Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV)

Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV) Verordnung über Gebühren in Handels-, Partnerschafts- und Genossenschaftsregistersachen (Handelsregistergebührenverordnung - HRegGebV) HRegGebV Ausfertigungsdatum: 30.09.2004 Vollzitat: "Handelsregistergebührenverordnung

Mehr

Regionale Konzepte für erneuerbaren Energien

Regionale Konzepte für erneuerbaren Energien Regionale Konzepte für erneuerbaren Energien Organisation, Praxis und Gründung von Energiegenossenschaften Bernhard Brauner Genossenschaftsverband e.v. Seite 1 Übersicht 1. Genossenschaftsgesetz - Genossenschaftsverband

Mehr

Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien)

Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien) Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien) Zu Punkt 11 der Tagesordnung der 4. ordentlichen Hauptversammlung

Mehr

Grundkapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, Erwerb eigener Aktien

Grundkapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, Erwerb eigener Aktien 50 Grundkapital, Genehmigtes und Bedingtes Kapital, Erwerb eigener Aktien Das Grundkapital der MAN SE beträgt unverändert 376 422 400. Es ist eingeteilt in 147 040 000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose

Mehr

2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen Übernahmerelevante Angaben nach 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB Die übernahmerelevanten Angaben nach 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 Handelsgesetzbuch ( HGB ) sowie der erläuternde Bericht sind Bestandteile des

Mehr

Nähere Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre

Nähere Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre Nähere Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre Ordentliche Hauptversammlung der K+S Aktiengesellschaft am Mittwoch, 12. Mai 2015, 10.00 Uhr, im Kongress Palais Kassel Stadthalle, Holger-Börner-Platz

Mehr

Zu den Kapitalgesellschaften zählen die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die Aktiengesellschaft.

Zu den Kapitalgesellschaften zählen die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die Aktiengesellschaft. Gesellschaftsrecht In Deutschland existieren zahlreiche Gesellschaftsformen, die sich jedoch in 2 Kategorien, die Personengesellschaften und die Kapitalgesellschaften einteilen lassen. Zu den Personengesellschaften

Mehr

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Punkt 6 der Tagesordnung (Schaffung eines genehmigten Kapitals) gemäß 203 Abs. 2 AktG i.v.m.

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Punkt 6 der Tagesordnung (Schaffung eines genehmigten Kapitals) gemäß 203 Abs. 2 AktG i.v.m. Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Punkt 6 der Tagesordnung (Schaffung eines genehmigten Kapitals) gemäß 203 Abs. 2 AktG i.v.m. 186 Abs. 4 Satz 2 AktG i.v.m. Art. 5 SE-VO Bericht des Vorstands

Mehr

Ziel dieses Kapitels ist es, die wichtigsten privatrechtlichen Rechtsformen zu beschreiben und insbesondere die folgenden Fragen zu beantworten:

Ziel dieses Kapitels ist es, die wichtigsten privatrechtlichen Rechtsformen zu beschreiben und insbesondere die folgenden Fragen zu beantworten: Rechtsformen 23 3 Rechtsformen 3.1 Allgemeine Bemerkungen Die Rechtsformwahl ist eine Entscheidung mit konstitutivem Charakter. So werden mit der Festlegung auf eine bestimmte Rechtsform wesentliche unternehmerische

Mehr

Die GmbH in der Schweiz und in Deutschland

Die GmbH in der Schweiz und in Deutschland jjuzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft (LBR) Herausgegeben von Jörg Schmid im Auftrag der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern Band 8 Dirk Koehler Die GmbH in der Schweiz und in

Mehr

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter

Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Die Gleichbehandlung der Gesellschafter Aus vielen Vorschriften des Gesellschaftsrechts folgt, dass die Gesellschafter gleich zu behandeln sind, sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vorgesehen

Mehr

Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen

Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen Seite 1 Vor- Nachteile einzelnen Rechtsformen Zweck Nur Grün 1 Person mind. 2 Personen mind. 2 Personen mind. 3 Personen mind. 2 Personen Gründungskosten gering gering gering hoch mittel Verwaltungskosten

Mehr

S&T AG. Linz, FN 190272 m

S&T AG. Linz, FN 190272 m S&T AG Linz, FN 190272 m Bericht des Vorstands gemäß 170 Abs 2 ivm 153 Abs 4 AktG zum 9. Punkt der Tagesordnung der 15. ordentlichen Hauptversammlung am 30. Mai 2014 Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben

Mehr

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A)

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A) Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A) Allgemeines Was sind Namensaktien? Eine Gesellschaft mit Namensaktien führt ein Aktienregister, in das die Aktionäre unter Angabe des Namens, Geburtsdatums

Mehr

KANZLEI KRÜGER Steuerberater Rechtsanwalt DIE QUAL DER WAHL! Rechtsformen bei Unternehmensgründungen

KANZLEI KRÜGER Steuerberater Rechtsanwalt DIE QUAL DER WAHL! Rechtsformen bei Unternehmensgründungen DIE QUAL DER WAHL! Rechtsformen bei 2012 ÜBERBLICK 1. Die wichtigsten Rechtsformen 2. Grundsätze für die Entscheidung 3. Merkmale der einzelnen Rechtsformen 2012 Die wichtigsten RECHTSFORMEN für Existenzgründer

Mehr

1. Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung

1. Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung ERLÄUTERUNGEN ZU GEGENSTÄNDEN DER TAGESORDNUNG, ZU DENEN KEIN BESCHLUSS GEFASST WIRD, UND ZU DEN RECHTEN DER AKTIONÄRE Nachfolgend finden Sie weitergehende Erläuterungen zu der am Donnerstag, dem 24. Juni

Mehr

Bettina Schmidt, Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte, Frankfurt am Main. Existenzgründung. Die Frage nach der richtigen Gesellschaftsform

Bettina Schmidt, Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte, Frankfurt am Main. Existenzgründung. Die Frage nach der richtigen Gesellschaftsform Bettina Schmidt, Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte, Frankfurt am Main Existenzgründung Die Frage nach der richtigen Gesellschaftsform Die Referentin seit 1996 zugelassene Rechtsanwältin 2003 Gründung

Mehr

6. Die Österreichische Post Aktiengesellschaft verfügt derzeit über kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm,

6. Die Österreichische Post Aktiengesellschaft verfügt derzeit über kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, W Post Bericht des Vorstands der Osterreichische Post Aktiengesellschaft Wien, FN 180219 d, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf

Mehr

Satzung. der. Landesbank Berlin Holding AG. I Allgemeine Bestimmungen. 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen

Satzung. der. Landesbank Berlin Holding AG. I Allgemeine Bestimmungen. 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen Satzung der Landesbank Berlin Holding AG Stand: 3. August 2015 I Allgemeine Bestimmungen 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen (1) Die Gesellschaft führt die Firma Landesbank Berlin Holding

Mehr

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung Ihr Steuerberater in Luxemburg Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung VEREINIGUNG DER STEUERBERATER (OEC) Eingetragenes Mitglied I. Definitionen 11. Mai 2007: Gesetz über die

Mehr

Haikui Seafood AG, Hamburg. Bilanz zum 31. Dezember 2012. Aktiva 31.12.2012 31.12.2011 Passiva 31.12.2012 31.12.2011 EUR EUR EUR EUR

Haikui Seafood AG, Hamburg. Bilanz zum 31. Dezember 2012. Aktiva 31.12.2012 31.12.2011 Passiva 31.12.2012 31.12.2011 EUR EUR EUR EUR Anlage 1 Haikui Seafood AG, Hamburg Bilanz zum 31. Dezember 2012 Aktiva 31.12.2012 31.12.2011 Passiva 31.12.2012 31.12.2011 EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Finanzanlagen I. Gezeichnetes

Mehr

Bericht des Vorstands. der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien. ("Gesellschaft")

Bericht des Vorstands. der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien. (Gesellschaft) Bericht des Vorstands der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien ("Gesellschaft") gemäß 65 Abs 1b ivm 153 Abs 4 AktG (Ausschluss des Bezugsrechts) zum Tagesordnungspunkt

Mehr

1. Bezugsrechtsausschluss bei Spitzenbeträgen

1. Bezugsrechtsausschluss bei Spitzenbeträgen Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu den unter Punkt 9 der Tagesordnung genannten Bezugsrechtsausschlüssen gemäß 203 Abs. 2 S. 2 i.v.m. 186 Abs. 4 S. 2 AktG Das bestehende Genehmigte Kapital

Mehr

50 Jahre Volkswagen Aktie

50 Jahre Volkswagen Aktie 50 Jahre Volkswagen Aktie Inhalt Meilensteine in der Geschichte der Volkswagen Aktie Volkswagenwerk Aktie vom Januar 1961 Kursverlauf Aktionärsstruktur Stellungnahmen zum Jubiläum der Volkswagen Aktie

Mehr

2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS

2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS 2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS. 4 SATZ 2 AKTG ZU PUNKT 7 DER TAGESORDNUNG (SCHAFFUNG EINES GENEHMIGTEN KAPITALS

Mehr

Haftungsbeschränkung durch die Rechtsformwahl: GmbH oder UG (haftungsbeschränkt)

Haftungsbeschränkung durch die Rechtsformwahl: GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) Haftungsbeschränkung durch die Rechtsformwahl: GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) Warum steht am Anfang die Rechtsformwahl? Einzelunternehmen (gewerblich oder freiberuflich) ab zwei Personen: BGB Gesellschaft

Mehr