Personalwirtschaft. Wintersemester 2009/2010 BBL 3.Semester Jürgen Blomen. Teil 6

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1 Personalwirtschaft Wintersemester 2009/2010 BBL 3.Semester Jürgen Blomen Teil 6

2 Inhaltsangabe Einführung Grundlagen der Personalwirtschaft Personalbeschaffung Personaleinsatz Personalführung Personalbeurteilung Entgelt Personal- und Organisationsentwicklung Personalfreisetzung, -service, -controlling Trends im Personalmanagement Der Wandel als Konstante

3 Begriff Die Personalentwicklung dient der Vermittlung der Qualifikationen und Kompetenzen, die zur optimalen Verrichtung der derzeitigen und der zukünftigen Aufgaben erforderlich und beruflich, persönlich und sozial förderlich sind. Die Personalbildung ( Aus- Fort- und Weiterbildung) Die Personalförderung ( persönliche Entwicklung) Die Organisationsentwicklung ( Lernprozesse aller Beschäftigten) Arbeitsstrukturierung ( Gestaltung der Arbeitsinhalte)

4 Überblick Personalbildung Basisaufgabe der Personalentwicklung Personalförderung Zusatzaufgabe der Personalentwicklung Organisationsentwicklung Gestaltung des organisatorischen Wandels Immer Teil der Personalentwicklung Oft Teil der Personalentwicklung Mitunter Teil der Personalentwicklung Personalentwicklung im engeren Sinne Personalentwicklung im weiteren Sinne Personalentwicklung im weitesten Sinne

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7 Zielsetzung Personalentwicklung Die Zielsetzung ist, Kompetenzen in breiten Schichten der Belegschaft zu fördern Im einzelnen werden folgende betriebliche Ziele verfolgt: Verfügbarmachung bestgeeigneter Mitarbeiter Vermittlung von Wissen und Erfahrungen Sicherung des Nachwuchses Verbesserung des Führungsverhaltens Unterstützung von bildungsinteressierten Mitarbeiter/innen Erhöhung der Motivation Verminderung der Fluktuation Verbesserung des Unternehmensimages

8 Bedeutung der Personalentwicklung Für den Mitarbeiter: Verbesserung der Qualifikation Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt Potenzial für anspruchsvollere Aufgaben und Positionen Training und Stärkung der geistigen und persönlichen Vitalität Für das Unternehmen: Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen Anpassung an geänderte Unternehmensbedingungen Bessere Ressourcennutzung Erhöhung der Innovationsfähigkeit

9 Bedeutung der Personalentwicklung Für die Gesellschaft: Anhebung des gesellschaftlichen Bildungsbedarfs Beeinflussung der Sozialstruktur Für die Volkswirtschaft: Übernahme eines wesentlichen Teils der Berufsbildungsmaßnahmen Unmittelbare Ausrichtung von Bildungsinhalten auf die Praxisbedürfnisse Aktivierung des volkswirtschaftlichen Leistungspotenzials Ausbau Standortattraktivität Ermöglichung des dualen Bildungssystems Finanzielle Entlastung anderer Bildungsträger

10 Begriff Personalbildung Die Personalbildung stellt die Basisaufgabe der Personalentwicklung dar. Hierunter werden die Aus- Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten subsummiert. Ausbildung (Berufsausbildung) Fortbildung (Vertiefung und Erweiterung der Qualifikationen u. Kompetenzen) Weiterbildung (Veränderung und Neuorientierung)

11 Begriff Ausbildung Die Ausbildung ist eine berufliche Erstausbildung, die in einem anerkannten Ausbildungs- Beruf erfolgt. Es ist der erstmalige, systematische Erwerb beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten. Die gesetzliche Grundlage ist das Berufsbildungsgesetz. Die Berufsausbildung soll eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeiten notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Ausbildungsgang vermitteln und auch die Berufserfahrung gewährleisten. Duales Ausbildungssystem. In Deutschland sind für die Berufsausbildung die Unternehmen und die Berufsschulen zuständig. In den Unternehmen erfolgt der praktische Teil der Ausbildung, in der Berufsschule werden die entsprechenden Theorien, berufsübergreifenden und allgemeinen Kenntnisse vermittelt.

12 Ausbildung Erfordernisse Ausbildungsfähigkeit der Unternehmen Eignung des Unternehmens als Ausbildungsstätte Eignung der Ausbilder Eignung der Auszubildenden Ausbildungsvorgaben Im Berufsbild sind die notwendigen Ausbildungsinhalte festgelegt Die Ausbildungsordnung regelt die Ausbildung im Berufsbild Der Ausbildungsrahmenplan beschreibt Inhalte, Umfang und Zeit Die Prüfungsordnung regelt Zulassung, Gliederung der Prüfung, Bewertungsmaßstäbe Wiederholungen, Verstöße, Gestaltung der Ausbildung Räumliche Gestaltung Methodische Gestaltung Zeitliche und organisatorische Gestaltung

13 Begriff Weiterbildung Die Begriffe Weiterbildung und Fortbildung existieren nebeneinander und werden vielfach als Synonyme behandelt. Unter der Weiterbildung (Fortbildung) werden alle Maßnahmen gefasst, die auf der Ausbildung aufbauen, um dort erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten, zu erweitern und anzupassen. Erhaltungsweiterbildung (Ausgleich von verlustig gegangenen Kenntnissen u. Fertigkeiten) Erweiterungsweiterbildung (Erwerb zusätzlicher Kenntnisse und Fertigkeiten) Anpassungsweiterbildung (Angleichung der Kenntnisse und Fertigkeiten) Aufstiegsweiterbildung ( Erwerb von Kenntnissen / Fertigkeiten für höherwertige Aufg./Pos.)

14 Weiterbildung betrieblich Wettbewerbsfähigkeit Anpassung der Qualifikation an geänderte Gegebenheiten Erhöhung der Mitarbeiter- Flexibilität Weiterbildungsziele individuell persönliche Entwicklg berufliche Entwicklg Anpassung der Qualifikation an geänderte Ansprüche Beschäftigungssicherung gesellschaftlich internationale Wettbewerbsfähigkeit Strukturpolitik Arbeitsmarktpolitik Recht auf Bildung

15 Weiterbildung Weiterbildung Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs Deckung des Weiterbildungsbedarfs

16 Weiterbildung Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs Ermittlung der Anforderungen Ermittlung der Mitarbeiterqualifikation Ermittlung der Mitarbeiterinteressen Feststellung Des Fortbildungsbedarfs Notwendigkeit zur Bewältigung von Aufgaben in Bezug auf: -Arbeitsleistung, - Arbeitsverhalten, - Zusammenarbeit - Unternehmerisches Handeln, Führungsverhalten Analyse der vorhandenen Mitarbeiterqualifikation. Quellen: -Leistungs- und Potenzialbeurteilung, Vorgesetzten- und Mitarbeiterbefragung, Tests, Personalentwicklungsdatei Erreichung einer Identifikation des Mitarbeiters mit der Maßnahme. Übereinstimmung des sachlich Notwendigen mit Interesse des Mitarbeiters Gegenüberstellung von Anforderungsprofilen und Qualifikationsprofilen. Anforderungslücke= Unterforderung Qualifikationslücke= Weiterbildungsbedarf

17 Weiterbildung Deckung des Weiterbildungsbedarfs Formulierung der Lernziele Bestimmung der Zielgruppe Festlegung der Lerninhalte Bestimmung von Zeit und Ort Bestimmung der Lernmethoden Bestimmung der Lernmedien Durchführung Controlling Richt-, Grob- und Feinlernziele Homogenität / Inhomogenität Kenntnisse, Fertigkeiten, Kompetenzen Zeitlicher und örtlicher Rahmen, Anforderungen Unterweisung, Vortrag, Fallbeispiel, Planspiel Visuelle, akustische, audio-visuelle Medien Referenten und Betreuer Evaluation, Transfer

18 Weiterbildungsmanagement Weiterbildungsmanagement

19 Weiterbildungsmanagement Weiterbildungsmanagement

20 Weiterbildungsmanagement Weiterbildungsmanagement

21 Weiterbildungsmanagement Personal- und Organisationsentwicklung Weiterbildungsmanagement

22 Backup Folien

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