INFORMATIONSSICHERHEIT GEFÄHRDUNGEN IN DER ARZTPRAXIS

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1 INFORMATIONSSICHERHEIT GEFÄHRDUNGEN IN DER ARZTPRAXIS

2 WAS SIND INFORMATIONEN? Informationen sind essentiellen Werte einer Arztpraxis. müssen angemessen geschützt werden. 2

3 WAS IST INFORMATIONSSICHERHEIT? Informationssicherheit ist die Aufrechterhaltung Vertraulichkeit Informationen dürfen unberechtigten Dritten nicht zugänglich sein bzw. dürfen diesen nicht enthüllt werden. Verfügbarkeit Zugänglichkeit einer Information für einen berechtigten Nutzer zur gewünschten Zeit. Integrität Informationen müssen vollständig und richtig sein müssen. von Informationen. 3

4 SICHERHEITSVORFÄLLE Quelle: 4

5 GEFÄHRDUNGEN Technisches Versagen, Höhere Gewalt (Strom- oder Systemausfall, Kabelbrand, Personalausfall) Menschliche Unzulänglichkeit (Nachlässigkeit, fehlerhafte Nutzung) Vorsätzliche Handlung (Manipulation/Löschen von Daten, Ausspähen) 5

6 MITARBEITER ALS SICHERHEITSBEDROHUNG 6

7 MITARBEITER ALS SICHERHEITSBEDROHUNG Unwissenheit von Mitarbeitern Auswahl schwacher Passwörter Passwörter auf Post-It am Arbeitsplatz PC-Arbeitsplatz wird nicht gesperrt Nutzung privater Wechseldatenträger Datenträger ausrangiert im Müll Öffnen von anhängen unbekannter Sender Böswillige Schädigungen durch Mitarbeiter Stehlen von Informationen Sabotage (Kündigung) 7

8 SOCIAL ENGINEERING Ausfragen von Mitarbeitern per Telefon per Eindringen in Gebäude und Büros Nicht verschlossene Türen bei unbesetztem Büro Vortäuschen von Identitäten (EDV Betreuer) Zugang zu kritischen Infrastrukturen Netzwerkschränke Netzwerkkabel 8

9 TECHNISCHE GEFAHREN Hard- oder Softwarefehler Netzwerkausfall Ausfall der Stromversorgung Verkabelung Schadsoftware Fehlende Datensicherung 9

10 10

11 Geregelte Einarbeitung / Einstellung neuer Mitarbeiter Hinweis auf gültige aktuelle gesetzliche Regelungen Datenschutzunterweisung Vergabe von Zugangs- und Zugriffsrechten Schulung vor Programmnutzung Checkliste ggf. Dokumentation Unterschrift für Schlüsselvergabe 11

12 Zugriffsrechte auf das EDV-System rollen- bzw. personenbezogene Zugriffsrechte Verwendung komplexer Passwörter mit begrenzter Gültigkeit Strenge Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit sensiblen Daten sind ein Muss! 12

13 Befugnisse und Verantwortlichkeiten Nachvollziehbare Dokumentation in Patientenakten Vergabe von Lese- und Schreibrechten Unterschriftenregelung und Kürzelverzeichnis Mitarbeiter Nachvollziehbare Dokumentation durch Vergabe von Lese-/Schreibrechten und Unterschriftenregelung! 13

14 Geregelte Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Rückgabe von Schlüsseln u. a. Praxiseigentum Zugangsrechte bzw. Passwörter sperren Sperrung von Zugangs- und Zugriffsrechten Checkliste / Schlüsselvergabe 14

15 Erhebung von Patientendaten ausreichender Abstand an Anmeldung Trennwände / Hinweisschilder Hintergrundmusik Jeder Patient hat ein Recht auf Schutz der Intimsphäre! 15

16 Aufstellung Computerbildschirme Kein Einblick auf Computerbildschirme Einrichtung Bildschirmschoner Sperrung PC mit Passwortschutz Computerbildschirm vor Unbefugten schützen 16

17 (elektronische) Übermittlung von Patientendaten Postweg, per Fax oder Patient als Übermittler Faxgerät an zutrittsgeschütztem Ort s mit Personendaten müssen verschlüsselt werden s mit Patientendaten müssen verschlüsselt und digital signiert werden Bei Übermittlung patientenbezogener Informationen per muss stets die Vertraulichkeit der Inhalte, sowie die Authentizität der Kommunikationspartner (gemäß dem deutschen Signaturgesetz) sicher gestellt werden! 17

18 Wechseldatenträger / Schadsoftware Wechseldatenträger und mobile Geräte Virenschutz auf allen lokalen PCs Regelmäßige Updates Betriebssystem und Virenschutz Regelmäßiger und vollständiger Virenscan (z.b. vor Datensicherung) s ebenfalls auf Viren überprüfen Der Einsatz von aktuellen Virenschutzprogrammen ist daher auch für PC ohne Internetanschluss oder Netzanbindung zwingend erforderlich. 18

19 Datensicherung Anwendungsdaten- oder Komplettsicherung? Aufwendige Neuinstallation und Konfiguration mobile Geräte in Datensicherung einbinden Alle relevanten Daten zur Datensicherung erfassen / Datensicherung prüfen! 19

20 unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) kurzzeitiger Stromausfall / Überspannung durch Blitzschlag Herunterfahren des Servers ermöglichen Schutz vor Datenverlust Regelmäßige Funktionsüberprüfung Erheblicher Datenverlust bei Stromausfall möglich! 20

21 Datenvernichtung Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen Umgang mit Fehldrucken (z.b. Rezepte) Aktenvernichter Sicherheitsstufe 4 nach DIN Vernichtung von Datenträgern Vernichtung durch externen Dienstleister Die Art der Datenvernichtung ist vom jeweiligen Medium abhängig! 21

22 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!

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