Denken und Problemlösen

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1 Psychologie für Pädagogen Prof. Dr. K. Sokolowski Termin Thema 1 Was ist Psychologie? 2 Methoden der Psychologie 3 Bewusstsein 4 Wahrnehmung 5 Aufmerksamkeit 6 Lernen 7 Gedächtnis 8 Problemlösen 9 Emotion 10 Motivation 11 Volition Denken und Problemlösen Das Arbeitsgedächtnis Gedächtnis und Denken Entwicklung des Denkens Geschichte der Denkpsychologie Moderne Denkpsychologie Experten Laien mentale Modelle Laien - Ursachenzuschreibungen Gedächtnis und Denken in Einem: Das Arbeitsgedächtnis Das Arbeitsgedächtnis wird im Frontalhirn lokalisiert Ausfälle führen zu gestörter Aufmerksamkeit (Ablenkbarkeit und Unflexibilität). phonological loop central executive visuospatial scetch pad Baddeley, 1986 PSYCHOLOGIE 1

2 Denken: Unterschiedliche Traditionen in Ost und West Im Westen: Aufklärung und Rationalität Im Osten: Überwindung der Rationalität Wie klingt das Klatschen einer Hand? (Koan) So lange man denkt, findet man die Antwort nicht. Entwicklung des Denkens Weißt Du, was das ist: Denken? fragte der Genfer Entwicklungspsychologe Jean Piaget in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts Kinder der ersten Schulklasse. Die Kinder antworteten wie selbstverständlich mit Ja Piaget: Und womit denkst Du? : mit dem Mund mit den Ohren eine Stimme ist im Kopf Der Mund dort hinten redet zu meinem Mund vorne. Kognitive Entwicklung PSYCHOLOGIE 2

3 Kognitive Entwicklung sensumotorische Intelligenz (0 - ca.1,5 J.) präoperative Intelligenz (ca. 1,5 ca. 6 J.) konkrete Operationen (ca. 6 ca.10 J.) formal operatorische Intelligenz (ca J.) Schema - Akkomodation - Assimilation sensumotorische Intelligenz (0 - ca.1,5 J.) Grundausstattung: angeborene Reflexmechanismen Koordinierung und Anwendung auf neue Situationen mittels Vorstellungen die Ergebnisse von Handlungen antizipieren (Aha- Erlebnis) Objektpermanenz Nachahmungsverhalten erste Symbolhandlungen präoperative Intelligenz (ca. 1,5 ca. 6 J.) Erwachen der Intelligenz - Unangemessene Generalisierungen - animistische Deutungen - finalistische Erklärungen - Egozentrismus (kaum Perspektiven- und Rollenübernahme) PSYCHOLOGIE 3

4 präoperative Intelligenz (ca. 1,5 ca. 6 J.) präoperative Intelligenz (ca. 1,5 ca. 6 J.) Tests zur Mengenerhaltung präoperative Intelligenz (ca. 1,5 ca. 6 J.) Egozentrismus der Wahrnehmung PSYCHOLOGIE 4

5 konkrete Operationen (ca. 6 ca.10 J.) - Gruppierung (Unterklasse und Oberklasse werden unterschieden) - Bildung von Reihen - Zahlbegriff - Zeitbegriff - Perspektivewechsel formal operatorische Intelligenz (ca J.) Bildung neuer Hypothesen aufgrund von Beobachtungen Assoziationsgesetze (nach Aristoteles) Primäre Assoziationsgesetze: Ähnlichkeit Vase Krug Kontrast oben - unten Kontiguität (räumlich) Kühlschrank - Eis Kontiguität (zeitlich) Blitz - Donner => Ursache Wirkung PSYCHOLOGIE 5

6 Assoziationsgesetze Sekundäre Assoziationsgesetze: Lebhaftigkeit Neuheit Wiederholung Atombombe - Hiroschima Duisburg Love Parade Lehrling apprenti, Lehrling apprenti,... Assoziationen: Vergleich zwischen Kindern und Erwachsenen Denken bei Tieren ist durch operantes Konditionieren zu erklären basierend auf trial and error PSYCHOLOGIE 6

7 Denken bei Tieren Hier scheinen schon erste Anzeichen von Fantasie und Umstrukturieren beobachtbar zu sein. one trial learning Köhler Denken beim Menschen Würzburger Schulenstreit (Wundt vs. Külpe) Ist Denken anschaulich oder unanschaulich? Duncker funktionelle Gebundenheit Kerzenproblem (Adamson, 1952) Problem: Befestigen Sie mit dem Material die Kerze an der Wand. Anordnung 1 Anordnung 2 Schachteln Kerzen in Schachtel Reißnägel in Schachtel Streichhölzer in Schachtel Kerzen Reißnägel Streichhölzer PSYCHOLOGIE 7

8 Denken beim Menschen Würzburger Schulenstreit (Wundt vs. Külpe) Ist Denken anschaulich oder unanschaulich? Duncker funktionelle Gebundenheit Kerzenproblem (Adamson, 1952) Pendelproblem (Birch & Rabinowitz, 1951) Denken und Problemlösen wird beeinflusst durch: die funktionale Gebundenheit an bestimmte Verwendungen und Gewohnheiten das, was ich vorher gemacht habe (priming) die Motivations- oder Emotionslage, in der ich mich gerade befinde Kreativität durch Analogiefinden Rutherford Beispiele: (Atomaufbau / Planetensystem) Einstein (Reise mit einem Lichtstrahl / Fahrstuhl) Kekule von Stradowitz (Benzolring / Schlange) PSYCHOLOGIE 8

9 Kreativität durch Analogiefinden Wallas (1926) beschreibt für dieses kreative Denken vier Stufen: 1. Preparation 2. Incubation 3. Illumination (Aha-Erlebnis nach Bühler) 4. Verification Aha-Erlebnis Vorbereitung Brüten Erleuchtung Überprüfung Das Aha-Erlebnis Aufgabe 1: Mit vier geraden Linien alle Punkte verbinden, ohne den Stift abzusetzen Aufgabe 2: Wort kann man mit den folgenden drei kombinieren und ergibt dann jeweils einen neuen Sinn? Mühle Säge- Zahn Mehl Slepian & Ambadi (2010) Moderne Denkpsychologie Experten vs. Laien im Vergleich: Schachspieler Programmierer Strafverteidiger PSYCHOLOGIE 9

10 Theorien von Laien Mental models = naive Theorien 1. mm konstituieren das Kausalverständnis einer Person und dienen dem Verständnis und der Vorhersage von Ereignissen 2. mm sind unvollständig und variabel 3. mm können abergläubisch sein Frage: Wie funktioniert ein Zentralheizungssystem? Antworten in zwei Gruppen zu ordnen: feedback model und valve model (Kempton, 1986) Keines der Modelle ist technisch richtig! Feedback Theorien: eher richtig, es wird seltener reguliert, aber Energie verschenkt. Valve-Theorien: falsch, regulieren öfter, sparen deshalb Energie Ursachenzuschreibungen - Kausalattributionen Auf die Frage warum tust du das? gibt es verschiedene Antworten: Weil ich leistungsmotiviert bin..., weil ich Angst habe..., weil ich ein pflichtbewusster Mensch bin... Jeder handelt in der Situation so. Weil die Tätigkeit Spaß macht. Weil ich das immer in dieser Situation mache. Weil ich wissen will, ob ich das schaffe. Weil ich dadurch einem Ziel näher komme. PSYCHOLOGIE 10

11 Mögliche Ursachenzuschreibungen nach Erfolg und Misserfolg Locus of control Stabilität internal external stabil Fähigkeit Begabung Aufgabenschwierigkeit variabel Anstrengung Glück, Pech Ursachenzuschreibungen im sozialen Kontext Mit Bekanntheit und Beziehungsdauer gehen die Ursachenzuschreibungen in Richtung Stabilität Internalität Kontrollierbarkeit -> Emotionen!! Wozu dienen Attributionen (Heider, 1958)? Erhaltung des Selbstwertes Vermeidung der Kränkung Anderer Herstellung von Plausibilität hinzu kommt Emotionsbewältigung (Selbstkontrolle) PSYCHOLOGIE 11

12 Wann wird in schulischen Situationen nach Ursachen gesucht? 1. Abweichungen vom Soll-Zustand 2. Suche nach förderlichen/ hemmenden Gründen für die Zielerreichung 3. Neuartige/ unerwartete Ereignisse Fehlerquellen bei der Ursachensuche 1. Suche nach plausiblen Ursachen 2. Abbruch der Suche nach dem Auffinden eines (des ersten) Grundes Telling more than we can know : Nisbett und Wilson (1977) 1. Zeitlicher Abstand zwischen Ursache und Ereignis 2. mechanische Urteilseffekte 3. unbeachtete Kontextfaktoren 4. das Fehlen bestimmter Reize 5. die Wirkung nonverbalen Verhaltens 6. Intensitätsunterschied zw. Reiz und Reaktion PSYCHOLOGIE 12

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