Kommunaler Behindertenbeauftragter

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1 Kommunaler Behindertenbeauftragter Bericht August 2016 bis Dezember Leichte Sprache - 1

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3 Bericht von Patrick Alberti Liebe Damen und Herren, mein Name ist Patrick Alberti. Ich arbeite im Landrats amt. Ich bin für Menschen mit Behinderung da. Vor allem für Menschen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Das schwere Wort für mich ist: Kommunaler Behinderten beauftragter Der Rhein-Neckar-Kreis ist groß. Deshalb teilt man den Rhein-Neckar-Kreis in Gebiete ein. Die Gebiete heißen auch Gemeinden. Ich bin für alle Gemeinden und Städte im Rhein-Neckar-Kreis da. Ich bin seit über einem Jahr Behinderten beauftragter. Ich treffe oft Menschen, die viel für Menschen mit Behinderung machen. Darüber freue ich mich. Menschen mit Behinderung haben es manchmal schwer. Sie können nicht überall dabei sein. Zum Beispiel: Es fehlt eine Rampe für Rollstuhlfahrer. 3

4 Manchmal ist es schwer für Menschen mit Behinderung, weil: Keiner redet mit ihnen Keiner hilft. Aber: Es gibt ein Gesetz. In dem Gesetz steht: Alle Menschen sollen gleich behandelt werden, auch Menschen mit Behinderung. Jeder soll überall dabei sein können. Ich will, dass alle Menschen überall dabei sind. Ich freue mich, dass ich dabei helfen darf. Hier ist mein Bericht. In dem Bericht steht, was ich mache. Viel Spaß beim Lesen. Ihr Patrick Alberti 4

5 Beratung Manchmal haben Menschen mit Behinderung Fragen. Manchmal haben auch die Familien von Menschen mit Behinderung Fragen. Dann können sie zu Patrick Alberti gehen. Herr Alberti hilft. Herr Alberti redet mit ihnen über ihre Fragen und Probleme. Dann suchen sie zusammen eine Lösung. Das heißt: Beratung. Manchmal dauert eine Beratung kurz und manchmal lang. Herr Alberti hilft auch bei Streit. Zum Beispiel: Jemand hat Ärger mit einem Amt. Herr Alberti bekommt jeden Tag Anrufe oder Besuch. Die Leute haben verschiedene Fragen. Zum Beispiel: Wo finde ich Arbeit? Wo gibt es passende Wohnungen für Rollstuhlfahrer? Wer hilft meinem Kind mit Behinderung 5

6 Arbeits gruppen Herr Alberti ist auch in Arbeits gruppen und kennt viele Leute. Letztes Jahr gab es ein Treffen im Landrats amt. Herr Alberti hat eingeladen. Es kamen Menschen aus den Städten und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis. Zum Beispiel aus: Schwetzingen Weinheim Sinsheim Es gab Vorträge. Jeder hat gesagt: So ist es bei mir im Ort für Menschen mit Behinderung. Sie haben auch gesagt, was neu ist. Das fanden alle gut und alle haben etwas gelernt. Herr Alberti will wissen: Wie es für Menschen mit Behinderung in den Städten und Gemeinden ist. Er hat überall gefragt. Jetzt weiß er: In manchen Orten ist jemand für Anfragen von Menschen mit Behinderung da. Aber nicht überall. 6

7 Die Ämter in den Städten und Gemeinden sagen: Sie wollen gerne mit Patrick Alberti zusammen arbeiten. Herr Alberti gibt den Ämtern Tipps. Zum Beispiel zum Thema Inklusion. Herr Alberti sagt auch seine Meinung zu Plänen. Zum Beispiel: zu einem neuen Bau zu Bus und Bahn Er schreibt seine Meinung auf. Das heißt dann: Stellungnahme Herr Alberti hat auch eine neue Arbeits gruppe. Die Gruppe will, dass Menschen gut zum Arzt kommen. Zum Beispiel mit Rampen. Herr Alberti stellt sich auch überall vor. Dann wissen alle: Das ist Patrick Alberti und das macht er. Er war zum Beispiel bei: Bürgermeistern Vereinen 7

8 6 Reden Herr Alberti redet viel. Er redet über Menschen mit Behinderung und was sie brauchen. Das ist wichtig. Dann vergisst man sie nicht. Das ist wichtig für alle. Herr Alberti schreibt auch für die Zeitung. Dann schreibt er über Menschen mit Behinderung. Zum Beispiel: Über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Dann können es alle lesen. Manchmal schreibt Herr Alberti auch einen Brief. Darin schreibt er über: wichtige Sachen neue Sachen seine Arbeit Er schickt den Brief nicht mit der Post. Man kann den Brief am Computer lesen. Herr Alberti weiß viel. Zum Beispiel kennt er wichtige Gesetze. Darüber redet er vor Gruppen. 8

9 7 Herr Alberti macht noch mehr. Er plant Sachen. Zum Beispiel: Fussball turnier für alle Kunst beim Maimarkt Dann können Menschen mit Behinderung zeigen: Sie können viel und zwar richtig gut. Und es macht allen Spaß. 9

10 8 Amt ohne Barrieren Es gibt ein Gesetz. In dem Gesetz steht: Beim Amt soll es einfach sein, auch für Menschen mit Behinderung. Darum gibt es zum Beispiel: Rampen Blinden schrift Wenn jemand nicht hören kann, dann gibt es auch Hilfe. Herr Alberti hat viel gemacht: Es gibt jetzt einen Drucker für Blinden schrift beim Landrats amt. Er gibt Tipps. Es gibt jetzt einen Rollstuhl für Besucher beim Landrats amt. Herr Alberti hat auch Pläne für die Zukunft. Herr Alberti möchte einen Beirat. Der Beirat ist für Menschen mit Behinderung im Rhein-Neckar-Kreis. Es gibt jetzt eine Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe überlegt: So soll der Beirat sein. Vielleicht kann man bald auch über den Computer mitbestimmen. Erstellt vom Zentrum für Inklusion, Weinheim Die Bilder sind von: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v.; Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel,

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12 Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis - Stabsstelle Sozialplanung und Vertragswesen - Kommunaler Behindertenbeauftragter Kurfürsten-Anlage Heidelberg Stand: Juli 2018 Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Bildquellen: Tanja Stein, Patrick Alberti, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis 12

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