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1 Forum Wissenskommunikation & 5. April 2016 Frankfurt am Main Werkstatt: E-Learning Projekte Ralph Müller Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

2 elearning Szenarien und Mehrwerte studiumdigitale Mediendidaktik Medienproduktion Evaluation Medientechnik 1

3 Inhalt Ausgangslage 100 Jahre elearning Mehrwert elearning-szenarien Man könnte annehmen wir haben ein Problem Es entsteht immer mehr Wissen, das genau so schnell veraltet 2

4 Man könnte annehmen wir haben ein Problem Ebenfalls scheint es so, das vorausgesetztes Grund- Wissen ebenfalls immer weniger wird und bei Eintritt in Studium oder Berufsausbildung nachgeholt werden muss. Aber es gibt eine Lösung Billiger Speicher Schnellere Prozessoren Schnellere Netze Learning E=mc 2 3

5 Gehirn & Lernen: Sparflamme ist angesagt (nach Roth, Seite 284f in Anlehnung an Maturana 1982) Ziel des Gehirns ist es, Prozesse möglichst effektiver ablaufen zulassen und nicht immer mehr. Experten denken nicht mehr als Anfänger sondern effektiver. Information zu Wissen Arbeitsgedächtnis Zwischenspeicher Langzeitgedächtnis Jetzt JETZT Informationsmenge Informationsverlust Viel später 4

6 Didaktik-Definition nach Jank & Meyer, 2009 Wer was von wem wann mit wem wo, wie, womit und wozu lernen soll Frühgeschichte Fernlernen z.b. Fremdsprachenlernen mit Schallplatte, Buch und Grammophon Ende 19. Jahrhundert Schulfunk/Schulfernsehen USA 1940iger Jahre, Deutschland in den 1960iger Programmierter Unterricht Selbstlernen mit Buch und Aufgaben (1970iger) Sprachlabore Selbstlernen mit Sprachkassetten (1970iger) Lernprogramme über BTX (1980iger), IBM Computer (1960iger) Fernstudium Z.B. Fernuni Hagen mit Studienbriefen (heute auch Online-Kurse) Multimedia Verbindung unterschiedlicher Medienformate auf einem Medium, z.b. digitale Bildplatte (1980iger) Internet Ab Mitte der 1990iger massentauglich 5

7 Mehrwert: Kognitive Prozesse Multimedia Präsentation von Wissensinhalten in verschiedenen Formaten; Bild und Text, Bild und Ton. (Gefahren: kognitive Last, Ablenkung) Interaktivität agieren mit digitalen Objekten Wiederholung Beliebiges Abspielen, Aufgaben, Tests; zeit- und ortunabhängig Soziale Prozesse Kommunikation und Kooperation über das Netz Individualisierung siehe oben, Online-Betreuung, adaptive Unterstützung, Lerntypen Simulation reale Prozesse in geschützter Umgebung Selbstgesteuertes Lernen durch Nutzung von Links, eigener Zeitrhythmus Mehrwert: Organisation Materialbereitstellung orts- und zeitunabhängiger Zugriff, Lernplattform, Webseite Teilnehmer*innen Verwaltung Vereinheitlichung von Daten und Kommunikation Prüfungen und Bewertungen schneller Verteilung und Auswertung Selbstorganisation der Teilnehmenden durch Social Media 6

8 Mehrwert: Neue Lernszenarien Neue Teilnehmende gewinnen Öffnung von Kursen über das Netz, Massive Open Online Courses Neue Orte zugänglich machen durch Simulation oder Vernetzung zu realen Standorten Selbstlernzeiten besser begleiten und nutzbar machen Youtube & Google & Wikipedia Didaktik-Definition nach Jank & Meyer, 2009 Wer was von wem wann mit wem wo, wie, womit und wozu lernen soll 7

9 elearning-anreicherung Online-Begleitung Dokumente PDF Links Literatur elearning-integration Online-Aktivität/Phase - Aufgabenbearbeitung - Kommunikation - Kooperation - Für Blended Learning Online-Begleitung Dokumente Links PDF Literatur 8

10 elearning-integration Online-Aktivität - Aufgabenbearbeitung - Kommunikation - Kooperation - Videovortrag - Webinar Für Flipped/Inverted Classroom elearning-integration Online-Aktivität - Aufgabenbearbeitung - Abschlusstest - eprüfung - eprüfung 9

11 elearning-virtualisierung Online-Kurs - Aufgabenbearbeitung - Kommunikation - Kooperation - Selbstlernen - Abschlusstest - eprüfung - z. B. MOOCS Erweiterte elearning-szenarien Offene Bildungspraxis Interaktion & Kollaboration Personalisierung Anreicherung Integration Virtualisierung Spiel und Simulation Selbststudium 10

12 Didaktik-Definition nach Jank & Meyer, 2009 Wer was von wem wann mit wem wo, wie, womit und wozu lernen soll Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Fragen Ralph Müller, studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfurt am Main studiumdigitale.uni-frankfurt.de 11

13 Forum Wissenskommunikation & 5. April 2016 Frankfurt am Main Die gezeigten Bilder wurden für das Forum Wissenskommunikation 2016 erstellt. Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung der Referenten/innen unzulässig. Die Inhalte dieses Vortrags wurden mit bestem Wissen erstellt und mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft. Dennoch sind Fehler nicht völlig auszuschließen. Daher erfolgen alle Angaben ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Herausgebers oder der/des Referent(in). Der Herausgeber übernimmt deshalb keinerlei Haftung für etwa vorhandene inhaltliche Unrichtigkeiten. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

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