Autorität in der Schule

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1 Autorität in der Schule Pädagogische Präsenz und Gewaltloser Widerstand zur Stärkung der Position von LehrerInnen in der Schule Ref.: Hans Steinkellner Vortrag vom für SchulleiterInnen, Lehrkräfte und BetreuungslehrerInnen aus dem Bezirk Linz-Land im Netzwerk Pasching

2 Was bedeutet Neue Autorität? Abgrenzung zur Traditionellen Autorität & Abkehr von Gewalt und Gehorsamkeit Kommt aus Israel: Prof. Haim Omer Zuerst für das Elterncoaching entwickelt Später auch für Schulen, Sozialpädagogik usw.

3 Ein Modell das bei den Erwachsenen ansetzt... Wir glauben, dass es absolut unmöglich ist, Probleme wie Gewalt, Vandalismus, Mobbing, mangelnde Disziplin in der Schule verbessern, ohne dass die LehrerInnen gestärkt sind/werden. LehrerInnen müssen im Stande sein, die Regeln in der Schule zu definieren, denn wenn sie es nicht sind, dann bestimmen die Mobber die Regeln und damit auch, wer gemobbt wird, wer gedemütigt wird, wer boykottiert wird und welche/r LehrerIn fertig gemacht wird.

4 Das Gefühl der Neuen Autorität LehrerInnen müssen sich geschützter, besser unterstützt und sich weniger allein fühlen. Sie müssen mehr Mittel zur Verfügung haben um auf problematisches Verhalten zu reagieren. 3-faches Echo: Wir brauchen es. (Notwendigkeit/Nutzen) Wir wollen es. (Moralisch in Ordnung) Wir können es. (Machbarkeit/Praxisnähe)

5 Die 7 Säulen der Neuen Autorität Präsenz & Wachsame Sorge & Selbstkontrolle De- Eskalation Netzwerk & Bündnisse Gewaltloser Widerstand Versöhnungsgesten & Beziehungs -gesten Transparenz & Partielle Öffentlichkeit Wiedergut -machung als Prozess Grafik: Die 7 Säulen der Neuen Autorität (inhaltlich Bezug nehmend auf Omer/v.Schlippe 2011)

6 SÄULE 1: PRÄSENZ & WACHSAME SORGE

7 Präsenz Verlangt eine klare Entscheidung, achtsam und wertschätzend anwesend zu sein und die Bereitschaft, gewaltlosen Widerstand gegen bestimmtes problematisches Verhalten zu leisten. Bipolar: Präsenz in meiner Rolle und als individuelle Person Zentrale Botschaften: Ich bin da! Ich bin dein... & bleibe es! Ich werde nicht nachgeben! Ich kämpfe um dich, nicht gegen dich!

8 Formen der Präsenz Arten der Präsenz: beaufsichtigend schützend unterstützend strukturierend 4 Ebenen der Präsenz: 1. Räumliche Ebene: Ich bin anwesend! 2. Zeitliche Ebene: Ich nehme mir Zeit für Dich! 3. Strukturelle Ebene: Ich stehe konsequent zu den uns wichtigen Regeln! 4. Beziehungsebene: Ich bin Dein... und bleibe es! Ich kämpfe um Dich!

9 3 Stufen der Wachsamen Sorge 1. Stufe: Offene Aufmerksamkeit 2. Stufe: Fokussierte Aufmerksamkeit 3. Stufe: Einseitige Schritte unternehmen Hinweis: Immer auf der niedrigsten möglichen Stufe bleiben! Studien zeigen: Wachsame Sorge führt zur wachsamen Selbstsorge von Kindern!

10 SÄULE 2: SELBSTKONTROLLE & DE-ESKALATION

11 SELBSTKONTROLLE: Ausstieg aus dem Machtkampf Problem bei Machtkämpfen: Kinder wissen, dass sie Machtkämpfe einfach gewinnen können. Entweder er oder ich. Wer gewinnt den Zweikampf?! Alle schauen zu, wer gewinnt. Der Druck auf die Lehrkraft steigt. Die Autorität kommt hier aus einer drohenden Stellung: Ich werde dir zeigen,.. (Diese Haltung ist psycho-physiologisch sehr anstrengend, BurnOut- Gefahr!) Ausstieg aus dem Machtkampf: Ich akzeptiere das nicht, ich werde meine Schritte abwägen! Ich komme darauf zurück! Die Autorität kommt hier aus den Flanken d.h. aus den Unterstützungsteams! Wir haben keine Wahl. Es ist unsere Pflicht.

12 SELBSTKONTROLLE: ESKALATIONSVORBEUGUNG PRINZIP AUFSCHUB! Sich nicht in Machtkämpfe hineinziehen lassen! Ich kann Dich nicht kontrollieren - aber ich kann mich selbst kontrollieren! Diese Angelegenheit ist nicht zwischen Dir und mir - es betrifft alle LehrerInnen! Unterschied: Symmetrische und komplementäre Eskalation Schmiede das Eisen wenn es kalt ist! Du musst das Kind nicht besiegen, sondern nur beharren! Du darfst Fehler machen!

13 SÄULE 3: UNTERSTÜTZUNGS- SYSTEME & BÜNDNISSE

14 Unterstützung für LehrerInnen Ziel: LehrerInnen aus Einsamkeit/Isolation heraus helfen. Die Neue Autorität arbeitet an der Unterstützung von anderen LehrerInnen Eltern und ElternvertreterInnen vom/von der Schulleiter/in anderen Gemeindefunktionen den SchülerInnen

15 LehrerInnen - Unterstützungsteams Nach einer ersten Präsentation in der Schule werden diese LehrerInnen-Unterstützungsteams gebildet. Auftrag der Unterstützungsteams: LehrerInnen unterstützen bei Auseinandersetzungen mit gewalttätigen, demütigenden, bedrohenden SchülerInnen oder Elternteilen. Ziel: Als Team gemeinsam an Lösungen arbeiten mit Mitteln des gewaltlosen Widerstandes und Augenmerk auf Reintegrationsmöglichkeiten von SchülerInnen.

16 Zusammenarbeit mit Eltern Vortrag für Elternschaft: Quellen der elterlichen Hilflosigkeit: Isoliert sein, kritisiert werden und Schuldzuschreibungen, sowie Mangel an Reaktionsmittel auf problematisches Verhalten (gleich wie bei LehrerInnen, sitzen also im selben Boot) Schulung der ElternvertreterInnen Gesetz des Eltern-Lehrer-Krachs Eltern-Lehrer-Vermittlungsteam Wachsame Sorge gemeinsam ausüben. (Forschungen zeigen, dass Lernerfolge und Verhalten von Kindern sich dadurch verbessern.)

17 Eltern-LehrerInnen- Vermittlungsteam Auftrag: Kompromisse finden bei Krach zwischen Eltern und Lehrer Info an Eltern: Wenn sich jemand aus diesem Team melden sollte, bitte akzeptieren sie die Vermittlungsversuche, zum Wohle ihres Kindes und der Autorität von Eltern und LehrerInnen (vgl. Gesetz der E-L-Krachs) - auch wenn der/die betr. LehrerIn antipathisch ist. Wenn ein Elternteil nicht bereit ist zur Zusammenarbeit und zur Kompromisslösung, dann melden sich Elternvertreter bei diesem Elternteil. Elterngremium schickt Brief, mit der Bitte die Lösung auf eigene Faust zu unterlassen. Wenn die Eltern dies dennoch tun, müssen sie wissen, dass wir (ElternvertreterInnen) auf der Seite der Schule stehen.

18 Das GESETZ des ELtern-LehrerInnen-Krachs Gesetz: Falls es Krach gibt zwischen Eltern und LehrerInnen, dann hat es IMMER 4 negative Folgen: 1. Die Autorität des Lehrers wird kleiner. 2. Die Autorität der Eltern wird kleiner. 3. Das problematische Verhalten des Kindes wird größer. 4. Das Sicherheitsniveau in der Klasse wird verringert.

19 SÄULE 4: GEWALTLOSER WIDERSTAND

20 Gewaltlose, beharrliche Widerstandsmaßnahmen Am Beginn der Widerstandsmaßnahmen steht die schriftliche ANKÜNDIGUNG Präsenz steigern Plätze der Kinder aufsuchen und dort bleiben Unterstützer einbinden Öffentlichkeit nutzen Telefonrunde Sit-In s Verlängerter Sitzstreik... und viele mehr!

21 SÄULE 5: VERSÖHNUNGS- & BEZIEHUNGSGESTEN

22 Parallel zum Widerstand: Beziehung gestalten Positive Eigenschaften verstärken Wertschätzung ausdrücken für eigenes Fehlverhalten Bedauern ausdrücken Zuwendungen z.b. Zeit oder kleine Dinge (nichts das gefordert/erpresst wird) Überraschungen Gefühle ausdrücken Gemeinsame Ausflüge, Aktivitäten,... usw. ACHTUNG: Wenn wir durch allzu konzentrierte Widerstandsmaßnahmen auf das Beziehung gestalten vergessen, lohnt sich für das Kind die Anstrengung der Mitarbeit nicht mehr. ACHTUNG: Wir Erwachsene sind dafür verantwortlich, den Beziehungsraum aktiv und beziehungsnah zu gestalten.

23 SÄULE 6: TRANSPARENZ & PARTIELLE ÖFFENTLICHKEIT

24 Transparenz und Partielle Öffentlichkeit Wenn ich in der Klasse ankündige, dass ich mit bestimmtem Verhalten nicht einverstanden bin und meine Schritte abwägen werde, dann MUSS ich die Klasse wieder darüber informieren, welche Schritte WIR LehrerInnen unternommen haben. Auch die Ergebnisse der Problemlösungsschritte werden transparent gemacht, insbesondere die Wiedergutmachungsschritte des/der SchülerIn. Das Ehrgefühl des Kindes beachten! Reintegrieren nach Wiedergutmachung in die Klasse, auch indem wir die Situation für beendet erklären.

25 SÄULE 7: WIEDERGUT- MACHUNGSSCHRITTE

26 Wiedergutmachungsschritte als Alternative zu Strafen u. Sanktionen Wir sind überzeugt, wir können eine gute gemeinsame Lösung finden. Wir wollen einen schriftlichen Bericht, was du getan hast und dass du es bereust. Wir wollen dass du das nicht allein unterschreibest, sondern auch deine Eltern, damit sie daran teilnehmen und es dir so leichter fällt. (Rampe bauen für Kinder) Wir wollen, nicht dass das Kind sich gedemütigt fühlt. Dein Ehrgefühl ist uns wichtig. Das Kind muss sich nicht sofort entscheiden. (Beharrlichkeit über die Zeit) Wir wollen auch einen Wiedergutmachungsschritt für die Klasse bzw. die Schulgemeinschaft - du hast mit deinem Verhalten ja auch die Sicherheit in der Schule gefährdet. Es soll etwas Symbolisches sein, damit du auch ein gutes Gefühl bekommst. Wir machen deine Schritte in der Schule transparent, das hilft bei der Re-Integration und gibt allen Sicherheit, dass Erwachsene handeln.

27 DAS OBHUT-KOLLEGIUM

28 Das Obhut-Kollegium Ziel: Vorbeugung von gefährlichen Situationen in Schulen Leitung: DirektorIn oder Stv.Dir., und 2-3 weitere Lehrpersonen Aufgaben: Einschätzung von Drohungen mittels Richtlinien von Gefährlichkeitseinschätzung FBI-Forschung und Forschung in Deutschland zu Amokläufen haben gezeigt: Man kann potentielle Amokläufer nicht identifizieren, aber es gibt fast immer explizite Drohungen vor Amokläufen. Die Behandlung dieser Drohungen (auch Suiziddrohungen) und Gefährdungssituationen Hinweise: Wenn LehrerInnen beginnen mehr wachsame Sorge auszuüben und partielle anonyme Veröffentlichungen zu machen, steigert es die Bereitschaft der Eltern zusammen zu arbeiten und die Bereitschaft der SchülerInnen, Bericht zu erstatten (weil sie sehen, dass die Lehrerschaft etwas unternimmt!). Art der Berichterstattungen mit SchülerInnen diskutieren (SMS, Internet-Site, Briefkasten,...) Wichtig: Die wachsame Sorge ist die Routine der Neuen Autorität und nicht eine Notfall-Prozedur. Dadurch besteht Kontinuität und dieses Warnsystem nutzt sich nicht ab, wie andere Notfallsysteme.

29 Behandlung von Drohungen durch das Obhut-Kollegium Schutzmaßnahmen für bedrohte Kinder Wiedergutmachungsschritte auch mit Hilfe von UnterstützerInnen Begleitung von Erwachsenen, älteren SchülerInnen,.. Präsenz, Begleitung, Vernetzungsarbeit, wachsame Sorge Versöhnungs- und Beziehungsgesten Transparenz, Veröffentlichungen (partielle V.) Reintegration des Schülers/der Schülerin

30 Adaptierte Suspendierung Ist eine harte Sanktion für Eltern (für SchülerInnen nicht so sehr). Zeit nutzen um an Wiedergutmachungsschritten zu arbeiten. Arbeiten mit Unterstützungsteams Arbeiten am Beziehungsraum

31 DAS GEFÜHL DER NEUEN AUTORITÄT: Wir-Gefühl (=sich verbunden fühlen) Pflicht-Gefühl (=Verantwortung und Selbstwirksamkeit) Gefühl der Legitimierung (=Sicherheit das Richtige zu tun) Stärke statt Ohnmacht

32 Den Weg in wachsamer Sorge gemeinsam gehen und den Kindern ein Anker sein.

33 Unsere Angebote für Schulen Vorträge, Schilf- und Schülf-Veranstaltungen in Schulen Supervision für Schulen Unterstützungsnetzwerke stärken (z.b. Vorträge für Eltern, Fortbildungen für Schulpsychologie, Schulbehörden, BetreuungslehrerInnen, Schulsozialarbeit, Jugendwohlfahrt, Sozialpädagogik, usw.) Kooperationen und Projekte (z.b. Projektteam an der priv. PH OÖ.: Studientage, usw.) Erweiterung des TrainerInnen-Pools (aktuell: Trainingsseminare in KREMS, MÜNCHEN und GRAZ) Nationale und Internationale Zusammenarbeit und Projekte

34 Wir begleiten Sie gerne. Kontakt: DSA Hans Steinkellner Dr.-Karl-Renner-Promenade St.Pölten e- mail:

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