4 Die Prozeßkostenrechnung
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- Victor Braun
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1 4 Die Prozeßkostenrechnung 4.1 Grundlagen der Prozeßkostenrechnung Die zunehmende Automatisierung der Produktions- und Logistikprozesse, der damit einhergehende Anstieg von Planungs- und Steuerungsaufgaben sowie die zunehmende Varianten- und Teilevielfalt haben zu einer permanenten Kostenausweitung in den indirekten, die Produktion unmittelbar oder mittelbar unterstützenden Leistungsbereichen und damit zu einem deutlichen Anstieg der fixen Gemeinkosten bei gleichzeitigem Rückgang variabler Einzelkosten geführt, so daß die Voraussetzungen der klassischen Kostenrechnung für eine verursachungsgerechte Kostenverrechnung (hoher Anteil an Einzelkosten) und eine sinnvolle Kostenplanung und -kontrolle (hoher Anteil variabler Kosten) nicht mehr gegeben sind. Vor diesem Hintergrund wurde Ende der 80er Jahre von Péter Horváth und Reinhold Mayer die Prozeßkostenrechnung nach dem amerikanischen Vorbild des Activity Based Costing (ABC) als speziell auf die indirekten Leistungsbereiche zugeschnittenes Kostenrechnungssystem entwickelt und in der Folge von zahlreichen Autoren aufgegriffen und weiter verfeinert. Die Grundidee der Prozeßkostenrechnung besteht darin, die in den Kostenstellen der indirekten Leistungsbereiche ablaufenden Tätigkeiten zu analysieren, zu strukturieren und mit Kosten zu bewerten, um auf diese Weise eine erhöhte Kostentransparenz in den indirekten Leistungsbereichen, eine verbesserte Gemeinkostenplanung und -kontrolle sowie eine verursachungsgerechtere Gemeinkostenverrechnung auf die Produkte zu erreichen. Als Prozesse können dabei physische (z.b. Ware einlagern), administrative (z.b. Lagerzugang erfassen) oder wertmäßige Vorgänge (z.b. Verzinsung von Lagerbeständen) definiert werden. Voraussetzung für diese Vorgehensweise ist das Vorhandensein überwiegend repetitiver, d.h. sich regelmäßig wiederholender Tätigkeiten mit vergleichsweise geringem Entscheidungsspielraum. Diese Voraussetzung ist umso eher gegeben, je produktionsnäher der betrachtete Bereich ist. Die Prozeßkostenrechnung geht von der Vorstellung aus, daß die für die traditionelle Kostenrechnung typische Fokussierung auf die Beschäftigung als zentrale Kosteneinflußgröße nicht ausreicht, um die Kostenentstehung in den indirekten Leistungsbereichen hinreichend genau zu erklären. Daher werden in der Prozeßkostenrechnung neben der Beschäftigung vor allem die Varianten- und Teilevielfalt, die Produkt- und Prozeßkomplexität sowie die Auftrags- bzw. Losgröße als weitere, für den indirekten Bereich relevante Einflußfaktoren auf die Kostenentstehung berücksichtigt. Da der überwiegende Teil der Kosten der indirekten Leistungsbereiche als kurz- bis mittelfristig beschäftigungsunabhängig anzusehen ist, ist die Prozeßkostenrechnung in ihrer ursprünglichen Form als Vollkostenrechnung konzipiert, d.h. es wird keine Trennung in fixe und variable Kosten vorgenommen. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch Vorschläge zur Ausgestaltung der Prozeßkostenrechnung als Teilkostenrechnung erarbeitet, auf die hier allerdings nicht eingegangen wird. 4.2 Kostenstellenrechnung und Prozeßrechnung Die Prozeßkostenrechnung setzt auf der klassischen Gliederung der Kostenrechnung in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung auf und erweitert die Kosten-
2 2 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung stellenrechnung in den indirekten Leistungsbereichen mit überwiegend repetitiven Tätigkeiten um eine sog. Prozeßrechnung zur Analyse und Bewertung der dort ablaufenden Prozesse. Die in die Prozeßrechnung einbezogenen Kostenstellen werden in der Regel als Endkostenstellen behandelt. 1. Im Beispiel werden die Kostenstellen Warenannahme, Materiallager, Einkauf, Fertigungssteuerung, Innerbetrieblicher Transport, Fertigwarenlager, Versand, Vertrieb, Rechnungswesen und Personalabteilung in die Prozeßrechnung einbezogen. Dadurch ergibt sich der in Abbildung 4.1 dargestellte, für die Prozeßkostenrechnung modifizierte Betriebsabrechnungsbogen, der die Basis für die Durchführung der Prozeßrechnung darstellt. 1 Vgl. Dierkes 1998, S. 31
3 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung 3 Vorkostenstellen Endkostenstellen Materialbereich Endkostenstellen Fertigungsbereich Kostenart Kostenartensumme Werkstatt Te ch n is ch e Bet riebsleitung Materiallager Einkauf Wa renannahme Leitung Materialbereich Innerbetrieblicher T rans por t Fe rtig ungssteue rung Fertigung I Fertigung II Fertigung III Fertigung IV Fertigung V Fertigungsmaterial Fertigungslöhne Summe Einzelkosten Personalkosten Anlagenkosten Materialkosten (ohne Fertigungsmaterial) Energiekosten Sonstige Gemeinkosten Summe primäre Gemeinkosten davon variabel davon fix Werkstatt davon variabel davon variabel/fix davon fix Technische Betriebsleitung davon variabel davon variabel/fix davon fix Summe sekundäre Gemeinkosten davon variabel davon variabel/fix davon fix Summe Gemeinkosten davon variabel davon fix Empfangende Kostenstellen Leistende Kostenstellen Bezugsgr öße Leistungs - volumen Werkstatt Te ch n is ch e Bet riebsleitung Materiallager Einkauf Wa renannahme Leitung Materialbereich Innerbetrieblicher T rans por t Fe rtig ungssteue rung Fertigung I Fertigung II Fertigung III Fertigung IV Fertigung V Werkstatt Stunden davon variabel davon fix Technische Betriebsleitung Meister davon variabel stunden davon fix Verrechnungssätze für die Leistungsvolumen ge sa mt gesamt variabel variabel K St.-Kosten V.-Satz KSt.-Kosten V.-Sa tz innerbetriebliche Bezugsgröße Leistungsverrechnung Werkstatt Stunden , ,33 Technische Betriebsleitung Meisterstd , ,67 Endkostenstellen Verwaltungsbereich Endkostenstllen Vertriebsbereich Le itu ng Rechnungsweseabteilunfüh rung lager Perso nal- Geschäfts- Fertigwaren- Versand Vertrieb Vertrieb s- be reich Aus- Le itu ng Rechnungsweseabteilunfüh rung Perso nal- Geschäftslieferungslager be Versand Vertrieb Vertrieb s- reich Abbildung 4.1: Für die Prozeßkostenrechnung modifizierter Betriebsabrechnungsbogen einschließlich Verrechnungssätze für die innerbetriebliche Leistungsverrechnung
4 4 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung Die Prozeßrechnung vollzieht sich in folgenden Schritten: In einem ersten Schritt sind die in den Kostenstellen der indirekten Bereiche ablaufenden Tätigkeiten zu analysieren und inhaltlich zusammengehörige Tätigkeiten zu Teilprozessen zusammenzufassen. Ein Teilprozeß ist dabei definiert als eine auf die Erbringung einer bestimmten Leistung gerichteten Kette homogener Tätigkeiten einer Kostenstelle. Unter einer Tätigkeit oder einer Aktivität versteht man einen einzelnen Bearbeitungsschritt, der nicht sinnvoll weiter unterteilt werden kann. Im Hinblick auf die weiteren Schritte sind zwei Arten von Teilprozessen zu unterscheiden: Leistungsmengeninduzierte (lmi) Teilprozesse beinhalten überwiegend repetitive Tätigkeiten, deren Wiederholhäufigkeit vom insgesamt von der Kostenstelle zu erbringenden Leistungsvolumen abhängt. Leistungsmengenneutrale (lmn) Teilprozesse hingegen stellen überwiegend dispositive, planende und organisatorische Tätigkeiten dar, die unabhängig vom zu erbringenden Leistungsvolumen der Kostenstelle anfallen. Für die Tätigkeitsanalyse kommen verschiedene Verfahren in Betracht, die in Abbildung 4.2 überblickartig dargestellt sind. Ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeitsanalyse ist die Ermittlung der von den einzelnen Teilprozessen beanspruchten Ressourcen (insbesondere Personalressourcen). In einem zweiten Schritt sind für die leistungsmengeninduzierten Teilprozesse geeignete Maßgrößen zu finden, die den Kosteneinflußfaktor des Prozesses widerspiegeln und somit einen Maßstab der Kostenverursachung darstellen. Im dritten Schritt sind die Ausprägungen der Maßgrößen zu bestimmen. Sie werden als Prozeßmengen bezeichnet und geben die Anzahl der Prozeßdurchführungen in der betrachteten Periode an. Im vierten Schritt sind die Kosten der Teilprozesse zu bestimmen. Die Prozeßkosten stellen die Summe aller Kosten(arten) dar, die durch einen Teilprozeß in dem betrachteten Zeitraum verursacht werden. Da in den indirekten Leistungsbereichen die Personalkosten überwiegen, besteht die einfachste Möglichkeit der Prozeßkostenermittlung darin, die Kostenstellenkosten nach den für die einzelnen Prozesse erforderlichen Personalkapazitäten auf die Prozesse zu verteilen. Im fünften Schritt werden für die lmi-prozesse durch Division der Prozeßkosten durch die zugehörigen Prozeßmengen Prozeßkostensätze ermittelt, die die (durchschnittlichen) Kosten der einmaligen Durchführung bzw. Inanspruchnahme eines lmi-teilprozesses angeben. Die Kosten der lmn-prozesse können entweder proportional zu den lmi-prozeßkosten auf die lmi-prozesse verteilt werden oder in einer kostenstellenübergreifenden Sammelposition gesammelt werden. Im sechsten Schritt werden schließlich sachlich zusammenhängende (lmi) Teilprozesse zu kostenstellenübergreifenden Hauptprozessen zusammengefaßt (vgl. Abbildung 4.3). Ein Hauptprozeß kann als Folge zusammengehöriger Teilprozesse definiert werden, die demselben Kosteneinflußfaktor unterliegen. Die Kosteneinflußfaktoren der Hauptprozesse werden durch Kostentreiber gemessen, die mit den Maßgrößen der in den jeweiligen Hauptprozeß eingehenden Teilprozesse identisch sein können, aber nicht müssen. Während die Kosteneinflußgrößen indirekt auf das Kostenvolumen wirken, stellen die Kostentreiber (wie auch die Maßgrößen auf Teilprozeßebene) direkte Maßstäbe der Kostenverursachung dar, wobei zwischen Kostentreibern (bzw. Maßgrößen) und Prozeßkosten (langfristig) eine proportionale Beziehung unterstellt wird. Es wird davon ausgegangen, daß mit der Bildung von sieben
5 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung 5 Abbildung 4.2: Verfahren der Tätigkeitsanalyse 2 Analyse von Hauptkosteneinflussgrößen (Kostentreiber) Verdichtung zu Hauptprozessen HP 1 HP 2 Generierung von Teilprozessen Kostenstelle 1 Kostenstelle 2 Kostenstelle bis zehn Hauptprozessen ca. 80% des Gemeinkostenvolumens erklärt werden können. Tätigkeitsanalyse Aktivitäten = Teilprozess HP = Hauptprozess Abbildung 4.3: Verdichtung von Teilprozessen zu Hauptprozessen Bei der Bildung von Hauptprozessen sind verschiedene Fälle zu unterscheiden: Mehrere Teilprozesse verschiedener Kostenstellen bilden einen Hauptprozeß (Regelfall). Mehrere Teilprozesse einer Kostenstelle bilden einen Hauptprozeß. Ein Teilprozeß geht (anteilig) in mehrere Hauptprozesse ein. Ein Teilprozeß ist gleichzeitig ein (unechter) Hauptprozeß, d.h. es ist keine Verdichtung möglich. Die Vorgehensweise der Prozeßrechnung soll im Folgenden am Beispiel der Kostenstelle Materiallager erläutert werden (vgl. Abbildung 4.4). Im ersten Schritt sind im Rahmen der Tätigkeitsanalyse die in Spalte 1 abgetragenen Teilprozesse zu ermitteln und als lmi- oder lmn-prozesse zu qualifizieren (Spalte 2). Spalte 3 zeigt die im zweiten Schritt gewählten Maßgrößen für die lmi-teilprozesse und Spalte 4 die in Schritt 3 festgelegten Prozeßmengen. Die in Spalte 6 dargestellten Prozeßkosten (Schritt 4) ergeben sich durch Verteilung der Kostenstellengesamtkosten auf Basis der für die Durchführung der Teilprozesse notwendigen Personalkapazitäten (Spalte 5). Die Prozeßkostensätze aus Spalte 7 (Schritt 5) erhält man durch Division der Prozeßkosten aus Spalte 6 durch die Prozeßmengen aus Spalte 4. In Spalte 8 erfolgt die Umlage der lmn- Prozeßkosten auf die lmi-prozesse in Form eines prozentualen Aufschlags auf die lmi- Prozeßkosten. Der Aufschlag u in Höhe von 50% ergibt sich durch Division der lmn- Prozeßkosten (5.067 ) durch die Summe der lmi-prozeßkosten ( = ). Der in Spalte 9 dargestellte Umlagesatz errechnet sich durch Division der anteiligen lmn-kosten aus Spalte 8 durch die Prozeßmengen der jeweiligen lmi-teilprozesse (Spalte 4). In Spalte 10 wird der Gesamtprozeßkostensatz 2 In Anlehnung an Müller 1998, S. 110
6 6 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung durch Addition der Spalten 7 und 9 ermittelt. Die Spalten 11 und 12 zeigen schließlich die für Schritt 6 benötigte Zuordnung der Prozeßmengen zu den in Abbildung 4.5 dargestellten Hauptprozessen, in die neben den Teilprozessen der Kostenstelle Materiallager die Prozesse der übrigen in die Prozeßrechnung einbezogenen Kostenstellen einfließen (vgl. Abbildung 4.6). Die Hauptprozeßkosten ergeben sich als Summe der Kosten der dem jeweiligen Hauptprozeß zugeordneten Teilprozesse. Sie können entweder aus den lmi-teilprozeßkosten oder aus den gesamten Teilprozeßkosten (d.h. einschließlich anteiliger lmn-kosten) gebildet werden. Die Hauptprozeßkostensätze errechnen sich durch Division der Hauptprozeßkosten (lmi oder gesamt) durch die Kostentreibermenge. Prozess- Voll- Prozess- Prozess- Umlage Umlage- Gesamt- Zuordnung Zugeordnete Teilprozess Art Maßgröße menge kräfte kosten kostensatz lmn- satz prozess- zu HP Prozess- (lmi) Kosten (lmn) kostensatz menge (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7)=(6):(4) (8)=(6) u (9)=(8)/(4) (10)=(7)+(9) (11) (12) Material einlagern lmi Anzahl Paletten 455 0, , ,45 13, Materialzugang erfassen lmi Anzahl Bestellpositionen 228 0, , ,22 6, Fertigungsmaterial kommissionieren lmi Anzahl Stücklistenpositionen , , ,74 5, Materialabgang erfassen lmi Anzahl Stücklistenpositionen , , ,43 1, Kostenstelle leiten lmn 1, Summe 3, Abbildung 4.4: Prozeßrechnung für die Kostenstelle Materiallager Prozess- Prozess- Prozess- Prozess- Prozess- Nr. Bezeichnung Kostentreiber menge kosten kosten kostensatz kostensatz lmi gesamt lmi gesamt 1 Material beschaffen Anzahl bestellter Paletten ,82 86,07 2 Innerbetriebliches Handling Anzahl der Fertigungsaufträge ,84 123,93 3 Fertigungssteuerung Anzahl der Arbeitsgänge ,54 1,92 4 Kunden beliefern Anzahl der Kundenaufträge ,33 162,50 5 Auftragsabwicklung Inland Anzahl der Inlandsaufträge ,39 107,31 6 Auftragsabwicklung Ausland Anzahl der Auslandsaufträge ,67 256,22 7 Teile verwalten Anzahl der Teilestämme ,87 8,24 8 Lieferanten betreuen Anzahl der Lieferanten ,81 11,77 9 Kostenplanung und -kontrolle Anzahl Kostenstellen ,00 133,33 10 Personal betreuen Anzahl der Mitarbeiter ,00 100,00 Abbildung 4.5: Hauptprozesse im Beispiel
7 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung 7 Einkauf Versand Vertrieb Teilprozesse (lmi) Maßgröße Zuordnung zu HP Ware entgegennehmen Anzahl Paletten 1 Identitätsprüfung durchführen Anzahl Paletten 1 Qualitätskontrolle durchführen Anzahl Paletten 1 Material einlagern Anzahl Paletten 1 Materialzugang erfassen Anzahl Bestellpositionen 1 Fertigungsmaterial kommissionieren Anzahl Stücklistenpositionen 2 Materialabgang erfassen Anzahl Stücklistenpositionen 2 Rahmenverträge abschließen Anzahl der Rahmenverträge 1 Abrufe über Rahmenverträge Anzahl der Abrufe 1 Einzelbestellungen tätigen Anzahl der Einzelbestellungen 1 Teilestammdaten pflegen Anzahl Teilestämme 7 Lieferanten betreuen Anzahl Lieferanten 8 Material ins Lager transportieren Anzahl Materialtransporte 1 Material in den Werkstätten bereitstellen Anzahl Materialtransporte 2 Fertigprodukte ins Lager transportieren Anzahl Fertigprodukttransporte 2 Fertigungsaufträge steuern Anzahl Arbeitsgänge 3 Ware einlagern Anzahl Fertigungsaufträge 2 Warenzugang erfassen Anzahl Fertigungsaufträge 2 Ware kommissionieren Anzahl Kundenauftragspositionen 4 Warenabgang erfassen Anzahl Kundenauftragspositionen 4 Ware verpacken Anzahl Kundenaufträge 4 Versandpapiere erstellen Anzahl Kundenaufträge 4 Ware versenden Anzahl Kundenaufträge 4 Angebote Inland erstellen Anzahl Angebote Inland 5 Angebote Ausland erstellen Anzahl Angebote Ausland 6 Inlandsaufträge bearbeiten Anzahl Kundenaufträge Inland 5 Auslandsaufträge bearbeiten Anzahl Kundenaufträge Ausland 6 Kostenstellenstammdaten pflegen Anzahl Kostenstellen 9 Kostenstellenkosten planen und kontrollieren Anzahl Kostenstellen 9 Kreditorenrechnungen erfassen Anzahl Kreditorenrechnungen 1 Debitorenrechnungen erstellen Anzahl Debitorenrechnungen 5 und 6 * Lohn- und Gehaltsabrechnung Anzahl Mitarbeiter 10 Personal betreuen Anzahl Mitarbeiter 10 Kostenstelle Warenannahme Materiallager Innerbetrieblicher Transport Fertigungssteuerung Fertigwarenlager Rechnungswesen Personalabteilung * Aufteilung im Verhältnis von Inlands- zu Auslandsaufträgen Abbildung 4.6: Zuordnung der Teilprozesse zu Hauptprozessen Bei den Hauptprozessen ist zwischen produktnahen, produktfernen und produktunabhängigen Prozessen zu unterscheiden (vgl. Abbildung 4.7). Produktnahe Prozesse sind dadurch gekennzeichnet, daß ein Zusammenhang zwischen den hergestellten Produkten und den für die Herstellung in Anspruch genommenen Prozeßmengen besteht. Bei den produktfernen und produktunabhängigen Prozessen besteht ein derartiger Produkt- Prozeß-Zusammenhang hingegen nicht. Im Beispiel werden die produktnahen Prozesse durch die Hauptprozesse 1-7, die produktfernen Prozesse durch Hauptprozeß 8 und die produktunabhängige Prozesse durch die Hauptprozesse 9 und 10 repräsentiert.
8 8 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung Prozeßart Charakterisierung Beispiele Produktnahe Prozesse Prozesse, die in einem unmittelbaren Zusammenhang zur Materialbeschaffung, Materiallogistik oder zur Auftragsplanung und -abwicklung stehen Abwicklungsprozesse Material beschaffen, Fertigungsauftragskommissionierung Betreuungsprozesse Vorleistungsprozesse Produktferne Prozesse Prozesse ohne Produktbezug Alle logistischen und administrativen Aktivitäten, um Material und Teile zu beschaffen, Teile, Baugruppen und Produkte zu produzieren und Kundenaufträge abzuwickeln Aktivitäten, die grundsätzlich durch die Existenz eines Produktes, Teiles, Lieferanten oder Kunden anfallen, ohne daß das Produkt verkauft, das Teil beschafft, der Lieferant beauftragt oder der Kunde beliefert wird Teile verwalten, Varianten betreuen Administativ-planerische Aktivitäten in der Produktentwicklungsphase Neuteile einführen, Neuprodukte einführen Prozesse, die nur in einem mittelbaren Zusammenhang Lieferanten betreuen, zu den Produkten stehen Kunden betreuen Prozesse, die in keinem Zusammenhang zu Lohn- und Gehaltsabrechnung, den Produkten stehen Kostenplanung und -kontrolle Abbildung 4.7: Arten von Hauptprozessen abnehmender Produktbezug Damit sind in der Prozeßkostenrechnung zusammenfassend die in Abbildung 4.8 dargestellten Arten von Prozessen zu unterscheiden. Prozesse Teilprozesse Hauptprozesse Leistungsmengeninduzierte Teilprozesse (lmi-teilprozesse) Leistungsmengenneutrale Teilprozesse (lmn-teilprozesse) Produktnahe Prozesse Produktferne Prozesse Prozesse ohne Produktbezug Betreuungsprozesse Vorleistungsprozesse Abwicklungsprozesse Quantifizierung (Messung der Anzahl der Teilprozeßdurchführungen) durch Maßgrößen Keine Quantifizierung (Messung der Anzahl der Teilprozeßdurchführungen) möglich Quantifizierung (Messung der Anzahl der Hauptprozeßdurchführungen) durch Kostentreiber Kostenstellenebene Kostenstellenübergreifende Ebene Abbildung 4.8: In der Prozeßkostenrechnung unterschiedene Arten von Prozessen Die Bildung von Hauptprozessen stellt die Grundlage für den Aufbau einer prozeßorientierten Kostenträgerrechnung sowie einer effizienten Gemeinkostenplanung und - kontrolle dar. Im folgenden Abschnitt dieses Kapitels wird die Kalkulation betrachtet. Die Gemeinkostenplanung und -kontrolle ist Gegenstand des nächsten Kapitels. 4.3 Prozeßorientierte Kalkulation Für die prozeßorientierte Kalkulation kommen viele verschiedene Vorgehensweisen in Betracht, die sich wie in Abbildung 4.9 dargestellt systematisieren lassen. Aus der
9 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung 9 Kombination dieser Unterscheidungsmerkmale ergeben sich die in Abbildung 4.10 dargestellten (bedeutsamen) prozeßorientierten Kalkulationsverfahren. Sie lassen sich wie in Abbildung 4.11 dargestellt charakterisieren. Direkte Prozeßkostenkalkulation Indirekte Prozeßkostenkalkulation Einstufige Prozeßkostenkalkulation Mehrstufige Prozeßkostenkalkulation Differenzierte Prozeßkostenkalkulation Undifferenzierte Prozeßkostenkalkulation Mengenorientierte Prozeßkostenkalkulation Wertorientierte Prozeßkostenkalkulation (Direkte Prozeßkostenkalkulation) (Indirekte Prozeßkostenkalkulation) Unmittelbarer Produkt-Prozeß-Zusammenhang Kein unmittelbarer Produkt-Prozeß-Zusammenhang Herstellung des Produkt-Prozeß-Zusammenhangs auf Endproduktebene Herstellung des Produkt-Prozeß-Zusammenhangs auf Stücklistenebene Aufteilung der Prozeßmengen und -kosten in mengen- und variantenzahlabhängige Anteile Keine Aufteilung der Prozeßmengen und -kosten in mengen- und variantenzahlabhängige Anteile Kalkulation über Prozeßkoeffizienten und Prozeßkostensätze Kalkulation über prozeßorientierte Zuschlagssätze Kalkulation auf Hauptprozeßebene Kalkulation auf Teilprozeßebene Abbildung 4.9: Unterscheidungsmerkmale von Verfahren der Prozeßkostenkalkulation Abbildung 4.10: Bedeutsame Verfahren der Prozeßkostenkalkulation Verfahren Direkt/Indirekt Einstufig/ Mehrstufig Differenziert/ Undifferenziert direkt einstufig undifferenziert direkt mehrstufig undifferenziert Mengen-/Wertorientiert indirekt einstufig undifferenziert wertorientiert indirekt einstufig (mehrstufig) differenziert Abbildung 4.11: Charakterisierung der Verfahren der Prozeßkostenkalkulation Kalk. auf Haupt-/ Teilprozeßebene mengenorientiert Hauptprozeßebene mengenorientiert Hauptprozeßebene Einstufige direkte Prozeßkostenkalkulation Mehrstufige direkte Prozeßkostenkalkulation Prozeßorientierte Zuschlagskalkulation Strategische Variantenkalkulation Hauptprozeßebene mengenorientiert Teilprozeßebene Die Verfahren setzen (mit Ausnahme der strategischen Variantenkalkulation) an der Unterscheidung in produktnahe, produktferne und produktunabhängige Hauptprozesse an. Die Verfahren der direkten Prozeßkostenkalkulation kommen nur bei produktnahen
10 10 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung Hauptprozessen in Betracht. Dabei dienen die Kostentreiber als Bezugsgrößen zur Verrechnung der Hauptprozeßkosten auf die Produkte. Dazu muß bekannt sein, in welchem Umfang ein Produkt die einzelnen Prozesse in Anspruch nimmt. Dieser Produkt- Prozeß-Zusammenhang wird durch einen Prozeßkoeffizienten ausgedrückt, der die von einer Produkteinheit in Anspruch genommene Prozeßmenge angibt. Der Produkt- Prozeß-Zusammenhang kann entweder für alle Prozesse auf Endproduktebene (einstufige direkte Prozeßkostenkalkulation) oder nur für Vertriebsprozesse auf Endproduktebene und für Beschaffungsprozesse auf Teile- bzw. Baugruppenebene sowie für fertigungsunterstützende Prozesse auf Zwischenproduktebene hergestellt werden (mehrstufige direkte Prozeßkostenkalkulation). Für produktferne und produktunabhängige Prozesse muß aufgrund des Fehlens eines hinreichenden Produkt-Prozeß-Zusammenhangs auf die prozeßorientierte Zuschlagskalkulation zurückgegriffen werden, indem die Kosten dieser Prozesse über prozeßbezogene Zuschlagssätze auf Wertgrößen auf die Produkte verrechnet werden. Aus diesem Grund treten direkte und indirekte Prozeßkostenkalkulation in der Praxis im allgemeinen gemischt auf. Abbildung 4.12 zeigt die Prozeßkoeffizienten je Produkt für die Hauptprozesse 1-7 sowie die prozeßbezogenen Zuschlagssätze für die Hauptprozesse Die Kalkulation wird auf Basis der lmi-prozeßkostensätze durchgeführt. Die lmn-kosten werden in Form eines prozentualen Aufschlags auf die zugerechneten lmi-prozeßkosten verrechnet. Die Zuschlagssätze enthält Abbildung In Abbildung 4.14 sind die Kalkulationssätze der nicht in die Prozeßrechnung einbezogenen Endkostenstellen ausgewiesen. Da durch die kostenstellenübergreifende Hauptprozeßbildung die Grenzen zwischen den klassischen Kostenstellenbereichen Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb verschwimmen, werden als Bezugsgröße anstelle der Herstellkosten nur die Einzelkosten (Material- und Fertigungseinzelkosten) herangezogen. Hauptprozeß P1 P2 P3 P4 P5 P6 Z.-Satz Berechnung 1 Material beschaffen 0,200 0,010 0,010 0,010 0,200 0,040 Anz. Teile/Anz. Teile je Palette (500) 2 Innerbetriebliches Handling 0,040 0,010 0,010 0,100 0,100 0,010 1/Losgröße 3 Fertigungssteuerung 1,360 0,080 0,040 0,400 0,700 0,040 Anz. Arbeitsgänge/Losgröße 4 Kunden beliefern 0,020 0,020 0,020 0,020 0,020 0,020 1/durchschnittl. Auftragsgröße (50) 5 Auftragsabwicklung Inland 0,020 0,020 0,020 0,020 0,020 1/durchschnittl. Auftragsgröße (50) 6 Auftragsabwicklung Ausland 0,020 1/durchschnittl. Auftragsgröße (50) 7 Teile verwalten 0,020 0,003 0,003 0,010 0,006 0,004 Anz. Teilearten/Periodenmenge 8 Lieferanten betreuen 0,89% Prozeßkosten HP 8/MEK 9 Kostenplanung u. -kontrolle 1,57% Prozeßkosten HP 9/HK 10 Personal betreuen 4,72% Prozeßkosten HP 10/HK Abbildung 4.12: Prozeßkoeffizienten und prozeßbezogene Zuschlagssätze im Beispiel Lmn-Zuschlagssätze Lmi-Kosten Lmn-Kosten Zuschlag Prozesskosten Beschaffungslogistik ,35% Prozesskosten Produktionslogistik ,13% Prozesskosten Distributionslogistik ,54% Prozesskosten Verwaltung ,33% Summe Abbildung 4.13: Zuschlagssätze für die Verrechnung der lmn-kosten
11 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung 11 Kalkulationssätze der Endkostenstellen Bezugsgröße Z.-/V.-Basis KSt.-Kosten gesamt Z.-/V.-Satz Materialbereich MEK ,58% Fertigung I M.-Std ,04 Fertigung II M.-Std ,24 Fertigung III M.-Std ,64 Fertigung IV M.-Std ,27 Fertigung V M.-Std ,27 Verwaltungsbereich MEK+FL ,72% Vertriebsbereich MEK+FL ,39% Abbildung 4.14: Kalkulationssätze der nicht in die Prozeßrechnung einbezogenen Endkostenstellen Abbildung 4.15 und Abbildung 4.16 fassen die Verrechnungsregeln der Prozeßkostenrechnung noch einmal tabellarisch bzw. graphisch zusammen. Kostenkategorie Verrechnung auf Kostenträger abhängig von Hauptprozeßzugehörigkeit und Lmi-Prozeßkosten Kalkulationsverfahren Umlage auf lmi-prozesse und Weiterverrechnung über Hauptprozesse Teilprozeßebene Sammlung in einer Sammelposition und Weiterverrechnung über Zuschlagsätze Lmn-Prozeßkosten Sammlung in einer Sammelposition ohne Weiterverrechnung über Zuschlagsätze über Gesamtproduktionsmenge im Produktlebenszyklus Vorleistungsprozeßkosten Betreuungsprozeßkosten über Produktionsmenge der Periode Hauptprozeßebene Abwicklungsprozeßkosten über Losgröße Produktferne Prozeßkosten über indirekte (wertmäßige) Bezugsgrößen Prozeßkosten ohne Verrechnung über indirekte Bezugsgrößen Produktbezug keine Verrechnung auf Kostenträger Verrechnung über indirekte Bezugsgrößen Prozeßunabhängige Kosten keine Verrechnung auf Kostenträger Abbildung 4.15: Verrechnungsregeln in der Prozeßkostenrechnung (tabellarische Darstellung) Prozeßabhängige Kosten Kosten Einzelkosten Gemeinkosten Prozeßabhängige Kosten Prozeßunabhängige Kosten Direkte Zurechnung Ebene des Gesamtmenge im Produkt-Prozeß- Produktlebenszyklus Zusammenhangs Produktnahe Prozeßkosten Zurechnung über direkte Bezugsgrößen (Kostentreiber) Kosten der Betreuungsprozesse Kosten der Vorleistungsprozesse Periodenmenge Kosten der Abwicklungsprozesse Losgröße Produktferne Prozeßkosten Zurechnung über indirekte Bezugsgrößen Prozeßkosten ohne Produktbezug Keine Verrechnung Zurechnung über auf Produkte indirekte Bezugsgrößen Keine Verrechnung Zurechnung über auf Produkte indirekte Bezugsgrößen Produkte Abbildung 4.16: Verrechnungsregeln in der Prozeßkostenrechnung (graphische Darstellung)
12 12 Kapitel 4 Die Prozeßkostenrechnung Mit diesen Daten kann nun die prozeßorientierte Kalkulation durchgeführt werden (siehe Abbildung 4.17). Anhand der Kalkulationsergebnisse lassen sich die Effekte der Prozeßkostenrechnung 3 verdeutlichen: Der Allokationseffekt kommt in der veränderten Kostenzuordnung gegenüber der klassischen Kostenrechnung zum Ausdruck. So schlägt sich in der Kalkulation von Produkt 4 der kostenintensive Auslandsvertrieb deutlich nieder und führt zu einem negativen Stückgewinn, der strategischen Handlungsbedarf deutlich werden läßt. Der Komplexitätseffekt hängt eng mit dem Allokationseffekt zusammen und bringt zum Ausdruck, daß komplexe (aus vielen Teilen bestehende und in vielen Arbeitsgängen gefertigte) Produkte (z.b. Produkt 1 und 5) mit höheren Gemeinkosten belastet werden als einfache (aus wenigen Teilen bestehende und in wenigen Arbeitsgängen gefertigte) Produkte (z.b. Produkt 2 und 6). Der Degressionseffekt beinhaltet, daß die Inanspruchnahme von Prozeßmengen vielfach unabhängig von der beschafften, gefertigten oder vertriebenen Produktmenge, sondern vielmehr pro Beschaffungsvorgang, Fertigungslos bzw. Auftrag anfällt. Dadurch sinken die Prozeßkosten pro Stück mit steigender Los- bzw. Auftragsgröße. Daher wird z.b. Produkt 4 aufgrund der kleineren Fertigungslosgröße mit höheren Produktionslogistikgemeinkosten (Hauptprozesse 2 und 3) belastet als das ansonsten identische Produkt 3. Kostenarten Produktgruppe I Produktgruppe II Produktgruppe III Z.-/V.-Satz P1 P2 P3 P4 P5 P6 Fertigungsmaterial 20,00 20,00 5,00 5,00 8,00 6,00 Lmi-Kosten Beschaffungslogistik (HP 1,7,8) 13,28 0,85 0,72 0,76 13,08 2,67 Lmn-Kosten Beschaffungslogistik 32,35% 4,30 0,27 0,23 0,25 4,23 0,87 Sonstige Materialgemeinkosten 5,58% 1,12 1,12 0,28 0,28 0,45 0,34 Materialkosten 38,69 22,24 6,23 6,29 25,75 9,87 Fertigungslöhne 12,00 12,00 5,00 5,00 4,00 4,00 Direkte Fertigungsgemeinkosten 23,54 19,03 9,82 9,82 22,70 11,57 Lmi-Kosten Produktionslogistik (HP 2+3) 5,57 0,99 0,93 9,30 9,76 0,93 Lmn-Kosten Produktionslogistik 39,13% 2,18 0,39 0,36 3,64 3,82 0,36 Fertigungskosten 43,29 32,41 16,11 27,76 40,28 16,86 Herstellkosten 81,98 54,65 22,34 34,04 66,04 26,73 Lmi-Kosten Verwaltung (HP 9+10) 2,02 2,02 0,63 0,63 0,76 0,63 Lmn-Kosten Verwaltung 33,33% 0,67 0,67 0,21 0,21 0,25 0,21 Sonst. Verwaltungsgemeinkosten 4,72% 1,51 1,51 0,47 0,47 0,57 0,47 Lmi-Kosten Distributionslogistik (HP 4-6) 3,63 3,63 3,63 5,62 3,63 3,63 Lmn-Kosten Distributionslogistik 48,54% 1,76 1,76 1,76 2,73 1,76 1,76 Sonstige Vertriebsgemeinkosten 3,39% 1,08 1,08 0,34 0,34 0,41 0,34 Selbstkosten 92,66 65,33 29,39 44,04 73,42 33,78 Stückerlös 95,00 95,00 35,00 35,00 25,00 35,00 Stückerfolg 2,34 29,67 5,61-9,04-48,42 1,22 Abbildung 4.17: Kalkulation in der Prozeßvollkostenrechnung 3 Vgl. Coenenberg/Fischer 1991, S
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