Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration
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- Katharina Lichtenberg
- vor 9 Jahren
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1 Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration 9. Telefonkonferenz, 24. März 2014
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3 THEMEN im Überblick: 2
4 Teamberatung... beinhaltet Aspekte der Teamentwicklung, Zielfindung und Zielerreichung. zielt auf die Herstellung bzw. Verbesserung der Arbeitsfähigkeit eines Teams und Verbindlichkeit ab. stellt Fragen in den Mittelpunkt, die sich auf das Team als Ganzes beziehen. führt zu sich ergänzenden Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Teammitglieder. führt zur Integration aller Teammitglieder in eine gemeinsame Haltung und Praxis. 3
5 Teamprozesse beinhalten typische Elemente, die einen roten Faden liefern: Verständigung Erfolge konzeptionell festschreiben Entwicklungen Erprobung, inkl. Reflexion Entscheidungen Auswahl der Ideen & Impulse, die erprobt werden Ich reflektiere mich persönliche & fachliche Selbstreflexion Ideen & Impulse Gesellschaft, Wissenschaft, Fachwelt Wir reflektieren uns Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede ausloten 4
6 Bei der Beratung von Teams spielt die Ausgangsposition der Sprachexpertin eine Rolle: Die Sprachexpertin ist bereits vor dem Projekt Teammitglied und übernimmt die zusätzlichen Stunden erhöht ihre Präsenz in der Kita... Die Sprachexpertin kommt zum Projekt neu in die Kita und ist ausschließlich dort tätig hat noch andere Wirkungsfelder... 5
7 Die Sprachexpertin nimmt im Teamprozess verschiedene Funktionsrollen ein, die abhängig von Beteiligten und Inhalten variieren... nach QS28 Leitfaden für Qualitätsbeauftragte. 6
8 Betrachten wir Beratungsmöglichkeiten aus dem Blickwinkel der Kollegin... Als Kollegin bin ich präsent und kompetent! Beobachtungen und Impulse bilden eine Einheit Rückfragen und Anliegen werden wertfrei begegnet Als Sprachexpertin kann ich etwas! Vielfalt der Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen Reflektiert handeln und Reflektion anbahnen Guten Als Sprachexpertin Morgen weiß und ich hallo etwas! zusam m en! Wissen teilen ohne Besserwisserei Quellen eröffnen, um Knowhow zu erweitern 7
9 Neben einem methodischen Repertoire, braucht es vor allem Offenheit und Vertrauen im Team: Die Unterstützung durch die Leitung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor! GESAMTEAM Jedes Teammitglied wird zeitgleich erreicht. Alle bringen sich ein und entscheiden gemeinsam. KLEINTEAM / GRUPPENTEAM Spezielle Aspekte werden differenziert thematisiert. Praktische Schritte werden zeitnah umgesetzt und reflektiert. EINZELKONTAKTE In einem vertraulichen Rahmen werden individuelle Entwicklungspotentiale thematisiert. 8
10 GESAMTTEAM Jedes Teammitglied wird zeitgleich erreicht. Alle bringen sich ein und entscheiden gemeinsam. KURZ SKIZZIERT Jede Kollegin reflektiert mit DJI-Leitfragen ihre Dialoghaltung. Die Sprachexpertin informiert über korrektives Feedback. Gemeinsamkeiten werden in einer Mind-Map notiert. Die Idee, eine Erzählwerkstatt einzurichten, wird vereinbart. Guten Einige Morgen Wochen später und werden hallo die Erfahrungen zusamreflektiert m en! und eine Entscheidung getroffen. 9
11 KLEINTEAM / GRUPPENTEAM Spezielle Aspekte werden differenziert thematisiert. Praktische Schritte werden zeitnah umgesetzt und reflektiert. KURZ SKIZZIERT Kolleginnen berichten von ihren Beobachtungen eines Kindes. Die Sprachexpertin ergänzt die Beobachtungen. Die Kolleginnen sammeln gemeinsam Ideen. Es wird vereinbart, wer welche Idee umsetzt. Guten Die gemeinsamen Morgen Beobachtungen und hallo werden zusam in das m en! Entwicklungsgespräch mit den Eltern eingebunden. Das Kleinteam reflektiert beim nächsten Gespräch, welche Wirkung die Impulse zeigen. 10
12 EINZELKONTAKTE In einem vertraulichen Rahmen werden individuelle Entwicklungspotentiale thematisiert. KURZ SKIZZIERT Die Sprachexpertin lässt sich in Sprachsituationen filmen. Die Sprachexpertin analysiert mit einer Kollegin den Film, mit Blick auf das Kind und das eigene Verhalten. Das Beispiel führt zur Selbstreflektion der Kollegin und zu einer kollegialen Rückmeldung. Guten Die Kollegin Morgen bittet die und Sprachexpertin, hallo sie zusam im Alltag mzu en! beobachten. Die Idee zu filmen wird akzeptiert. Später findet ein weiterer kollegialer Austausch mit der Kollegin statt. 11
13 Gesamtteam-Ebene: Klärung der Ausrichtung der Sprachbildung und -förderung innerhalb der Kita. Kleinteam-Ebene: Initiierung eines differenzierten Austauschs über alle Themenbereiche des Projekts. Individuelle Ebene: Gemeinsam praktische Änderungen bewirken. 12
14 Es gibt viele gute Gründe, sich als pädagogische Fachkraft auf Entwicklungen einzulassen, aber ebenso Gründe, sich zurückzuhalten oder gar zu verweigern. Beispiele Alltagstransfer Team hat andere Baustellen Ängste 13
15 ZUR ERINNERUNG: Ziel der Teamberatung ist es, persönliche Entwicklungen anzustoßen und eine gemeinsame Praxis zu ermöglichen! Stellen Sie sicher, dass jedes einzelne Teammitglied mitreden kann und die Erfolge nachvollzieht! Stellen Sie klar, dass Sie den Überblick haben, aber alle gemeinsam für die erfolgreiche Umsetzung verantwortlich sind! 14
16 ...und was kommt danach? Greifen Sie die Struktur des Teamprozesses immer wieder auf und erarbeiten Sie bis Ende 2014 einen Sprachbildungs-Ordner! Halten Sie darin fest, was das Team erreicht hat und ergänzen Sie durch Reflexionsmaterial und Konzeptionsbausteine! Stellen Sie Querverbindungen zum Bildungsplan Ihres Bundeslandes und weiteren passenden Quellen her! Verknüpfen Sie Ihr gelebtes Sprachbildungskonzept mit anderen praktischen Bausteinen in Ihrem Umfeld, z.b. mit Landesinitiativen! Stellen Sie sicher, dass die Erfolge als verbindliche fachliche Qualitätsbausteine wahrgenommen werden! 15
17 Erfolge bewahren und weiter entwickeln! Teamintern: Das hauseigene Sprachkonzept, sowie die alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung, werden bewusst weiter gelebt. Die erarbeiteten Teilaspekte werden regelmäßig reflektiert und aktualisiert. Teamübergreifend: Kontakte bleiben erhalten und Netzwerke weiter aktiv. Neben den Sprachexpertinnen, Teams, Leitungskräften und Trägern werden weitere Akteure eingebunden. 16
18 Weitere AKTEURE sind... Fachberatungen unterstützen die Vernetzung, informieren über Trends... Referentinnen und Referenten unterstützen Reflektionen, zeigen neue Entwicklungen auf... politische Entscheidungsträger auf Landes- und Kommunalebene Anliegen kommunizieren... Eltern bringen sich aktiv ein, werden befragt, bilden eine Lobby
19 18
20 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2000). QS28 Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe. Leitfaden für Qualitätsbeauftragte. Berlin. Dennig, Thomas (2010). Gut. Besser. Kita! Das Teampraxisbuch zur pa dagogischen Qualita t. Schaffhausen. Regiestelle Schwerpunkt-Kitas (2013). Praxishilfe zur Umsetzung des Bundesprogramms Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration. Berlin. Guten Regiestelle Schwerpunkt-Kitas Morgen (2013). und Programmüberblick hallo zusam zum m en! Bundesprogramm Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration. Berlin. 19
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