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1 6. MSD Forum GesundheitsPARTNER WORKSHOP 5 Herausforderung Flüchtlingsversorgung

2 Betreuung Asylsuchender durch die AOK Bremen/Bremerhaven Zahlen - Daten Fakten Herausforderungen heute & in der Zukunft 2

3 Betreuung Asylsuchender durch die AOK Bremen/Bremerhaven 3

4 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) 4 Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt Abs. 1 & 2 Zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände sind die erforderliche ärztliche und zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie sonstiger zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung von Krankheiten oder Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen zu gewähren. Zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten werden Schutzimpfungen entsprechend den 47, 52 Absatz 1 Satz 1 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und die medizinisch gebotenen Vorsorgeuntersuchungen erbracht. Eine Versorgung mit Zahnersatz erfolgt nur, soweit dies im Einzelfall aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist. Werdenden Müttern und Wöchnerinnen sind ärztliche und pflegerische Hilfe und Betreuung, Hebammenhilfe, Arznei-, Verband- und Heilmittel zu gewähren. 4

5 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) 4 Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt Abs. 3 Die zuständige Behörde stellt die Versorgung mit den Leistungen nach den Absätzen 1 und 2 sicher. Sie stellt auch sicher, dass den Leistungsberechtigten frühzeitig eine Vervollständigung ihres Impfschutzes angeboten wird. Soweit die Leistungen durch niedergelassene Ärzte oder Zahnärzte erfolgen, richtet sich die Vergütung nach den am Ort der Niederlassung des Arztes oder Zahnarztes geltenden Verträgen nach 72 Absatz 2 und 132e Absatz 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch. Die zuständige Behörde bestimmt, welcher Vertrag Anwendung findet. 5

6 Das Bremer Modell 2004 Übernahme der Krankenbehandlung von Leistungsberechtigten nach SGB XII und 2 AsylbLG im Rahmen 264 Abs. 2 bis 7 SGB V Abschluss einer Vereinbarung nach 264 Abs. 1 SGB V mit der Freien Hansestadt Bremen und der Stadt Bremerhaven zum Abschluss einer Vereinbarung mit der Freien und Hansestadt Hamburg zum

7 Betreuungsvereinbarung Neuregelung aus April 2014 mit Bremen & Bremerhaven und mit Hamburg (!) 7

8 Betreuungsvereinbarung.greift sehr kurz: schneller Zugang - unbürokratisch keine Stigmatisierung (egk lässt Status für Dritte nicht erkennen) Sicherheit für Leistungserbringer zu Leistungsumfang & Vergütung Effizienz der Versorgung (Einkaufsverträge AOK gelten) 8

9 Betreuungsvereinbarung Administrative Herausforderungen: Meldeverfahren durch Träger (Verzögerungen) Ausgabe egk Differenzierung Ansprüche (Information & Umsetzung durch LE) Controlling Abrechnungsverfahren Kommunikation 9

10 Betreuung durch die AOK Bremen/Bremerhaven / / In Bremen etwa erhalten Flüchtlinge fast alle Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Anträge stellen müssen sie nur für Psychotherapien, Vorsorgekuren, Reha-Maßnahmen, Zahnersatz und teure Hilfsmittel. Ausgeschlossen sind unter anderem künstliche Befruchtungen. /../ Deutlich einfacher ist die Situation in Bremen und Hamburg. Dort erhalten Asylbewerber seit mehreren Jahren eine elektronische Gesundheitskarte der AOK, mit der sie direkt zum Arzt gehen können. Die Krankenkasse ist nur der Verwalter: Sie organisiert die medizinische Versorgung der Flüchtlinge, die Kosten tragen trotzdem die Behörden. Außerdem erhält die AOK eine Aufwandsentschädigung, die Ämter hingegen können Verwaltungskosten in Millionenhöhe einsparen. /./ 10

11 Ausgabe der egk Aufnahme in der Zentralen Erstaufnahme -einrichtung (ZAST) Vordruck 111 der Sozialbehörde gilt seit 1. Oktober 2015 als AOK- Versicherungsnachweis Anmeldung als Betreuter, Anforderung egk mit erstelltem Foto Umzug in eine Folgeunterkunft oder Verbleib in der ZAST Nach Eingang des Lichtbildes Ausstellung der egk 11

12 AOK-Betreuung beinhaltet: Meldung der Personendaten an die Rentenversicherung AOK-Angaben ergeben die RV-Nummer und die bundeseinheitliche KV- Nummer Um- und Änderungsmeldungen, Befreiung von Zuzahlung, Anträge usw. Prüfung der Rechnungen Abmeldung spätestens nach Ablauf der 15 Monate Betreuung 12

13 Organisation der Versorgung in Bremen Mobiles Hygiene-Team der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Bremen: Erstversorgung der Flüchtlinge in den Heimen, Screening auf ansteckende Erkrankungen (TB offene TB) Gesundheitsstatus allgemein (Akuterkrankungen, Impfstatus) - Erhebung - Dringende Versorgungen - Erste Festlegung zur Weiterversrgung - Zusteuerung in Versorgung Inanspruchnahme Versorgung via egk (der AOK Bremen/Bremerhaven) 13

14 Zahlen - Daten Fakten 14

15 Asylanträge und Registrierungen Asylanträge und Registrierungen in Deutschland bis Bremen: (1,6 %) Hamburg: (3,2 %) 15

16 Betreuung von Asylbewerbern durch die AOK Bremen/Bremerhaven Entwicklung der Betreuungszahlen in Bremen & Bremerhaven 16

17 Betreuung von Asylbewerbern durch die AOK Bremen/Bremerhaven Entwicklung der Betreuungszahlen in Hamburg

18 Pro-Kopf-Ausgaben für Asylbewerber in (Juli 2014 bis Juni 2015) Arzneimittel Ärztliche Behandlung Fahrkosten Heil- und Hilfsmittel Krankenhaus/Reha MDK Hamburg Bremen Bremerhaven Sonstige Sachkosten Verwaltungskosten Zahnärztl. Behandlung

19 Verteilung der Pro-Kopf-Ausgaben in (Juli 2014 bis Juni 2015) Hamburg Arzneimittel Ärztliche Behandlung Fahrkosten 386 Heil- und Hilfsmittel Krankenhaus/Reha MDK Sonstige Sachkosten Verwaltungskosten Zahnärztl. Behandlung Gesamt: rund 2350 ohne Verwaltungskosten, in Hamburg und Land Bremen 19

20 Gesundheitsstatus Quelle: AOK Bremen/Bremerhaven 20

21 Gesundheitsstatus Quelle: August 2016 Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport 21

22 Herausforderungen heute & in der Zukunft 22

23 Einflussfaktoren sind.. Erlebtes in der Heimat und auf dem Weg.. körperliche Leiden und Gewalt körperliche Anstrengungen der Zuwanderung seelische Belastungen/Gewalt Trennung (von) der Familie..und in Deutschland sprachliche und kulturelle Barrieren Willkommenskultur vers. Unverständnis und Ablehnung Bürokratie Fehlleitung (fehlende/falsche Unterstützung) 23

24 Herausforderung: Zugangshemmnisse! Für den Zugang zur Versorgung wichtige Einflussfaktoren sind: Sprache Kultur ( z.b. geschlechtsspezifische Hemmnisse) Ethnische Gruppen Religion Bildung Belastungssituation: Trennung von/der Familie Konfrontation (Migranten unterschiedlicher Herkunft) Anfahrt/Ortskenntnis Mangelnde interkulturelle Kompetenzen der Betreuer/Behandler 24

25 Herausforderungen in den nächsten Jahren.. Versorgungsschwerpunkte - allgemein Vorsorge, Prävention Schutz vor Krankheiten zahnärztliche Versorgung akute Erkrankungen psychische Erkrankungen Versorgungsschwerpunkte - Einzelfälle Unterversorgung im Heimatland (u.a. Hilfsmittel, planbare Eingriffe, chronische Erkrankungen, schwere Krankheitsbilder, plastische Chirurgie) 25

26 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 26

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