3 Das n-dimensionale Integral
|
|
|
- Heiko Arnold
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 3 as n-dimensionale ntegral Ziel: Wir wollen die ntegrationstheorie für f : R n R entwickeln. Wir wollen den nhalt (beziehungsweise das Maß M einer Punktmenge des R n definieren für eine möglichst große Klasse von Teilmengen M R n. abei sollten die folgenden Eigenschaften vorliegen: ( Positivität: M. (2 Bewegungsinvarianz: M = M, wenn M und M kongruent sind (das heißt durch eine abstandserhaltende Transformation wie Verschiebung, rehung und Spiegelung des R n ineinander überführt werden können. (3 Normierung: W = wobei W = [, ] n der Einheitswürfel ist. (4 Additivität: M N = M N = M + N. Kann man jeder Menge M R n einen nhalt M mit diesen Eigenschaften ( (4 zuweisen? iese Frage wurde zu Beginn des 2. Jahrhunderts beantwortet: Nur im R und R 2 gibt es eine nhaltsfunktion für alle Teilmengen (Banach 923, hingegen ist dies im R n für n > 2 nicht möglich (Hausdorff nhaltsmessung von Mengen in R n Wir beginnen mit der efinition von n-dimensionalen (abgeschlossenen ntervallen (Rechtecke in R 2, Quader in R 3. Ein ntervall in R n ist gegeben als := n ( wobei i = [a i, b i ] für i =,..., n mit a i, b i R, a i b i. Für den nhalt solcher ntervalle gilt: := n (b i a i. (2 i= Zerlegungen solcher ntervalle erhält man durch Zerlegung der eindimensionalen ntervalle. i = i,, i,mi in Teilintervalle i,j und Bildung des kartesischen Produktes aus entsprechenden Teilintervallen. ie n-dimensionalen Teilintervalle von haben also die Form,k 2,k2 n,kn, mit k j m j, j n. ie endliche Vereinigung solcher ntervalle wird ntervallsumme genannt: S = k (3 k=,...,m S ist nicht überlappend, wenn die beteiligten ntervalle paarweise disjunktes nneres haben, d.h. k j = für k j. ( ( keine Überlappung (eindimensional efinition 3. (nhalt der ntervallsumme ie Menge aller ntervallsummen wird mit S bezeichnet. Für ntervallsummen S S mit einer nicht überlappenden arstellung S = k=,...,m k ist der nhalt gegeben durch S := m k (4 k=
2 ie efinition des nhaltes einer ntervallsumme ist unabhängig von der arstellung. S S S S S S S + S ; S S = S + S, falls S und S sich nicht überlappen. efinition 3.2 (Jordan-nhalt und Nullmengen ( Für beschränkte (nichtleere Mengen M R n sind der innere nhalt M i und der äußere nhalt M a definiert durch M i := M a := sup S (5 S S,S M inf S (6 S S,M S Für die leere Menge ist i = a =. m Fall M i = M a =: M heißt die Menge messbar (oder quadrierbar im Jordanschen Sinne mit dem sogenannten Jordan-nhalt M. (2 Mengen M R n mit M a = werden Nullmengen (Jordan-Nullmengen genannt. Man sagt, eine Funktion f habe eine Eigenschaft (z. B. Stetigkeit fast überall, wenn die Eigenschaft in allen Punkten bis auf die aus einer Nullmenge erfüllt ist. Eine beschränkte Menge ist gemäß dieser efinition genau dann quadrierbar, wenn für alle ɛ > ntervallsummen S ɛ, S ɛ S existieren mit S ɛ M S ɛ, S ɛ S ɛ < ɛ (7 efinition 3.3 ie Würfel in R n mit Eckpunkten p2 k (für p Z n, Kantenlänge 2 k und nhalt 2 nk bilden die Menge W k der Würfel k-ter Stufe. ie Würfel -ter Stufe sind gerade die Einheitswürfel mit Eckpunkten p Z n. ie Vereinigung solcher Würfel heißt Würfelsumme. Für beschränkte Mengen M R n setzen wir M k := {W W k : W M}, (8 M k := {W W k : W M }. (9 Wir bekommen M k M k+ M M k+ M k k N Lemma 3.4 Für beschränkte Mengen gilt Ein- und umbeschriebene Würfelsumme (in R 2 M i = lim k, k ( M a = lim. k ( 2
3 Bezeichnungen: M : nneres der Menge M M : Abschluss der Menge M M : Rand der Menge M M ɛ := {x R n dist(x, M < ɛ} : (offene ɛ-umgebung von M. Lemma 3.5 Für beschränkte Mengen M, N R n gilt ( M N M a N a M i N i (2 M a = M a M i = M i (3 M N a M a + N a (4 M N = M N i M i + N i (5 lim ɛ M ɛ a = M a Beispiel: Eine nicht quadrierbare Menge ist beispielsweise gegeben durch Wegen folgt aher ist diese Menge nicht quadrierbar. M := {x Q := [, ] 2 R 2 : x i Q, i =, 2} (2 M a = M a = [, ] 2 =, M i = M i = i = (3 Lemma 3.6 (Nullmengen Für Jordan-Nullmengen gilt: ( Jede Teilmenge einer Nullmenge ist Nullmenge. (2 Jede endliche Vereinigung von Nullmengen ist eine Nullmenge. M a M i. (4 (3 Jede in einem echten Untervektorraum von R n enthaltene beschränkte Menge M R n ist Nullmenge. (4 st M R n kompakt und f : M R eine stetige Funktion, so ist ihr Graph G(f := {(x, f(x R n+, x M} eine (n + -dimensionale Nullmenge. Endliche Mengen in R n sind Jordan-Nullmengen. Was kann man über abzählbare Mengen sagen? Zum Beispiel: Sei M = {x k, k N}, wobei (x k k N eine konvergente Folge ist, dann ist M eine Nullmenge. st hingegen M = Q n [, a] n, a > (diese Menge ist auch abzählbar, gilt M a = a n >, das heißt M ist keine Nullmenge. Wenn man bei der nhaltsdefinition auch abzählbar unendliche Vereinigungen von ntervallen zulässt, dann ist für jede abzählbare Menge M = {x i, i N} ihr äußerer nhalt M a = : Für alle ɛ > ist jeder Punkt x k in einem Würfel k mit k = ɛ2 nk M a k= k = k= ɛ2 nk = ɛ 2 n M a =. Wir haben damit eine Schwäche des Jordan-nhalts identifiziert. iese wird durch den allgemeineren Lebesgue-nhalt überwunden (vgl dazu auch Abschnitt.6. 3
4 Satz 3.7 Eine beschränkte Menge M R n ist genau dann quadrierbar, wenn ihr Rand M eine Nullmenge ist. Beweis: Wir zeigen, dass M i + M a = M a. Ein Würfel W M kann keinen Punkt von M enthalten. Jede Würfelsumme M k kann zerlegt werden in (M k und ( M k, sodass gilt: Also ist und für k bekommen wir M k = (M k ( M k und (M k ( M k =. (5 Korollar 3.8 Für quadrierbare Mengen M, N R n gilt:. M N M N (Monotonie 2. M N M + N (Subadditivität 3. M N = M N = M + N (Additivität 4. M N N \ M = N M (M k + ( M k = M k, (6 M i + M a = M a M a =. (7 Abbildungen von Mengen: Wir betrachten im Folgenden Abbildungen von quadrierbaren Mengen und fragen uns, wann deren Bilder auch quadrierbar sind. φ φ( Lemma 3.9 Sei R n (nichtleer beschränkt und φ : R n eine Lipschitz-stetige Abbildung mit Lipschitz-Konstante L. ann gilt für die Bildmenge φ( Beweis: φ( a α a α := (L n n (8 (i Für einen Würfel W (x mit Kantenlänge 2µ > und Mittelpunkt x gilt: φ(x φ(y 2 L x y 2 Lµ n y W (x (9 Also ist φ( W (x in einem achsenparallelen Würfel W mit Mittelpunkt φ(x, Kantenlänge 2µL n und nhalt W = α W (x enthalten. (ii st nun S = W i irgendeine Würfelsumme mit dem nhalt S. ann ist φ( in der Vereinigung von Würfeln W j mit einem nhalt enthalten. Also ist φ( a W j j W j α W j (2 W j α j W j = α S α = const > (2 ies impliziert φ( a α inf S = α a (22 S S, S 4
5 Satz 3. Sei R n nichtleer, offen und quadrierbar. ie Abbildung φ : R n sei Lipschitzstetig in und regulär in (das heißt stetig differenzierbar mit det(φ (x. ann gilt: (i ie Bildmenge φ( ist offen und quadrierbar, und φ( = φ( sowie φ( φ(. (ii st φ in injektiv, so gilt φ( = φ(, und für alle A ist φ(a auch quadrierbar. Lemma 3. Sei R n nicht leer und φ : R n eine Lipschitz-stetige Abbildung. ann besitzt φ eine Lipschitz-stetige Fortsetzung. φ : R n mit φ = φ (23 Satz 3.2 Es sei R n eine quadrierbare Menge und A R n n, b R n. ann ist die Bildmenge φ( R n mit φ(x := Ax + b (affin-lineare Abbildung quadrierbar und es gilt φ( = det A. (24 Korollar 3.3 er Jordan-nhalt ist bewegungsinvariant, das heißt jede affin-lineare Abbildung φ(x = Qx + b mit einer orthogonalen Matrix Q R n n und b R n führt quadrierbare Mengen in quadrierbare Mengen über und lässt die nhalte unverändert, weil det(q =. Beweis: Wegen Q T = Q folgt det Q = det Q T = det Q = det Q >, (25 und es gilt notwendig det Q =. Aus Satz 3.2 folgt φ(m = M. 3.2 Riemann-ntegrale in R n Sei R n eine beliebige (beschränkte, nichtleere quadrierbare Menge und f : R eine beschränkte Funktion. Wir betrachten endliche Zerlegungen Z = {B i, i =,..., n} der Menge, wobei die Teilmengen B i M quadrierbar und nicht überlappend sind, das heißt = n B i, Bi Bj = (i j (26 i= ie Feinheit der Zerlegung ist definiert als Z := max diam B i := max sup x x 2. Sei Z( B i Z B i Z x, x B i die Menge der Zerlegungen von. Eine Zerlegung Z = {B j } ist eine Verfeinerung von Z = {B i} (in Symbolen Z Z, wenn jedes B j Teilmenge eines B i ist. Für zwei Zerlegungen Z = {B i }, Z = { B j } in Z( bezeichen wir die durch Überlagerung entstehende gemeinsame Verfeinerung als Z Z := {B i B j }. Wir definieren: Untersumme: Obersumme: S Z (f := m i= inf x B i f(x B i S Z (f := n i= sup x B i f(x B i Zu den Punkten ξ i B i gehörige Riemann sche Summe: RS Z (f := n f(ξ i B i ξ i B i, i =,...m i= Unterintegral: Oberintegral: J(f = f(xdx := sup z Z( S Z J(f = f(xdx := inf z Z( S Z 5
6 Mit diesen Begriffen gilt: J(f J(f J(f = J( f J(f sup x f(x efinition 3.4 Sei R n quadrierbar, f : R beschränkt. Sind die Ober- und Unterintegrale gleich, so heißt der gemeinsame Wert das Riemann-ntegral von f über : f(xdx := J(f = J(f = J(f. n diesem Fall heißt f Riemann-integrierbar. d Bezeichnungen: f R( heißt, dass f über Riemann- integrierbar ist. er Ausbau der Theorie des n-dimensionalen Riemann-ntegrals erfolgt weitgehend analog zum eindimensionalen Fall. Satz 3.5 (Riemann-ntegrabilitätskriterium Sei R n quadrierbar und f : R eine beschränkte Funktion. Es gilt f R( genau dann, wenn für alle ɛ > Zerlegungen Z ɛ Z( existieren mit S Zɛ (f S Zɛ (f < ɛ Lemma 3.6 Sei R n quadrierbar. as Riemann-ntegral über besitzt folgende Eigenschaften: (i Beziehung zwischen Riemann-ntegral und Jordan-nhalt. dx = (ii Ein f R( ist auch auf jeder quadrierbaren Teilmenge Riemann-integrierbar. (iii Linearität des ntegrals: (iv Monotonie: f, g R(, α, β R αf + βg R( J(αf + βg = αj(f + βj(g f, g R( : f(x g(xx J(f J(g (v st = 2, und sind, 2 quadrierbar, so folgt: 2 = J (f = J (f + J 2 (f Korollar 3.7 Seien A R n quadrierbar. ann ist die charakteristische Funktion χ A Riemann- ntegrierbar und es gilt: χ A (xdx = A Beweis: χ A ist integrierbar über A und \ A. A und \ A sind disjunkt. Lemma 3.6 liefert: χ A (xdx = χ A (xdx + χ A (xdx = dx = A A \A A 6
7 Lemma 3.8 Sei R n quadrierbar. st f R( mit m f(x M, x und φ : [m, M] R eine Lipschitz-stetige Funktion, so ist auch φ f Riemann-ntegrierbar. ies impliziert auch, dass mit f, g R( auch die Funktionen f, f +, f, fg, max{f, g}, min{f, g} R(. Falls inf x f(x > ist, ist ferner auch f R(. Zum Nachweis von fg R( und max{f, g}, min{f, g} R( verwenden wir die Beziehungen (wobei ϕ(x = x 2 auf [m, M] Lipschitz-stetig ist 4fg = ((f + g 2 + (f g 2, max{f, g} = f + (g f +, min{f, g} = f + (g f und die Linearität des Riemann-ntegrals. Lemma 3.9 (i Auf einer Jordan-Nullmenge N R n ist jede beschränkte Funktion f : N R Riemannintegrierbar mit f(xdx = N (ii Sei R n quadrierbar und f : R beschränkt. ann ist f entweder über allen drei Mengen Riemann-integrierbar oder über keiner von diesen. Falls f integrierbar ist, dann ist f(xdx = f(xdx = f(xdx. Satz 3.2 (Riemann-ntegral stetiger Funktionen Sei R n quadrierbar und f : R beschränkt und in fast überall stetig. ann ist f R(. Aus f C(, wobei C( die Menge der stetigen Funktionen ist, und sup x f(x < folgt die Riemann-ntegrierbarkeit von f. ie Aussage von Satz 3.2 lässt sich nicht herumdrehen, das heißt aus f R( folgt nicht notwendigerweise, dass die Unstetigkeitsmenge von f eine Jordan-Nullmenge ist. Analog zum eindimensionalen Fall folgt aber, dass N eine Nullmenge im schwächeren Lebesgue schen Sinne ist. Korollar 3.2 (reiecksungleichung Sei R n quadrierbar und f R(. Es gilt f(xdx f(x dx Beweis: ies folgt unmittelbar aus der Monotonie des Riemann-ntegrals. Satz 3.22 (Mittelwertsatz Sei R n quadrierbar und f R(. ann gibt es eine Zahl µ R mit inf x f(x µ sup x f(x, so dass f(xdx = µ. st darüber hinaus kompakt und zusammenhängend und f stetig, so gibt es ein ξ mit µ = f(ξ. Satz 3.23 (Vertauschung von Grenzprozessen Sei R n quadrierbar und (f k k N eine Folge von Funktionen f k R(, welche gleichmäßig gegen eine Funktion f : R konvergiert. ann ist auch f R( und es gilt: f(xdx = lim f k(xdx = lim f k (xdx k k 7
8 Beweis: Analog zum eindimensionalen Fall. Satz 3.24 (Satz von Fubini Seien x R n, y R m kompakte ntervalle mit dem kartesischen Produkt = x y R n+m und f R(. Ferner seien für jedes feste y y und x x die Funktionen f(, y bzw. f(x, Riemann-integrierbar über y bzw. x. ann sind auch die Funktionen F x (y := f(x, ydx x F y (x := f(x, ydy y Riemann-integrierbar über y bzw. x, und es gilt f(x, yd(x, y = Beispiel: Wir berechnen das ntegral J = J = 2 ( 4 3 y ( f(x, ydx dy = x x ( y f(x, ydy dx. (x+y 2 d(x, y auf dem Rechtecksgebiet := [, 2] [3, 4]: 2 (x + y 2 dy dx = = 2 ( 4 dx 3 x + y ( x + 3 x + 4 dx = (ln( x + 3 ln( x + 4 ( 25 = ln 24 Beweis: Wir betrachten die Zerlegungen Z x = { i } von x und Z y = {K j } von y, welche die Zerlegung Z = { i K y } von = x y erzeugen. Wir setzen 2 m ij := inf f, i K j M ij := sup i K y f. amit folgt m ij i f(x, ydx, i y K j und weiter m ij i i f(x, ydx = F x (y, x y K j ntegration in y-richtung über K j ergibt: ( m ij i K j F x (ydy = f(x, ydx dy, K j x i und Summation über j liefert S Z (f = m ij i K j i,j y K j ( f(x, ydx dy. x Analog für die Obersumme. S Z (f = i,j M ij i K j y ( f(x, ydx dy x 8
9 Gehen wir links zum Supremum und rechts zum nfimum bezüglich der Zerlegung Z über, so ergibt sich ( f(x, yd(x, y f(x, ydx dy y x ( f(x, ydx dy y x f(x, yd(x, y st nun f Riemann-integrierbar über = x y, so stimmen die linke und rechte Seite mit dem ntegral von f über überein und es folgt die Richtigkeit der Behauptung. Für die vertauschte ntegrationsfolge gehen wir analog vor. ie Aussage des Satzes von Fubini lässt sich verallgemeinern für f(x,..., x n auf = n. Transformation von ntegralen Wir rekapitulieren zunächst das Ergebnis für eine imension. ϕ sei dabei stetig differenzierbar. = [a, b] R, ϕ( = [α, β] R, ϕ >, und falls ϕ(a = α, ϕ(b = β β α f(ydy = ϕ(b ϕ(a f(ydy = b a f(ϕ(xϕ (xdx ϕ <, und falls ϕ(a = β, ϕ(b = α β α f(ydy = ϕ(a ϕ(b f(ydy = ϕ(b ϕ(a f(ydy = b a f(ϕ(x( ϕ (xdx n beiden Fällen gilt also für ϕ (x ϕ( f(ydy := β α f(ydy = b a f(ϕ(x ϕ (x dx =: f(ϕ(x ϕ (x dx as heißt: dy = ϕ (x dx Für ϕ(x = ax + b dy = a dx Wir wissen auch, dass für R n quadrierbar, φ(x = Ax + b: φ( = det A 9
10 Satz 3.25 ie Menge R n sei offen und quadrierbar und die Funktion φ : R n stetig differenzierbar, injektiv und Lipschitz-stetig. ann ist die Menge φ( quadrierbar, für jede Funktion f R(φ( ist die Funktion F := f(φ( det φ ( : R Riemann-integrierbar, und für jede quadrierbare Teilmenge M gilt die Substitutionsregel f(ydy = f(φ(x det φ (x dx φ(m Bei Setzung f folgt für die nhalte φ(m = Beispiel: (Ebene Polarkoordinaten φ(m M dy = M det φ (x dx y (x, y r θ x urch die auf der ganzen (r, θ-ebene definierte Abbildung (x, y = φ(r, θ := (r cos(θ, r sin(θ wird der offene Streifen S der (r, θ-ebene bijektiv auf die offene Menge B := φ(s der (x, y-ebene abgebildet, wobei S :={(r, θ : r R +, θ (, 2π} φ(s =R 2 \ {(x, : x } ie Abbildung φ ist auf S ein iffeomorphismus mit stetiger Jacobi-Matrix. ( cos θ r sin θ J θ (r, θ =, sin θ r cos θ det φ (r, θ = r >, (r, θ S. φ ist Lipschitz-stetig auf beschränkten Teilmengen von S φ(r, θ φ( r, θ 2 φ(r, θ φ( r, θ 2 + φ( r, θ φ( r, θ 2 = ( (r r cos(θ 2 + (r r sin(θ ( r(cos θ cos θ 2 + r(sin θ sin θ r r + 2 r θ θ 2 max{, r } (r r, θ }{{} θ 2 =:L ie beschränkte, offene Menge K r ( \ {(x,, x } S ist das Bild des offenen Rechtecks Q :={(r, θ, R 2 : < r < R, < θ < 2π} =(, R (, 2π
11 und es gilt K R ( Für f erhalten wir f(x, yd(x, y T ransformation = K R ( := Beispiel: (Zylinder-Koordinaten K r( d(x, y = F ubini = f(r cos(θ, r sin(θrd(r, θ Q 2π R 2π R rdrdθ = f(r cos(θ, r sin(θrdrdθ 2π 2 R2 dθ = πr 2 (x, y, z (r, θ, z ie Abbildung φ(x, y, z := (r cos(θ, r sin(θ, z und die offene Menge Z := S R = {(r, θ, z : r R +, θ (, 2π, z R} wird bijektiv auf die Menge φ(z abgebildet, mit S R 2 wie im vorherigen Beispiel definiert. as Bild von Z ist der ganze R 3. ie Abbildung ist Lipschitz-stetig auf beschränkten Teilmengen und es gilt det(φ (r, θ, z = r > Für Z R,H ( = {(r, θ, z : r (, R, θ (, 2π, z (, H} Z gilt Z R,H ( f(x, y, zd(x, y, z = H 2π R f(r cos(θ, r sin(θ, zrdrdθdz amit erhalten wir Z R,H ( := d(x, y, z Z R,H( = = H 2π R H 2π =πr 2 H rdrdθdz 2 R2 dθdz er Kreiszylinder ist ein Spezialfall eines Rotationskörpers: Seien [a, b] R ein kompaktes ntervall, ϕ[a, b] R + eine stetige Funktion und ϕ := {(x, y, z R 2 [a, b] : x 2 + y 2 ϕ(z 2 } b 2π ϕ(z b 2π ϕ = d(x, y, z = rdrdθdz = ϕ a a 2 ϕ(z2 dθdz Korollar 3.26 as Volumen ϕ des Rotationskörpers in R 3 mit der Randkurve x = ϕ(z, z [a, b], ist bestimmt durch ϕ = π b a ϕ(z 2 dz
12 3.3 Uneigentliches Riemann-ntegral efinition 3.27 Für eine Menge M R n heißt eine monoton wachsende Folge (M k k N von quadrierbaren Teilmengen ausschöpfend, wenn für jede r-kugel gilt M M 2 M 3 M k M K r ( := {x R n : x 2 < r} lim (M K r( \ M k a = k ie Existenz einer ausschöpfenden Folge (M k k N für die Menge M impliziert die Quadrierbarkeit der Menge M K r (. m Fall M = R n bilden zum Beispiel die Kugeln K r ( ausschöpfende Folgen. st M quadrierbar und p M, so ist die Folge M k := M \ K (p ausschöpfend. k efinition 3.28 Sei R n eine beliebige Menge (nicht notwendigerweise beschränkt. Eine Funktion f : R heißt über uneigentlich Riemann-integrierbar, wenn gilt f(x dx < wobei Q f := {M : M quadrierbar, f R(M} sup M Q f M und wenn es eine bezüglich ausschöpfende Folge von Mengen k Q f gibt mit f(xdx := lim f(xdx. k k er Limes heißt dann das uneigentliche Riemann-ntegral von f über. Satz 3.29 Seien R n eine beliebige Menge und f : R uneigentlich Riemann-integrierbar. ann ist für jede ausschöpfende Folge ( k k N f(xdx = lim f(xdx, k k das heißt das uneigentliche Riemann-ntegral ist unabhängig von der gewählten ausschöpfenden Folge. Beispiel: M = [, ] 2, J = M x d(x, y ie Mengen M k := {(x, y M, x k } bilden eine ausschöpfende Folge von M. Für diese gilt nach dem Satz von Fubini: M k x d(x, y = ( k dx dy = x (2 x dy = 2 2 k k Für k erhalten wir M k x d(x, y 2 = M x d(x, y 2
13 2 M = R 2, J = R 2 e x 2 2 dx K k ( e x 2 2 dx = 2π = k 2π e r2 rdrdθ ( = π( e k2 π k 2 e r2 k dθ 3.4 Parameterabhängige ntegrale Wir betrachten F (x := y f(x, ydy J = lim k π( e k2 = π x x, x R m, y R n Satz 3.3 Seien x R m, y R n quadrierbar und y kompakt. ann gilt (i st f in x y stetig, so ist F in x stetig. (ii st x offen und sind f und x f stetig in x y, so ist F in x stetig partiell differenzierbar, und es gilt: F (x = x f(x, ydy x x y (iii st x offen und ist f in x y k-mal stetig differenzierbar bezüglich x, so ist F k-mal stetig partiell differenzierbar in x Beispiel: F (x = y x dy = yx+ x + y= y= = x + f(x, y = y x ist stetig auf R + [, ] und erfüllt die Voraussetzungen des Satzes 3.3. Also kann nach x abgeleitet werden. Wir nutzen das, um y x ln(ydy zu berechnen. Weil y x = e x ln(y d, dx yx = e x ln(y ln(y = y x ln(y, gilt dann: y x ln(ydy = ( d dx yx dy = Satz3.3 d dx y x dy = F (x = (x + 2 Korollar 3.3 Eine auf einer offenen Kugel B R 3 stetig differenzierbare Vektorfunktion v : B R 3 ist genau dann Gradient einer stetig differenzierbaren Funktion f : B R (das heißt v = f, wenn v = gilt. Beweis: 3
14 ( Wenn auf der Kugel eine Funktion f C n (B existiert mit v = f i v j = i j f = j i f = j v j, i, j =,..., 3 das heißt v = ( 2 v 3 3 v 2, 3 v v 3, v 2 2 v = ( Sei nun v = auf B = B r ( das heißt j v i = i v j. Wir definieren für x B eine Funktion n ( f(x := v i (txdt x i j= Nach Satz 3.3 ist f : B R stetig differenzierbar und Bei Berechnung von für festes x B folgt das heißt j f(x = = 3.5 Aufgaben zu Kapitel 3 n ( j i= ( t v i (txdt x i + n ( v i (txdt j x i i= n ( j v i (txx i + v j (tx dt i= d dt (tv j(tx = v j (tx + t d dt v j(tx n = v j (tx + t ( i v j (txx i = v j (tx + t i= n ( j v i (txx i i= d j f(x = dt (tv j(tx dt = tv j (tx t= t= = v j (x f(x = v(x. Aufgabe (Berechnung von ntegralen a Sei := [; ] 2 ein Rechteck und f : R gegeben durch f(x = x x 2. Berechnen Sie f(x dx zunächst mithilfe der Approximation durch Ober- und Untersummen, d. h. ohne Verwendung des Satzes von Fubini. Berechnen Sie dann das ntegral erneut mit dem Satz von Fubini. b Sei := [ ; ] 3 ein Quader und g : R, gegeben durch g(x = sin(x 2 x 2 cos(x 2 x 2 3e x x 3, eine stetige Funktion auf diesem Quader. Berechnen Sie g(x dx. (Tipp: Untersuchen Sie Teile des ntegranden auf Symmetrieeigenschaften und nutzen Sie diese geschickt. 4
15 Aufgabe 2 (Rotationskörper im R 3 a Sei r : [a; b] R eine stetige Funktion. ndem man die Fläche {(x, y, z R 3 a x b, y =, z r(x} um die x-achse rotieren lässt, entsteht ein Körper K. Zeigen Sie, dass für dessen Volumen gilt: V (K = π b a r(x 2 dx. b Berechnen Sie mithilfe der Formel aus Aufgabenteil a folgende Volumina: (i as Volumen einer Kugel mit Radius R um den Koordinatenursprung. (ii as Volumen eines Kreiskegels mit Höhe h und Grundkreisradius R, dessen Spitze im Koordinatenursprung und dessen Achse in der positiven x-achse liegt. Aufgabe 3 (Jordan-Nullmengen Sei R n ein n-dimensionales (abgeschlossenes ntervall, und seien f, g : R Riemannintegrierbare Funktionen. Zeigen Sie: a st f(x = g(x für alle x mit einer dichten Teilmenge, so folgt f(x dx = g(x dx. b st B eine Menge vom Volumen und gilt f(x = g(x für alle x \ B, so folgt f(x dx = g(x dx. Aufgabe 4 (ntegrabilität von Funktionen Seien R n ein n-dimensionales (abgeschlossenes ntervall und R( der Vektorraum der Riemannintegrierbaren Funktionen auf. Zeigen Sie: a st f R( mit m f(x M für alle x sowie ϕ : [m; M] R Lipschitz-stetig, so ist auch ϕ f R(. b st ε > und f R( mit f(x ε für alle x, so ist f R(. c st f R(, so ist auch f 2 R(. Aufgabe 5 (er betrügerische Schokoladenfabrikant Einem betrügerischen Nikolaushersteller, der Nikoläuse aus Schokolade mit kegelförmigem Rumpf { R Nik := x = (x, x 2, x 3 R 3 ( x 3, x 2 + x 2 2 x } und Pappkopf anfertigt, ist es nach jahrelanger intensiver Forschung gelungen, die Produktionskosten durch Beimischung von Mehl zur Schokolade deutlich zu verringern. Genialerweise fällt der Mehlanteil m an der Schokolade nach außen hin exponentiell ab, d. h. ( m : R Nik R, x = (x, x 2, x 3 exp x 2 + x2 2. adurch verheißt der Anblick der Nikoläuse weiterhin ungetrübte Gaumenfreude. Berechnen Sie nun die Minderung der tatsächlichen Gaumenfreude, d. h. die Volumenprozent Mehl im Schokorumpf R Nik, also m(x dx. R Nik R Nik 5
16 Aufgabe 6 (Polarkoordinaten a Zeigen Sie, dass die Einheitskugel K (n ( := {x R n x 2 < } des R n quadrierbar ist. (Tipp: Argumentieren Sie mit Lemma 3.6 und Satz 3.7 (Aussagen über Nullmengen aus der Vorlesung. b Zeigen Sie, dass für die dreidimensionale Kugel K (3 R ( mit Hilfe der folgenden Abbildung Φ (sog. räumliche Polarkoordinaten (x, x 2, x 3 = Φ(r, ϑ, ϕ := (r cos(ϑ sin(ϕ, r sin(ϑ sin(ϕ, r cos(ϕ für eine Riemann-integrierbare Funktion f : R 3 R gilt: K (3 R ( f(x, x 2, x 3 d(x, x 2, x 3 = π 2π R f(φ(r, ϑ, ϕr 2 sin(ϕ d(r, ϑ, ϕ. c Berechnen Sie in mehreren Teilschritten unter Angabe aller verwendeten Sätze das uneigentliche ntegral K (3 ( x α dx R { } 2 in Abhängigkeit von α R. Aufgabe 7 (Berechnung von ntegralen a Sie wissen aus der Vorlesung: R 2 e x 2 2 dx = π. Zeigen Sie damit: e x2 dx = π. b Sei A R n n eine symmetrische, positiv definite Matrix. Berechnen Sie: lim e Ax,x dx. a [ a;a] n Hier ist, das Standard-Skalarprodukt des R n. (Tipp: Argumentieren Sie mit Mitteln der linearen Algebra. c Berechnen Sie das Volumen des Ellipsoids E = {x R 3 Ax, x }. 6
3 Das n-dimensionale Integral
3 Das n-dimensionale Integral Ziel: Wir wollen die Integrationstheorie für f : D R n R entwickeln. Wir wollen den Inhalt (beziehungsweise das Maß ) M einer Punktmenge des R n definieren für eine möglichst
15. Bereichsintegrale
H.J. Oberle Analysis III WS 212/13 15. Bereichsintegrale 15.1 Integrale über uadern Ziel ist die Berechnung des Volumens unterhalb des Graphen einer Funktion f : R n D R, genauer zwischen dem Graphen von
Das mehrdimensionale Riemann-Integral. 1. Volumenintegrale
Das mehrdimensionale Riemann-Integral. Volumenintegrale Es sei ein uader im R n gegeben durch := [a, b ] [a 2, b 2 ] [a n, b n ] = {(x,... x n ) a j x j b j } mit rellen Zahlen a j, b j, j =,... n. Offenbar
Rückblick auf die letzte Vorlesung
Rückblick auf die letzte Vorlesung 1. Integration (Fortsetzung) 2. Existenz von Integralen auf Quadern und allgemeineren Mengen 3. Satz von Fubini 4. Berechnung von Integralen 5. Volumina 6. Normalgebiete
Maß- und Integrationstheorie
Prof. H.C. Grunau E. Sassone 1 15.10.2002 1.1 Aufgabe Maß- und Integrationstheorie WS 2002/03 Gegeben seien diese 4 Operationen über Mengen:,, \ und (symmetrische ifferenz) [A B = (A \ B) (B \ A)] 1 Wenn
ANALYSIS 3. Carsten Schütt WS 2008/9
1. Es sei f : R 3 R 3 durch f 1 (r, φ 1,φ 2 ) = r cos φ 1 f 2 (r, φ 1,φ 2 ) = r sin φ 1 cos φ 2 f 3 (r, φ 1,φ 2 ) = r sin φ 1 sin φ 2 gegeben. Für welche (r, φ 1,φ 2 ) ist f lokal invertierbar? Ist f global
Liste wichtiger Stammfunktionen
Liste wichtiger Stammfunktionen Funktion Stammfunktion x n, x ln(x) n R \ { } n + xn+ ln( x ) x ln(x) x a x, a > sin(x) cos(x) sin 2 (x) cos 2 (x) x 2 x 2 a x ln(a) cos(x) sin(x) (x sin(x) cos(x)) 2 (x
Lösungen zu Übungsblatt 9
Analysis : Camillo de Lellis HS 007 Lösungen zu Übungsblatt 9 Lösung zu Aufgabe 1. Wir müssen einfach das Integral 16 (x + y d(x, y x +y 4 ausrechnen. Dies kann man einfach mittels Polarkoordinaten, da
Zusammenfassung der Lebesgue-Integrationstheorie
Zusammenfassung der Lebesgue-Integrationstheorie Das Lebesguesche Integral verallgemeinert das Riemannsche Integral. Seine Vorteile liegen für unsere Anwendungen vor allem bei den wichtigen Konvergenzsätzen,
Meßbare Funktionen. bilden die Grundlage der Integrationstheorie. Definition 24.1 :
24 Meßbare Funktionen bilden die Grundlage der Integrationstheorie. Definition 24. : Sei X eine beliebige Menge, Y ein topologischer Raum, λ ein Maß auf X. f : X Y heißt λ-messbar, falls f (Ω) λ-messbar
8 Beispiele von Koordinatentransformationen
8 Beispiele von Koordinatentransformationen Wir diskutieren nun diejenigen Koordinatentransformationen, die in der Praxis wirklich gebraucht werden (ebene und räumliche Polarkoordinaten sowie Zylinderkoordinaten).
Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure
Mathematik für Physiker, Informatiker und Ingenieure Folien zu Kapitel IV SS 2010 G. Dirr INSTITUT FÜR MATHEMATIK UNIVERSITÄT WÜRZBURG [email protected] http://www2.mathematik.uni-wuerzburg.de
Integration über allgemeine Integrationsbereiche.
Integration über allgemeine Integrationsbereiche. efinition: Sei R n eine kompakte und messbare Menge. Man nennt Z = { 1,..., m } eine allgemeine Zerlegung von, falls die Mengen k kompakt, messbar und
1 Verbandstheorie. Aufgabensammlung. Höhere Mathematik für Physiker III Wintersemester 2014
Aufgabensammlung Höhere Mathematik für Physiker III Wintersemester 2014 1 Verbandstheorie 1. Aufgabe: (a) Sei f C(R) eine stetige Funktion. Wenn Rf(x)φ(x)dx = 0 für alle Testfunktionen φ Cc (R) gilt, dann
Lebesgue-Integral und L p -Räume
Lebesgue-Integral und L p -Räume Seminar Integraltransformationen, WS 2012/13 1 Treppenfunktionen Grundlage jedes Integralbegriffs ist das geometrisch definierte Integral von Treppenfunktionen. Für A R
Analysis III Wintersemester 2003/2004. W. Ebeling
Analysis III Wintersemester 2003/2004 W. Ebeling 1 c Wolfgang Ebeling Institut für Algebraische Geometrie Leibniz Universität Hannover Postfach 6009 30060 Hannover E-mail: [email protected]
Lösungsvorschlag Klausur MA9802
Lehrstuhl für Numerische Mathematik Garching, den 3.8.22 Prof. Dr. Herbert Egger Dr. Matthias Schlottbom Lösungsvorschlag Klausur MA982 Aufgabe [3 + 3 Punkte] Berechnen Sie, falls existent, die folgenden
Höhere Mathematik Vorlesung 4
Höhere Mathematik Vorlesung 4 März 217 ii In der Mathematik versteht man die inge nicht. Man gewöhnt sich nur an sie. John von Neumann 4 as oppelintegral Flächen, Volumen, Integrale Ob f für a x b definiert
Lösung zu Kapitel 5 und 6
Lösung zu Kapitel 5 und 6 (1) Sei f eine total differenzierbare Funktion. Welche Aussagen sind richtig? f ist partiell differenzierbar f kann stetig partiell differenzierbar sein f ist dann immer stetig
Lösung zu den Übungsaufgaben zur Lebesgueschen Integrationstheorie. Tobias Ried
Lösung zu den Übungsaufgaben zur Lebesgueschen Integrationstheorie Tobias Ried. März 2 2 Aufgabe (Messbarkeit der Komposition zweier Abbildungen). Seien (X, A), (Y, B) und (Z, C) Messräume und f : (X,
4 Das Riemann-Integral im R n
$Id: nintegral.tex,v 1.7 2012/11/20 16:08:44 hk Exp hk $ 4 Das Riemann-Integral im R n 4.1 Das n-dimensionale Riemann-Integral In der letzten Sitzung hatten wir die Definition des n-dimensionalen Riemann-Integrals
A. Maß- und Integrationstheorie
A. Maß- und Integrationstheorie Im folgenden sind einige Ergebnisse aus der Maß- und Integrationstheorie zusammengestellt, die wir im Laufe der Vorlesung brauchen werden. Für die Beweise der Sätze sei
10 Der Satz von Fubini
er Satz von Fubini ie Bezeichnungen seien wie in den Paragraphen 8 und 9. Satz. (Satz von Tonelli Es sei f : d [, + ] messbar. (Aus 8 folgt dann, dass f, f y messbar sind, wobei klar ist, dass f, f y sind.
2 Allgemeine Integrationstheorie
2 Allgemeine Integrationstheorie In diesem Abschnitt ist (,S,µ) ein Maßraum, und wir betrachten R immer mit der σ Algebra B(R). Ziel ist es, messbare Funktionen f : R zu integrieren. Das Maß µ wird uns
Kapitel A. Konstruktion und Eigenschaften von Integralen
Kapitel A Konstruktion und Eigenschaften von Integralen Inhalt dieses Kapitels A000 Wie misst man Flächen- und Rauminhalt? Absolut integrierbare Funktionen Integration: Theorie und Anwendung A001 Bildquelle:
Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 2015/16): Differential und Integralrechnung 3
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 25/6): Differential und Integralrechnung 3 3. (Herbst 2, Thema 3, Aufgabe 2) Gegeben ist für m R die Funktion f m : ], 2π[ R; f m (x) = Folgende Tatsachen
Formelsammlung Analysis I & II
Formelsammlung Analysis I & II Wichtige eindimensionale Integrale: { x s dx = s+ xs+ + C falls s log x + C falls s = exp(x dx = exp(x + C cos(x dx = sin(x + C sin(x dx = cos(x + C sinh(x dx = cosh(x +
Analysis I. Guofang Wang , Universität Freiburg
Universität Freiburg 10.1.2017, 11.1.2017 Definition 1.1 (Ableitung) Die Funktion f : I R n hat in x 0 I die Ableitung a R n (Notation: f (x 0 ) = a), falls gilt: f(x) f(x 0 ) lim = a. (1.1) x x 0 x x
Ferienkurs in Maß- und Integrationstheorie
Zentrum Mathematik Technische Universität München Dipl. Math. Wolfgang Erb WS 9/ Übungsblatt Ferienkurs in Maß- und Integrationstheorie Aufgabe. (σ-algebren Sei eine Menge und A eine σ-algebra in. Seien
4 Messbare Funktionen
4 Messbare Funktionen 4.1 Definitionen und Eigenschaften Definition 4.1. Seien X eine beliebige nichtleere Menge, M P(X) eine σ-algebra in X und µ ein Maß auf M. Das Paar (X, M) heißt messbarer Raum und
Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 2016/17): Differential und Integralrechnung 3
Dr. Erwin Schörner Klausurenkurs zum Staatsexamen (WS 206/7): Differential und Integralrechnung 3 3. (Herbst 20, Thema 3, Aufgabe 2) Gegeben ist für m R die Funktion f m : ], 2π[ R; f m (x) = Folgende
Probeklausur zur Analysis 2, SoSe 2017
BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL 21717 Fakultät 4 - Mathematik und Naturwissenschaften Prof N V Shcherbina Dr T P Pawlaschyk wwwkanauni-wuppertalde Probeklausur zur Analysis 2, SoSe 217 Hinweis Die Lösungen
ist ein n-dimensionaler, reeller Vektorraum (vgl. Lineare Algebra). Wir definieren auf diesem VR ein Skalarprodukt durch i y i i=1
24 14 Metrische Räume 14.1 R n als euklidischer Vektorraum Die Menge R n = {(x 1,..., x n ) x i R} versehen mit der Addition und der skalaren Multiplikation x + y = (x 1 + y 1,..., x n + y n ) λx = (λx
Ferienkurs Analysis 3 für Physiker. Integration im R n
Ferienkurs Analysis 3 für Physiker Integration im R n Autor: Benjamin Rüth Stand: 16. ärz 214 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Definition des Riemann-Integrals über Quadern 3
Konversatorium zu Lineare Algebra und Analysis Analysis - Übungsbeispiele
Univ.-Prof. Dr. Radu Ioan Boţ, Axel Böhm Konversatorium zu Lineare Algebra und Analysis Analysis - Übungsbeispiele SS18 A1. Sei f : [, + ) R so, dass und dass ein M existiert mit Zeigen Sie, dass f(s +
Lösungen der Übungsaufgaben von Kapitel 3
Analysis I Ein Lernbuch für den sanften Wechsel von der Schule zur Uni 1 Lösungen der Übungsaufgaben von Kapitel 3 zu 3.1 3.1.1 Bestimmen Sie den Abschluss, den offenen Kern und den Rand folgender Teilmengen
Klausur zur Höheren Mathematik IV
Düll Höhere Mathematik IV 8. 1. 1 Klausur zur Höheren Mathematik IV für Fachrichtung: kyb Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise: Bearbeitungszeit: 1 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: 1 eigenhändig beschriebene
Übungen zur Analysis II für Physiker Universität Regensburg, Sommersemester 2012 Dr. Nicolas Ginoux / Dr. Mihaela Pilca Übungsblatt 5 - Musterlösung
Übungen zur Analysis II für Physiker Universität Regensburg, Sommersemester 0 r. Nicolas Ginou / r. Mihaela Pilca Übungsblatt 5 - Musterlösung. Aufgabe Sei f die Abbildung f : R R, f(r, φ) = (r cos φ,
3 Lebesgue-Integration im IR n
33 3 Lebesgue-Integration im IR n 3.1 Vorbemerkung Zuerst eine heuristische Betrachtung: Wir betrachten eine nichtnegative stetige Funktion f(x, y, die über einem kompakten, also beschränkten und abgeschlossenen
Mathematik für Anwender II
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2012 Mathematik für Anwender II Vorlesung 57 Die ransformationsformel für Integrale Wir kommen zur ransformationsformel für Integrale, wofür wir noch eine Bezeichnung
3 Volumenintegrale und Transformationsformel
3 Volumenintegrale und Transformationsformel Nachdem wir uns in den ersten beiden Kapiteln mit recht abstrakten Konstruktionen beschäftigt haben, wenden wir uns nun der Berechnung konkreter Lebesgue Integrale
4 Das Riemann-Integral im R n
$Id: nintegral.tex,v 1.11 2012/11/27 14:07:09 hk Exp hk $ 4 Das Riemann-Integral im R n 4.3 Jordan-meßbare engen In der letzten Sitzung hatten wir schließlich das n-dimensionale Riemann-Integral auch auf
13 Das Riemann-Integral für Funktionen mehrerer
13 Das Riemann-ntegral für Funktionen mehrerer Veränderlicher n diesem Kapitel kommen wir zur Definition und wesentlichen Eigenschaften des Riemann-ntegrals für Funktionen mehrerer Veränderlicher Genauso,
2.6 Der Satz von Fubini
1 2.6 Der Satz von Fubini Unser Ziel ist der Beweis des folgenden Ergebnisses. 6.1. Satz von Fubini Sei f : R n+m R integrierbar. Dann gibt es eine Nullmenge N R m, so dass gilt: 1. Für alle y R m \ N
Analysis I. Guofang Wang Universität Freiburg
Universität Freiburg 30.11.2016 5. Teilmengen von R und von R n Der R n ist eine mathematische Verallgemeinerung: R n = {x = (x 1,..., x n ) : x i R} = } R. {{.. R }. n mal Für x R ist x der Abstand zum
Vorlesung Mathematik für Ingenieure II (Sommersemester 2008)
Vorlesung Mathematik für Ingenieure II (Sommersemester 8) Kapitel : Differenzialrechnung R n R m Volker Kaibel Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Version vom 8. Mai 8) Differenzialrechnung R R 4
Misterlösung zur Klausur zur Vorlesung Analysis I, WS08/09, Samstag, (Version C)
Misterlösung zur Klausur zur Vorlesung Analysis I, WS08/09, Samstag, 14..009 (Version C Vokabelbuch In diesem Teil soll getestet werden, inwieweit Sie in der Lage sind, wichtige Definitionen aus der Vorlesung
Übungen zu Höhere Analysis und elementare Differentialgeometrie, WS 2015
Übungen zu Höhere Analysis und elementare ifferentialgeometrie, WS 215 Ulisse Stefanelli 27. Januar 216 1 Wiederholung 1. Berechnen Sie die folgenden unbestimmten Integrale dx (arctan x) 3 (log x) 2 (2
Grundlagen der Mathematik (BSc Maschinenbau)
Priv.-Doz. Dr. J. Ruppenthal Wuppertal, 5.9.7 Grundlagen der Mathematik (BSc Maschinenbau) Aufgabe. (6+8+6 Punkte) a) Zeigen Sie durch Induktion nach n N: n (k ) = n k= b) Stellen Sie die folgenden Mengen
9. Übung zur Maß- und Integrationstheorie, Lösungsskizze Aufgaben
9. Übung zur aß- und Integrationstheorie, Lösungsskizze Aufgaben A 50 (Eine Flächenberechnung mit dem Cavalierischen Prinzip). Es seien a, b > 0 und : { (x, y) R 2 : (x/a) 2 + (y/b) 2 1 }. (a) Skizzieren
Analysis 2. Vorlesungsausarbeitung zum SS von Prof. Dr. Klaus Fritzsche. Inhaltsverzeichnis
Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal Fachbereich Mathematik Analysis 2 Kapitel 3 Integrationstheorie Vorlesungsausarbeitung zum SS 2001 von Prof Dr Klaus Fritzsche Inhaltsverzeichnis 1 Maßtheorie
Analysis II (FS 2015): MEHRFACHE INTEGRALE
Analysis II (FS 2015): MEHRFACHE INTEGRALE Dietmar A. Salamon ETH-Zürich 27. April 2015 Zusammenfassung Das Ziel dieses Manuskriptes ist es, das Riemannsche Integral einer Funktion von mehreren Variablen
(u, v) z(u, v) u Φ(u, v) (v = const.) Parameterlinie v = const. v Φ(u, v) (u = const.) Parameterlinie u = const.
13 Flächenintegrale 64 13 Flächenintegrale Im letzten Abschnitt haben wir Integrale über Kurven betrachtet. Wir wollen uns nun mit Integralen über Flächen beschäftigen. Wir haben bisher zwei verschiedene
Übungen zu Analysis, SS 2015
Übungen zu Analysis, SS 215 Ulisse Stefanelli 15. Juni 215 1 Wiederholung 1. Untersuchen Sie das Verhalten der folgenden Folgen a n = n 2 cosh(1/n), b n = ln(ln(n))/n, c n = (2 n n 2 )/n!, 2. Stellen Sie
TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN
Prof. Dr. Michael Wolf Daniel Stilck rança Stefan Huber Zentralübung TECHNISCHE UNIVESITÄT MÜNCHEN Zentrum Mathematik Mathematik 4 für Physiker (Analysis 3) MA924 Z3.. Polardarstellung quadratischer Matrizen
Mathematik für Ingenieure A III Wintersemester 2008
1 / 61 Mathematik für Ingenieure A III Wintersemester 2008 J. Michael Fried Lehrstuhl Angewandte Mathematik III 17.10.2008 2 / 61 Wiederholung Parameterintegrale Zweidimensionale Riemann Integrale 3 /
Vorlesung Der Satz von Fubini. 6.2 Der Satz von Beppo Levi 6.1. DER SATZ VON FUBINI 33
6.1. DER SATZ VON FUBINI 33 Vorlesung 6 6.1 Der Satz von Fubini Das Lebesgue-Integralkann natürlichauchüber mehrdimensionale Gebiete definiert werden. Wir haben uns hier auf den eindimenionalen Fallbeschränkt.
Analysis I. 4. Beispielklausur mit Lösungen
Fachbereich Mathematik/Informatik Prof. Dr. H. Brenner Analysis I 4. Beispielklausur mit en Aufgabe 1. Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe. (1) Eine bijektive Abbildung f: M N. () Ein
Mathematik III. Vorlesung 74. Folgerungen aus dem Satz von Fubini. (( 1 3 x3 1 2 x2 y +2y 3 x) 1 2)dy. ( y +2y y +4y3 )dy
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2010/2011 Mathematik III Vorlesung 74 Folgerungen aus dem Satz von Fubini Beispiel 74.1. Wir wollen das Integral der Funktion f :R 2 R, (x,y) x 2 xy +2y 3, über dem Rechteck
Analysis 3. Weihnachtsblatt Prof. Dr. H. Koch Dr. F. Gmeineder Besprechung: TBC, Januar Aufgabe 1: (Besonders prüfungsrelevant)
Analysis 3 04.12.2018 Prof. Dr. H. och Dr. F. Gmeineder Besprechung: TBC, Januar 2019 Weihnachtsblatt Aufgabe 1: (Besonders prüfungsrelevant) Aufgabe 2: Sei Ω eine Menge und Σ eine σ-algebra auf Ω. Seien
Transformation mehrdimensionaler Integrale
Transformation mehrdimensionaler Integrale Für eine bijektive, stetig differenzierbare Transformation g eines regulären Bereiches U R n mit det g (x), x U, gilt für stetige Funktionen f : f g det g du
12 Der Gaußsche Integralsatz
12. Der Gaußsche Integralsatz 1 12 Der Gaußsche Integralsatz Das Ziel dieses Abschnitts ist die folgende zentrale Aussage der mehrdimensionalen Analysis und der Theorie der partiellen Differentialgleichungen:
3 Messbare Funktionen
3. Messbare Funktionen 1 3 Messbare Funktionen Sei (, A, µ) ein beliebiger Maßraum. Definition. ine Funktion f : R = [, + ] heißt messbar (bezüglich A), falls die Menge {f < c} = {x : f(x) < c} = f 1 ([,
Mehrdimensionale Integration
Kapitel C Mehrdimensionale Integration h s r h h r h r Inhalt dieses Kapitels C000 1 Der Satz von Fubini 3 Aufgaben und Anwendungen 1 Vertauschen von Integral und Reihe Mehrdimensionale Integration #Der
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis II FS 2018 Prof. Manfred Einsiedler. Lösung 11
D-MATH, D-PHYS, D-CHAB Analysis II FS 218 Prof. Manfred Einsiedler Lösung 11 Hinweise 1. Kehren Sie die Integrationsreihenfolge um. Um dabei die korrekten Grenzen zu finden, skizzieren Sie den Integrationsbereich.
Übungen Analysis I WS 03/04
Blatt Abgabe: Mittwoch, 29.0.03 Aufgabe : Beweisen Sie, daß für jede natürliche Zahl n gilt: n ( ) n (x + y) n = x i y n i, i (b) n ν 2 = ν= i=0 n(n + )(2n + ), 6 (c) 2 3n ist durch 7 teilbar. Aufgabe
Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung. Lösungen zur Probeklausur 2.
Adµ Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Institut für Analysis, Dynamik und Modellierung Blatt Probeklausur 2 Lösungen zur Probeklausur 2 Aufgabe 1 1. Formulieren Sie den Satz von Taylor
11. Übungsblatt zur Mathematik II für MB
Fachbereich Mathematik Prof. Dr. U. Reif R. Hartmann, T. Koch SS 8.6.. Übungsblatt zur Mathematik für MB Aufgabe 5 ntervall im R egeben sei das ntervall { (x, y, z) R : π x π, y, z π}. Berechnen Sie x
Übungen zu Grundbegriffe der Topologie
Übungen zu Grundbegriffe der Topologie A. Čap Wintersemester 2018 (1) Wiederholen Sie die Definition des Durchschnittes i I A i einer beliebigen Familie {A i : i I} von Mengen und zeigen Sie, dass für
Aufgaben zu Kapitel 25
Aufgaben zu Kapitel 5 Aufgaben zu Kapitel 5 Verständnisfragen Aufgabe 5. Mit W R 3 bezeichnen wir das Gebiet, das von den Ebenen x, x, x 3 und der Fläche x 3 x + x, x, x begrenzt wird. Schreiben Sie das
Analysis II. Aufgaben zum Stoff der Analysis I und II Lösungsvorschlag
Prof Dr H Garcke, D Depner SS 9 NWF I - Mathematik 1979 Universität Regensburg Aufgabe 1 Analysis II Aufgaben zum Stoff der Analysis I und II Lösungsvorschlag i Erinnern Sie sich an die Konvergenzkriterien
Klausur HM II/III F 2003 HM II/III : 1
Klausur HM II/III F 3 HM II/III : Aufgabe : (7 Punkte) Untersuchen Sie die Funktion f : R R gegeben durch x 3 y 3 f(x, y) x + y sin, (x, y) (, ) x + y, (x, y) (, ) auf Stetigkeit und Differenzierbarkeit.
Lösungsvorschlag zur Übungsklausur zur Analysis I
Prof. Dr. H. Garcke, Dr. H. Farshbaf-Shaker, D. Depner WS 8/9 NWF I - Mathematik 9..9 Universität Regensburg Lösungsvorschlag zur Übungsklausur zur Analysis I Frage 1 Vervollständigen Sie die folgenden
Technische Universität München. Aufgaben Mittwoch SS 2012
Technische Universität München Andreas Wörfel Ferienkurs Analysis 2 für Physiker Aufgaben Mittwoch SS 2012 Aufgabe 1 Äquivalente Aussagen für Stetigkeit( ) Beweisen Sie folgenden Satz: Seien X und Y metrische
Vorlesung Mathematik für Ingenieure 2 (Sommersemester 2009)
1 Vorlesung Mathematik für Ingenieure 2 (Sommersemester 2009) Kapitel 10: Differenzialrechnung R n R m Volker Kaibel Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Version vom 27. März 2009) Differenzialrechnung
Die Topologie von R, C und R n
Die Topologie von R, C und R n Für R haben wir bereits eine Reihe von Strukturen kennengelernt: eine algebraische Struktur (Körper), eine Ordnungsstruktur und eine metrische Struktur (Absolutbetrag, Abstand).
Singuläre Integrale 1 Grundideen der harmonischen Analysis
Singuläre Integrale Grundideen der harmonischen Analsis Jens Hinrichsen und Annina Saluz November 2007 Motivation Ein tpisches Beispiel für ein singuläres Integral ist die Hilbert-Transformation, welche
6 Integration auf Untermannigfaltigkeiten
6 Integration auf Untermannigfaltigkeiten 6.1 annigfaltigkeiten. Eine k dimensionale C α annigfaltigkeit ist ein metrischer Raum mit einer Überdeckung {V : J} durch offene engen und Homöomorphismen ϕ :
H.J. Oberle Analysis III WS 2012/ Differentiation
H.J. Oberle Analysis III WS 2012/13 13. Differentiation 13.1 Das Differential einer Abbildung Gegeben: f : R n D R m, also eine vektorwertige Funktion von n Variablen x = (x 1,..., x n ) T, wobei D wiederum
5 Die Transformationsformel
$Id: transform.tex,v 1.6 1/1/11 15:47:59 hk Exp hk $ 5 Die Transformationsformel In der letzten Sitzung haben wir die Transformationsformel als n-dimensionale Erweiterung der bekannten Substitutionsregel
( ) ( ) < b k, 1 k n} (2) < x k
Technische Universität Dortmund Fakultät für Mathematik Proseminar Analysis Prof. Dr. Röger Benjamin Czyszczon Satz von Heine Borel Gliederung 1. Zellen und offene Überdeckungen 2. Satz von Heine Borel
Universität Ulm Abgabe: Mittwoch,
Universität Ulm Abgabe: Mittwoch, 8.5.23 Prof. Dr. W. Arendt Jochen Glück Sommersemester 23 Punktzahl: 36+4* Lösungen Halbgruppen und Evolutionsgleichungen: Blatt 2. Sei X ein Banachraum und (T (t)) t
Cauchy-Folgen und Kompaktheit. 1 Cauchy-Folgen und Beschränktheit
Vortrag zum Seminar zur Analysis, 10.05.2010 Michael Engeländer, Jonathan Fell Dieser Vortrag stellt als erstes einige Sätze zu Cauchy-Folgen auf allgemeinen metrischen Räumen vor. Speziell wird auch das
Brückenkurs Rechentechniken
Brückenkurs Rechentechniken Dr. Jörg Horst Technische Universität Dortmund Fakultät für Mathematik SS 2014 1 Vollständige Induktion Vollständige Induktion 2 Funktionenfolgen Punktweise Konvergenz Gleichmäßige
7 Integralrechnung für Funktionen einer Variablen
7 Integralrechnung für Funktionen einer Variablen In diesem Kapitel sei stets D R, und I R ein Intervall. 7. Das unbestimmte Integral (Stammfunktion) Es sei f : I R eine Funktion. Eine differenzierbare
12 Aufgaben zu linearen Funktionalen
266 12. Aufgaben zu linearen Funktionalen A B C 12 Aufgaben zu linearen Funktionalen 12.1 Stetige Funktionale (siehe auch 11.6.E, 12.2, 13.4.A) Sei E ein topologischer Vektorraum und ϕ: E K (ϕ ) linear.
Das Lebesgue-Maß im R p
Das Lebesgue-Maß im R p Wir werden nun im R p ein metrisches äußeres Maß definieren, welches schließlich zum Lebesgue-Maß führen wird. Als erstes definieren wir das Volumen von Intervallen des R p. Seien
Musterlösung Klausur zu Analysis II. Verständnisteil
Technische Universität Berlin SS 2009 Institut für Mathematik 20.07.2009 Prof. Dr. R. Schneider Fritz Krüger Sebastian Holtz Musterlösung Klausur zu Analysis II Verständnisteil 1. (a) Sei D R n konvex
Lösung zur Serie 8. x + 2x 2 sin(1/x), falls x 0, f(x) := 0, falls x = 0. = lim
Lösung zur Serie 8 Aufgabe 40 Wir zeigen in dieser Aufgabe, dass die Voraussetzung dass die Funktion in einer kleinen Umgebung injektiv sein muss, beim Satz über die Umkehrfunktion notwendig ist. Hierzu
