Granulierung & Tablettierung
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- Eugen Pohl
- vor 8 Jahren
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Transkript
1 SEMINAR AKTUELLE THEMEN Granulierung & Tablettierung Deckeln, Kleben und Gewichtsschwankungen vermeiden Februar 2018, Mannheim Die Referenten Dr. Michael Braun Boehringer Ingelheim Dr. Harald Stahl GEA Lerninhalte Fotos: GEA Grundlagen und Scale-Up in der Granulierung Wirbelschicht-Granulierung High-Shear Granulierung Walzenkompaktierung Grundlagen der industriellen Tablettierung Aufbau und Funktionen einer Tablettenpresse Hilfsstoffe und deren Eigenschaften Herstellung von MUPS-, Mehrschicht- und Brausetabletten Scale-Up von Tablettier-Prozessen Tablettierung von hochaktiven Substanzen Validierung von Tablettier-Prozessen Kontinuierliche Verfahrensweise Trouble Shooting: Lösen von Tablettier-Problemen Frank Streil TEVA Prof. Dr. Karl G. Wagner Universität Bonn Pharmaceutical Quality Training. Conferences. Services.
2 Granulierung & Tablettierung Februar 2018, Mannheim Zielsetzung Probleme in der Tablettierung, wie Deckeln, Kleben oder Gewichtsschwankungen, haben ihre Ursache oftmals in der Entwicklung und hier schon im vorgelagerten Granulier-Prozess. Ziel dieses Intensiv-Seminars ist es daher, die Zusammenhänge von Granulierung und Tablettierung aufzuzeigen, um solche Probleme von Beginn an zu vermeiden. Aber auch das im Kurs gelehrte tiefere Verständnis von Tablettier- und Granulier-Prozessen, inklusive deren Scale-Up, hilft Probleme zu verhindern oder diese in der Praxis lösen zu können. Hintergrund Granulierung und Tablettierung gelten als die wichtigsten Herstellprozesse in der pharmazeutischen Industrie. Ziel ist oft die Direkttablettierung, in der Praxis wird aber meist die Granulierung vorgeschaltet, um die erforderliche Körnung, Haftfestigkeit und Fließfähigkeit zu erreichen. Unterschiedliche Anforderungen, die an die Granulate gestellt werden, erfordern unterschiedliche Verfahren bzw. Technologien. Heute gehören die Wirbelschicht-, Eintopf- und Trockengranulierung sowie die Sprühtrocknung zu den am häufigsten verwendeten Verfahren. Ein wichtiger Teil des Seminars ist es daher, die verschiedenen Granuliermethoden vorzustellen, deren Grundlagen und Scale-Up zu erklären. Ein vertiefter Einblick in die Prozessparameter und deren Produkt-Einfluss ist ebenfalls Teil des Lehrstoffs der Veranstaltung. Die Tablettierung ist einer der am häufigsten eingesetzten Schritte in der Arzneimittelherstellung und wird seit der Erfindung des Stempel/Matrizen-Prinzips im Jahr 1843 eingesetzt. Dennoch gibt es bei der Tablettierung in der betrieblichen Praxis nach wie vor zahlreiche offene Fragen und Schwierigkeiten. Häufig ist dies bei Scale-Up oder Transfer aus der Entwicklung der Fall. Aber auch bei validierten Prozessen können im Betriebsalltag Probleme auftreten wie z.b.: Tabletten, die plötzlich anfangen zu deckeln, Tabletten, deren Festigkeit nicht mehr stimmt oder starke Schwankungen im Gehalt. Häufig ist die Ursache hierfür schon in der Entwicklung bzw. im vorgelagerten Granulier-Prozess zu finden. Hier gilt es mit dem ganzheitlichen Ansatz von Granulierung und Tablettierung zum einen darum, Probleme von Beginn an zu vermeiden, zum anderen durch vertieftes Prozess-Verständnis Problemen im industriellen Maßstab zu begegnen. Diesen Problemstellungen ist ein eigener Block dieses Seminars gewidmet: Trouble-Shooting. Bringen Sie hierzu Ihre Fragen mit oder senden Sie diese vorab ein. Begegnet wird diesen Herausforderungen mit neuen Hilfsstoffen, neuen Steueralgorithmen der Tablettenpressen, Beschichtungen oder speziellen Matrizen und Stempeln. Die letzte Möglichkeit, die Pressen langsamer laufen zu lassen, sollte man erst wählen, wenn keine anderen Optionen mehr möglich sind. Weitere Themen des Kurses sind die Tablettierung von hochaktiven Substanzen, die Umsetzung von aktuellen Validierungsvorgaben am Beispiel der Tabletten-Herstellung sowie die kontinuierliche Verfahrensweise. Zielgruppe Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte der Pharmazeutischen Industrie aus den Bereichen Entwicklung, Produktion und Zulassung, die über die Grundlagen hinaus ihr Wissen zum Thema Granulierung/Tablettierung vertiefen möchten Aber auch erfahrene Mitarbeiter, die Lösungen für spezifische Probleme suchen, sind Zielgruppe dieses Seminars. Programm Grundlagen der Granulierung Was ist ein gutes Granulat? Gründe für die Granulierung Granulierungsverfahren Einfluss des Verfahrens auf die Granulateigenschaften Mechanismen der Agglomeration Charakterisierung von Granulaten Hilfsstoffe zur Granulierung Grundlagen der Walzenkompaktierung Die Trockengranulation ist eine häufige Grundoperation im pharmazeutischen Umfeld, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Schnelle Entwicklung und Scale-Up, Einsatzmöglichkeit in kontinuierlichen Prozessen sind Gründe hierfür. Funktionelle Teile einer Walzenkompaktieranlage Verdichtungsmodel, Einzugswinkel Einfluss des Spalts auf die Schülpeneigenschaften Scale Up Einfluss von Rollendurchmesser, Rollendrehzahl, Rollenoberfläche, Rollenbreite und Spaltabdichtung Grundlagen der Wirbelschicht-Granulierung Aufbau und Verfahrensprinzip einer Wirbelschichtanlage im Detail Granulationsprinzip Einsatzfelder Beeinflussung der Granulat-Eigenschaften Verfahrensvarianten
3 Scale-Up in der Wirbelschicht-Granulierung Verfahrenstechnische Grundlagen von Wirbelschichtprozessen Welche Parameter beeinflussen die Produktqualität Vorgehen bei der Übertragung von Wirbelschichtprozessen Konsequenzen für die qualitätskritischen Parameter High Shear Granulation: Grundlagen und Scale-Up Anlagengeometrie und -design Prozessparameter (Füllgrad, Feuchte, Drehzahlen, Zeit) Trocknungsmethoden Spezialfall: Eintopfgranulierung Scale-Up Aspekte; Impellergeschwindigkeit, Dosiergeschwindigkeiten. Übersicht und Vergleich der verschiedenen Granulierungsarten Welche Technik für welche Produkte - aus Sicht der Entwicklung Welche Technik für welchen Produktmix - aus der Sicht der Produktion Direkte und indirekte Kosten - aus der Sicht des Managements Grundlagen Tablettierung & Tablettenpressen Physikalische Grundlagen der Pulverhaftung Vorpressverhalten verschiedener Stoffe Wie können diese Eigenschaften bestimmt werden? Was tun bei Wirkstoffen mit schlechten Presseigenschaften? Bestandteile einer Tablettenpressen, deren Funktionen und Produkteinflüsse Vergleich Steuerungsphilosophien von verschiedenen Pressen Tablettierhilfsstoffe und deren Auswahl anhand ihrer mechanischen Kompatibilität Grundlagen der Verformung und Bindekräfte in Tabletten Bestimmung des Verformungsverhaltens mittels Kompressionsanalyse Vorstellung der wichtigsten Tablettierhilfsstoffe Gemeinsame Einteilung der Hilfsstoffe in Verformungsklassen Gemeinsame Auswahl passender Wirkstoff-/Hilfsstoffkombinationen Case Studies Besonderheiten der Verpressung bei der Herstellung von MUPS, Mehrschicht- und Brausetabletten Beeinflussung des Freigabeverhaltens durch die Tablettierung Verteilung und Verformung von Pellets in Tabletten Minimierung von Filmschäden Gehalts- und Maßeneinheitlichkeit Anteil und Größe von Single Units und ihr Einfluss auf Tabletten- und Mischungseigenschaften Besonderheiten bei der Herstellung von Brausetabletten Alternative Schmiermittel, Presskammerbeschichtung, Direktzugabe der Schmiermittel Besonderheiten bei der Herstellung von Mehrschichttabletten Maschinenkonzepte zur Herstellung von Mehrschichttabletten Haftung der Schichten, Gewichtskontrolle der einzelnen Schichten Steuerung und Überwachung bei der Verpressung von Mehrschichttabletten Validierung eines Tablettier-Prozesses nach aktuellen FDA- und EU-Vorgaben Einbindung der Prozessvalidierung in den Produkt Lebenszyklus Konzeption einer zeitgemäßen Prozessvalidierung für die Tablettierung QbD Auswahl sinnvoller Prozessparameter Gestaltung der Übergangsphase für bestehende Produkte Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis Handhabung von hochaktiven Substanzen Containment in der Tablettierung Wieviel Containment ist notwendig? Identifizierung der kritischen Operationen Gegenüberstellung verschiedener Containment- Konzepte Beispiele ausgeführter Anlagen Kontinuierliche Verfahrensweise Warum wird die heutige Batchproduktion als 2/3 Sigma Prozess beurteilt? Faktoren für einen 6-Sigma Granulationsprozess Welche Verbesserungen kann kontinuierliche Granulation in diesem Zusammenhang liefern? System Zielvorgaben Evaluierung der verschiedenen Möglichkeiten Vorstellung des Consigma Systems PAT und die Steuerungsphilosophie
4 Trouble Shooting im Tablettier-Prozess: Deckeln, Kleben, Gewichtsschwankungen Ursachen für das Auftreten von Tablettierproblemen Veränderungen in vorgeschalteten Prozessen zur Verbesserung der Tablettierbarkeit Veränderungen im Tablettierprozess Trouble-Shooting: Diskussion Zum Abschluss der Veranstaltung nehmen sich die Referenten Zeit, Ihre Problemstellung zu analysieren und mit Ihnen im Plenum zu diskutieren. Bringen Sie hierzu Ihre Fragen mit oder senden Sie diese vorab ein an: Betreff: Trouble-Shooting Tablettierung. Referenten Dr. Michael Braun, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG Der Apotheker Dr. Michael Braun ist derzeit Leiter der Spätphasenproduktentwicklung bei Boehringer Ingelheim in Biberach. In dieser Tätigkeit ist er u. a. verantwortlich für die Prozessentwicklung und das Scale-up von Solida, Liquida, Parenteralia sowie inhalativen Darreichungsformen, einschließlich des technischen Transfers zum Ersthersteller. Dr. Harald Stahl, GEA Herr Dr. Stahl studierte Physik und promovierte in Chemischer Verfahrenstechnik trat er in die Pharmazeutische Entwicklung der Schering AG ein und wechselte 1996 zu GEA wo er in verschiedenen Positionen in Marketing und Vertrieb tätig war. Seit Januar 2001 ist Herr Dr. Stahl als Group Director Application & Strategy Management innerhalb der GEA für den Vergleich und die Integration verschiedener Technologien, sowie für die Bewertung neuer Technologien verantwortlich. Frank Streil, TEVA Frank Streil ist Director Technical and Scientific Affairs bei TEVA / ratiopharm. Seine Erfahrungen und Interessen liegen im Bereich Prozess Entwicklung und Validierung, sowie neue Technologien, PAT und Kontinuierliche Produktion. Prof. Dr. Karl G. Wagner, Universität Bonn, Institut für Pharmazeutische Technologie Prof. Karl G. Wagner promovierte nach seinem Pharmaziestudium an der Universität Tübingen im Bereich Pharmazeutische Technologie. Nach einem Stipendium an der University of Texas hielt er eine Stellung als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Pharm. Tech. der Universität Tübingen inne. Nach erfolgter Habilitation wechselte er in 2006 als Laborleiter für Modified Release Arzneiformen in die galenische Entwicklung bei Boehringer Ingelheim. Seit 2013 ist er Professor für Pharmazeutische Technologie an der Universität in Bonn.
5 Termin Dienstag, 20. Februar 2018, von bis ca Uhr (Registrierung und Begrüßungskaffee Uhr) Mittwoch, 21. Februar 2018, von bis ca Uhr Donnerstag, 22. Februar 2018, von bis ca Uhr Veranstaltungsort Mercure Hotel Mannheim am Rathaus F7, Mannheim Telefon +49 (0) Fax +49 (0) [email protected] Teilnehmergebühr 1690,- zzgl. MwSt. schließt drei Mittagessen sowie Getränke während der Veranstaltung und in den Pausen ein. Zahlung nach Erhalt der Rechnung. Anmeldung Per Post, Fax, oder online im Internet unter Um Falschangaben zu vermeiden, geben Sie uns bitte die genaue Adresse und den vollständigen Namen des Teilnehmers an. Zimmerreservierungen innerhalb des Zimmer-Kontingentes (sowie Änderungen und Stornierungen) nur über CONCEPT möglich. Sonderpreis: Einzelzimmer inkl. Frühstück 116,- Haben Sie noch Fragen? Fragen bezüglich Inhalt: Dr. Robert Eicher (Fachbereichsleiter), Tel. +49(0)6221/ , [email protected]. Fragen bzgl. Reservierung, Hotel, Organisation etc.: Herr Niklaus Thiel (Organisationsleitung), Tel. +49(0)6221/ , [email protected]. Tagungsmappen Sie können an diesen Veranstaltungen leider nicht teilnehmen? Bestellen Sie doch die Veranstaltungsdokumentation zum Preis von jeweils 280,- + MwSt. + Verpackung/Versand. Die Bestellmöglichkeit finden Sie unten auf dem Anmeldeformular. Bitte beachten Sie: Damit wir Ihnen die vollständige Dokumentation senden können, steht der Ordner erst ca. 2 Wochen nach dem Veranstaltungstermin zur Verfügung. GMP/GDP-Inhouse Training CONCEPT HEIDELBERG bietet Ihnen 57 Basis- und Spezial-Trainings von 19 Referenten zu den Themen: Pharmaproduktion Wirkstoffproduktion Good Distribution Practice (GDP) Pharmatechnik Validierung Computervalidierung Qualitätssicherung Qualitätskontrolle Bereichsübergreifende Trainings Medizinprodukte Sonstige Themen Sie finden weitere Informationen sowie alle aktuellen Inhouse-Trainings mit Zeitplan im Internet: Sie wollen ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Training? Kein Problem, gerne stellen wir Ihnen individuelle Schulungen zusammen. Bitte kontaktieren Sie uns unter [email protected] Organisation CONCEPT HEIDELBERG P.O. Box D Heidelberg Telefon +49(0)62 21/ Telefax +49(0)62 21/ [email protected] WA/
6 Absender CONCEPT HEIDELBERG Postfach Fax 06221/ D Heidelberg Allgemeine Geschäftsbedingungen Bei einer Stornierung der Teilnahme an der Veranstaltung berechnen wir folgende Bearbeitungsgebühr: - Bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 10 % der Teilnehmergebühr. - Bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn 50 % der Teilnehmergebühr. - Innerhalb 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn 100 % der Teilnehmergebühr. Anmeldung/Bitte vollständig ausfüllen Granulierung & Tablettierung, Februar 2018, Mannheim Titel, Name, Vorname Abteilung Firma Telefon / Fax ( bitte angeben) Bitte reservieren Sie EZ Anreise am Abreise am Ich kann leider nicht teilnehmen und bestelle hiermit die Veranstaltungsdokumentation zum Preis von jeweils 280,- zzgl. MwSt. und Versand Selbstverständlich akzeptieren wir ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer. Der Veranstalter behält sich Themen- sowie Referentenänderungen vor. Muss die Veranstaltung seitens des Veranstalters aus organisatorischen oder sonstigen Gründen abgesagt werden, wird die Teilnehmergebühr in voller Höhe erstattet. Zahlungsbedingungen: Zahlbar ohne Abzug innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt der Rechnung. Bitte beachten Sie: Dies ist eine verbindliche Anmeldung. Stornierungen bedürfen der Schriftform. Die Stornogebühren richten sich nach dem Eingang der Stornierung. Im Falle des Nicht-Erscheinens auf der Veranstaltung ohne vorherige schriftliche Information werden die vollen Seminargebühren fällig. Die Teilnahmeberechtigung erfolgt nach Eingang der Zahlung. Der Zahlungseingang wird nicht bestätigt. (Stand Januar 2012) Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist Heidelberg. Datenschutz: Mit meiner Anmeldung erkläre ich mich einverstanden, dass Concept Heidelberg meine Daten für die Bearbeitung dieses Auftrages nutzt und mir dazu alle relevanten Informationen übersendet. Ausschließlich zu Informationen über diese und ähnlichen Leistungen wird mich Concept Heidelberg per und Post kontaktieren. Meine Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben (siehe auch Datenschutzbestimmungen unter Ich kann jederzeit eine Änderung oder Löschung meiner gespeicherten Daten veranlassen. #
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