5 Binomial- und Poissonverteilung
|
|
|
- Maya Falk
- vor 7 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 45 5 Binomial- und Poissonverteilung In diesem Kapitel untersuchen wir zwei wichtige diskrete Verteilungen d.h. Verteilungen von diskreten Zufallsvariablen): die Binomial- und die Poissonverteilung. 5.1 Die Binomialverteilung Für die Binomialverteilung brauchen wir Kenntnisse über Kombinatorik, insbesondere über die Binomialkoeffizienten. Binomialkoeffizienten Sei n 0 in Z. Wieviele verschiedene Möglichkeiten gibt es, n Elemente anzuordnen? Beispiel Gegeben seien die drei Buchstaben L, E, A. Satz 5.1 Es gibt n! verschiedene Möglichkeiten, n Elemente anzuordnen. Jede Anordnung heisst Permutation der n Elemente. Es gibt also n! Permutationen von n Elementen. Dabei gilt n! = n n 1) 2 1 für n 1 und 0! = 1. Wieviele verschiedene Möglichkeiten gibt es, aus n Elementen k auszuwählen und diese anzuordnen? Beispiel Gegeben seien die fünf Buchstaben B, A, S, E, L. Satz 5.2 Es gibt n n 1) n k+1) = n! n k)! Möglichkeiten, aus n Elementen k auszuwählen und diese anzuordnen. Wieviele verschiedene Möglichkeiten gibt es, aus n Elementen k auszuwählen? Wir wählen also wieder aus n Elementen k aus, aber die Anordnung dieser k ausgewählten Elemente spielt keine Rolle. Offensichtlich gibt es nun weniger Möglichkeiten. Wir müssen durch die Anzahl der Anordnungsmöglichkeiten, nämlich k!, dividieren.
2 4 Satz 5.3 Es gibt n n 1) n k+1) k k 1) 1 Möglichkeiten, aus n Elementen k auszuwählen. Der Ausdruck ) n = k = ) n! n k!n k)! = n k n! k!n k)! heisst Binomialkoeffizient. Die Binomialkoeffizienten kommen in den Binomischen Formeln vor. Es gilt: a+b) 0 = 1 a+b) 1 = 1a+1b a+b) 2 = 1a 2 +2ab+1b 2 a+b) 3 = 1a 3 +3a 2 b+3ab 2 +1b 3 a+b) 4 = 1a 4 +4a 3 b+a 2 b 2 +4ab 3 +1b 4. a+b) n = n k=0 ) n a n k b k k Diese Koeffizienten kann man sich mit Hilfe des Pascal schen Dreiecks merken. Jede Zahl ist dabei die Summe der beiden links und rechts oben stehenden Zahlen, da ) ) ) n n 1 n 1 = +. k k 1 k Bernoulli-Experimente Definition Ein Zufallsexperiment mit genau zwei möglichen Ausgängen heisst Bernoulli- Experiment. Die beiden Ausgänge können oft als Erfolg E) und Misserfolg M) interpretiert werden. Beispiel Beim Wurf eines Würfels wollen wir nur wissen, ob die Augenzahl 2 geworfen wird oder nicht. Es gilt also PErfolg) = 1. Definition Eine Bernoulli-Kette ist eine Folge von gleichen Bernoulli-Experimenten. Wird ein Bernoulli-Experiment n-mal hintereinander ausgeführt, so spricht man von einer Bernoulli- Kette der Länge n.
3 47 Beispiel Wir werfen einen Würfel viermal hintereinander. Erfolg sei wieder der Wurf der Augenzahl 2. Bei jedem einzelnen Wurf gilt also PErfolg) = 1. Bei vier Würfen können zwischen 0 und 4 Erfolge eintreten. Wie gross sind die Wahrscheinlichkeiten dafür? k = 1 Erfolg: k = 2 Erfolge: In der folgenden Tabelle sind alle Wahrscheinlichkeiten zusammengestellt: k = Anzahl Erfolge Binomialkoeffizient Pk-mal Erfolg) ) 4 = 1 0 ) 4 = 4 1 ) 4 = 2 ) 4 = 4 3 ) 4 = 1 4 ) ) ,4823 ) 0 ) ) , ) ) ) 5 2 0, ) ) ) 5 0, ) ) ,0008 4
4 48 Allgemein gilt also P 4 k) = Pk-mal Erfolg) = 4 k ) 1 ) k ) 5 4 k. Binomialverteilung Definiert man im vorhergehenden Beispiel die Zufallsgrösse X = Anzahl der Erfolge), so nimmt X die Werte x k = k = 0,1,2,3 oder 4 an und für die zugehörigen Wahrscheinlichkeiten gilt p k = PX = k) = P 4 k). Diese Wahrscheinlichkeitsverteilung ist ein Beispiel einer Binomialverteilung. Graphisch sieht sie so aus: Definition Gegeben sei eine Bernoulli-Kette der Länge n, wobei Erfolg im einzelnen Experiment mit der Wahrscheinlichkeit p eintritt. Sei X die Anzahl Erfolge in den n Experimenten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit von k Erfolgen gleich PX = k) = P n k) = n k ) p k 1 p) n k. Man nennt die Zufallsgrösse X binomialverteilt und ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung Binomialverteilung mit den Parametern n, p. Weiter ist die Wahrscheinlichkeit, in n gleichen Bernoulli-Experimenten höchstens l Erfolge zu haben, gleich l P n k l) = P n 0)+P n 1)+ +P n l) = P n k). Für die Berechnung der Wahrscheinlichkeiten P n k) und P n k l) können die Tabellen in den Formelsammlungen oder die Tabellen von Hans Walser benutzt werden. Wegen P n 0)+P n 1)+ +P n n) = 1 eine bestimmte Anzahl von Erfolgen tritt ja mit Sicherheit ein), gilt P n k l) = 1 Pk l 1). In den Tabellen sind die Binomialverteilungen nur für Wahrscheinlichkeiten p 0, 5 aufgeführt. Ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs gleich p > 0, 5, so muss mit der Wahrscheinlichkeit des Misserfolgs q = 1 p < 0,5 gerechnet werden. k=0
5 49 Beispiele 1. Ein Würfel wird 10-mal geworfen. Erfolg sei das Werfen der Augenzahl 2. P2-mal Erfolg) = Phöchstens 2-mal Erfolg) = Pmindestens 3-mal Erfolg) = P4 k 8) = P7-mal Misserfolg) = 2. Eine Münze wird 15-mal geworfen, also ist n = 15 und p = 1 p = 1 2. P9-mal Kopf) = Wegen p = 1 p ist bei diesem Beispiel die Binomialverteilung symmetrisch um die Werte k = 7 und 8:
6 50 Erwartungswert und Varianz Mit welcher Anzahl von Erfolgen können wir durchschnittlich in unserer Bernoulli-Kette rechnen? Wie gross ist die Varianz? Um diese Fragen zu beantworten, schreiben wir die binomialverteilte) Zufallsgrösse X als Summe X = X X n von unabhängigen und identisch verteilten) Zufallsgrössen X i, wobei X i gleich 1 ist, falls der Erfolg im i-ten Experiment eingetreten ist, und 0 sonst. Für den Erwartungswert und die Varianz von X i gilt damit EX i ) = p 1+1 p) 0 = p VarX i ) = p 1 p) 2 +1 p)0 p) 2 = p1 p)+p 2 )1 p) = p1 p). Mit Satz 4.4 folgt EX) = EX 1 + +X n ) = EX 1 )+ +EX n ) = np VarX) = VarX 1 + +X n ) = VarX 1 )+ +VarX n ) = np1 p). Satz 5.4 Für eine binomialverteilte Zufallsgrösse X gilt Beispiele EX) = np VarX) = np1 p). 1. Im ersten Beispiel von vorher 10-maliger Wurf eines Würfels) erhalten wir Durchschnittlich können wir also mit 1,7 Erfolgen bei 10 Würfen rechnen. 2. Im zweiten Beispiel von vorher 15-maliger Wurf einer Münze) erhalten wir EX) = = 7,5 VarX) = = 3,75 = σ = VarX) 1,94. In diesem Beispiel ist die Binomialverteilung also symmetrisch um den Erwartungswert. 5.2 Die Poissonverteilung In den Jahren gab es im Kanton Basel-Stadt durchschnittlich 8 Verkehrsunfälle pro Jahr wegen Bedienung des Telefons während der Fahrt. Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird es im Jahr 2018 genau 5 Verkehrsunfälle mit derselben Ursache geben? Pro Monat erhält eine Person durchschnittlich 8 Werbeanrufe. Mit welcher Wahrscheinlichkeit erhält diese Person im nächsten Monat 5 Werbeanrufe?
7 51 Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ist für beide Fragen dieselbe. In beiden Situationen kennen wir die durchschnittliche Anzahl von Erfolgen pro Zeiteinheit. Wir haben jedoch keine Kenntnis über die Anzahl der Experimente Anzahl Autofahrten, bzw. Anzahl Telefonanrufe). Wir können aber davon ausgehen, dass n gross ist. Wir kennen auch die Wahrscheinlichkeit p des Erfolgs im einzelnen Experiment nicht. Doch wir nehmen an, dass p klein ist. Man nennt solche Situationen seltene Ereignisse. Die bekannte durchschnittliche Anzahl von Erfolgen bezeichnet man mit λ. Die Wahrscheinlichkeit Pk), dass in einer bestimmten Zeiteinheitoder Längeneinheit, Flächeneinheit, usw.) genau k Erfolge eintreten, ist gegeben durch Pk) = λk k! e λ. Für die beiden Beispiele finden wir also die Wahrscheinlichkeit Definition Eine Zufallsgrösse X, die jeden der Werte k = 0,1,2,... mit den Wahrscheinlichkeiten PX = k) = Pk) = λk k! e λ annehmen kann, heisst poissonverteilt mit dem Parameter λ. Die zugehörige Verteilung heisst Poissonverteilung. Für die beiden Beispiele sieht die Verteilung so aus: k Pk) 0 0, , , , , , , , , , , Nicht überraschend ist im Beispiel Pk) am grössten für k = λ = 8, die durchschnittliche Anzahl von Erfolgen. Wir werden unten gleich nachweisen, dass λ der Erwartungswert ist.
8 52 Allerdings ist hier P7) genau so gross wie P8). Es gilt allgemein Pλ 1) = Pλ), falls λ eine ganze Zahl ist, denn Erwartungswert und Varianz Für den Erwartungswert berechnen wir µ = EX) = Pk) k = k=0 Da der erste Summand k = 0) null ist, folgt µ = e λ k=1 kλ k k! = e λ k=1 k=0 λ k k! e λ k = e λ λ k k 1)! = λe λ k=1 k=0 kλ k k!. λ k 1 k 1)!. Die letzte Summe ist nichts anderes als 1+λ+ λ2 2! + λ3 3! + = e λ, also erhalten wir µ = λe λ e λ = λ. Die Varianz kann ähnlich berechnet werden. Satz 5.5 Für eine poissonverteilte Zufallsgrösse X gilt Näherung für die Binomialverteilung EX) = λ VarX) = λ. Ist bei einer Binomialverteilung die Anzahl n der Bernoulli-Experimente gross und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit p des Erfolgs im Einzelexperiment sehr klein, dann kann die Poissonverteilung mit dem Parameter λ = np als Näherung für die Binomialverteilung benutzt werden. Tatsächlich ist diese Näherung normalerweise bereits für n > 10 und p < 0,05 ausreichend genau. Beispiel Eine Maschine stellt Artikel her. Aus Erfahrung weiss man, dass darunter 4% defekte Artikel sind. Die Artikel werden in Kisten zu je 100 Stück verpackt. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einer zufällig ausgewählten Kiste genau defekte Artikel sind? 1. Exakte Berechnung mit der Binomialverteilung: 2. Näherung mit der Poissonverteilung:
9 53 Die Normalverteilung Im letzten Kapitel haben wir die Binomial- und die Poissonverteilung untersucht. Dies sind Wahrscheinlichkeitsverteilungen von diskreten Zufallsgrössen. Nehmen wir nun an, die Zufallsgrösse X ordne jeder Tablette einer Packung Aspirin ihr Gewicht zu. Dann kann X kontinuierlich Werte annehmen, zum Beispiel jeden reellen Wert zwischen 20 mg und 30 mg. Eine solche Zufallsgrösse heisst stetig. Die wichtigste Wahrscheinlichkeitsverteilung einer stetigen Zufallsgrösse ist die Normalverteilung. Darüber hinaus können wir die Normalverteilung als Näherung für die Binomialverteilung benutzen wenn n gross genug ist). Werfen wir zum Beispiel eine Münze 50-mal und Erfolg sei der Wurf von Zahl. Dann ist die Zufallsgrösse X = Anzahl Erfolge) binomialverteilt mit n = 50 und p = 1 p = 1 2. Die Binomialverteilung blau) sieht so aus: Eingezeichnet in rot ist der Graph der Funktion fx) = 1 σ 2π e 1 2 x µ σ ) 2, wobei µ = np undσ = npq mit q = 1 p. Der Graph von f heisst Gaußsche) Glockenkurve. Sind die Wahrscheinlichkeiten PX k) einer stetigen) Zufallsgrösse X gegeben durch PX k) = k fx)dx, dann nennt man X normalverteilt. Wie gross ist nun die Wahrscheinlichkeit, mit 50 Würfen zwischen 2 und 30 Erfolge zu erzielen? Die Binomialverteilung liefert P 50 2 k 30) = 30 k=2 P 50 k) = 30 k=2 ) 50 1 k 1 ) 50 k, k 2) 2 doch die Wahrscheinlichkeiten P 50 k) sind in der Tabelle nicht zu finden. Eine exakte Berechnung wäre mit einem CAS möglich, aber tatsächlich reicht eine Näherung mit Hilfe der Funktion f von oben. Die folgende Abbildung zeigt den passenden Ausschnitt aus dem Balkendiagramm.
10 54 Die blauen Rechtecke haben die Breite 1 und die Höhe P 50 k). Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ist also gleich dem Flächeninhalt der fünf blauen Rechtecke. Diesen Flächeninhalt können wir nun mit Hilfe des Integrals über fx) approximieren. Allerdings haben wir nun ein neues Problem, denn die Funktion f ist nicht elementar integrierbar d.h. ihre Stammfunktion ist nicht aus elementaren Funktionen zusammengesetzt). Wir könnten ein CAS zu Hilfe nehmen, welches Integrale über f näherungsweise berechnet. Praktischer und in den meisten Fällen auch ausreichend genau) ist jedoch die Verwendung von Tabellen. Wie das funktioniert, untersuchen wir im nächsten Abschnitt. Danach werden wir bereit sein, Wahrscheinlichkeiten von Binomialverteilungen zu approximieren und Wahrscheinlichkeiten von Normalverteilungen zu berechnen..1 Eigenschaften der Glockenkurve Wie im Beispiel oben ersichtlich, hat die Glockenkurve ein globales Maximum und zwei Wendepunkte. Satz.1 Die Funktion fx) hat eine lokale und globale) Maximalstelle in x = µ und zwei Wendestellen in x = µ±σ. Im speziellen Fall µ = 0 und σ = 1 wird fx) zur Funktion ϕx) = 1 2π e 1 2 x2, deren Graphen man Standardglockenkurve nennt. Die Funktion ϕx) hat die folgenden Eigenschaften: In 0, 1 2π ) hat ϕx) ein Maximum. In x = ±1 hat ϕx) zwei Wendestellen. Die Standardglockenkurve ist symmetrisch zur y-achse, denn ϕ x) = ϕx). Es gilt lim ϕx) = 0. x ±
11 55 Wir können nun jedes Integral über fx) durch Substitution in ein Integral über ϕx) umformen. Damit genügt es, die Werte aller Integrale über der Funktion ϕx) in einer Tabelle festzuhalten. Satz.2 Es gilt Beweis durch Substitution: b a ft)dt = b µ σ a µ σ ϕx)dx. In der Tabelle sind nun die Werte der Stammfunktion Φu) = u ϕx)dx = 1 u 2π e 1 2 x2 dx zu finden. Graphisch gesehen gilt: Φu) = Flächeninhalt links von u zwischen x-achse und Graph von ϕ Beispiel u = 1,25
12 5 Das Integral in Satz.2 kann nun wie folgt berechnet werden. Satz.3 b a ) ) b µ a µ ft)dt = Φ Φ. σ σ Eine weitere wichtige Eigenschaft der Standardglockenkurve ist, dass der Flächeninhalt der gesamten Fläche unter der Kurve gleich 1 ist. Satz.4 Es folgen sofort zwei weitere Eigenschaften: ϕx)dx = 1. Φ0) = 1 2 Φ u) = 1 Φu) Wegen Satz.2 ist der Flächeninhalt nicht nur unter der Standardglockenkurve sondern unter jeder beliebigen Glockenkurve gleich 1, fx)dx = 1 σ 2π + e 1 2 x µ σ ) 2 dx = 1. Abhängig von der Grösse von σ ist die Glockenkurve hoch und schmal oder tief und breit.
4.4 Punktschätzung. E(X 1 )+ +E(X n ) Var(ˆµ) = 1 n 2 ( Var(X1 )+ +Var(X n ) ) = 1 n 2nσ2 = σ2
4 4.4 Punktschätzung Wir betrachten eine endliche oder unendliche Grundgesamtheit, zum Beispiel alle Studierenden der Vorlesung Mathe II für Naturwissenschaften. Im endlichen Fall soll die Anzahl N ihrer
Motivation. Benötigtes Schulwissen. Übungsaufgaben. Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum 10 Universität Basel. Statistik
Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum 0 Universität Basel Statistik Dr. Thomas Zehrt Ausblick Motivation Wir werfen einen Würfel 000-mal und wir möchten die Wahrscheinlichkeit P bestimmen, dass zwischen
Einführung in Quantitative Methoden
Einführung in Quantitative Methoden Karin Waldherr & Pantelis Christodoulides 11. Mai 2011 Waldherr / Christodoulides Einführung in Quantitative Methoden- 8.VO 1/40 Poisson-Verteilung Diese Verteilung
Erwartungswert, Umgebungswahrscheinlichkeiten und die Normalverteilung
R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 5.05.0 Erwartungswert, Umgebungswahrscheinlichkeiten und die Normalverteilung Erwartungswert binomialverteilter Zufallsgrößen Wird ein Bernoulli- Versuch, bei
Stetige Standardverteilungen
Universität Basel Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Stetige Standardverteilungen Dr. Thomas Zehrt Inhalt: 1. Die stetige Gleichverteilung 2. Die Normalverteilung (a) Einstimmung (b) Standardisierung
70 Wichtige kontinuierliche Verteilungen
70 Wichtige kontinuierliche Verteilungen 70. Motivation Zufallsvariablen sind nicht immer diskret, sie können oft auch jede beliebige reelle Zahl in einem Intervall [c, d] einnehmen. Beispiele für solche
Der Erwartungswert E[g(X)] von g(x) ist definiert. g(x k )w(x = x k ),
2.5 Parameter einer Verteilung 2.5. Erwartungswert X eine Zufallsvariable, g : R R stetig. Der Erwartungswert E[g(X)] von g(x) ist definiert durch: E[g(X)] := k g(x k )w(x = x k ), falls X diskret ist
1 Stochastische Konvergenz 2
Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum 0 Universität Basel Mathematik Dr. Thomas Zehrt Grenzwertsätze Benötigtes Vorwissen: Der Stoff der Vorlesung,,Statistik wird als bekannt vorausgesetzt, insbesondere
6.2 Approximation der Binomialverteilung
56 6.2 Approximation der Binomialverteilung Im Beispiel auf den Seiten 52 53 haben wir gesehen, dass die Wahrscheinlichkeiten P 50 (k) der dort betrachteten Binomialverteilung durch die Werte der Funktion
Zufallsvariablen [random variable]
Zufallsvariablen [random variable] Eine Zufallsvariable (Zufallsgröße) X beschreibt (kodiert) die Versuchsausgänge ω Ω mit Hilfe von Zahlen, d.h. X ist eine Funktion X : Ω R ω X(ω) Zufallsvariablen werden
Definition Sei X eine stetige Z.V. mit Verteilungsfunktion F und Dichte f. Dann heißt E(X) :=
Definition 2.34. Sei X eine stetige Z.V. mit Verteilungsfunktion F und Dichte f. Dann heißt E(X) := x f(x)dx der Erwartungswert von X, sofern dieses Integral existiert. Entsprechend wird die Varianz V(X)
Programm. Wiederholung. Gleichverteilung Diskrete Gleichverteilung Stetige Gleichverteilung. Binomialverteilung. Hypergeometrische Verteilung
Programm Wiederholung Gleichverteilung Diskrete Gleichverteilung Stetige Gleichverteilung Binomialverteilung Hypergeometrische Verteilung Wiederholung verschiedene Mittelwerte für verschiedene Skalenniveaus
Stetige Verteilungen Rechteckverteilung
Stetige Verteilungen Rechteckverteilung Die Längenabweichungen X produzierter Werkstücke von der Norm seien gleichmäßig verteilt zwischen a = mm und b = 4mm. Die Dichtefunktion lautet also f(x) = für a
7.5 Erwartungswert, Varianz
7.5 Erwartungswert, Varianz Beispiel 7.5.1: Es werden drei ideale Münzen geworfen, und der Gewinn sei X := Anzahl von W. In Beispiel 7.4.1 hatten wir dazu eine Wahrscheinlichkeitverteilung ermittelt: X
Lösungen zu Übungsblatt 9 Höhere Mathematik2/Stochastik 2 Master KI/PI
Lösungen zu Übungsblatt 9 Höhere Mathematik/Stochastik Anpassung von Verteilungen Zu Aufgabe ) a) Zeichnen des Histogranmmes: Um das Histogramm zu zeichnen, benötigen wir die Höhe der Balken. Die Höhe
1 Stochastische Konvergenz 2. 2 Das Gesetz der grossen Zahlen 4. 3 Der Satz von Bernoulli 6
Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum 0 Universität Basel Mathematik Dr. Thomas Zehrt Grenzwertsätze Benötigtes Vorwissen: Der Stoff der Vorlesung,,Statistik wird als bekannt vorausgesetzt, insbesondere
STETIGE VERTEILUNGEN
STETIGE VERTEILUNGEN. Die Näherungsformel von Moivre Laplace Betrachtet man die Binomialverteilungen Bnp für wachsendes n bei konstantem p, so werden die Histogramme einer binomialverteilten Zufallsvariablen
Ausgewählte spezielle Verteilungen
Ausgewählte spezielle Verteilungen In Anwendungen werden oft Zufallsvariablen betrachtet, deren Verteilung einem Standardmodell entspricht. Zu den wichtigsten dieser Modelle gehören: diskrete Verteilungen:
2.2 Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung, Poissonverteilung
2.2 Binomialverteilung, Hypergeometrische Verteilung, Poissonverteilung Die einfachste Verteilung ist die Gleichverteilung, bei der P(X = x i ) = 1/N gilt, wenn N die Anzahl möglicher Realisierungen von
11. Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung
7. Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung Die Berechnung der Binomialverteilung ist wegen der Binomialkoeffizienten nicht unproblematisch. Man kann sie deshalb in gewissen Fällen
Universität Basel Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum. Zufallsvariablen. Dr. Thomas Zehrt
Universität Basel Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum Zufallsvariablen Dr. Thomas Zehrt Inhalt: 1. Einführung 2. Zufallsvariablen 3. Diskrete Zufallsvariablen 4. Stetige Zufallsvariablen 5. Erwartungswert
Anliegen: Beschreibung von Versuchsergebnissen mit Zahlen, um mit Zahlen bzw. bekannten Funktionen rechnen zu können.
2 Zufallsvariable 2.1 Einführung Anliegen: Beschreibung von Versuchsergebnissen mit Zahlen, um mit Zahlen bzw. bekannten Funktionen rechnen zu können. Eine Zufallsvariable X ordnet jedem elementaren Versuchsausgang
Übung Zeigen Sie, dass dies als Grenzwert der Wahrscheinlichkeitsfunktion der Binomialverteilung mit
Übung 2 24..23 Ü b u n g 2 Aufgabe Die Poissonverteilung P(λ) hat die Wahrscheinlichkeitsfunktion p(x) = λx e λ (x ) x! Zeigen Sie, dass dies als Grenzwert der Wahrscheinlichkeitsfunktion der Binomialverteilung
Wird ein Bernoulli- Versuch, bei dem die Trefferwahrscheinlichkeit p = 0,2 ist, n = 40 mal durchgeführt, dann erwarten wir im Mittel 8 Treffer.
R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 06.1008 Erwartungswert binomialverteilter Zufallsgrößen. Wird ein Bernoulli- Versuch, bei dem die Trefferwahrscheinlichkeit p = 0,2 ist, n = 40 mal durchgeführt,
Zusammenfassung Mathe II. Themenschwerpunkt 2: Stochastik (ean) 1. Ein- und mehrstufige Zufallsexperimente; Ergebnismengen
Zusammenfassung Mathe II Themenschwerpunkt 2: Stochastik (ean) 1. Ein- und mehrstufige Zufallsexperimente; Ergebnismengen Zufallsexperiment: Ein Vorgang, bei dem mindestens zwei Ereignisse möglich sind
Stochastik. 1. Wahrscheinlichkeitsräume
Stochastik 1. Wahrscheinlichkeitsräume Ein Zufallsexperiment ist ein beliebig oft und gleichartig wiederholbarer Vorgang mit mindestens zwei verschiedenen Ergebnissen, bei dem der Ausgang ungewiß ist.
Heute. Die Binomialverteilung. Poissonverteilung. Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung
Heute Die Binomialverteilung Poissonverteilung Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung Arbeiten mit Wahrscheinlichkeitsverteilungen Die Binomialverteilung Man werfe eine Münze n
Basiswissen Daten und Zufall Seite 1 von 8 1 Zufallsexperiment Ein Zufallsexperiment ist ein Versuchsaufbau mit zufälligem Ausgang, d. h. das Ergebnis kann nicht vorhergesagt werden. 2 Ergebnis (auch Ausgang)
Stochastik und Statistik für Ingenieure Vorlesung 4
Prof. Dr. Hans-Jörg Starkloff TU Bergakademie Freiberg Institut für Stochastik Stochastik und Statistik für Ingenieure Vorlesung 4 30. Oktober 2012 Quantile einer stetigen Zufallsgröße Die reelle Zahl
Fit for Abi & Study Stochastik
Fit for Abi & Study Stochastik Prof. Dr. Tilla Schade Hochschule Harz 15. und 16. April 2014 No. 1 Stochastik besteht aus: Wahrscheinlichkeitsrechnung Statistik No. 2 Gliederung Grundlagen Zufallsgrößen
7.7 Spezielle diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen
7.7 Spezielle diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen 7.7.1 Die Laplace-Verteilung Sei X eine gleich verteilte Zufallsvariable mit den Werten in der Menge Ω X = {x i R : i = 1,...,n}, d.h. f (x i = 1
6.6 Poisson-Verteilung
6.6 Poisson-Verteilung Die Poisson-Verteilung ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, die zur Modellierung der Anzahl von zufälligen Vorkommnissen in einem bestimmten räumlichen oder zeitlichen Abschnitt
A: Beispiele Beispiel 1: Zwei Zufallsvariablen X und Y besitzen die beiden folgenden Wahrscheinlichkeitsfunktionen:
5 Diskrete Verteilungen 1 Kapitel 5: Diskrete Verteilungen A: Beispiele Beispiel 1: Zwei Zufallsvariablen X und Y besitzen die beiden folgenden Wahrscheinlichkeitsfunktionen: 5 0.6 x 0.4 5 x (i) P x (x)
Das Histogramm ist glockenförmig. Es würde bei mehr als vier Fehlerquellen sich der Glockenform noch besser annähern.
10. Stetige Zufallsvariable, Normalverteilung 55 Die in den folgenden Beispielen dargestellten Verteilungen haben ungefähr Glockenform. Sie können durch die sogenannte Normalverteilung oder Gaussverteilung
Klausur vom
UNIVERSITÄT KOBLENZ LANDAU INSTITUT FÜR MATHEMATIK Dr. Dominik Faas Stochastik Wintersemester 00/0 Klausur vom 09.06.0 Aufgabe (++4=9 Punkte) Bei einer Umfrage wurden n Personen befragt, an wievielen Tagen
Klausur zur Wahrscheinlichkeitstheorie für Lehramtsstudierende
Universität Duisburg-Essen Essen, den 12.02.2010 Fakultät für Mathematik Prof. Dr. M. Winkler C. Stinner Klausur zur Wahrscheinlichkeitstheorie für Lehramtsstudierende Lösung Die Klausur gilt als bestanden,
7.5 Erwartungswert, Varianz
7.5 Erwartungswert, Varianz Def. 7.5.: a) X sei eine diskrete ZV, die bei unendl. vielen Werten x k folgende Zusatzbedingung erfüllt: x k p k
Kapitel VII. Einige spezielle stetige Verteilungen
Kapitel VII Einige spezielle stetige Verteilungen D. 7.. (Normalverteilung) Eine stetige Zufallsgröße X sei als normalverteilt bezeichnet, wenn sie folgende Wahrscheinlichkeitsdichte besitzt: µ f ( ; µ,
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
Priv.-Doz. Dr. H. Steinacker Wintersemester 2013/2014 Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie betrachte Wiederholungen eines Experimentes, gleicher Vorbereitung (z.b. Würfeln, Dart werfen, Doppelspaltexperiment,...)
Lösungen ausgewählter Übungsaufgaben zum Buch. Elementare Stochastik (Springer Spektrum, 2012) Teil 3: Aufgaben zu den Kapiteln 5 und 6
1 Lösungen ausgewählter Übungsaufgaben zum Buch Elementare Stochastik (Springer Spektrum, 2012) Teil 3: Aufgaben zu den Kapiteln 5 und 6 Aufgaben zu Kapitel 5 Zu Abschnitt 5.1 Ü5.1.1 Finden Sie eine maximum-likelihood-schätzung
Zufallsvariablen. Diskret. Stetig. Verteilung der Stichprobenkennzahlen. Binomial Hypergeometrisch Poisson. Normal Lognormal Exponential
Zufallsvariablen Diskret Binomial Hypergeometrisch Poisson Stetig Normal Lognormal Exponential Verteilung der Stichprobenkennzahlen Stetige Zufallsvariable Verteilungsfunktion: Dichtefunktion: Integralrechnung:
0, t 0,5
XIII. Die Normalverteilung ==================================================================. Der lokale Grenzwertsatz --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Abiturvorbereitung Stochastik. neue friedländer gesamtschule Klasse 12 GB Holger Wuschke B.Sc.
Abiturvorbereitung Stochastik neue friedländer gesamtschule Klasse 12 GB 24.02.2014 Holger Wuschke B.Sc. Siedler von Catan, Rühlow 2014 Organisatorisches 0. Begriffe in der Stochastik (1) Ein Zufallsexperiment
1.3 Zufallsgrößen und Verteilungsfunktionen
.3 Zufallsgrößen und Verteilungsfunktionen.3. Einführung Vielfach sind die Ergebnisse von Zufallsversuchen Zahlenwerte. Häufig möchte man aber auch in den Fällen, wo dies nicht so ist, Zahlenwerte zur
Kapitel 9. Verteilungsmodelle. 9.1 Diskrete Verteilungsmodelle Die Gleichverteilung
Kapitel 9 Verteilungsmodelle Es gibt eine Reihe von Verteilungsmodellen für univariate diskrete und stetige Zufallsvariablen, die sich in der Praxis bewährt haben. Wir wollen uns von diesen einige anschauen.
Zufallsvariablen. Diskret. Stetig. Verteilung der Stichprobenkennzahlen. Binomial Hypergeometrisch Poisson. Normal Lognormal Exponential
Zufallsvariablen Diskret Binomial Hypergeometrisch Poisson Stetig Normal Lognormal Exponential Verteilung der Stichprobenkennzahlen Zufallsvariable Erinnerung: Merkmal, Merkmalsausprägung Deskriptive Statistik:
Mathematik für Biologen
Mathematik für Biologen Prof. Dr. Rüdiger W. Braun Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 1. Dezember 21 1 Integralrechnung Flächeninhalt Stammfunktion Rechenregeln 2 Dichten von Erwartungswert und Varianz
Mathematik 3 für Informatik
Gunter Ochs Wintersemester 20/6 Mathematik 3 für Informatik Lösungen zum Hausaufgabenblatt 4 Lösungshinweise (ohne Ganantie auf Fehlerfreiheit. Wenn man beim Roulette auf Rot oder Schwarz setzt, erhält
Korollar 116 (Grenzwertsatz von de Moivre)
Ein wichtiger Spezialfall das Zentralen Grenzwertsatzes besteht darin, dass die auftretenden Zufallsgrößen Bernoulli-verteilt sind. Korollar 116 (Grenzwertsatz von de Moivre) X 1,..., X n seien unabhängige
Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung
R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 4.0.007 Approimation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung Histogramme von Binomialverteilungen sind für nicht zu kleine n glockenförmig. Mit größer
5. Spezielle stetige Verteilungen
5. Spezielle stetige Verteilungen 5.1 Stetige Gleichverteilung Eine Zufallsvariable X folgt einer stetigen Gleichverteilung mit den Parametern a und b, wenn für die Dichtefunktion von X gilt: f x = 1 für
Dieses Quiz soll Ihnen helfen, Kapitel besser zu verstehen.
Dieses Quiz soll Ihnen helfen, Kapitel 2.5-2. besser zu verstehen. Frage Wir betrachten ein Würfelspiel. Man wirft einen fairen, sechsseitigen Würfel. Wenn eine oder eine 2 oben liegt, muss man 2 SFr zahlen.
Kapitel VII - Funktion und Transformation von Zufallsvariablen
Universität Karlsruhe (TH) Institut für Statistik und Mathematische Wirtschaftstheorie Wahrscheinlichkeitstheorie Kapitel VII - Funktion und Transformation von Zufallsvariablen Markus Höchstötter Lehrstuhl
Diskrete Verteilungen
KAPITEL 6 Disrete Verteilungen Nun werden wir verschiedene Beispiele von disreten Zufallsvariablen betrachten. 1. Gleichverteilung Definition 6.1. Eine Zufallsvariable X : Ω R heißt gleichverteilt (oder
Zufallsgröße X : Ω R X : ω Anzahl der geworfenen K`s
X. Zufallsgrößen ================================================================= 10.1 Zufallsgrößen und ihr Erwartungswert --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Beispiel 37. Wir werfen eine Münze so lange, bis zum ersten Mal
Beispiel 37 Wir werfen eine Münze so lange, bis zum ersten Mal Kopf erscheint. Dies geschehe in jedem Wurf unabhängig mit Wahrscheinlichkeit p. Wir definieren dazu die Zufallsvariable X := Anzahl der Würfe.
0 für t < für 1 t < für 2 t < für 3 t < für 4 t < 5 1 für t 5
4 Verteilungen und ihre Kennzahlen 1 Kapitel 4: Verteilungen und ihre Kennzahlen A: Beispiele Beispiel 1: Eine diskrete Zufallsvariable X, die nur die Werte 1,, 3, 4, 5 mit positiver Wahrscheinlichkeit
Biostatistik, Winter 2011/12
Biostatistik, Winter 2011/12 Wahrscheinlichkeitstheorie:, Kenngrößen Prof. Dr. Achim Klenke http://www.aklenke.de 7. Vorlesung: 09.12.2011 1/58 Inhalt 1 2 Kenngrößen von Lagemaße 2/58 mit Dichte Normalverteilung
Mathematik für Biologen
Mathematik für Biologen Prof. Dr. Rüdiger W. Braun Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 11. November 2010 1 Erwartungswert und Varianz Erwartungswert Varianz und Streuung Rechenregeln Binomialverteilung
Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Universität Bielefeld 3. Mai 2005 Wahrscheinlichkeitsrechnung Wahrscheinlichkeitsrechnung Das Ziehen einer Stichprobe ist die Realisierung eines Zufallsexperimentes. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachtet
2 Zufallsvariable und Verteilungsfunktionen
8 2 Zufallsvariable und Verteilungsfunktionen Häufig ist es so, dass den Ausgängen eines Zufallexperiments, d.h. den Elementen der Ereignisalgebra, eine Zahl zugeordnet wird. Das wollen wir etwas mathematischer
ETWR Teil B. Spezielle Wahrscheinlichkeitsverteilungen (stetig)
ETWR Teil B 2 Ziele Bisher (eindimensionale, mehrdimensionale) Zufallsvariablen besprochen Lageparameter von Zufallsvariablen besprochen Übertragung des gelernten auf diskrete Verteilungen Ziel des Kapitels
Beziehungen zwischen Verteilungen
Kapitel 5 Beziehungen zwischen Verteilungen In diesem Kapitel wollen wir Beziehungen zwischen Verteilungen betrachten, die wir z.t. schon bei den einzelnen Verteilungen betrachtet haben. So wissen Sie
Statistik III. Walter Zucchini Fred Böker Andreas Stadie
Statistik III Walter Zucchini Fred Böker Andreas Stadie Inhaltsverzeichnis 1 Zufallsvariablen und ihre Verteilung 1 1.1 Diskrete Zufallsvariablen........................... 1 1.2 Stetige Zufallsvariablen............................
DWT 1.4 Rechnen mit kontinuierlichen Zufallsvariablen 234/467 Ernst W. Mayr
1.4.2 Kontinuierliche Zufallsvariablen als Grenzwerte diskreter Zufallsvariablen Sei X eine kontinuierliche Zufallsvariable. Wir können aus X leicht eine diskrete Zufallsvariable konstruieren, indem wir
7.2 Moment und Varianz
7.2 Moment und Varianz Def. 21 Es sei X eine zufällige Variable. Falls der Erwartungswert E( X p ) existiert, heißt der Erwartungswert EX p p tes Moment der zufälligen Variablen X. Es gilt dann: + x p
Mathematik für Biologen
Mathematik für Biologen Prof. Dr. Rüdiger W. Braun Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 23. Dezember 2011 1 Stetige Zufallsvariable, Normalverteilungen Der zentrale Grenzwertsatz und die 3-Sigma Regel
P (X = 2) = 1/36, P (X = 3) = 2/36,...
2.3 Zufallsvariablen 2.3 Zufallsvariablen Meist sind die Ereignisse eines Zufallseperiments bereits reelle Zahlen. Ist dies nicht der Fall, kann man Ereignissen eine reelle Zahl zuordnen. Zum Beispiel
Wahrscheinlichkeit und Statistik: Zusammenfassung
HSR Hochschule für Technik Rapperswil Wahrscheinlichkeit und Statistik: Zusammenfassung beinhaltet Teile des Skripts von Herrn Hardy von Lukas Wilhelm lwilhelm.net 12. Januar 2007 Inhaltsverzeichnis 1
1 Vorbemerkungen 1. 2 Zufallsexperimente - grundlegende Begriffe und Eigenschaften 2. 3 Wahrscheinlichkeitsaxiome 4. 4 Laplace-Experimente 6
Inhaltsverzeichnis Vorbemerkungen 2 Zufallsexperimente - grundlegende Begriffe und Eigenschaften 2 3 Wahrscheinlichkeitsaxiome 4 4 Laplace-Experimente 6 5 Hilfsmittel aus der Kombinatorik 7 6 Bedingte
Zuverlässigkeitstheorie
3. Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung Prof. Jochen Seitz Fachgebiet Kommunikationsnetze 20. November 2008 Übersicht Gesetz der großen Zahlen von Bernoulli 1 Gesetz der großen Zahlen von Bernoulli
Wahrscheinlichkeitsfunktion. Binomialverteilung. Binomialverteilung. Wahrscheinlichkeitshistogramme
Binomialverteilung Wahrscheinlichkeitsfunktion Konstruktionsprinzip: Ein Zufallsexperiment wird n mal unabhängig durchgeführt. Wir interessieren uns jeweils nur, ob ein bestimmtes Ereignis A eintritt oder
Modul 206: Verteilungen!!Normalverteilung!!Poisson-Verteilung!
0.20 0.8 0.6 0.4 0.2 0.0 0.08 0.06 0.04 0.02 0.00 0 5 0 5 20 k Modul 206: Verteilungen!!Normalverteilung!!Poisson-Verteilung! 0.20 0.8 0.6 0.4 0.2 0.0 0.08 0.06 0.04 0.02 0.00 0 5 0 5 20 k Normalverteilung!
Definition 4.1 Die Wahrscheinlichkeitsfunktion der Bernoulli-Verteilung ist gegeben durch
Kapitel 4 Diskrete Verteilungen 4.1 Bernoulli-Verteilung Definition 4.1 Die Wahrscheinlichkeitsfunktion der Bernoulli-Verteilung ist gegeben durch È Üµ ½ für Ü ¼ für Ü ½ ¼ sonst Die Bernoulli-Verteilung
Stochastik für die Naturwissenschaften
Stochastik für die Naturwissenschaften Dr. C.J. Luchsinger 7. n (Konvergenz, LLN, CLT) Literatur Kapitel 7 n heisst für uns n gross * Statistik in Cartoons: Kapitel 5, Seite 114 in Kapitel 6 * Stahel:
15.5 Stetige Zufallsvariablen
5.5 Stetige Zufallsvariablen Es gibt auch Zufallsvariable, bei denen jedes Elementarereignis die Wahrscheinlich keit hat. Beispiel: Lebensdauer eines radioaktiven Atoms Die Lebensdauer eines radioaktiven
Wichtige Definitionen und Aussagen
Wichtige Definitionen und Aussagen Zufallsexperiment, Ergebnis, Ereignis: Unter einem Zufallsexperiment verstehen wir einen Vorgang, dessen Ausgänge sich nicht vorhersagen lassen Die möglichen Ausgänge
Psychologische Methodenlehre und Statistik I
Psychologische Methodenlehre und Statistik I Pantelis Christodoulides & Karin Waldherr SS 2013 Pantelis Christodoulides & Karin Waldherr Psychologische Methodenlehre und Statistik I 1/61 Zufallsexperiment
Wahrscheinlichkeit und Statistik BSc D-INFK
Prof. Dr. P. Bühlmann ETH Zürich Winter 2010 Wahrscheinlichkeit und Statistik BSc D-INFK 1. (10 Punkte) Bei den folgenden 10 Fragen ist jeweils genau eine Antwort richtig. Es gibt pro richtig beantwortete
3. Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit
3. Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit Es geht hier um die Bestimmung der Kardinalität endlicher Mengen. Erinnerung: Seien A, B, A 1,..., A n endliche Mengen. Dann gilt A = B ϕ: A B bijektiv Summenregel:
1 Vorbemerkungen 1. 2 Zufallsexperimente - grundlegende Begriffe und Eigenschaften 2. 3 Wahrscheinlichkeitsaxiome 4. 4 Laplace-Experimente 6
Inhaltsverzeichnis 1 Vorbemerkungen 1 2 Zufallsexperimente - grundlegende Begriffe und Eigenschaften 2 3 Wahrscheinlichkeitsaxiome 4 4 Laplace-Experimente 5 Hilfsmittel aus der Kombinatorik 7 Bedingte
Modellanpassung und Parameterschätzung. A: Übungsaufgaben
7 Modellanpassung und Parameterschätzung 1 Kapitel 7: Modellanpassung und Parameterschätzung A: Übungsaufgaben [ 1 ] Bei n unabhängigen Wiederholungen eines Bernoulli-Experiments sei π die Wahrscheinlichkeit
SozialwissenschaftlerInnen II
Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II Henning Best [email protected] Universität zu Köln Forschungsinstitut für Soziologie Statistik für SozialwissenschaftlerInnen II p.1 Wahrscheinlichkeitsfunktionen
Modelle diskreter Zufallsvariablen
Statistik 2 für SoziologInnen Modelle diskreter Zufallsvariablen Univ.Prof. Dr. Marcus Hudec Zufallsvariable Eine Variable (Merkmal) X, deren numerische Werte als Ergebnisse eines Zufallsvorgangs aufgefasst
Einführung in die Statistik für Wirtschaftswissenschaftler für Betriebswirtschaft und Internationales Management
Einführung in die Statistik für Wirtschaftswissenschaftler für Betriebswirtschaft und Internationales Management Sommersemester 2013 Hochschule Augsburg Unabhängigkeit von Ereignissen A, B unabhängig:
Auswertung von Messungen Teil II
Auswertung von Messungen Teil II 1. Grundgesamtheit und Stichprobe. Modellverteilungen.1 Normalverteilung. Binominalverteilung.3 Poissonverteilung.4 Näherungen von Binominal- und Poissonverteilung 3. Zentraler
Vorlesung 7b. Unabhängigkeit bei Dichten. und die mehrdimensionale Standardnormalverteilung
Vorlesung 7b Unabhängigkeit bei Dichten und die mehrdimensionale Standardnormalverteilung 0. Wiederholung: Die Normalverteilung Dichtefunktion ϕ der Standardnormalverteilung ϕ(x) 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 4
Lösungsvorschläge zu Blatt 1 1) ZV X := Produkt der Augenzahlen bei einem Wurf mit 2 Würfeln. des Produktes Wurfergebnis P (X = k) 1 (1, 1) 1/36
Lösungsvorschläge zu Blatt ) ZV X := Produkt der Augenzahlen bei einem Wurf mit Würfeln Mögl. Werte k des Produktes Wurfergebnis P X = k), ) /6, ),, ) /6, ),, ) /6, ),, ),, ) /6 5, 5), 5, ) /6 6, 6),,
Kapitel 6. Irrfahrten und Bernoullischemata
Kapitel 6 Irrfahrten und Bernoullischemata Ausgangspunkt dieses Kapitels ist das in den Abschnitten 2.5 und 3.3 vorgestellte mathematische Modell des mehrmals Werfens einer Münze. Die dort definierten
Sigma-Umgebung. Vergleichen wir die beiden Binomialverteilungen: n = 30 p = 0,5. n = 20 p = 0,75
Sigma-Umgebung Vergleichen wir die beiden Binomialverteilungen: n = 30 p = 0,5 0,2 (z.b. 30-maliges Werfen einer Münze, X Anzahl von Zahl ) 5 10 15 20 n = 20 p = 0,75 0,2 5 10 15 20 Der Erwartungswert
SBP Mathe Aufbaukurs 1 # 0 by Clifford Wolf. SBP Mathe Aufbaukurs 1
SBP Mathe Aufbaukurs 1 # 0 by Clifford Wolf SBP Mathe Aufbaukurs 1 # 0 Antwort Diese Lernkarten sind sorgfältig erstellt worden, erheben aber weder Anspruch auf Richtigkeit noch auf Vollständigkeit. Das
Beweis: Mit Hilfe des Satzes von der totalen Wahrscheinlichkeit folgt, dass
Beweis: Mit Hilfe des Satzes von der totalen Wahrscheinlichkeit folgt, dass f Z (z) = Pr[Z = z] = x W X Pr[X + Y = z X = x] Pr[X = x] = x W X Pr[Y = z x] Pr[X = x] = x W X f X (x) f Y (z x). Den Ausdruck
Binomialverteilung. Statistik für SoziologInnen 1 Diskrete Verteilungsmodelle. Marcus Hudec
Binomialverteilung Jakob Bernoulli (1654-1705) Ars Conjectandi Klassisches Verteilungsmodell für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit für die Häufigkeit des Eintretens von Ereignissen in bestimmten noch
