Immobilienmarktbericht 2014
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- Axel Dieter
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1 Immobilienmarktbericht 214 Gutachterausschuss für Grundstückswerte für das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena NORDHAUSEN EICHSFELD KYFFHÄUSERKREIS UNSTRUT- HAINICH-KREIS SÖMMERDA EISENACH WARTBURG- KREIS GOTHA ERFURT ILM-KREIS WEIMAR WEIMARER LAND JENA SAALE- HOLZLAND- KREIS GERA ALTENBURGER LAND SCHMALKALDEN- MEININGEN SUHL SAALFELD- RUDOLSTADT GREIZ HILDBURG- HAUSEN SAALE- ORLA-KREIS SONNEBERG
2 Vervielfältigung dieses Heftes, auch auszugsweise, ist nur mit Erlaubnis des Herausgebers gestattet. Als Vervielfältigung gelten z.b. Nachdruck, Fotokopieren, Mikroverfilmung, Digitalisieren, Scannen sowie Speicherung auf Datenträgern. Unberührt davon bleibt die Verwendung einzelner Daten im Rahmen der Gutachtenerstellung. Eine Wiedergabe von Daten ist nur mit Quellenangabe gestattet. Der Quellenvermerk ist wie folgt anzugeben: Immobilienmarktbericht 214 Gutachterausschuss für Grundstückswerte für das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena Bildquelle Titelblatt: Bilddatenbank TLVermGeo
3 Immobilienmarktbericht 214 Inhaltsverzeichnis 1 Vorbemerkung Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Zusammensetzung und Aufgaben Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Kaufpreissammlung Bodenrichtwerte Verkehrswertgutachten Berichte zum Grundstücksmarkt Struktur- und Wirtschaftsdaten Strukturdaten Bevölkerung und Fläche Wirtschaft und Arbeitsmarkt Preisentwicklung Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Grundstücksverkehr Kaufverträge der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Zwangsversteigerung Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Unbebaute Grundstücke Bauflächen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus Teilmarkt freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke Werdendes Bauland Land- und forstwirtschaftliche Flächen Allgemeiner Überblick... 35
4 Inhaltsverzeichnis Immobilienmarktbericht der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Ackerland Grünland Forst Sonstige Flächen Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Gärten im Außenbereich Unland/Ödland Bebaute Grundstücke Allgemeiner Überblick der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Individueller Wohnungsbau Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Doppelhaushälften und Reihenhäuser Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Garagen Wohnungs- und Teileigentum Allgemeiner Überblick Erstverkäufe von Wohnungseigentum Weiterverkäufe von Wohnungseigentum Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Unbebaute Grundstücke Bauflächen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus Teilmarkt freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke Werdendes Bauland (Rohbauland, Bauerwartungsland)
5 Inhaltsverzeichnis Immobilienmarktbericht Erholungsgrundstücke Land- und forstwirtschaftliche Flächen Allgemeiner Überblick zu den Flächen der Land- und Forstwirtschaft der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Ackerland Grünland Forst Sonstige Flächen Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Gärten im Außenbereich Unland/Ödland Bebaute Grundstücke Allgemeiner Überblick der Kauffälle Flächenumsatz Geldumsatz Individueller Wohnungsbau Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Doppelhaushälften und Reihenhäuser Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegebäude Einkaufsmärkte Garagen Wochenend- und Ferienhäuser Wohnungs- und Teileigentum Allgemeiner Überblick Erst- und Weiterverkauf Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Unbebaute Grundstücke Bauflächen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Verteilung auf die Teilmärkte Flächenumsatz Geldumsatz
6 Inhaltsverzeichnis Immobilienmarktbericht Grundstücke des Individuellen Wohnungsbaus Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus (frei nach BauGB) Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus (frei) Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (frei) Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihenendhäuser (frei) Grundstücke des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke Werdendes Bauland (Rohbauland, Bauerwartungsland) Arrondierung in der Innenbereichslage Baulücken Land- und Forstwirtschaftliche Flächen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Verteilung auf die Teilmärkte Flächenumsatz Geldumsatz Reine Agrar- und Forstflächen Ackerland Grünland Wald Sonstige Flächen Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Gärten im Außenbereich Unland, Ödland Bebaute Grundstücke Allgemeiner Überblick der Kauffälle Verteilung auf die Teilmärkte Flächenumsatz Geldumsatz Individueller Wohnungsbau Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Aufteilung nach Baujahresklassen Aufteilung nach Preisklassen Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Reihenendhäuser Aufteilung nach Baujahresklassen Aufteilung nach Preisklassen Villen Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser
7 Inhaltsverzeichnis Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Baujahresklassen Aufteilung nach Preisklassen Gewerbliche Gebäude Garagen Wochenend- und Ferienhäuser Wohnungs- und Teileigentum Allgemeiner Überblick der Kauffälle Verteilung auf die Teilmärkte Geldumsatz Wohnungseigentum Sondereigentum Wohnen Klassifizierung nach Baujahresklassen Klassifizierung nach Wohnflächen Klassifizierung nach Preisklassen (Gesamtkaufpreis) Klassifizierung nach Preisklassen (Kaufpreis je Quadratmeter) Teileigentum Sondereigentum Gewerbe Sondereigentum Stellplätze Erforderliche Daten für die Wertermittlung Sachwertfaktorenfaktoren Liegenschaftszinssätze und Rohertragsfaktoren für Mehrfamilienhäuser
8 Vorbemerkung Immobilienmarktbericht Vorbemerkung Jeder Bürger soll die Möglichkeit haben, Informationen über den Wert von Grund und Boden zu erhalten. Die Schaffung der Transparenz des Grundstücksmarktes für Käufer und Verkäufer, für Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie für andere Interessenten stellt eine Hauptaufgabe der Gutachterausschüsse dar. Neben den im zweijährigen Rhythmus zu ermittelnden und zu veröffentlichenden Bodenrichtwerten wird die Markttransparenz durch die Erstellung von Grundstücksmarktberichten erreicht. Der vorliegende Grundstücksmarktbericht gibt einen Überblick über den Grundstücksmarkt im 213 für den Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses. Er stellt die Entwicklung der Umsätze auf dem Grundstücksmarkt dar und zeigt, differenziert für die einzelnen Teilmärkte, die Entwicklung der Umsätze sowie die Veränderungen im Preisniveau auf. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Wertangaben in der Regel um Durchschnittswerte handelt. Eine Übertragung dieser Wertangaben auf einzelne Immobilien wäre nur dann möglich, wenn alle wertrelevanten Eigenschaften des Einzelobjektes mit denen übereinstimmen würden, für die der Durchschnittswert angegeben ist. Für eine genaue Verkehrswertermittlung einer Immobilie ist deshalb der Grundstücksmarktbericht in den meisten Fällen allein nicht ausreichend. Im Bedarfsfall wird die Anfertigung eines Verkehrswertgutachtens durch den Gutachterausschuss oder durch einen vereidigten Sachverständigen empfohlen. Der Marktbericht enthält keine Prognosen für zukünftige Marktentwicklungen. Die Pflicht zur Unabhängigkeit und Neutralität verbietet es den Gutachterausschüssen, Marktbewertungen im Hinblick auf bestimmte öffentliche und private Interessen durchzuführen. Grundlage der Analysen ist die von den Gutachterausschüssen geführte Kaufpreissammlung. Mit Inkrafttreten der Thüringer Gutachterausschussverordnung vom 23. September 213 wurde die der Gutachterausschüsse von ehemals 23 auf nur noch 9 reduziert. Neben einer Straffung der Verwaltungsstruktur auf diesem Gebiet, soll durch die räumliche Vergrößerung der Zuständigkeit der einzelnen Gutachterausschüsse eine Qualitätsverbesserung der Marktanalysen erreicht werden. Jeder Gutachterausschuss kann zukünftig bei seinen Auswertungen auf eine größere Datenmange zurückgreifen und es ist eine höhere Aussagekraft der Ergebnisse zu erwarten. Der Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses, der für diesen Grundstücksmarktbericht verantwortlich zeichnet, umfasst das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena. Falls nicht anders verwiesen, beziehen sich Zahlenangaben auf den gesamten Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses. 6
9 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Immobilienmarktbericht Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte sind gemäß 192 BauGB selbstständige und unabhängige Kollegialgremien. Entsprechend der Thüringer Verordnung über die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (Thüringer Gutachterausschussverordnung ThürGAVO-) vom 23. September 213 wurden für den Freistaat Thüringen neun Gutachterausschüsse gebildet. Bei der Gebietszuständigkeit der Gutachterausschüsse wurde sich an den Katasterbereichen des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation orientiert. In Bezug auf die Gutachtertätigkeit sind die Gutachterausschüsse an keine Weisungen gebunden und stehen außerhalb der Hierarchie der Stelle, bei der sie eingerichtet sind. Die Gutachter haben ihr Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen abzugeben und zu begründen. 2.1 Zusammensetzung und Aufgaben Der Vorsitzende und die ehrenamtlichen weiteren Gutachter werden von der oberen Katasterbehörde für einen Zeitraum von 5 en bestellt. Sie verfügen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit und Erfahrung im Bauwesen, in der Finanzverwaltung, im Bankwesen, in der Immobilienwirtschaft sowie anderen Fachbereichen über besondere Sachkunde auf dem Gebiet der Grundstückswertermittlung. Zur Wahrung der Neutralität und Unabhängigkeit dürfen die Mitglieder nicht hauptamtlich mit der Verwaltung der Grundstücke der Gebietskörperschaft, für deren Bereich der Gutachterausschuss gebildet wurde, befasst sein. Der Vorsitzende des Gutachterausschusses ist gemäß 2 Absatz 2 der Gutachterausschussverordnung ein Bediensteter der oberen Katasterbehörde mit der Befähigung zum höheren technischen Verwaltungsdienst der Fachrichtung Vermessungs- und Liegenschaftswesen. Als gesetzliche Aufgaben nach 193 BauGB obliegen dem Gutachterausschuss insbesondere: Erstattung von Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie von Rechten an Grundstücken auf Antrag Führung und Auswertung der Kaufpreissammlung Ermittlung von Bodenrichtwerten Ermittlung sonstiger für die Wertermittlung erforderlicher Daten Zur Erfüllung dieser Aufgaben bedient sich der Gutachterausschuss einer Geschäftsstelle. Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Katasterbereich Pößneck Gutachterausschuss Vorsitz Herr Manfred Schramm Stellvertreter Herr Volker Baulig Ehrenamtlicher Gutachter 36 davon Vertreter der Finanzämter 3 7
10 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Immobilienmarktbericht Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Die Aufgaben der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses werden von der oberen Katasterbehörde wahrgenommen. Die obere Katasterbehörde stellt für die Geschäftsstelle fachlich geeignetes Personal und Sachmittel im erforderlichen Umfang zur Verfügung. Der Geschäftsstelle obliegen nach Weisung des Gutachterausschusses oder des Vorsitzenden insbesondere folgende Aufgaben: Auswertung der Kaufverträge Führung der Kaufpreissammlung und weiterer Daten Ableitung und Fortschreibung der für die Wertermittlung erforderlichen Daten Vorbereitung und Ausfertigung von Verkehrswertgutachten Vorbereitung der Bodenrichtwertermittlung Erteilung von Auskünften über Bodenrichtwerte und aus der Kaufpreissammlung Kaufpreissammlung Eine grundlegende Aufgabe der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist die Einrichtung und Führung der Kaufpreissammlung. Nach 195 Absatz 1 BauGB ist jeder Vertrag, durch den sich jemand verpflichtet, Eigentum an einem Grundstück gegen Entgelt, auch im Wege des Tausches, zu übertragen oder ein Erbbaurecht zu begründen, von der beurkundenden Stelle (z. B. Notar) in Abschrift dem Gutachterausschuss zu übersenden. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses wertet die Verträge und Beschlüsse nach den Weisungen des Vorsitzenden des Gutachterausschusses z. B. hinsichtlich der rechtlichen Gegebenheiten, der Lage, der Beschaffenheit sowie sonstigen Eigenschaften der Grundstücke aus. Wurden Verträge durch ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse beeinflusst, dürfen sie nach 6 WertV zu Auswertungen nur herangezogen werden, wenn deren Auswirkungen auf die Kaufpreise und die anderen Daten sicher erfasst werden können. Auskünfte aus der Kaufpreissammlung sind nach 13 Gutachterausschussverordnung im Einzelfall an Behörden und sonstige öffentliche Stellen (z. B. öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige) zu erteilen, wenn ein berechtigtes Interesse dargelegt wird und die sachgerechte Verwendung der Daten gewährleistet erscheint. Zur Wahrung datenschutzrechtlicher Belange dürfen Auskünfte nur grundstücksbezogen erteilt werden. Der Name und die Anschrift des Eigentümers oder sonstiger berechtigter Personen dürfen nicht mitgeteilt werden. Anderen Stellen und Personen sind auf schriftlichen Antrag nur solche Auskünfte zu erteilen, die Rückschlüsse auf den Eigentümer nicht ermöglichen. Der Antrag auf Erteilung einer Auskunft ist schriftlich bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses zu stellen Bodenrichtwerte Nach 196 BauGB sind auf der Grundlage der Kaufpreissammlung für jedes Gemeindegebiet durchschnittliche Lagewerte des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken, für die im Wesentlichen gleiche Nutzungsund Wertverhältnisse vorliegen (Bodenrichtwerte), zu ermitteln. Der Bodenrichtwert ist bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche und bezieht sich auf ein Grundstück, dessen Grundstückszustand für diese Bodenrichtwertzone typisch ist (Richtwertgrundstück). Abweichungen des zu bewertenden Grundstücks in den wertbestimmenden Eigenschaften wie z. B. Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Erschließungszustand und Grundstücksgestaltung bewirken Abweichungen seines Verkehrswertes vom Bodenrichtwert. Die örtlichen zuständigen Gutachterausschüsse ermitteln zum 31. Dezember jeden zweiten es (erstmalig zum 31. Dezember 1992) Bodenrichtwerte. In Thüringen werden Bodenrichtwerte für baureifes Land und landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie bei Bedarf für Grundstücke eines anderen Entwicklungszustandes (Bauerwartungsland, Rohbauland) beschlossen. Die Bodenrichtwerte werden durch Beschluss des Gutachterausschusses bestimmt, haben aber keine bindende Wirkung. Nach 196 Absatz 1 BauGB sind die Bodenrichtwerte zu veröffentlichen. Die Darstellung der Bodenrichtwerte erfolgt in Bodenrichtwertkarten. 8
11 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Immobilienmarktbericht 214 Abb. 1: Beispiel einer Bodenrichtwertkarte Auskünfte über die Bodenrichtwerte sind für jedermann bei der Geschäftsstelle erhältlich. Sie werden als mündliche oder schriftliche Auskunft bzw. als Auszug aus der Bodenrichtwertkarte erteilt. 9
12 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte Immobilienmarktbericht Verkehrswertgutachten Aufgabe des Gutachterausschusses ist es nach 193 BauGB Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Rechten an Grundstücken zu erstatten. Der Antrag auf Erstattung eines Gutachtens ist bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses einzureichen. Antragsberechtigt sind Behörden zu Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages, die Eigentümer, ihnen gleichstehende Berechtigte, Inhaber anderer Rechte am Grundstück, Pflichtteilsberechtigte sowie Gerichte und Justizbehörden. Die Gutachten werden von den mitwirkenden Gutachtern in gemeinsamer nicht öffentlicher Sitzung beraten und beschlossen. Sie sind schriftlich zu erstatten und zu begründen. Soweit es zwischen den Beteiligten nicht ausdrücklich vereinbart ist, haben Gutachten keine bindende Wirkung Berichte zum Grundstücksmarkt Die Thüringer Gutachterausschussverordnung vom 23. September 213 regelt auch die Veröffentlichung der Berichte zum Grundstücksmarkt. Jeder Gutachterausschuss trifft für seinen Zuständigkeitsbereich Feststellungen und fasst sie in jedem geraden Kalenderjahr zu einem Immobilienmarktbericht zusammen ( 15 ThürGAVO). Neben statistischen Angaben zum Grundstücksmarkt enthält der Immobilienmarktbericht auch sonstige zur Wertermittlung erforderliche Daten nach 193 Abs. 5 BauGB. Diese Marktanpassungsfaktoren, wie Sachwertfaktoren, Liegenschaftszinssätze und Umrechnungs- und Anpassungsfaktoren, sind regelmäßig aus dem regionalen Marktverhalten abzuleiten und zu veröffentlichen. Erst diese Werte ermöglichen es dem Nutzer der Immobilienmarktberichte den eigentlichen Marktwert einer Immobilie richtig einzuschätzen. Sonstige aktuelle Einflüsse, die vor allem den regionalen Markt beeinflussen, sollen erfasst, ausgewertet und im Immobilienmarktbericht dargestellt werden. Für den Saale-Holzland-Kreis, den Saale-Orla-Kreis und die kreisfreie Stadt Jena wurde jeweils zuletzt 212 ein Immobilienmarktbericht veröffentlicht. Seitdem wurde die Datenbank des Grundstücksmarktes bei der Geschäftsstelle laufend aktualisiert. Aufgrund neuer Erkenntnisse über die Marktentwicklung wurden teilweise auch ältere Kauffälle heute anders statistisch gewertet als im 212. Das kann dazu führen, dass beim Vergleich von Statistiken aus 212 mit den Statistiken aus 214 unwesentliche Differenzen bezüglich älterer Kauffälle auftreten können. 1
13 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht Struktur- und Wirtschaftsdaten 3.1 Strukturdaten Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist zuständig für das Gebiet der kreisfreien Stadt Jena, des Saale-Holzland-Kreises und des Saale-Orla-Kreises. Informationen können dazu im Internet unter und abgerufen werden. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich im östlichen Teil des Freistaates Thüringen von der Bayerischen Landesgrenze im Süden bis zur Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt im Norden. Abb. 2: Karte Freistaat Thüringen (Quelle: Landesamt für Vermessung und Geoinformation) 11
14 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht 214 Abb. 3: Zuständigkeitsbereich der Geschäftsstelle Die Ausdehnung in Nord-Süd Richtung beträgt dabei ca. 8 km, die maximale Ausdehnung in Ost-West Richtung liegt bei ca. 35 km. Die regionale und überregionale Anbindung der Infrastruktur ist als gut bis sehr gut zu bezeichnen. Die Bundesautobahnen A4 und A9 durchqueren das Gebiet in ost-westlicher bzw. in nord-südlicher Richtung. Beide Autobahnen kreuzen sich bei Hermsdorf (Hermsdorfer Kreuz) im Saale-Holzland-Kreis. Über die Saalebahn und die Verbindung Weimar-Gera ist eine Anbindung an den regionalen und überregionalen Eisenbahnverkehr in nord-südlicher bzw. ost-westlicher Richtung gegeben. Die nächstmögliche Anbindung an den regionalen und internationalen Flugverkehr erfolgt über die Flughäfen Erfurt im Westen und Leipzig im Norden. Abb. 4: Übersichtskarte (Quelle: Stadt Jena) 12
15 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht Bevölkerung und Fläche Im Bereich der kreisfreien Stadt Jena, des Saale-Holzland-Kreises (SHK) und des Saale-Orla-Kreises (SOK) leben heute ca Einwohner (EW). Die Fläche für das gesamte Gebiet umfasst einen Bereich von ca km². Dies entspricht einer Bevölkerungsdichte von 132 Einwohnern pro km². Das zu betrachtende Gebiet ist dabei durchaus als inhomogen zu bezeichnen, da die Bevölkerungsdichte von 73 EW/km² (SOK) bis 935 EW/km² (Jena) reicht. Nachfolgende Graphik gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bevölkerung in den letzten 5 en. In der kreisfreien Stadt Jena konnte eine Zunahme um 2 %, in den Landkreisen dagegen jeweils ein Rückgang von 3,8 % (SHK) und 5,5 % (SOK) registriert werden Bevölkerungsentwicklung * Jena SHK SOK Abb. 5: Bevölkerungsentwicklung (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) Nachfolgende Übersicht gibt den Flächenanteil der einzelnen Landkreise am gesamten Gebiet des Gutachterausschusses wieder. Flächenanteile der Landkreise km² 114 km² Jena SHK SOK 817 km² Abb. 6: Flächenanteile der Landkreise (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) Aus vorliegenden Daten ergeben sich für die Stadt Jena, den Saale-Holzland-Kreis und dem Saale-Orla- Kreis folgende Bevölkerungsdichten. 13
16 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht Einwohner pro km² (213) Jena SHK SOK Jena SHK SOK Abb. 7: Bevölkerungsdichte der einzelnen Landkreise (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) Aus den dargestellten Daten resultieren für die einzelnen Bereiche unterschiedliche Prioritäten bei der Nutzung des Bodens. Die nachfolgende Graphik gibt darüber Auskunft. 6% Bodennutzung 5% 4% 3% 2% Jena SHK SOK 1% % Abb. 8: Bodennutzung (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) 3.2 Wirtschaft und Arbeitsmarkt Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der kreisfreien Stadt Jena, dem Saale-Holzland-Kreis und dem Saale-Orla-Kreis haben sich in den letzten en zunehmend den global wirkenden Wirtschaftsmechanismen angepasst. So konnte man z.b. in der Solarbranche (Firma Schott in Jena) die Auswirkungen des globalen Wettbewerbs (Stichwort Solarmodule) und den damit einhergehenden Strukturwandel (Schließung, Verlagerung) beobachten. Im Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses haben wir eine große Spanne hinsichtlich der vertretenen Wirtschaftsbranchen. So haben wir im Bereich der Stadt Jena eine enge Verzahnung zwischen Wissenschaft (Friedrich-Schiller-Universität; Ernst-Abbe-Fachhochschule) und Wirtschaft (Zeiss, Jenoptik). Im Bereich der beiden Landkreise dominieren die landwirtschaftlichen und handwerklichen Betriebe. Zudem bestehen entlang der Bundesautobahnen A4 und A9 gut ausgelastete Gewerbegebiete (z.b. Metallbau, Keramik, Zulieferindustrien). Den überwiegend ländlich geprägten Landkreisen steht die Stadt Jena mit einer hohen Verdichtung gegenüber. Die Stadt Jena selber ist regionalplanerisch als Oberzentrum eingestuft und für die umliegenden Landkreise auch als Arbeitsplatzstandort von Bedeutung (nach Jena pendeln zum Arbeiten über 13. Menschen mehr ein als aus der Stadt heraus). 14
17 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht 214 Abb. 9: Karte kreisfreie Stadt Jena (Quelle: GeoBasis-DE / BKG 214) Der Saale-Holzland-Kreis wiederum profitiert durch seine geographische Lage zu Jena und dient in Teilbereichen als Ausgleich zur z.b. angespannten Wohnungsmarktsituation in der Stadt Jena. Über gemeinsame Standortentwicklungskonzepte, wie z.b. die gemeinsame Vermarktung von Gewerbeflächen über die Initiative JenArea 21, die Zusammenarbeit beim ÖPNV oder landkreisübergreifende Bildungsinitiativen sind erste Synergieeffekte erkennbar. Die Industrie im Saale-Holzland-Kreis ist durch einen vielseitigen Branchenmix gekennzeichnet. Dieser reicht von traditionellen Branchen, wie Porzellan (Kahla), Keramik (Bürgel, Hermsdorf) oder der Holzindustrie über die Gesundheitsbranche (Kliniken in Bad Klosterlausnitz) bis zur Forschung im Hightech Bereich (Frauenhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Hermsdorf). Abb. 1: Karte Saale-Holzland-Kreis (Quelle: GeoBasis-DE / BKG 214) Dem Saale-Orla-Kreis kommt aufgrund seiner Talsperren am Oberlauf der Saale eine besondere Bedeutung zu (Hochwasserschutz, Tourismus). Durch die Lage zum benachbarten Freistaat Bayern und der Anbindung an das Fernstraßensystem (BAB A9) bestehen hier Möglichkeiten einer überregionalen Vermarktung. Im verarbeitenden Gewerbe bieten Firmen wie die zur Bertelsmann-Gruppe gehörende Druckerei des grafischen Großbetriebes GGP Media in Pößneck (eine der größten in Europa), die Holzverarbeitung in der Region Blankenstein/Friesau, der Fahrzeugbau bis hin zur Hightech-Zulieferindustrie ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen im Landkreis an. 15
18 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht 214 Abb. 11: Karte Saale-Orla-Kreis (Quelle: Bundesamt f. Kartographie u. Geodäsie) Zusammenfassend lässt sich ein Wandel im Arbeitsplatzangebot feststellen, der besonders in den beiden Landkreisen deutlich wird. Die traditionell dominante Landwirtschaft benötigt zum einen weniger Arbeitskräfte als noch vor en, zum anderen erschließen sich durch die hohe Mobilität neue Möglichkeiten für diesen ländlichen Raum. Dies zeigen Gewerbegebiete entlang der Bundesautobahnen A4 und A9 und beispielweise die hohe Auslastung der Baugebiete im Saale-Holzland-Kreis an der Grenze zur Stadt Jena. Die nachfolgende Graphik zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen kann als Beleg des Strukturwandels mit herangezogen werden. 1 9,5 durchschnittliche Arbeitslosenquote in Prozent 9,7 9,6 9 8,6 8,5 8 7,5 8,5 8,5 7,8 7,8 7,6 7,4 7,4 Jena SHK SOK 7 6,5 7,3 7,3 7,1 6, Abb. 12: durchschnittliche Arbeitslosenquote (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) Der Schuldenstand der Landkreise und der Stadt Jena verdeutlicht die Anstrengungen, die hier in den nächsten en weiterhin zu bewältigen sind. 16
19 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht , 11, 1, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, öffentliche Schulden der Landkreise und der kreisfreien Stadt Jena [Mio. ] 112,2 11,7 5,3 17, 97,5 12,9 92, 43,4 4, Jena SHK SOK Abb. 13: Öffentliche Schulden (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik) Preisentwicklung Der Anstieg der Verbraucherindizes (u.a. Baupreise) und der Anstieg der Energiepreise über 2 % in den letzten 1 en machen den Immobilienerwerb in Deutschland zu einem kostenintensiven Vorgang. Demgegenüber stehen die nach wie vor historisch niedrigen Zinsen für Wohnungsbaukredite. Nachfolgende Graphik gibt einen kurzen Überblick über den Verlauf der letzten 1 e. 11, ausgewählte Indexreihen in Deutschland (21 = 1) 15, 1, 95, 9, 85, Verbraucherpreis-indizes [Deutschland] Preisindizes für Wohnungsmieten, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe [Deutschland] Baupreisindizes für Wohngebäude [Deutschland] Abb. 14: ausgewählte Indexreihen (Quellen: Statistisches Bundesamt) 17
20 Struktur- und Wirtschaftsdaten Immobilienmarktbericht , 13, 12, 11, 1, 9, 8, 7, 126,8 Indizes für Wohnungsbaukredite (21=1) (5-1 e Festzins) 11,3 117,1 127,5 129,5 113,7 1, 11,2 78,8 7,9 6, Abb. 15: Indizes für Wohnungsbaukredite (Quellen: Deutsche Bundesbank) 18
21 Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Datengrundlage für die Angaben zur Umsatzentwicklung sind die in der Kaufpreissammlung erfassten Erwerbsvorgänge. Ein Eigentumswechsel kann auf verschiedene Arten rechtlich vereinbart bzw. vollzogen werden: Kaufverträge Zuschlagsbeschlüsse in Zwangsversteigerungsverfahren Tauschverträge Erbbaurechtsverträge Sonstige Verträge (Enteignung, Auseinandersetzung, Überlassung, Schenkungen, Zuteilung durch Umlegungsbeschluss). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung der Erwerbsvorgänge auf die einzelnen Vertragsarten und die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr. Vertragsart Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Anteil (%) Differenz in % Kaufvertrag ,5 5 ± Tauschvertrag , , Zwangsversteigerung , ,6 Erbbaurechtsvertrag 5 5,1 ± ± Sonstige Verträge , ,4 Gesamt ,2 Tab. 1: Gesamtmarkt, der Erwerbsvorgänge (212 / 213) Die Auswertungen für den Grundstücksmarktbericht wurden in folgende Teilmärkte untergliedert: unbebaute baureife Grundstücke bebaute Grundstücke Wohnungs- und Teileigentum Flächen der Land- und Forstwirtschaft sonstige Flächen (u.a. werdendes Bauland, Erbbaurecht/-grundstücke, Kauffälle ohne Zuordnung) Nach dem im Abschnitt 4.1 der gesamte Grundstücksverkehr betrachtet wird, behandelt der Abschnitt 4.2 ausschließlich den Erwerbsübergang durch Verkäufe. Abschließend wird im Abschnitt 4.3 das Geschehen bei den Zwangsversteigerungen dargestellt. Der Gutachterausschuss ist für den Bereich des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der der kreisfreien Stadt Jena zuständig. Dieser Gliederung entsprechend erfolgt auch die Darstellung der Angaben in diesem Immobilienmarktbericht. Infolge von Datenbereinigungen in der Kaufpreissammlung und Änderungen der Ausreißerschranken kann es bei den einzelnen Teilmärkten zu unterschiedlichen Werten im Vergleich zu den Grundstücksmarktberichten 212 kommen. 19
22 Umsatz in Mio. Fläche in ha Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Grundstücksverkehr Aus den Abbildungen 16, 18 und 2 kann die absolute Entwicklung der aller Erwerbsvorgänge sowie des dazugehörigen Geld- und Flächenumsatzes der letzten 1 e entnommen werden. Zudem werden für das 213 die prozentualen Anteile der einzelnen Grundstücksarten an den Umsätzen (Abb. 21) sowie die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen (Tab. 2). Die Flächenumsätze sind gegenüber dem Vorjahr mit ha insgesamt um 9 % und die Geldumsätze mit 36,5 Mio. um 1 % gestiegen. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr der Flächenumsatz um 9 % gestiegen ist, liegt er noch rund 2 % unter dem Wert von 24. Der land- und forstwirtschaftliche Sektor zeigt weiterhin die schon in den letzten 3 en erkennbare kontinuierliche Steigerung der Flächenumsätze (82 % des Gesamtbereiches). Der Geldumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5 % gesunken. Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Erwerbsvorgänge über 1 e Verteilung der Teilmärkte Wohnungs- und Teileigentum 14% Sonstige 2% unbebautes baureifes Land 18% % bebaute Grundstücke 34% Flächen der Land- und Forstwirtschaft Abb : Gesamtmarkt, der Erwerbsvorgänge (24 Abb : Gesamtmarkt, der Erwerbsvorgänge, Verteilung 213) auf Teilmärkte (Berichtsjahr) Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze aller Erwerbsvorgänge über 1 e Verteilung der Flächenumsäze auf die einzelnen Teilmärkte 213 bebaute Sonstige unbebautes Grundstücke baureifes Land 1% 15% 2% % Flächen der Land- und Forstwirtschaft Abb. 18: Gesamtmarkt, Flächenumsatz (24 213) Abb. 19: Gesamtmarkt, Flächenumsatz; Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 4 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze aller Erwerbsvorgänge über 1 e Verteilung der Geldumsätze auf die Teilmärkte Wohnungs- und Teileigentum 22% Sonstige 2% unbebautes baureifes Land 8% Flächen der Land- und Forstwirtschaft 4% % bebaute Grundstücke Abb. 2 21: Gesamtmarkt, Geldumsatz (24 213) Abb. 21 2: Gesamtmarkt, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 2
23 Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht 214 Entwicklung gegenüber 212 Erwerbsvorgänge Flächenumsatz Geldumsatz Gesamtergebnis -1% Gesamtergebnis 9% Gesamtergebnis 1% Baureifes Land -7% Baureifes Land -56% Baureifes Land 12% Bebaute Grundstücke ±% Bebaute Grundstücke 43% Bebaute Grundstücke 7% Wohnungs- und Teileigentum -3% Wohnungs- und Teileigentum k.a. Wohnungs- und Teileigentum Land- und Forstwirtschaft 17% Land- und Forstwirtschaft 15% Land- und Forstwirtschaft -5% Sonstige -75% Sonstige -88% Sonstige -55% Tab. 2: Gesamtmarkt, Übersicht der Entwicklung aller Eigentumsübergänge (212 / 213) In den einzelnen Bereichen ist die Entwicklung des Grundstücksmarktes sehr unterschiedlich. In der Kreisfreien Stadt Jena sind die der Erwerbsvorgänge insgesamt um 16 % zurückgegangen. Besonders der Teilmarkt unbebautes baureifes Land ist mit 41,6 % weniger Erwerbsvorgänge als im Vorjahr hervorzuheben. Mit 46,7 % der Erwerbsvorgänge stellen das Wohnungs- und Teileigentum in Jena den größten Anteil dar. Im Saale-Orla-Kreis hingegen sind 46 % der Erwerbsvorgänge und 88 % des Flächenumsatzes land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke. Mit rund 34 % bzw. 73 % stellen die bebauten Grundstücke im Saale-Holzland-Kreis sowohl bei der als auch beim Geldumsatz den höchsten Marktanteil dar. In den folgenden Tabellen werden die Verteilung der Erwerbsvorgänge, die Flächen- und Geldumsätze für die verschiedenen Teilmärkte sowie die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr für die kreisfreie Stadt Jena, den Saale-Holzland-Kreis und den Saale-Orla-Kreis dargestellt. 1% Erwerbsvorgänge Saale-Holzland-Kreis Flächenumsatz Geldumsatz Teilmarkt unbebautes baureifes Land Land- u. Forstwirtschaft bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Vorjahr Berichtsjahr Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr Fläche (ha) Berichtsjahr Fläche (ha) Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr (Mio. ) (Mio. ) Berichtsjahr Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) ,9 22, , 6, ,4 949, ,6 4, ,6 241, ,7 54, k.a. k.a. k.a. k.a. 4,9 5, Sonstige ,1 6, ,6,3-92 Gesamt , 1.219, ,8 72,2 1, -5 Tab. 3: Gesamtmarkt Saale-Holzland-Kreis, der Erwerbsvorgänge, Flächenumsatz, Geldumsatz (212 / 213) 21
24 Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht 214 Erwerbsvorgänge Saale-Orla-Kreis Flächenumsatz Geldumsatz Teilmarkt unbebautes baureifes Land Land- u. Forstwirtschaft Bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Vorjahr Berichtsjahr Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr Fläche (ha) Berichtsjahr Fläche (ha) Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr Berichtsjahr (Mio. ) (Mio. ) Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) ,6 23, ,8 3, , 1.179, ,6 7, , 133, ,2 42, k.a. k.a k.a. k.a. 4,7 2, Sonstige ,3 2,2-82,4 3,2 5 7 Gesamt , , ,7 58,1 1 8 Tab. 4: Gesamtmarkt Saale-Orla-Kreis, der Erwerbsvorgänge, Flächenumsatz, Geldumsatz (212 / 213) Erwerbsvorgänge Kreisfreie Stadt Jena Flächenumsatz Geldumsatz Teilmarkt unbebautes baureifes Land Land- u. Forstwirtschaft Bebaute Grundstücke Wohnungs- u. Teileigentum Vorjahr Berichtsjahr Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr Fläche (ha) Berichtsjahr Fläche (ha) Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) Vorjahr Berichtsjahr (Mio. ) (Mio. ) Anteil (%) Veränderung zum Vorjahr (%) ,6 12, ,8 14, ,9 72,4 61 7,5, ,1 27, , 1, k.a. k.a. k.a. k.a. 51,8 59, Sonstige ,8 6, , 1,4 1-8 Gesamt ,4 118, ,1 176,4 1 1 Tab. 5: Gesamtmarkt kreisfreie Stadt Jena, der Erwerbsvorgänge, Flächenumsatz, Geldumsatz (212 / 213) 22
25 Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Kaufverträge der Kauffälle Kategorie der Kaufverträge Veränderung zum Vorjahr (%) Flächenumsatz (ha) Veränderung zum Vorjahr (%) Geldumsatz (Mio. ) Veränderung zum Vorjahr (%) Tab. 6: Gesamtmarkt, Kaufverträge, Umsatzzahlen (24-213) Fast 95 % der Erwerbsvorgänge sind Kaufverträge. Entsprechend sind die Tendenzen identisch mit denen aller Vertragsarten. Die Umsatzzahlen werden daher nur der Vollständigkeit halber dargestellt. Verteilung der Kaufverträge auf die Teilmärkte 213 Wohnungs- und Teileigentum 14% Sonstige 1% unbebautes baureifes Land 18% 32% bebaute Grundstücke 35% Flächen der Land- und Forstwirtschaft Abb. 22: Gesamtmarkt, der Kaufverträge, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) der Kaufverträge unbebautes baureifes Land Flächen der Land- und Forstwirtschaft bebaute Grundstücke Wohnungs- und Teileigentum Sonstige Abb. 23: Gesamtmarkt, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 23
26 Fläche in ha Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Verteilung der Flächenumsätze auf die einzelnen Teilmärkte 213 bebaute Grundstücke 15% Sonstige % unbebautes baureifes Land 2% 83% Flächen der Land- und Forstwirtschaft Abb. 24: Gesamtmarkt, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Flächenumsätze der Kaufverträge über 1 e unbebautes baureifes Land Flächen der Land- und Forstwirtschaft bebaute Grundstücke Sonstige Abb. 25: Gesamtmarkt, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) Der Flächenumsatz liegt im 213 bei 2.576,4 ha. Bei den Flächen der Land- und Forstwirtschaft wurden im Berichtsjahr ca. 311 ha mehr umgesetzt als im 212. Der Flächenumsatz von unbebautem baureifem Land ist im 213 etwas zurückgegangen. 24
27 Umsatz in Mio. Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der Geldumsatz ist im Berichtsjahr (296,2 Mio. ) im Vergleich zum 212 (295,8 Mio. ) unverändert geblieben. Verteilung der Geldumsätze auf die Teilmärkte 213 Wohnungs- und Teileigentum 21% Sonstige 2% unbebautes baureifes Land 8% Flächen der Land- und Forstwirtschaft 4% 65% bebaute Grundstücke Abb. 26: Gesamtmarkt, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 25 Geldumsätzeumsätze der Erwerbsvorgänge 2 unbebautes baureifes Land 15 1 Flächen der Land- und Forstwirtschaft bebaute Grundstücke Wohnungs- und Teileigentum 5 Sonstige Abb. 27: Gesamtmarkt, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 25
28 Die Entwicklung des Grundstücksmarktes im Bereich des Gutachterausschusses im Überblick Immobilienmarktbericht Zwangsversteigerung Diese Form des Erwerbsüberganges spielt bezüglich der Häufigkeit nur eine untergeordnete Rolle auf dem Grundstücksmarkt der Geschäftsstelle. Teilmarkt Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Anteil (%) Differenz in % unbebautes baureifes Land Flächen der Land- und Forstwirtschaft bebaute Grundstücke ± Wohnungs- und Teileigentum ± Sonstige k.a. Gesamt Tab. 7: Zwangsversteigerung, der Erwerbsvorgänge, Verteilung auf die Teilmärkte (212 / 213) 2 Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Zwangsversteigerungen über 1 e Abb. 28: Zwangsversteigerungen, der Erwerbsvorgänge (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wohnungs- und Teileigentum 33% Sonstige % unbebautes baureifes Land 7% Flächen der Land- und Forstwirtschaft 4% 56% bebaute Grundstücke Abb. 29: Zwangsversteigerungen, der Erwerbsvorgänge, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Seit dem 27 ist ein steter Rückgang bei der der Zwangsversteigerungen zu verzeichnen. Der Flächenumsatz im Teilmarkt Zwangsversteigerung ist von 19,2 ha im 212 auf 22,8 ha im Berichtsjahr gestiegen. Als Geldumsatz durch Zwangsversteigerungen wurden 7,6 Mio. (212 ca. 4,1 Mio. ) registriert. 26
29 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises 5.1 Unbebaute Grundstücke In diesem Abschnitt werden die Umsatzzahlen auf dem Teilmarkt der unbebauten Grundstücke abgebildet. Die Auswertung ist untergliedert in: Bauflächen Land- und forstwirtschaftliche Flächen Sonstige Flächen Verteilung der Teilmärkte 213 sonstige Flächen 23% Flächen der Landund Forstwirtschaft 41% Bauland 36% Abb. 3: Unbebaute Grundstücke, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Bauflächen Baureifes Land sind nach der Wertermittlungsverordnung (ImmoWertV) Flächen, die nach öffentlichrechtlichen Vorschriften baulich nutzbar sind. Lagemerkmale von Grundstücken sind insbesondere die Verkehrsanbindung, die Nachbarschaft, die Wohn- und Geschäftslage sowie Umwelteinflüsse. In den Auswertungen zu diesem Teilmarkt erfolgt zunächst ein allgemeiner Überblick. Im Anschluss werden dann die Teilbereiche weiter differenziert. Zu Analyse wurden nur diejenigen Kauffälle verwendet, die als geeignet bzw. bedingt geeignet klassifiziert werden konnten. Bei den Teilmärkten individueller Wohnungsbau, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Gewerbeund Industriegrundstücke wird unterschieden zwischen den Erschließungszuständen frei nach BauGB sowie frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz. Differenzierte Auswertungen von Teilbereichen wurden nur bei ausreichender Kauffallanzahl getätigt Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge unbebauter Bauflächen ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 17 % gefallen. Während die Gewerbeflächen sich in der Zehnjahresrückschau auf einem, von den üblichen Schwankungen abgesehen, verhältnismäßig gleichbleibenden Niveau bewegen, ist bei den Wohnbauflächen seit 211 wieder ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. 27
30 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufvertäge über 1 e Abb. 31: Bauflächen, der Kauffälle (24-213) Verteilung Teilmärkte 213 Gewerbe Sonstige 12% 7% Abb. 32: Bauflächen, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 81% Wohnen 25 der Kauffälle über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 33: Bauflächen, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 28
31 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz ist bei den Bauflächen im Saale-Holzland-Kreis im Vergleich zum Vorjahr um 48 % zurückgegangen. In den en 211 und 212 wurden große Flächen für gewerbliche Zwecke erworben. Im 213 hingegen sank der Flächenumsatz bei Gewerbeflächen um 72 %. Im Segment Wohnbauflächen setzt sich 213 der Aufwärtstrend der letzten e fort. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e , 37,4 3 28, , ,2 16,5 16,1 13,2 14,6 19, Abb. 34: Bauflächen, Flächenumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Sonstige 28% Wohnen 9% 63% Gewerbe Abb. 35: Bauflächen, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 25 Flächenumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 36: Bauflächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 29
32 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der Rückgang des Geldumsatzes von 7,6 auf 6,6 Mio. resultiert aus dem gesunkenen Flächenumsatz bei Gewerbeflächen im 213. Somit ist bei diesen auch im Geldumsatz ein Rückgang, und zwar um 45 %, zu verzeichnen. Bei den Wohnbauflächen zeichnet sich seit 28 ein steter Aufwärtstrend ab. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e ,6 7,6 6,6 5,7 5,7 4,4 3,9 3,8 3,5 3, Abb. 37: Bauflächen, Geldumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe 18% Sonstige 3% 79% Wohnen Abb. 38: Bauflächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 6 Geldumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 39: Bauflächen, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 3
33 Kaufpreis in /m² Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus In dem Teilmarkt Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind voll erschlossene, baureife Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser sowie Zwei- und Dreifamilienhäuser zusammengefasst. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke berücksichtigt, für die ggf. noch Abgaben nach dem Kommunalabgabengesetz zu entrichten sind: Zeitreihe der Kaufverträge bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei nach BauGB) über 1 e Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus frei nach BauGB über 1 e Abb. 4 41: Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), Abb. 41 4: Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 der Kauffälle (24 213) 213) Die der Kaufverträge ist gegenüber dem Vorjahr um 16 % gesunken. Der Flächenumsatz nahm gegenüber 213 um 22 % ab, und der Geldumsatz sank um 32 %. Der durchschnittliche Kaufpreis, bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche, ist im Vergleich zum Vorjahr von rund 53 /m² auf rund 47 /m² gesunken. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke mit dem erschließungsbeitragsrechtlichen Zustand frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz berücksichtigt: Zeitreihe der Kaufverträge bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei) über 1 e Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus frei über 1 e Abb : Individueller Wohnungsbau (frei), der Kauffälle Abb : Individueller Wohnungsbau (frei), durchschnittlicher (24 213) Kaufpreis in /m² (24 213) Insgesamt ist auf diesem Gebiet über die zurückliegenden zehn e ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet lediglich der durchschnittliche Kaufpreis, bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche, welcher Schwankungen unterworfen ist. Im Vergleich von 212 zu 213 blieb er nahezu unverändert. Die der Kaufverträge stieg im 213 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an. Damit einher geht sowohl eine Steigerung des Flächenumsatzes um 85 % als auch des Geldumsatzes um 82 % Teilmarkt freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser In den en 212 und 213 entspricht der Teilmarkt für erschließungsbeitragsfreie freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser gänzlich dem des individuellen Wohnungsbaus. Somit kann festgestellt werden, dass der Verkauf von Grundstücken für Reihenhäuser bzw. Doppelhaushälften in den neu erschlossenen Wohngebieten in den beiden letzten en nur eine äußerst untergeordnete Rolle spielte. 31
34 Kaufpreis in /m² Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke Bei der Auswertung der Gewerbe- und Industriegrundstücke wurden erschlossene, baureife Grundstücke, die im Rahmen der planungsrechtlichen Vorgaben einer ausschließlich gewerblichen Nutzung zugeführt werden sollen, untersucht. Grundstücke für Gewerbe-, Industrie- und Produktion wurden zusammengefasst. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke mit dem erschließungsbeitragsrechtlichen Zustand frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz berücksichtigt: Zeitreihe der Kaufverträge bei Gewerbe-, Produktion- und Industriegrundstücken (frei) über 1 e Flächen pro bei Gewerbe-, Produktion- und Industriegrundstücken (frei) über 1 e , 9, 8, 9,9 1 7, , 5, 4, 3, 2, 1,, 4,8 1,9 1,5,9, 1,5,1,2 1, Abb. 44: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei), Abb. 45: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei), der Kauffälle (24 213) Flächenumsatz (24 213) Auffällig in diesem Marktsegment ist die Spitze im Flächenumsatz des es 211, welche sogar das bisherige Rekordjahr 27 übertrifft. Kaufpreise bei Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücken (frei) über 1 e Abb. 46: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei ), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) Das Preisniveau folgt, nach einem Tief im 21, einem Aufwärtstrend und erreicht mit 31 /m² die Höchstmarke der zurückliegenden zehn e. Im Bereich Handel waren in den zurückliegenden fünf en nur vereinzelte Kauffälle zu registrieren, so z.b. 213 nur ein Kauffall. Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt im 213 unter Einbeziehung der Sparte Handel 43 /m². 32
35 Kaufpreis in /m² Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Bei der nun folgenden Auswertung wurden Grundstücke berücksichtigt, für die ggf. noch Abgaben nach dem Kommunalabgabengesetz zu entrichten sind: Zeitreihe der Kaufverträge bei Gewerbe-, Produktion- und Industriegrundstücken (frei nach BauGB) über 1 e Flächen pro bei Gewerbe-, Produktion- und Industrie und Industriegrundstücken frei nach BauGB über 1 e 14 14, , 13,8 1 1, 8 8, 7, , 6, , ,, 2,1 3,5,2 1,3 2,4 1,7 1, Abb. 47: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei Abb. 48: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei nach BauGB), der Kauffälle (24 213) nach BauGB), Flächenumsatz (24 213) Nach einem zwischenzeitlichen Hoch in den en 211 und 212 ist sowohl bei der als auch beim Flächenumsatz ein Rückgang etwa auf das Niveau des es 21 zu verzeichnen. 35 Kaufpreise bei Gewerbe- Produktionsund Industriegrundstücke frei nach BauGB über 1 e Abb. 49: Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücke (frei nach BauGB), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) Ebenso wie bei den erschließungsbeitragsfreien Grundstücken folgt das Preisniveau, nach einem Tief im 21, einem Aufwärtstrend und erreicht den Höchstwert der zurückliegenden zehn e. Bezüglich der Aussage zur Marktentwicklung bei Gewerbe-, Produktions- und Industriegrundstücken ist anzumerken, dass der Auswertung nur eine relativ geringe von Kauffällen zugrunde lag. 33
36 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Werdendes Bauland Bauerwartungsland sind Flächen, die nach ihren weiteren Grundstücksmerkmalen, insbesondere dem Stand der Bauleitplanung und der sonstigen Entwicklung des Gebietes, eine bauliche Nutzung auf Grund konkreter Tatsachen mit hinreichender Sicherheit erwarten lassen. Rohbauland sind Flächen, die für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung jedoch noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form oder Größe für eine bauliche Nutzung unzureichend gestaltet sind. Beide Segmente wurden zusammengefasst als werdendes Bauland untersucht, da dieses insgesamt keine herausragende Rolle im Grundstücksverkehr spielt. Eine Ausnahme bildet das 212 mit 38 Kauffällen, also ca. dem Dreifachen des es 213. Der durchschnittliche Kaufpreis pro m² war in den letzten 1 en relativ großen Schwankungen unterworfen. Zeitreihe der Kaufverträge bei werdenden Bauland über 1 e Abb. 5: Werdendes Bauland, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise bei Werdenden Bauland über 1 e Abb. 51: Werdendes Bauland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) 34
37 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Land- und forstwirtschaftliche Flächen Dieser Teilmarkt umfasst nach der Definition der ImmoWertV solche Flächen, die, ohne Bauerwartungsland, Rohbauland oder baureifes Land zu sein, land- oder forstwirtschaftlich nutzbar sind. Es wird unterschieden zwischen: Ackerland Grünland Wald Sonstigen Flächen (der Land- und Forstwirtschaft) Die nachfolgenden Untersuchungen zur der Kauffälle, dem Flächen- sowie dem Geldumsatz erfolgten unter Ausschluss von Gemeinbedarfsflächen und besonderen Flächen der Land- und Forstwirtschaft, welche einer außeragrarischen bzw. außerforstwirtschaftlichen Nutzung unterliegen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge bewegte sich in den zurückliegenden fünf en zwischen 271 und 289, wobei der Spitzenwert, welcher 213 erzielt wurde, zugleich das Maximum der letzten zehn e darstellt. Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Kaufverträge für land- und forstwirtschaftl. Flächen über 1 e Abb. 52: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle (24-213) Verteilung der Kaufverträge für land- und forstwirtschaftliche Flächen auf die Teilmärkte 213 Wald 31% Sonstige 6% 16% Grünland Acker 47% Abb. 53: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle, Verteilung der die Teilmärkte (Berichtsjahr) 35
38 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Ackerverkäufe bilden den größten Teilmarkt der land- und forstwirtschaftlichen Flächen, gefolgt von den Verkäufen von Waldflächen. 16 der Kaufverträge über 1 e Acker Grünland Wald Sonstige Abb. 54: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 36
39 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Etwa die Hälfte aller Flächen wurde 213 bei den Ackerflächen umgesetzt, wobei im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 17 % zu verzeichnen ist. 7 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächumsätze über 1 e Abb. 55: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wald Sonstige 4% 36% Acker 52% Grünland 8% Abb. 56: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 45 Flächenumsätze über 1 e Acker Grünland Wald Sonstige Abb. 57: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 37
40 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Insgesamt betrachtet sank der Umsatz geringfügig ab. Die Ackerflächen bilden im Geldumsatz mit 55 % das stärkste Segment, obwohl hier im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 24 % zu verzeichnen ist. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e Abb. 58: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz (24-213) Verteilung der Umsätze auf die Teilmärkte 213 Sonstige Wald 35% 3% Grünland 7% Acker 55% Abb. 59: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 3 Grundstücksverkehr Geldumsätze über 1 e 2 2 Acker Grünland Wald 1 Sonstige Abb. 6: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 38
41 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Ackerland Die der Ackerverkäufe erhöhte 213 sich im Vergleich zum Vorjahr um 43 %. Der durchschnittliche Kaufpreis folgt seit vier en einem deutlichen Aufwärtstrend und liegt gegenwärtig bei,64 /m². Der Flächenumsatz sank in den letzten fünf en nahezu kontinuierlich ab. Er liegt 213 bei 174,7 ha. Im Gegensatz dazu hat sich seit vier en der Geldumsatz nur mit geringfügigen Schwankungen dargestellt. Wie auch z.b. 21 liegt der Geldumsatz im 213 bei 1,1 Mio Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 61: Ackerland, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise bei Ackerland über 1 e,7,65,6,59,64,55,5,46,45,4,35,4,34,39,4,39,47,48, Abb. 62: Ackerland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) Eine Abhängigkeit des Kaufpreises von der Ackerzahl ist nicht nachweisbar. 39
42 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Grünland Die der Kaufverträge ist im Berichtsjahr um 31 % gestiegen, hierbei wurde ein durchschnittlicher Kaufpreis von,55 /m² erzielt. Dieser lag somit 1 % unter dem Vorjahr 212, welches mit,61 /m² den Spitzenwert der letzten zehn e bildete. Zeitreihe der Kauffälle über 1 e Abb. 63: Grünland, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise bei Grünland über 1 e,7,65,6,61,55,5,45,4,35,3,25,36,31,3,34,34,4,41,44,55, Abb. 64: Grünland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) Der Flächenumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 42,5 ha gestiegen. Der jährliche Geldumsatz stellt sich bei Grünland, wie auch bei Ackerland, für die letzten e als nahezu gleichbleibend dar. Wiederum kann eine Abhängigkeit des Preises von der Grünlandzahl nicht nachgewiesen werden. 4
43 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Forst Es sind geringfügig mehr (8 %) Kauffälle im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der durchschnittliche Kaufpreis hingegen ist sehr deutlich um 32 % auf,5 /m² gestiegen und erreicht damit den bisherigen Höchstwert der letzten zehn e. Der durchschnittliche Kaufpreis schwankte bisher kontinuierlich zwischen,3 /m² und,4 /m². Einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen der Flächenumsatz (48 %) auf 174,9 ha und der Geldumsatz (6 %) auf,8 Mio.. Zeitreihe der Kauffälle über 1 e Abb. 65: Waldfläche, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise über 1 e,55,5,5,45,4,35,3,25,4,4,36,37,35,38,35,3, Abb. 66: Waldfläche, durchschnittlicher Kaufpreis (24-213) Zu beachten ist insgesamt, dass Waldgrundstücke sowohl mit Bestand als auch ohne Bestand gemeinsam ausgewertet wurden, da die Unsicherheiten in der Abgrenzung der beiden Segmente voneinander erheblich sind. 41
44 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Sonstige Flächen In diesem Teilmarkt für Flächen mit außerlandwirtschaftlicher bzw. außerforstwirtschaftlicher Nutzung wird zwischen folgenden Grundstücksarten unterschieden: Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer bzw. außerforstwirtschaftlicher Nutzung Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Gärten im Außenbereich Unland, Ödland Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung Derartige besondere Flächen der Land- und Forstwirtschaft werden definiert als Flächen, die durch ihre landschaftliche bzw. verkehrliche Lage, ihre Funktion oder ihre Nähe zu Siedlungsgebieten geprägt sind und sich dadurch für außeragrarische bzw. außerforstwirtschaftliche Nutzungen eignen. Grundlage hierfür ist eine dahingehende Nachfrage im gewöhnlichen Geschäftsverkehr und der Ausschluss einer Entwicklung hin zu einer Bauerwartung innerhalb absehbarer Zeit. Die Qualität derartiger Grundstücke liegt höher als die von rein land- oder forstwirtschaftlichen Flächen, ohne allerdings die Qualität von Bauerwartungsland zu erreichen. Zeitreihe der Kauffälle über 1 e Abb. 67: Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung, der Kauffälle (24-213) Entgegen der in den zurückliegenden drei en steigenden Tendenz bei der der Kauffälle ist der Flächenumsatz im Berichtsjahr um 23 % und der Geldumsatz um 11 % gesunken. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt 213 bei 3,14 /m². 42
45 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Grundstücke des Gemeinbedarfs zeichnen sich durch ihre zweckgebundene, der Allgemeinheit dienenden Nutzung aus. Dieser Teilmarkt unterliegt nicht dem Gewinnstreben der Privatwirtschaft. Die Grundstücke wurden teilweise bereits vor der Veräußerung für öffentliche Zwecke genutzt und sind diesen auch künftig vorbehalten. Es handelt sich hierbei überwiegend um Straßenverkehrsflächen. Zeitreihe der Kauffälle über 1 e Abb. 68: Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise über 1 e 2,5 2,3 2,32 2,1 1,9 1,7 1,88 1,5 1,3 1,1,9,7 1,32 1,59,94,88,87 Abb. 69: Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213),84,95, Wie auch die der Veräußerungen sind auch der Flächenumsatz um 64 % und der durchschnittliche Kaufpreis um 98 % deutlich angestiegen. 43
46 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Gärten im Außenbereich Die der Verkäufe hat sich ebenso wie der durchschnittliche Kaufpreis ( /m²) erhöht. Bei Rückgang des Flächenumsatzes um 4 % blieb der Geldumsatz im Wesentlichen konstant. Zeitreihe der Kauffälle über 1 e Abb. 7: Gärten im Außenbereich, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise über 1 e 5,5 5, 5,14 4,5 4,13 4, 3,5 3, 2,5 3,54 3,74 4,17 3,37 2,86 3,1 3,37 2,35 2, Abb. 71: Gärten im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24-213) Unland/Ödland Dieser Teilmarkt umfasst Flächen, die selbst bei geordneter Wirtschaftsweise keinen Ertrag abwerfen können und nicht kulturfähig sind (im Unterschied zu Heide- oder Moorflächen). Als Beispiele seien erwähnt: ertraglose Böschungen, Felsköpfe, ausgebeutete Abbauflächen wie Kiesgruben u.ä.. Die Flächen sind im Allgemeinen wertlos. Als Anhaltspunkt zu einer wertmäßigen Betrachtung hat sich die, in der Wertermittlungsliteratur erwähnte, Preisspanne von,1 /m² bis,1 /m² bewährt. 44
47 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Bebaute Grundstücke Nach einem allgemeinen Überblick erfolgt eine detaillierte Darstellung der einzelnen Teilmärkte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem individuellen Wohnungsbau. Nicht alle Kauffälle konnten einer Detailanalyse unterzogen werden, da mitunter einzelne Informationen (wie z. B. Wohnflächen) fehlten. Dies führt zu fehlenden Übereinstimmungen bei der Betrachtung von Gesamtsummen und ist zu beachten Allgemeiner Überblick Es werden folgende Teilmärkte unterschieden: Individueller Wohnungsbau (Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften) Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude Gewerbe-, Produktions- und Industriegebäude sonstige Gebäude Die Verteilung der Kauffälle auf die Teilmärkte stellt sich folgendermaßen dar. Verteilung der Teilmärkte 213 Geschäfts-, Büro-, Verwaltungs-gebäude 2% Gewerbe- und Industriegebäude 6% Sonstige 36% Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau 4% individueller Wohnungsbau 52% Abb. 72: Bebaute Grundstücke, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Rund die Hälfte aller Vorgänge sind dem individuellen Wohnungsbau zuzuordnen. Damit spiegelt sich 213 im Wesentlichen eine ähnliche Verteilung der Teilmärkte wie in den zurückliegenden en wider. 45
48 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht der Kauffälle Seit 21 ist die der Erwerbsvorgänge 213 erstmalig wieder gesunken. Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Kauffälle über 1 e Abb. 73: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle (24-213) Grundstücksverkehr der Kauffälle über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 74: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 46
49 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Bei bebauten Grundstücken steht naturgemäß die Bebauung im Vordergrund, die Betrachtung des Flächenumsatzes tritt demzufolge in den Hintergrund. Im Berichtsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr eine beträchtliche Steigerung um 92 % zu verzeichnen, welche vorwiegend aus den Steigerungen im Bereich der Gewerbeund Industriegebäude sowie der sonstigen Gebäude resultiert. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächen aller Kauffälle über 1 e 18, 16, 14, 12, 1, 8, 6, , 2,, Abb. 75: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz (24-213) Grundstücksverkehr Flächen der Kauffälle über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 76: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 47
50 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Die Steigerungen des Flächenumsatzes im Bereich der Gewerbe- und Industriegebäude sowie der sonstigen Gebäude bewirken eine ebensolche Entwicklung des Geldumsatzes; er hat sich in beiden Segmenten erhöht. Insgesamt jedoch muss ein Rückgang um 23 % auf ein Gesamtvolumen von 37,6 Mio. festgestellt werden. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Umsätze aller Kauffälleüber 1 e Abb. 77: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz (24-213) Grundstücksverkehr Umsätze der Kauffälle über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 78: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 48
51 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Individueller Wohnungsbau Hier erfolgte eine Betrachtung der relevanten Segmente freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Doppel-, Reihen- und Reihenendhäuser, welche in Baujahresklassen untergliedert wurde. Neubauten (Verkäufe der letzten beiden e) Baujahre ab 199 Baujahre Baujahre bis 1949 Zeitreihe aller Kauffälle der jeweiligen Baujahresklassen über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis Abb. 79: Individueller Wohnungsbau, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29-213) Verteilung aller Kauffälle der jeweiligen Baujahresklassen 213 Baujahr bis % Neubauten 2% Baujahr ab % Baujahr % Abb. 8: Individueller Wohnungsbau, der Kauffälle, Verteilung auf die Baujahresklassen (Berichtsjahr) Im Saale-Holzland-Kreis liegt der Schwerpunkt des Grundstücksverkehrs bei den bebauten Grundstücken auf der Baujahresklasse der Baujahre bis Im durchschnittlichen Kaufpreis sind in dieser Baujahresklasse über die zurückliegenden fünf e nur unwesentliche Schwankungen zu verzeichnen (durchschnittlicher Kaufpreis 213: ). Ähnlich verlief die Preisentwicklung im Bereich der Baujahre (durchschnittlicher Kaufpreis 213: ). 49
52 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Bei den beiden anderen Baujahresklassen ist im Berichtsjahr ein bemerkenswerter Anstieg des durchschnittlichen Kaufpreises festzustellen. Verteilung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Individuellem Wohnungsbau über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 81: Individueller Wohnungsbau, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29 213) Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Allgemein betrachtet ist der durchschnittliche Kaufpreis 213 gegenüber 212 gestiegen. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,3 Ø Grundstücksfläche (m²) ,6 Ø Kaufpreis ( ) , davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,3 Ø Wohnfläche (m²) ,6 Ø Kaufpreis ( /m²) ,3 Tab. 8: Ein- und Zweifamilienhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Sinnvollerweise sind jedoch hier die jeweiligen Baujahresklassen zu untersuchen. Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , ,7 ab ,1 Neubauten k.a k.a. Gesamt , Tab. 9: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) 5
53 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Allgemein muss jedoch zu den freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern festgestellt werden, dass alle Werte nur als Anhaltspunkte zu verstehen sind. Dies begründet sich in der Verschiedenartigkeit der Objekte, welche wiederum entscheidend aus den unterschiedlichen Sanierungszuständen resultiert. Eine weitere Einschränkung der statistischen Auswertung der Kauffälle erwächst aus ihrem mitunter zahlenmäßig zu geringem Umfang, wie z.b. die Kauffälle für Neubauten 213. Diagramme können hier keinesfalls zur Trendanalyse genutzt werden. Festzuhalten ist ferner, dass im Saale-Holzland-Kreis erhebliche Unterschiede im Preisniveau bestehen, welche Durchschnittsangaben wenig sinnvoll erscheinen lassen. Als Beispiel sei hier der Ort Bad Klosterlausnitz genannt, wo überdurchschnittlich hohe Immobilienpreise erzielt werden. Der anzahlmäßig größte Teilmarkt wird im Saale-Holzland-Kreis von den ältesten Gebäuden, den Baujahren bis 1949, gebildet. Der Kaufpreis ist ebenso wie in der Baujahresklasse gestiegen. Im Gegensatz dazu sankt der Gesamtkaufpreis bei den neueren Objekten ab 199, wenn auch minimal, ab. Grundstücksverkehr Verteilung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 82: Ein- und Zweifamilienhäuser, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29 213) Doppelhaushälften und Reihenhäuser Auch in der Analyse dieses Marktsegmentes spiegeln sich die allgemeinen Aussagen zum individuellen Wohnungsbau im Saale-Holzland-Kreis wider. Den größten Anteil an allen Kauffällen hat somit die Baujahresklasse bis Die allgemeine Auswertung zeigt einen nur unwesentlichen Anstieg im durchschnittlichen Kaufpreis im Vergleich zum Vorjahr. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle 29 29, Ø Grundstücksfläche (m²) ,7 Ø Kaufpreis ( ) ,5 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,1 Ø Wohnfläche (m²) ,9 Ø Kaufpreis ( /m²) ,8 Tab. 1: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Jedoch ist auch hier sinnvoller Weise die differenzierte Untersuchung der einzelnen Baujahresklassen durchzuführen. 51
54 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Generell muss jedoch auch zum Teilmarkt Doppelhaushälften und Reihenhäuser betont werden, dass alle Werte nur als Anhaltspunkte zu verstehen sind. Dies begründet sich in der Verschiedenartigkeit der Objekte, welche wiederum entscheidend aus den unterschiedlichen Sanierungszuständen resultiert. Vorjahr Berichtsjahr Kategorie Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) bis k.a. k.a. k.a. ab Neubauten k.a Gesamt Tab. 11: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) 52
55 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser Dieser Teilmarkt spielt im Saale-Holzland-Kreis nur eine untergeordnete Rolle, wie die nachstehende Darstellung der der Kaufverträge zeigt. Grundstücksverkehr der Kaufverträge der jeweiligen Baujahresklassen bei Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 83: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Wiederum stellt die Baujahresklasse der Baujahre bis 1949 diejenige dar, in der das stärkste Kaufgeschehen zu verzeichnen war. Im Gegensatz zu den beiden anderen relevanten Baujahresklassen (keine Kauffälle in der Gruppe der Neubauten) hat sich ein Preisabfall um ca. 36 % eingestellt. Grundstücksverkehr Verteilung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser über 2 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 84: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser; Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (212 / 213) 53
56 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude Wie auch im Bereich des Geschosswohnungsbaus und der Mehrfamilienhäuser muss auch hier von einer untergeordneten Rolle gesprochen werden, was den zahlenmäßigen Umfang des Kaufgeschehens angeht. Grundstücksverkehr der Kauffälle der jeweiligen Baujahresklassen bei Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 85: Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Da die Objekte in jeglicher Hinsicht kaum vergleichbar sind, sei hier nur als Anhaltspunkt eine Darstellung der 212 und 213 erzielten durchschnittlichen Kaufpreise gegeben Grundstücksverkehr Verteilung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude über 2 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 86: Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (212 / 213) 54
57 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Gewerbe- und Industriegebäude Es wurden Produktions-, Gewerbe-, Industrie- und Handelsgebäude betrachtet. Dieser Teilmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass Verkäufe von Neubauten anzahlmäßig im Saale-Holzland-Kreis kaum eine Rolle spielen. 4 Grundstücksverkehr der Kauffälle der jeweiligen Baujahresklassen bei Gewerbe- und Industriegebäuden über 5 e Neubauten sonstige Baujahre Abb. 87: Gewerbe- und Industriegebäude, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Grundstücksverkehr Verteilung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Gewerbe- und Industriegebäuden 5 e Neubauten sonstige Baujahre Abb. 88: Gewerbe- und Industriegebäude, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29-213) Umso größer ist jedoch ihr Anteil am Geldumsatz, wie in der Grafik deutlich erkennbar wird Garagen Untersucht wurden hierfür Carports, Doppelgaragen, Einzelgaragen sowie Garagen im Garagenkomplex über die zurückliegenden fünf e. Kategorie Gesamtzeitraum der Kauffälle durchschn. Kaufpreis [ ] Tab. 12: Garagen; durchschnittliche Umsätze (29 213) Sowohl die der Kauffälle als auch der durchschnittliche Kaufpreis sind nur mäßigen Schwankungen unterworfen, sieht man einmal von der im 212 und vom Kaufpreis im 211 ab. 55
58 Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Wohnungs- und Teileigentum Allgemeiner Überblick Dieses Marktsegment beschreibt Grundstücke, die nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilt sind. Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, Teileigentum wiederum das an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen. (Zum Kaufobjekt gehört jeweils der Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum.) Das Teileigentum spielt im Gegensatz zum Wohnungseigentum eine in der wie auch im Geldumsatz untergeordnete Rolle. Grundstücksverkehr der Kauffälle über 5 e Teileigentum Abb. 89: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (29-213) Grundstücksverkehr Umsätze der Kauffälle über 5 e Wohnungseigentum Wohnungseigentum Teileigentum Abb. 9: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (29 213) 56
59 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Erstverkäufe von Wohnungseigentum Erstverkäufe aus Umwandlungen und Erstverkäufe aus Neubau wurden als Gesamtheit ausgewertet. Die Zahl der Kauffälle in diesem Segment ist eher gering. Grundstücksverkehr der jeweiligen Baujahresklassen bei Erstverkauf über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 91: Wohnungseigentum, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Zur Information seien an dieser Stelle die wenigen Kauffälle, die aufgrund vollständiger Datenlage analysierbar waren, dargestellt. Baujahresklasse Neubauten Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a min max k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a min max k.a. k.a. k.a. k.a. Tab. 13: Wohnungseigentum, Neubauten, durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Baujahresklasse Baujahre bis 1949 Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] 213 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. 212 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a min max min max k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Tab. 14: Wohnungseigentum, Baujahre bis 1949, durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) 57
60 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht Weiterverkäufe von Wohnungseigentum Der Weiterkauf zeichnet sich durch die weitaus größere Zahl von Kaufverträgen im Gegensatz zu den Erstverkäufen aus. Wohnungseigentum der jeweiligen Baujahresklassen bei Weiterverkauf über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 92: Wohneigentum, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Das stärkste Segment, bezogen auf die der Kauffälle, bildet die Baujahresklasse für die Baujahre ab 199. Wohnungseigentum Verteilung des Ø bereingten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Weiterverkauf 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis 1949 Abb. 93: Wohnungseigentum, Vergleich der Kaufpreise je m² Wohnfläche nach Baujahresklassen (29-213) Baujahre ab 199, ohne Neubauten Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 15: Wohnungseigentum, Baujahre ab 199, durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) 58
61 Der Grundstücksmarkt des Saale-Holzland-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Baujahre 195 bis 1989 Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 16 Wohnungseigentum, Baujahre von , durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Baujahre bis 1949 Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 17 Wohnungseigentum, Baujahre bis 1949, durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Garagen im Teileigentum Zur Vervollständigung der Informationen und als Überblick sei folgende Zusammenstellung gegeben. Auffallend sind die starken Preisschwankungen in den einzelnen en, welche diejenigen des Teilmarktes bebaute Grundstücke, Garagen weit übersteigen. Kategorie Gesamtzeitraum der Kauffälle durchschn. Kaufpreis [ ] Tab. 18: Teileigentum, Garagen, Umsatzzahlen (29 213) 59
62 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises 6.1 Unbebaute Grundstücke In diesem Abschnitt werden die Umsatzzahlen auf dem Teilmarkt der unbebauten Grundstücke abgebildet. Die Auswertung ist untergliedert in: Bauflächen Land- und Forstwirtschaftliche Flächen Sonstige Flächen Verteilung der unbebauten Grundstücke auf die Teilmärkte Sonstige Grundstücke 31% Bauland 27% Flächen der Landund Forstwirtschaft 42% Abb. 94: Unbebaute Grundstücke, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Bauflächen Baureifes Land sind nach der Wertermittlungsverordnung (WertV) Flächen, die nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften baulich nutzbar sind. Lagemerkmale von Grundstücken sind insbesondere die Verkehrsanbindung, die Nachbarschaft, die Wohn- und Geschäftslage sowie Umwelteinflüsse. In den Auswertungen zu diesem Teilmarkt erfolgt zunächst ein allgemeiner Überblick. Im Anschluss werden dann die Teilbereiche weiter differenziert. Zur Analyse wurden nur diejenigen Kauffälle verwendet, die als geeignet bzw. bedingt geeignet klassifiziert werden konnten. Bei den Teilmärkten individueller Wohnungsbau, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Gewerbeund Industriegrundstücke wird unterschieden zwischen den Erschließungszuständen frei nach BauGB sowie frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz. Für Grundstücke des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser sowie Reihenhäuser und Doppelhaushälften liegen nicht genügend Kauffälle vor, um diese Teilmärkte separat untersuchen zu können Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge unbebauter baureifer Bauflächen ist im Vergleich zum Vorjahr von 247 auf 241 Vorgänge gefallen. Den höchsten Marktanteil (8 %) nahmen dabei die Kaufverträge von Wohnbauflächen ein. Während die Gewerbeflächen sich in der Zehnjahresrückschau auf einem, von den üblichen Schwankungen abgesehen, verhältnismäßig gleichbleibenden Niveau bewegen, ist bei den Wohnbauflächen seit 21 ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen. 6
63 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 95: Bauflächen, der Kauffälle (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wohnen 8% Sonstige 8% Gewerbe 12% Abb. 96: Bauflächen, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) der Kaufverträge über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 97: Bauflächen, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 61
64 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz ist bei den unbebauten Bauflächen im Saale-Orla-Kreis im Vergleich zum Vorjahr von 41,2 ha auf 21,6 ha zurückgegangen. 212 wurden große Flächen für Photovoltaikanlagen erworben. Aus diesem Grund ist der Flächenumsatz bei Gewerbeflächen 213 von 25,5 ha auf 4,8 ha im Vergleich zum 212 gesunken. Bei Wohnbauflächen ist der Umsatz im Vergleich 212 zu 213 konstant geblieben Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e 4,2 41, ,1 21,1 13,9 17,1 12,5 2,4 22,7 21, Abb. 98: Bauflächen, Flächenumsatz (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe 22% Sonstige 13% Wohnen 65% Abb. 99: Bauflächen, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 35 Flächenumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 1: Bauflächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 62
65 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der Rückgang des Geldumsatzes um 21 % von 4,3 Mio. auf 3,4 Mio. resultiert aus dem geringeren Geldumsatz bei den Gewerbeflächen im 213. Hier ist ein Rückgang um 76 % zu verzeichnen. Bei Wohnbauflächen ist ein stetiger Aufwärtstrend seit 28 beim Geldumsatz zu erkennen. 5 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e 4,2 4,3 4 3,4 3 2,7 2,8 2 1,9 1,9 2,2 1,7 2, Abb. 11: Bauflächen, Geldumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe 18% Sonstige 3% Wohnen 79% Abb. 12: Bauflächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtjahr) Geldumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 13: Bauflächen, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 63
66 Kaufpreis in /m² Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus In dem Teilmarkt Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind voll erschlossene, baureife Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser zusammengefasst. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke berücksichtigt, für die ggf. noch Abgaben nach dem Kommunalabgabengesetz zu entrichten sind: Zeitreihe aller Erwerbsvorgänge bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus frei nach BauGB über 1 e Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus frei nach BauGB über 1 e Abb : Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), Abb : der Kauffälle (24 213) Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Die der Kaufverträge ist seit 21 leicht ansteigend. Der Flächenumsatz nahm gegenüber 212 um 43 % und der Geldumsatz um 6 % zu. Der durchschnittliche Kaufpreis, bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche, ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 9 % gestiegen. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke mit dem erschließungsbeitragsrechtlichen Zustand frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz berücksichtigt: 3 Zeitreihe der Kauffälle bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus, erschließungsbeitragsfrei über 1 e 6 Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus erschließungsbeitragsfrei über 1 e Abb. 16: Individueller Wohnungsbau (frei), der Kauffälle Abb. 17: (24 213) Individueller Wohnungsbau (frei), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Die der Kaufverträge ist seit 29 stetig gestiegen. Die durchschnittlichen Kaufpreise, bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche, erreichten nach einem Tiefpunkt im 211 das Niveau der e 24 bis Teilmarkt freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser In den en 212 und 213 entspricht der Teilmarkt für erschließungsbeitragsfreie freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser dem des individuellen Wohnungsbaus. Somit kann festgestellt werden, dass keine Grundstücke für Reihenhäuser bzw. Doppelhaushälften in den neu erschlossenen Wohngebieten verkauft wurden. 64
67 Kaufpreis in /m² Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke Bei der Auswertung der Gewerbe- und Industriegrundstücke wurden voll erschlossene, baureife Grundstücke, die im Rahmen der planungsrechtlichen Vorgaben einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden sollen, untersucht. Grundstücke für Gewerbe-, Industrie- und Produktion, gemischt genutzte Grundstücke (überwiegend Gewerbe), Büro- und Verwaltungsgrundstücke sowie Hotel-, Gast- und Vergnügungsstätten wurden in diesem Teilmarkt zusammengefasst. 1 9 Zeitreihe der Kaufverträge bei Gewerbe- und Industriegrundstücke frei nach BauGB über 1 e 9 25 Kaufpreise bei Gewerbe- und Industriegrundstücke frei nach BauGB über 1 e Abb : Gewerbe- und Industriegrundstücke (frei nach BauGB), Abb : Gewerbe- und Industriegrundstücke (frei nach BauGB), der Kauffälle (24 213) durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke berücksichtigt, für die ggf. noch Abgaben nach dem Kommunalabgabengesetz zu entrichten sind: Die der Kaufverträge sank von 7 im 212 auf 4 im Berichtsjahr. Insgesamt wurden,9 ha Grundstücksfläche umgesetzt. Der Geldumsatz fiel von,7 Mio. im 212 auf,1 Mio. im Berichtsjahr. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Grundstücksfläche ist konstant bei ca. 14 /m² geblieben. Bei der folgenden Auswertung wurden nur Grundstücke mit dem erschließungsbeitragsrechtlichen Zustand frei nach BauGB und nach dem Kommunalabgabengesetz berücksichtigt: Zeitreihe der Kaufverträge bei Gewerbe- und Industriegrundstücke erchließungsbeitragsfrei über 1 e Kaufpreise bei Gewerbe- und Industriegrundstücke erschließungsbeitragsfrei über 1 e Abb : Gewerbe- und Industriegrundstücke (frei), der Abb. 11: 111 Kauffälle (24 213) Gewerbe- und Industriegrundstücke (frei), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Insgesamt kann festgestellt werden, dass bei den Gewerbe- und Industriegrundstücken, abgesehen von den jährlichen Schwankungen, kein großer Unterschied zwischen den Erschließungszuständen zu erkennen ist. Andere kaufpreisbestimmenden Faktoren spielen eine größere Rolle, die aber wegen der relativ geringen von Kauffällen nicht sicher zu ermitteln sind. 65
68 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Werdendes Bauland (Rohbauland, Bauerwartungsland) Der Teilmarkt werdendes Bauland umfasst Flächen, die den Entwicklungszuständen Bauerwartungsland oder Rohbauland zuzuordnen sind. Nach der Wertermittlungsverordnung (WertV) handelt es sich bei Flächen mit dem Entwicklungszustand Bauerwartungsland um Flächen, die nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit tatsächlich erwarten lassen. Diese Erwartung kann sich insbesondere auf eine entsprechende Darstellung dieser Flächen im Flächennutzungsplan, auf ein entsprechendes Verhalten der Gemeinde oder auf die allgemeine städtebauliche Entwicklung der Gemeinde (Verkehrsauffassung) gründen. Bei Rohbauland handelt es sich nach der Wertermittlungsverordnung (WertV) um Flächen, die nach den 3, 33 und 34 des Baugesetzbuches für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung aber noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form oder Größe für eine bauliche Nutzung unzureichend gestaltet sind. 45 Zeitreihe der Kaufverträge bei werdenden Bauland über 1 e Abb. 112: Werdendes Bauland, der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Werdenden Bauland über 1 e Abb. 113: Werdendes Bauland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Im 213 wurden mit 7 Kauffällen 1,7 ha Grundstücksfläche umgesetzt. Die Ableitung eines Trends ist mit dieser geringen Datenmenge nicht sinnvoll. 66
69 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Erholungsgrundstücke Bei den Erholungsflächen werden alle unbebauten Wochenend- und Ferienhausgrundstücke erfasst. Die Grundstücke befinden sich zum größten Teil im Außenbereich, da für die Erholungsgebiete nur in geringem Maß Bebauungspläne vorliegen. Aus diesem Grund liegt im Saale-Orla-Kreis nur eine geringe von unbebauten Erholungsgrundstücken vor. Zeitreihe der Kaufverräge bei Erholungsgrundstücken über 1 e Abb. 114: Erholungsgrundstücke, der Kauffälle (24 213) 25 Kaufpreise bei Erholungsgrundstücken über 1 e Abb. 115: Erholungsgrundstücke, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Im 213 wurden bei Erholungsgrundstücken,5 ha Grundstücksfläche bzw.,1 Mio. umgesetzt. Diese Grundstücke wurden mit durchschnittlich 11,3 /m² gehandelt. Bei den Erholungsflächen handelt es sich hauptsächlich um Zukäufe. 67
70 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Land- und forstwirtschaftliche Flächen Dieser Teilmarkt umfasst nach der Definition der ImmoWertV solche Flächen, die nicht den Entwicklungszuständen Bauland, Bauerwartungsland oder Rohbauland zuzuordnen sind, aber land- und/oder forstwirtschaftlich nutzbar sind Im Teilmarkt land- und forstwirtschaftliche Flächen wird zwischen folgenden Grundstücksarten unterschieden: Ackerland Grünland Wald Sonstige Flächen (der Land- und Forstwirtschaft ) Die nachfolgenden Untersuchungen zur der Kauffälle, dem Flächen- sowie dem Geldumsatz erfolgten unter Ausschluss von Gemeinbedarfsflächen und besonderen Flächen der land- und Forstwirtschaft, welche einer außeragrarischen bzw. außerforstwirtschaftlichen Nutzung unterliegen. Wie bereits in der allgemeinen Übersicht zum Grundstücksmarkt angemerkt wurde, sind im Saale-Orla-Kreis 46 % aller Erwerbsvorgänge, 88 % des Flächenumsatzes sowie 12 % des Geldumsatzes Flächen der Landund Forstwirtschaft. Die nachfolgenden Diagramme stellen die der Kauffälle einschließlich der Verteilung auf die einzelnen Teilmärkte sowie den Flächen- und Geldumsatz der land- und forstwirtschaftlichen Flächen dar. Ausgeschlossen wurden zukünftige Gemeinbedarfsflächen und besondere Flächen der Land- und Forstwirtschaft. Markteilnehmer Um wen es sich bei den Akteuren auf Käufer- und Verkäuferseite handelt, spiegeln die folgende Tabelle und die beiden Diagramme wieder. Käufer Verkäufer Natürliche Person BVVG / Bund Sonstige Agrargenossenschaft/Landwirt Gesamtergebnis natürliche Person BVVG / Bund Agrargenossenschaft/Landwirt Sonstige Gesamtergebnis Tab. 19: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Zusammensetzung der Käufer und Verkäufer (Berichtsjahr) In 75 % aller Kaufverträge handelt es sich zumindest bei einer der beteiligten Parteien um eine natürliche Person. Sowohl bei den Käufern als auch bei den Verkäufern stellen die Privatpersonen den Hauptanteil. Die BVVG bzw. der Bund tritt bei 21 % aller Eigentumswechsel als Verkäufer auf. Bei 52 % der Erwerber handelt es sich um natürliche Personen und 44 % der Erwerber sind Agrargenossenschaften bzw. private Landwirte. BVVG/Bund 21% Verkäufer Agrargenossenschaft/ Landwirt 3% Sonstige 1% Käufer Agragenossenscht/Landwirt 44% Sonstige 4% natürliche Person 75% natürliche Person 52% Abb. 117: Prozentuale Aufschlüsselung der Verkäufertypen Abb. 116: Prozentuale Aufschlüsselung der Käufertypen 68
71 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Allgemeiner Überblick zu den Flächen der Land- und Forstwirtschaft der Kauffälle Die der Kaufverträge von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken sank um 8 % von 416 im 212 auf 383 im 213. Bei den Ackerflächen ist ein Rückgang um 18 % zu verzeichnen. Mit 42 % aller Kaufverträge bilden die Ackerflächen den größten Teilmarkt bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken, gefolgt von Waldverkäufen (39 %). 5 Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Kaufverträge über 1 e Abb. 118: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wald 39% Sonstige 2% Grünland 17% Acker 42% Abb. 119: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtjahr) der Kaufverträge über 1 e Acker Grünland Wald Sonstige Abb. 12: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 69
72 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen ist um 18 % von 935,5 ha im 212 auf 111,8 ha im Berichtsjahr gestiegen. 59 % aller Flächen wurden bei Waldverkäufen umgesetzt. Im 213 wurden hier 138,5 ha mehr verkauft als im 212. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e Abb. 121: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Acker 33% Sonstige 2% Grünland 6% Wald 59% Abb. 122: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Verteilung auf Teilmärkte (Berichtsjahr) 12 Flächenumsätze über 1 e Acker Grünland Wald Sonstige Abb. 123: land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 7
73 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der Geldumsatz stieg von 4,6 Mio. im 212 auf 6,2 Mio. im Berichtsjahr. Bei allen Teilmärkten ist ein Anstieg des Geldumsatzes zu verzeichnen (Grünland 67 %, Wald 48 %). Bei Waldverkäufen wurden im Berichtsjahr 55 % des Geldes (3,4 Mio. ) umgesetzt. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e , ,3 3,7 3,3 4,3 4,1 3,2 3,9 4,6 6, Abb. 124: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz (24-213) Verteilung der Teilmärkte 213 Acker 37% Sonstige % Grünland 8% 55% Wald Abb. 125: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 16 Geldumsätze über 1 e Acker Grünland Wald Sonstige 4 2 Abb. 126: land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Verteilung der Teilmärkte (24-213) 71
74 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Ackerland Die der Kaufverträge über Ackerland für das Berichtsjahr ging im Vergleich zum Vorjahr um 15 % zurück. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Ackerland hat sich von,51 /m² im 212 auf,59 /m² im 213 erhöht. Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kaufverträge und den durchschnittlichen Kaufpreis der e 24 bis 213 dar Zeitreihe der Kaufverträge bei Ackerland über 1 e Abb. 127: Ackerland, der Kauffälle (24-213),65 Kaufpreise bei Ackerland über 1 e,6,59,55,52,5,45,45,46,42,47,5,53,51,4,44, Abb. 128: Ackerland, durchschnittlicher Kaufpreis je /m² (24-213) Der Flächenumsatz mit 322,3 ha ist um 3 % im Vergleich zum Vorjahr (332,5 ha) gesunken. Gleichzeitig ist der Geldumsatz um 11 % im Berichtsjahr von 1,8 Mio. auf 2, Mio. gestiegen. Die durchschnittliche Flächengröße je Kauffall liegt bei 2,2 ha. Eine direkte Abhängigkeit des Ackerlandpreises von der Ackerzahl kann nicht nachgewiesen werden. 72
75 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Grünland Die der Kaufverträge bei Grünland liegt im Berichtsjahr bei 6. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter liegt seit 21 in ähnlicher Größenordnung. Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kaufverträge und den durchschnittlichen Kaufpreis des es 24 bis 213 dar. 7 Zeitreihe der Kaufverträge bei Grünland über 1 e Abb. 129: Grünland, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise bei Grünland über 1 e,55,53,52,51,49,47,47,47,5,43,44,39,39,41,38, Abb. 13: Grünland, durchschnittlicher Kaufpreis je /m² (24-213) Der Flächenumsatz mit 69,9 ha ist um 26 % im Vergleich zum Vorjahr (55,45 ha) gestiegen. Gleichzeitig ist der Geldumsatz um 67 % im Berichtsjahr von,3 Mio. auf,5 Mio. gestiegen. Die durchschnittliche Flächengröße je Kauffall liegt bei 1,2 ha. Eine direkte Abhängigkeit des Grünlandpreises von der Grünlandzahl kann nicht nachgewiesen werden. 73
76 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Forst Die der Kaufverträge von Wald ist im Vergleich zum 212 konstant geblieben. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Wald liegt im Berichtsjahr bei,43 /m². Es wurden Kauffälle für Waldflächen mit und ohne Bestand ausgewertet. Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kaufverträge und den durchschnittlichen Kaufpreis der e 24 bis 213 dar. 14 Zeitreihe der Kaufverträge bei Forst über 1 e Abb. 131: Waldfläche, der Kauffälle (24-213),45,41 Kaufpreise bei Forst über 1 e,42,43,38,37,34,35,33,31,33,32,33,29,29, Abb. 132: Waldfläche, durchschnittlicher Kaufpreis je /m² (24-213) Der Flächenumsatz mit 436,5 ha ist um 58 % im Vergleich zum Vorjahr (275,5 ha) gestiegen. Gleichzeitig ist der Geldumsatz um 125 % im Berichtsjahr von 1,2 Mio. auf 2,7 Mio. gestiegen. Bei den durchschnittlichen Kaufpreisen für Waldflächen ist seit dem 29 ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen. Die durchschnittliche Flächengröße je Kauffall liegt bei 2,3 ha. Ausdrücklich zu beachten ist, dass der angegebene mittlere Quadratmeterpreis durch den Anteil des Bestandes beeinflusst ist. 74
77 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Sonstige Flächen Im Teilmarkt Sonstige Flächen (Flächen für außerlandwirtschaftliche oder außerforstwirtschaftliche Nutzungen) wird zwischen folgenden Grundstücksarten unterschieden: Flächen der land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Gärten im Außenbereich Unland, Ödland Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung Besondere Flächen der Land- und Forstwirtschaft sind gemäß 4 Absatz 1 Nr. 2 WertV definiert als Flächen der Land- und Forstwirtschaft, die insbesondere durch ihre landschaftliche und verkehrliche Lage, durch ihre Funktion oder durch ihre Nähe zu Siedlungsgebieten geprägt sind und sich auch für außerlandwirtschaftliche oder außerforstwirtschaftliche Nutzungen eignen, sofern im gewöhnlichen Geschäftsverkehr eine dahingehende Nachfrage besteht und auf absehbare Zeit keine Entwicklung zu einer Bauerwartung bevorsteht. Die Grundstücksqualität solcher Flächen liegt höher als die Qualität rein landwirtschaftlicher Flächen, erreicht aber noch nicht die Qualität des Bauerwartungslandes. 12 Zeitreihe der Kaufverträge bei Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung über 1 e Abb. 133: Flächen der Land- und Forstwirtschaft mit außeragrarischer Nutzung, der Kauffälle (24-213) Sowohl die der Kauffälle (um 5 %) als auch der Flächenumsatz (um 82 % auf 13,6 ha im 213) und der Geldumsatz (um 93 % auf,2 Mio. ) sind gefallen. 75
78 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Grundstücke des Gemeinbedarfs zeichnen sich durch ihre zweckgebundene, der Allgemeinheit dienende Nutzung aus. Durch diese Allgemeinnützigkeit unterliegt dieser Teilmarkt nicht dem Gewinnstreben der Privatwirtschaft. Die Grundstücke wurden zum Teil bereits vor der Veräußerung für öffentliche Zwecke genutzt und sind auch künftig diesen vorbehalten. Bei Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich handelt es sich überwiegend um Straßenverkehrsflächen. Die der Kaufverträge sind von 12 im 212 auf 221 im Berichtsjahr gestiegen. Gleichzeitig hat sich der Flächenumsatz (34,3 ha) um 66 % und der Geldumsatz (,5 Mio. ) um 15 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter hat sich von,67 /m² im 212 auf,69 /m² im 213 erhöht Zeitreihe der Kaufverträge bei Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich über 1 e Abb. 134: Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, der Kauffälle (24-213) Kaufpreise bei Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich über 1 e 1,2 1,1 1,16 1,8 1,,9,8,7,74,71,81,82,83,88,69,6,67, Abb. 135: Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis je /m² (24-213) 76
79 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Gärten im Außenbereich Die der Kauffälle ist im 213 um 37 % im Vergleich zum 212 gefallen. Bei gleichzeitigem Rückgang des Flächenumsatzes (1,9 ha) und des Geldumsatzes sind die durchschnittlichen Kaufpreise von 2,27 /m² im 212 auf 2,45 /m² im 213 gestiegen. Zeitreihe der Kaufverträge bei Gärten im Außenbereich über 1 e Abb. 136: Gärten im Außenbereich; der Kauffälle (24-213) 4, Kaufpreise bei Gärten im Außenbereich über 1 e 3,5 3,43 3,43 3, 3,36 2,93 2,5 2,91 2,56 2,6 2,27 2,45 2,31 2, Abb. 137: Gärten im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis je /m² (24-213) Bezogen auf die letzten 1 e war die Preisentwicklung bei Gärten im Außenbereich im Durchschnitt eher negativ Unland/Ödland Dieser Teilmarkt beinhaltet Kauffälle über Grundstücke mit überwiegender Qualität Geringst- und Unland bzw. Flächen, die selbst bei geordneter Wirtschaftsweise keinen Ertrag abwerfen können und nicht kulturfähig sind (im Unterschied zu Heide- oder Moorflächen). Als Beispiele seien erwähnt: ertraglose Böschungen, Felsköpfe, ausgebeutete Abbauflächen wie Kiesgruben u.ä.. Derartige Flächen sind im Allgemeinen wertlos. Im Bereich des Saale-Orla-Kreises liegt keine nennenswerte an Kauffällen vor (4 Kauffälle im Berichtsjahr). Als Anhaltspunkt zu einer wertmäßigen Betrachtung hat sich die, in der Wertermittlungsliteratur erwähnte, Preisspanne von,1 /m² bis,1 /m² bewährt. 77
80 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Bebaute Grundstücke Nach einem allgemeinen Überblick werden die einzelnen Teilmärkte zu den bebauten Grundstücken detaillierter dargestellt. Das Schwergewicht wird dabei auf den individuellen Wohnungsbau gelegt. Die Teilmärkte Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Gewerbe- und Industriegebäude werden aufgrund der geringen von Verträgen im Punkt zusammengefasst. Zu beachten ist, dass nicht alle Kauffälle zu den Detailanalysen herangezogen werden konnten, weil einige Informationen (z.b. Wohnflächen, Baujahr usw.) nicht bekannt waren. Demnach müssen die Einzelsummen nicht unbedingt mit den Zahlen der Gesamtübersicht übereinstimmen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge ist mit 445 Vorgängen gegenüber dem Vorjahr (456 Verträge) unwesentlich gesunken. Teilmarkt Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Anteil (%) Differenz in % Individueller Wohnungsbau Geschosswohnungsbau, Mehrfamilienhäuser Geschäfts-, Büro,- Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Gesamt Tab. 2: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (212 / 213) 55 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge bei bebauten Grundstücken über 1 e Abb. 138: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle (24-213) Von 24 bis 214 ist bezüglich der der jährlichen Kauffälle bei bebauten Grundstücken ein leichter gleichmäßiger Anstieg zu erkennen. 78
81 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Der Bereich der bebauten Grundstücke untergliedert sich in folgende Teilmärkte: Individueller Wohnungsbau (Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften) Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau Geschäfts- Büro- und Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude sonstige Gebäude Im nachfolgenden Diagramm wird die Verteilung der Kauffälle auf die einzelnen Teilmärkte dargestellt. Verteilung der Teilmärkte 213 Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau 9% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude 1% Gewerbe- und Industriegebäude 6% Sonstige 22% 62% individueller Wohnungsbau Abb. 139: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Fast ein Drittel (62 %) der Vorgänge bezieht sich auf den Sektor individueller Wohnungsbau, wobei sich die Verteilung im Verlaufe der letzten e nicht wesentlich verändert hat. der Kaufverträge über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 14: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) 79
82 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz ist bei bebauten Grundstücken weniger bedeutsam als bei unbebauten Grundstücken, da hier die Bebauung im Vordergrund steht. Er ist um 12 % von 17,2 ha im 22 auf 119,8 ha im Berichtsjahr gestiegen. Ein deutlicher Zuwachs von 4,7 ha auf 15,5 ha (23 % im Vergleich zum Vorjahr) ist bei dem Teilmarkt Mehrfamilienhäuser/Geschosswohnungsbau zu verzeichnen, wobei die der Erwerbsvorgänge im Vergleich zur Gesamtzahl der Verkäufe eher unerheblich ist. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e Abb. 141: Bebaute Grundstücke; Flächenumsatz (24-213) Flächenumsätze über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 142: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Mehrfamilienhäuser/ Geschosswohnungsbau 13% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude 3% 18% Sonstige 15% 51% Individueller Wohnungsbau Abb. 143: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 8
83 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der Geldumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 21 % von 33,1 Mio. auf 4,2 Mio. gestiegen. Ein besonders deutlicher Zuwachs von 1,6 Mio. auf 9,7 Mio. ist bei dem Teilmarkt Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude zu verzeichnen. Der enorme Anstieg ist durch den Verkauf von Einkaufsmärkten im Berichtsjahr zu erklären. 6 53,9 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e ,5 39,4 43,4 4,2 3 32,8 31,3 24,2 28, 33, Abb. 144: Bebaute Grundstücke; Geldumsatz (24-213) 35 Geldumsätze über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 145: Bebaute Grundstücke; Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte ( Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe- und Industriegebäude 15% Sonstige 11% individueller Wohnungsbau 41% 24% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude 9% Mehrfamilienhäuser/ Geschosswohnungsbau Abb. 146: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 81
84 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Individueller Wohnungsbau Bei der Auswertung des Teilmarktes Individueller Wohnungsbau erfolgten differenzierte Betrachtungen hinsichtlich der freistehenden Einfamilien- bzw. Zweifamilienhäuser sowie der Doppel-, Reihen- und Reihenendhäuser. Die Auswertung wurde in folgende Baujahresklassen untergliedert: Neubauten (betrifft die letzten zwei e) hier liegen keine Kauffälle vor Baujahre ab 199 Baujahre Baujahre bis 1949 Zeitreihe der Kaufverträge der jeweiligen Baujahresklassen bei individuellen Wohnungsbau über 5 e Neubauten Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis Abb. 147: Individueller Wohnungsbau, der Kauffälle, Vergleich der Baujahresklassen (29 213) Verteilung der jeweiligen Baujahresklassen beim individuellen Wohnungsbau 213 Baujahr bis % Neubauten % Baujahr ab % 46% Baujahr Abb. 148: Individueller Wohnungsbau, der Kauffälle, Verteilung auf die Baujahresklassen (Berichtsjahr) Die der Kauffälle bei der Baujahresklasse ist von 87 im 212 auf 91 im 213 gestiegen. Mit 46 % aller Kauffälle bilden sie den größten Teilmarkt. Der durchschnittliche Kaufpreis ist in dieser Baujahresklasse von im 212 auf im Berichtsjahr gesunken. Bei der Baujahresklasse ab 199 ist der durchschnittliche Kaufpreis um 1 % auf gestiegen. Ebenfalls eine Steigerung des durchschnittlichen Kaufpreises um 3 % ist bei Gebäuden mit dem Baujahr bis 1949 zu verzeichnen. Hier liegt der durchschnittliche Kaufpreis im 213 bei Bei der Untersuchung der Teilmärkte Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser sowie Geschosswohnungsbau- und Mehrfamilienhäuser wurden Kauffälle ab 1. berücksichtigt. 82
85 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser In den nachstehenden Tabellen werden zum einen die der Kauffälle und zum anderen die durchschnittlichen Gesamtkaufpreise mit den durchschnittlichen Grundstücksflächen ausgewiesen. Die durchschnittlichen Kaufpreise für mit freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern bebaute Grundstücke weisen für die Baujahresklasse Baujahre ab 199 (ohne Neubauten) einen Anstieg um 22,2 % auf bei einer konstant gebliebenen von Kaufverträgen auf. Die Kauffälle der Baujahresklasse Baujahr bis bilden mit 48 % den größten Teilmarkt bei den Ein- und Zweifamilienhäusern. Die durchschnittliche Flächengröße ist hier um 2 % im Vergleich zum Vorjahr auf 1.63 m² gesunken. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei (Verringerung um 12 %). Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,6 Ø Grundstücksfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( ) ,3 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,2 Ø Wohnfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( /m² Wohnfläche) ,1 Tab. 21: Ein- und Zweifamilienhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Änderung Ø Ø Grundstücksfläche zum Vorjahr Kaufpreis Anteil Ø Kaufpreis Anteil Ø Kaufpreis (%) ( ) (%) ( ) (m²) (%) bis , , ab ,8 Neubauten k.a. k.a. k.a. k.a. Gesamt ,3 Tab. 22: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) 16. Zeitreihe der Entwicklung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern über 5 e Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis Abb. 149: Ein- u Zweifamilienhäuser, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29 213) 83
86 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Baujahre bis 1949 Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max k.a. k.a. k.a. k.a min max min max k.a. k.a. min max min max min max min max k.a. k.a. k.a. k.a min max min max k.a. k.a. k.a. k.a. Tab. 23: Ein- und Zweifamilienhäuser, Baujahre bis 1949, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Baujahre 195 bis 1989 Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max min max min max min max min max min max Tab. 24: Ein- und Zweifamilienhäuser, Baujahre , durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Baujahre ab 199, ohne Neubauten Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max min max min max min max min max min max Tab. 25: Ein- und Zweifamilienhäuser, Baujahre ab 199, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) 84
87 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Doppelhaushälften und Reihenhäuser In den Tabellen werden die der Kauffälle und die durchschnittlichen Gesamtkaufpreise mit den durchschnittlichen Grundstücksflächen in den einzelnen Baujahresklassen dargestellt. Wie auch bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern ist auch hier der größte Anteil der Verkaufsfälle bei Häusern bis Baujahr 1989 zu finden Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,1 Ø Grundstücksfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( ) ,5 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe , Ø Wohnfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( /m²) , Tab. 26: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , ,3 ab ,5 Neubauten k.a. k.a. k.a. k.a. Gesamt ,5 Tab. 27: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Zeitreihe der Entwicklung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Doppelhaushälften + Reihenhäusern + Reihenendhäusern über 5 e Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis Abb. 15: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29 213) Hinweis: Bei den bereinigten Kaufpreisen wurden die Besonderheiten des Kauffalls (z.b. Bauschäden, Abweichungen von Erschließungszustand usw.) im Kaufpreis berücksichtigt. 85
88 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Baujahre bis 1949 Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 28: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Baujahre bis 1949, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis (29-213) Baujahre 195 bis 1989 Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max k.a. k.a. k.a. k.a min max min max min max min max min max min max min max min max Tab. 29: Doppelhaushälften und Reihenhäuser; Baujahre , durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (29 213) Baujahre ab 199, ohne Neubauten Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] min max min max min max min max k.a. k.a. k.a. k.a min max k.a. k.a. k.a. k.a. Tab. 3: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Baujahre ab 199, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis (29 213) 86
89 Kaufpreis in Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser Die Baujahresklasse Baujahre bis 1949 nimmt mit 63,2 % den größten Anteil am Grundstücksmarkt ein. Die durchschnittlichen Kaufpreise in den einzelnen Baujahresklassen weisen einen Anstieg auf. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle , Ø Grundstücksfläche (m²) ,1 Ø Kaufpreis ( ) ,1 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe , Ø Wohnfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( /m²) , Tab. 31: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , , , , , ab , k.a. Neubauten, k.a., k.a. k.a. k.a. Gesamt ,1 Tab. 32: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) 8., Zeitreihe der Entwicklung des Ø bereinigten Kaufpreises der jeweiligen Baujahresklassen bei Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser über 5 e 7., 6., 5., 4., 3., Baujahr ab 199 Baujahr Baujahr bis , 1.,, Abb. 151: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser; Vergleich der Gesamtkaufpreise nach Baujahresklassen (29 213) 87
90 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Baujahre bis 1949 Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 33: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Baujahre bis 1949, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis (29-213) Baujahre 195 bis 1989 Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] Kauffälle Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max min max k.a. k.a. min max min max k.a. k.a. k.a. k.a min max min max Tab. 34: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser; Baujahre , durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (29 213) Baujahre ab 199, ohne Neubauten Kauffälle Ø Gesamtkaufpreis [ ] Ø Grundstücksfläche [m²] min max k.a. k.a: k.a. k.a min max min max min max min max Tab. 35: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Baujahre ab 199, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis (29 213) 88
91 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegebäude Diesem Bereich wurden Geschäfts-, Büro-, Verwaltungs-, Gewerbe-, Produktions- und Industriegebäude zugeordnet. Aufgrund der geringen von Verträgen sowie des unbekannten Bauzustandes und der speziellen Art derartiger Objekte lassen sich hier keine gesicherten allgemeingültigen Aussagen treffen. Es werden die Umsatzzahlen nur nachrichtlich übergeben. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,6 Ø Grundstücksfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( ) ,9 davon Kauffälle mit Nutzflächenangabe 3 3, Ø Nutzfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( /m²) ,4 Tab. 36: Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegebäude, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Nutzfläche (212 / 213) Einkaufsmärkte In den vergangenen en wurden im Saale-Orla-Kreis immer wieder Einkaufmärkte bzw. Einkaufzentren verkauft. Die Größe und die Ausstattung der Einkaufsmärkte sind sehr unterschiedlich. Ein Verhältnis Nettokaltmiete ( ) zu Kaufpreis ( ) kann aufgrund der geringen Daten nicht ausgewiesen werden. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%), 5, -33,3 5, Ø Kaufpreis ( ) Veränderung zum Vorjahr (%) 125,4-7,5-18,5 555,2 Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) -21,6-5, 2,8 26,3 Tab. 37: Einkaufsmärkte; durchschnittliche Umsätze (29 213) Garagen Bei den Kauffällen handelt es sich um Einzelgaragen, Doppelgaragen und Garagen im Garagenkomplex. Die durchschnittlichen Kaufpreise liegen zwischen 3.2 und 3.8. Größe, Ausstattung und Bodenwert sind jedoch sehr unterschiedlich. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) 36,4-46,7-12,5-14,3 Ø Kaufpreis ( ) Veränderung zum Vorjahr (%) -6,6 14,8 2,6-1,1 Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) Tab. 38:Garagen; durchschnittliche Umsätze (29 213) -63,7 9, 112,9-31,9 89
92 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Wochenend- und Ferienhäuser Grundstücke mit Wochenend- und Ferienhäusern wurden 213 mit durchschnittlich 3. im Saale-Orla- Kreis gehandelt. Dabei ist allerdings eine große Spannbreite vorhanden. Die Kaufpreise reichen von 1. bis Die Preise werden bestimmt durch die Lage der Grundstücke, das Alter der Gebäude sowie deren Größe und Ausstattung. Für eine detaillierte Untersuchung dieser Einflussgrößen war die der auswertbaren Kauffälle zu gering (12 Kauffälle im 213). 6.3 Wohnungs- und Teileigentum Allgemeiner Überblick Im Teilmarkt Wohnungs- und Teileigentum werden bebaute Grundstücke gehandelt, die nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilt sind. Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen. Zusammen mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum bildet es das Kaufobjekt dieses Teilmarktes. Mit 91,1 % bilden Verkäufe von Wohnungseigentum den größten Teilmarkt. Hier ist ein deutlicher Rückgang der Kauffälle von 9 im 212 auf 41 im 213, bei einem Geldumsatz von 2, Mio. im Berichtsjahr zu verzeichnen. Ursache hierfür ist, dass im 212 in Neustadt an der Orla ein gesamter Gebäudekomplex mit 45 Eigentumswohnungen veräußert wurde. Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Wohneigentum der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) Teileigentum der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) ,1-28,6 63,3 83,7-54, ,9 5, -11,1-75, 1, Gesamt , Veränderung zum Vorjahr (%) -18,8 46,2 61,4-51,1 Tab. 39: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (29-213) Grundstücksverkehr Zeitreihe aller Erwerbsvorgänge bei Wohnungs- und Teileigentum über 5 e Abb. 152: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle (29-213) 9
93 Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht 214 Verteilung der Teilmärkte 213 Teileigentum 9% 91% Wohnungseigentum Abb. 153: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Wohneigentum Geldumsatz (Mio. ) Veränderung zum Vorjahr (%) Teileigentum Geldumsatz (Mio. ) Veränderung zum Vorjahr (%) 2,1 1, 2,3 4,6 1,8 95,5-52,4 13, 1, -6,9,2,6,5,1,2 4,5 2, -16,7-8, 1, Gesamt 2,3 1,6 2,8 4,7 2, 1 Veränderung zum Vorjahr (%) -3,4 75, 67,9-57,4 Tab. 4: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (29-213) Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 5 e 5 4, ,8 2,3 2 1,6 2, Abb. 154: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz (29-213) 91
94 Der Grundstücksmarkt des Saale-Orla-Kreises Immobilienmarktbericht Erst- und Weiterverkauf Der überwiegende Teil des veräußerten Wohnungseigentums entfällt auf Weiterverkäufe. Aus diesem Grund wurden Umwandlungen, Erstverkäufe aus Neubau und Weiterverkäufe bei Wohnungseigentum insgesamt betrachtet. Baujahre bis 1949 Kauffälle der Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Tab. 41: Wohnungseigentum, Baujahre bis 1949, der Kauffälle (29-213) Baujahre 195 bis 1989 Kauffälle Kauffälle Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] k.a. 6 min max min max min max min max min max Tab. 42: Wohnungseigentum, Baujahre , durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) Baujahre ab 199, ohne Neubauten Kauffälle Kauffälle Kauffälle, bei denen die Wohnfläche bekannt war Ø /m² Wohnfläche Ø Wohnfläche [m²] min max min max min max min max min max Tab. 43: Wohnungseigentum, Baujahre ab 199, durchschnittlicher Kaufpreis je m² Wohnfläche (29-213) In den Tabellen sind die Veränderungen der durchschnittlichen Kaufpreise von 29 bis 213 in Bezug auf die Baujahresklassen dargestellt. Kauffälle in der Baujahresklasse Neubauten liegen für den Bereich des Saale-Orla-Kreises nicht vor. 92
95 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena 7.1 Unbebaute Grundstücke Der Teilmarkt untergliedert sich in: Bauflächen Flächen der Land- und Forstwirtschaft Sonstige Flächen In den Auswertungen zu diesem Teilmarkt erfolgt zunächst ein allgemeiner Überblick. Im Anschluss werden die Teilbereiche weiter differenziert. Zur Analyse wurden nur Kauffälle verwendet, die uneingeschränkt als geeignet klassifiziert werden konnten. Wie nachstehende Grafik zeigt, haben 62 % der Kaufverträge eine Baufläche zum Objekt. Bauflächen 62% Verteilung der Teilmärkte 213 Sonstige Flächen 18% Abb. 155: Unbebaute Grundstücke, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Flächen der Landund Forstwirtschaft 2% Bauflächen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge unbebauter Bauflächen fiel von 261 im Spitzenjahr 211 auf 128 Vorgänge im Berichtsjahr ab und erreichte damit einen absoluten Tiefpunkt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 41 Prozent. 3 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 156: Bauflächen, der Kauffälle (24 213) 93
96 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Verteilung auf die Teilmärkte Im e 213 dienten fünf Sechstel der Kaufverträge dem Zweck, Wohnbauland zu erwerben. Nachfolgende Grafiken machen diese Dominanz deutlich. Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe 8% Sonstige 9% 83% Wohnen Abb. 157: Bauflächen, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 25 der Kaufverträge über 1 e 2 15 Wohnen 1 Gewerbe Sonstige Abb. 158: Bauflächen, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Während Gewerbeflächen und sonstige Flächen sich in der Zehnjahresrückschau auf einem, von den üblichen Schwankungen abgesehen, gleichbleibenden Niveau bewegen, zeigt die Kurve für Wohnbauflächen ab 211 einen deutlichen Abwärtstrend. 94
97 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Aufgrund der rückläufigen Vertragszahlen erreichte ebenso der Flächenumsatz mit 12, ha den niedrigsten Wert der letzten zehn e. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt 48 Prozent. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e ,4 3, ,2 21,5 23, ,2 17,7 13,5 16,5 12, Abb. 159: Bauflächen, Flächenumsatz (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe Sonstige 38% 3% Wohnen 59% Abb. 16: Bauflächen, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 25 Flächenumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 161: Bauflächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 95
98 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Geldumsatz Auch im Segment Geldumsatz spiegeln sich die rückläufigen Vertragszahlen wider. Somit wurde für das Berichtsjahr lediglich ein Umsatz von 14,5 Mio. erreicht. Dieser Wert hat gegenüber dem Vorjahreswert von 2,6 Mio. ca. 3 Prozent verloren. 35 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e 3 28, ,8 16,3 13,4 18,5 12,4 15,8 2,9 2,6 14, Abb. 162: Bauflächen, Geldumsatz (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe Sonstige 15% 1% Wohnen 84% Abb. 163: Bauflächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Geldumsätze über 1 e Wohnen Gewerbe Sonstige Abb. 164: Bauflächen, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 96
99 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Grundstücke des Individuellen Wohnungsbaus Neben der zulässigen Bauweise (Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus) und den Lagemerkmalen spielt der Erschließungszustand eine wichtige Rolle für die Preisbildung von Bauplätzen. Der Erschließungszustand beeinflusst bzw. bestimmt im Wesentlichen die Entwicklungsstufe im Sinne des 5 ImmoWertV. Nur bei gesicherter Erschließung kann die Entwicklungsstufe baureifes Land im Sinne des 5 Absatz 4 ImmoWertV gegeben sein. Folgende Unterscheidung wird dabei getroffen: Erschließungsbeitragsfrei; in absehbarer Zeit steht keine Beitragserhebung nach Baugesetzbuch und Thüringer Kommunalabgabengesetz an (frei); Erschlossen nach Baugesetzbuch; für das Grundstück werden noch Erschließungskosten und Abgaben nach dem Thüringer Kommunalabgabengesetz erhoben (frei nach BauGB); Unerschlossen; es fallen noch sämtliche Erschließungsbeiträge an. Sofern es das Datenmaterial zuließ, wurden nach diesen Kriterien differenzierte Auswertungen vorgenommen. Ggf. wurden bestimmte Merkmale zusammengefasst, um eine statistisch brauchbare Grundlage zu erhalten. Weiterhin wurden Extremfälle aus den Auswertungen ausgeschlossen, so dass die einzelnen Summen nicht unbedingt die Gesamtsumme aus dem allgemeinen Überblick ergeben. Insgesamt ist das durchschnittliche Preisniveau für ein Grundstück des individuellen Wohnungsbaus um 15 Prozent von 153 /m² auf 176 /m² gestiegen. der Kauffälle Änderung zum Vorjahr (%) Fläche (ha) Änderung zum Vorjahr (%) Geld (Mio. ) Änderung zum Vorjahr (%) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung zum Vorjahr (%) ,5-9, ,9-42 9, Tab. 44: Individueller Wohnungsbau (erschlossen), Umsatzzahlen (212 / 213) Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus (frei nach BauGB) In diesem Teilmarkt sind baureife Grundstücke, erschlossen nach BauGB, für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Reihenendhäuser zusammengefasst. Nachfolgende Grafik zeigt den Verlauf der Kauffallzahlen in den letzten zehn en. Zeitreihe der Kaufverträge bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei nach BauGB) über 1 e Abb. 165: Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), der Kauffälle (24 213) 97
100 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht 214 Im Berichtsjahr wurde im Durchschnitt ein Kaufpreis von 146 /m² erzielt, wobei nur 12 Kauffälle an dieser Mittelbildung beteiligt waren. Rechnerisch bedeutet es ein Rückgang um 15 Prozent zum Vorjahr. Es bleibt noch zu erwähnen, das im 212 ein Rekordwert im Mittel von 171 /m² zu verzeichnen war. 2 Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei nach BauGB) über 1 e Abb. 166: Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Für diesen Teilmarkt wurde eine Unterscheidung hinsichtlich der Lagequalität vorgenommen. Die Differenzierung beruht auf einer Lagequalitätsuntersuchung der Stadt Jena, welche 21 unter Beteiligung der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erarbeitet wurde *). Diese Klassifizierung findet seitdem regelmäßig Berücksichtigung bei der Führung der Kaufpreissammlung. der Kauffälle gesamt Spitzenlage normale Lage einfache Lage Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis Ø Kaufpreis der Kauffällfälle der Kauf- der Kauffälle ( /m²) ( /m²) ( /m²) ( /m²) k.a. k.a Tab. 45: Individueller Wohnungsbau (frei nach BauGB), Aufgliederung nach Lagequalität (212 / 213) Erwartungsgemäß spiegelt sich die Lagequalität in den Kaufpreisen wider. *) Die Untersuchung erfolgte im Zusammenhang mit der Erstellung eines neuen Mietspiegels. 98
101 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus (frei) In dem Teilmarkt Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind voll erschlossene (frei), baureife Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Reihenendhäuser zusammengefasst. Zeitreihe der Kaufverträge bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei) über 1 e Abb. 167: Individueller Wohnungsbau (frei), der Kauffälle (24 213) 2 Kaufpreise bei Grundstücken des individuellen Wohnungsbaus (frei) über 1 e Abb. 168: Individueller Wohnungsbau (frei), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) der Kauffälle gesamt Spitzenlage normale Lage einfache Lage Ø Kaufpreis der Kaufpreis der Kaufpreis der Kaufpreis Ø Kauf- Ø Kauf- Ø Kauf- ( /m²) fälle ( /m²) fälle ( /m²) fälle ( /m²) k.a Tab. 46: Individueller Wohnungsbau (frei), Aufgliederung nach Lagequalitäten (212 / 213) Der Einfluss der Lagequalität auf den Kaufpreis pro m² ist ähnlich wie in Tab
102 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (frei) In dem Teilmarkt Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind voll erschlossene (frei), baureife Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser zusammengefasst. 12 Zeitreihe der Kaufverträge bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser (frei) über 5 e Abb. 169: Ein- und Zweifamilienhäuser (frei), der Kauffälle (29 213) Kaufpreise bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäuser (frei) über 5 e Abb. 17: Ein- und Zweifamilienhäuser (frei), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (29 213) Die durchschnittliche Grundstücksgröße lag im Berichtsjahr bei 596 m² (Mittel der Vorjahre : 593 m²). Ein Bauplatz kostet somit im Durchschnitt 19.. Insgesamt wurden in diesem Marktsegment 2,9 ha (Vorjahr 3,6 ha) Grundstücksfläche bei einem Geldumsatz von 5,2 Mio. (Vorjahr 4,9 Mio. ) gehandelt. 1
103 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihenendhäuser (frei) In dem Teilmarkt Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind voll erschlossene (frei), baureife Grundstücke für Doppelhaushälften, Reihen- und Reihenendhäuser zusammengefasst. Der Handel für derartige Grundstücke ist mit 6 Kauffällen verhältnismäßig unbedeutend. Im Schnitt wurde im Berichtsjahr für einen solchen Bauplatz 6.5 gezahlt (Mittel der Vorjahre : 77. ). Zeitreihe der Kaufverträge bei Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihendhäuser (frei) über 5 e Abb. 171: Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihenendhäuser (frei), der Kauffälle (29 213) Kaufpreise bei Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihenendhäuser (frei) über 5 e Abb. 172: Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Reihenendhäuser (frei), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (29 213) Die durchschnittliche Grundstücksgröße lag im Berichtsjahr bei 34 m² (Mittel der Vorjahre : 391 m²). Insgesamt wurden,2 ha (Vorjahr,2 ha) bei einem Geldumsatz von,4 Mio. (Vorjahr,4 Mio. ) gehandelt. 11
104 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Grundstücke des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser In dem Teilmarkt Grundstücke des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser wurden erschlossene, baureife Grundstücke, die im Rahmen der planungsrechtlichen Vorgaben mit mehrgeschossigen Gebäuden bebaut werden können, untersucht. Insgesamt wurden 1,3 ha (Vorjahr 3,5 ha) bei einem Geldumsatz von 2,1 Mio. (Vorjahr 4,4 Mio. ) gehandelt. Zum Vergleich sei zusätzlich auch das jährliche Investitionsvolumen der e 24 bis 213 angeführt, welches im Mittel bei 2, Mio. lag. Diese aktuell hohe Investitionssumme trägt der hohen Attraktivität von Wohnungseigentum (siehe Kapitel ) Rechnung, da auf diesen Grundstücken häufig Wohneigentumsanlagen errichtet wurden. Die durchschnittliche Grundstücksgröße lag im Berichtsjahr bei m² (Vorjahr 2.48 m²). Zeitreihe der Kaufverträge bei Grundstücken des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser (erschlossen) über 1 e Abb. 173: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser (erschlossen), der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Grundstücken des Geschosswohnungsbaus und Mehrfamilienhäuser (erschlossen) über 1 e Abb. 174: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser (erschlossen), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) 12
105 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke Dieser Teilmarkt umfasst erschlossene, baureife Grundstücke, die im Rahmen der planungsrechtlichen Vorgaben als Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgrundstücke sowie Gewerbe- und Industriegrundstücke baulich genutzt werden können. Bei der Auswertung wurden, aufgrund der geringen Kauffallanzahl und dementsprechend stark eingeschränkte Aussagekraft, folgende Segmente (Bauweise Typ) zusammengefasst: Produktion Handel Gewerbe Industrie Büro / Verwaltung Gemischte Nutzung (Gewerbeanteil > 2 %) Hotel-, Gast- und Vergnügungsstätte Die durchschnittliche Grundstücksgröße lag im Berichtsjahr bei m² (Mittel der Vorjahre : 5.49 m²). Insgesamt wurden 4,1 ha (Vorjahr 6,5 ha) bei einem Geldumsatz von 2, Mio. (Vorjahr 3,5 Mio. ) gehandelt. Das Preisniveau hat sich in den letzten en auf rund 65 /m² eingepegelt. Diese Werte sind unter dem Aspekt zu betrachten, dass knapp 7 Prozent der Verkäufe in dem Segment Gewerbe getätigt wurden. 2 Zeitreihe der Kaufverträge bei Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücken (erschlossen) über 1 e Abb. 175: Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke (erschlossen), der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücken (erschlossen) über 1 e Abb. 176: Geschäfts-, Gewerbe- und Industriegrundstücke (erschlossen), durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) 13
106 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Werdendes Bauland (Rohbauland, Bauerwartungsland) Bauerwartungsland sind Flächen, die nach ihren weiteren Grundstücksmerkmalen, insbesondere dem Stand der Bauleitplanung und der sonstigen städtebaulichen Entwicklung des Gebiets, eine bauliche Nutzung auf Grund konkreter Tatsachen mit hinreichender Sicherheit erwarten lassen. Rohbauland sind Flächen, die für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung aber noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form und Größe für eine bauliche Nutzung unzureichend gestaltet sind. Ein bemerkenswerter Grundstücksverkehr im Berichtsjahr, der diesen Kategorien im Sinne mehr oder weniger großer, zusammenhängender Baugebiete zuzuordnen ist, existiert in Jena so gut wie nicht (nur 5 Kauffälle). Sollten aber solche Flächen planerisch entwickelt werden, ist die Aufschließungsdauer in der Regel äußerst kurz, so dass die Entwicklungsstufen Bauerwartungsland oder Rohbauland nicht oder nur schwach marktwirksam werden. Wenn Erwerbsvorgänge in so einem Zeitraum zustande kommen, stellt sich eine eindeutige Unterscheidung zwischen Bauerwartungsland oder Rohbauland oftmals als sehr schwierig heraus. Um dennoch einen groben Überblick über den Grundstücksverkehr von werdendem Bauland zu bekommen, sind in den nachfolgenden Darstellungen Bauerwartungsland oder Rohbauland zusammengefasst. 16 Zeitreihe der Erwerbsvorgänge bei werdenden Bauland über 1 e Abb. 177: Werdendes Bauland, der Kauffälle (24 213) 8 Kaufpreise bei werdenden Bauland über 1 e Abb. 178: Werdendes Bauland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Die durchschnittliche Grundstücksgröße lag im Berichtsjahr bei 5.42 m² (Mittel der Vorjahre : m²). Insgesamt wurden 2,5 ha (Vorjahr 5, ha) Grundstücksfläche bei einem Geldumsatz von,6 Mio. (Vorjahr 2,5 Mio. ) gehandelt. 14
107 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Arrondierung in der Innenbereichslage Der Begriff Arrondierung beschreibt die Zusammenlegung von benachbarten Grundstücksflächen zum Zwecke einer besseren, in der Regel höherwertigeren, Nutzung als die der Einzelflächen. Kategorie Kauffälle Mittlerer Kaufpreis ( /m²) Mittlerer BRW ( /m²) Durchschnittswert in % vom BRW Preisspanne in % vom BRW Arrondierung zur Bildung bebaubarer Grundstücke (Flächen, die die Bebaubarkeit eines Grundstücks ermöglichen bzw. wesentlich verbessern) Arrondierung zu bebauten Grundstücken (baurechtlich notwendige Flächen bzw. Flächen zur baulichen Erweiterung sowie Flächen zur Bereinigung eines baurechtswidrigen Zustandes) Arrondierung (Garten- und Hinterland) Tab. 47: Arrondierungsflächen, Preisrelation zum Bodenrichtwert (29 213) Die hohe der Kauffälle, welche eine Bebauung überhaupt ermöglichen oder zu einer wirtschaftlicheren Bebauung führen (z.b. durch Abbruch der Bausubstanz und anschließende Neubebauung), zeigt deutlich den Mangel an Bauflächen. Dieser Bereich dürfte einen großen Teil des Marktgeschehens beinhalten, das sich üblicherweise dem klassischen Teilmarkt Rohbauland zuordnen lässt. Angesichts der Tatsache, dass Arrondierungsflächen 2 Prozent des Marktanteils der Erwerbsvorgänge im Teilmarkt Bauflächen (siehe Pkt ) einnimmt, ist eine Erwähnung der Umsatzzahlen in diesem Segment unumgänglich. Die durchschnittliche Arrondierungsgröße lag im Berichtsjahr bei 21 m². Insgesamt wurden,5 ha (Vorjahr 1, ha) bei einem Geldumsatz von,2 Mio. (Vorjahr,6 Mio. ) gehandelt. Die nachfolgenden Betrachtungen der Erwerbsvorgänge beinhalten alle Arten der Arrondierung, die in den letzten 5 en in die Kaufpreissammlung aufgenommen wurden. Zeitreihe der Kaufverträge bei Arrondierungsflächen über 5 e Abb. 179: Arrondierungsflächen, der Kauffälle (29 213) 15
108 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Kaufpreise bei Arrondierungsflächen über 5 e Abb. 18: Arrondierungsflächen, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (29 213) Baulücken Unter Baulücken sind baureife Grundstücksflächen zu verstehen, die in einem überwiegend städtebaulich abgeschlossenen Bereich liegen und auf denen noch keine Bebauung stattgefunden hat. Kategorie der Kauffälle Mittlerer Kaufpreis ( /m²) Mittlerer BRW ( /m²) Durchschnittswert in % vom BRW Preisspanne in % vom BRW Vertragsflächen bis 3 m² Vertragsflächen von 3 m² bis 6 m² Vertragsflächen ab 6 m² Gesamt Tab. 48: Baulücken, Preisrelation zum Bodenrichtwert (29 213) Auch hier spiegelt sich in der verhältnismäßig hohen der Kauffälle und - noch sehr viel deutlicher im Preisniveau - die Knappheit an (neu erschlossenen) baureifen Grundstücken wider. 16
109 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Land- und Forstwirtschaftliche Flächen Dieser Teilmarkt umfasst nach der Definition der ImmoWertV solche Flächen, die nicht den Entwicklungszuständen Bauland, Bauerwartungsland oder Rohbauland zuzuordnen sind, aber land- und/oder forstwirtschaftlich nutzbar sind. Im Teilmarkt land- und forstwirtschaftliche Flächen wird zwischen folgenden Grundstücksarten unterschieden: Ackerland Grünland Wald Sonstige Flächen (der Land- und Forstwirtschaft) Die nachfolgenden Untersuchungen zur der Kauffälle, dem Flächen- sowie dem Geldumsatz erfolgen unter Ausschluss von Gemeinbedarfsflächen und besondere Flächen der land- und Forstwirtschaft, welche einer außeragrarischen bzw. außerforstwirtschaftlichen Nutzung unterliegen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kaufverträge der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke fiel um 15 Prozent von 27 Kauffällen im 212 auf 23 Kauffälle im 213 leicht ab. 8 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 181: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle (24 213) Die nahezu gleichbleibende, geringe der Kauffälle in den letzten 5 en weist darauf hin, dass sich die Eigentums- und Bewirtschaftungsstrukturen bei den dauerhaft land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen sachgerecht verfestigt haben. 17
110 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Verteilung auf die Teilmärkte Die Aufgliederung in Teilmärkte zeigt, dass die sonstigen Flächen so gut wie keinen Marktanteil besitzen. der Kaufverträge über 1 e Abb. 182: Acker Grünland Wald Sonstige Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wald 48% Sonstige % Grünland 17% Acker 35% Abb. 183: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 18
111 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Im Gegensatz zum geringen Rückgang bei den Erwerbsvorgängen (Abb. 181) ist ein Anstieg des Flächenumsatzes des Teilmarktes Land- und Forstwirtschaftliche Flächen im Berichtsjahr um 13 Prozent von 48,8 ha auf 55,1 ha zu erkennen. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e , 69,1 72,7 6 48,8 55,1 4 39,8 37, 29,7 2 1,9 19, Abb. 184: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz (24 213) Flächenumsätze über 1 e Abb. 185: Acker Grünland Wald Sonstige Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Grünland 5% Wald 59% Acker 36% Sonstige % Abb. 186: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 19
112 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Geldumsatz Durch die geringe der Erwerbsvorgänge nimmt der Geldumsatz der einzelnen Teilmärkte eine unbedeutende Rolle ein. Einigen gänge erreichen nicht einmal die 1. - Grenze. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e,5,4,4,4,3,3,3,3,2,2,2,2,1,1,1,1,,, , Abb. 187: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz (24 213) Gledumsätze über 1 e,3,2,2,1,1, Abb. 188: Acker Grünland Wald Sonstige Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Wald 5% Sonstige % Acker 5% Grünland % Abb. 189: Land- und forstwirtschaftliche Flächen, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 11
113 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Reine Agrar- und Forstflächen Ackerland Die der Kaufverträge über Ackerland für das Berichtsjahr (6 Kauffälle) ging im Vergleich zum Vorjahr (9 Kauffälle) zurück. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Ackerland hat sich jedoch von,46 /m² im 212 auf,77 /m² im 213 erhöht. Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kauffälle und den durchschnittlichen Kaufpreis für reine Ackernutzung in zeitlicher Entwicklung dar. 14 Zeitreihe der Kaufverträge bei Ackerland über 1 e Abb. 19: Ackerland, der Kauffälle (24 213),9 Kaufpreise bei Ackerland über 1 e,8,77,7,6,5,4,3,37,4,39,41,41,49,48,46,2,26,1, Abb. 191: Ackerland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Der Flächenumsatz mit 13,2 ha im 213 fiel um knapp 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (31,9 ha). Das zehnjährige Mittel liegt bei 16,9 ha pro, wobei der Rekordwert mit 47,5 ha im 28 gehandelt wurde. Der Geldumsatz ist mit rund 1. nicht bedeutsam für den Jenaer Grundstücksmarkt. Aufgrund der geringen Kauffallzahlen sind weitere Auswertungen und Darstellungen wenig sinnvoll. Insbesondere eine Abhängigkeit des Bodenpreises von der Ackerzahl *) ist statistisch nicht nachweisbar. *) Die Qualität des Bodens, insbesondere seine natürliche Ertragsfähigkeit, wird durch die Ackerzahl qualifiziert, die als Ergebnis der amtlichen Bodenschätzung entstanden ist. 111
114 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Grünland Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Grünland liegt im Berichtsjahr bei,75 /m². Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kauffälle und den durchschnittlichen Kaufpreis für reine Grünlandnutzung in zeitlicher Entwicklung dar Zeitreihe der Kaufverträge bei Grünland über 1 e Abb. 192: Grünland, der Kauffälle (24 213) 1, Kaufpreise bei Grünland über 1 e,9,8,75,7,6,5,4,3,42,34,35,37,49,4,2,1,,18,17, Abb. 193: Grünland, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Der Flächenumsatz legte mit 2,8 ha im 213 gegenüber dem Vorjahr (,3 ha) deutlich zu. Im Mittel der letzten zehn e liegt er damit bei genau 6, ha jährlich, wobei der Rekordumsatz im 25 mit 14,2 ha erzielt wurde. Der Geldumsatz ist mit rund 2. kaum nennenswert. Aufgrund der geringen Kauffallzahlen sind keine detaillierten Auswertungen und Darstellungen sinnvoll. 112
115 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Wald Die der Kaufverträge über Waldflächen für das Berichtsjahr (8 Kauffälle) sank im Vergleich zum Vorjahr (13 Kauffälle) um 38 Prozent. Die nachfolgenden Abbildungen stellen die der Kauffälle und den durchschnittlichen Kaufpreis für reine forstwirtschaftlich genutzte Flächen in zeitlicher Entwicklung dar. Zeitreihe der Kaufverträge bei Forst über 1 e Abb. 194: Waldfläche, der Kauffälle (24 213),8,7,7 Kaufpreise bei Forst über 1 e,64,6,5,4,57,48,41,48,5,45,39,3,2, Abb. 195: Waldfläche, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Ebenso fiel der Flächenumsatz mit 5,8 ha im 213 um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr (13,7 ha). Seit 24 wurden rund 115 ha Forstfläche gehandelt, wobei der Hauptanteil auf die e 24 / 25 mit ca. 54 ha fällt. Seitdem werden im esmittel 7,4 ha veräußert. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter Grundstücksfläche mit Aufwuchs ist von,45 /m² im 212 auf,39 /m² im 213 rückläufig. Der Geldumsatz (rd. 35. ) ist jedoch nicht marktbedeutsam. Ausdrücklich zu beachten ist, dass der angegebene mittlere Quadratmeterpreis durch den Anteil des Bestandes beeinflusst ist. 113
116 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Sonstige Flächen Im Teilmarkt Sonstige Flächen (Flächen für außerlandwirtschaftliche oder außerforstwirtschaftliche Nutzungen) wird zwischen folgenden Grundstücksarten unterschieden: Gemeinbedarfsflächen Gärten im Außenbereich Unland, Ödland Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich Grundstücke des Gemeinbedarfs zeichnen sich durch ihre zweckgebundene, der Allgemeinheit dienende Nutzung aus. Durch diese Allgemeinnützigkeit unterliegt dieser Teilmarkt nicht dem Gewinnstreben der Privatwirtschaft. Die Grundstücke wurden bereits vor der Veräußerung für öffentliche Zwecke genutzt und sind auch künftig diesen vorbehalten. 3 Zeitreihe der Erwerbsvorgänge bei Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich über 1 e Abb. 196: Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich, der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich über 1 e Abb. 197: Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) 14 Bei den Gemeinbedarfsflächen im Innenbereich handelt es sich überwiegend um Verkehrsflächen (ca. 84 % des gesamten Teilmarktes Gemeinbedarf in den letzten 1 en). Der durchschnittliche Kaufpreis orientiert sich häufig am Bodenrichtwert. Es werden im Schnitt 5 % des Bodenrichtwertes für derartige Flächen gezahlt. 114
117 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich Grundstücke des Gemeinbedarfs zeichnen sich durch ihre zweckgebundene, der Allgemeinheit dienende Nutzung aus. Durch diese Allgemeinnützigkeit unterliegt dieser Teilmarkt nicht dem Gewinnstreben der Privatwirtschaft. Die Grundstücke wurden vielfach bereits vor der Veräußerung für öffentliche Zwecke genutzt und sind auch künftig diesen vorbehalten. Bei den Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich handelt es sich überwiegend um Straßenverkehrsflächen (ca. 7 % des gesamten Teilmarktes Gemeinbedarf in den letzten 1 en), wobei etwa die Hälfte im Zusammenhang mit dem Ausbau der Autobahn A 4 steht. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass im Teilmarkt Gemeinbedarf im Außenbereich in den der letzten 1 e das Segment Ausgleichsflächen knapp 2 Prozent einnimmt. Mit einer Kauffallanzahl von 28 wurde im Durchschnitt ein Kaufpreis von,63 /m² bei einer mittleren Vertragsfläche von 12. m² erzielt. Mit einer geringen von 6 Kauffällen liegt der durchschnittliche Kaufpreis im Berichtsjahr bei 3,55 /m² Zeitreihe der Erwerbsvorgänge bei Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich über 1 e Abb. 198: Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich über 1 e 4, 3,5 3,3 3,55 3, 3,5 2,5 2, 1,5 2, 1,48 2,53 2,7 2,62 1,,5, Abb. 199:,41 1, Gemeinbedarfsflächen im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) 115
118 Kaufpreis in /m² Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Gärten im Außenbereich Die der Kauffälle ist im 213 (8 Kauffälle) um 33 % im Vergleich zum 212 (12 Kauffälle) gefallen. Der durchschnittliche Kaufpreis von 5,25 /m² für das Berichtsjahr weist ein Streuung von 2,13 /m² bis 14,16 /m² auf. Diese breite Streuung resultiert nach den Erfahrungen des Gutachterausschusses überwiegend aus den jeweiligen Lagemerkmalen und/oder der individuellen Gestaltung des jeweiligen Gartengrundstückes. Zeitreihe der Kaufverträge bei Gärten im Außenbereich über 1 e Abb. 2: Gärten im Außenbereich, der Kauffälle (24 213) Kaufpreise bei Gärten im Außenbereich über 1 e 1, 8, 7,97 7,36 8,32 6, 6,74 6,96 6,82 7,54 4, 4,1 5,25 2, 2,88, Abb. 21: Gärten im Außenbereich, durchschnittlicher Kaufpreis in /m² (24 213) Unland, Ödland Dieser Teilmarkt beinhaltet Kauffälle über Grundstücke mit überwiegender Qualität Geringst- und Unland bzw. Flächen, die selbst bei geordneter Wirtschaftsweise keinen Ertrag abwerfen können und nicht kulturfähig sind (im Unterschied zu Heide- oder Moorflächen). Als Beispiele seien erwähnt: ertraglose Böschungen, Felsköpfe, ausgebeutete Abbauflächen wie Kiesgruben u.ä.. Derartige Flächen sind im Allgemeinen wertlos. Im Bereich der kreisfreien Stadt Jena liegt keine nennenswerte an Kauffällen vor. Als Anhaltspunkt zu einer wertmäßigen Betrachtung hat sich die, in der Wertermittlungsliteratur erwähnte, Preisspanne von,1 /m² bis,1 /m² bewährt. 116
119 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Bebaute Grundstücke Nach einem allgemeinen Überblick werden die einzelnen Teilmärkte zu den bebauten Grundstücken detaillierter dargestellt. Das Schwergewicht wird dabei auf den individuellen Wohnungsbau gelegt. Zu beachten ist, dass nicht alle Kauffälle zu den Detailanalysen herangezogen werden konnten, da einige Informationen (z. B. Wohnflächen, Baujahr, usw.) nicht vorhanden waren. Demnach müssen die Einzelsummen nicht unbedingt mit den Zahlen der Gesamtübersicht übereinstimmen Allgemeiner Überblick der Kauffälle Die der Kauffälle bewegt sich mit 24 Vorgängen im Rahmen der Vorjahre (Mittel über 1 e: 257 Vorgänge). Gegenüber dem Vorjahr (25 Kauffälle) ist die geringfügig um 4 % zurückgegangen. Ein besonderer Trend ist nicht ableitbar. 35 Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 22: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle (24 213) Verteilung auf die Teilmärkte Das Marktgeschehen verteilt sich auf fünf Teilmärkte: Individueller Wohnungsbau (Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser) Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude sonstige Gebäude (Gemeinbedarf, Garagen, Wochenendhäuser sowie Grundstücke, die nicht kategorisiert werden können) 117
120 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht 214 Knapp die Hälfte der Vorgänge bezieht sich auf den Sektor individueller Wohnungsbau, wobei sich die Verteilung im Verlauf der letzten e nicht wesentlich verändert hat. Nachfolgende Darstellungen veranschaulichen den Sachverhalt. Teilmarkt Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Anteil (%) Differenz in % Individueller Wohnungsbau ,9 Geschosswohnungsbau, Mehrfamilienhäuser , , Gewerbe- und Industriegebäude , Sonstige , Gesamt , Tab. 49: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (212 / 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Individueller Wohnungsbau 51% Geschäfts-, Büro,- Verwaltungsgebäude Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau 16% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude 4% Gewerbe- und Industriegebäude 4% Sonstige 25% Abb. 23: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) der Kaufverträge über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 24: Bebaute Grundstücke, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 118
121 Fläche in ha Fläche in ha Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Flächenumsatz Der Flächenumsatz ist naturgemäß bei bebauten Grundstücken weniger bedeutsam, da regelmäßig die Bebauung bei diesen Kaufobjekten im Vordergrund steht. Der Flächenumsatz 26,2 ha im Berichtsjahr gegenüber 33,1 ha im Vorjahr bedeuten einen Rückgang um etwa 21 %. Der Durchschnitt in den letzten zehn en liegt bei rund 32 ha. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Flächenumsätze über 1 e ,4 39,7 36,7 38,5 42,6 33, ,1 21,7 24,4 26, Abb. 25: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz (24 213) 3 Flächenumsätze über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 26: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Sonstige 34% individueller Wohnungsbau 33% Gewerbe- und Industriegebäude 12% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude 13% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau 8% Abb. 27: Bebaute Grundstücke, Flächenumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 119
122 Umsatz in Mio. Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Geldumsatz Der gesamte Geldumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 5 % von 94,9 Mio. auf 99,3 Mio. geringfügig gestiegen. Der jährliche Umsatz bewegt sich im Mittel der letzten 1 e bei knapp 9 Mio., wobei ein Aufwärtstrend seit 24 zu verzeichnen ist. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e , , , 6,9 8,5 84, 79,6 67,1 94,9 99, Abb. 28: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz (24 213) Geldumsätze über 1 e individueller Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Gewerbe- und Industriegebäude Sonstige Abb. 29: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) Verteilung der Teilmärkte 213 Gewerbe- und Industriegebäude 14% Sonstige 12% individueller Wohnungsbau 24% 34% Geschäfts-, Büro-, Verwaltungsgebäude Mehrfamilienhäuser / Geschosswohnungsbau 16% Abb. 21: Bebaute Grundstücke, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 12
123 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Individueller Wohnungsbau Bei der Auswertung des Teilmarktes individuellen Wohnungsbaus erfolgten differenzierte Betrachtungen hinsichtlich der freistehenden Ein- bzw. Zweifamilienhäuser sowie der Doppelhaushälften und Reihenhäuser (d.h. Reihenmittel-/ Reihenendhäuser) Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,1 Ø Grundstücksfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( ) ,9 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,1 Ø Wohnfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( /m²) ,9 Tab. 5: Ein- und Zweifamilienhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Einen aussagekräftigeren Einblicke in dieses Marktsegment geben die Auswertungen unter Pkt und Pkt (Baujahres- und Preisklassen). 121
124 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Baujahresklassen Rein statistisch ist im 213 die der Kauffälle für Ein- und Zweifamilienhäuser gefallen. Knapp die Hälfte der gehandelten Objekte stammt aus der Zeit vor 195. In dieser Kategorie, aber auch die der Baujahresklasse ab 1991 (ohne Neubauten), ist der Gesamtkaufpreis mit über 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr massiv gestiegen. Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , k.a. k.a k.a ,7 ab ,7 Neubauten 2 4 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Gesamt ,9 Tab. 51: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Für ungefähr ein Drittel der Kauffälle waren Wohnflächen bekannt bzw. konnten ermittelt werden. Aus diesen sind mittlere Kaufpreise je m² Wohnfläche abgeleitet worden, die nachfolgend aufgeführt sind. Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , k.a. k.a. 2 k.a. k.a. k.a k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. ab ,9 Neubauten 2 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Gesamt ,9 Tab. 52: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 122
125 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Preisklassen Eine weitere Aufgliederung nach Preisklassen ist nachfolgend dargestellt, wobei in 6 Kategorien unterschieden wird. ca. 3 % der Verkäufe befinden sich im Hochpreisbereich. Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis k.a. k.a. k.a. k.a. bis ,1 bis ,2 bis ,8 bis ,6 über ,6 Gesamt ,9 Tab. 53: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis 5. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis 1. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis 15. k.a. k.a. 1 k.a. k.a. k.a. bis k.a. k.a. k.a. bis ,5 über ,7 Gesamt ,9 Tab. 54: Ein- und Zweifamilienhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 123
126 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Reihenendhäuser Gegenüber den unbebauten Grundstücken, die für eine Nutzung mit Doppelhaushälften oder Reihenhäusern vorgesehen sind (6 Kauffälle), ist das Marktgeschehen bei den bebauten Grundstücken mit 43 Kauffällen deutlich reger. Ursächlich dafür ist der Umstand, dass Neubauobjekte in der Regel durch Bauträger vertrieben werden. Allerdings ist der Handel, insbesondere bei Reihenhäusern, die mit nur 11 Kauffällen um die Hälfte zurückgegangen sind, rückläufig. Die Gesamtkaufpreise haben sich hingegen nur minimal verändert. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,3 Ø Grundstücksfläche (m²) , Ø Kaufpreis ( ) , davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,9 Ø Wohnfläche (m²) ,8 Ø Kaufpreis ( /m²) ,9 Tab. 55: Doppelhaushälften, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle , Ø Grundstücksfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( ) , davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,2 Ø Wohnfläche (m²) ,3 Ø Kaufpreis ( /m²) ,8 Tab. 56: Reihen- / Reihenendhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Einen aussagekräftigeren Einblicke in dieses Marktsegment geben die Auswertungen, unterschieden nach Baujahres- und Preisklassen, unter Pkt und Pkt Hier wurden die Werte der Tab. 37 und Tab. 38 zusammengefasst. 124
127 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Baujahresklassen Auch hier erfolgte eine Differenzierung nach Baujahres- und Preisklassen, wobei Doppelhaushälften und Reihenhäuser zusammengefasst wurden, um eine brauchbare statistische Grundlage zu erhalten. Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , , k.a. 2 5 k.a. k.a. k.a. ab ,7 Neubauten ,4 Gesamt ,5 Tab. 57: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , k.a. k.a. k.a k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. ab ,1 Neubauten ,4 Gesamt , Tab. 58: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 125
128 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Preisklassen Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis 5. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a k.a. bis k.a. 2 5 k.a. k.a k.a. bis ,4 bis ,3 bis ,5 über ,1 Gesamt ,5 Tab. 59: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis 5. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis 1. 1 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis k.a. k.a. k.a. bis k.a. bis ,5 über ,9 Gesamt ,9 Tab. 6: Doppelhaushälften und Reihenhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 126
129 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Villen Bei diesen Kaufobjekten handelt es sich um Liegenschaften, die sehr individuell gestaltet sind. Demzufolge schwanken die Kaufpreise sehr stark. Eine detaillierte Analyse ist daher wegen der geringen Fallzahlen wenig sinnvoll. Die folgende Tabelle vermittelt aber einen gewissen Überblick. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) -14,3 5, -66,7 266,7 Ø Kaufpreis ( ) Veränderung zum Vorjahr (%) Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) 17,3-25,5-29,6 81, ,9-35, 126,4-49,4 Tab. 61: Villen, durchschnittliche Umsätze (29 213) Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser Im Berichtsjahr herrschte ein gemäßigter Handel. Mit 3 Kauffällen nahm er um rund 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (52 Kauffälle) ab. Der durchschnittliche Kaufpreis stieg um 12 % auf über 56.. Die überwiegende der Kauffälle bezieht sich auf Altbauten. Nachfolgende Tabellen gegen einen Überblick. Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,3 Ø Grundstücksfläche (m²) ,8 Ø Kaufpreis ( ) ,1 davon Kauffälle mit Wohnflächenangabe ,2 Ø Wohnfläche (m²) ,4 Ø Kaufpreis ( /m²) ,2 Tab. 62: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) Einen aussagekräftigeren Einblick in dieses Marktsegment geben die Auswertungen unter Pkt und Pkt (Baujahres- und Preisklassen). 127
130 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Baujahresklassen Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , , , , k.a. k.a. k.a. k.a ,9 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. ab 1991 k.a. k.a. 5 16, k.a. Neubauten 1 1,9 k.a. 1 3,3 k.a. k.a. k.a. Gesamt ,1 Tab. 63: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis , k.a. k.a. k.a. k.a. k.a k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. ab 1991 k.a. k.a. 1 k.a. k.a. k.a. Neubauten 1 k.a. k.a. 1 k.a. k.a. k.a. Gesamt ,2 Tab. 64: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Aufteilung nach Baujahresklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 128
131 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Aufteilung nach Preisklassen Kategorie Vorjahr Anteil (%) Ø Kaufpreis ( ) Anteil (%) Berichtsjahr Ø Kaufpreis ( ) Ø Grundstücksfläche (m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis ,8 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis , , ,2 bis , , ,5 bis , , ,6 über , ,7 k.a. k.a. k.a. Gesamt ,1 Tab. 65: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Gesamtkaufpreis (212 / 213) Kategorie Vorjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Berichtsjahr Ø Wohnfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Änderung Ø Kaufpreis zum Vorjahr (%) bis 1. 1 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. bis ,9 bis k.a. k.a. k.a. über k.a. k.a. k.a. Gesamt ,2 Tab. 66: Geschosswohnungsbau und Mehrfamilienhäuser, Aufteilung nach Preisklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (212 / 213) 129
132 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Gewerbliche Gebäude Dem Bereich der Gewerblichen Objekte wurden Geschäfts-, Büro-, Verwaltungs-, Gewerbe-, Produktionund Industriegebäude zugeordnet. Aufgrund der geringen Fallzahlen sowie wegen des unbekannten Bauzustandes und der speziellen Gestaltung derartiger Objekte lassen sich hier keine gesicherten, allgemeingültigen Aussagen treffen. Es werden daher die Umsatzzahlen nur nachrichtlich wiedergegeben. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) -27,3 12,5 44,4 7,7 Ø Kaufpreis ( ) Veränderung zum Vorjahr (%) 69,6-84,5 344,3-4,3 Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) -77,1 375,7 28, -38,2 Tab. 67: Gewerbliche Gebäude, durchschnittliche Umsätze (29 213) Kategorie Vorjahr Berichtsjahr Veränderung zum Vorjahr Differenz in % der Kauffälle ,7 Ø Grundstücksfläche (m²) ,2 Ø Kaufpreis ( ) ,3 davon Kauffälle mit Nutzflächenangabe 4 4, Ø Nutzfläche (m²) ,9 Ø Kaufpreis ( /m²) ,3 Tab. 68: Gewerbliche Gebäude, durchschnittlicher Gesamtkaufpreis / Kaufpreis je m² Nutzfläche (212 / 213) 13
133 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Garagen Verwertbare Kauffälle über Garagen wurden im Berichtsjahr 2 (Vorjahr 4) in die Kaufpreissammlung aufgenommen. Aufgrund dieser geringen Kauffallanzahl werden die nachfolgenden Umsatzzahlen über einen Zeitraum von 5 en nur informativ wiedergegeben. Trendangaben sind nicht möglich, da die zugehörige Grundstücksfläche stark schwankt (2 m² 66 m²), nicht nach Bauweise (Einzel-, Doppelgaragen, Garagen in einem Komplex) unterschieden wurde, und keine Informationen über Bauart und zustand bekannt sind. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) 16, -38,5-5, -5, Ø Kaufpreis ( ) k.a Veränderung zum Vorjahr (%) Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) 5, -18,8-73,2 k.a k.a ,2-24,3-27,5 k.a. Tab. 69: Garagen, durchschnittliche Umsätze (29 213) Wochenend- und Ferienhäuser Der Markt für Wochenend- und Ferienhäuser hat in Jena nach wie vor eine große Bedeutung. Da es sich bei den Kaufpreisen um Komplett-Preise handelt, die den Grund und Boden, die Bebauung sowie Außenanlagen enthalten, und sowohl Gestaltung als auch Lage sehr individuell sind, ist eine detaillierte Analyse wenig sinnvoll. Insgesamt bewegen sich die Kauffallzahlen auf statistisch konstantem Niveau (pro 38 Vorgänge). Der Kaufpreis ist allerdings im Berichtsjahr gegenüber den Vorjahren gefallen, wobei das 212 den höchsten Durchschnittswert der letzten 5 e aufweisen konnte. Nachfolgende Darstellungen vermitteln lediglich einen allgemeinen Überblick. Kategorie gesamt der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) 53,1-14,3-7,1-23,1 Ø Kaufpreis ( ) Veränderung zum Vorjahr (%) 18,2 12,2 69,9-18,4 Ø Grundstücksgröße (m²) Veränderung zum Vorjahr (%) -8,4 24, 26,6 6,3 Tab. 7: Wochenend- und Ferienhäuser, durchschnittliche Umsätze (29 213) 131
134 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Wohnungs- und Teileigentum Nachfolgend wird der Teilmarkt Wohnungs- und Teileigentum differenzierter erläutert. In diesem Teilmarkt werden bebaute Grundstücke gehandelt, die nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilt sind. Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, Teileigentum das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen. Zusammen mit dem Anteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum bildet es das Kaufobjekt dieses Teilmarktes Allgemeiner Überblick der Kauffälle Bis auf das 211 zum 212 mit einem Verlust von 15 % setzt sich der allgemein Aufwärtstrend mit 395 Kauffällen fort. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Zuwachs um 3 % zu verzeichnen. In den letzten fünf en hat sich die auf jährlichen rund 39 Kauffällen eingepegelt. Grundstücksverkehr Zeitreihe der Kaufverträge über 1 e Abb. 211: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle (24 213) Verteilung auf die Teilmärkte Den Hauptanteil am Marktgeschehen bildet mit weit über 9 % der Verkauf von Wohneigentum. Verteilung der Teilmärkte 213 Wohnungseigentum 9% Teileigentum 1% Abb. 212: Wohnungs- und Teileigentum, An zahl der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 132
135 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht 214 Während der Markt für Teileigentum sich nahezu konstant auf niedrigem Niveau bewegt, herrscht beim Wohneigentum ein reger Geschäftsverkehr. Ein annähernd geleichbleibendes Niveau der Verkäufe in den letzten fünf en ist erkennbar. der Kaufverträge über 1 e Wohnungseigentum Teileigentum Abb. 213: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle, Vergleich der Teilmärkte (24-213) Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Wohnungseigentum der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) Teileigentum der Kauffälle Veränderung zum Vorjahr (%) ,4 26,6 11,6-14,, ,6-3,6 4, -22,9 4,7 Gesamt , Veränderung zum Vorjahr (%) 2,4 13,4-14,7 3,1 Tab. 71: Wohnungs- und Teileigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (29 213) 133
136 Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Geldumsatz Entsprechend des quantitativen Verhaltens hat sich auch der Geldumsatz entwickelt. Allerdings hat sich der steile Anstieg im e 211 als absoluter Spitzenwert der letzten 1 e herausgestellt. Das Umsatzvolumen, bezogen auf fünf e, liegt im Schnitt bei ca. 54 Mio.. 8, Grundstücksverkehr Zeitreihe der Geldumsätze über 1 e 7, 68,1 6, 5, 51,6 5,9 56,1 4, 3, 28,8 34,9 23,5 26,6 34, 4,7 2, 1,, Abb. 214: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz (24 213) Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Wohnungseigentum Geldumsatz (Mio. ) Veränderung zum Vorjahr (%) Teileigentum Geldumsatz (Mio. ) Veränderung zum Vorjahr (%) 36,7 49,1 61,4 48,8 53,6 95,5 33,8 25,1-2,5 9,8 4, 2,5 6,7 2,1 2,5 4,5-37,5 168, -68,7 19, Gesamt 4,7 51,6 68,1 5,9 56,1 1 Veränderung zum Vorjahr (%) 26,8 32, -25,3 1,2 Tab. 72: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (29 213) 134
137 Umsatz in Mio. Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht 214 Auch das Verhältnis von Wohn- zu Teileigentum im Geldumsatz sowie der Verlauf des monetären Umsatzvolumens über zehn e weichen nicht besonders von der quantitativen Entwicklung ab. Verteilung der Teilmärkte 213 Wohnungseigentum Teileigentum 96% 4% Abb. 215: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) Geldumsätze über 1 e Wohnungseigentum Teileigentum Abb. 216: Wohnungs- und Teileigentum, Geldumsatz, Vergleich der Teilmärkte (24 213) 135
138 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Wohnungseigentum Die Wohnflächenpreise als Ausdruck des Preisniveaus für das Wohnungseigentum sind in den nachfolgenden Tabellen, gruppiert nach Baujahren, Wohnflächen bzw. Preisklassen, ausgewiesen. Darüber hinaus wurde nach Erst- und Weiterverkauf unterschieden. Die Bodenwertanteile sind in allen ausgewiesenen durchschnittlichen Kaufpreisen pro m² Wohnfläche enthalten Sondereigentum Wohnen In der Kaufpreissammlung wurden im Berichtjahr 322 Kaufverträge registriert. Dieses entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 7 Prozent. Von diesen Verträgen waren 278 für eine Detailanalyse verwertbar; dieses entspricht einem Anteil von rund 86 %. Die Nichteignung lag zum einen an fehlenden Merkmalen (z. B. Baujahr) und zum anderen an einer nicht aufzulösenden Vermischung von Wohnungs- und Teileigentum. Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Erstverkauf aus Neubau Veränderung zum Vorjahr (%) ,6 26,2 31,7-2,8 12,4 Anteil in (%) 22,5 22,8 27, 3,4 36,6 Erstverkauf aus Umwandlung Veränderung zum Vorjahr (%) ,7 18,4-41,4-7,6 18, Anteil in (%) 17, 16,2 8,5 2,9 8,7 Weiterverkauf ,7 Veränderung zum Vorjahr (%) 25,1 17,8-1,9-23,5 Anteil in (%) 6,6 61, 64,5 66,7 54,7 Gesamt , Veränderung zum Vorjahr (%) 24,2 11,4-13,8-6,7 Tab. 73: Wohnungseigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (29 213) Über die Hälfte der Kauffälle sind Weiterveräußerungen. Im Berichtjahr legt der Erstverkauf insgesamt um 27 % zu, wobei der Weiterverkauf 23 % verliert. Das Verhältnis der beiden Segmente nähert sich somit, gegen den Trend der letzten e wieder an. Erstverkauf aus Neubau 36% Verteilung der Teilmärkte 213 Erstverkauf aus Umwandlung 9% Abb. 217: Weiterverkauf 55% Wohnungseigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (Berichtsjahr) 136
139 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Klassifizierung nach Baujahresklassen Die Masse der Verkäufe bezieht sich auf Wohnungseigentum, das in den letzten zwei en durch Neubau entstanden ist. Ein beachtlicher Anteil von knapp einem Viertel entfällt auf umgewandelte Altbau- Wohnungen mit Baujahr vor 195. Bemerkenswert ist auch die Klasse ; in diese fallen Wohnungen des komplexen Wohnungsbaues. Verteilung der Baujahresklassen 213 Neubauten 41% ab % % % bis % Abb. 218: Wohnungseigentum, Verteilung auf die Baujahresklassen (Berichtsjahr) Kategorie der Kauffälle Ø - Wohnfläche (m²) Ø - Kaufpreis ( /m²) (%) (%) (%) Baujahr bis 1949 Erstverkäufe , , ,4 Weiterverkäufe , , ,1 Baujahr Erstverkäufe 9 k.a. k.a. 63 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe 1 4-6, , ,2 Baujahr Erstverkäufe 2 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe , , ,7 Baujahr ab 1991 Erstverkäufe 1 1 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe , , ,4 Neubauten Erstverkäufe , , ,5 Weiterverkäufe k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Summe/Mittelwert Veränderungen Erstverkäufe , , ,8 Weiterverkäufe , , ,7 Gesamt , , ,3 Tab. 74: Wohnungseigentum, Baujahresklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (Berichtsjahr / Vorjahr) 137
140 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Klassifizierung nach Wohnflächen Beachtlich ist, dass kleine Wohnflächen (unter 7 m²) im Weiterverkauf deutlich weniger Verkaufserlöse erzielen als größere Wohnflächen. Verteilung der Wohnungsgrößen m² - 7 m² 31% 71 m² - 1 m² 33% bis 4 m² 14% ab 11 m² 22% Abb. 219: Wohnungseigentum, Verteilung auf die Wohnungsgrößen (Berichtsjahr) Kategorie bis 4 m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung der Kauffälle Ø - Wohnfläche (m²) Ø - Kaufpreis ( /m²) (%) (%) (%) , , ,2 1 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe , , ,3 41 m² bis 7 m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , 2 7 k.a. k.a. 57 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe , , ,9 71 m² - 1 m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , ,4 1 1 k.a. k.a. 81 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe , , ,8 ab 11 m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , ,1 5 5, , ,7 Weiterverkäufe , , ,7 Summe/Mittelwert Veränderungen Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,8 Weiterverkäufe , , ,7 Gesamt , , ,3 Tab. 75: Wohnungseigentum, Wohnungsgrößen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (Berichtsjahr / Vorjahr) 138
141 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Klassifizierung nach Preisklassen (Gesamtkaufpreis) Hier ist bemerkenswert, dass sich die relative Zunahme der Kauffälle von Wohnungseigentum mit steigender Preiskategorie stetig erhöht. Im Hochpreissegment wurden 7 % mehr Wohnungen veräußert als im Vorjahr. Kategorie der Kauffälle Ø - Wohnfläche (m²) Ø - Kaufpreis ( /m²) (%) (%) (%) bis 5. Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe , , , Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,4 Weiterverkäufe , , ,6 1. bis 15. Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , ,9 1 5 k.a. k.a. 57 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe , , ,7 15. bis 2. Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , 1 6 k.a. k.a. 79 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe , , ,8 ab 2. Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,7 Weiterverkäufe , , ,6 Summe/Mittelwert Veränderungen Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,8 Weiterverkäufe , , ,7 Gesamt , , ,3 Tab. 76: Wohnungseigentum, Preisklassen, Kaufpreis je m² Wohnfläche (Berichtsjahr / Vorjahr) 139
142 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Klassifizierung nach Preisklassen (Kaufpreis je Quadratmeter) Die Preiskategorien erlauben einen gewissen Überblick über die Lage, Ausstattung und den (Sanierungs-) Zustand von Eigentumswohnungen. In der untersten Preiskategorie in der Regel unsanierte Objekte findet so gut wie kein Marktgeschehen statt. Auch in der zweiten Sparte (meist Objekte mit einfacher Ausstattung und/oder in einfacher bis mittlerer Lage) werden kaum Wohnungen veräußert. In der Klasse 1. /m² /m² dominiert ein merkliches Handelsvolumen der Weiterveräußerungen. Die Masse der Kauffälle bewegt sich im Berichtsjahr mit knapp 8 % im höherwertigen Bereich, wobei in Spitzenlagen im Mittel 2.5 /m² Wohnfläche beim Erstverkauf erzielt werden (24 Kauffälle von 115 Kauffällen). Kategorie der Kauffälle Ø - Wohnfläche (m²) Ø - Kaufpreis ( /m²) (%) (%) (%) bis 5 /m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe 5 3-4, , ,6 5 /m² bis 1. /m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. 1 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Weiterverkäufe , , ,9 1. /m² /m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung 2 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. 2 3 k.a. k.a. 65 k.a. k.a k.a. Weiterverkäufe , , ,5 ab 1.5 /m² Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,6 Weiterverkäufe , , , Summe/Mittelwert Veränderungen Erstverkäufe aus Neubau Erstverkäufe aus Umwandlung , , , , , ,8 Weiterverkäufe , , ,7 Gesamt , , ,3 Tab. 77: Wohnungseigentum, Preisklassen je m², Kaufpreis je m² Wohnfläche (Berichtsjahr / Vorjahr) 14
143 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Teileigentum Die Nutzflächenpreise als Ausdruck des Preisniveaus für das Teileigentum sind in den folgenden Tabellen dargestellt. Die Bodenwertanteile sind in allen ausgewiesenen durchschnittlichen Kaufpreisen pro m² Nutzfläche bzw. den durchschnittlichen Kaufpreisen in enthalten. Kategorie Anteil im Berichtsjahr (%) Erstverkauf aus Neubau Erstverkauf aus Umwandlung , ,7 Weiterverkauf ,6 Gesamt , Veränderung zum Vorjahr (%) -29,4 37,5-27,3-4,2 Tab. 78: Teileigentum, der Kauffälle, Verteilung auf die Teilmärkte (29 213) Aufgrund der geringen Kauffallanzahl wird auf eine Aufschlüsselung nach Erstverkauf / Weiterveräußerung verzichtet. Zur Übersicht werden die beiden nachfolgenden Teilmärkte unterschieden. Sondereigentum an Gewerbe (Büro, Praxen, Läden etc.) Sondereigentum an Stellplätzen (Parkhäuser, Tiefgaragen, Garagenkomplexe etc.) Sondereigentum Gewerbe Auch hier sind Aufgrund der geringen Kauffallzahlen keine besonderen Analysen möglich, so dass nachfolgende Tabelle lediglich einen Überblick vermittelt. Hierbei verdienen die großen Spannen der Kaufpreise besondere Beachtung. Kategorie der Kauffälle davon Kauffälle mit Nutzflächenangabe Ø Nutzfläche (m²) Ø Kaufpreis ( /m²) Kaufpreisspanne ( /m²) Tab. 79: Sondereigentum Gewerbe, durchschnittliche Umsätze (29 213) 141
144 Der Grundstücksmarkt der kreisfreien Stadt Jena Immobilienmarktbericht Sondereigentum Stellplätze Es handelt sich ausschließlich um Sondereigentum Stellplatz, dass nicht im Zusammenhang mit Wohneigentum veräußert wurde. Auch hier sind besonderen Analysen nicht sinnvoll, so dass nur ein tabellarischer Überblick gegeben wird. Auch hier sind die Kaufpreisspannen beachtlich. Kategorie der Kauffälle Ø Kaufpreis ( ) Kaufpreisspanne ( ) Tab. 8: Sondereigentum Stellplätze, durchschnittliche Umsätze (29 213) 142
145 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht Erforderliche Daten für die Wertermittlung Mit Marktanpassungsfaktoren (Sachwertfaktoren) und Liegenschaftszinssätzen sollen nach 14 Abs. 1 ImmoWertV die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt erfasst werden Die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt unterscheiden sich hauptsächlich nach der Region und nach der Grundstücks- bzw. Gebäudeart. Marktanpassungsfaktoren und Liegenschaftszinssätze sind deshalb differenziert nach diesen Kriterien empirisch aus den jeweiligen Marktdaten vor Ort abzuleiten. Es wird darauf hingewiesen, dass eine sachgerechte Anwendung bzw. Interpretation der Marktanpassungsfaktoren / Liegenschaftszinssätze nur unter strikter Beachtung des verwendeten Berechnungs- und Auswertemodells möglich ist. 8.1 Sachwertfaktorenfaktoren Der Gutachterausschuss hat in seiner Sitzung am für das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena nach 193 Abs.5 BauGB i. V. m. 15 Thüringer Gutachterausschussverordnung (ThürGaaVO) folgende sonstige für die Wertermittlung erforderlichen Daten beschlossen: Sachwertfaktoren für Ein- und Zweifamilienhäuser (NHK 21 SW-RL) Die Sachwertfaktoren werden durch die Funktion k b a vsw k = Sachwertfaktor vsw = vorläufiger Sachwert a, b = Konstanten beschrieben. Folgende Konstanten werden beschlossen: BRW 1 /m² BRW 2 /m² BRW 4 /m² BRW 8 /m² BRW 16 /m² BRW 32 /m² a,54,57,6,63,66,69 b -,19 -,23 -,26 -,29 -,31 -,32 Tab. 81: Konstanten zur Ermittlung des Sachwertfaktors Die Anwendung der Funktion außerhalb des grau hinterlegten Auswertebereiches (Abb. A.) hat nach sachverständigem Ermessen zu erfolgen. Es ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den außerhalb des Auswertebereichs gelegenen Daten um reine Rechengrößen handelt. Das liegt daran, dass in bestimmten Wertebereichen keine modellkonformen Kauffälle vorkommen und auch nicht zu erwarten sind. 143
146 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht 214 vorl. SW [Mio. ] 1, 2, 4, 8, 16, 32,,5,95 1,12 1,3 1,48 1,66 1,84,8,87 1,1 1,15 1,29 1,43 1,58,11,82,94 1,6 1,18 1,3 1,42,14,78,89,99 1,1 1,21 1,31,17,75,85,95 1,4 1,14 1,23,2,73,82,91,99 1,8 1,17,23,71,79,87,96 1,4 1,12,26,69,77,85,92 1, 1,7,29,68,75,82,89,97 1,4,32,67,74,8,87,94 1,,35,66,72,78,85,91,98,38,65,71,77,83,89,95,41,64,69,75,81,87,93,44,63,68,74,79,85,91,47,62,67,73,78,83,89,5,61,66,72,77,82,87 a,54,57,6,63,66,69 b -,19 -,23 -,26 -,29 -,31 -,32 Korrel.,92,92,92,92,92,92 Tab. 82: Sachwertfaktoren für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Es standen im Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses für den Auswertezeitraum insgesamt 236 zur Auswertung geeignete Kauffälle zur Verfügung. Die überwiegende davon betraf freistehende Einfamilienhäuser (ca. ¾) Eine differenzierte Auswertung nach Zweifamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern war wegen der geringen an Datensätzen nicht zweckmäßig. 144
147 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht 214 Modellparameter für die Ermittlung des Sachwertfaktors Normalherstellungskosten Gebäudebaujahresklassen NHK 21 (Anlage 1 SW-RL) keine Gebäudestandard nach Standardmerkmalen und Standardstufen (siehe Anlage 1) Baunebenkosten Korrekturfaktoren für Land und Ortsgröße (Regionalfaktor) Bezugsmaßstab Baupreisindex Baujahr in den NHK 21 enthalten keine Brutto-Grundfläche Preisindex für die Bauwirtschaft des Statistischen Bundesamtes (am Wertermittlungsstichtag) ursprüngliches Baujahr Gesamtnutzungsdauer Standardstufe 1 6 e Standardstufe 2 65 e Standardstufe 3 7 e Standardstufe 4 75 e Standardstufe 5 8 e Restnutzungsdauer Alterswertminderung Wertansatz für bauliche Außenanlagen, sonstige Anlagen Wertansatz für bei der BGF- Berechnung nicht erfasste Bauteile Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale Objektgrößenanpassung Bodenwert Gesamtnutzungsdauer abzüglich Alter; ggf. modifizierte Restnutzungsdauer; bei Modernisierungsmaßnahmen Verlängerung der Restnutzungsdauer nach Anlage 4 SW-RL linear kein gesonderter Ansatz Anlagen sind im üblichen Umfang im Sachwert enthalten kein gesonderter Ansatz Bauteile sind im üblichen Umfang im Sachwert enthalten entsprechende Kaufpreisbereinigung keine ungedämpft, zutreffender Bodenrichtwert ggf. angepasst an die Merkmale des Einzelobjekts Grundstücksfläche Tab. 83: Modellparameter zur Ermittlung des Sachwertfaktors marktübliche, objektbezogene Grundstücksgröße Formel zur Ermittlung des Sachwertfaktors k: k = k KP bog vsw Sachwertfaktor Kaufpreis besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale vorläufiger Sachwert 145
148 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht 214 Außenwände Dach Innenwände und türen Holzfachwerk, Ziegelmauerwerk; Fugenglattstrich, Putz, Verkleidung mit Faserzementplatten, Bitumenschindeln oder einfachen Kunststoffplatten; kein oder deutlich nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 198) Dachpappe, Faserzementplatten/ Wellplatten; keine bis geringe Dachdämmung Einfachverglasung; einfache Holztüren Fachwerkwände, einfache Putze/ Lehmputze, einfache Kalkanstriche; Füllungstüren, gestrichen, mit einfachen Beschlägen ohne Dichtungen Wägungs anteil ein-/zweischaliges Mauerwerk, z.b. Gitterziegel oder Hohlblocksteine; verputzt und gestrichen oder Holzverkleidung; nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1995) einfache Betondachsteine oder Tondachziegel, Bitumenschindeln; nicht zeitgemäße Dachdämmung (vor ca. 1995) Fensterund Außentüren Zweifachverglasung (vor ca. 1995); Haustür mit nicht zeitgemäßem Wärmeschutz (vor ca. 1995) massive tragende Innenwände, nicht tragende Wände in Leichtbauweise (z.b. Holzständerwände mit Gipskarton), Gipsdielen; leichte Türen, Stahlzargen ein- Verblendmauerwerk, zweischalig, /zweischaliges Mauerwerk, z.b. hinterlüftet, Vorhangfassade (z.b. aus Leichtziegeln, Kalksandsteinen, Gasbe- Wärmedämmung Naturschiefer); tonsteinen; Edelputz; Wärme- (nach ca. 25) dämmverbund- system oder Wärmedämmputz (nach ca. 1995) Faserzement- Schindeln, beschichtete Betondachsteine und Tondachziegel, Folienabdichtung; Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech; Dachdämmung (nach ca. 1995) Zweifachverglasung (nach ca. 1995), Rollläden (manuell); Haustür mit zeitgemäßem Wärmeschutz (nach ca. 1995) glasierte Tondachziegel, Flachdachausbildung tlw. als Dachterrassen; Konstruktion in Brettschichtholz, schweres Massivflachdach; besondere Dachformen, z.b. Mansarden-, Walmdach; Aufsparrendämmung, überdurchschnittliche Dämmung (nach ca. 25) Dreifachverglasung, Sonnenschutzglas, aufwendigere Rahmen, Rollläden (elektr.); höherwertige Türanlage z.b. mit Seitenteil, besonderer Einbruchschutz nicht tragende Sichtmauerwerk, Innenwände in Wandvertäfelungen massiver Ausführung bzw. mit Massivholztüren, (Holzpaneele); Dämmmaterial Schiebetürelemente, Glastüren, gefüllte Ständerkonstruktionen; strukturierte Türblätter schwere Türen, Holzzargen aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.), Sichtbeton- Fertigteile, Natursteinfassade, Elemente aus Kupfer/ Eloxalblech, mehrgeschossige Glasfassaden; Dämmung im Passivhausstandard hochwertige Eindeckung z.b. aus Schiefer oder Kupfer, Dachbegrünung, befahrbares Flachdach; aufwendig gegliederte Dachlandschaft, sichtbare Bogendachkonstruktionen; Rinnen und Fallrohre aus Kupfer; Dämmung im Passivhausstandard große feststehende Fensterflächen, Spezialverglasung (Schall- und Sonnenschutz); Außentüren in hochwertigen Materialien gestaltete Wandabläufe (z.b. Pfeilervorlagen, abgesetzte oder geschwungene Wandpartien); Vertäfelungen (Edelholz, Metall), Akustikputz, Brandschutzverkleidung; Raumhöhe aufwendige Türelemente Deckenkonstruktion und Treppen Holzbalkendecken ohne Füllung, Spalierputz; Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung; kein Trittschallschutz Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken; Stahloder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung Beton- und Holzbalkendecken mit Tritt- und Luftschallschutz (z.b. schwimmender Estrich); geradläufige Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Harfentreppe, Trittschallschutz Decken mit größerer Spannweite, Deckenverkleidung (Holzpaneele/Kassetten); gewendelte Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Hartholztreppenanlage in besserer Art und Ausführung Decken mit großen Spannweiten, gegliedert, Deckenvertäfelungen (Edelholz, Metall); breite Stahlbeton-, Metall- oder Hartholztreppenanlage mit hochwertigem Geländer
149 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht 214 Fußböden ohne Belag hochwertiges Parkett, hochwertige Natursteinplatten, hochwertige Edelholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion Sanitäreinrichtungen Heizung Sonstige technische Ausstattung einfaches Bad mit Stand-WC; Installation auf Putz, Ölfarbenanstrich, einfache PVC- Bodenbeläge Einzelöfen, Schwerkraftheizung Wägungs anteil Linoleum-, Teppich-, Laminatund PVC-Böden einfacher Art und Ausführung 1 Bad mit WC, Dusche oder Badewanne; einfache Wand- und Bodenfliesen, teilweise gefliest Fern- oder Zentralheizung, einfache Warmluftheizung, einzelne Gasaußenwandthermen, Nachtstromspeicher-, Fußbodenheizung (vor ca. 1995) sehr wenige Steckdosen, Schalter und sen, Schalter und wenige Steckdo- Sicherungen, kein Sicherungen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), Leitungen teilweise auf Putz Linoleum-, Teppich-, Laminatund PVC-Böden besserer Art und Ausführung, Fliesen, Kunststeinplatten 1 Bad mit WC, Dusche und Badewanne, Gäste-WC; Wand- und Bodenfliesen, raumhoch gefliest elektronisch gesteuerte Fernoder Zentralheizung, Niedertemperatur- oder Brennwertkessel zeitgemäße an Steckdosen und Lichtauslässen, Zählerschrank (ab ca. 1985) mit Unterverteilung und Kippsicherungen Tab. 84: Gebäudestandards für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser Natursteinplatten, Fertigparkett, hochwertige Fliesen, Terrazzobelag, hochwertige Massivholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion 1 2 Bäder mit tlw. zwei Waschbecken, tlw. Bidet/Urinal, Gäste- WC, bodengleiche Dusche; Wandund Bodenfliesen; jeweils in gehobener Qualität mehrere großzügige, hochwertige Bäder, Gäste-WC; hochwertige Wandund Bodenplatten (oberflächenstrukturiert, Einzel- und Flächendekors) Fußbodenheizung, Solarkollektoren für Warmwassererzeugung, zusätzlicher Kaminanschluss Solarkollektoren für Warmwassererzeugung und Heizung, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Hybrid-Systeme; aufwendige zusätzliche Kaminanlage zahlreiche Steckdosen und Licht- Alarmanlage, zent- Video- und zentrale auslässe, hochwertige Abdeckungen, Wärmetauscher, rale Lüftung mit dezentrale Lüftung Klimaanlage, Bussystem mit Wärmetauscher, mehrere LAN- und Fernsehanschlüsse Beschreibung der Gebäudestandards für freistehende Ein- Zweifamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser Die Beschreibung der Gebäudestandards ist beispielhaft und dient der Orientierung. Sie kann nicht alle in der Praxis auftretende Standardmerkmale aufführen. Merkmale, die die Tabelle nicht beschreibt, sind zusätzlich sachverständig zu berücksichtigen. Es müssen nicht alle aufgeführten Merkmale zutreffen. Die in der Tabelle angegebenen eszahlen beziehen sich auf die im jeweiligen Zeitraum gültigen Wärmeschutzanforderungen; in Bezug auf das konkrete Bewertungsobjekt ist zu prüfen, ob von diesen Wärmeschutzanforderungen abgewichen wird. Die Beschreibung der Gebäudestandards basiert auf dem Bezugsjahr der NHK ( 21). 147
150 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht Liegenschaftszinssätze und Rohertragsfaktoren für Mehrfamilienhäuser Aufgrund langjähriger Untersuchungen und empirischer Studien der Wertermittlungspraxis wird davon ausgegangen, dass der Liegenschaftszinssatz hauptsächlich vom esrohertrag und von der Restnutzungsdauer der Gebäude abhängt. Die Abhängigkeiten werden in der Regel durch folgende Funktionen beschrieben: I=a*ln(RND)+b oder i=a*ln(r)+b I = Liegenschaftszinssatz ln = nat. Logarithmus RND = Restnutzungsdauer R = Rohertrag a, b = Konstanten Mit der vorliegenden Datenmenge konnten die Abhängigkeiten nicht mit ausreichender statistischer Sicherheit bestimmt werden. Der Gutachterausschuss beschloss deshalb in seiner Sitzung vom Mittelwerte (arithmetische Mittel) für Liegenschaftszinssätze und Rohertragsfaktoren festzustellen. Die Datenerhebungen im Vorfeld der Beschlussfassung hatten gezeigt, dass es bei den Liegenschaftszinssätzen und Rohertragsfaktoren deutliche Unterschiede zwischen der ländlichen Region in den beiden Landkreisen und der kreisfreien Stadt Jena gibt. Der Gutachterausschuss beschloss für Mehrfamilienhäuser im Saale-Holzland-Kreis und im Saale-Orla-Kreis Mittlerer Liegenschaftszinssatz: 6, % (Spanne von 5,5 % bis 6,5 %) Mittlerer Rohertragsfaktor: 1, (Spanne von 9, bis 11,) Die Mittelbildung erfolgte aus 36 Datensätzen. Mehrfamilienhäuser in der kreisfreien Stadt Jena Mittlerer Liegenschaftszinssatz: 4,1 % (Spanne von 3,8 % bis 4,4 %) Mittlerer Rohertragsfaktor: 14,7 (Spanne von 14, bis 16,) Die Mittelbildung erfolgte aus 17 Datensätzen Die beschlossenen Mittelwerte gelten für Mehrfamilienhäuser mit einem Gewerbeanteil bis 2 % (vgl. Modellbeschreibung). Die angegebenen Spannen entsprechen nicht den ausgewerteten Minimum- und Maximumwerten. Der Gutachterausschuss orientierte sich bei deren Festlegung an den berechneten Standardabweichungen der Mittelwerte. Liegenschaftszinsätze für reine Gewerbeobjekte konnten wegen fehlender, geeigneter Kauffälle nicht ermittelt werden. Auf die Bestimmung der Liegenschaftszinssätze für Ein- und Zweifamilienhäuser hat der Gutachterausschuss dieses Mal verzichtet, da es sich dabei nicht um typische Ertragsobjekte handelt. Teilweise wurden diese Liegenschaftszinsätze von den Gutachterausschüssen aber zuletzt im Immobilienmarktbericht 212 veröffentlicht. 148
151 Erforderliche Daten für die Wertermittlung Immobilienmarktbericht 214 Modellbeschreibung zur Ermittlung der Liegenschaftszinssätze für Mehrfamilienhäuser Kaufpreis Objektart Vermietung Rohertrag () Bewirtschaftungskosten Reinertrag Soweit geboten, ist vorab der Kaufpreis auf definierte Normverhältnisse umzurechnen. Das Normgrundstück ist erschließungsbeitragsfrei mit typischem Gebäude. Werte für selbständig nutzbare Teilflächen sind in Abzug zu bringen. ( 17 Abs. 2 ImmoWertV) Mehrfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser mit geringem gewerblichen Anteil < 2 % Vollvermietung wird unterstellt marktüblich nachhaltig erzielbare Mieten ( 18 ImmoWertV) Grundlage für die Ermittlung des Rohertrages: - tatsächliche Mieten, wenn auch marktüblich - geeignete lokale Mietpreisspiegel - Mietpreisspiegel Thüringen des IVD Grundlage für die Ermittlung der Bewirtschaftungskosten gemäß 19 ImmoWertV: II. Berechnungsverordnung Verwaltungskosten - Anpassung über Verbraucherpreisindex gemäß 26 Abs. 4 II. BV Instandhaltungskosten - Anpassung über Verbraucherpreisindex gemäß 28 Abs. 5a II. BV Mietausfallwagnis ist i.d.r. 2 % des esrohertrages Differenz zwischen Rohertrag und Bewirtschaftungskosten Gesamtnutzungsdauer Standardstufe 1 6 e Standardstufe 2 65 e Standardstufe 3 7 e Standardstufe 4 75 e Standardstufe 5 8 e Restnutzungsdauer Bodenwert Grundstücksfläche Zeitraum 212/213 Tab. 85: Modellbeschreibung Ermittlung Liegenschaftszinssatz Gesamtnutzungsdauer abzüglich Alter; ggf. modifizierte Restnutzungsdauer; bei Modernisierungsmaßnahmen Verlängerung der Restnutzungsdauer nach Anlage 4 SW-RL ungedämpft, zutreffender Bodenrichtwert ggf. angepasst an die Merkmale des Einzelobjekts marktübliche, objektbezogene Grundstücksgröße Formel zur Ermittlung des Liegenschaftszinssatzes p: RE q-1 G - bog p = Ø ( - x ) x 1 KP - bog q n 1 KP - bog RE KP G BW q 1+p p n bog Reinertrag Kaufpreis Anteil der baulichen Anlagen am Kaufpreis G = KP BW Bodenwert Liegenschaftszinssatz (in Prozent) Restnutzungsdauer der baulichen Anlagen besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale 149
152
153 NORDHAUSEN EICHSFELD Leinefelde-Worbis KYFFHÄUSERKREIS Artern UNSTRUT- HAINICH-KREIS SÖMMERDA EISENACH WARTBURG- KREIS Schmalkalden SCHMALKALDEN- MEININGEN SUHL Gotha GOTHA HILDBURG- HAUSEN ERFURT ILM-KREIS SONNEBERG WEIMAR SAALFELD- RUDOLSTADT WEIMARER LAND Saalfeld JENA SAALE- HOLZLAND- KREIS Pößneck SAALE- ORLA-KREIS GERA GREIZ Zeulenroda- Triebes ALTENBURGER LAND Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses Standort der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses
154 Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte für das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena c/o Landesamt für Vermessung und Geoinformation Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Katasterbereich Pößneck Rosa-Luxemburg-Straße Pößneck +49 () () [email protected] Vertrieb: Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Katasterbereich Pößneck April 214
Pressemappe Immobilienmarktbericht 2016 Thüringen
Pressemappe Immobilienmarktbericht 2016 Thüringen Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte des Freistaats Thüringen NORDHAUSEN 120 100 80 60 40 20 74 84 73 101 116 98 114 124
Grundstücksmarktbericht 2007
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland Grundstücksmarktbericht 2007 Landkreis Havelland Impressum Herausgeber: Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland
Immobilienmarktbericht 2016
Immobilienmarktbericht 2016 Gutachterausschuss für Grundstückswerte für das Gebiet des Saale-Holzland-Kreises, des Saale-Orla-Kreises und der kreisfreien Stadt Jena NORDHAUSEN EICHSFELD KYFFHÄUSERKREIS
Grundstücksmarktbericht 2010
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland Grundstücksmarktbericht 2010 Landkreis Havelland Impressum Herausgeber: Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland
Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2015 Landkreis Havelland
Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2015 Landkreis Havelland Herausgeber: Geschäftsstelle: Bezug: Gebühr: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland beim Kataster- und Vermessungsamt
Grundstücksmarktbericht 2013
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland Grundstücksmarktbericht 2013 Landkreis Havelland Impressum Herausgeber: Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2008 Stadt Frankfurt (Oder) Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Frankfurt (Oder) Goepelstraße 38 15234 Frankfurt (Oder) Telefon: 0 335
Grundstücksmarktbericht 2009
Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 29 Landkreis Ostprignitz - Ruppin Impressum Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2014 Landkreis Havelland Herausgeber: Geschäftsstelle: Bezug: Gebühr: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland beim Kataster- und Vermessungsamt
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Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland Grundstücksmarktbericht 2004 Landkreis Havelland Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland Grundstücksmarktbericht
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2006 Landkreis Uckermark Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Uckermark Postfach 12 65 17282 Prenzlau Telefon: 03332 441816 Telefax:
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2014 Kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel Herausgeber Geschäftsstelle Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Brandenburg an der Havel beim Kataster-
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2012 Stadt Frankfurt (Oder) Herausgeber Bezug Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Oder-Spree und in der Stadt Frankfurt (Oder) Spreeinsel 1 15848
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2011 Landkreis Prignitz Impressum Herausgeber: Bergstraße 1 19348 Perleberg Telefon: (0 38 76) 7 13-7 92 Fax: (0 38 76) 7 13-7 94 E-Mail: [email protected]
Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2016 Landkreis Havelland
Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 2016 Landkreis Havelland Herausgeber: Geschäftsstelle: Bezug: Gebühr: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Havelland beim Kataster- und Vermessungsamt
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 21 Stadt Frankfurt (Oder) Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Frankfurt (Oder) Goepelstraße 38 15234 Frankfurt (Oder) Telefon: 335 /
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Auszug aus dem Grundstücksmarktbericht 27 Stadt Frankfurt (Oder) Herausgeber: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Frankfurt (Oder) Goepelstraße 38 15234 Frankfurt (Oder) Telefon: 335 /
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Auszug aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Herausgeber: Geschäftsstelle Bezug: Gebühr: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im
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