Präsentation Herr Pelzer
Gliederung 1.Aktuelle Situation 2.Marktteilnehmer 3.Investitionsmöglichkeiten in Immobilien 4.Situation Europa Deutschland Köln 5.Fazit 3 1. Aktuelle Situation - anhaltende Niedrigzinsphase - Privatanleger ziehen sich aus Wertpapieranlagen/ liquiden Anlagen zurück - Euro-Krise führt zur Flucht in Sachwerte - Inflationsängste - Erbengeneration tritt zunehmend sowohl auf der Käufer- als auch auf der Verkäuferseite als Marktteilnehmer auf 4
2. Marktteilnehmer - private Investoren - professionelle Investoren - Bauträger - Projektentwickler - zunehmend ausländische Investoren (amerikanische Vermögensverwalter, der Staat Singapur, eine niederländische Pensionskasse, US-Fonds etc. ) 5 3. Investitionsmöglichkeiten in Immobilien - Direktinvestment in Immobilien - Wohnimmobilien - Gewerbeimmobilien - Spezialimmobilien (Logistik, Pflegewohnheime, Hotels) - indirekte Investition in Immobilien - offene Immobilienfonds - geschlossene Immobilienfonds - REITs 6
4. Situation Europa - Spekulationsblasen in USA, Großbritannien und Spanien haben u.a. die Finanzkrise ausgelöst - in Paris kostet eine Eigentumswohnung im Schnitt 8.000 Euro pro Quadratmeter, in Wien 6.000 Euro, in Hamburg 2.100 Euro und in Berlin 1.800 Euro (Capital Immobilien-Kompass 06-2012) - interessante Kaufgelegenheiten für Ferienobjekte in Spanien und Italien 7 4. Situation Deutschland - immer mehr Privatanleger legen ihr Kapital in vermietete Eigentumswohnungen oder Mehrfamilienhäuser an. - Jeder kauft dort, wo es auch andere tun. - laut Engel & Völkers liegt der Kaufpreisfaktor in den A-Lagen der Metropolen bei durchschnittlich 21 bis 22 (in Einzelfällen bis 30). - laut JLL erzielen Investoren in München im Schnitt nur noch Nettoerträge von 2,9%, in Hamburg 3,1% und in Berlin 3,37%. - laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln entwickelten sich in den letzten 5 Jahren die Mieten und die Kaufpreise nahezu parallel. - bei mittelgroßen Städten liegen die Erträge nach wie vor bei ca. 5,0 bis 6,0% (z.b. Bremen mit 5,7%). 8
4. Situation Köln - Zahl der Haushalte (vermehrt Single`s) steigt kontinuierlich, aber in den vergangenen Jahren nur wenig Neubaueinheiten auf dem Markt. - geringe Leerstandquote von ca. 2%. - vor 2011 durchschnittlich 2.500 Einheiten pro Jahr, in 2011 erstmals wieder mehr als 3.000 Einheiten. - derzeit in Planung ca. 4.100 Einheiten. - zuletzt sind laut Immoscout24 die Kaufpreise stärker gestiegen als die Mieten, was dem Trend in Gesamtdeutschland widerspricht. 9 Auswahl aktueller Entwicklungen Wohnen Projekt (Lage) Baubeginn Wohneinheiten ca. Reiterstaffel (Marienburg) 2011 470 ETW Klostergärten (Junkersdorf) 2013 400 Einheiten BDI-Areal (Bayenthal) 2013 300 Einheiten Park Linné (Braunsfeld) 2011 400 Einheiten Gerling Quartier (Innenstadt) 2011 139 Einheiten Linden Park (Lindenthal) 2011 136 Einheiten Palais du Rhin (Bayenthal) 2012 70 Einheiten 10
- Rheinauhafen - Im Zollhafen ca. 5.400 Euro pro Quadratmeter - Bestandswohnungen 6.000 Euro und mehr - Spitzenmieten bis zu 21 Euro pro Quadratmeter - Belgisches Viertel/Friesenviertel - ETW Altbau 2.000 bis 4.000 Euro p.q., ETW Neubau 2.500 bis 5.000 Euro p.q. - Mieten 9,50 bis 20,00 Euro - Braunsfeld - Projekt Sidol Werke: ca. 3.400 Euro p.q. - Südstadt/Severinsviertel - ETW Altbau 1.500 bis 3.600 Euro p.q., ETW Neubau 2.900 bis 4.200 Euro p.q - Nippes - ETW Altbau 1.500 bis 3.000 Euro p.q., ETW Neubau 2.200 bis 3.300 Euro p.q 11 5. Fazit - Anleger investieren vermehrt in vermeintlich sichere Immobilien - in der Folge steigen die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen spürbar - Käufer sollten Lage, Qualität und ggfs. den Mietertrag noch kritischer prüfen - Renditebetrachtungen sollten auch über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren angestellt werden - eine Immobilie ist nicht per se eine optimale Vermögensanlage, sondern muß in die Gesamtvermögensstruktur passen 12