Digital Public Affairs - Status Quo in Österreich Die Digitalisierung verändert viele Bereiche unseres Lebens, so auch die Art und Weise, wie wir Public Affairs betreiben. Wie sieht der Stand der Digital Public Affairs Aktivitäten in Österreich aus? Hier finden Sie die Ergebnisse und Erkenntnisse der ersten ÖPAV-Branchenbefragung.
Die ÖPAV definiert Digital Public Affairs Die Umfrage-Ergebnisse in a Nutshell Chancen und Möglichkeiten durch den Einsatz von digitalen Kommunikations-Tools: wie folgt: Die Österreichische Public Affairs Vereinigung versteht Digital Public Affairs als strategischen Einsatz digitaler Tools, um das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Umfeld in Hinblick auf die Themen und Interessen einer Organisation zu analysieren, zu managen und zu beeinflussen. Durch Digital Public Affairs werden insbesondere die Öffentlichkeit und MultiplikatorInnen stärker in die politische Kommunikation einbezogen, wobei die Fähigkeit zur Schaffung und Aktivierung von Communities ausgebaut wird. Bewusstsein schaffen und proaktiv Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen lenken Status Quo 59 % arbeiten mit Social Media Profilen und/ oder anderen Tools 29 % verwenden keine Instrumente der DPA Arbeit 12 % betreiben eine spezielle Website/Blog Durch gezieltes Monitoring Informationen zu Stakeholdern/ Themen/Trends erhalten Herausforderungen 62,5 % Zeitaufwand, interne Ressourcen 54,2 % Umgang mit der Vielzahl an Kanälen und Plattformen 45,8 % Erfolgsmessung Communities schaffen bzw. aktivieren Hindernisse Fehlendes Know-how und Expertise Fehlende Priorität im Vergleich zu anderen Arbeitsmöglichkeiten Fehlende Ressourcen
Nutzung von DPA Wenden Sie in Ihrer Organisation Digital Public Affairs an? 29,4 % NEIN 11,8 % JA (n =34) 58,8 % JA Ja, wir arbeiten mit Social Media Profilen und/oder mit anderen Tools (Website, Blog, Analyseprogrammen etc.) Ja, als Digital Public Affairs Tool verwenden wir eine spezielle Website/Blog. Nein, für die Public Affairs Arbeit verwenden wir keine Social Media Profile und keine Online Präsenz (spezielle Website/Blog). Twitter Facebook spezielle Website oder ein PA-Blog Newsletter LinkedIn/Xing Monitoring und/oder Social-Listening-Tools Google Analytics oder ein anderes Tracking-Tool digitale Recherche-Tools Umfrage-Tools Youtube Instagram WhatsApp/Messenger- Dienste/Chatbots Tools in Verwendung (n = 24) (n = 24) 6 6 8 9 10 10 12 14 14 Welche Formate sehen Sie als sehr relevant? Erkenntnisse Online Monitoring Tools Kurze Texte Infografiken 14 16 16 Videos Digital Public Affairs wird in Österreich in sehr unterschiedlichen Ausprägungen genutzt, dies liegt u.a. auch an der Fülle von Tools und Formaten. Rund 29 % nutzen Digital Public Affairs (noch) gar nicht. 7 Langtexte: Berichte & Studien Bilder/Fotos 5 7 Microtexte 4 Podcasts 3
Chancen, Herausforderungen, Hindernisse Chancen und Möglichkeiten von digitalen Kommunikationstools Herausforderungen bei Digital Public Affairs Warum wird Digital Public Affairs aktuell noch nicht eingesetzt? (n = 10) Bewusstsein schaffen Monitoring Communities schaffen Auf die öffentliche Meinung reagieren (n = 34) (n = 24) 19 25 24 28 Zeitaufwand/ interne Ressourcen Vielzahl an Kanälen/ Plattformen und Möglichkeiten Erfolgsmessung Erreichen und Beeinflussen der Zielgruppe 11 10 15 keine Priorität 5 fehlendes Know-how, keine Expertise 5 keine verfügbaren Ressourcen zu wenig Zeit 2 3 Beziehungen zu Stakeholdern aufbauen 12 Know-how/Expertise 8 Kontrollverlust 2 Erkenntnisse Chancen und Herausforderungen werden ähnlich wahrgenommen. Zentrale Herausforderung ist das fehlende Know-how und Expertise.
Denken Sie, dass die Bedeutung von Digital Public Affairs künftig steigen wird? ERKENNTNIS Während sich gezeigt hat, dass die konkrete Nutzung von DPA noch recht unterschiedlich ist, zeichnet sich ab, dass die Chancen und Herausforderungen relativ ähnlich wahrgenommen werden. NEIN CHANCEN Bewusstsein schaffen Communities aktivieren 5,9 % (n = 34) 94,1 % Beziehungen zu Stakeholdern pflegen HERAUSFORDERUNGEN fehlendes Know-how und fehlende Expertise JA Die meisten TeilnehmerInnen der Umfrage gehen davon aus, dass Digital Public Affairs an Bedeutung gewinnen wird. Die Branche erwartet sich eine weitere Digitalisierung der Public Affairs Tätigkeiten.
Statistische Kennzahlen Teilnehmer nach Organisation Teilnehmer nach Organisationsgröße je 2,9 % 23,5 % 11,8 % 41,2 % 38,2 % (n =34) (n =34) 11,8 % 35,3 % 26,5 % Agentur (14) Unternehmen (12) 1-9 Mitarbeiter () Verband (4) 10-49 Mitarbeiter (9) NGO (1) 50-249 Mitarbeiter (4) Diverse > 250 Mitarbeiter (8) je 4,3 % Teilnehmer nach Branche (n =23),0% 26,1 %,0% Public Affairs/Consulting/Politikberatung (6) Public Relations/Kommunikation (3) Pharma (3) Banken (1) Elektronik (1) Energiewirtschaft (1) Finanzmarkt (1) Forschung (1) Industrie (1) Medien & IT (1) Tourismus (1) Veranstaltungen/Messen (1) Verkehr/Infrastruktur (1) Versicherung (1) Umfrage-Zeitraum: von 03. Juli 2018 bis 03. September 2018 Befragungsart: Online-Umfrage innerhalb der ÖPAV-Mitglieder (teils offen, teils geschlossene Fragen)
Impressum: Österreichische Public Affairs-Vereinigung (ÖPAV) Breitenfurter Straße 518 1230 Wien +43 650 97 45 496 office@oepav.at www.oepav.at Grafik: Birgit Rieger, www.br-design.at Druck: druck.at Stand: November 2018