Beck im dtv Unterhaltsrecht aktuell Unterhalt für Ehegatten, Kinder und Verwandte von Jochen Duderstadt Deutscher Taschenbuch Verlag
Vorwort Inhaltsübersicht Abkürzungen V IX XXI 1. Kapitel: Die unterhaltsrechtlichen Kontrahenten 1 A. Reformen und kein Ende 3 I. Kindesunterhaltsgesetz 1998 3 II. Das Unterhaltsänderungsgesetz 2008 11 1. Die wichtigsten Änderungen 11 2. Die Übergangsvorschrift 15 B. Minderjähriges Kind gegen Eltern (materiellrechtliche Grundlagen) 21 I. Natural- und Barunterhalt (Gleichwertigkeitsregel) 21 1. Nebenjob der Mutter bei Kinderbetreuung in Zweitehe : 23 2. Nebenjob der Mutter bei Kinderbetreuung in Zweitbeziehung 24 3. Selbstbehaltskürzung bei nichtbetreuenden Müttern in Zweitehe 26 4. Mütterliche Fortbildung 27 5. Nebenjob des Vaters zur Mangelfallvermeidung 28 II. Sonderfälle 31 1. Kind mal bei der Mutter, mal beim Vater (Wechselmodell) 31 2. Ein Kind hier, das andere da 34 3. Kinder beim Vater, Mutter verdient unter Selbstbehalt 34 4. Kind beim Vater, beide Eltern verdienen durchschnittlich, Vater etwas mehr 35 5. Kinder beim Vater, der ein Mehrfaches des mütterlichen Einkommens erzielt 36 6. Ehegattenunterhalt bei doppelter Unterhaltslast des Vaters, wenn Kinder noch klein 39 7. Familienrechtlicher Ausgleichsanspruch 42 8. Kind lebt bei einem Dritten 43 XI
III. Die Düsseldorfer Tabelle zum Kindesunterhalt 44 IV. Kindesunterhalt bei gemeinsamem Sorgerecht 47 V. Besondere Vorschriften für nichteheliche Kinder 49 C. Minderjähriges Kind gegen Großeltern 50 I. Leistungsunfähigkeit der Eltern 51 II. Anteilige Haftung der Großeltern? 52 III. Haftungshöhe bei elterlicher Leistungsunfähigkeit ( 1607 I) 54 IV. Haftungshöhe bei Erschwerung oder Ausschluss der Rechtsverfolgung ( 1607 II) V. Spitzenbetragsersatzhaftung VI. Selbstbehalt der Großeltern 1. Das Selbstbehaltssystem 2. Die Haltung des BGH zum Enkelselbstbehalt 3. Ausnahmen D. Volljähriges Kind gegen Eltern 63 I. Ausbildungsunterhalt 64 II. Unterhalt während des Wehr-und Zivildienstes 67 III. Unterhalt bei Müßiggang 68 IV. Bestimmungsrecht der Eltern 69 1. Die Änderung des Gesetzeswortlauts 69 2. Die Struktur der Neuregelung 69 V. Privilegierte Volljährige 71 VI. Anteilige Barunterhaltspflicht der Eltern 73 1. Alleinige Unterhaltspflicht bei doppelt privilegierten Volljährigen 74 2. Anteilshaftung im Regelfall 76 3. Deckelung der Unterhaltspflicht bei geringer Quote eines Elternteils?, 77 VII. Konkurrenz zwischen Volljährigenunterhalt und den Unterhaltsansprüchen der Frau 79 1. Rechtsdogmatische Lösung 79 2. Lösung in der gerichtlichen Praxis: Der Volljährige geht vor 79 3. Höhe des vorrangigen Unterhaltsanspruchs der zweiten Ehefrau : 82 VIII. Verteilungsmasse und Selbstbehalt der unterhaltspflichtigen Mutter 84 XII
E. Eltern und Sozialamt gegen volljähriges Kind 85 I. Der Berechnungsschlüssel des Deutschen Vereins 87 II. Andere Lösungsansätze 88 III. Unterhaltspflicht von nicht- oder wenigverdienenden Ehefrauen: 89 IV. Grundsicherung 94 F. Ehefrau gegen Ehemann 95 I. Familienunterhalt 96 II. Wirtschaftsgeld 96 III. Taschengeld 97 G. Ehefrau gegen Ehemann nach der Trennung (Trennungsunterhalt) 100 I. Generelle Unterhaltspflicht 101 II. Ausnahmen: Erwerbsobliegenheit und Verwirkung 103 III. Verteilungsregeln 106 H. Geschiedene Frau gegen geschiedenen Mann 107 I. Betreuungsunterhalt ( 1570) 109 1. Das Altersphasenmodell 109 2. Sonderfälle 113 3. Der Annexanspruch aus nachehelicher Solidarität 114 II. Altersunterhalt ( 1571) 115 III. Krankheitsunterhalt ( 1572) 116 IV. Unterhalt wegen Arbeitslosigkeit ( 1573 I, 1574) 120 V. Ausbildungsunterhalt ( 1575)...'. 121 VI. Billigkeitsunterhalt ( 1576) 122 VII. Aufstockungsunterhalt ( 1573 II, 1577) und Anspruchshäufung 124 J. Mutter eines nichtehelichen Kindes gegen Vater 126 I. Anspruchsvoraussetzungen 127 II. Anspruchsdauer 128 III. Konkurrenz zum Trennungs- und Nachscheidungsunterhalt 133 IV. Ersatzhaftung 134 V. Anspruchshöhe 135 VI. Rangstelle und Selbstbehalt 136 K. Partner nichtehelicher Lebensgemeinschaft gegeneinander 137 XIII
L. Der Scheinvaterregress 137 M. Rangfolge 140 I. Rechtslage bis zum 31. 12. 2007 141 II. Neuregelung ab 1. 1.2008 146 1. Erster Rang, 1609 Nr. 1 BGB 146 2. Zweiter Rang, 1609 Nr. 2 BGB 148 3. Dritter Rang, 1609 Nr. 3 BGB 150 4. Vierter Rang, 1609 Nr. 4 BGB 151 5. Fünfter Rang, 1609 Nr. 5 BGB 152 6. Sechster Rang, 1609 Nr. 6 BGB 153 7. Siebter Rang, 1609 Nr. 7 BGB n. F. 153 N. Aufrechnung gegen Unterhaltsansprüche 154 2. Kapitel: Verteilungsregeln A. Düsseldorfer Tabelle und Leitlinien 157 I. Allgemeines zu den Leitlinien 157 II. Die Tabelle nebst Anmerkungen 160 B. Kindesunterhalt, Kindergeld und Zählkindervorteil 169 I. Eingruppierungsprobleme 169 II. Kindergeld 171 III. Zählkindervorteil 174 C. Nachscheidungsunterhalt 175 I. Differenzmethode 175 1. Gleiche Resultate: Die Additionsmethode 176 2. Rechenschema bei Differenzmethode 178 3. Geringfügigkeitsvorbehalt 179 II. Anrechnungsmethode 180 III. Komplettierungsmethode 184 IV. Problematik der Sättigungsgrenze 192 V Konkrete Bedarfsermittlung bei unklarem Pflichtigeneinkommen 197 D. Mangelfälle und Selbstbehalte 198 I. Mangelfallberechnung nach der BGH-Rechtsprechung... 199 II. Selbstbehalte 200 1. Zuordnungsfragen 201 2. Selbstbehaltserhöhung 202 3. Selbstbehaltskürzung 203 XIV
E. Die Unterhaltsleitlinien der Oberlandesgerichte 205 F. Zusätzlicher Unterhalt 206 I. Sonderbedarf 207 II. Mehrbedarf 212 III. Krankenversicherung und Pflegeversicherung 217 IV. Vorsorgeunterhalt 220 3. Kapitel: Die Verteilungsmasse des Pflichtigen A. Was gehört zum Einkommen? 225 I. Zurechenbare's Einkommen 226 1. Einkommensarten (alphabetisch geordnet) 226 2. Mietfreies Wohnen 231 II: Mischfälle 234 III. Unterhaltsrechtlich irrelevantes Einkommen 241 IV. Fiktives Einkommen 245 1. Sprung in die Selbständigkeit 246 2. Leichtfertiger Verlust des Arbeitsplatzes 248 3. Leichtfertige Einschränkung der Erwerbstätigkeit bzw. des Einkommens 253 4. Mutwillig verlängerte Arbeitslosigkeit 255 5. Hausmannfälle 261 6. Verneinung der Einkommensfiktion 263 7". Verschwendung von Vermögen 263 8. Höhe und Beweislast 264 B. Was ist abzugsfähig? 266 I. Berufsbedingte Aufwendungen 267 II. Aufwendungen für Vermögen 271 III. Schuldraten 271 1. Grundsätzliches 271 2. Eheprägende Schulden 272 3. Nichtprägende Schulden 274 4. Schuldraten beim Kindesunterhalt 274 5. Schulden auf Familienheim 276 6. Angemessenheit der Schuldraten 276 7. Schulden von Pflichtigen nach 1615 lit. 1 BGB 278 IV. Obliegenheit zur Privatinsolvenz des Unterhaltspflichtigen 278 V. Umgangskosten 283 VI. Abzugsfähige Posten bei Selbständigen 285 XV
C. Die eheprägenden Einkünfte 289 D. Kinder als eheprägender Faktor 294 E. Einsatz des Vermögensstamms 295 4. Kapitel: Das Eigeneinkommen der Berechtigten A. Vermögen und Vermögenserträge 297 B. Renten und sozialstaatliche Leistungen 299 C. Einkommen aus zumutbarer Arbeit und Ausbildungsvergütung 301 I. Zumutbare Arbeit geschiedener Partner 302 II. Ausbildungsvergütung 304 D. Sonstiges anrechenbares Einkommen 306 I. Mietfreies Wohnen 307 II. Leistungen von dem oder für den neuen Partner 311 III. Fiktive Einkünfte 315 E. Einkommen aus unzumutbarer Arbeit 319 5. Kapitel: Verwirkung und Zeitunterhalt A. Unterhaltskürzung 322 B. Zeitliche und betragsmäßige Begrenzung 322 C. Ende der Unterhaltspflicht aus anderen Gründen 330. I. Tod 330 II. Ende der Bedürftigkeit 332 D. Verwirkung 333 I. Allgemeine Verwirkung (Zeit- und Umstandsmoment)... 334 1. Titulierte Ansprüche 334 2. Anhängige Ansprüche 335 3. Vorprozessuale Ansprüche 336 4. Bezugszeitraum der Verwirkung 336 II. Verwirkung des Ehegattenunterhalts 337 1. Kurze Ehedauer 338 2. Verfestigte Lebensgemeinschaft 340 3. Straftaten gegen den Pflichtigen 347 4. Mutwillige Bedürftigkeitserzeugung 351 5. Missachtung gegnerischer Vermögensinteressen 354 XVI
6. Missachtung familiärer Pflichten 356 7. Einseitiges schweres Fehlverhalten (incl. Beweislast)... 357 8. Auffangtatbestand 363 a) Kleine Schäbigkeiten 363 b).mangelnde Schuldfähigkeit 364 c) Objektive Unzumutbarkeit 365 d) Auffangfunktion 367 9. Zusammenfassung 367 III. Verwirkung des Volljährigenunterhalts 368 IV. Verwirkung des Minderjährigenunterhalts 370 E. Verwirkung des Elternunterhalts.' 371 I. Sittliches Verschulden 372 II. Vernachlässigung eigener Unterhaltspflicht 372 III. Vorsätzliche schwere Verfehlung 373 F. Wiederaufleben verwirkter Unterhaltsansprüche 374 6. Kapitel: Steuerfragen A. Steuerklassen-Wahl 377 B. Gemeinsame Veranlagung 380 C. Begrenztes Realsplitting (Anlage U) 385 D. Freibeträge 391 E. Steuererstattungen und -nachforderungen 391 7. Kapitel: Der Unterhaltsrechtsstreit A. Fälligkeit, Mahnung, Verzug und Verzugszinsen 396 I. Inverzugsetzung 396 II. Mahnung 397 III. Verzugszinsen 399 IV. Verzug beim Nachscheidungsunterhalt 400 B. Der Unterhaltstitel 403 I. Der Anspruch auf einen Titel 403 1. Veranlassung zur Klageerhebung 403 XVII
2. Der Titel" 405 3. Ein Teil wird schon gezahlt 406 4. Kindesunterhalt 407 II. Vollstreckungssabotage 409 C.Auskunft 411 I. Auskunftsanspruch 411 1. Gegenstand und Inhalt des Auskunftsanspruchs 411 a) Auskunft und Belegvorlage 412 b) Eidesstattliche Versicherung 412 c) Abhängig Beschäftigte 413 d) Selbständige 414 e) Wartezeit 417 f) Vermögensauskunft 418 2. Ausnahmen vom Auskunftsanspruch 419 3. Schätzung bei unzureichenden Auskünften 420 II. Auskunftsklage 420 III. Stufenklage 422 IV. Offenbarungspflicht und Rückforderung von Überzahlungen 426 D. Abänderungsklage 428 I. Voraussetzungen 429 II. Fallgruppen 433 III. Die Zeitschranken 439 IV. Abgrenzung zu anderen Klagen 443 1. Leistungsklage (Erstklage) im Gewand der Abänderungsklage : 443 2. Leistungsklage 444 3. Vollstreckungsgegenklage 445 4. Negative Feststellungsklage 447 5. Gestaltungsklage 448 6. Nachforderungsklage..: 448 E. Eilverfahren 449 I. Einstweilige Anordnung 449 II. Einstweilige Verfügung und Sozialhilfe 452 III. Dinglicher Arrest 455 F. Zuständigkeitsfragen 456 XVIII
G. Verträge und Vergleiche 460 I. Nichtige und anfechtbare Verträge 460 1. Nichtigkeitskontrolle 460 2. Ausübungskontrolle. 466 II. Sittenwidrigkeit beim Betreuungsunterhalt (Kernbereichslehre) 468 III. Wirksame Vertragsinhalte 475 IV. Vertragstypen 477 H. Kosten 478 I. Rechtsschutzversicherung 478 II. Prozesskostenhilfe 479 1. Arme Eltern - arme Kinder 482 2. Klagebefugnis bei Sozialhilfe- und Unterhaltsvorschussgewährung 483 3. Die hinreichenden Erfolgsaussichten 487 4. Pkh und Scheidungsverbund 489 5. Die Prozesskostenarmut 490 a) Einsatz des Einkommens 490 b) Einsatz des Vermögens, 492 6. Die Beiordnung und ihr Umfang 494 III. Prozesskostenvorschuss 497 1. Vorschussanspruch gegen Ehepartner 498 2. Vorschussanspruch des Kindes gegen die Eltern 500 3. Der Volljährigenvorschussanspruch 500 4. Vorschussanspruch gegen Leistungsträger 501 IV. Umfang der Kosteritragungspflicht 502 1. Streitwerte 503 2. Notarielles Schuldanerkenntnis 508 8. Kapitel: DDR- und Auslandsprobleme A. Das Unterhaltsrecht der DDR 509 I. Stichtagsprobleme 509 II. Titel-und Tabellenanpassungen 511 B. Unterhaltsrecht bei Auslandsberührung 513 I. Zuständigkeit deutscher Gerichte 513 II. Materielles Unterhaltsrecht 514 III. Unterhaltsbedarf im Ausland 517 IV Anerkennung ausländischer Entscheidungen 522 XIX
Anhang: Übersicht zur betragsmäßigen und zeitlichen Begrenzung von Unterhaltsansprüchen nach dem 1. Januar 2008 525 Sachregister 527