Attraktiver Einzelhandelsstandort Kufstein



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Transkript:

Pressekonferenz am 03.03.2015 CIMA-Einzelhandelsstrukturanalyse: Präsentation der Ergebnisse Attraktiver Einzelhandelsstandort Kufstein Die Stadt Kufstein beauftragte die CIMA Beratung + Management GmbH mit einer weitreichenden Analyse des Einkaufs- und Konsumverhaltens der Bevölkerung im Einzugsgebiet von Kufstein und der Einzelhandelsstrukturen vor Ort. Die Analyse der Kaufkraftströme und Besuchsmotive umfasste dabei insgesamt 2.980 telefonische Haushaltsinterviews in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel, Schwaz, Zell am See, sowie in den bayrischen Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Traunstein. Mittels postalischer Aussendung wurden auch die Händler in Kufstein befragt. Zusätzlich wurde eine Branchenmixanalyse in Kufstein durchgeführt, bei der insgesamt 214 Handelsbetriebe begutachtet wurden. Die Innenstadtbetriebe wurden zudem einem 35 Bewertungskriterien umfassenden Wettbewerbscheck unterzogen. Emanuel Präauer, strategischer Leiter des Stadtmarketings Kufstein, unterstreicht die Bedeutung dieser umfassenden Studie: Unser Anspruch ist, professionelle Arbeit zu leisten. Und dazu benötigt man fundiertes Zahlenmaterial, um darauf aufbauend Maßnahmen entwickeln zu können. Gute Rahmenbedingungen für den Kufsteiner Einzelhandel Die Prosperität des Einzelhandels hängt von einer Reihe von sozio-demographischen und ökonomischen Rahmenbedingungen ab. Betrachtet man die vier wesentlichen Faktoren in der Stadt und Region, so zeigt sich, dass die Bevölkerungs- und somit auch die Konsumentenbasis in den letzten 13 Jahren deutlich anstieg (18 % Zuwachs in der Stadt Kufstein, 10 % Zuwachs im Bezirk Kufstein). Der Tourismus in der Stadt Kufstein verzeichnete mit rund 143.000 Nächtigungen im Jahr 2013 ein Minus von 4 % gegenüber den letzten 5 Jahren. Der gesamte Bezirk kann 4,4 Mio. Nächtigungen verbuchen und bietet somit auch eine breite potentielle Konsumentenbasis für die Stadt. Das deutlich über dem Tirol-Durchschnitt (97,2 %) liegende Kaufkraftniveau der Stadt (105,2 %) stellt eine äußerst positive Rahmenbedingung dar. Betrachtet man allerdings das 1

Kaufkraftniveau der Umlandgemeinden, so zeigt sich vielerorts ein unterdurchschnittliches Niveau. Gute Kaufkrafteigenbindung trotz Nähe zu starken Konkurrenzzentren Trotz der Nähe zur Einkaufsdestination Wörgl und den starken bezirksexternen Handelszentren wie Innsbruck und Rosenheim kann die Stadt 83 % ihres 94,3 Mio umfassenden Kaufkraftvolumens binden. Hervorzuheben ist vor allem, dass nicht nur Waren des täglichen Bedarfs in der eigenen Stadt eingekauft werden (94 % Bindung), sondern in überdurchschnittlichem Ausmaß auch mittelfristige Bedarfsgüter, wie z.b.: Bekleidung, Schuhe, Spielwaren, Sportartikel (80 % Bindungsquote). Bei den langfristigen Gütern (z.b.: Möbel, Elektrowaren, Baumarktartikel) liegt die Bindungsquoten bei 64 % und erreicht somit ebenfalls einen durchaus ansprechenden Wert, wenn man bedenkt, dass ein Möbelvollsortimenter in der Stadt fehlt. Kufsteins Einzelhandel verfügt über ein begrenztes Einzugsgebiet Der Einzelhandel der Bezirkshauptstadt weist in Anbetracht seiner Strukturen ein relativ überschaubares Einzugs- bzw. Marktgebiet auf. Das klassische Marktgebiet (= alle Gemeinden mit mehr als 10 % Kaufkraftabfluss Richtung Kufstein) im mittelfristigen Bedarfsbereich umfasst rund 42.000 Personen, wobei die hohe Abschöpfungsquote (43 %) positiv hervorzuheben ist. Die Stadt Wörgl stellt eine Kaufkraftbarriere dar, welche verhindert, dass Kufstein aus dem Südwesten des Bezirks und aus dem angrenzenden Bezirk Kitzbühel wesentliche Kaufkraftzuflüsse erhält. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Konkurrent ist mittlerweile der online-handel, der sein volles Ausmaß wohl noch nicht ganz erreicht hat. 3,1 Mio fließen aktuell in die virtuellen Einkaufswelten, der Durchschnitt in vergleichbaren Städten liegt jedoch höher. Hoher Umsatzanteil der Innenstadt - 50.580 m2 Handelsfläche In Summe beläuft sich der gesamte in der Stadt Kufstein umgesetzte Einzelhandelsumsatz auf 165,6 Mio. Ein Großteil davon wird in der Innenstadt von Kufstein erwirtschaftet (58 %). Im Österreich-Vergleich stellt dies einen absoluten Spitzenwert dar. Die Stadt Kufstein verfügt über 50.580 m 2 Handelsfläche, mehr als die Hälfte davon (55 %) befinden sich in der Innenstadt. Mit 2,8 m 2 pro Einwohner weist der Einzelhandel eine vernünftige Verkaufsflächendichte auf. Vor allem innenstadtrelevante Branchen wie Bekleidung und Schuhe sind mit einer guten Angebotsstruktur im Stadtzentrum vertreten. Fachgeschäfte nehmen im Kufsteiner Einzelhandel die zentrale Rolle ein. 2

Einziger Wermutstropfen ist die relativ hohe Leerstandsquote in der Kufsteiner Innenstadt, die nicht zuletzt auf die Situation um das EKZ Kiss zurückzuführen ist, erläutert CIMA- Geschäftsführer Roland Murauer. Generell ist im Einzelhandel die Tendenz hin zu mehr Filialbetrieben zu beobachten. In der Stadt Kufstein liegt diese Quote bei 54 %. Sehr gute Bewertungen im Bereich Freundlichkeit und Fachberatung Im Zuge der Kaufkraftstromanalyse wurden die Konsumenten auch eingeladen, die Attraktivität der Kufsteiner Innenstadt sowie von fünf weiteren Tiroler Innenstädten (Innsbruck, Kitzbühel, Schwaz, St. Johann in Tirol, Wörgl) und Rosenheim an Hand verschiedener Kriterien zu beurteilen. Kufstein punktete dabei vor allem bei den wichtigen Einkaufskriterien Freundlichkeit des Personals (Note 1,7), Fachberatung und inhabergeführte Fachgeschäftsstrukturen (jeweils Note 1,9). Gut bewertet wird der innerstädtische Branchenmix (Note 2,2). Bei der Einkaufsatmosphäre in der Innenstadt liegt man hinter Innsbruck und Rosenheim auf Rang 3 (Note 2,1). Auch bei der Gesamtattraktivität schneidet Kufstein hervorragend ab die Stadt belegt gemeinsam mit Rosenheim Rang 2 (Note 1,9) hinter der Landeshauptstadt Innsbruck. Studie als Grundlage um den Standort zu stärken Die CIMA-Studie dient nun als Basis für gezielte Maßnahmen, um den Standort Kufstein zu stärken. Thomas Ebner, operativer Leiter des Stadtmarketings Kufstein, erklärt: Der nächste Schritt wird sein, auf Basis dieser Erkenntnisse konkrete Maßnahmen und Kampagnen zu entwickeln, um den Standort zu stärken." Ein konkretes Ziel ist, das Einzugsgebiet für den Kufsteiner Einzelhandel zu erweitern und so die Frequenz und den Umsatz zu steigern. 3

Anhang 1 Einzugsgebiete Kufstein 4

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Anhang 2 Kaufkraftabfluss aus Kufstein 7

Anhang 3 Fachbegriff Definition Kaufkraft Unter Kaufkraft wird die Fähigkeit einer Person verstanden, mit verfügbarem Geld in einem bestimmten Zeitraum Güter erwerben zu können (= alle Geldmittel, die einer Person zur Verfügung stehen, wie Gehalt, Pensionen, Beihilfen, Vermögensverzehr und Kredite). Kaufkraftvolumen Gibt die gesamte Kaufkraft aller Haushalte in einer Gemeinde monetär in an. gebundene Kaufkraft bzw. Eigenbindung Gibt den Anteil jener Kaufkraft monetär in an, der auch tatsächlich in einer Gemeinde von den eigenen BürgerInnen ausgegeben wird. Kaufkraftabfluss = jene Kaufkraft einer Gemeinde, die nicht vor Ort gebunden ist Kaufkraftzufluss = jene Kaufkraft, die nicht von Haushalten der jeweiligen Standortgemeinde stammt, jedoch in der Standortgemeinde gebunden wird ( Kaufkraft von außen ) Einzelhandelsumsatz Entspricht der tatsächlich in einer Gemeinde gebundenen Kaufkraft und ergibt sich durch die Addierung der Kaufkrafteigenbindung + Kaufkraftzuflüsse minus den Kaufkraftabflüssen Nahmarktgebiet Alle Gemeinden im Einzugsgebiet mit durchschnittlichen Kaufkraftzuflüssen aller Haushalte von mehr als 50%. Fernmarktgebiet Alle Gemeinden im Einzugsgebiet mit durchschnittlichen Kaufkraftzuflüssen der Haushalte zwischen 10 und 49%. Marktrandzone oder Marktrandgebiet Gemeinden, bei welchen zwar noch Kaufkraftverflechtungen erkennbar sind, die Kaufkraftzuflüsse der Haushalte jedoch unter 10 % liegen. Klass. Einzugsgebiet = Nahmarkt- und Fernmarktgebiet Die Presseunterlagen sind online unter www.kufstein.at/presse abrufbar. Rückfragehinweis: Thomas Ebner, BA Stadtmarketing Kufstein Tel. 0676/6239230 / ebner@stadt.kufstein.at Pressekontakt: Mag. Carmen Krautgasser Stadtmarketing Kufstein Tel. 0664/1533570 / krautgasser@stadt.kufstein.at 8