Repetitorium Bauchschmerzen



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In Summe ergibt dies jedoch ein sehr persönliches, individuelles Bild, welches für eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie unverzichtbar ist.

Name, Vornameˍˍˍˍˍˍˍˍˍˍ. Alter: ˍˍˍˍˍˍˍˍˍˍVerheiratet/ Ledig: ˍˍˍˍˍˍˍˍˍˍ. Beruf: ˍˍˍˍˍˍˍˍˍˍZahl der Kinder: ˍˍˍˍˍˍˍˍˍˍ

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Transkript:

Repetitorium Bauchschmerzen

Epidemiologie Häufiger Behandlungsanlass Nur zwischen 10-20% der Bauchschmerzen sind organischer Natur Rest sind somatiforme Störungen Hausärzte zeigen sehr hohe diagnostische Sicherheit Nur wenige Fälle der als nicht organisch diagnostizierten Fälle stellen sich später als organisch heraus

Man unterscheidet 1. Einfacher Bauchschmerz 2. Akuter Bauch Akutes Abdomen 3. Schmerzen mit akutem Beginn 4. Chronische oder chron rezidivierende Bauchschmerzen

Bei der Mehrzahl der Patienten mit Abdominalschmerzen führt eine genaue Anamnese und klinische Zuordnung zur richtigen Vermutungsdiagnose. Diese ist entscheidend für die Abklärungsstrategie

Häufigkeitsverteilung in der AM Gastritis 75-100% GI-Infektionen 75% Zystitis 35% Dysmenorrhoe 20% Colon irritabile 20-30 Ulcus und Reflux 10% Appendizitis 8% Cholezythitis 5% Nierensteine 3% Adnexitis 3% GI-Tumoren 3% Diverticulitis 2% Pancreatitis 1% Ileus 2% Sehr seltene Erkr wie Angina abdominalis,..

Sensible Versorgung der Bauchorgane 1. Viszeraler Schmerz: aus Eingeweiden und Peritoneum entsprungene Faser des vegetativen Nervensystem 2. Somatischer Schmerz: Fasern aus dem zentralen Nervensystem, entsprungen von Peritoneum parietale und Mesenterialansatz, Mesocolon oder Retroperitonealraum

Viszerale Schmerzen Ursachen: schnelle Druckerhöhung in Hohlorganen, Kapselspannung oder intensive Muskelkontraktionen Schmerzcharakter: dumpf, tief liegend, krampfartig in der Intensität zu- und abnehmend Schmerzlokalisation: eher schlecht zuordnbar, oft in die Mitte des Bauches projeziert

Somatische Schmerzen Enstehen vor allem bei Reizung des parietalen Peritoneums, zb Peritonitis, oder des Mesenterialansatzes Schmerz ist lokalisiert am Ort der maximalen Entzündung oder Schädigung

Schmerzanalyse Immer die vier Kardinalfragen stellen 1) Wo 2) Wie 3) Wann 4) Warum : causaler Zusammenhang

1)Schmerzlokalisation Aus der Lokalisation und der Art der Schmerzen lassen sich häufig entscheidende Hinweise finden: lokalisiert: Oberbauch Unterbauch : meist bei organischen Störungen Umschrieben: weist mehr auf funktionelle Störungen hin Ausstrahlung :

Ausstrahlung der Schmerzen Entlang des Harnleiters Nierensteine In die re Schulter und in den Rücken bei Cholecystitis lithiasis Gürtelförmig im Oberbauch Pancreasaffektionen, Duodenalulcus Genitaler Schmerz bei Inguinalhernien

2) Schmerzcharakter Akut, über Tage, über Monate Zunehmend, abnehmend andauernd Kolikartig, ziehend, bohrend, vernichtend Sich verändernd durch Körperhaltung?

Schmerzverstärkung im Liegen: Refluxkrh, Pancreasaffektionen Schmerzintensivierung im Stehen: Inguinalhernien, Schmerzverstärkung durch Bewegungen: Bauchwandprozesse: Trauma, Muskelzerrungen vertebrogene Schmerzen Akzentuierung der Schmerzen nach Nahrungszufuhr: Cholezystolithiasis Pancreatitis Angina abdominalis, Colon irritabile, organische Stenosen

Begleitsymptomatik Durchfall- Erbrechen Husten, Fieber, Infektionen in der Familie Halsschmerzen, Schluckbeschwerden Gynäkologische Affektionen Dysurie Hinweise auf Anämie? Unbebsichtigter Gewichtsverlust? Arthritis?

Klinische Untersuchung Druckschmerz, Loslassschmerz Skybala ( verhärtete Kotballen) Darmgeräusche, Pulse Leber- Milzgröße, Lk Nierenlagerklopfschmerz Atmung und Haltung des Pat/ Kindes Inspektion Genitale, Scrotum, Inguinalbereich

Labor BB mit Diff, BSG und CRP, NFP, LFP, Fe, Ferritin, Elektrolyte, LDH, CPK, E-lyte Gerinnung, ev Blutgruppe Lipase und Amylase Glutenserologie Vitamin B12, Folsäure, Ammoniak, Blutgasanalyse

Untersuchungen Echographie Abdomen Rx Abdomen CT-Abdomen mit KM RM- Abdomen mit Angiographie Angio-Ct Endokopie Laparoskopie

Akute Bauchschmerzen Akute Bauchschmerzen sind immer ein Grund für einen Arztbesuch Beginn und Intensität, Lokalbefund und AZ ist entscheidend für die Erstbeurteilung Sollten sie anamnestisch nicht zuordnbar sein dann immer weiterführende Diagnostik veranlassen oder Einweisung ins Krh Zusammenarbeit zw. Internisten und Chirurgen

Ursache eines akuten Abdomens liegt meist im Abdomen selbst Aber! Achtung auf extraabdominelle Ursachen: Urämie, Ketoazidose bei DM. Genaue Anamnese wichtig!!!! Vorsichtige Untersuchung : Cave Palpation Erfordert ein hohes Maß an klinischer Erfahrung

Leitsymptome eines akuten Abdomens Heftige Bauchschmerzen- umschrieben oder diffus Peritoneale Symptomatik-Abwehrspannung Kreislaufprobleme bis hin zum Schock Störung der Darmperistaltik: Meteorismus, Übelkeit, Erbrechen Schlechter AZ

Peritonismus Abwehrspannung lokalisiert am Ort der Läsion Später diffus im gesamten Bauchraum Fieber und BSG-erhöh. kündigen oft eine akute Peritonitis an Zur Peritonitis führen : intraabdominelle Blutung vom Organ übergreifende Entzündung Ileus Perforationen Gefäßprozesse

Schlechter AZ Schmerzen oft gemeinsam mit Schock oder Kreislaufkollaps Häufig besteht Fieber Beim viszeralen Schmerz eher Unruhe, Tachykardie Beim somatischen Schmerz eher Bewegungslosigkeit und flache Atmung Oft Durchfall, Erbrechen, Übelkeit

Häufigste Ursachen Akute Appendizitis 28,1% Akute Cholezysthitis 9,7% Ileus 4.1% Gynäkologische Erkrankungen 4,0% Akute Pancreatitis 2.9% Nierenkolik 2,9% Ulcus pepticum perforiert 1,8% Karzinom 1,5% Diverticulitis 1,5% Die 10 häufigsten Ursachen laut world gastroenterology organisation

Fall 1 Maturantin,19 Jahre, Jahre, beklagt beklagt in der ersten in der ersten Unterrichtsstunde beim beim Turnen Turnen plötzlich auftretende plötzlich starke auftretende Unterbauchschmerzen starke Unterbauchschmerzen, gefolgt von Erbrechen., Nach gefolgt einer von Stunde Erbrechen. von der Mutter Nach einer von der Stunde Schule von geholt der Mutter, da Übelkeit, von der und Schule Bauchschmerzen geholt, da anhalten Übelkeit, und stärker und anhaltende werden, Unwohlsein. Bauchschmerzen Mutter bringt stärker Tochter werden, im Abulatorium Unwohlsein. vorbei Mutter, Patientin bringt geht gekrümmt Tochter, haltet im sich Abulatorium den Bauch, vorbei und zeigt, Patientin deutl. red geht AZ. Blässe, gekrümmt, Hypotonie haltet sich den Bauch, und zeigt deutl red AZ. Blässe, Hypotonie

Untersuchung Deutlich Deutlich red. red. AZ, AZ, krankes krankes Aussehen, Aussehen, RR 90/70, tachykard 100/ min, rythmisch RR 90/70, tachykard Bauchdecke leicht angespannt, beginnende Abwehrspannung Bauchdecke leicht bes. im angespannt, re Unterbauch beginnende Schmerzen Abwehrspannung verstärken bes. sich im im Unterbauch bei geringer Schmerzen Palpation verstärkt und bei Perkussion im Unterbauch bei Loslassschmerz geringer Palpation li und bei Perkussion Procedere? Loslassschmerz li Procedere?

An was denken wir? DD akute Appendizitis rupturierte Eierstockzyste Salpingitis Einblutung bei Extrauteringravidität Endometriose Inkarzerierte Hernie

Dg: Akute Appendizitis Schmerzen: akut, oder langsam ansteigend, diffus am meisten im rechten Unterbauch Oft begleitet von Erbrechen, Übelkeit, Schweißausbrüche, Obstipation Stärkster Druckschmerz im rechten Unterbauch ( Mc Burney und Lanz-Punkt ) Positives Blumberg-Zeichen

Blumberg-Zeichen= Kontrolateraler Loslassschmerz

Fall II 64 64 jährige jährige Patientin, Patientin, stark adipös stark mit metabolischem adipös mit Syndrom metabolischem mit DM, in Syndrom, Ther. mit beta in Ther. Blocker, mit ACE- beta Hemmer, Blocker, Statin, ACE-Hemmer, ASS 100, ruft Statin, an, es ASS gehe 100, ihr nicht ruft gut und sie habe Schmerzen retrosternal bis in den an, es gehe ihr nicht gut und sie habe Oberbauch ziehend. Die Schmerzen seien sehr stark, Schmerzen retrosternal bis in den Oberbauch kommen und gehen wieder wie in Wellen, ihr sei ziehend. Die Schmerzen seien sehr stark auch übel und sie hätte Brechreiz, sowie einen unregelmäßigen kommen und Puls. gehen wieder in Wellen, ihr sei auch übel und sie hätte Brechreiz, sowie einen unregelmäßigen Puls.

Bei Bei der der Untersuchung fällt fällt auf: Pat. auf: in Pat. stark in red. red. AZ AZ mit mit deutlich sichtbaren Schmerzen, liegt liegt im Bett im Bett zusammengekrümmt,wälzt,wälzt sich hin sich und hin her, und her, schweißnass, blass, blass, RR 180/100, RR Herz 180/100, : arrythmisch Herz,: tachykard, arrythmisch palpat., deutliche tachykard, Druckschmerzen palpat. deutliche im Oberbauch Druckschmerzen im Oberbauch Procedere? Procedere?

Akuter Herzinfarkt Akute Gallenkolik, Differentialdiagnose akute rechtsseitige Nierenkolik Mesenteralarterien-venenverschluss Akute Appendizitis einer nach hinten umgeschlagenen Appendix Ulcus duodeni Akute Pancreatitis Nabelhernien inkarzeriert

Koliken Bei Nieren-und Gallensteinen, Uretersteinen Bei mechanischem Ileus und am Beginn des paralytischen Ileus Bei peritonitischen Reizungen wie: Perforationen, Extrauteringravid. Endometriose bei Hernien Aber auch Darmerkrankungen wie Enteritis und Colitis

Dg: akute Cholezystitis Die Cholezystolithiasis ist häufiger bei Frauen als bei Männern Bes. häufig bei Adipositas, Diabetes mellitus, nach Schwangerschaften, im höheren Alter, Die Mehrheit der Steine sind Cholesterinsteine

Fall III 87-jähriger Altersheimpatient mit multiplen Krh. wie KHK 87-jähriger mit Z.n. Stent, Altersheimpatient pavk Stad II mit und multiplen Z.n. Stent Krh A. Iliaca wie und KHK fem. mit Superfizialis Z.n. Stent,, pavk, art. Hypertonie art. Hypertonie Hypercholesterinämie, Z.n. Z.n. Ictus Ictus cerebri cerebri, DM, Typ DM II, Typ Polyarthrose, II, Polyarthrose, leichtes leichtes dementielles dementielles Syndrom Syndrom, chron, Niereninsuffizienz, chron Niereninsuffizienz, Z.n. mehrmaligen klagt immer Entfernungen wieder über eines Bauchschmerzen. Basalioms und eines Bekannt spinocellulären ist eine Darmatonie Ca Wange, bei klagt vegetativer immer wieder Neuropathie über Bauchschmerzen. mit chron. Obstipation Bekannt ist, eine weswegen Darmatonie er öfters bei vegetativer Laxantien Neuropathie erhält mit chron. Obstipation und Colondivertikel, weswegen er öfters Laxantien erhält.

Eines Tage Tage ruft ruft mich mich die Schwester, die Schwester Herr Herr Toni Toni hätte hätte erneut stärkere Bauchschmerzen, ihm, ihm sei sei übel übel und und er er hätte bereits bereits vier vier Tage Tage lang keinen lang keinen Stuhlgang. Stuhlgang. Es wird Es ein wird Microclis ein Microclis und die Gabe und von die Movicol Gabe veranlasst, von Movicol ohne veranlasst, Effekt. ohne Effekt. Am nächsten Tag klagt der Patient, die Bauchschmerzen Am nächsten Tag klagt der Patient weiterhin über hätten zugenommen, er hätte keinen Appetit und ihm Bauchschmerzen, er hätte keinen Appetit und ihm sei übel. Es zeigt sich eine deutliche Verschlechterung, er sei liegt nur übel. mehr im Es Bett zeigt und kann sich zu den ein Mahlzeiten deutliche auch Verschlechterung nicht mehr aufstehen. des Patienten

Status: Der Der Bauch Bauch ist leicht ist leicht angespannt angespannt mit diffuser mit diffuser Überblähung, geringe geringe Darmgeräusche Darmgeräusche,, Druckschmerzen Druckschmerzen verspüre verspüre überall, er überall, besonders besonders im Oberbauch und im li Unterbauch. Nach frustranen im Oberbauch und im li Unterbauch. Nach Versuch eines hohen Einlaufes -> Einweisung in EH frustranen Versuch eines hohen Einlaufes -> Einweisung in EH Dort erfolgt Rx Abdomen -> ( Dg Obstipation) und die Dort Gabe erfolgt von X-Prep Rx Abdomen, sowie weiteren und die hohen Gabe Einlauf von X- Erfolg Prep mäßig, sowie. Am weiteren Abend wird Einlauf er ins. Heim Erfolg mäßig. zurückgeschickt. Am Abend wird er ins Heim zurückgeschickt

In Am der Nacht nächsten und Tag am nächsten geht es Morgen dem Patienten geht es dem etwas Patienten besser, etwas der Bauch besser, ist der aber Bauch weiterhin ist aber vorgewölbt, weiterhin vorgewölbt, überbläht, überbläht, eindrückbar, aber eindrückbar, geringe bis geringe fehlende bis fehlende Darmperistaltik, Darmperistaltik, hätte er keine hätte keine Schmerzen Schmerzen mehr. mehr!! Gegen Abend Verschlechterung des AZ mit Gegen Mittag dramatische Verschlechterung des AZ Fieber, Hypotonie, und deutlicher mit Fieber, Hypotonie, Tachykardie,Vigilanzstörung - Abwehrspannung diffus im gesamten Abdomen deutlicher Abwehrspannung diffus im gesamten Abdomen es erfolgt Einlieferung ins Krankenhaus es erfolgt sofortige Einlieferung ins Krankenhaus. Dort Exitus.

Differentialdiagnose: Perforation eines Hohlorgans : Ösophagus, Ulcus, Gallenblase Appendix, Divertikel Ileus: mechanisch ( Faecalom, ) paralytisch. Lokalisierte Peritonitis : nach Appendizitis, Cholezystitis, Diverticulitis, abdomineller Abszess Ischämieschmerz : Inkarzeration einer Hernie, Angina abdominalis, Darmwandblutungen, Tumoren Mesenterialinfarkt

Achtung!!! Die Abwehrspannung beim akuten Abdomen kann fehlen oder vermindert sein bei Entzündlichen Prozessen im kleinen Becken bei muskelschwachen Bauchdecken vorheriger Gabe von Spasmolytika und Analgetika bei hochdosierter Kortisontherapie Beatmungspatienten bei sehr alten Patienten Dialysepatienten

Cave!!! Eine falsche Diagnose bei akutem Abdomen führt altersabhängig zu unterschiedlichen Folgen 1. Diagnoseirrtum bei Pat. unter 50 Jahren seltener letaler Ausgang 2. Letalität bei Pat. Um die 60 Jahre bei falscher Diagnose: 2 % bei Pat. um die 70 Jahre : 5 % bei Pat. um die 80 Jahre : 10%

Stadium der Illusion Abklingender Schmerz nach initial sehr starkem Schmerz ist oft nur die Ruhe vor dem Sturm, d.h. vor dem Beginn einer erneuten Schmerzsymtomatik als Zeichen einer Peritonitis, nach Perforation oder Mesenterialinfarkt. Bei älteren Menschen immer auch an einem Gefäßprozess denken!!!!

Dg :Mesenterialinfarkt Akuter Verschluß eines Mesenterialgefäßes Führt zu Infarzierung und Nekrotisierung des Darmes Lebensbedrohlich Hohe Letalität Verläuft in drei Phasen

Initialstadium: heftige krampfartige Bauch-schmerzen, evtl. hämorrhagische Durchfälle und Schocksymptome, häufig ohne Abwehrspannung mit oft fehlendem Druckschmerz, zunehmenden Verfall des Patienten! Latenzstadium: Trügerisches Nachlassen des Schmerzes über mehrere Stunden, abnehmende Darmperistaltik ( fauler Frieden ) Stadium der irreparablen Darmnekrose: paralytischer Ileus, Durchwanderungsperitonitis und schwere Allgemeinintoxikation bis zum Tod.

Fall 4 17.00 : 52 jähriger Mann kommt ins Ambulat., da er seit dem Morgen Bauchschmerzen wechselnder Intensität habe, später am Tag sei auch Übelkeit dazugekommen. Jetzt fühle er sich sehr schlecht, er habe vor einer Stunde erbrochen, ohne Besserung Der letzte Stuhlgang sei gestern abend gewesen, völlig unauffällig.

Inspekt. fällt ein geblähtes Abdomen auf, mit verminderten Darmgeräuschen links und hochgestellte klingende Darmgeräusche re Unterbauch. Dort befindet sich eine Narbe eines vor 6 Jahren operierten perforiertem Blinddarms Einweisungsdiagnose:?

Dg: Ileus Definition Transportstörung im Magen Darmtrakt : Hindernis oder Muskellähmung Einteilung: mechanischer Ileus paralytischer Ileus Endet unbehandelt immer letal Hohe Komplikationsrate

Symptome bei mechanischen Ileus Heftige kolikartige Bauchschmerzen, am häufigsten periumbilikal Darmkoliken Sekunden bis Minuten dauernd Akutes-Wind- und Stuhlverhalten, Meteorismus, Erbrechen Palpation des Abdomen löst häufig Kolik aus Anfänglich fehlen peritonitische Zeichen

Ursachen des mechanischen Ileus 1. Obstruktion: Verlegung des Darmlumens ohne Durchblutungsstörung 2. Strangulationen : Abschnürung des Darmes und gleichzeitige Durchblutungsstörung des Darmabschnittes

1 ) Mechanische Obstruktion 1.Verschluss des Darmlumens durch Fremdkörper Gallenstein, Parasiten, Kotsteine, 2. Verdickung der Darmwand durch - Tumor - Morbus Chron Entzündungen 3. Darmatresien 4. Kompression von außen: Lymphome und gyn Tu

2)Verlegung, Abklemmung (Strangulation) Verwachsungsstrang (Bride) verklebte Abknickung des Darms ( Adhäsionsileus) eingeklemmter Eingeweidebruch(Inkarzeration) Verdrehung des Darmes ( Volvulus) Einstülpung ( Invagination ) eines Darmteils in einen anderen führt sowohl zur Verlegung, Einengung als auch zur Abklemmung der Blutversorgung des Darmes

Paralytischer Ileus Lähmung der Darmmuskulatur Darmlumen durchgängig Hemmung der motorischen intestinalen Aktivität Es kommt zum Auftreiben des Abdomens, das stark druckschmerzhaft ist Es gehen keine Stühle und keine Gase mehr ab Totenstille

Symptome Als Folge der intestinalen Komplikation -> Überblähung des Abdomens Zwerchfellhochstand Atmung ist beschleunigt Tachykardie und Hypotonie, Exsikkose Eingefallenes Aussehen, halonierte Augen und blasses Munddreieck

Ursachen des paralytischen Ileus Postoperativ ( reflektorische Darmatonie ) Peritonitis nach Darmperforationen Strangulationsileus Schwere Infektionen Stoffwechselstörungen wie Urämie, coma diab. Retroperitoneale Abszesse( Hämaton, Pancreatitis Mesenteriale Ischämie Beckenfrakturen. Neurogene Ursachen

Fall 5 69 jähriger Patient, Rentner, alleinstehend, früher Bäcker, 69 jähriger ruft am Patient, Samstag Rentner nachmittags, alleinstehend, im früher Bäcker Bereitschaftsdienst an, er habe nach dem Essen Ruft am Samstag nachmittags im Bereitschaftsdienst an, plötzliche sehr heftige gürtelförmige Oberbauchschmerzen, nicht in den Rücken ausstrahlend, mit er habe nach dem Essen plötzliche Oberbauchschmerzen, gürtelförmig, nicht in den Rücken ausstrahlend, plötzlicher Völlegefühl, Übelkeit Übelkeit, heftigem, Brechreiz Erbrechen. Der Brechreiz Keine anhaltend übermäßig mit fettigen starker Speisen Übelkeit gegessen, kein Keine Alkoholexzess übermäßig fettigen Speisen gegessen, kein Alkoholexzess. Trinke regelmäßig zwei bis drei Bier Trinke regelmäßig zwei bis drei Bier täglich

Die Untersuchung des Pat. zeigt: leicht red. AZ. bei leichtem Übergewicht, Haut und SH gut durchblutet, Puls unregelmäßig bei nicht bekanntem Vhfl, Lunge bds frei Abdomen: Bauchdecke weich, Druckdolenz im Epigastrium, nicht veränderlich bei Lageverschiebung, keine Resistenzen, Darmgeräusche in allen Quadranten vorhanden, gleichzeitig leichte Übelkeit. Eine Stunde später wird Patient dringend eingewiesen, da sich die Schmerzen verschlimmert hätten, und Fieber auftrat. Einweisungs- Diagnose?

Dg: Akute Pancreatitis Vorkommen ca 10 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr, Frauen sind häufiger betroffen Am öftesten ausgelöst durch einen biliären Aufstau bei Gallengangserkrankungen Alkohol als Ursache in 30% der Fälle, meist als akuter Schub einer chron. rezidivierenden Erkrankung Seltene Ursachen sind Medikamente, iatrogen nach ERCP

Symptome Plötzlicher Beginn, mit heftigen Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen Oftmals gürtelförmige Ausstrahlung in den Rücken Meteorismus Fieber und Schockzeichen Patient ist klinisch schwer krank Abdomen oft prall elastisch gespannt, sogn. Gummibauch Darmgeräusche spärlich, drohender paralytischer Ileus

Fall 6 Sonntag: 68 jähriger 68 jähriger Mann fühlt Mann sich fühlt in der sich Kirche in der plötzlich Kirche unwohl, plötzlich fängt unwohl, an zu schwitzen, fängt an haltet zu schwitzen, sich den Bauch haltet und sich rennt den aus Bauch der Kirche. und rwennt Auf den aus Stiegen der Kirche. zum Friedhof Auf den bricht Stiegen er plötzlich zum Friedhof zusammen bricht und klagt er plötzlich über vernichtende zusammen Schmerzen und klagt im Bauch über vernichtende Werde Schmerzen aus der im Kirche Bauch geholt; der Pat. liegt am Boden und macht einen sehr kranken Eindruck, Schweißperlen auf der Werde aus der Kirche geholt, der Pat. Liegt am Stirne, kann kaum reden. Bei Boden Untersuchung undmacht fallen einen sehr starke sehr kranken Abwehrspannung Eindruck, im li Unterbauch Schweißperlen auf--- Einweisungsdiagnose? auf der Stirne, kann kaum reden

Colondivertikel Kommen vorwiegend im Sigma vor, Oft jahrelang asymptomatisch Kann plötzlich zur Entzündung führen Zeigt hohe Rezidivraten für Entzündungen

Dg Diverticulitis Entzündung entwickelt sich aus Mikroperforationen Kann akut zu starken Schmerzen führen mit Peritonealreizung linsseitige Appendizitis akute Entzündungs- zeichen ( Defense, Fieber Leukozytose VES) Divertikulitisbeschwerden, ahnlich dem Reizkolon

Chronische Bauchschmerzen

Fall 7 45 jährige Patientin, sehr gut situiert, Rechtsanwältin, erfolgreich selbstbewußt, kommt wegen immer wiederkehrenden Bauchschmerzen. Zusätzlich seien oft seien Blähungen oft Blähungen und Windabgänge und Windabgänge auffällig, auffällig sowie wechselndes sowie wechselndes Stuhlverhalten. Stuhlverhalten. Diese Beschwerden hätte sie schon in jungen Jahren gehabt, sie sie seien seien nach nach erfolgter Appendektomie weniger geworden, aber aber nie nie ganz ganz weggegangen

Sie Sie habe bereits sämtliche Untersuchungen durchgeführt, Gastroskopie wegen wegen Beschwerden auch im im Oberbauch: Dg: leichte chron Gastritis, Colonskopie mit mit neg. neg. Befund, Befund, Echographien Echgraphien des des Abdomens, wo, wo auch auch nichts nichts gefunden gefunden wurde, wurde, sowie eine sowie Abklärung eine Abklärung bezgl. Nahrungs-Unverträglichkeit bezgl Nahrungsunverträglichkeit Lactose und Glucose auf Lactose sowie und Gluten. Glucose Sie hätte sowie eine auf Lactoseunverträglichkeit Gluten. Sie hätte eine Lactose-unverträglichkeit und halte sich strikt an die Diätvorschriften, trotzdem hätten sich die und halte sich strikt an die Diätvorschriften, Beschwerden kaum gebessert. trotzdem hätten sich die Beschwerden kaum gebessert.

Weit über die Hälfte der Patienten mit chronischen Abdominalschmerzen leiden an einer funktionellen Störung, d.h. Beschwerden ohne funktionellen Befund.- Colon irritabile Jahrelange intermittierende Schmerzen mit gutem AZ und andere somatische Störungen weisen darauf hin Meistens sind die Patienten jünger als 40 Jahre

Dg:Colon irritabile- Reizkolon Schmerzen sofort postprandial Oft morgens beim Aufstehen Nie nachts auftretend Keine Schmerzen bei Nahrungskarenz Durch psychischen Stress verschlechternd

Symptome des Colon irritabile Unangenehmes Druckgefühl im Abdomen bis heftige Bauchschmerzen Schmerzen wandernd im Ober-Mittel und Unterbauch Dyspeptische Beschwerden mit Nausea, Völlegefühl, Meteorismus, Flatulenz Stuhlunregelmäßigkeiten besonders bei psych. Belastungen mit oft explosionsartigen Durchfall Weitere Symptome somatische Beschwerden

Fall 8 Unternehmer 37 Jahre alt, große Firma, starker Charakter, Chef von 40 Mitarbeitern, Raucher, arbeitet täglich 10-14 Stunden, auch Sonntags oft, kommt wegen anhaltender Schmerzen im Oberbauch. Bereits beim Eintreten macht er einen nervösen Eindruck und möchte so schnell wie möglich die Diagnose und die Heilung. Geben Sie mir ein paar Tabletten, damit ich wieder arbeiten kann. Eine Gastroskopie lehnt er ab. Er erhält Protonenpumpenhemmer mit sehr gutem Erfolg, sodass er sich auf der Straße bei mir bedankt.

Nach fünf Monaten kommt er wieder, er möchte nochmals die gleichen Medikamente verschrieben bekommen, in der Apotheke hätte er sie nicht ohne Rezept erhalten. Diesmal bestehe ich auf einer Gastroskopie und weise darauf hin, dass auch eine HP Infektion vorliegen könnte, und dass somit auch das Magenkrebsrisiko erhöht sei. Nach langer Überzeugungsarbeit erfolgt die Gastroskopie : Diagnose Kissing Ulcera riesig im duodenum, HP pos. Histo neg.

Symptome beim Ulcus Streng lokalisierte Schmerzen: rechts beim Ulcus duodeni, links beim Ulcus ventriculi Periodik und Tagesrythmus im Gegensatz zur Gallenkolik. 1-4 Wochen anhaltende Schmerzen Tag für Tag, dann lange schmerzfreie Intervalle Ulcusschmerz meist 3-4 Stunden postprandial, verschwindet nach Nahrungsaufnahme, Fast nie begleitet von Übelkeit und Brechreiz

Fall 9 41-jähriger Gastwirt, vom Beruf Koch, wird von Ehefrau zum Arztbesuch gezwungen. Er habe seit mehr als 6 Monaten sehr starke Magenschmerzen, und auch Gewicht verloren. Patient sehr schlank, asthenischer Typ, sehr lebhaft, Lebemann, Raucher, liebt Trinken, feiert sehr viel mit seinen Gästen, abends spät ins Bett, Essen unregelmäßig. Bei Untersuchung gibt er an, er hätte immer wieder etwas ziehende länger anhaltende Magenschmerzen. Er vermutet ein Ulcus

Dg: Magenkarzinom Hauptrisikofaktor : HP, Rauchen, hoher Anteil an Nitrosamine ( scharfe angebratene, geräucherte Speisen, Fleisch und Wurst) Alkoholkonsum, genetische Disposition Häufigkeitsgipfel um das 70.LJ, unter 50 Jahren sehr selten, Früher eines der häufigsten Tumoren, jetzt durch vebesserte Diagnostik deutich zurückgegangen

Fall 10 Altere Patientin kommt wegen chron. Unwohlsein, Völlegefühl, postprandialen Oberbauch Schmerzen, Aufstoßen, Ihr liege etwas auf dem Magen. In Therapie mit : Karvezide, Norvasc, Cardicor, Glucophage, ASS 100, Provisacor, Cymbalta, Xanax, Coefferalgan. Vor einigen Wochen noch zusätzlich antibiotisch behandelt wegen fieberhaften grippalen Infekt mit Klaritromycin

Dg: Chronische Gastritis Schleimhautentzündung, die nicht alleine ausheilt Verschiedene Typen: 1) Typ A 2) Typ B 3) Typ C 4) Seltene chron Gastritisform

Chronische Gastritis Typ A Autoimmunerkrankung mit AK gegen Magensaftproduzierenden B-Zellen Das Milieu wird immer weniger sauer und somit können Krankheitserreger nicht abgetötet werden Neutrale Milieu regt Bildung von Gastrin an ( Bildung von Gastrinomen) Gastrin schädigt die Schleimhaut noch mehr und das Karzinomrisiko steigt. Die Aufnahme von Vitamin B wird verhindert es entsteht eine chron. makrozytäre Anämie ( Perniziöse )

Therapie der chron. Typ A Gastritis Es gibt keine spezielle Therapie Gabe von PPI- und Antazida Regelmäßige Gastroskopien mit Biopsien Magenschonende Lebensweise Jahrelange Vitamin-B Substitution im.

Chron. Gastritis Typ B 85 % der chron Gastritisformen Ursache: Helicobacter pylori Genaue Ansteckungsweg nicht bekannt Führt oft zu Ulcera Erhöhtes Risiko für Magenkrebs Therapie: Eradikation des HP und PPI

Chron. Typ C oder toxische Gastritis Ausgelöst durch chron toxische Nocen * Gallensäuren bei galligem Reflux * chron Alkoholabusus * längere Einnahme von NSRA allem voran Aspirin * Chemotherapica

Lebensmittel-allergie Überreaktion des Immunsystems gegen Allergene im Essen *Schalentiere, Fisch *Kuhmilch, *Nüsse, *Sojabohnen, *Weizen, * bestimmte Obst- und Gemüsesorten.

Symptome der Lebensmittelallergie Reaktionen der Schleimhaut im Mund- und Rachenraum wie Schwellungen und Juckreiz allergische Atemwegsbeschwerden Bauchkrämpfen, Erbrechen und Durchfall Allergischer Schock als Extremfall

Fall 11 Mutter kommt mit mit ihrem ihrem 10 Jahre 8 Jahre altem altem Sohn Sohn in die in die Sprechstunde wegen wegen immer wiederkehrenden immer wiederkehrenden Bauchschmerzen, im Bereich im Bereich des Nabels. des Nabels. Seit 2 Jahren Seit 2 habe Jahren er immer habe wieder er immer Bauchschmerzen wieder Bauchschmerzen, besonders stark, seien besonders sie in den stark letzten seien drei Monaten sie in gewesen den letzten. Aus drei diesem Monaten Grunde gewesen habe er. sehr Aus oft diesem in der Schule Grunde gefehlt habe er und sehr möchte oft in jetzt der überhaupt Schule nicht gefehlt mehr und in die möchte Schule. jetzt Mutter überhaupt vermutet nicht er magiere mehr in diese die Schmerzen, Schule. Mutter da er die Lehrerin nicht so gern mag. vermutet er magiere diese Schmerzen da er die Lehrerin nicht so gern mag

Bauchschmerzen bei Kindern Kleinkinder zentrieren alle Schmerzen in ihren Bauch. Auf die Frage, wo es ihnen wehtut, zeigen sie in aller Regel auf die Nabelgegend, Bei Kindern im Schulalter verbergen sich hinter den Bauchschmerzen oft Stress, Angst oder Überforderung.

Häufige Bauchschmerzen bei Kindern Dreimonatskoliken Darmkoliken Gastroenteritis Infekte: Bronchitis Pneumonie, Tonsillitis Funktionelle Bauchschmerzen des Kindes Migraine ombelque Harnwegsinfekte

Bei Kindern bis zum 6 Lebensjahr sind Bauchschmerzen sehr häufig und nicht abdominell zu erklären Am öftesten äußern Kinder Bauchschmerzen bei Infekten der Luftwege

Nachdem ich das Kind untersucht habe und nichts feststellen konnte, frage ich etwas genauer, und der Sohn berichtet, dass die Schmerzen wohl mit dem Stuhlstress zusammenhängen, aber auch nach einem Maiausflug aufgetreten seien. Auch einmal am Sonntag, nachdem er mit seinem Cousin Geburtstag gefeiert hätte und sie viel Cola und Chips gegessen hätten und er sehr spät schlafen gegangen sei. Ihm sei dann in der Früh übel gewesen und er sei im Bett geblieben und hätte den Vorhang zugezogen, da ihm sonst noch übler war. Auch hätte er öfters Kopfschmerzen.

Abdominelle Migräne Die abdominale Migräne ist durch paroxysmale Phasen starker, periumbilikaler Bauchschmerzen charakterisiert, die die Alltagsaktivität beeinträchtigen und mit zwei oder mehr der folgenden Symptome assoziiert sind * Appetitlosigkeit * Übelkeit * Erbrechen * Kopfschmerzen * Photophobie oder Blässe.

Auftreten : sporadisch bis mehrmals wöchentlich Pos Familienanamnese >> 50% Triggerfaktoren: physische oder psychische Stresssituationen Betrifft 1 bis 4 % aller Kinder, Mädchen zu Jungen 3:2 Durchschnittsalter bei Diagnosestellung : sieben Jahre

Fall 12 Mutter kommt mit 8jährigen Sohn und gibt an er hätte immer wieder Bauchschmerzen, diffus, oft ganz leicht, oft etwas stärker, unterschiedlich anhaltend, aber Appetit hätte er genug, oft sogar richtige Heißhungerattacken. Morgens hätte er einen sehr üblen Atem, und er sei auch sehr blass und nehme nicht an Gewicht zu. An was denken wir? Welche Fragen stelle ich?

Dg: Spulwurmerkrankung Allgemeines Unwohlsein, Bauchschmerzenz Gewichtsverlust mit Appetitmangel oder Heißhunger. Infektion durch mit Wurmeier kontaminierte Lebensmittel ( Gemüse, Fallobst ) Eier wandern in den Darm, Larven vom Darm aus über Leber und Lunge erneut in den Darm und entwickeln sich erst dann zu reifen Spulwürmern..

Wurmerkrankungen Bandwürmer : Fisch-Rinder-Schweinebandwurm Echinokokkose: Hunde-Fuchsbandwurm Oxyuriasis: Madenwurmbefall Ascariasis: Spulwurmbefall Trichuriasis : Peitschenwurmbefall Trichinellose: Anylostomiasis Hackenwurmerkrankung Bilharziose