IN DREI SCHRITTEN ZU IHREM MARKETING 1. BEVOR SIE ZUR RECHENMASCHINE GREIFEN Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Bevor Sie Zahlen zusammentragen, sollten Sie UNBEDINGT Ziele setzen, die Sie erreichen möchten. Tipp: Definieren Sie max. quantitative und drei qualitative Ziele Wir empfehlen Ihnen folgenden Raster: NR. ZIEL QUANTITATIV WAS WIE VIEL WANN WO/ REGION ZIEL-GRUPPE 1 Beispiel:Umsatzsteigerung 0% Bis 1.1.17 Schweiz KMU ohne Marketing- Abteilung 5 6 NR. ZIEL QUANTITATIV 1 Steigerung der Bekanntheit innerhalb der Zielgruppe + 10% Bis 1.1.17 Schweiz KMU ohne Marketing- Abteilung 5 6 Nun geht es darum, herauszufinden, welche Massnahmen dazu geeignet sind, Ihre Ziele zu erreichen. Es gibt heute unzählige Instrumente, die eingesetzt werden können. Im Schritt stellen wir Ihnen die gängigsten vor. Bitte beachten: Diese Aufzählung ist nicht abschliessend! Denn im Marketing bewegt sich viel, innerhalb weniger Monate gibt es neue Angebote und Möglichkeiten. Seite
. WAHL DER GEEIGNETEN INSTRUMENTE INSTRUMENT VORTEIL NACHTEIL FÜR UNSER GESCHÄFT/ UNSERE ZIELE GEEIGNET OFFLINE TV Geeignet, wenn es um Aufbau von flächendeckender Bekanntheit geht. Auch Regionalfernsehen in der Regel recht kostenintensiv Immer mehr überspringen Werbung. RADIO Sympathisches Medium. Nicht für alle Produkte und Dienstleistungen geeignet. KINO Je nach Zielgruppe ein relativ günstiges Mittel (Dia). Eignet sich nicht für alle Zielgruppen. (TAGES- PRESSE) Teuer und Wirkung nur, wenn Inserat mehrmals erscheint. FACH- MAGAZINE Auf die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Oft teuer, Wirkung nur, wenn Inserat öfters erscheint. GRATIS- EINTRÄGE IN VERZEICHNISSEN Können die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen. Einträge allein bringen in der Regel keinen Umsatz. DIREKT- WERBUNG (KLASSISCHER WERBEBRIEF) Da nur noch wenig Briefpost kommt: Bringt erhöhte Aufmerksamkeit. Relativ hohe Kosten für Erstellung und Versand. Adressbeschaffung teilweise zeitintensiv. PROSPEKTE, FLYER, POSTKARTEN, PRÄSENTATIONEN VERKAUFS- FÖRDERUNG Gerade für Luxusprodukte eine gute Möglichkeit, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Attraktive Kaufanreize können neue Kunden anziehen. Je nach Machart eher teuer. Inhalt kann rasch veraltet sein. Eignet sich nicht für alle Produkte/ Dienstleistungen. ONLINE EIGENE VERKAUFSSEITE E-MAIL- MARKETING FACEBOOK- BLOGEINTRÄGE XING- AKTIVITÄTEN Aktuell im Trend. Für ein spezielles Angebot. Schnell, flexibel, kostengünstig. Schnell, flexibel, kostengünstig. Kostengünstig, hilft, Image und Bekanntheit aufzubauen. Positionierung als Experte. Auch hier gilt, wie bei den Blogeinträgen: Es ist möglich, relativ kostengünstig Bekanntheit aufzubauen. Muss erstellt und unterhalten werden. Überfluss an E-Mails führen zu kleiner Öffnungsrate. Verschärfte Regelungen (Spam) können Probleme verursachen. Nicht jede Zielgruppe ist auf Facebook gut vertreten. Nur mittel- bis langfristige Wirkung. Regelmässige Einträge (optimal mind. einmal wöchentlich). Aber auch hier, mittel- bis langfristige Wirkung. Regelmässige Aktivitäten zwingend. Seite
Überlegen Sie sich genau, welches Instrument am besten geeignet ist, Ihr Ziel zu erreichen. Beispiel: Sie bieten regional Reinigungsdienstleistungen an. Hier eignet sich ein toller Werbebrief und ein Flyer bestens. Oder E-Mail-Marketing, falls Sie die notwendigen Adressen haben. Tipp: Überlegen Sie, welche Aktivitäten dazu führen, dass Sie sichtbarer werden. «Tricks», die gut funktionieren: Im E-Mail-Absender am Schluss mit PS auf spezielle Angebote hinweisen (ist gratis) und wird erstaunlich oft gelesen. In Gruppen (funktioniert bei Linkedin, Xing und Facebook) Hilfestellung leisten. Das kostet, abgesehen von der investierten Zeit, nichts, bringt Sichtbarkeit und Bekanntwerden als «Experte» Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt sind Sie bereit für die Zahlen.. ERSTELLEN DES BUDGETS So, damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt geht es ans Eingemachte. Doch, wie viel Geld soll ins Marketing fliessen? Es gibt kein richtig und kein falsch, was die Höhe des Budgets betrifft. Viele KMU legen ihre Ziele aufgrund der budgetierten Verkaufszahlen fest. Je nach Branche und Umsatzhöhe bewegt sich das Budget zwischen 5 %. Wir empfehlen jedoch, nicht auf der Grundlage des Umsatzes zu budgetieren, sondern die Massnahmen direkt von den Zielen abzuleiten. Wie kommen Sie zu aussagekräftigen Zahlen für die Kosten der geplanten Aktivitäten? MASSNAHMEN QUELLE 1 Erfahrungswerte (alte Rechnungen) Recherche bei entsprechenden Anbietern Oder direkt anfragen/angebot einholen (Bedeutet aber, dass man genau weiss, was man will). Befreundete Geschäftspartner fragen In der Buchhaltung nachfragen Suche im Internet In der Buchhaltung nachfragen Nachfrage bei Experten DAS Labor fragen (Tel. +1 71 891 68 68) Seite
Tipps für mehr Erfolg mit Marketingmassnahmen 1. Investieren Sie in Ihre Zukunft: Denken Sie daran, nur wer sät, wird ernten. Wer kein Geld ausgibt, ist (bei seinen Zielgruppen) nicht sichtbar. Wer nicht sichtbar ist, wird keinen Erfolg haben.. Einmal ist keinmal. Es reicht nicht, einmal ein Inserat, einen Werbebrief oder eine Verkaufsförderung zu machen. Wir empfehlen, die gewählte Art während drei Jahren zu wiederholen.. Überlegen Sie, wann in Ihrer Branche Saison ist und stimmen Sie Ihre Aktivitäten darauf ab. Berücksichtigen Sie auch allgemeine Ferienzeiten und Feiertage in Ihrer Planung.. Überprüfen Sie Ihre Massnahmen. Was war erfolgreich, was nicht. Auch wer nicht viel Geld für die Marktforschung hat, hat Möglichkeiten, das zu überprüfen. Zum Beispiel anhand der Besucherzahlen auf Ihrer Website. Oder aufgrund von Anrufen, Anfragen (über das Kontaktformular). Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Budgetplanung. Seite 5