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Transkript:

Die Lage der Emissionsbanden der charakteristischen Röntgenstrahlung (anderer Name: Eigenstrahlung) wird bestimmt durch durch das Material der Kathode durch das Material der Anode die Größe der Anodenspannung der Röntgenröhre den Abstand zwischen Kathode und Anode die Größe des Heizstromes der Röntgenröhre Die Größe der Grenzwellenlänge im Spektrum der Bremsstrahlung einer Röntgenröhre wird bestimmt durch durch das Material der Kathode durch das Material der Anode die Größe der Anodenspannung der Röntgenröhre den Abstand zwischen Kathode und Anode die Größe des Heizstromes der Röntgenröhre Die Energie, die ein einzelnes Elektron in einer Röntgenröhre äußerstenfalls in Energie der Röntgenstrahlung umsetzen kann, hängt ab von der Anodenspannung und dem Elektrodenabstand, d. h. nur von der elektrischen Feldstärke nur von der Anodenspannung von der elektrischen Feldstärke und der Heizspannung nur von der Heizspannung von der Anodenspannung und Heizspannung Die Grenzwellenlänge einer Röntgenbremsstrahlung wird erniedrigt durch die Verwendung eines Anodenmaterials mit größerer Ordnungszahl die Verwendung eines weniger stark absorbierenden Fensters die Erhöhung des Heizstromes der Röntgenröhre die Vergrößerung des Abstandes zwischen Kathode und Anode die Erhöhung der Anodenspannung der Röntgenröhre Die charakteristische Röntgenstrahlung (anderer Name: Eigenstrahlung) entsteht beim langsamen Abbremsen der Elektronen im Material der Anode beim vollständigen Abbremsen von Elektronen im Material der Anode durch Wechselwirkung von Elektronen mit den Atomkernen der Anode durch Wechselwirkung von Elektronen mit der Bremsstrahlung durch induzierte Elektronenübergänge in der Elektronenhülle der Atome des Anodenmaterials µ = 6,9 10 3 m -1 bestimmt. Welche Halbwertsdicke d ½ hat dieses Material? 0,01 mm 0,1 mm 1 mm 1 cm 1 dm µ = 6,9 10 4 m -1 bestimmt. Welche Halbwertsdicke d ½ hat dieses Material? 0,01 mm 0,1 mm 1 mm 1 cm 1 dm

µ = 3,5 10 3 m -1 bestimmt. Welche Halbwertsdicke d ½ hat dieses Material? 0,02 mm 0,2 mm 2 mm 2 cm 2 dm µ = 3,5 10 4 m -1 bestimmt. Welche Halbwertsdicke d ½ hat dieses Material? 0,02 mm 0,2 mm 2 mm 2 cm 2 dm Die Halbwertsdicke für ein Absorbermaterial für Röntgenstrahlung beträgt d ½ = 0,1 mm. Wie groß ist der Schwächungskoeffizient µ für dieses Material? 0,69 10 3 m -1 0,69 10 4 m -1 0,69 10 5 m -1 1 10 4 m -1 1 10 5 m -1 Die Halbwertsdicke für ein Absorbermaterial für Röntgenstrahlung beträgt d ½ = 0,01 mm. Wie groß ist der Schwächungskoeffizient µ für dieses Material? 0,69 10 3 m -1 0,69 10 4 m -1 0,69 10 5 m -1 1 10 4 m -1 1 10 5 m -1 Röntgenstrahlen sind infrarote, elektromagnetische Wellen elektromagnetische Wellen hoher Energie in einem elektrischen Feld beschleunigte Elektronen Ultraschallwellen hoher Energie Wärmestrahlung Welche der folgenden universellen Naturkonstanten entspricht der Elementarladung? 1,6 10-19 A s 3 10 8 m/s 1,38 10-23 J/K 8,3 J/(mol K) 6,625 10-34 J s Welche der folgenden universellen Naturkonstanten entspricht der Ausbreitungsgeschwindigkeit einer elektromagnetischen Welle im Vakuum? 1,6 10-19 A s 3 10 8 m/s 1,38 10-23 J/K 8,3 J/(mol K) 6,625 10-34 J s

Welche der folgenden universellen Naturkonstanten entspricht dem Planck schen Wirkungsquantum? 1,6 10-19 A s 3 10 8 m/s 1,38 10-23 J/K 8,3 J/(mol K) 6,625 10-34 J s Mit welcher Formel wird die Energie eines Quants W Qu einer elektromagnetischen Welle berechnet? (h Planck sches Wirkungsquantum; λ - Wellenlänge, c Ausbreitungsgeschwindigkeit; f Frequenz; U A Anodenspannung; e Elementarladung) W Qu = h λ/c W Qu = h c/λ W Qu = e λ/c W Qu = e f W Qu = (h c)/(e U A ) Mit welcher Formel wird die Energie eines Elektrons W el beim Auftreffen auf die Anode in einer Röntgenröhre berechnet? (h Planck sches Wirkungsquantum; λ - Wellenlänge, c Ausbreitungsgeschwindigkeit; f Frequenz; U A Anodenspannung; e Elementarladung) W el = h λ/c W el = h c/λ W el = e λ/c W el = e U A W el = (h c)/(e U A ) Welche Aussagen über die Absorption von Röntgenstrahlen treffen zu? (1) Die Intensität der Röntgenstrahlung nimmt linear mit zunehmender Schickdicke eines Absorbers ab (2) Weiche Röntgenstrahlung wird besser absorbiert als harte Röntgenstrahlung absorbiert Röntgenstrahlung vollständig Welche Aussagen über die Absorption von Röntgenstrahlen treffen zu? (1) Die Intensität der Röntgenstrahlung nimmt exponentiell mit zunehmender Schickdicke eines Absorbers ab (2) Kurzwellige Röntgenstrahlung wird besser absorbiert als langwellige Röntgenstrahlung absorbiert Röntgenstrahlung vollständig

Welche Aussagen über die Absorption von Röntgenstrahlen treffen zu? (1) Die Intensität der Röntgenstrahlung nimmt exponentiell mit zunehmender Schickdicke eines Absorbers ab (2) Harte Röntgenstrahlung wird besser absorbiert als weiche Röntgenstrahlung absorbiert 75% der ursprünglichen Strahlung Welche Aussage zur Absorption von Röntgenstrahlen trifft nicht zu? Weiche Röntgenstrahlung wird besser absorbiert als harte Röntgenstrahlung Für Röntgenstrahlung einer Wellenlänge gilt ein exponentielles Absorptionsgesetz der Schwächungskoeffizient ist für alle Stoffe gleich groß bei der Halbwertsdicke vermindert sich die Strahlenintensität um 50% ein Absorber mit einer Schichtdicke, die der doppelten Halbwertsdicke entspricht, absorbiert 75% der ursprünglichen Strahlung Welche Aussage über die Reflexion von Röntgenstrahlung an einem Kristall trifft zu? es wird nur die charakteristische Röntgenstrahlung bei Reflexion verstärkt bei allen Einfallswinkeln wird der gleiche Gangunterschied zwischen reflektierten Strahlen von benachbarten Gitterebenen beobachtet wenn der Gangunterschied ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge der Strahlung ist, erfolgt Auslöschung der Gangunterschied stimmt stets mit der Gitterkonstanten überein der Gangunterschied hängt vom Einfallswinkel der Strahlung und von der Gitterkonstanten des Kristalls ab Welche Aussage trifft zu? Der Gangunterschied zwischen Röntgenstrahlen, die an benachbarten Gitterebenen eines Kristalls reflektiert wurden, hängt ab nur vom Einfallswinkel der Strahlung nur von der Gitterkonstanten des Kristalls nur von der Wellenlänge der Strahlung vom Einfallswinkel der Strahlung und von der Gitterkonstanten des Kristalls vom Einfallswinkel und der Wellenlänge der Strahlung Welche Aussage trifft nicht zu? Das Spektrum der Strahlung einer Röntgenröhre gibt die Abhängigkeit der Strahlenintensität von der Wellenlänge der Strahlung an ist eine Kombination eines kontinuierlichen Spektrum und eines Linienspektrums hat unterhalb der sogenannten Grenzwellenlänge keine Intensitätsanteile kann über die Reflexion an einem Kristall experimentell ermittelt werden ändert sich nicht bei Wahl einer anderen Anodenspannung Das Spektrum der Strahlung einer Röntgenröhre beschreibt die Abhängigkeit der Intensität der Strahlung von der Anodenspannung von der Heizspannung von der Wellenlänge der Strahlung von der Intensität des Elektronenstrahles vom Material der Anode

Welche Aussagen treffen zu? Das Spektrum der Strahlung einer Röntgenröhre (1) stellt ausschließlich ein Linienspektrum dar (2) ist eine Kombination eines kontinuierlichen Spektrum und eines Linienspektrums (3) ändert sich bei Wahl einer anderen Anodenspannung nur 3 ist richtig In einer Röntgenröhre (1) hängt die kinetische Energie, mit der die Elektronen auf die Anode auftreffen, von der angelegten Anodenspannung ab (2) kommen in der emittierten Strahlung nur Quantenenergien vor, die kleiner oder allenfalls etwa gleich der kinetischen Energie sind, mit der die Elektronen auf die Anode auftreffen (3) kann die Intensität der emittierten Röntgenstrahlung durch Änderung der Stromstärke für die Heizung der Kathode verändert werden keine Aussage ist richtig nur 3 ist richtig 1-3: alle sind richtig