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Die Kundenverwaltung dient nicht nur der Erfassung Ihrer Kundenadressen. Wesentlich mehr Daten sind notwendig, um die verschiedenen mit Kundenkontakten verbundenen Funktionen im Programm nutzen zu können. Denken Sie daran, dass die Speicherung von personenbezogenen Daten dem Datenschutzgesetz unterliegt. Auch der Umgang mit den Kundendaten ist davon betroffen. Schritt 1: Kundenadressen und Such-/Sortierfelder Kundennummer und Matchcode Rechnungs- und Lieferanschrift Schritt 2: Angaben zur Rechnungsstellung Preise, Rabatte, Umsatzsteuer Gruppenzuordnung, Buchhaltung, Zahlungsziele Schritt 3: Allgemeine Informationen zum Kunden Bankverbindung, Bemerkungen erechnung, Dokumente verlinken Schritt 4: Bearbeiten und Löschen von Kundendaten Bearbeiten Löschen/Inaktiv setzen 33
Schritt 1: Kundenadressen und Such-/Sortierfelder Die große Schaltfläche auf der Startseite führt direkt zur Kundenliste und zur Neuerfassung eines Kunden. Sind Sie nicht auf der Startseite, dann benötigen Sie zunächst die Kundenliste am Bildschirm, um Kundendaten erfassen und bearbeiten zu können; erst dann stehen die Menüpunkte hierfür zur Verfügung. Kundennummer und Matchcode Sowohl Kundennummer als auch Matchcode stehen als Sortierkriterium immer dann zur Verfügung, wenn Listen sortiert ausgedruckt werden sollen. 1 2 Abb. 1: Kunden erfassen: Öffnen der Kundenliste und Erfassen eines neuen Kunden mit den Identifikationsfeldern Kundennummer 1 und Matchcode 2. Die Erfassung der Kundendaten beginnt auf der ersten Seite mit der Angabe der Kundennummer, die eindeutig sein muss. Das Feld ist alphanumerisch. Das bedeutet, dass Sie Buchstaben und Sonderzeichen ebenso wie Ziffern eingeben können. Verwenden Sie numerische Kundennummern mit unterschiedlicher Länge also z. B. 702 und 6015 sollten Sie führende Nullen einsetzen, um eine korrekte Sortie- 34
rung zu gewährleisten. Im genannten Beispiel wäre die Reihenfolge der Anzeige zuerst die 6015 und danach die 702. Verwenden Sie führende Nullen also 0702 und 6015 werden die Daten in der mathematisch richtigen Reihenfolge aufgelistet. Tipp Hilfreich ist es, die Kundennummer und die Debitorenkontonummer in der Buchhaltung identisch zu vergeben. Klären Sie vorab die Systematik der Nummernvergabe mit der Buchhaltung. Sie können jedoch auch mit zwei verschiedenen Nummern arbeiten. Arbeiten Sie mit der Tastatur und wählen die einzelnen Felder mit der Tab- oder der Enter-Taste, dann wird das Feld Matchcode übersprungen, weil es mit einer automatischen Funktion belegt ist: Die eingegebene Firmenbezeichnung oder wenn dieses Feld leer bleibt der Nachname Ihres Kunden wird automatisch in den Matchcode übernommen. Sie ersparen sich damit eine Doppeleingabe. Dieses Feld wird konsequent überall als Sortierung eingesetzt, wo Kunden selektiert werden können. Aus diesem Grund sollte die gleiche Bezeichnung nicht mehrfach verwendet werden. Haben Sie also mehrere Kunden mit demselben Namen, geben Sie weitere Hinweise innerhalb des Matchcodes an. Das kann der Vorname sein oder bei Filialbetrieben die Postleitzahl oder ein Städtekürzel. Tipp Da der Matchcode Suchfeld ist, sollten Sie die Angaben so kurz wie möglich halten. Steht in der Firmenbezeichnung bspw. GmbH & Co. KG sollten sie diesen Zusatz im Matchcode der leichteren Eingabe wegen löschen. Sie können auch Kürzel verwenden. Rechnungs- und Lieferanschrift In das Feld Anrede können Sie eintragen, ob es sich um einen Herrn, eine Frau oder eine Firma handelt. Dieses Feld ist jedoch entbehrlich. Ist Ihr Kunde eine Firma, tragen Sie die Firmenbezeichnung in das gleichnamige Feld ein. Handelt es sich jedoch um eine einzelne Person, so nutzen Sie die Felder Name und Vorname. Diese beiden Einträge sind nicht für den Ansprechpartner in einer Firma vorgesehen, dieser folgt etwas später. Neben dem Matchcode und der Kundennummer muss auf jeden Fall entweder der Name oder die Firmenbezeichnung des Kunden angegeben werden. Sind diese Felder leer, erhalten Sie eine Fehlermeldung, wenn Sie auf die nächste Seite wechseln wollen. Das Feld Zusatz steht zur Verfügung, um mehrzeiligen Firmennamen oder Adressergänzungen Platz zu bieten. Erst darunter befindet sich das Feld, um den Ansprechpartner einzutragen. 35
Sicher haben Sie keine Mühe damit, die weitere Adresse Ihres Kunden einzutragen. Die Zeile für das Land ist ausländischen Adressen vorbehalten, im Inland benötigen Sie diese nicht. Das bis vor kurzem gebräuchliche Länderkürzel vor der Postleitzahl ist zwischenzeitlich von der Post abgeschafft worden, sie erwartet die Länderangabe in der landeseigenen oder der französischen Sprache, um Schreiben korrekt zustellen zu können. In derselben Reihenfolge wie Sie die Kundenanschrift am Bildschirm sehen, wird diese später in Angeboten, Auftragsbestätigungen usw. gedruckt, lediglich die Felder Vorname und Name werden umgekehrt nebeneinander gestellt. Unterschiedliche Telefonnummern und Mailadressen werden hier ebenso hinterlegt wie die Internet- Adresse des Kunden. Unterhalb der Anschrift können Sie auch die Lieferart eintragen, mit der Ihr Kunde üblicherweise seine Ware bekommt. Beim Schreiben eines Auftrags wird diese Angabe als Voreinstellung übernommen, kann jedoch jederzeit geändert werden. Öffnen Sie das Auswahlfenster der Lieferarten, finden Sie zwei Einträge, die Lexware warenwirtschaft bei der Installation bereits mitliefert. Neue Lieferarten müssen in den Firmenangaben auf der Seite Auftragsbearbeitung zunächst hinterlegt werden, bevor Sie in den Kundendaten Verwendung finden können. Für Ihren Kunden sind Sie der Lieferant. Die Lieferantennummer beim Kunden erlaubt es, die Nummer anzugeben, unter der Ihr Kunde Sie selbst als Lieferanten führt. Über die Schaltfläche Übernehmen schließt sich das Fenster. 1 Abb. 2: Kundenadressen: Die Adressliste innerhalb des Kundendatensatzes mit den Schaltflächen 1 zur Bearbeitung und zum Neuanlegen von Adressen. Sie sehen die Adressliste innerhalb des Kundendatensatzes. Die Schaltflächen rechts über der Liste ermöglichen die Erfassung von abweichenden Lieferanschriften, die in den Lieferscheinen zur Verfügung stehen, das Bearbeiten, Kopieren und Löschen 36
hinterlegter Kundenzusatzadressen. Um die weiteren Kundendaten erfassen zu können, klicken Sie die Schaltfläche Weiter an. Schritt 2: Angaben zur Rechnungsstellung Die hier hinterlegten Daten haben Einfluss auf Berechnung und steuerliche Behandlung der Aufträge sowie auf die Verbuchung der Rechnungen. 2 1 3 Abb. 3: Die Seite Rechnungsstellung: Die Abfragen nach der Umsatzsteuerberechnung gemäß 13b 1 gibt es nur, wenn das in den Firmenangaben angehakt ist. Sonstige Leistungen 2 können nur angehakt werden, wenn USt-ID eingetragen ist und steuerbare Umsätze 3 nicht angehakt sind. Preise, Rabatte, Umsatzsteuer Das Feld Preisgruppe ist die Verbindung zu den Artikelpreisen. Dort ist die Verwaltung dreier Preisgruppen möglich. Welche davon für die Berechnung maßgeblich ist, wird in den Kundendaten festgelegt. Wenn ein Kunde generell Rabatt auf seine 37
Aufträge erhält, geben Sie den Prozentsatz direkt in den Kundendaten an. Dieser Gesamtrabatt wird von der Rechnungssumme abgezogen. Unabhängig davon besteht bei der Auftragserfassung die Möglichkeit, einzelne Positionen zu rabattieren oder den voreingestellten Gesamtrabatt abzuändern. Der Lieferstopp besagt, dass dieser Kunde nicht mehr beliefert werden soll. Beim Erstellen einer Rechnung an ihn erscheint eine Information am Bildschirm. Selbstverständlich kann der Auftrag dennoch geschrieben werden. Sie können für den Kunden einen Kreditrahmen vergeben. Dann informiert Sie das Programm immer, wenn die offenen Posten eines Kunden diesen Wert überschreiten. Das Häkchen im Feld Steuerbare Umsätze ist bereits voreingestellt und besagt, dass Rechnungen an diesen Kunden mit Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Das ist die Standardeinstellung für Ihre inländischen Kunden, wenn Sie selbst umsatzsteuerpflichtig sind. Wenn Ihr Kunde jedoch steuerfreie Rechnungen erhält, weil er beispielsweise im Ausland angesiedelt ist, muss das Häkchen entfernt werden. Innerhalb der EU muss zusätzlich die USt-ID-Nummer angegeben werden, die dann im Druck der Aufträge erscheint. In diesem Fall ist die Angabe Ihrer eigenen USt-ID-Nummer ebenfalls vorgeschrieben. Ist diese in den Firmenangaben unter Optionen eingegeben, wird sie im Auftrag mit ausgedruckt. Nur wenn Steuerbare Umsätze nicht angeklickt ist, wird auch die USt-ID-Nummer des Kunden mit im Auftrag gedruckt. Mit der Ausgabe der USt-ID-Nummer ist es jedoch nicht getan. Sie sind verpflichtet, diese Angabe in regelmäßigen Abstanden zu prüfen. Dazu steht ein kostenloser Zusatzservice im Programm zur Verfügung. Sie erkennen das an der Schaltfläche Prüfen, die unter dem Feld der USt-ID-Nummer zu finden ist. Nur wenn diese eingetragen ist und es sich zudem NICHT um steuerbare Umsätze handelt, ist diese Schaltfläche frei. Eine erste Plausibilitätsprüfung dieser Nummer erfolgt schon bei der Eingabe; entspricht der Aufbau und die Anzahl der Stellen nicht den Vorgaben für das angegebene Land, erhalten Sie einen Hinweis, dem Sie nachgehen sollten. Die eigentliche Prüfung über die gleichnamige Schaltfläche, geht weit darüber hinaus. Und sie gibt Ihnen die Möglichkeit, einen schriftlichen Prüfbericht anzufordern, den Sie zu ihren Unterlagen nehmen können. Somit haben Sie einen Nachweis über die erfolgte Prüfung. Eine Begründung für die Steuerbefreiung die im Auftrag angegeben werden muss können Sie hier ebenfalls hinterlegen. Im Falle einer Lieferung innerhalb der EU erscheint im Auftrag automatisch innergemeinschaftliche Lieferung. Eine Rechnung ins außereuropäische Ausland trägt den Hinweis Ausfuhrlieferung. Anhand 38
der Einträge in den Feldern Steuerbare Umsätze und USt-IDNr. erkennt Lexware warenwirtschaft pro den Unterschied. Anders ist dies bei Rechnungen nach 13b UStG, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Umkehrung der Steuerschuld beinhalten. Das kann bei Bauleistungen der Fall sein und es ist seit 2010 auch bei bestimmten sonstigen Leistungen ins EU- Ausland der Fall. Beide Möglichkeiten sind in den Kundendaten hinterlegt. Trifft dies für den neu angelegten Kunden zu, veranlassen Sie mit dem Häkchen an dieser Stelle, dass bei jedem Auftrag an diesen Kunden vom Programm abgefragt wird, ob Umsatzsteuer berechnet werden soll oder nicht. Achtung Beachten Sie die neuen Rechtsvorschriften seit 2010 zu sonstigen Leistungen nach 13b ins inner- und außereuropäische Ausland. Sie finden alle Optionen zum Anhaken in den Kundendaten, müssen jedoch in den Warengruppen dafür Sorge tragen, dass für jeden dieser Fälle auch die richtigen Erlöskonten eingestellt sind! Gruppenzuordnung, Buchhaltung, Zahlungsziele Die Auswahlfelder Kundengruppe, Vertreter und Branche werden in die Aufträge übernommen. Nur über die Schaltfläche hinter dem jeweiligen Eingabefeld können Sie die auszuwählenden Daten hinterlegen. Die zugehörigen Umsatzauswertungen finden Sie unter Berichte Auswertung Protokolle. Was in der Kundenverwaltung die Kundennummer ist, ist in der Buchhaltung das Debitorenkonto. Sollen die aus den Rechnungen und Gutschriften resultierenden Buchungsdaten an ein Buchhaltungsprogramm weitergegeben werden, ist deshalb die Angabe des Debitorenkontos zwingend notwendig. Auch der Druck einer Buchungsliste ist nur mit den Debitorenkonten komplett. Sprechen Sie sich am besten mit Ihrem Steuerberater oder Buchhalter über die Systematik der Nummernvergabe ab. Wie viele Stellen die Debitorenkontonummer haben darf, ist in den Firmendaten auf der Seite Rechnungswesen hinterlegt und orientiert sich am DATEV-Standard. Da das Debitorenkonto erst dann notwendig ist, wenn buchungsrelevante Vorgänge erfasst werden, kann dieses Feld zunächst auch leer bleiben. Somit lassen sich auch Adressdaten von Interessenten im Programm verwalten, ohne den Kontenplan unnötig zu verlängern. Vor dem Erfassen einer Rechnung prüft das Programm, ob das Debitorenkonto im Kundendatensatz hinterlegt ist. Fehlt dieses, erfolgt eine Meldung, die Sie mit Ja beantworten; ergänzen Sie dann die fehlende Angabe. Wenn das eingetragene Konto im Kontenrahmen noch nicht vorhanden ist, wird es nach einer Abfrage ange- 39
legt. Sollen die aus den Rechnungen und Gutschriften resultierenden Buchungen auf ein Sammelkonto gehen, geben Sie ein bereits vorhandenes Konto an, um die Rechnungen von mehreren Kunden auf ein Debitorenkonto zu buchen. Arbeiten Sie mit Kostenstellen und Kostenträgern, müssen diese zunächst in den Stammdaten hinterlegt werden. Erst dann stehen sie hier in den Kundendaten oder später in den Aufträgen zur Verfügung. Die Auswertung erfolgt in Lexware buchhalter. Auf der Seite Zahlungskonditionen hinterlegen Sie die mit dem Kunden vereinbarten Zahlungsziele. Im Feld Zahlungsbedingung werden die gewünschten Bedingungen aus einer Liste gewählt und zugeordnet. Die Zahlungsziele in den Kundendaten werden zunächst in die Rechnung übernommen, wo sie jedoch auch geändert werden können. Sie sind Basis für das Mahnwesen. 1 2 3 Abb. 4: Einstellung der Zahlungskonditionen des Kunden: Auswahl 1 und Schaltfläche zur Verwaltung der Zahlungsbedingungen 2. Die jeweiligen Texte 3 werden zur Information ebenfalls angegeben. 40
Schritt 3: Allgemeine Informationen zum Kunden Etliche weitere Informationen werden im Zusammenhang mit den Kundendaten hinterlegt, sodass Sie immer alle wichtigen Daten an einer Stelle zusammengefasst haben. Bankverbindung und Bemerkung Die Seite Bankverbindung in den Kundendaten ist vor allem dann wichtig, wenn eine Einzugsermächtigung des Kunden vorliegt und damit die Rechnungen per Lastschrifteinzug beglichen werden. Geben Sie die Zahlungsart Lastschrift an und setzen Sie das Häkchen bei Einzugsermächtigung, wenn Sie das mit Ihrem Kunden vereinbart haben. Da Sie in diesem Fall die offenen Rechnungen direkt vom Konto Ihres Kunden einziehen, sind Mahnungen nicht vorgesehen, das Häkchen dort verschwindet. Selbstverständlich können Sie diese Angaben jederzeit wieder ändern. Außer dem Lastschriftverfahren können Sie weitere Zahlungsarten auswählen, die jedoch für die Arbeit im Programm keine Rolle spielen, da Sie nicht immer mit Sicherheit sagen können, wie Ihr Kunde die Rechnung begleichen wird. Je nachdem, welche Zahlungsart gewählt wird, verändert sich das Eingabefenster. Die Felder IBAN und BIC sind nur dann zur Eingabe frei, wenn die Zahlungsart Online oder Überweisung angegeben ist. Mit der Wahl Kreditkarte stehen weitere Felder zur Angabe der Kreditkartendaten zur Verfügung. Auf der nächsten Kundenseite haben Sie ein Feld für ergänzende Bemerkungen. Außerdem können Sie hier hinterlegen, ob die Einverständniserklärung Ihres Kunden zur Datenhaltung nach Bundesdatenschutzgesetz vorliegt. Auch die Herkunft der Daten lässt sich hier festhalten. erechnung Die Seite erechnung gibt es nur dann, wenn in den Firmenangaben hinterlegt ist, dass Sie diese Funktion nutzen wollen. Zudem muss die einmalige Einrichtung der Zertifizierung unter Verwaltung erechnung erfolgen. Geben Sie in den Kundendaten an, ob Ihr Kunde digital signierte Rechnungen per E-Mail erhalten soll. Rechnungen ohne digitale Signatur erlauben es dem Rechnungsempfänger nicht, die Vorsteuer geltend zu machen. Deshalb ist diese Auswahl für Ihre Firmenkunden von besonderer Bedeutung. 41
Legen Sie in den Kundendaten fest, an welche Mailadresse die erechnung gehen soll, wenn diese abweichend von der Standard-E-Mail ist. Wird die Rechnung per Lettershop versandt, können Sie zwischen schwarz/weißem oder farbigem Ausdruck wählen. Die Rechnung kommt dann per Post zum Rechnungsempfänger. Damit die erechnung richtig funktioniert, muss zwingend das Länderkürzel angegeben werden. Dokumente verlinken Auf der letzten Seite Dokumente können Sie Verknüpfungen zu wichtigen Dokumenten hinterlegen. So haben Sie in den Kundendaten beispielsweise direkten Zugriff auf Verträge, Gesprächsprotokolle, Vereinbarungen, Bilder usw. Denken Sie daran, die Kundendaten zu speichern, damit die eingegebenen Daten und Verknüpfungen nicht verloren gehen. Schritt 4: Kundendaten bearbeiten oder löschen Jede weitere Bearbeitung der Kundendaten erfolgt aus der Kundenliste heraus. Bearbeiten Beim Bearbeiten von Kundendaten finden Sie zusätzlich zu den bisher beschriebenen Seiten die Auflistung der bisher angefallenen Umsätze für diesen Kunden. Diese Liste füllt sich automatisch mit den Daten der ausgestellten Rechnungen, die Beträge können nicht manuell bearbeitet werden. Löschen/Inaktiv setzen Durch Klick mit der rechten Maustaste finden Sie den Menüpunkt Löschen. Kundendaten können damit lediglich als gelöscht markiert werden und erscheinen dann in keiner Liste mehr. Versuchen Sie, einen Kunden zu löschen, für den Aufträge im Programm vorhanden sind, erhalten Sie folgende Meldung: Der Kunde kann nicht gelöscht werden, da noch Aufträge für ihn existieren. Eine andere Möglichkeit, ehemalige Kunden nicht mehr in der Liste aufzuführen, besteht darin, den Kunden inaktiv zu setzen. Klicken Sie dazu das Häkchen inaktiv im Adressfeld an oder nutzen Sie auch hierfür das Menü mit der rechten Maustaste, wo inaktiv setzen und aktiv setzen angeboten wird. 42
Abb. 5: Kundenliste: Kunden inaktiv setzen und inaktive Kunden ausblenden. Sie werden feststellen, dass die inaktiven oder gelöschten Kunden dennoch in Ihrer Kundenliste stehen. Erst wenn Sie in den Listeneinstellungen festgelegt haben, dass die gelöschten bzw. inaktiven Einträge nicht angezeigt werden, enthält die Kundenliste am Bildschirm nur die aktiven Kunden. Übung Legen Sie zunächst die auf den vorigen Seiten erläuterten Kundendaten für Sabine Anders an. Orientieren Sie sich an den Beschreibungen und nutzen Sie die Dateneingabe, um sich mit den Zusammenhängen vertraut zu machen. Legen Sie dann die beiden folgenden Kundendaten in den Stammdaten an: Firmenkunde im Inland Kunde im Ausland Kundennummer 20200 11501 Anrede Bleibt leer Bleibt leer Firma Braun GmbH Primaventure sarl Name, Vorname Anders, Sabine Zusatz Adresse Aussichtsweg 20 79098 Freiburg 5 Rue Grand Ballon 68180 Colmar, Frankreich 43
Telefon 0761/987654 0033 1 654345 Lieferart Per Postversand Per Postversand Lieferanten-Nr. beim Kunden 79885 78765 Preisgruppe 1 1 Rabatt 5% Nein EG-USt-ID-Nr. Keine FR123456789012 Debitorenkonto 20200 11501 Zahlung 30 Tage ohne Abzug 14 Tage 2%, 30 Tage ohne Abzug Lösung Der schnellste Weg, um neue Kunden anzulegen, führt über die große Schaltfläche Kunden auf der Startseite. Da die meisten Angaben bei der Kundenanlage selbsterklärend sind, sehen Sie hier lediglich die wichtigsten Eingabefelder abgebildet. Abb. 6: Lösung. Weitere Informationen Im Service-Center innerhalb des Programms im Bereich Support finden Sie im etraining detaillierte Anleitungen zur Kundenanlage in Form eines Videos. Da das Video aus dem Netz geladen wird, ist eine bestehende Onlineverbindung notwendig. 44