SpeedTip CCS 5.0, 7.0

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Transkript:

OP-TECHNIK STEP BY STEP SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben APTUS

2 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben

SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben 3 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben Inhaltsverzeichnis 4 5 Technologie, Schraubenmerkmale 6 Allgemeine Anwendung der Systeme 5.0, 7.0 7 11 OP-Technik Kanülierte Kompressionsschrauben Für weiterführende Informationen zur Produktlinie APTUS siehe: www.medartis.com/de/produkte Medartis, APTUS, MODUS, TriLock, HexaDrive und SpeedTip sind eingetragene Marken(Waren)zeichen der Medartis AG / Medartis Holding AG, CH-4057 Basel

4 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben Technologie, Schraubenmerkmale SpeedTip Polygongeometrie und HexaDrive Technologie SpeedTip Gewindedesign: Direktes Einschrauben ohne Vorbohren möglich Reduziertes Dislokationsrisiko der Knochenfragmente dank exzellentem Anschnittverhalten Optimierte Schneidspitze SpeedTip Polygongeometrie Kraftsparend die Polygonspitze verdrängt das Knochenmaterial SpeedTip Standard Schraube Selbstschneidende Schrauben mit präzisem und scharfem Gewinde Medartis Gewinde Mitbewerber Gewinde HexaDrive Antriebstechnologie: Sichere Verbindung von Schraube und Schraubendreher Erhöhte Drehmomentübertragung Vereinfachte Schraubenaufnahme dank patentierter Selbsthaltung Kontaktfläche für Schraubenhaltung (rot) Kontaktfläche für Drehmomentübertragung (blau)

SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben 5 Innovative Technologien und herausragende Gewindeeigenschaften Kanüliertes und selbstbohrendes Schraubendesign Exzellentes Anschnittverhalten und geringes Eindrehmoment verringern das Dislokationsrisiko der Knochenfragmente Klinische Vorteile und Schraubenmerkmale Stark reduzierter Kraftaufwand beim Eindrehen der Schraube durch: Optimierte Schneidgeometrie SpeedTip in der Schraubenspitze SpeedTip im Schraubenkopf Präzises und scharfes Gewinde Verjüngten Schaft SpeedTip in der Schraubenspitze SpeedTip im Schraubenkopf Selbstbohrendes Schraubendesign: Optimierte Schneidgeometrie Reduktion der Arbeitsschritte Einfache Anwendung Grosse Gewindeflächen: Kompression auch bei reduzierter Knochendichte Verjüngter Schaft Verbesserter Halt in der Kortikalis und der Spongiosa Unterschiedliche distale Gewindelängen für die interfragmentäre Versorgung verschiedenster Indikationen Vollgewindeschraube: Für den Einsatz als Stellschrauben Bietet zusätzlichen Halt im Knochen (ohne Kompressionswirkung)

6 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben Allgemeine Anwendung der Systeme 5.0, 7.0 Produktmaterialien Medartis APTUS kanülierte Kompressionsschrauben bestehen aus Titanlegierung (ASTM F136, ISO 5832-3). Das verwendete Titanmaterial ist biokompatibel, korrosionsbeständig und nicht toxisch im biologischen Milieu. Die K-Drähte bestehen aus rostfreiem Stahl (ASTM F 138); die Instrumente bestehen aus rostfreiem Stahl, PEEK, Aluminium oder Titan. Indikationen Versorgung von Frakturen, Osteotomien und Arthrodesen der Knochen mit der entsprechenden Schraubengrösse. Farbkodierung System Farbkode APTUS 5.0 dunkelblau APTUS 7.0 türkis Schrauben Spezielle Implantatschrauben verfügen über eine individuelle Farbe: Implantatschrauben gold: 5.0 Kanülierte Kompressionsschraube 7.0 Kanülierte Kompressionsschraube Kontraindikationen Bestehende oder verdächtige Infektionen am oder in der Nähe des Implantatorts Bekannte Allergien und / oder Fremdkörperüberempfindlichkeit Gebrauchsanweisung beachten www.medartis.com Ungenügend oder schlechte Knochensubstanz, um das Implantat sicher zu verankern Patienten mit mangelnder Fähigkeit und / oder Kooperationsbereitschaft während der Behandlungsphase Von der Behandlung von Risikogruppen wird abgeraten Die Wachstumsfuge darf nicht mit Platten oder Schrauben überbrückt werden Hinweise Bei Patienten mit Charcot Fuss und / oder anderen neuropathischen Erkrankungen dürfen die CCS 5.0 und CCS 7.0 nicht als «Stand-alone» Implantat verwendet werden, sondern müssen in Verbindung mit einem System zur ergänzenden Stabilisierung der versteiften Gelenke implantiert werden, z.b. mit zusätzlichen Schrauben und Platten. Die CCS 5.0 und 7.0 verfügen über ein scharfes Gewinde. Die Schrauben sollen daher mit dem Schraubendreher aus dem Implantatcontainer entnommen werden. Bei direkter Berührung der Schrauben ist entsprechende Vorsicht geboten. Schrauben dürfen nicht in den Gelenkspalt gesetzt werden (Ausnahme: Arthrodese).

SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben 7 OP-Technik Kanülierte Kompressionsschrauben Für CCS 5.0 dunkelblau kodierte Instrumente verwenden. Für CCS 7.0 türkis kodierte Instrumente verwenden. Schritt 1A Die farbkodierte Gewebeschutzhülse mit dem kanülierten Handgriff mit Schnellkupplung AO bzw. AO / DHS verbinden. CCS 5.0: A-8000.23 + A-8000.20 CCS 7.0: A-8001.23 + A-8001.10 AO-Kupplung AO / DHS-Kupplung Schritt 1B Für minimalinvasives Einbringen der Schraube bzw. zur Weichteilschonung, K-Drahtführung und Trokar in die Gewebeschutzhülse schieben. CCS 5.0: A-8000.23 + A-8000.24 + A-8000.25 CCS 7.0: A-8001.23 + A-8001.24 + A-8001.25

8 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben Schritt 2 Die Gewebeschutzhülse (A-8000.23, A-8001.23) auf den Knochen setzen. Bei der Anwendung des Trokars (A-8000.24, A-8001.24), kann dieser nun durch leichtes Drehen und Ziehen entfernt werden. Löst sich hierbei die K-Draht Führung, muss diese zurückgeschoben werden. Schritt 3A Erforderlichen K-Draht-Durchmesser wählen und am Containermessfeld kontrollieren. CCS 5.0: 1.6 mm CCS 7.0: 2.2 mm Für eine korrekte Bestimmung der zu verwendenden Schraubenlängen dürfen nur Original Medartis K-Drähte verwendet werden; bei Drähten anderer Längen oder Hersteller ist die korrekte Schraubenauswahl nicht gewährleistet! CCS 5.0: A-5040.42 (Trokar) oder A-5044.42 (Gewinde) 1.6 mm x Länge 200 mm CCS 7.0: A-5040.74 (Trokar) oder A-5044.74 (Gewinde) 2.2 mm x Länge 250 mm

SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben 9 Schritt 3B K-Draht senkrecht zur Fraktur- oder Osteotomielinie setzen. Die Position des K-Drahts mittels Röntgenkontrolle überprüfen. Schritt 4 Die K-Draht Führung (A-8000.25, A-8001.25) entfernen. Das Tiefenmessgerät (A-8000.27, A-8001.27) über den K-Draht bis zum Knochen setzen. Der Wert wird am Ende des K-Drahts abgelesen. Das Tiefenmessgerät A-8000.27 ist für CCS 5.0 (dunkelblau) bzw. A-8001.27 für CCS 7.0 (türkis). 5.0 Für K-Drahtlänge 200 mm 7.0 Für K-Drahtlänge 250 mm

10 SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben Schritt 5 Optional Mit dem farbkodierten kanülierten Spiralbohrer über den K-Draht und durch die Gewebeschutzhülse vorbohren. CCS 5.0: A-8000.03 CCS 7.0: A-8001.01 Mit dem farbkodierten Kopfraumfräser über den K-Draht und durch die Gewebeschutzhülse die erste Kortikalis aufbohren. CCS 5.0: A-8000.04 CCS 7.0: A-8001.02 Anwendung der Bohrer und / oder Kopfraumfräser wird bei sehr hartem Knochen empfohlen. Schritt 6A Die Schraube wird etwas kürzer gewählt als der in Schritt 4 bestimmte Wert, da durch die Kompression der Frakturspalt geschlossen wird. Vorbohren Einsatz Kopfraumfräser Dies gilt nicht für Vollgewindeschrauben, da diese keine Kompression erzeugen. Zur Entnahme von Schrauben aus dem Implantatcontainer wird der Schraubendreher mit der entsprechenden Farbkodierung senkrecht in den Schraubenkopf der gewünschten Schraube eingeführt und die Schraube mit axialem Druck aufgenommen. CCS 5.0: A-8000.21 + A-8000.20 CCS 7.0: A-8001.11 + A-8001.10 Ohne axialen Druck hält die Schraube nicht! Schraube senkrecht aus dem Fach ziehen. Die Schraube hält sicher auf der Klinge. Wenn trotz korrekter Anwendung die Schraube nicht aufgenommen werden kann, liegt dies meist daran, dass der Schraubenkopf vorher bereits aufgesteckt wurde. Dies kann zu bleibenden Verformungen im Selbsthaltebereich des HexaDrive im Schraubenkopf führen. In diesem Fall soll eine neue Schraube verwendet werden. Tipp: Die Entnahme der Schraube aus dem Container kann mit einer leichten Bewegung im Gegenuhrzeigersinn erleichtert werden. Schritt 6B Schraubenlänge und -durchmesser am Längenmessmodul kontrollieren. Die Schraubenlänge wird am Kopfende abgelesen.

SpeedTip CCS 5.0, 7.0 Kanülierte Kompressionsschrauben 11 Bei der Auswahl der Schraube muss darauf geachtet werden, dass das distale Gewinde nicht innerhalb des Frakturspalts positioniert wird, da ansonsten keine Kompression erzielt werden kann. Vollgewindeschrauben: Diese erzeugen keine Kompression, dementsprechend darf das Gewinde bei vorgängiger Reponierung im Bereich des Frakturspalts liegen. Sollte eine Kompression des Frakturspalts erwünscht sein, muss in jedem Fall zuerst die Teilgewindeschraube gesetzt werden. Erst danach wird die Vollgewindeschraube zur Stabilisierung gesetzt. Schritt 7 Beim Eindrehen der Schraube auf ausreichenden Axialdruck achten, um ein gutes Anschneiden zu gewährleisten und die Ausformung eines guten Gewindes zu ermöglichen. Beim Eindrehen der Schrauben die Gewebeschutzhülse verwenden. CCS 5.0: A-8000.23 CCS 7.0: A-8001.23 Schritt 8 Schraube eindrehen bis der Schraubenkopf komplett im Knochen versenkt ist. Anschliessend den K-Draht entfernen. Die Klinge verfügt über 4 Ringgruppen im Spitzenbereich zur groben Orientierung der Eindrehtiefe relativ zur Weichteildicke bei der Verwendung ohne Gewebeschutzhülse. Ebenso verfügt die Klinge über einen einzelnen Ring im Schaftbereich bei der Verwendung mit Gewebeschutzhülse. Ist die Schraube komplett versenkt, so liegt dieser einzelne Ring ungefähr auf dem Niveau des Endes der Gewebeschutzhülse. Die korrekte Positionierung der Schraube sowie die Schraubenlänge müssen immer mittels Röntgenbild kontrolliert werden.

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