kognitiv motorisches Training
Jeder möchte lang leben, aber keiner will alt werden! Jonathan Swift (1667 1745)
Kognitiv motorisches Training Zentraler Bestandteil des dividat Trainingskonzepts Ging man früher davon aus, dass das Gehen ein vorwiegend automatisierter Mechanismus ist, welcher unter minimaler kognitiver Leistungsbeteiligung erfolgt, hat sich diese Ansicht inzwischen geändert. Neue Erkenntnisse zeigen, dass eine Beziehung zwischen der Gangsicherheit, dem Sturzrisiko und der kognitiven Funktionsfähigkeit besteht. Gehen ist kein vorwiegend automatisierter Mechanismus, sondern vielmehr eine komplexe kognitive Aufgabe. PD Dr. Eling D. de Bruin, Mitgründer und Privatdozent an der ETH Zürich Das kognitive Trainingsreize wichtig sind, wird durch die Beobachtung untermauert, dass ältere Menschen mit kognitiven Defiziten ein doppelt so hohes Sturzrisiko aufweisen, verglichen mit gesunden älteren Menschen. Kognitiv-motorisches Training Im Rahmen von Forschungsarbeiten am Institut für Bewegungswissenschaften und Sport (IBWS) der ETH Zürich wird seit einiger Zeit das Zusammenspiel von motorischen und kognitiven Komponenten untersucht. Basierend darauf wurde das kognitivmotorische Training entwickelt angepasst an die Bedürfnisse älterer Menschen. Um kognitivmotorische Trainingsreize zu setzen, bewiesen sich Videospiele als besonders geeignet. Das Praktizieren von Trainingsübungen in einer virtuellen Umgebung vermag sowohl die körperliche, wie auch die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter auf eine spielerische Art und Weise zu verbessern. 3
Konzept PD Dr. Eling D. de Bruin Mitgründer Das kognitiv-motorische Training ist das Kernstück des dividat Trainingskonzepts. Es basiert auf der wissenschaftlichen Tätigkeit von PD Dr. Eling D. de Bruin. Sein Konzept wird durch dividat in verschiedenen Alterszentren, Physiotherapien, Ergotherapien und Kliniken umgesetzt. Trainingskonzept kognitiv-motorisches Training Krafttraining Gleichgewichtsübungen Leistungserfassung Leistungsanalyse 4
kognitiv motorisches Training Das kognitiv-motorische Training ist hinsichtlich des Ziels entwickelt worden, diejenigen Aufmerksamkeitsdimensionen besonders zu fördern, welche am stärksten unter dem altersbedingten Abbauprozess leiden. Dementsprechend fokussieren sich die Videospiele auf das Training der folgenden Aufmerksamkeitsdimensionen: Geteilte Aufmerksamkeit Selektive Aufmerksamkeit Räumliche Orientierung Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen Fähigkeit, auf relevante Reize zu reagieren und irrelevante Reize zu ignorieren Fähigkeit, sich richtungsbezogen zurechtzufinden und angemessen zu bewegen Videospielangebot Geteilte Aufmerksamkeit Selektive Aufmerksamkeit Räumliche Orientierung balloon step seasons balloon step seasons space 5
Videospiele Mit den dividat Games wurde ein Spielangebot entwickelt, mit dem die einzelnen Aufmerksamkeitsdimensionen effektiv trainiert werden können. Oft nehmen die einzelnen Teilnehmer die Spiele nicht als eigentliches Training wahr, aber trotzdem werden markante Leistungssteigerungen erzielt. balloon space step seasons Bedienung Die Bedienung der Videospiele erfolgt nicht über eine Tastatur, sondern mittels der abgebildeten Step Plate. Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr. 6
Das Prinzip = dividat Games + Step Plate kognitiv motorisches Training Die Videospiele interagieren mit einer handlichen drucksensiblen Platte. Die Software ist so konzipiert, dass ein optimales Niveau an Herausforderung geboten wird; individuell abgestimmt an die Fähigkeiten des Trainierenden. Selbst ohne Vorkenntnisse am Computer sind die Games einfach bedienbar; sie bereiten Freude & Spass beim Training! Die Steuerung der Spiele erfolgt motorisch über die drucksensible Platte. Die jeweiligen Spiele erfordern kognitive Reaktionen, die jeweils mit den Füssen ausgeführt werden müssen. Dank unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen sowie einer automatischen Anpassung des Schwierigkeitsniveaus, wird eine Überbzw. Unterforderung vermieden und der grösstmögliche Trainingseffekt erzielt. 7
Bereits über 200 Trainierende aus 18 verschiedenen Altersinstitutionen Nebst dem körperlichen Training wollte ich auch das Gehirntraining ausprobieren. Bedenken tauchten jedoch auf als ich erfuhr, dass Letzteres durch Computerspiele durchgeführt wird. Schon alleine das Wort Computer löst in mir Angst und Respekt aus. Bis jetzt weigerte ich mich ein solches Ding anzuschaffen. Aber die Neugierde siegte schliesslich. Zu meiner grenzenlosen Überraschung ging es mit dem Spielen der Videospiele am Computer vorerst gar nicht so schlecht, ich bekam richtig Spass daran. Pirmin Egli aus Niederbipp / Privathaushalt Ich war am Samstag mit dem Auto in Zürich. Da fuhr mir ein Auto direkt vor der Nase durch. Ich konnte rechtzeitig bremsen, es fehlten aber nur noch wenige Millimeter bis zum Unglück. Während der Vollbremsung gingen mir zwei Worte durch den Kopf: Schutzengel und Trainingsplatte! Margrit Simons aus Feusisberg / Alterszentrum am Etzel 8
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