E-Commerce. mit Marktübersicht Shop-Systeme. Infrastruktur: Webswitching, Traffic-Management und Load Balancing

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1 V/2000 LANline auf der Systems: Halle B5, Stand 245 DM 9,80 ÖS 75,- Sfr. 9,80 November, Dezember 2000 Das Magazin für Netze, Daten- und Telekommunikation Das Magazin für Netze, Daten- und Telekommunikation E-Commerce mit Marktübersicht Shop-Systeme November/Dezember 2000 Infrastruktur: Webswitching, Traffic-Management und Load Balancing Software: Content-Management: Trennung von Inhalt und Struktur Sicherheit: SSL-Beschleuniger: der Turbo für den Web-Server B ISSN

2 E-DITORIAL Rainer Huttenloher Chefredakteur 154. AUSGABE UND DIE WELT WERDE DEIN MARKT Wer hätte das anfangs gedacht, dass die Ausdrücke E-Commerce und E-Business die IT-Branche so massiv verändern. Zuerst ist hier das rein Begriffliche zu erwähnen spuckt die Marketingmaschinerie doch Kunstworte am laufenden Band aus. Wer etwas auf sich hält, der bringt zumindest Begriffe unters Volk wie E-Services, E-Baby, E-Procurement und wie sie auch immer lauten mögen. Allen gemeinsam ist das Fehlen jeglicher E-Leganz. Doch hinter diesem Verbal-Trubel verbergen sich durchaus technische Anforderungen, die es für die Netzwerkverantwortlichen zu lösen gilt. Die Forderung nach einer Ladenöffnungszeit von 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr macht die Hochverfügbarkeit zu einem Topthema. Hier sind Lösungen gefragt, die nach einem gänzlich anderen Rezept zu behandeln sind als beispielsweise der Ansatz Das Backup machen wir am Wochenende. Ein weiterer wichtiger Aspekt kommt mit der Skalierbarkeit der Infrastruktur ins Spiel. In einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern lassen sich die Zeiten und die Absolutwerte der Systembelastung noch leidlich prognostizieren. Wird aber die Welt aller Online-Fähigen zu den potenziellen Anwendern, und befindet sich zudem noch interessante Information auf den Servern eines Anbieters, dann reicht die Skalierbarkeit eines Servers oder eines Clusters nicht mehr aus. Intelligentes Traffic- Management kombiniert mit effektiver Lastverteilung lautet dann die erfolgversprechende Zauberformel. All diese Themen spricht die LANline-Redaktion mit dem vorliegenden Sonderheft an. In den Hauptrubriken Infrastruktur, Management, Software-Architektur und Sicherheit stellen wir einschlägiges Grundlagenwissen, Tipps aus der Praxis wie auch praktikable Konzepte vor. In einer Übersicht publizieren wir Shop-Systeme für den E-Commerce eine Markt- und Anbieterübersicht, die wir auch in unserem Online-Auftritt bereitstellen (). Doch dies reicht nicht aus zu sehr ist der Bereich Infrastruktur für E-Commerce im Fluss. Deswegen werden wir auch in unserem Stammheft ab der Ausgabe 12/2000 eine feste Rubrik zu diesem Thema einführen, den fokuse-commerce. Rainer Huttenloher LANline Spezial E-Commerce V/2000 3

3 ie Entstehung des Internets aus eini- wenigen Einzelnetzwerken Dgen stell- CONTENT DELIVERY NETWORKS das Internet, also das Routing, werden an den Endpunkten solcher Netzwerk-Netzwerk-Verbindungen spezielle Router eingesetzt, die hierfür ein External Gateway Protocol (EGP), häufig das Border Gateway Protocol (BGP) verwenden. Auch innerhalb eines Netzwerks muss ein Datenpaket natürlich gelenkt werden, um am Ende seinen Bestimmungsort zu erreichen. Von der Bereitstellung von Web-Inhalten beim Content-Provider bis zur Hierzu werden Interior Gateway Protocol -(IGP) Router, wie zum Beispiel RIP, Darstellung dieser Inhalte beim Endbenutzer haben die Daten oftmals einen weiten und ungewissen Weg durch das Internet vor sich. Mit Hilfe RIPv2, OSPF oder IS-IS verwendet. Beide Typen von Routern (EGP und IGP) stellen von Plattformen wie Edge Advantage, kombiniert mit Diensten wie aus Sicht der Datenübertragung einen Free Flow und Free Flow Streaming, lässt sich die Übertragung der Router-HOP dar. Daten durch das immer komplexer werdende und aus vielen Einzelnetzwerken bestehende Internet besser steuern. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Datenpaket auf dem Weg von seinem Absender zum Empfänger im Mittel mehr als 17 solcher Router-HOPs durchläuft. Man kann sich leicht vorstellen, dass sowohl die Provider (ISP), eine überaus kritische Router als auch die zwischen den Routern Komponente in Bezug auf die Geschwindigkeit und Qualität der Datenübertragung Übertragung der Daten einen potenziellen liegenden Netzwerkabschnitte bei der te aus heutiger Sicht an die Verbindung dieser Einzelnetzwerke untereinander geradezu triviale Anforderungen. Von dieser Zwei ISPs verbinden ihre Netzwerke daübertragung erreichte Datenrate wird auf dar. Flaschenhals darstellen. Die bei der Daten- Geburtsstunde des Internets bis heute hat bei entweder an einem zentralen zum Zwecke des Peering betriebenen Network Ac- begrenzt und liegt nicht selten in der Grö- dieser Strecke durch das schwächste Glied das Internet ein rasantes Wachstum erlebt und besteht heute aus mehr als 7000 Einzelnetzwerken, den so genannten Autono- oder mittels dedizierter Leitungskapazität darunter, weil einzelne Teilabschnitte oder cess Point (NAP) wie etwa dem DE-CIX ßenordnung von nur 50 kbit/s oder sogar mous Systems (AS). Bei der mittlerweile an einem beliebigen geeigneten Ort, zum Router an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit betrieben werden. erreichten Größe des Internets stellen die Beispiel einem von einem der Carrier betriebenen Datacenter ( Private Peering ). Nicht zuletzt hierin liegt die sehr dyna- Verbindungen der Netzwerke untereinander, das Peering der Internet-Service- Für die Lenkung des Datenverkehrs durch mische Abhängigkeit des Antwortverhaltens des Internets von Tageszeit, Standort und anderen Kriterien begründet. Komplettausfälle von Teilstrecken oder Komponenten führen unter Umständen dazu, dass eine Website für jene Benutzer unerreichbar wird, deren Datenübertragung auf das ausgefallene Teilstück angewiesen ist. Verlorengegangene Datenpakete werden bei TCP/IP-basierten Protokollen wie zum Beispiel HTTP gegebenenfalls transparent für den Endbenutzer erneut angefordert. Das Ergebnis ist ein langsamer Seitenaufbau beim Endbenutzer und ein nochmals erhöhter Datenverkehr im Internet. Bei UDP-basierten Protokollen wie sie häufig für die Übertragung von Streaming Media eingesetzt werden, sind die Folgen noch schwerwiegender. Zum einen ist die Übertragung von Streaming-Media-Inhalten sehr bandbreitenintensiv und wird 26 LANline Spezial E-Commerce V/2000 CONTENT-MANAGEMENTSYSTEME sende Menge des Contents im Internet- Auftritt. Ganze Werbeagenturen werden beschäftigt, um die immer schneller anfallenden Inhalte in die Website zu integrieren oder immer neue Layouts zu gestalten. Dabei lässt die Aktualität des Internet-Auftritts häufig zu wünschen übrig. Der Flaschenhals im Workflow ist in den meisten Fällen die Web-Agentur Während die erste Homepage noch schnell im Netz ist, gerät der oder der eigene Administrator, der die Verwaltungsaufwand einer wachsenden Internet-Präsenz für viele Seiten manuell pflegt, und nicht der Informationslieferant. Denn in diesen Fäl- Unternehmen rasch zum organisatorischen Alptraum. Contentlen muss der Informationslieferant in seiner Funktion als Redakteur den erzeugten Managementsysteme können für die automatisierte Veröffentlichung von Informationen sorgen und gleichzeitig unternehmensinterne Inhalt korrigieren und freigeben und ihn Workflow-Prozesse abbilden. der Agentur oder dem Administrator zukommen lassen. Danach wird im Quellcode der Inhalt eingepflegt, nochmals ten Unternehmen zudem Community- kontrolliert und dann erst publiziert. Dieser Prozess ist offensichtlich sehr um- Module wie Chats und Foren auf ihren stärker wachsender globaler Konkurrenz Seiten an. E-Commerce ist das Schlagwort, wenn es um Online-Shops geht. tenintensiv. ständlich, zeit- und auch äußerst kos- wachsen automatisch auch die Ansprüche an eine professionelle Internet- Denn damit verkürzen sich die Vertriebswege, der Kundenkreis soll sich mit Hil- Hilfe bei einem Content-Management- Viele Unternehmen suchen deshalb Präsenz. Wurde früher eine Internet-Seite als nettes Gimmick betrachtet, ist sie fe des World Wide Web ständig erweitern. ein einfaches Redakteurswerkzeug, welsystem (CMS). Im optimalen Fall ist dies heute mehr denn je Aushängeschild eines Unternehmens zeugt sie doch von Modernität, Flexibilität und Innovationstion einer Website eine oder zwei Perso- benötigen Redakteure keinerlei HTML- Doch reichten früher zur Administraches Content und Layout trennt. Dadurch Kenntnisse mehr, vorausgesetzt werden meistens nur Kenntnisse im Umgang mit Browsern oder Textverarbeitungen. Externe Agenturen sind nur noch für das reine Design und für die Template-Erstellung notwendig, die Inhalte werden sofort von Mitarbeitern geliefert und vom CMS publiziert. TEMPLATES Ein Entscheidungskriterium für Content-Managementsysteme ist die Philosophie der Template-Generierung. Es gibt Systeme mit integrierten Design- Tools, in denen man ohne jegliche HTML-Kenntnisse das Layout erzeugen kann. Andere Redaktionssysteme arbeiten mit spezifischen Platzhaltern, die ein Im Content-Managementsystem laufen Design der Website und zu veröffentliche Designer mit bekannten HTML-Editoren direkt in den Quellcode integriert. Es stehen sich hier also notwendige HTMLfreude. Neue Kunden sollen gewonnen, nen aus, so arbeiten heutzutage oftmals Kenntnisse, Plattformunabhängigkeit der bestehende Kundenkreis an das Unternehmen gebunden und Werbemaßnah- Auftritt eines Unternehmens. Bedingt ten Unternehmen aber eine eigene Wer- mehrere Dutzend Mitarbeiter am Web- und Flexibilität gegenüber. Da die meismen gezielt auf interessierte Surfer- wird dies durch den Anspruch auf höchste Aktualität, aber auch durch die wach- werden meist Systeme gewählt, die be- oder Web-Agentur beschäftigen, Gruppen geschaltet werden. Häufig bie- kei- 44 LANline Spezial E-Commerce V/2000 INHALT Mit geeigneten Werkzeugen lassen sich die Verkehrsflüsse im WWW steuern (Seite 26) Erst eine durchgehende Verkehrspriorisierung garantiert die notwendigen kurzen Zugriffszeiten (Seite 62) MARKT Marktforschung und E-Commerce Virtuelle Orakelei Die E-Commerce-Richtlinie der EU Alles eine Sache des Rechtsrahmens Im Online Zugriff Seminare zum Thema E-Commerce Intelligentes Traffic-Management Die Dominanz der Transaktion.. 22 INFRASTRUKTUR Content Delivery Networks Auf dass die Daten stetig fließen.. 26 Skalierbare Lastverteilung für verteilte Standorte Globales Server Load Balancing.. 32 Meta-Verzeichnisdienst als Fundament Die Mutter aller E-Commerce-Regeln SOFTWARE-ARCHITEKTUR Erfolgskontrolle für Internet-Shops Dem Online-Kunden auf der Spur.. 40 Content-Managementsysteme Komplexe Websites im Griff Zahlungssysteme für E-Commerce-Shops Alternative Outsourcing Marktübersicht Shop-Systeme für E-Commerce Anbieterübersicht Shop-Systeme INFRASTRUKTUR Auf dass die Daten stetig fließen Bild 1. Routing eines Datenpakets durch das Internet 26 Das Magazin für Netze, Daten- und Telekommunikation November/Dezember 2000 Das Magazin für Netze, Daten- und Telekommunikation Infrastruktur: Webswitching, Traffic-Management und Load Balancing SOFTWARE-ARCHITEKTUR V/2000 E-Commerce Software: Content-Management: Trennung von Inhalt und Struktur LANline auf der Systems: Halle B5, Stand 245 DM 9,80 ÖS 75,- Sfr. 9,80 November, Dezember 2000 mit Marktübersicht Shop-Systeme Sicherheit: SSL-Beschleuniger: der Turbo für den Web-Server B ISSN Komplexe Websites im Griff n Zeiten immer umfangreicher werdender Internet-Auftritte und I immer Informationen zusammen Quelle: Klahold 44 6 LANline Spezial E-Commerce V/2000

4 SICHERE INTERNET-TRANSAKTIONEN BESCHLEUNIGEN cherheitsmaßnahmen implizieren intensive mathematische Berechnungen, die in kurzer Zeit auch sehr schnelle Web-Server überlasten können. DER BEDARF AN SEPARATEN VER- SCHLÜSSELUNGSGERÄTEN Wie effizient Ver- und Entschlüsselungsroutinen verarbeitet werden, hängt von der Kapazität des Web-Servers ab. Die meisten Ser- Kunden und Unternehmen wissen, wie wichtig die Sicherheit bei Transaktionen über das Internet ist, um die Integrität finanzieller, persönlicher und anderer vertraulicher Informationen sicherzustellen. Denn Leistung, weil ihre Prozessoren durch die ver bieten auf diesem Gebiet eine mäßige zum Ver- und Entschlüsseln von Informationen erforderlichen komplizierten Be- Branchen wie der Gesundheits-, Finanz-, Reise- und Bildungssektor stellen immer mehr kritische Informationen im Internet bereit, darunter rechnungen schnell überlastet sind. Da Patientenberichte, Aktienbestände, Reiserouten, Tests und Noten. zum Ausführen dieser Routinen sehr viel Kapazität beansprucht wird, reduziert sich der Datendurchsatz drastisch. Der von öffentlichen Schlüssel des Unternehmens, einer kanadischen Consulting-Gruppe Networkshop (www.networkshop.ca) Firmen-Intranets und -Extranets, die einzelne Firmenstandorte und Unternehmen Zertifikats angeben. in E-Commerce Applications) zeigt, dass Zeitstempel, die das Ablaufdatum des veröffentlichte Bericht (Scaling Security mit ihren Partnern verbinden, ist Sicherheit von großer Bedeutung. Für die Komfern, mit denen Daten ver- und entschlüs- zu reinen HTTP-Verbindungen 50-mal Unter Schlüssel versteht man die Zif- Server-SSL-Verbindungen im Vergleich munikation über das Internet werden heute verschiedene Sicherheitsstandards und Schlüsseln: öffentliche und private. Der Abruf von Web-Seiten für nur eine sicheselt werden. Es gibt zwei Arten von langsamer verarbeiten. Vorgänge zum -protokolle verwendet. Im Folgenden öffentliche Schlüssel wird innerhalb des re Verbindung nehmen bei einigen Servern fast 90 Prozent der CPU-Kapazität in werden der SSL-Standard (Secure Unternehmens von mehreren Personen Sockets Layer) und in Verbindung damit frei verwendet. Die privaten Schlüssel Anspruch. Produkte vorgestellt, die die Verarbeitung hingegen nutzt nur eine Person. Öffentliche und private Schlüssel sind komple- der Verbindungs- und Ladezeiten der Dies führt zu einem enormen Anstieg von SSL-Transaktionen beschleunigen. mentär. Mit einem öffentlichen Schlüssel Website und zu einer hohen Frustrationsrate beim Benutzer. Die von der kalifor- DER SSL-STANDARD Der SSL-Standard gesicherte Informationen lassen sich ist ein Datenverschlüsselungsstandard, nicht mit demselben öffentlichen Schlüssel lesen, die Nachricht muss stattdessen zonaresearch.com) Anfang des Jahres nischen Firma Zona Research (www. der auf einem öffentlichen Schlüssel basiert. SSL besteht aus akzeptierten Datentransaktionsroutinen, die die Integrität nehmens codiert werden. Benutzer nur zirka acht Sekunden auf den mit dem privaten Schlüssel des Unter- durchgeführte Studie hat ergeben, dass der übertragenen Nachricht sicherstellen. Aufbau einer Seite warten. Danach wechseln sie zu einer anderen Website und Er setzt sich aus drei Elementen zusammen: Zertifikate sowie öffentliche und SSL-Transaktionen bestehen aus einer kehren möglicherweise nicht wieder DER SSL-TRANSAKTIONSVORGANG private Schlüssel. Reihe von Nachrichten, die zwischen dem zurück. Forrester Research hat herausgefunden, dass 42 Prozent der Benutzer, die Zertifikate sind quasi digitale Personalausweise, mit denen sich Server geden, Authentifizierungsroutinen sowie eine Website vor der Bestellung verlas- Client und dem Server ausgetauscht wergenüber Clients ausweisen. Sie werden Ent- und Verschlüsselungsvorgängen. Für sen, nicht mehr zurückkehren. So entgehen E-Commerce-Händlern viele poten- von neutralen Unternehmen ausgestellt, SSL-Transaktionen können verschiedene den so genannten Zertifizierungsstellen Protokolle mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen zum Einsatz kommen. 40-Bit- durch eine im Januar dieses Jahres von zielle Verkaufschancen. Dies wird auch wie zum Beispiel Entrust Technologies, Thawte und Veri-Sign. Jedes Zertifikat Verschlüsselungsprotokolle gelten heute The Industry Standard (www.thestan enthält: im Allgemeinen als sicher, demgegenüber dard.com) veröffentlichten Studie belegt: Name der Zertifizierungsstelle, die das bieten 128-Bit-Protokolle jedoch wesentlich mehr Sicherheit sie werden mit zuzeit bis zu 88 Prozent der Online-Käufer Demnach haben 1999 in der Weihnachts- Zertifikat ausstellt, Name des Unternehmens, für die das nehmenden Sicherheitsanforderungen vor Abschluss einer Transaktion die E- Zertifikat ausgestellt wurde, voraussichtlich zum Standard. Hohe Si- Commerce-Sites wieder verlassen. 88 LANline Spezial E-Commerce V/2000 INHALT MANAGEMENT Bandbreitenmanagement garantiert Zugriffszeiten Durchgehende Verkehrspriorisierung Nicht mehr als nötig Lösungen für Service-Level-Management Managen von Windows 2000 und AD Der Herr der Verzeichnisse Transaktionsdaten aus Web- und ERP-Systemen Integration der Kanäle SICHERHEIT Public-Key-Infrastrukturen im B2B-Commerce Klare Verhältnisse Sichere Internet-Transaktionen beschleunigen Hardware-SSL-Verschlüsselung Sicherheitskonzepte für den B2B-Markt Secure Virtual Networking Unternehmensdaten und E-Commerce Schutz im Intranet RUBRIKEN Editorial Impressum Seminarführer Inserentenverzeichnis Fax-Leser-Service SICHERHEIT 88 Hardware-SSL- Verschlüsselung lle vertraulichen Informationen A müssen geschützt werden. Auch in LANline Spezial E-Commerce V/2000 7

5 MARKT MARKTFORSCHUNG UND E-COMMERCE Virtuelle Orakelei Geschäftemacherei unter dem Mantel wissenschaftlicher Forschung für die unterschiedlichen und nach wissenschaftlichen Richtlinien teils haarsträubenden Ergebnisse der Marktforschungsunternehmen im Bereich des E-Commerce und Internet gibt es objektiv keine plausible Erklärung. Grund genug, einen aktuellen Abriss zum Thema Marktforschung und E-Commerce zu geben. Von Winston Churchill stammt der Satz: Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Wenngleich dieser legendäre Ausspruch des britischen Premierministers längst Geschichte ist, in die virtuelle Welt passt er wohl. Denn Marktforschungsfirmen liefern in schöner Regelmäßigkeit Studien und Berichte über den E-Commerce- Markt, an deren Glaubwürdigkeit zu einem beträchtlichen Teil getrost gezweifelt werden darf. Da will die Firma Intouch das Profil von deutschsprachigen Einkaufszentren im Internet überprüft haben. Wie diese Anzahl von Shops zustande kommt bleibt ebenso ungeklärt wie die Frage, woher ausgerechnet ein Bad Homburger Software- Würfeln Sie sich Ihre Zahlen doch selbst. DMMV-Geschäftsführer Alexander Felsenberg zeigt nicht viel Respekt vor E-Commerce-Prognosen. Anbieter das Know-how für kompetente Marktforschung nimmt. Beispiel Nummer zwei: 95 Prozent aller Online- Shops werden in den nächsten ein bis anderthalb Jahren Verluste einfahren, meldete das renommierte Marktforschungsunternehmen Giga Information Group im März Einmal abgesehen davon, dass hier ganz offensichtlich nicht die erforderliche Differenzierung von Online-Shops vorgenommen worden ist, hat die Realität gezeigt, dass die Giga- Analysten zumindest hierzulande mit ihrer Prognose völlig daneben lagen. Die meisten unserer Online-Händler arbeiten mit Gewinn, sagt zum Beispiel Johannes W. Klinger, Vorstandsvorsitzender der Websale AG, einer der größten Anbieter von E-Commerce-Lösungen zum Mieten in Deutschland. Das Standardverschlüsselungsverfahren SSL (Secure Socket Layer), das die Vertraulichkeit der Bestellerangaben bei der Datenübermittlung gewährleisten soll, gehört bei diesem Anbieter zum Standardleistungsumfang. Umso beeindruckender ist das Ergebnis einer Studie des Eco-Verbands der deutschen Internet-Wirtschaft, der zufolge 18 Prozent der deutschen Online-Händler SSL nicht anbieten. Unter den 1000 Shop-Anbietern, die der Eco-Verband befragt haben will, waren die Websale-Kunden zumindest nicht dabei. Marktforschungsstudien könne man teils extrem stark beeinflussen, gibt der Münchener Marktforschungsexperte Karl-Heinz Bürgel zu Bedenken. Um zum Beispiel den Befragten in eine bestimmte Richtung zu lenken, werden oft bestimmte Fragen eingebaut, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben. Nach Meinung von Professor Dr. Irene Neverla, Geschäftsführende Direktorin des Hamburger Instituts für Journalistik, hänge das Ergebnis einer Studie unter anderem stark von der Formulierung der Fragen, der seriösen Interpretation der Antworten bei Gruppen- oder Tiefeninterviews und natürlich von den jeweils angewandten Methoden ab. Heinrich Neuendorfer, Abteilungsleiter quantitative Mediaforschung bei der Gesellschaft für Konsum- und Marktforschung (GfK) in Nürnberg sieht das ähnlich. Ihn wundert es nicht, wenn verschiedene Analysten zu völlig anderen Ergebnissen kommen, sofern sie sich an- 8 LANline Spezial E-Commerce V/2000

6 MARKT derer Methoden bedienten. Jeder neu hinzukommende Aspekt könne das Ergebnis einer Untersuchung beeinflussen. Bei der GfK benutzt man in persönlichen Interviews zum Beispiel oft Farb- Laptops mit Vorlagen und Multimedia-Effekten. Auch in telefonischen Interviews spielen die Nürnberger Forscher ihren Kandidaten Hörbeispiele vor, weil dies, wie Neuendorfer zugibt, doch ein Unterschied ist, als wenn der Kandidat das nicht höre. Jedes Institut hat eine eigene Handschrift und jede ist nicht gleich, sagt Dr. Peter Steinborn von Infratest Burke. So gebe es verschiedene Fragebögen, die oft institutsspezifisch strukturiert seien und optische Unterschiedlichkeiten aufweisen würden wie zum Beispiel Kringel statt Kreuzchen. Dies könne sehr wohl das Ergebnis beeinflussen. Einig sind sich die Researcher in Unternehmen und Agenturen, dass man die Arbeitsmethoden der Marktforschungsunternehmen genau zu kennen habe, um deren Ergebnisse richtig interpretieren zu können. Man muss kritisch an die Sache rangehen und alles hinterfragen, sagt Chris-Romano Brecht von der Hamburger Agentur Springer & Jakoby. Vorsichtig müsse man aber sein, rät der Marketing-Research-Experte, wenn finanzielle Interessen dahinter steckten. Deutlicher wird Marktforscher Bürgel: Jeder gute Analyst bekommt genau die Antworten, die der Kunde hören möchte. So prognostiziert die englische Bathwick-Gruppe in der Studie E-Business in a Connected World den deutschen Unternehmen, die das Internet einsetzen, ein starkes Umsatzwachstum. Um Details scherten sich die Auguren nicht weiter, denn als E- Business war nicht nur der elektronische Handel, sondern auch der Gebrauch des Internets innerhalb von Unternehmen zu verstehen. Was plausibel wird, sofern man weiß, dass Auftraggeber der Studie die Firma Cisco ist, die weltweit über 80 Prozent aller Web-Server stellt und verständlicherweise Interesse an einer regen Internet-Nutzung hat. Ins Bild passt auch, wenn das Karlsruher Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ermittelt, dass jeder dritte Internetnutzer in Deutschland eine Frau ist, während der amerikanische Unternehmerinnenverband NFWBO die generelle Aussage trifft, dass mehr Frauen als Männer das Web nutzen würden. Jedem nach seinem Gusto eben. Die Aussagekraft von E-Commerce- Prognosen kommentiert Alexander Felsenberg, Geschäftsführer des Deutschen Multimedia-Verbands (DMMV) trocken: Ich sage immer, würfeln Sie sich doch Ihre Zahlen selbst. Andererseits, wer will es gewinnorientierten Marktforschungsfirmen verdenken, einen boomende Markt wie es der E-Commerce nun mal ist, mit entsprechenden Produkten zu bedienen? Die Nachfrage ist schließlich da. Die amerikanische Markforschungsfirma Jupiter beschäftigte noch vor fünf Jahren gerade mal ein Dutzend Mitarbeiter. Heute, dank Internet, belegt die Firma zwei noble Etagen in einem Loft am Broadway in New York, auf der Gehaltsliste stehen 250 Mitarbeiter. Deutsche Unternehmen haben im vergangenen Jahr insgesamt Studien im Wert von 2,6 Milliarden Mark in Auftrag gegeben, sagt Volker Nickel vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Immerhin elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie viel Anteil davon auf den E-Commerce-Markt fielen, sei kaum nachzuvollziehen, weil die Umsätze im Detail nicht veröffentlicht würden. Praktisch in jeder Ausgabe einer jeden Fachzeitschrift finden sich Überschriften wie E-Business-Umsatz in Europa steigt bis 2001 auf 24 Milliarden Dollar. Als Quelle sind nicht selten Marktforschungsunternehmen wie Forrester Research oder Jupiter genannt. Dass in der virtuellen Welt auch virtuell orakelt wird, geben die Experten nur hinter vorgehaltener Hand zu. Wir definieren ein Weltbild und alles was wir sagen, passt da hinein wie bei der katholischen Kirche, wird ein Jupiter-Analyst im New York Times Magazine zitiert. Man kann eine Prognose durch reine Vermutungen in zehn Sekunden erstellen, sagt Jupiter-Direktor Evan Cohen allen Ernstes, und manchmal habe ich Bedenken, dass die Leute das glauben, was wir machen. Starke Worte. Folgendes Beispiel soll zeigen, wie Jupiter, stellvertretend für viele andere Forschungsfirmen, zu Erhebungsdaten gelangt. In einer Studie prognostiziert das Unternehmen, dass die amerikanischen Konsumenten im Jahr 2003 für 78 Milliarden Dollar im Internet einkaufen werden. In einer Telefonaktion wurden Personen mit Internet- Anschluß befragt, und solche, die sagten, wahrscheinlich Normale s dürfen nicht als E-Business eingestuft werden, meint Susanne Fittkau vom Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß online gehen zu wollen. Beide Gruppen fragten die Analysten, wie viel Geld sie voraussichtlich in Online-Shops ausgeben würden. Dabei wurden 28 Produktgruppen (unter anderem Möbel, Bücher, CDs, Tickets) nach 13 Kriterien (etwa Vielfalt, Lieferzeit, Bedienung) vorgegeben. Gleichzeitig befragte Jupiter rund 200 Online-Händler nach ihren Verkaufserwartungen, bezogen auf diese Produktgruppen. Da solche Verkaufsprognosen erfahrungsgemäß immer allzu optimistisch ausfallen, verglich Jupiter diese Angaben mit den Zuwachsraten bei den herkömmlichen Katalogbestellungen. Diese drei Parameter Händler, Online- 10 LANline Spezial E-Commerce V/2000

7 MARKT Shopper und potentielle Online-Shopper ergaben einen Dollarwert für jede Produktgruppe, der mit der Zahl der zu erwartenden Internet-Käufer multipliziert worden ist. Das Verständnis amerikanischer Marktforscher erklärt George Colony, der Forrester Research 1986 gegründet hatte: Wir verkaufen keine Informationen. Wir sind Futuristen und verkaufen Ideen. Billiglösungen kann man nicht mit Profi-Shops gleichstellen. Johannes W. Klinger, Vorstandsvorsitzender der Websale AG. Auch die Fittkau & Maaß GmbH will zeigen, wie die Internet-Welt von morgen aussieht. Allerdings unterscheidet sich die Methodik der Hamburger Analysten erheblich von denen ihrer amerikanischer Kollegen. Susanne Fittkau und Holger Maaß gehören wohl zu den renommiertesten Internet-Forschern hierzulande. Seit 1995, also von der Geburtsstunde des World Wide Web an, führen die beiden Kaufleute zweimal jährlich die Benutzeranalyse W3B durch. Waren es anfangs eher sehr wenige Teilnehmer, hatten zwei Jahre später bereits über Personen an der W3B- Umfrage teilgenommen. Seit 1998 führt die Firma diese Umfragen europaweit durch und bietet auch themenspezifische Sonderauswertungen an. Mit rund befragten deutschsprachigen Internet- Nutzern ist W3B heute weltweit eine der größten Online- Umfragen. Bei Internet-Umfragen erreicht man einfach mehr Personen, die das Internet auch wirklich nutzen, sagt Susanne Fittkau. In Telefoninterviews würden viele die Frage nach der Internet- Nutzung oft erst einmal bejahen, in Wirklichkeit aber seien es Gelegenheits-Surfer. Auch die Forscher von Mummert + Partner, Hamburg, vermeiden Telefoninterviews und ziehen dagegen Internet- Befragungen vor. Da werden dann drei sehr klare Fragen gestellt, sagt Consulter Roland Heinze. Wenn ein Auftraggeber eine E-Commerce- Studie haben möchte, muss man in der Tat sehr genau aufpassen, wie dieser Begriff definiert ist. Die Personen für die W3B- Studie filtert Fittkau & Maaß nach einem für die Bevölkerung repräsentativem Muster heraus. Da es sich bei der Personengruppe um keine Online-Freaks handelt, müssten die Fragen und Begriffe, so Susanne Fittkau, von vorneherein auch klipp und klar definiert sein, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. So müsse klargestellt sein, dass normale s nicht als E-Business eingestuft werden dürften. Für viele Marktforscher ist dies nicht selbstverständlich. Ebenso wenig unterscheidet mancher Analyst nicht zwischen einem Online-Dienst und dem Internet sowie der unterschiedlichen Qualität von Online- Shops. Billiglösungen könne man nach Meinung von Websale-Chef Johannes Klinger eben nicht so einfach mit Profi-Shops über einen Kamm scheren. Von professionellen Systemen, so der Shop-Software-Experte, könne man erst dann sprechen, wenn sie hohen Sicherheitsanforderungen entsprechen, klar navigierbar und leicht zu pflegen sind. Außerdem müssten die Shops auf die Corporate Identity der jeweiligen Firma anpassbar sein. Selbstverständlich müssten schneller Seitenaufbau, aktuelle Zahlungsarten und optimaler Support sein. Bei Online-Shop-Studien dürfen nach Meinung von Holger Maaß nicht nur die Größe von Shops eine Rolle spielen. Auch die Profitabilität müsse berücksichtigt werden, wenn es um erfolgreiche Anbieter gehe. Ein falsches Bild würde sich ergeben, wenn zum Beispiel Shops unter den Tisch fallen würden, die bei Mark Umsatz Gewinn erwirtschafteten. Ein weiterer Aspekt sei die Sicherheit. Der sichere Umgang mit Kundendaten gehört neben einfacher und komfortabler Bedienung nach einhelliger Meinung mit zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Online-Shop. Hinsichtlich der Sicherheit für Händler und Einkäufer warnen Experten ausdrücklich vor Shop- Systemen, die kostenlos angeboten werden. Im professionellen Bereich ist es ein hohes Risiko, solche Lösungen einzusetzen, weil nicht ausreichend transparent wird, woher diese Systeme genau kommen, sagt Websale-Chef Klinger. Der Shop-Betreiber müsste sich und unbeteiligte Dritte an den PC setzen und in seinem Shop bestellen, empfiehlt Robert Mann. Der E- Commerce-Spezialist der Unternehmensberatung Andersen Consulting warnt: Wer durch schlechte Performance die Loyalität seiner Kunden gefährdet, riskiert viel. In den W3B-Umfragen grenzen die Hamburger Analysten klar ab. Diese Umfrage widmet sich großen Online-Anbietern, die hohe Besucherzahlen und Umsatz haben, sagt Marktforscher Maaß. Die Kleinen würden nicht berücksichtigt, denn da müssten wir Shops befragen. Zwar gebe es Auftragsforschungen, die auch kleinere Shops umfassen, deren Ergebnisse müssten aber geheim bleiben. Die Marktforschung hat hier eine Lücke, gesteht der Experte. Einer der größten Kritiker von E-Commerce-Prognosen ist DMMV-Chef Alexander Felsenberg. Seiner Meinung nach wird das Internet-Geschäft sehr oft falsch beziehungsweise irrtümlich eingeschätzt. Man muss unterscheiden zwischen Unternehmen, die über und solchen, die mit dem Internet Umsatz machen, sagt Felsenberg. Old Economy und New Economy würden Geld über das Internet erwirtschaften. Dazu zählten Beschaffung, Lager, Produktion, Buchhaltung und Controlling, die Mitarbeiter- und Kundenkommunikation, das Online-Marketing sowie der Vertrieb (Online-Shops, Portale, Inhalte etc.). Zur zweiten Kategorie (New Economy) zählen 12 LANline Spezial E-Commerce V/2000

8 MARKT Der Deutsche Multimedia- Verband differenziert streng zwischen E-Commerce und Online-/Internet-Business. Dienstleister wie Multimedia- Agenturen, Internet-Service-, Solution-, Application-Service-Provider etc. Sie erstellen Websites, liefern Inhalte und Software, übernehmen das Billing oder die gesamte Vermarktung eines Online-Auftrittes. Die Definition von E- Commerce sei bei Studien oder Untersuchungen klar festzulegen. Demnach handele es sich um alle Transaktionen, durch die ein Kaufvorgang von Waren und Dienstleistungen online initiiert wird oder eine kostenpflichtige Online-Dienstleistung in Anspruch genommen wird. Nicht zu E-Commerce, sondern in das Geschäftsfeld Internet-/Online-Business würden Umsätze fallen, die mit Dienstleistungen für den Auftritt oder Betrieb des Internets generiert werden. Diese Unterscheidung mag kompliziert klingen, für realistische Erhebungen aber ist sie wohl unumgänglich. Die gravierenden Unterschiede von Forschungsergebnissen zeigen dies. Während Forrester bei den weltweiten E-Commerce-Umsätzen im Zeitraum von 1995 bis 1997 einen Wert von acht Milliarden Dollar bekannt gab, errechneten die Analysten von Input gerade mal 70 Millionen Dollar. Dazwischen bewegten sich unter anderem EITO (475 Millionen Dollar), IDC (1 Milliarde Dollar) und Data Analysis (2,8 Milliarden Dollar). Von der Vergangenheit scheinen die Gurus nicht viel gelernt zu haben. Für den Zeitraum 2000 bis 2002 prognostiziert Activ- Media weltweite E-Commerce-Umsätze in Höhe von über 15 Milliarden Dollar, Morgan Stanley 7,5 Milliarden Dollar und IDC 2,5 Milliarden Dollar. Immerhin zeigt sich Forrester mit 2,7 Milliarden Dollar deutlich bescheidener. Dass Studien über E-Commerce und Online-Shops durchaus brauchbar sein können, beweisen nicht nur Forscher wie Fittkau & Maaß oder Mummert + Partner, sondern auch die Universitäten. So hat eine Analyse des Lehrstuhls für Absatz und Handel der Universität Duisburg ergeben, dass das Internet als elektronisches Einkaufsnetz für frisches Obst und Gemüse taugt und Kleinbetrieben neue Chancen eröffnet. Voraussetzung ist, dass die Betriebe sich zu Internet- Kooperationen zusammenschließen und eine virtuelle Transaktionsgemeinschaft gründen, wie der Leiter des Projekts, Professor Dr. Hans- Otto Schenk, erklärt. Die Adressen aller Online-Shops, die Frucht und Gemüse frisch rund um die Uhr anbieten sowie die Beurteilungskriterien haben die Duisburger Studenten unter der Web-Adresse handel veröffentlicht. Für ebenfalls sehr gute Transparenz sorgte die Fachhochschule Nordakademie in Elmshorn mit einer nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführten Studie zur Vermarktung von Online- Shops und Websites. Unter können Interessenten die Selektion der Bewertungskriterien einsehen, die Entwicklung des Fragebogens sowie die Auswahl spezifischer Online-Shops und deren Bewertung nachvollziehen. Die bisherigen Ergebnisse der Marktforschung im Bereich E-Commerce in ihrer Gesamtheit sind sicher nicht befriedigend. Wohl auch wegen der unzureichenden Kompetenz. Viele klassische Marktforschungsinstitute haben zum Teil nicht die Erfahrung mit dem Forschungsgegenstand Internet, gibt Susanne Fittkau zu Bedenken. Der Mangel an Fachleuten lässt sich auch ablesen an den einschlägigen Aktivitäten von Unternehmensberatungsgesellschaften. So bereitet Mc- Kinsey demnächst in speziellen Trainingszentren Firmen für das elektronische Geschäft vor. Roland Berger versucht in Wochenendseminaren potentiellen Nachwuchskräften das Thema E-Business schmackhaft zu machen. E-Commerce-Experten werden seit einiger Zeit auch an einigen Universitäten praxisnah ausgebildet. In Seminaren, Workshops und Vorlesungen schlägt Professor Dr. Bernd Skiera in Frankfurt am Main die Brücke zwischen Technik und ökonomischen Zusammenhängen. Studenten lernen am eigens eingerichteten und in Deutschland ersten Lehrstuhl für Electronic Business in Veranstaltungen wie zum Beispiel Märkte im Internet, weshalb es unter anderem notwendig ist, Produkte kostenlos abzugeben, illegale Praktiken nicht immer juristisch zu verfolgen oder Geschäfte und damit Gewinn an Partner abzugeben. Den kommenden E-Business- Spezialisten ist der praktische Umgang mit Internet und Computer nicht fremd. Die Leute müssen lernen, mit den neuen Medien umzugehen, das gehört für mich einfach dazu, sagt Skiera. Schwerpunkte des Studiengangs sind die Bereiche Business-to- Consumer und Business-to- Business. Da der E-Commerce bekanntlich schnelllebig ist und Theorien schnell altbacken sind, nehmen praxisbezogene Übungen mit Experten aus der Wirtschaft einen extrem hohen Stellenwert ein. In regelmäßigen Workshops, wo Industrieunternehmen aktuelle Probleme vorstellen, zeigen die Studenten Lösungsvorschläge, präsentieren Trends und erarbeiten handfeste Marktanalysen. Unter den Abnehmern finden sich hochkarätige Namen wie Dell, IBM, Bertelsmann oder Shell. Auch die Analysten von Andersen Consulting haben die Frankfurter Studenten schon zum Workshop eingeladen. Dass es den Consultern bei der Veranstaltung nicht nur um die Vermittlung von Lerninhalten ging, konnten die Kommilitonen bereits an der Einladung erkennen. Dieser war nämlich gleich ein Bewerbungsbogen beigefügt. (Franz Xaver Fuchs/rhh) 14 LANline Spezial E-Commerce V/2000

9 MARKT DIE E-COMMERCE-RICHTLINIE DER EU Alles eine Sache des Rechtsrahmens Die E-Commerce-Richtlinie der EU (2000/31/EG vom 8. Juni 2000) setzt den europäischen Rechtsrahmen für den E-Commerce. Angesprochen werden darin unter anderem die Rechte der Verbraucher (Kunden), die verschiedenen Verantwortlichkeiten der Diensteanbieter (reine Durchleitung, Caching, Hosting) und der Abschluss von Verträgen auf elektronischem Weg. Für die Praxis sollte man die wichtigsten Regelungen kennen. Nach einer Untersuchung einer Frankfurter Unternehmensberatung empfinden von 1300 befragten E-Commerce-Unternehmen das Fehlen von allgemein gültigen Regeln als das größte Hindernis für das Wachstum im Online-Handel (SZ vom ). Der elektronische Geschäftsverkehr besteht aus den Diensten der Informationsgesellschaft. Diese wiederum setzen sich aus einer großen Vielfalt von Online-Diensten zusammen, zum Beispiel Warenverkauf, Dienstleistungen oder freie Bereitstellung von Informationsangeboten, die über Werbung finanziert werden. Diese Dienste entwickeln sich nicht in einem juristischen Vakuum, sondern unterliegen bereits verschiedensten Regelungen auf nationaler, gemeinschaftlicher und internationaler Ebene. Das Internet kennt keine Grenzen, wohl aber die nationalen Gesetzgeber. Ein E- Commerce-Unternehmer, der seine Leistungen in ganz Europa anbieten will und den Vorschriften des Landes seiner Niederlassung nachkommt, muss sich darüber hinaus jedenfalls theoretisch vergewissern, dass seine Tätigkeit mit den Vorschriften der 14 anderen Mitgliedstaaten vereinbar ist. Der vorhandene Rechtsrahmen ist durch erhebliche Rechtsunsicherheit geprägt. Sie besteht bereits hinsichtlich der nationalen Regelungen. Wo ist das Internet- Recht geregelt? Sind diese nationalen Regelungen gemessen an dem Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit oder anderer EG-Vorschriften zur Umsetzung dieses Grundsatzes überhaupt zulässig? Rechtsunsicherheit besteht auch hinsichtlich der Anforderungen, denen die Dienste der Informationsgesellschaft zu genügen haben inwieweit ist die eine oder die andere Gesetzgebung zuständig? Die in sich widersprüchliche Rechtsprechung zeigt bereits erhebliche Rechtsunsicherheiten auf, deren nachteilige Wirkung sich bei den grenzübergreifenden Aktivitäten drastisch verstärkt. Ein Beispiel aus der Praxis: In Frankreich gibt es ein Gesetz zum Schutz der französischen Sprache, wonach in französischen Texten der Gebrauch von bestimmten Fremdwörtern unzulässig ist. Wird daher auf einer Web-Seite, die man von Frankreich anklicken kann, ein Text in französischer Sprache verwendet, muss dieses Gesetz beachtet werden, ansonsten drohen dem Anbieter empfindliche Strafen. Die gegenwärtige Situation verursacht erhebliche Kosten für Unternehmer, die grenzüberschreitende Tätigkeiten entfalten wollen. Verschiedene Beispiele zeigen, wie oft beachtliche Summen zusammenkommen: Bei einer Untersuchung der EU- Kommission gab ein Unternehmen an, dass es drei bis vier Tage pro Monat externen juristischen Rat benötigt, ein anderes verzeichnet 50 Stunden pro Monat an internem und externem Rechtsrat (zusammen ungefähr Mark pro Jahr). Ein anderes Unternehmen benötigte 50 Tage an internem und externem Rechtsrat, um einen neuen Dienst zu beginnen; ein mittelständisches Unternehmen erklärte, dass es einen vollzeitbeschäftigten Juristen benötigt. Eines der Schlüsselunternehmen im elektronischen Handel erklärte, dass es sich auf acht eigene Juristen verlässt, die 45 Stunden pro Woche für diese Beratung verwenden sowie 18 externe Rechtsanwälte, die im Durchschnitt 175 Stunden pro Woche tätig sind. Für den britischen Markt allein, so die Schätzung dieses Unternehmens, kostet die Untersuchung des rechtlichen Rahmens für die Dienste der Informationsgesellschaft ECU. Die Übersicht in Bild 1 (Quelle: Kommissionsvorschlag vom ; 98/0325) stellt die wichtigsten Rechtsfragen dar. Es war also offensichtlich an der Zeit, einen europäische Rahmen zu schaffen, in den nun alle Mitgliedstaaten ihre nationalen Gesetze einpassen müssen. Dies muss innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten nach Inkrafttreten der Richtlinie, also bis zum , geschehen. Die Richtlinie soll den freien Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft zwischen den Mitgliedstaaten sicherstellen (Artikel 1 Absatz 1). Für die Reichweite der Richtlinie spielt deshalb der Begriff Dienste der Informationsgesellschaft eine maßgebliche Rolle. Eine weitere Eingrenzung erfolgt über die Definition des sogenannten koordinierten 16 LANline Spezial E-Commerce V/2000

10 MARKT Bereichs eine typische Juristenkonstruktion. Bei den Diensten der Informationsgesellschaft handelt es sich um Dienstleistungen, die ohne gleichzeitige physische Anwesenheit der Vertragsparteien auf elektronischem Wege auf individuelle Anforderung erbracht werden. Diese Tätigkeiten können insbesondere im Online-Verkauf von Waren bestehen. Dagegen wird die Auslieferung von Waren als solche oder die Erbringung von Offline-Diensten nicht erfasst. Es wird zudem geregelt, dass die Richtlinie auch auf Dienste Anwendung findet, die nicht von demjenigen vergütet werden, der sie empfängt. Damit sind beispielsweise Online-Informationsdienste, kommerzielle Kommunikation oder Dienste, die Instrumente zur Datensuche, zum Zugang zu Daten und zur Datenabfrage bereitstellen, von der Richtlinie erfasst. Auch zählen Dienste zum Anwendungsbereich der Richtlinie, die Informationen über ein Kommunikationsnetz übermitteln, Zugang zu einem Kommunikationsnetz anbieten oder Informationen speichern, die von einem Nutzer des Dienstes stammen. Die individuelle Nutzer-Nutzer- Ebene wie beispielsweise die individuelle -Kommunikation zwischen zwei Privatpersonen zu privaten Zwecken, fällt nicht unter die Richtlinie. Der Begriff Koordinierter Bereich ist aber etwas komplizierter. Dieser Ausdruck (Artikel 2 h) umschreibt, welche nationalen Regelungen in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen. Die Definition ist im Zusammenspiel mit Artikel 3 der Richtlinie zu sehen, wonach Bild 1. Die wichtigsten Rechtsfragen im Zusammenhang mit E-Commerce die Mitgliedstaaten dafür Sorge zu tragen haben, dass die inländischen Dienste den... innerstaatlichen Vorschriften entsprechen, die in den koordinierten Bereich fallen und den freien Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft aus einem anderen Mitgliedstaat nicht aus Gründen einschränken (dürfen), die in den koordinierten Bereich fallen. Dieses One- Stop-Shop -Prinzip, wonach die Anbieter nur den nationalen Vorschriften eines Mitgliedstaats unterliegen sollen, ist damit auf die Vorschriften begrenzt, die unter die Richtlinie fallen. Der koordinierte Bereich betrifft also Regelungen, die der Diensteanbieter bei Beginn seiner Tätigkeit je nach Art seiner Angebote (zum Beispiel Qualifikationen, Genehmigungen oder Anmeldung) im Inland zu beachten hat. Der koordinierte Bereich umfasst auch die Anforderungen, die der Dienstanbieter während seiner Tätigkeit beachten muss: Die Anforderungen an sein Verhalten sowie die Anforderungen an die Qualität und den Inhalt des Dienstes einschließlich der auf Werbung und Verträge anwendbaren Anforderungen sowie die Anforderungen betreffend die Verantwortlichkeit des Diensteanbieters. Für den Warenbereich findet die Richtlinie damit nur dann Anwendung, solange es um Online-bezogene Aktivitäten geht, insbesondere die Verkaufsanbahnung (Werbung, Sponsoring usw.) und den Online-Abschluss von Verträgen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welches nationale Recht anwendbar ist? Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten an: Das Herkunftslandprinzip (in Artikel 3, Absatz 1) besagt: Jeder Mitgliedstaat hat dafür Sorge zu tragen, dass die in seinem Hoheitsgebiet niedergelassenen Diensteanbieter den in diesem Mitgliedstaat geltenden innerstaatlichen Vorschriften entsprechen. Dies wird als Herkunftslandprinzip bezeichnet. Niedergelassen ist ein Anbieter, der mittels einer festen Einrichtung auf unbestimmte Zeit eine Wirtschaftstätigkeit tatsächlich ausübt. Unerheblich ist also beispielsweise der Standpunkt des Servers oder der LANline Spezial E-Commerce V/

11 MARKT Ort, an dem die Website zugänglich ist. Die Diensteanbieter müssen lediglich den Bestimmungen am Ort ihrer Niederlassung entsprechen und sind somit nicht einer zusätzlichen Kontrolle anhand von Rechtsnormen anderer Mitgliedstaaten ausgesetzt. Aus deutscher Sicht ist dies vor allem im Hinblick auf das sehr viel strengere deutsche Lauterkeitsrecht und Standesrecht etwas schwieriger. Es ist daher möglich und wahrscheinlich, dass sich die Provider nach dem In-Kraft-Treten der Richtlinie das EU- Land mit den geringsten Restriktionen als Geschäftssitz aussuchen und von dort aus ganz Europa mit ihren Leistungen bedienen. Daher wartet die gesamte Branche bereits mit Ungeduld auf die Neuordnung des Rabattgesetzes, das es in dieser Form nirgendwo in Europa gibt und den Anbietern immer wieder Rechtsprobleme bereitet. Der Grundsatz der Zulassungsfreiheit in Artikel 4 bestimmt, dass die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit eines Dienstes der Informationsgesellschaft grundsätzlich nicht zulassungspflichtig ist. Zulassungsverfahren, die nicht speziell und ausschließlich Dienste der Informationsgesellschaft betreffen, sind davon ausgenommen (zum Beispiel Paragraph 32 KWG für Finanzdienstleistungen). Die allgemeine Informationspflichten (in Artikel 5) besagen, dass der Diensteanbieter folgende Information leicht, unmittelbar und ständig verfügbar machen muss: seinen Namen, Anschrift, unter der er niedergelassen ist, Kontaktadresse, einschließlich -Adresse, wenn vorhanden Handelsregisternummer, falls eine Zulassung erforderlich ist, die Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde (reglementierte Berufe müssen gegebenenfalls den Berufsverband etc. angeben), unterliegen die Tätigkeiten des Diensteanbieters der Mehrwertsteuer, ist ebenfalls die Identifikationsnummer gemäß Artikel 22 Absatz 1 Richtlinie 77/ 388/EWG des Rats vom 17. Mai 1977 anzugeben, Preise müssen klar und unzweideutig ausgewiesen werden und insbesondere angeben, ob Steuern und Versandkosten in den Preisen enthalten sind. Die Informationspflichten bei kommerzieller Kommunikation (Werbung) werden nach Artikel 6 geregelt. Kommerzielle Kommunikation, auf Deutsch Werbung, sind alle Formen der Kommunikation, die der unmittelbaren oder mittelbaren Förderung des Absatzes von Waren und Dienstleistungen oder des Erscheinungsbilds eines Unternehmens, einer Organisation oder einer natürlichen Person dienen, die eine Tätigkeit in Handel, Gewerbe oder Handwerk oder einen reglementierten Beruf ausüben. Keine Form der Werbung sind dagegen bloße Angaben, die direkten Zugang zur Tätigkeit des Unternehmens beziehungsweise der Organisation oder Person ermöglichen (zum Beispiel ein Domain-Name oder eine Adresse der elektronischen Post) sowie Angaben in Bezug auf Waren und Dienstleistungen oder das Erscheinungsbild eines Unternehmens, einer Organisation oder Person, die unabhängig und insbesondere ohne finanzielle Gegenleistungen gemacht werden. Werbung muss klar als solche erkennbar sein. Sie muss die dahinterstehende natürliche oder juristische Person klar identifizieren. Preisnachlässe, Zugaben und Geschenke müssen als solche kenntlich gemacht werden, und die Bedingungen für ihre Inanspruchnahme müssen leicht zugänglich sein. Ebenso müssen Preisausschreiben und Gewinnspiele klar als solche erkennbar sein, und die Teilnahmebedingungen müssen leicht zugänglich sowie klar und unzweideutig angegeben werden. Im Artikel 7 kommt das Thema -Werbung zur Sprache. Dieser Artikel führt eine Kennzeichnungspflicht für -Werbung ein. Danach muss kommerzielle Kommunikation bei Eingang beim Nutzer klar und unzweideutig als solche erkennbar sein. Die Begründung zum Kommissionsvorschlag führt insoweit aus, dass entsprechende unerbetene Mitteilungen im Kopf der Mitteilung ( dem Umschlag ) als solche gekennzeichnet werden, damit sie der Adressat unmittelbar als kommerzielle Kommunikation identifizieren kann, ohne sie öffnen zu müssen. Demnach müssen s bereits in der Betreffzeile eine entsprechende Identifizierung enthalten. Ferner sollen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass 18 LANline Spezial E-Commerce V/2000

12 MARKT die Diensteanbieter regelmäßig so genannte Robinson-Listen konsultieren, in denen sich natürliche Personen eintragen können, die keine derartigen kommerziellen Kommunikationen zu erhalten wünschen. Da die Zulässigkeit nicht angeforderter kommerzieller Kommunikation gemäß Artikel 3 Absatz. 3 in Verbindung mit dem Anhang vom Anwendungsbereich des Herkunftslandprinzips ausgenommen ist, bleibt für in Deutschland abrufbare -Kommunikation nach wie vor die deutsche Rechtsprechung maßgeblich, wonach ein unaufgefordertes Zusenden von Werbe- s unzulässig ist. ELEKTRONISCHE VERTRÄ- GE Die Gültigkeit elektronischer Verträge wird ebenfalls von der Richtlinie festgelegt. Nach Artikel 9 haben die Mitgliedstaaten den Abschluss elektronischer Verträge zu ermöglichen. Einem elektronisch geschlossenen Vertrag muss grundsätzlich die gleiche Gültigkeit und Rechtskraft zukommen wie einem Vertrag, der auf konventionellem Wege abgeschlossen wurde. Insbesondere für den deutschen Gesetzgeber macht dies Gesetzesänderungen erforderlich. So muss für den Fall der gesetzlichen Schriftform nach Paragraph 126 BGB (zum Beispiel bei Immobilien-Kaufverträgen) geklärt werden, ob eine digitale Signatur die eigenhändige Unterschrift ersetzen kann. Dies zieht zudem die Informationspflichten über den Abschluss elektronischer Verträge nach Artikel 10 nach sich. Dieser Artikel besagt, dass ein Anbieter auf seiner Website die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsabschluss führen, verständlich und unzweideutig mitteilen muss, bevor der Nutzer eine Bestellung abgibt. Das heißt, er hat die Bedienung der Seite narrensicher zu machen. Ferner sind Angaben darüber erforderlich, ob der Vertragstext nach dem Vertragsabschluss vom Diensteanbieter gespeichert wird, ob er zugänglich sein wird, welche technischen Mittel zur Erkennung und Korrektur von Eingabefehlern vor Abgabe der Bestellung zur Verfügung stehen, sowie darüber, in welchen Sprachen der Vertragsabschluss möglich ist, welche Vertragsbestimmungen beziehungsweise allgemeine Geschäftsbedingungen gelten, und wie diese vom Nutzer gespeichert und/oder reproduziert werden können. Darüber hinaus haben die Mitgliedstaaten sicherzustellen, dass der Diensteanbieter alle einschlägigen Verhaltenskodizes angibt, denen er sich unterwirft. LANline Spezial E-Commerce V/

13 MARKT Die Abgabe einer Bestellung regelt Artikel 11. Er sieht vor, dass der Diensteanbieter den Eingang einer Bestellung des Nutzers unverzüglich auf elektronischem Wege zu bestätigen hat. Diese Bestätigung gilt als eingegangen, wenn die Parteien, für die sie bestimmt ist, sie abrufen kann. Artikel 11 Absatz 2 stellt klar, dass dem Nutzer die Möglichkeit der Korrektur von Eingabefehlern zu geben ist. Eine abweichende Vereinbarung mit Parteien, die nicht Verbraucher sind, ist zulässig. Im Übrigen gilt Artikel 11 nicht für Verträge, die ausschließlich durch den Austausch von zu Stande gekommen sind. HAFTUNG DER VERMITTLER Nach Artikel 15 der Richtlinie dürfen die Mitgliedstaaten den Seminare zum Thema E-Commerce Diensteanbietern keine allgemeine Überwachungspflicht aufbürden. Im Übrigen enthalten die Regelungen der Artikel 12 bis 14 eine Haftungsprivilegierung, das heißt eine Haftungsbegrenzung für den Anbieter. Erfüllt der Diensteanbieter die Voraussetzung für die Einschränkung seiner Verantwortung nicht, haftet er nach den geltenden innerstaatlichen Bestimmungen. Nach Artikel 12 ist ein Diensteanbieter, der lediglich von einem Nutzer eingegebene Informationen vermittelt oder den Zugang zu einem Kommunikationsnetz vermittelt, nicht für die übermittelten Informationen verantwortlich, unter den Voraussetzungen, dass er die Übermittlung nicht veranlasst, den Adressaten der über- Bereits mehr als 200 Schulungsveranstaltungen und Kongresse zum Thema E-Commerce finden Interessierte, die in diesem Bereich sich um ihre Fortbildung zu kümmern haben. Hier verschafft die Seminardatenbank des AWi Verlags die von Weiterbildungsbeauftragten und Schulungsinteressierten gewünschte Transparenz. Über eine einfach zu bedienende Suchfunktion die Eingabe des Suchworts E-Commerce reicht bekommt der Interessent alle relevanten Kurse aufgelistet und kann so die für ihn passende Fortbildung auswählen. Ein Link innerhalb der Kursbeschreibung führt den Suchenden dann direkt zur Website des jeweiligen Schulungsanbieters. Dort kann er sich über aktuelle Schulungsorte und -termine informieren und vielfach auch gleich online buchen. Für viele IT-Professionals sind aber auch die neuen Online-Trainingsangebote von Interesse. Sie können Bestandteil einer berufsbegleitenden Ausbildung sein, als Vorbereitung zu Zertifizierungen dienen oder im Rahmen von Self-Paced-Learning den regulären Classroom - Kurs ersetzen. Auch hier ist bereits eine Vielzahl von Schulungsangeboten verfügbar. Des Weiteren sind kostenlose Roadshows für viele Hersteller ein gerne genutzter Weg, den IT-Anwender mit neuen Produkten und Technologien vertraut zu machen. Solche Veranstaltungen werden, wie auch Last Minute Angebote, in der Restplatzbörse des Seminarführers integriert. Nachdem sich hierbei immer neue Themen und Termine ergeben, lohnt es sich, regelmäßig vorbeizusurfen. (Angela Bielmeier/rhh) Info AWi Verlag mittelnden Information nicht auswählt und die übermittelten Informationen nicht auswählt oder verändert. Der Artikel 12 stellt ferner klar, dass die automatische kurze Zwischenspeicherung der Datenpakete von der Vorschrift mitumfasst ist. Beim Caching also bei der Speicherung von Daten, um die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit von digitalen Netzwerken zu erhöhen gelten eigene Regelungen. Hierzu werden zeitweise im System eines Betreibers Daten gespeichert, um den Abruf durch spätere Nutzer zu beschleunigen. Ein solcher Diensteanbieter ist für die automatische, zeitlich begrenzte Zwischenspeicherung nicht verantwortlich, wenn er die Information nicht verändert, die Bedingungen für den Zugang zu der Information beachtet, die Regeln für die Aktualisierung der Information, welche in weiterhin anerkannten und verwendeten Industriestandards festgelegt sind, beachtet. Allerdings muss der Diensteanbieter nach Artikel 13 Absatz 1 die gespeicherte Information zügig entfernen beziehungsweise den Zugang zu ihr sperren, sobald er tatsächliche Kenntnis davon erhält, dass die Information am ursprünglichen Ausgangsort gesperrt oder die Entfernung oder Sperrung angeordnet wurde. Nach Artikel 14 ist ein bloßer Host-Provider, also jemand, der zum Beispiel lediglich den Server-Raum für die Netzseiten eines Unternehmens zur Verfügung stellt, für die gespeicherten Informationen dann nicht verantwortlich, wenn er keine tatsächliche Kenntnis von den rechtswidrigen Inhalten hat und die Information entfernt oder den Zugang zu ihr sperrt, sobald er Kenntnis von der Rechtswidrigkeit erlangt. FAZIT: Die neue E-Commerce-Richtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht wird sicherlich konkrete Auswirkungen auf die Arbeit eines jeden E-Commerce-Unternehmers haben. Ob die angestrebte Vereinheitlichung der Vorschriften in Europa tatsächlich innerhalb der vorgegeben Zeitspanne erreicht werden kann, bleibt abzuwarten. Jede Gesetzgebung hinkt der technischen Entwicklung naturgemäß immer um ein paar Jahre hinterher. Dies gilt umso mehr für das Medium Internet. Tatsache ist aber, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen, die uns früher oder später zu einem transglobalen Rechtssystem führen wird, das für alle Teilnehmer an der virtuellen Welt Geltung haben wird. (Andreas Jungk/rhh) Die Münchener Anwaltskanzlei Jungk & Jungk beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Schiedsgerichtsbarkeit und wirtschaftrechtlicher Beratung, unter anderem auch für den Bereich des Online-Rechts. Weitere Informationen: Kanzlei Jungk & Jungk Tel.: 089/ LANline Spezial E-Commerce V/2000

14 MARKT INTELLIGENTES TRAFFIC-MANAGEMENT Die Dominanz der Transaktion 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr so lautet die Öffnungszeit eines E-Commerce-Anbieters. In einem Gespräch mit Raj Sharma (CEO und President von Hydraweb) sowie Richard Cardone (Vice President Marketing bei Hydraweb) skizzierten die beiden Insider, warum das Traffic-Management eine dominierende Rolle bei E-Commerce-Infrastrukturen spielt. Dabei fällt der E-Commerce- Transaktion die entscheidende Rolle zu. Anwendungen im Bereich des E-Commerce bringen zwei wesentliche Anforderungen mit sich: Der gewünschte Content muss schnell und zuverlässig vom Anbieter zum Interessenten fließen. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr so lautet die Öffnungszeit und Ladenschlusszeiten sollen nicht vorkommen. Raj Sharma zitiert dabei einschlägige Untersuchungen wie die des Marktforschers Zona Research: Diese Untersuchungen dokumentiert, dass ein Verhalten der Anwender im Web typisch ist: Dauert ein Download einer Seite länger als sieben Sekunden, verlieren sieben Prozent der Surfer ihr Interesse. Bei einer Wartezeit von acht Sekunden steigt der Wert bereits auf 30 Prozent und nach zwölf Sekunden Daumendrehen brechen gar 70 Prozent aller Anwender den Transfer ab und kehren so schnell auch nicht mehr auf diese Website zurück. Ein weiterer Aspekt kommt hier ins Spiel, so Richard Cardone: Stellen Sie sich vor, ein Online-Käufer hat seinen Warenkorb bereits mit vielen Produkten gut gefüllt und will an der Kasse Bild 1. Raj Sharma, CEO und President von Hydraweb: Entscheidend beim E-Commerce ist die Zeitdauer für eine komplette Transaktion. auschecken, doch er bleibt an dieser Stelle unverhältnismäßig lang hängen. Seine natürliche Reaktion ist doch vorprogrammiert: Der Einkauf wird beendet, nichts wird bestellt und so schnell kommt der Kunde auch nicht mehr zurück! Neben dem entgangenen Geschäft bleibt für den E-Commerce-Anbieter dann auch noch das schlechte Image. Neben den vielen Verbesserungen im Bereich der Server und der Netzwerk-Backbones bleibt aber ein Problem bestehen: Bild 2. Richard Cardone, Vice President Marketing bei Hydraweb: Mit Hilfe der Hydra Cookies ist es ein Leichtes, eine Qualifizierung seiner E-Commerce-/E-Business-Kunden zu realisieren. Die Skalierbarkeit eines Servers kann nicht mit der Nachfragedynamik mithalten, wenn die ganze Welt über das Internet einem Schnäppchen nachjagt. Hier müssen andere Mechanismen Einzug halten die Idee des intelligenten Verkehrsmanagements im Internet drängt sich förmlich auf. Die großen Hersteller der Netzwerkbranche haben diese Entwicklung erkannt. Cisco und Nortel traten vor allem durch Akquisitionen auf den Plan: So hat Cisco für 5,7 Milliarden Dollar Arrowpoint geschluckt und Nortel gar 7,8 Milliarden Dollar für Alteon Web Systems locker gemacht. Raj Sharma sieht hierin ein eindeutiges Indiz: Allein diese gewaltigen Summen zeigen, dass die Strategen in den Zentralen dem Traffic- Management im Internet eine goldene Zukunft zugestehen. Als ein Pionier im Bereich der Lastverteilung und des Traffic-Managements hat das 1996 gegründete Unternehmen Hydraweb im Mai dieses Jahres die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Finanziell sind nun so Sharma an Hydraweb neben Venture-Capital-Firmen und den Mitarbeitern auch Lucent und Nortel beteiligt. Bereits 1996 debütierte Hydraweb mit einem Load-Balancing-Produkt und realisierte schnell: Die Entscheidung, auf welche Systeme die Last zu verteilen ist, wird am besten aufgrund von Informationen aus der Anwendungsebene gefällt. Als logische Folge arbeiten die Hydraweb-Systeme einerseits auf einer Standard-PC-Hardware-Plattform, doch kommt auf dem BSDI- Betriebssystem andererseits spezielle Agenten-Software zum Einsatz. Die Software-Module werden an die E-Commerce-Applikation angefügt und liefern aussagekräftige Informationen über den augenblicklichen Zustand der Anwendung und des darunter liegenden Servers beziehungsweise Clusters. Diese Werte kombiniert dann der Multiplexer Load Average eines Hydraweb- Systems und errechnet so, auf welches System im Verbund die nächste Anfrage geroutet werden soll. Kann eine Appli- 22 LANline Spezial E-Commerce V/2000

15 MARKT kation auf einem Server noch viele Anfrage verkraften, bekommt sie mehr Verkehr zugewiesen als ein Server, der sich bereits an seiner maximalen Belastungsgrenze befindet. Aus diesem Zusammenhang ergibt sich so Rich Cardone ein für die Unternehmen interessanter Aspekt: Ein E-Commerce-Anbieter muss seine älteren Systeme nicht ausrangieren. Solange sie noch korrekt arbeiten und nur die Skalierungsanforderungen nicht mehr bewältigen, werden sie in einem von Hydraweb verwalteten Verbund immer noch gute Arbeit verrichten. Für viele E- Commerce-Transaktionen ist eine hohe Sicherheit notwendig, wie sie von SSL (Secure Sockets Layer) geboten wird. Dabei ist die Persistenz für die SSL-Session-ID gefordert. Auch diese Anforderungen werden bei Hydraweb zusammen mit der Überwachung der Performance der SSL-Server auf Agent-Ebene dem Hydra Commerce Agent abgewickelt. Um einen Kupnden im E- Commerce qualifizieren zu können, verwendet man bei Hydraweb die Hydra Cookies. Dabei lässt man genügend Information auf dem System eines Kunden zurück, um ihn in eine bestimmte Kategorie Schlagwort Quality of Service einzuordnen. Beispielsweise ist es machbar, einen Gold Customer auf einen schnelleren Server zu routen, damit er auch bevorzugter behandelt wird. Raj Sharma ist überzeugt, dass man für die Aufgabenstellung im Bereich des E- Commerce andere Messgrößen verwenden muss: Bei E-Commerce zählt nur die Zeitdauer, die eine Transaktion benötigt, um erfolgreich beendet zu werden. Andere Größen wie etwa die Übertragungsgeschwindigkeit von IP-Paketen verlieren ihre Bedeutung. Denn was hilft es einem Online-Käufer, wenn zwar der Load-Balancer oftmals nichts anderes als ein Switch, der darauf optimiert ist, Pakete schnell weiterzureichen sehr schnell die Anfrage an einen Server weiterreicht, der zwar auf IP-Ebene vorhanden ist, bei dem aber die E-Commerce-Applikation zur Zeit hängt. Die Zielsetzung bei Hydraweb lautet: Die Transaktion muss End-to-End beschleunigt werden. Hier setzt ein neues Konzept an: das Global-Traffic-Management (Hydra GPS). Dabei beginnt der eigentliche Routing-Vorgang bereits an den Enden des Netzwerks und nicht erst im Server-Zentrum. Dazu wird das GPS bereits im Bild 3. Bereits seit 1996 ist Hydraweb im Bereich Lastverteilung und Traffic- Management aktiv Netzwerk eines Service-Providers installiert. Von hier aus steht es über einen eigenen Kanal in ständigem Kontakt mit der Website, auf der beispielsweise das E- Commerce-Angebot gehostet wird. Das GPS verfügt dabei über einen eigenen Informationskanal zu allen Anwendungen und Servern und bestimmt so den augenblicklichen Zustand von Netzwerk, Server und Anwendungs-Software. Aufgrund dieser Informationen ist ein Unternehmen generell in der Lage, die Routing-Entscheidung auf Basis von noch mehr Informationen etwa der Belastung auf dem Netzwerk vorzunehmen. Damit lässt sich die komplette Transaktion beschleunigen. Aus der Sicht einer Client- Anfrage wird die Funktionsweise des Hydra GPS noch deutlicher: Ein Request kommt in traditioneller Art und Weise sprich von einem Browser aus in das Netzwerk. Bereits an dieser Stelle beim entsprechenden Service-Provider wird die Anfrage an das nächste GPS- System weitergereicht. Das wählt dann den besten Ziel- Server für diesen Request aus basierend auf Informationen über die schnellste Route durch das Netzwerk, das beste Antwortverhalten einer Applikation sowie den Zustand einer kompletten Site. Dadurch ergibt sich eine Art von Erster Klasse Netzwerk, das logisch über das übrige Netzwerk gelegt wird. Mit diesem neuen Ansatz will Raj Sharma die Stellung von Hydraweb stärken. Wir konzentrieren uns auf die Bereiche, in denen wir die Spezialisten sind. Ausflüge in andere Bereiche etwa das Caching von Content sehen wir eher als eine Aufgabe, die wir mit Partnern abwickeln, die in dieser Arena zu den Matadoren zählen. Beispielsweise haben wir eine Kooperation mit Cacheflow angekündigt. Wir machen bei der Adaptive Content Exchange (ACE) Initiative mit. Dabei werden die einzelnen Elemente definiert, die in der nächsten Generation einer Content Intelligent Internet Infrastruktur notwendig sind. (Rainer Huttenloher) Info: Hydraweb Tel.: 06251/ LANline Spezial E-Commerce V/2000

16 INFRASTRUKTUR CONTENT DELIVERY NETWORKS Auf dass die Daten stetig fließen Von der Bereitstellung von Web-Inhalten beim Content-Provider bis zur Darstellung dieser Inhalte beim Endbenutzer haben die Daten oftmals einen weiten und ungewissen Weg durch das Internet vor sich. Mit Hilfe von Plattformen wie Edge Advantage, kombiniert mit Diensten wie Free Flow und Free Flow Streaming, lässt sich die Übertragung der Daten durch das immer komplexer werdende und aus vielen Einzelnetzwerken bestehende Internet besser steuern. Die Entstehung des Internets aus einigen wenigen Einzelnetzwerken stellte aus heutiger Sicht an die Verbindung dieser Einzelnetzwerke untereinander geradezu triviale Anforderungen. Von dieser Geburtsstunde des Internets bis heute hat das Internet ein rasantes Wachstum erlebt und besteht heute aus mehr als 7000 Einzelnetzwerken, den so genannten Autonomous Systems (AS). Bei der mittlerweile erreichten Größe des Internets stellen die Verbindungen der Netzwerke untereinander, das Peering der Internet-Service- Bild 1. Routing eines Datenpakets durch das Internet Provider (ISP), eine überaus kritische Komponente in Bezug auf die Geschwindigkeit und Qualität der Datenübertragung dar. Zwei ISPs verbinden ihre Netzwerke dabei entweder an einem zentralen zum Zwecke des Peering betriebenen Network Access Point (NAP) wie etwa dem DE-CIX oder mittels dedizierter Leitungskapazität an einem beliebigen geeigneten Ort, zum Beispiel einem von einem der Carrier betriebenen Datacenter ( Private Peering ). Für die Lenkung des Datenverkehrs durch das Internet, also das Routing, werden an den Endpunkten solcher Netzwerk-Netzwerk-Verbindungen spezielle Router eingesetzt, die hierfür ein External Gateway Protocol (EGP), häufig das Border Gateway Protocol (BGP) verwenden. Auch innerhalb eines Netzwerks muss ein Datenpaket natürlich gelenkt werden, um am Ende seinen Bestimmungsort zu erreichen. Hierzu werden Interior Gateway Protocol -(IGP) Router, wie zum Beispiel RIP, RIPv2, OSPF oder IS-IS verwendet. Beide Typen von Routern (EGP und IGP) stellen aus Sicht der Datenübertragung einen Router-HOP dar. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Datenpaket auf dem Weg von seinem Absender zum Empfänger im Mittel mehr als 17 solcher Router-HOPs durchläuft. Man kann sich leicht vorstellen, dass sowohl die Router als auch die zwischen den Routern liegenden Netzwerkabschnitte bei der Übertragung der Daten einen potenziellen Flaschenhals darstellen. Die bei der Datenübertragung erreichte Datenrate wird auf dieser Strecke durch das schwächste Glied begrenzt und liegt nicht selten in der Größenordnung von nur 50 kbit/s oder sogar darunter, weil einzelne Teilabschnitte oder Router an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit betrieben werden. Nicht zuletzt hierin liegt die sehr dynamische Abhängigkeit des Antwortverhaltens des Internets von Tageszeit, Standort und anderen Kriterien begründet. Komplettausfälle von Teilstrecken oder Komponenten führen unter Umständen dazu, dass eine Website für jene Benutzer unerreichbar wird, deren Datenübertragung auf das ausgefallene Teilstück angewiesen ist. Verlorengegangene Datenpakete werden bei TCP/IP-basierten Protokollen wie zum Beispiel HTTP gegebenenfalls transparent für den Endbenutzer erneut angefordert. Das Ergebnis ist ein langsamer Seitenaufbau beim Endbenutzer und ein nochmals erhöhter Datenverkehr im Internet. Bei UDP-basierten Protokollen wie sie häufig für die Übertragung von Streaming Media eingesetzt werden, sind die Folgen noch schwerwiegender. Zum einen ist die Übertragung von Streaming-Media-Inhalten sehr bandbreitenintensiv und wird 26 LANline Spezial E-Commerce V/2000

17 INFRASTRUKTUR 2c4d8e/www.akamai.com/graphics/core_ main_hd.jpg Bild 2. Beispiel einer ARL schon allein durch das oben beschriebene schwächste Glied in der Übertragungsstrecke teilweise unmöglich gemacht. Da die UDP-basierte Datenübertragung verbindungslos erfolgt, ist ein verlorenes Paket mangels Rückmeldung ein für alle mal verloren. Die Auswirkung für den Endbenutzer ist ein qualitativ schlechter Videooder Audio-Stream mit Aussetzern in der Audiowiedergabe und ruckelnder Bildwiedergabe. Ein weiterer Schwachpunkt der zentralen Bereitstellung von Web-Inhalten ist das Hot Spot -Problem. Da die Website oder der Media-Server nur über eine begrenzte Anzahl von Anbindungen an das Internet und damit auch über eine begrenzte Bandbreite verfügt (zum Beispiel Hosting innerhalb eines Datacenters eines ISPs, damit begrenzte Anzahl von Peerings), führen Massenanstürme auf das Angebot nicht selten zu Ausfällen kompletter Datacenter oder sogar zur Überlastung eines gesamten Netzwerks, bevor die eigentliche Kapazitätsgrenze der Server- Infrastruktur überhaupt erreicht wird. Die Grundidee eines Content Delivery Network (CDN) ist die verteilte Bereitstellung der Web-Inhalte möglichst nahe beim Endbenutzer, um die Anzahl möglicher Engpässe bei der Datenübertragung zu minimieren. Der Betreiber eines Content Delivery Networks muss hierzu eine große Anzahl von Servern in möglichst vielen Netzwerken betreiben, die die vom Endbenutzer angeforderten Web-Inhalte unter Umgehung etwaiger Engpässe effizient und mit ausreichender Performance an die Benutzer dieser Netzwerke und eventuell den damit verbundenen Netzwerke ausliefern können. Die so in vielen verschiedenen Netzwerken platzierten Server werden auch als Edge-Server bezeichnet, da sie die Inhalte vom Rande des Internets ausliefern. Die Effizienz, mit der die Auslieferung an den Endbenutzer erfolgt, ist dabei in hohem Maße davon abhängig, wie gut das Mapping, also die Zuordnung eines Endbenutzers, zum für ihn optimalen Edge- Server arbeitet. Eine optimale Zuordnung muss dabei selbstverständlich nicht zwangsläufig aus geografischer Sicht optimal sein vielmehr ist die Netzwerktopologie entscheidend. Um eine effiziente Entscheidung zur Zuordnung eines gegebenen Endbenutzers zum für ihn optimalen Server treffen zu können, ist neben der Kenntnis über den (netzwerktechnischen) Standort des Benutzers und die existierende Infrastruktur eine kontinuierliche Überwachung des gesamten Internets notwendig. Hierbei werden Messgrößen wie Datendurchsatz, Latenz und Paketverlust als Eingangsgrößen für die die Entscheidung treffenden Algorithmen verwendet. Die von Akamai angebotenen Dienste zum Content Delivery setzen dabei auf der Edge-Advantage-Plattform auf, die die Kernfunktionen des Content Delivery bündelt. Hierzu gehören Basisfunktionen wie zum Beispiel das Mapping, also die Zuordnung des Endbenutzers zum für ihn optimalen Server, das Monitoring, also die kontinuierliche Überwachung des Internets und die Distributed Data Collection, also die zentrale Sammlung und Bereitstellung von Log-Daten. Auf Basis dieser Plattform werden u.a. die folgenden Dienste angeboten: Free Flow: ein Dienst zur schnellen und zuverlässigen Lieferung von klassischen Web-Inhalten wie zum Beispiel Grafiken, Audio- und Videodateien und Downloads (zum Beispiel Software), Free Flow Streaming: ein Dienst zur schnellen, zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Lieferung von Streaming Media wie zum Beispiel Audio- und Video-Live-Übertragungen und On-Demand-Inhalten, First Point: eine Globale Verkehrsmanagementlösung zur Echtzeitzuordnung eines Benutzers zum für ihn optimalen Mirror für die Betreiber von gespiegelten Websites, Edge Scape: ein API, das dem Betreiber einer Website Informationen zur Her- LANline Spezial E-Commerce V/

18 INFRASTRUKTUR Bild 3. Das Prinzip des Free Flow Streaming Steady Stream kunft seines Besuchers bereitstellt, so zum Beispiel Land, Netzwerk und gegebenenfalls Netzwerktyp. Der Free-Flow-Dienst liefert klassische Web-Inhalte aus wie zum Beispiel JPGoder GIF-Grafiken. Dabei werden die im HTML-Code des Anbieters enthaltenen URLs durch so genannte ARLs (Akamai Resource Locator) ersetzt. Ein Seitenabruf von in Form eines http- GET-Requests führt beispielsweise dazu, dass zunächst die entsprechende Default- Seite vom Browser des Endbenutzers abgerufen wird. Der Browser des Endbenutzers beginnt mit der Analyse, also dem Parsing des HTML-Codes und fordert dann die in der Seite referenzierten Objekte an. Hierzu laufen im Regelfall bis zu vier parallele GET-Requests für diese Objekte. Die dynamische DNS-Auflösung des in der ARL enthaltenen Hosts liefert dabei vor dem Absetzen des ersten GET-Requests für die eingebetteten Objekte die IP- Adresse des für den Endbenutzer zu diesem Zeitpunkt optimalen Free-Flow-Servers zurück. Der Free-Flow-Server wird den GET-Request direkt aus seinem lokalen Cache befriedigen, sofern das Objekt von diesem Free-Flow-Server bereits einmal angefordert wurde. Wurde das Objekt von diesem Free-Flow-Server noch nicht abgerufen, so besteht noch die Möglichkeit, dass es sich auf einem anderen Free- Flow-Server in der Region befindet, von dem es sich der anfragende Free-Flow-Server dann abholt. Befindet sich das Objekt noch auf keinem der Free-Flow-Server dieser Region, wird der FreeFlow-Server seinerseits einen http-get-request für das Objekt absetzen, um es vom Original-Server des Inhaltsanbieters abzuholen. Zu diesem Zweck enthält die ARL am Ende die URL des Originalobjekts (Bild 2, d.jpg). Der mittlere, Teil der ARL schließlich dient der Identifizierung des Kunden zu Abrechnungs- und Berichtszwecken sowie der Sicherstellung der Aktualität des Objekts. Zur Sicherstellung der Aktualität des Objekts gibt es eine Reihe von Optionen, die am häufigsten gebrauchten sind, ein Fingerprint (MD5-Hash) oder eine Time To Live (TTL). Für die Umwandlung der im HTML-Code oder in Application Server Templates enthaltenen URLs in ARLs kann ein Akamaizer-Toolset verwendet werden, ein in verschiedenen Dialekten verfügbares Script, das sich in existierende Systeme integrieren lässt. Eine On-the-fly-Akamaisierung der HTML-Seiten beim Verlassen des Web- Servers ist zum Beispiel durch den Einsatz eines ISAPI-Filters oder durch eingebaute Akamaizer in Load Balancern oder Server-Side-Caches verschiedener Technologiepartner möglich. Akamai ist zu diesem Zwecke Entwicklungspartnerschaften mit verschiedenen Herstellern 28 LANline Spezial E-Commerce V/2000

19 INFRASTRUKTUR der Branche eingegangen, so zum Beispiel mit Alteon Websystems, Radware, F5 Networks und Cache Flow. Daneben existieren Integrationen mit gängigen Web-Content-Managementsystemen und Applikations-Servern. Die Technologie eignet sich auch für den Einsatz mit dynamisch generierten Seiten und verspricht eine Verbesserung der Download-Zeit um den Faktor 1,5 bis 10. Durch die Architektur des Systems ohne Single Point Of Failure garantiert Akamai eine Verfügbarkeit von 100 Prozent in seinem Service-Level-Agreement. In der grundsätzlichen Funktionsweise unterscheidet sich Free-Flow-Streaming kaum von Free-Flow. Die Free-Flow- Streaming-ARLs enthalten den jeweiligen Protokoll-Prefix (zum Beispiel rtsp:// oder mms://) und modifizierte Host-Namen, so dass nach erfolgter DNS-Auflösung die IP- Adresse des optimalen Media-Servers bereitsteht. Akamai unterstützt die drei gängigen Formate, Real, Windows Media Technologies und Apple Quicktime sowohl für Live-Streaming als auch für On- Demand-Inhalte. Dem Kunden entstehen für Real keine Lizenzkosten, da Akamai die Lizenzierung mit Real übernommen hat. Die Steady-Stream-Technologie führt zu qualitativ hochwertigen Übertragungen. Für das Live-Streaming sendet ein Akamai-Kunde seinen codierten Stream vom Encoder zu einem so genannten Akamai- Entry-Point. Akamai überträgt dann mehrere redundante Kopien dieses Streams über verschiedene Routen zum jeweiligen Free-Flow-Streaming-Edge-Server nahe beim Endbenutzer (Bild 3). Der Free-Flow-Streaming-Edge-Server kann aus diesen Kopien selbst dann einen nahezu 100 Prozent verlustfreien Stream wiederherstellen, wenn auf einzelnen Übertragungsstrecken Paketverluste aufgetreten sein sollten. Dieser verlustfreie Stream ist dann nur noch über die relativ kurze Distanz vom Free-Flow-Streaming Edge-Server zum Endbenutzer zu übertragen. Auch für die Übertragung von On-Demand-Inhalten muss der Anbieter solcher Inhalte keine eigenen Media-Server betreiben, sondern kann seine On-Demand-Inhalte auf einem einfachen, HTTP 1.1 unterstützenden Web-Server ablegen. Für die Übertragung vom Inhaltsanbieter zum Free-Flow-Streaming-Edge-Server verwendet Akamai dann das HTTP-Protokoll, um dann nahe dem Endbenutzer einen verlustfreien Stream über die gängigen Streaming-Protokolle (zum Beispiel RTSP) liefern zu können. Alternativ zu einem eigenen Web-Server kann der Inhaltsanbieter auf Free- Flow-Streaming-Storage zurückgreifen, eine hochverfügbare und gespiegelte Storage-Lösung, deren Mirrors über das hauseigene First-Point-Global-Traffic-Management adressiert werden. Free-Flow- Streaming nimmt dem Inhaltsanbieter die Last des Betriebs einer eigenen Media-Server-Infrastruktur ab und entbindet ihn von den durch REAL entstehenden Lizenzkosten. Durch die verteilte Architektur mit mehreren tausend Edge-Servern bietet Akamai eine skalierbare Streaming-Lösung, die auch die Abwicklung größter Streaming-Events mit mehreren zigtausend simultaner Zuschauer beziehnungsweise Zuhörer ermöglicht. Basierend auf Edge Advantage und des Free-Flow-Streaming steht mit Netpodium eine Applikation zur Durchführung von interaktiven Web-Übertragungen zur Verfügung. Der Endbenutzer benötigt zur Teilnahme lediglich einen Java-fähigen Browser mit dem entsprechenden Mediaplayer- Plug-in. Während der Übertragung sieht oder hört er in nur einem Browser-Fenster den Video- oder Audio-Stream, eine synchronisierte Präsentation oder eine geführte Web-Tour und hat mit dem Message- Center die Möglichkeit, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Das Produkt unterstützt ferner interaktives Polling, das heißt, die Möglichkeit zur Durchführung von Umfragen während der Übertragung. Das gesamte System wird über ein Web-basiertes Interface administriert. Der Anbieter der Web-Übertragung kann hier alle Parameter der Übertragung festlegen, das Publikum einladen, und nach Abschluss der Übertragung umfangreiche Berichte abrufen. Mit First Point bietet Akamai eine Verkehrsmanagementlösung für die Betreiber geografisch verteilter Websites an. Der Dienst stützt sich dabei auf die über das LANline Spezial E-Commerce V/

20 INFRASTRUKTUR Bild 4. Der Traffic-Analyzer von Akamai im Einsatz Monitoring der Edge-Advantage-Plattform gesammelten Daten, ergänzt um Messdaten aus Sicht der geografisch verteilten Web-Server. Network Agents und Web-Server Agents überwachen sowohl das Internet als auch die einzelnen Mirrors. First Point bedient sich einer aufwändigen Trendanalyse der aufgezeichneten Daten, wie Datendurchsatz, Latenz und Paketverlust, um den Benutzer zu jedem Zeitpunkt proaktiv zum für ihn optimalen Mirror zu lenken. Im Gegensatz zu statischen Zuordnungen der Benutzer zu einem Mirror in geografischer Nähe basierend auf der IP-Adresse des Benutzers, bezieht First Point somit eine Reihe zusätzlicher Kriterien in die Entscheidung mit ein und erlaubt durch seine kontinuierlich aktualisierten Maps zu jedem Zeitpunkt eine möglichst hohe Performance beim Zugriff auf die Website. Neben einer Verbesserung der Ladezeiten wird so auch eine deutliche Erhöhung der Verfügbarkeit erreicht. Die Anzahl der erfolglosen Verbindungsaufbauversuche frustrierter Endbenutzer wird deutlich reduziert. Bei First Point handelt es sich um einen Managed Service, das bedeutet, dass der Betreiber der geografisch verteilten Website keine zusätzliche Hard- oder Software selbst betreiben muss. Die Aktivierung des Dienstes ist denkbar einfach. Für die Messungen aus Sicht der Mirrors ist gegebenenfalls die Installation von zusätzlichen Network Agents notwendig, deren Bereitstellung und Überwachung und Wartung Akamai durch sein 24x7- Network-Operation-Center übernimmt. Nach erfolgter Freischaltung legt der Betreiber der verteilten Website auf seinem autoritativen DNS-Server einen CNAME record an, also einen Alias zum First- Point-Dienst. Von diesem Zeitpunkt an erfolgt die Auswahl des optimalen Mirrors durch First Point. Der Dienst lässt sich mit Free Flow oder Free-Flow-Streaming kombinieren, um dem Endbenutzer die bestmögliche Erfahrung beim Zugriff auf die Website zu bieten. Für die bisher vorgestellten Dienste Free Flow, Free-Flow-Streaming und First Point stellt Akamai Berichtswerkzeuge zur Verfügung. Traffic Analyzer ist eine Javabasierte Applikation, die dem Betreiber der Website in Echtzeit Informationen zum Verkehrsaufkommen anzeigt. Der Benutzer hat dabei die Wahl zwischen Übersichtsanzeigen, einer tabellarischen Ansicht der Herkunftsländer seiner Benutzer mit der Anzeige von Bits/s oder Hits/s oder gar einer Weltkarte, die das Verkehrsaufkommen in den verschiedenen Ländern farblich kodiert darstellt und die Vergrößerung der Darstellung ermöglicht (Bild 4). Die Aktualisierung der Darstellung erfolgt im Abstand von einigen Sekunden und ermöglicht damit beispielsweise die Echtzeitverfolgung der Wirksamkeit von Website-Promotions. Mit dem Traffic-Reporter schließlich steht ein Web-basiertes Werkzeug zur Generierung von Berichten über das historische Verkehrsaufkommen bereit. Der Benutzer hat die Möglichkeit, Berichte online zu erzeugen oder sich per zusenden zu lassen. Regelmäßig zu erstellende Berichte können so zum Beispiel nach einmaliger Eingabe der Berichtsparameter wöchentlich automatisch vom System generiert und dem Benutzer per zugestellt werden. Für die Lokalisierung oder gar Personalisierung von Web-Inhalten ist eine möglichst genaue Kenntnis der Herkunft des Benutzers unabdingbar. Mit Edge Scape steht ein Dienst bereit, der dem Betreiber der Website in Echtzeit Informationen über die geografische Herkunft des Benutzers sowie das Netzwerk bereitstellt. Der Dienst stellt dem Betreiber der Website ein API in verschiedenen Dialekten zur Verfügung, das den ISO-Standard Landescode (zwei Zeichen) sowie den Namen des Netzwerks (zum Beispiel UUNET, AT&T) und in vielen Fällen sogar den Typ des Netzwerks (zum Beispiel Modem, DSL oder Cable) zurückliefert. Der Aufruf des API erfolgt dabei direkt vom Web-Server beziehungsweise Applikations-Server. Das API kommuniziert mit der Edge-Scape-Engine (einem im Regelfall auf einer oder mehreren separaten Maschine(n) laufenden Prozess mit einer lokalen Datenbank) und bürdet daher dem Web-Server keine wesentliche zusätzliche Last auf. Die Edge Scape Engine ihrerseits kommuniziert mit der verteilten Edge-Advantage-Plattform für die erstmalige Population der lokalen Datenbank sowie deren Aktualisierung in regelmäßigen Abständen. Neben Personalisierung und Lokalisierung von Web-Inhalten lässt sich Edge Scape auch für die kontrollierte Lieferung von Webinhalten einsetzen, etwa, wenn die Lieferung bestimmter Inhalte in bestimmte geographische Regionen aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt ist. (Klaus Becker/rhh) 30 LANline Spezial E-Commerce V/2000

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