Seminarvortrag - Beiträge zum Software Engineering SoSe 11. Prototyping. Björn Kahlert Institut für Informatik Freie Universität Berlin

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1 Seminarvortrag - Beiträge zum Software Engineering SoSe 11 Prototyping Björn Kahlert Institut für Informatik Freie Universität Berlin

2 Gliederung 1. Definition & Motivation 2. Klassifikation von Prototyping 3. Formen von Prototypen 4. Anwendungen - Wo wird Prototyping verwendet? 5. Werkzeuge - Wie erstellt man Prototypen? 6. Empirische Untersuchungen 7. Fazit Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 2

3 Definition Methode in der Softwareentwicklung Design-Hypothese Was gebasteltes, Dummies Lauffähiges Programm mit Funktionen Parallelen zur Agilen Softwareentwicklung Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 3

4 Motivation I Es ist schwierig, beim Entwurf alles zugleich richtig zu bedenken (Prechelt, 2006) Enge Einbindung des Kunden / Nutzers Anforderungen Spezifizieren Klarifizieren Verifizieren Ein Programm zu verstehen ist schwierig (Prechelt, 2006) Herumprobieren Testen Nachdenken Machbarkeit / Umsetzung / Kostenschätzung Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 4

5 Motivation II 5

6 Klassifikation 6

7 Klassen Geometrie (Nielsen, 1993) Genauigkeit (Benyon et al., 2005) Vorgehen Baumer et al. (1996) Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 7

8 Klassen Geometrie (Nielsen, 1993) Genauigkeit (Benyon et al., 2005) Vorgehen Baumer et al. (1996) Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 8

9 Geometrie Horizontal Vertikal Vollständig (Full) Szenario F 1 F 2 F 3 F 4 Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 9

10 Klassen Geometrie (Nielsen, 1993) Genauigkeit (Benyon et al., 2005) Vorgehen Baumer et al. (1996) Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 10

11 Geringe Genauigkeit low fidelity lo-fi Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 11

12 Hohe Genauigkeit high fidelity hi-fi Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 12

13 Klassen Geometrie (Nielsen, 1993) Genauigkeit (Benyon et al., 2005) Vorgehen Baumer et al. (1996) Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 13

14 Vorgehen I Die 3 E s Explorativ Anforderungen Vielfalt Experimentell Machbarkeit Aufwand Evolutionär Iteratives Vorgehen Agilität Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 14

15 Vorgehen II Extreme Prototyping Rapid Prototyping throw-away Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 15

16 Formen 16

17 Formen I Pappmodelle Site / Navigation Maps Mood Boards Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 17

18 Formen II - Storyboards 18

19 Formen III - Paper-Prototypes 19

20 20

21 21

22 Formen IV - Paper-Prototypes Frühe Evaluation des UI 1 Teilnehmer 1 Durchführer 1 Computer 22

23 Formen V - Mock-Ups / Klick-Dummies 23

24 Anwendungen 24

25 Anwendungen I Extreme Programming Spiralmodell Risikoanalyse Evolutionäres Prototyping Scrum Produktauslieferung nach jedem Spring Evolutionäres Prototyping Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 25

26 Anwendungen II Discount Usability Engineering Anforderungen User-Tests Contextual Design Dynamic systems development method Evolutionary systems development Evolutionary rapid development Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 26

27 Werkzeuge 27

28 Werkzeuge Bastelbedarf Microsoft PowerPoint Corel Draw Adobe Fireworks, Dreamweaver, Flash, Catalyst Eclipse Microsoft Visual Studio... Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 28

29 29

30 30

31 Demo #1 Demo #2 Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 31

32 Empirie 32

33 Empirische Untersuchungen I Naumann and Jenkins (1982) analytisch Betrieb und Wartung Kosten späteren Nutzens Betrieb und Wartung Softwareentwicklung Softwareentwicklung Kosten für Einführung Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 33

34 Empirische Untersuchungen II Gordon and Bieman (1995) 33 von 39 Studien erfolgreich 34

35 Empirische Untersuchungen III 35

36 Fazit 36

37 Fazit I 0:30min - mehrere Wochen User Interface Agil im Sinne des Agilen Manifests (Highsmith and Fowler, 2001) Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 37

38 Fazit II Vorteile Frühe Design- / System-Evaluation Kundenkontakt Relevante Anforderungen Entwickler Anwender Kreativität Kosten- und Zeitersparnis Machbarkeitsstudie Nachteile Kein fixer Fertigstellungstermin Keine klassischen Meilensteine Neue Formen der Vertragsgestaltung Kosten Viel mehr Änderungen Verzerrte Aufwandsschätzung Produktive Throw-Away-Prototypen Unnötig aufwendige Prototypen Björn Kahlert, Verbesserung des Einladungsprozesses in Saros, Freie Universität Berlin 38

39 Wichtigste Quellen Justus D. Naumann and A Milton Jenkins. Prototyping: The New Paradigm for Systems Development. MIS Quarterly, 6(3):pp , V. Scott Gordon and James M. Bieman. Rapid Prototyping: Lessons Learned. IEEE Softw., 12:85 95, jan Dirk Baumer, Walter R. Bischofberger, Horst Lichter, and Heinz Zullighoven. User interface prototyping-concepts, tools, and experience. In Proceedings of the 18th international conference on Software engineering, pages , Washington, DC, USA, IEEE Computer Society. David Benyon, Phil Turner, and Susan Turner. Designing interactive systems: people, activities, contexts, technologies. Addison-Wesley, Harlow, England; New York, David Benyon, Phil Turner, and Susan Turner. Jakob Nielsen. Paper Prototyping: Getting User Data Before You Code, apr P. J. Mayhew and P. A. Dearnley. An alternative prototyping classification. Comput. J., 30: , dec Fragen? Björn Kahlert, Prototyping, Freie Universität Berlin 39

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