extra Im großen Haifischbecken Storage Kaum waren die neuen Schwerpunkt: Archivierung Hardware und mehr Veranstaltungen Storage

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1 sponsored by: Ein Verlagsbeihefter der Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG Storage extra Schwerpunkt: Archivierung Hardware und mehr Grundsätzliches zur Archivierung Im großen Haifischbecken Die Basis: Platten, Scheiben, Bänder Ruheplatz Haben Archive eine Zukunft? Wider die Vergänglichkeit Vorschau Netzwerke Schwerpunkt: Providerangebote von Managed Software bis Virtual Server Veranstaltungen Juli, Portland, Oregon 8th Open Source Convention (OSCON) conferences.oreillynet.com/os August, San Diego, CA Siggraph September, San Francisco, CA VMWorld Oktober, Frankfurt Storage Networking World Europe Seite I Seite IV Seite XIV Seite XV Quelle: Gartner (April 2005) Storage Im großen Haifischbecken Grundsätzliches zur Archivierung Auch mangelnde Aufklärung ist eine Methode, um Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. Beim Thema Archivierung beschränkt sich die Unkenntnis nicht nur auf die Frage, wer was warum aufbewahren muss. Kaum waren die neuen Gesetze zur Bereithaltung von Geschäftsdaten in Kraft, haben die Hersteller von Speichergeräten und -software die dunklen und die hellen Seiten der Archivierung entdeckt. In schillernden Farben malen sie die Gefahren an die Wand, die jedem IT-Leiter oder Geschäftsführer drohen, der sich nicht ausreichend um das gesetzeskonforme und langfristige Speichern relevanter Geschäftsdaten kümmert. Unterstützt werden sie inzwischen von ganzen Heerscharen von Rechtsanwälten und Beratern, die mit scheinbarer Detailkenntnis und vielen einschlägigen Paragrafen des Steuer- und Zivilrechts auffahren und vor allem an ihren eigenen Umsatz denken. Falschinformationen bleiben nicht aus. Genau besehen sind sie manchen Marketingstrategen sogar recht, denn diese haben nur eins im Sinn: mehr Produkte an den Mann bringen. Archivierungsthemen eignen sich dazu in besonderer Weise, da die entsprechenden Verfahren und Techniken in den Unternehmen vielleicht noch unbeliebter sind als das HSM- und Archivierungssoftware-Markt mit Prognose Millionen Dollar 1400 Database Active Archiving 1200 Distributed File HSM Active Archiving 1000 Mainframe File HSM Vor allem das undurchdachte und ungefilterte Aufbewahren von s lässt den Archivierungsmarkt wachsen (Abb. 1). I

2 lästige Backup und Recovery. Mit der Folge, dass sich niemand so genau auskennt und munter Datensicherung mit digitaler Archivierung verwechselt. Deshalb hier zunächst einige begriffliche Klarstellungen. Backup oder: Bloß nicht benutzen Oft wird das Archivieren von Daten gegenüber dem Backup durch den Parameter Zeit abgegrenzt dauerhaft versus vorübergehend. Das mag in manchen Fällen zutreffen, weil die Backup-Bänder von Wochensicherungen vielleicht in den Datenbunker wandern und das Etikett Archiv angeklebt bekommen. Dennoch ist eine solche Unterscheidung und erst recht die sie begleitende Praxis ungenügend, da beide Fälle nicht konträrer sein könnten. Beim Backup geht es um den Schutz vor Datenverlust durch Defekte der Speicherhardware oder durch Softwarefehler, menschliches Versagen zum Beispiel durch die Einpflege falscher Tabellen, die in Datenbanken Inkonsistenz der Einträge oder falsche Berechnungen hervorrufen oder sonstige Imponderabilien. Im Extremfall müssen Datenbanken sogar durch spezielle Tools oder per Hand nachgebessert werden, da sie sich sonst nicht wieder in den ursprünglichen oder beabsichtigten Zustand zurückversetzen lassen. Die auf Backup-Medien gespielten Kopien der ursprünglichen Daten hebt man in der Regel nur für einen kürzeren Zeitraum auf und ersetzt sie permanent durch aktuellere, schreibnahe Kopien. Da sie eigentlich nicht gebraucht werden sollen, ergeben sich lediglich spezifische Anforderungen wie Zeitnähe oder Vollständigkeit. In einem Katastrophenfall Zum Beispiel Revisionssicherheit ˇOffiziell gibt es den Begriff Revisionssicherheit nicht, weder in Gesetzestexten, noch in BMF-Schreiben 1, weder in der GoBS 2 noch in den FAIT-Dokumenten 3 oder PS-Dokumenten 4 des IDW 5. ˇEr stammt aus der DMS-Branche 1 selbst und bezeichnet griffig solche Systeme oder Verfahren, die überprüfbar den handelsund steuerrechtlichen Aufbewahrungsvorschriften entsprechen. ˇWenn sich eine Behauptung wie Die Dateien sind sicher nicht verifizieren lässt, ist der Sachverhalt auch nicht prüfbar. Auch dann wäre ein Verfahren selbst wenn die Behauptung stimmen würde nicht revisionssicher. ˇEin nicht prüfbares Verfahren kann vom Wirtschaftsprüfer nicht auf Einhaltung der regulatorischen Anforderungen testiert werden. ˇEine prüfbare Umgebung erfordert daher nicht nur die technisch/funktionale GoB/GoBS-konforme Umgebung, sondern auch die zuverlässige Dokumentation, anhand derer eine Verfahrensprüfung primär vorgenommen wird. [1]ˇ Bundesministerium der Finanzen [2]ˇ Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführungssysteme [3]ˇ Fachausschuss für Informationstechnologie [4]ˇ Institut der deutschen Wirtschaftsprüfer [5]ˇ Prüfungsstandard Quelle: Zöller & Partner, 2007 sind gewöhnlich alle Informationen vor dem ältesten noch existierenden und nach dem letzten Backup unwiederbringlich verloren. Deshalb haben sich ergänzende Methoden wie Snapshots oder Continuous Data Protection (CDP) eingebürgert, die ein ununterbrochenes Backup garantieren sollen. Doch selbst geringe Abstände von wenigen Minuten oder Sekunden zum Zeitpunkt der Entstehung oder Veränderung der Daten, wie sie bei CDP üblich sind, genügen diesem Anspruch nicht. Echtes CDP müsste durch jede Veränderung der Datenbasis eventbasiert angestoßen werden, also in der Praxis ohne jede Unterbrechung erfolgen. Lange muss man diese Datensicherungen aber ebenfalls nicht aufheben, da man die Kopien ja nur im Katastrophenfall braucht. Es wird selten passieren, dass man eine Datensicherung zurückspielen muss, die ein paar Monate alt ist. Wenn doch, ist etwas in der IT falsch gelaufen oder der Anwender hat erst den Delete-Button betätigt und dann lange geschlafen. Archivierung oder: Irgendwann einmal Ganz anders verhält es sich bei der Archivierung. Bei diesem Verfahren der Aufbewahrung geht es darum, Daten auf einem eigenen Medium für eine spätere Benutzung aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Archivierungsmedien legt man nicht wie Backup- Bänder zur Seite, weil man ihren Gebrauch nur im äußersten Fall in Erwägung zieht. Wer archiviert, hat es auf Wiederbenutzung abgesehen zu irgendeinem späteren Zeitpunkt. Archivierung kann aus freien Stücken geschehen die Bandbreite reicht von vorsorglicher Aufbewahrung für noch nicht absehbare Zwecke bis hin zur Sammelwut, oder weil Gesetzgeber, Banken oder sonstige Institutionen verpflichtende Vorschriften erlassen haben oder die Aufbewahrung zumindest anraten. Schließt ein Zwanzigjähriger zum Beispiel eine Lebensversicherung ab, müssen seine Daten bis zu seinem Tod und darüber hinaus abgelegt werden. Lebt der Versicherte recht lang, kommen schnell Zeiträume von an die 100 Jahre oder mehr zusammen. Vor lauter Verwirrung darüber, was man eigentlich aufbewahren muss oder sollte, weil Best Practices oder klare Richtlinien oder Verfahren fehlen, wird häufig alles aufbewahrt, ohne Beachtung der Inhalte des Archivmaterials. Seriös geplante Archivierung geht anders vor und setzt Akzente je nach Businessrelevanz. Hier kommen Systeme für Enterprise Content Management (ECM) oder Dokumentenmanagement (DMS) ins Spiel, mit denen sich gespeicherte Daten nach Policies durchforsten, scannen, neu anordnen, speichern und schließlich durchsuchen oder letztlich löschen lassen. Lediglich für einzelne Regierungsbehörden ist von vornherein exakt definiert, was mit bestimmten Dokumenten wie Strafzetteln wegen Falschparkens zu passieren hat. Infolgedessen herrscht in der Regel ein wahrer Wildwuchs an Verfahren, der mit ECM und DMS in eine gewisse Ordnung gezwängt wird. Das ändert nichts an der menschlichen Bereitschaft, ins Archivwesen einzugreifen und bestimmte Materialien oder Akten ganz unversehens verschwinden zu lassen. Davor sind nicht einmal Institutionen wie deutsche Geheimdienste oder die Bundeswehr gefeit, wie die deutsche Öffentlichkeit Ende Juni erfahren durfte. ECM- und DMS-Systeme haben nur relativ geringen II ix extra 8/2007

3 Erfolg am Markt erzielt. Was unter anderem darauf hinweist, dass viele Unternehmen Archivierung noch nicht ausreichend ernst nehmen. Die Verbreitung scheiterte aber auch an den hohen Preisen dieser Werkzeuge sowie an dem Aufwand, den ein Unternehmen treiben muss, um Prozesse und Arbeitsabläufe so zu strukturieren, dass geschäftskritische Dokumente zur Langzeit-Aufbewahrung erfasst und aufbereitet werden. Für kleinere und mittlere Unternehmen, die sich so etwas nicht leisten können, fehlt es an geeigneten Programmen. Selbst wenn sie sich eine entsprechende Hardwarebasis zulegen, wird die Effektivität zu wünschen übrig lassen. Randvolle optische Medien oder Bänder sind nicht gerade ergiebig, wenn man nach zwei oder drei Jahren bestimmte Dokumente sucht, weil die Steuerprüfung sie einsehen will etwa so ergiebig wie Aktenschränke voller Unterlagen, die einem beim Öffnen der Tür entgegenstürzen. Fazit Bei der Frage, was aufhebenswert ist und was nicht, sind Unternehmen auf sich selbst angewiesen, vom Steuerrecht und einigen weiteren geschäftsrelevanten Gesetzen abgesehen. Der Aufwand ist enorm deswegen lassen es viele gleich ganz bleiben. Konsequenz ist ein Archivierungs-Paradox: Zu wenige Unternehmen archivieren aktiv. Aber wenn sie es tun, dann meistens zu viel und das zudem ungeordnet oder ungefiltert. Dagegen hat das Backup zum Ziel, Daten wiederherzustellen, die durch irgendwelche Ereignisse beschädigt oder komplett zerstört worden sind. Ein Backup fährt man in der Hoffnung, niemals ein Restore durchführen zu müssen, wenn doch, ist zuvor irgendetwas schiefgelaufen. Man könnte auch sagen, in den meisten Fällen soll ein Backup nur dem guten Gewissen dienen. Dass folglich der Schutz vor Katastrophen, die Restore-Tauglichkeit der Bänder ebenso wie die Ausbildung der daran Beteiligten in vielen Unternehmen zu wünschen übrig lassen, ergibt sich aus dieser Prämisse. Ein Archiv wird dagegen aufgebaut, weil man die gespeicherten Daten in naher oder ferner Zukunft wieder lesen will. Dieses Interesse steht am Ausgangspunkt von Archivierung. Das ist in der Privatwelt auch nicht anders, in der man schon immer persönliche Dokumente oder Fotos aufgehoben hat, um sie irgendwann den Enkeln vorzuführen. Archivierung gilt als ein Markt mit starken Wachstumszahlen. Viele Unternehmen haben dieses Aufgabengebiet bisher vernachlässigt. Nicht zufällig tummeln sich viele Scharlatane in diesem Haifischbecken, die den Kunden alles Mögliche vorgaukeln von revisionssicheren Lösungen bis zu zertifizierten WORM-Medien. Dabei ist das deutsche Handels- und Steuerrecht ausgesprochen liberal und schreibt niemandem vor, in welcher Form er seine Unterlagen aufbewahrt. Es kennt nicht einmal Begriffe wie Archivierung oder revisionssicher. Der einzige ernst zu nehmende Imperativ besteht darin, bestimmte Dokumente für einen möglichen späteren Zugriff bereitzuhalten. Und wer es in digitaler Form tut, muss ebenfalls den späteren Zugriff sicherstellen und seine Methoden dokumentieren können. Das hat Konsequenzen. Nicht mehr und nicht weniger. (sun) Hartmut Wiehr ist Fachjournalist in München und Herausgeber des Storage Compendium Das Jahrbuch 2006/2007. ix extra 8/2007

4 Ruheplatz Die Basis: Platten, Scheiben, Bänder Hat man noch vor einigen Jahren beim Archivieren zu Offlinemedien gegriffen, schieben sich nun die Disksysteme immer weiter in den Vordergrund. Doch hier ist nicht jedes System als Datenarchiv geeignet. Archive müssen so angelegt sein, dass man die Daten auch wiederfinden kann. Während dies beim Backup schon durch Zeitstempel oder Dateinamen gewährleistet ist, sind bei der Archivierung eigene Anstrengungen erforderlich. Hunderte oder Tausende von CDs, die in einem Archiv herumliegen, sind zwar da aber wo sind ganz bestimmte Dokumente oder Inhalte? Archivierung impliziert deshalb bestimmte Retrieval-Mechanismen, nicht unähnlich den Karteikarten und Büchernummern in einer klassischen Bibliothek. Verschlagwortung, Indizes, Thesauri oder Volltext- und Stichwortsuche sind notwendige Hilfsmittel, ohne die ein Archiv nichts wert ist. Die Dokumente und Inhalte eines Archivs sind demnach Objekte, die aus mehr als einem Filesystem und einem Datum bestehen. Inhalte spiegeln sich selten in einem Dateinamen wider, die Zusammenhänge sind eher rudimentär wiedergegeben. Zu archivierende Daten werden allerdings auf der Grundlage von Backups gewonnen insofern ist die begriffliche Trennung zwischen beiden nicht zu 100 Prozent faktisch gegeben. Es gibt sogar Ansätze wie den von Gingcom (siehe weiter unten), die beide Verfahren im Sinne eines fließenden, letztlich automatisierten Prozesses miteinander verbinden wollen. Mit Kunstgriff Wer Jahressicherungen aufhebt, vermischt unwissentlich beide Verfahren: Das Backup wäre hier identisch mit dem Archiv, wie Horst-Wilhelm Stahl, Storage Consultant bei Bull, zu bedenken gibt. Doch würde dies, so Stahl, der Zweckbestimmung von Archivierung widersprechen. Dagegen könnte man mit elektronischen Hilfsmitteln die unstrukturierten Daten eines Backups zugleich nach bestimmten Kategorien oder Begriffen scannen. Ferner ließen sich proprietäre oder auslaufende Dateiformate bereits hier für spätere Zugriffe ändern. Um den Backup-Zweck nicht zu gefährden, müsste man jedoch eine Kopie für solche Archivumwandlungen anlegen. Grundlegende Neuigkeiten gibt es genau besehen nur bei Archivierung auf Plattenbasis beziehungsweise bei eher hybriden Ansätzen. Tape ist zwar nicht tot, aber verliert kontinuierlich an Boden. Gleiches gilt für die optischen Medien und Libraries (vormals Jukeboxen). CD und DVD konnten die in sie gesetzten Erwartungen im professionellen Bereich nicht erfüllen, und bei den Nachfolgern Bluray und HD-DVD wurde von vornherein auf eine Ausrichtung auf den Unternehmenseinsatz verzichtet. Lediglich der Hersteller Plasmon konnte sich mit UDO eine Nische in der Nische von Archivierung verschaffen. Angesichts der bestehenden Mühen, archivierte Daten wirklich langfristig aufbewahren zu können, wäre es mehr als leichtsinnig, ausgerechnet hier neue Techniken wie Holografie oder andere einzusetzen. Der Begriff revisionssicher, vom Gesetzgeber so gar nicht vorgegeben (siehe Artikel Im großen Haifischbecken, S. I), wird häufig interpretiert als nicht überschreibbar. Revision, vom lateinischen revidere abgeleitet, bedeutet eigentlich wieder anschauen. Es kommt, auch im Sinne von Compliance, sprich der Gesamtheit gegebener Regelwerke zur Aufbewahrung von Dokumenten, also darauf an, die Daten innerhalb einer gewissen Zeitspanne wieder zugänglich zu machen. Etwas wieder lesbar machen zu können, das geht sehr wohl auch auf der Basis von Festplatten, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind. Es ist vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben, dass das Medium von der Physik her nicht überschreibbar sein darf. Festplatten als Primär- Storage sind nun einmal prinzipiell für wiederholte Schreibvorgänge sei es in Datenbanken oder Businessapplikationen angelegt. Jede Adressänderung evoziert einen neuen, notwendigen Überschreibvorgang. Allerdings reicht es dem Gesetzgeber bei der Archivierung, wenn die gesamte Lösung, zum Beispiel für Buchhaltungsdaten, nicht überschreibbar ist. Dies lässt sich per Software, per Firmware oder sonstige Vorkehrungen gewährleisten. Angewendet auf Festplatten als Archivierungsmedien bedeutet das, einzelne Bereiche oder die Disk generell WORMfähig zu machen. Geeignete Verfahren hierzu sind das Setzen von Read-Only- Flags, die nach dem Schreiben bestimmter Segmente die Daten vor Weiterbearbeitung schützen. Nur ein Administrator mit entsprechender Berechtigung darf diesen Flag wieder zurücknehmen, was vor versehentlichem Überschreiben schützt. Aber nicht vorm Überschreiben überhaupt sicher ein Nachteil gegenüber klassischen WORM-Lösungen. Unter den plattenbasierten Lösungen hat sich besonders die Centera einen Namen gemacht. Sie wird laut Hersteller EMC fast ausschließlich zu Archivzwecken eingesetzt. Seitdem EMC dieses Produkt vor einigen Jahren zusammen mit einer kleinen belgischen Firma übernommen hatte, gilt es nach anfänglichen Startschwierigkeiten zum Teil begründet durch hohe Einstiegspreise als ausgesprochener Verkaufsschlager und hat nach Meinung von Beobachtern ein neues Paradigma von Archivsubsystemen eingeläutet. Die Centera war ursprünglich gar nicht direkt beschreibbar nur über ein API konnte der Benutzer auf sie zugreifen. Von einem normalen Platten-Array unterscheidet sich dieser Systemansatz dadurch, dass man bei gewünschter WORM-Fähigkeit eine andere Adresse angeben muss: EMC hat dafür nicht zufällig den Begriff Content Addressed Storage (CAS) geprägt. Der Anwender greift nicht auf Files, Blocks oder Volumes zu, sondern auf Objekte, denen eine Adresse zugeteilt ist (siehe Abbildung 1). Schule machen Damit wird ein eindeutiger digitaler Fingerabdruck für den jeweiligen Content erzeugt. Benötigt man später archivierte Daten wieder, übergibt man die CA-Bezeichnung an das Centera-Repository, wobei der physikalische Speicherplatz der Daten selbst nicht transparent ist. Intern verwendet die Centera sogenannte RAINs Redundant Arrays of Independent Nodes. Diese Nodes-Architektur ist skalierbar durch das Hinzufügen weiterer Nodes, was eine Kapazität von 40 und mehr Terabytes ermöglicht. EMC räumt selbst ein, dass die Centera-Systeme im Vergleich zu anderen IV ix extra 8/2007

5 Aktive Langzeitaufbewahrung mit der Hitachi Content Archive Platform 2.0 Ein solides Fundament, auf dem Applikationen einfach und effizient integriert werden können. Weitere Informationen erhalten Sie unter

6 Disk-Lösungen wegen der verwendeten komplexen Berechnungen eine geringere Performance aufweisen, doch habe man dies wegen der besonderen Archivzielsetzung bewusst in Kauf genommen. Was die Wirtschaftlichkeit angeht, dürfte die Centera wegen der verwendeten reinen Plattenlösung eine teure Archivierung sein, selbst wenn man die fallenden Plattenpreise berücksichtigt. Der ursprüngliche Centera-Ansatz ist inzwischen etwas aufgeweicht, da sich mit Centera Universal Address (CUA) auch Filesysteme speichern lassen. Den offenbar nicht geschützten Begriff CAS benutzen inzwischen auch andere Hersteller. Intellistor von Storagetek, nach der Übernahme durch Sun wieder vom Markt verschwunden, war ein Ansatz, der ebenfalls C-Descriptor File 1. Erstellt CAS Geändert CAS Geändert CAS mit CAS operierte, aber mehr eine Virtual Tape Library darstellte. IBM bietet mit der DR550, die es auch in einer preisgünstigeren Express-Variante gibt, einen vergleichbaren Ansatz an. Laut Hartmut Grund, Consultant Storage Solutions bei IBM, ist die DR550 wegen ihrer Architektur bei der Archivierung von Multiobjekt-Transaktionen deutlich schneller als Konkurrenzprodukte. Ihr Alleinstellungsmerkmal liege in der flexiblen Lösung durch integriertes Hierarchisches Storage Management (HSM): Nach dem jeweiligen Wert der Informationen ließen sich diese auf weitere Stufen der Speicherhierarchie verschieben. Die Migration von Archivdaten auf zukünftige Speichersysteme sei durch die TSM-Migrationsfunktion ebenfalls realisierbar. Beim Content Addressed Storage (CAS) greift der Benutzer auf Objekte statt auf Dateien zu (Abb. 1). Datenklassifizierung und Migration Appliance als Basis selektiv anwendbar auf spezifische Volumes und LUNs Datenpermanenz selektiv anwendbar auf spezifische Volumes und LUNs Netapp FAS oder Nearstore Systeme Datensecurity und Datenschutz selektive Verschlüsselung spezifischer Volumes, Klassen und LUNs mit Lifetime Key Management Datensuche Suche in kompletten Arrays oder selektiv in spezifischen Volumes, Klassen und LUNs Netapp möchte ein System mehrere Aufgaben erledigen lassen. Funktionen wie Verschlüsselung, die die Filer nicht selbst beherrschen, übernehmen vorgeschaltete Appliances (Abb. 2). Für Archivzwecke ist die DR550 laut Grund besonders geeignet durch ihre KPMG- Zertifizierung und durch ihre Hochverfügbarkeit. Zuordnung von Speicher werde analog der Geschäftsprozesse, der Dateiinhalte und der rechtlichen Anforderungen im Rahmen von Information Lifecycle Management (ILM) gewährleistet. Als Kriterien für diese Prozesse gibt Grund die Aufbewahrungsdauer, die zu erwartende Zugriffshäufigkeit sowie die Geschwindigkeit an, mit der die archivierten Daten verfügbar sein sollen. Für IBM erlauben elektronische Archive den Zugriff auf unveränderlich archivierte elektronische Informationen, die man nicht mehr für die tagesaktuellen Geschäftsprozesse braucht. Die Zugriffe erfolgen in der Regel durch datenbankgestützte Anwendungen. Wichtig erscheint es Grund zu betonen, dass elektronische Archive keine Datensicherungs- oder Backup-Systeme seien. Es geht nicht um die Sicherung von Online- oder Nearstorage, sondern um klassische Archivfunktionen, wie sie in einer Bibliothek anzutreffen sind. Die Verfahren der Datenspeicherung für Archive müssen sicherstellen, dass niemand die Daten löscht oder verändert und sie entsprechend einer definierten Zeitspanne aufbewahrt werden. Außerdem müssen sie in der ursprünglichen Form wieder lesund auswertbar sein. Gegebenenfalls muss eine Kopie für den besonderen Schutz der Informationen sorgen. Zukunft gesichert Die DR550 ist für Archive mit kurzen Zugriffszeiten konzipiert. Die WORM-Funktionen, also die Unveränderbarkeit der gesicherten Daten, übernimmt eine Software (Soft-WORM). Der Tivoli Storage Manager for Data Retention betrieben auf einem geclusterten Unix-System verwaltet die Daten, die sich ihrerseits auf einem Array mit RAID-5- oder RAID-10-Volume befinden. Optional können auch Magnetbandeinheiten integriert sein. Für die Anbindung an ein Dokumentenmanagement-System sorgt ein Application Programming Interface (API), sodass solche Programme ihre Objekte auf der DR550 speichern können. Die Migrationsfunktion von TSM erlaubt es, archivierte Daten je nach Füllstand des Systems, definiertem Speicherplatz oder nach Ablauf einer bestimmten Periode automatisch auf eine Tape Library zu verschieben. Mit dem gleichen Prozess kann man wenn der Lebenszyklus der DR550 abgelaufen ist auf ein moderneres System migrieren. VI ix extra 8/2007

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8 Hitachi Data Systems (HDS) hat mit der Hitachi Content Archive Platform (HCAP) erst relativ spät auf die Erfolge der Konkurrenz reagiert. Offenbar befürchtete man, dass einige der langjährigen Bestandskunden wegen mangelnder Archivierungslösungen zu einer Dual-Vendor-Strategie übergehen könnten. Um das zu verhindern, hat HDS mit dem Kauf von Archivas eine der bisher noch seltenen Übernahmen getätigt. Archivas ist aus einer Archivlösung der New York Times hervorgegangen, die ein vormaliger IT-Leiter dort entwickelt und später dann in ein eigenes Startup überführt hatte. Archivas ist in HCAP eingegangen. Wie die Enterprise Strategy Group (ESG) ausführt, ist es HDS gelungen, vor allem zu der Konkurrenz von EMC und Netapp aufzuschließen, die als Marktführer bei sogenannten CAS-Lösungen (Content Adressable Solution) betrachtet werden. HCAP ist eine plattenbasierte Archivlösung, die sich insbesondere für Compliance-relevante Daten oder als Langzeitarchiv einsetzen lässt. Die objektorientierte Plattform beruht auf Standardprotokollen. Dadurch lassen sich Content-Lösungen ohne aufwendig zu programmierende APIs direkt integrieren. Anwender können mit Einsteiger-Arrays beginnen und später zu größeren Systemen migrieren. Kosten Kosten $ $ $ $ $ $ $ $ $ 0 $ $ $ $ $ $ $ $ 0 Gesamtkosten (Anschaffung und Betrieb) Plasmon UDO Archive Appliance Wie Georgios Rimikis, Manager Solution Strategy bei HDS, ausführt, ist HCAP als eine intelligente Plattform zu verstehen, die zwischen die Archivsoftware und die Plattensysteme im Storage Area Network (SAN) geschoben wird, um die Archivierung auf File-Ebene zu vereinfachen. Sie enthält unter anderem spezielle Such- und Deduplikationsfunktionen, aber sie tritt nicht an die Stelle von Applikationen, die sich dediziert mit dem Content des Archivmaterials befassen. HDS demonstriert mit dieser Lösung die Nähe klassischer SAN-Funktionen wie Backup und Tiered Storage zur Archivierung an sich. Alles offen nur Tape 75% Tape, 25% Disk nur Disk Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5 Jahr 6 Jahr 7 Durchschnittliche Elektrizitätsbetriebskosten 40 TB innerhalb von 10 Jahren Primärarchiv Netapp Nearstore R200 Primär- & DR-Sites EMC Centera (Parity) EMC Centera (Mirrored) Noch immer sind Offline-Medien wie UDOs und Tapes wesentlich genügsamer im Unterhalt; oben die Gesamtkosten von Tape-, kombinierten und Disk-Systemen im Vergleich (Abb. 3), unten Elektrizitätsbetriebskosten eines UDO-Archiv-Systems im Vergleich mit drei diskbasierten Systemen (Abb. 4). In anderer Weise zeigt der Archivansatz von Netapp, wie sich die getrennten Welten von Backup und Archivierung verbinden lassen. Über CIFS oder NFS können Programme direkt auf die Systeme zugreifen und ihre Daten dort ablegen. Es müssen keine speziellen APIs entwickelt und auf die jeweilige Software abgestimmt werden. Alle Formate lassen sich auf Standard-Fileservern von Netapp in gewohnter Weise ablegen und befinden sich im Schreib-/Lesezugriff. Für Archivierungsprozesse kann man diese Architektur mit relativ wenigen zusätzlichen Maßnahmen direkt benutzen. Wer aus Compliance- oder sonstigen Gründen Daten langfristig vor Zugriffen gesichert aufbewahren will, setzt für Ablage und Sperrung eine spezielle Content-Software (DMS, ECM oder andere) ein, die für die Ablage und die nötige Sperrung nach WORM-Kriterien sorgt. Unter CIFS und NFS kann man aber auch eine einfache Fileablage plus anschließender Blockierung für Überschreibprozesse einrichten: Ist in den Fileattributen der jeweiligen Datei ein Flag gesetzt, ist die Datei auf Systemebene blockiert. Das bedeutet, dass man bei Filern von Netapp jederzeit auch ohne die Archivierungs- oder Content-Software an die jeweilige Datei herankommen kann. Das System ist so selbst in der Lage, zum Beispiel die eingestellte Retention-Time zu verwalten. Unter herkömmlichen Bedingungen wäre man hier auf zentrale APIs angewiesen. Auch spätere Migrationsmaßnahmen lassen sich ohne Zuhilfenahme der Archivierungssoftware durchführen. Robert Hasenstab, Product Marketing Manager bei Network Appliance, sieht die Filer-Architektur sogar in Analogie zum Centera-Ansatz von EMC: Man könne diesen Ansatz 1:1 abbilden, da man eine ähnliche Container-Ablage ermögliche wie das Content Addressable System (CAS) von EMC. Die Unified Storage Architecture von Netapp habe darüber hinaus den Vorteil, mehrere Funktionen in einem System darzustellen: NAS, SAN, Compliance- oder Archivierungsaufgaben. Innerhalb des gleichen Storage Arrays ließen sich billigere SATA-Platten für das Archiv zuweisen, während für zeitnahe und businesskritische Prozesse teurere Fibre-Channel-Platten zum Einsatz kämen. Archivierung wäre damit Teil des normalen Datenschutzes, da sie zum Beispiel integriert ist in Replikations- oder Deduplikationsmaßnahmen. Handelt es sich um besonders schützenswerte Daten, wie sie bei Banken und Versicherungen anfallen, kann man außerdem auf die Decru-Appliances von Netapp zurückgreifen, die geeignete Verschlüsselungsverfahren zur Verfügung stellen (siehe Abbildung 2). Pyramid Computer aus Freiburg bietet eine Archiv-Appliance mit dem Namen iternity Diskless CAS Controller Appliance an, die der Anbieter selbstbewusst als direkte Alternative zur Centera und zu CAS präsentiert. Mit einer Containertechnik unter Windows, mit der Datenobjekte zentral abgelegt werden, kann sich der Anwender an bestehende Storage Arrays anschließen oder ein RAID-System mit einer Kapazität VIII ix extra 8/2007

9 STORAGE-LÖSUNGEN konsolidiert virtualisiert hochverfügbar Sprechen Sie mit uns: American Megatrends International GmbH Telefon

10 DELTA Computer Products GmbH Storage von 750 bis 4500 GByte von Pyramid erwerben. Über APIs lassen sich Dokumente aus verschiedenen Applikationen einbinden. Ende April waren Konnektoren für Microsoft Sharepoint 2003/2007, Microsoft Office und Exchange, Xerox Docushare, Optimal Systems, Easy und SAP Business One vorhanden. Ordnung ohne System Nicht überall, wo Archivierung draufsteht, ist auch Archivierung drin. So werden heute Speicher Arrays gerne als eine Art Schweizer Messer angeboten, das sämtliche anfallenden Aufgaben abdecken kann. Insbesondere die Fähigkeit, Flags im Dateisystem zu setzen, gilt dann als ausreichende Bedingung, eine WORModer gar revisionssichere Datenaufbewahrung garantieren zu können. Unter den Tisch fällt dabei, welche zusätzlichen softwarebasierten Anforderungen eine ordentliche Archivierungslösung erfüllen sollte. Die beschriebenen plattengestützten Lösungen weisen die Gemeinsamkeit auf, dass sie alle mit ausführlichen Softwarefunktionen für Datenklassifizierung, Archivaufbereitung oder Wiederfinden ausgestattet sind. Ähnliches gilt für das RISS-System von Hewlett-Packard. HP sieht RISS (Reference Information Storage System) als Schlüsselkomponente von Information Lifecycle Management (ILM), da es Referenzinformationen wie -, Datei- und Datenbankobjekte auf einer gemeinsamen Plattform speichern kann. Das System ist für große Datenmengen im Terabyte-Bereich ausgelegt und laut HP entsprechend skalierbar. Eine Grid-Struktur aus sogenannten Smart Cells verteilt die gespeicherten oder längerfristig archivierten Daten auf mehrere Knoten. Im Falle einer Datensuche kommt es zu schnelleren Resultaten, da die Software mehrere Knoten parallel durchforstet im Unterschied zu einer Suche in einem einzigen großen und komplexen System. Seitdem HP RISS vor einigen Jahren vorstellte, hat das Unternehmen die Architektur im Detail, aber nicht mehr grundlegend verändert. Neben Kapazitätserweiterungen sind vor allem neue Softwarefunktionen wie Single Instancing auf Blockebene oder erweiterte ANBIETER VON ARCHIVIERUNGSHARDWARE Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hersteller Lösung Website American Megatrends Storetrends Array Data DISC Jukeboxen CPI Storagekonfigurator Delta Computer Open-ENAS Disc Jukeboxen DSM Jukeboxen, Bandkassetten EMC CAS, Centera EqualLogic Appliance mit Zantaz Eurostor ES-SATA-Systeme Fujitsu Siemens Computers FibreCAT, Centricstor Gingcom Appliance gingcom T2.2/T4.4 Grau Data Storage Infinistor ArchiveFiler Hewlett-Packard RISS Hitachi Data Systems HCAP IBM DR550, DR550 Express Iomega REV JVC CD-Jukeboxen Network Appliance Unified-Storage-Plattform www-de.netapp.com One Point Storage Systems DVD-Dupliziersysteme Overland Storage NEO, Arcvault Plasmon UDO, Archive Appliance Pyramid Computer CAS, Iternity Quantum Scalar, LTO-2, LTO-3 Raidsonic NAS-Systeme Sony S-AIT Peta Site ix extra 8/2007

11 Content Addressed Storage Server Revisionssichere Archivierung auf WORM-RAID Compliance für kleine und mittlere Unternehmen! iternity ist ein WORM-RAID basierendes Content Addressed Storage System zur gesetzeskonformen Speicherung von beliebigen digitalen Daten. Rechtskonforme Archivierung Ihrer Daten Patentiertes Content Storage Container System Gesetzeskonforme Speicherung und Aufbewahrung von digitalen Daten Automatische Datenspeicherung im Hintergrund Voll skalierbares System Spielend einfache Integration in ECM-/DMS-Systeme Sicher und schnell durch Konzentration auf die Kernaufgabe ( One-Trick-Pony ) Ihr Vorteil: iternity ist schneller, sicherer und preiswerter als alle vergleichbaren Systeme auf dem Markt! Jetzt NEU! iternity Head Controller diskless mit iscsi / Fibre Channel für die Speicherung der Datencontainer auf vorhandenem SAN-Volume Pyramid Computer GmbH Bötzinger Straße Freiburg phone: +49 (0) fax: +49 (0)

12 WORM-Fähigkeiten auf den Festplatten hinzugekommen. Der Distributor SNE bietet eine Appliance an, die ein iscsi-array von EqualLogic und die vor allem in den USA erfolgreiche Archivsoftware Zantaz vereint. Als Einsatzbereich gibt der Anbieter Archivierung im Primärstorage-Bereich an, zur Langzeitarchivierung lassen sich Tape Libraries von Overland Storage oder Tandberg anschließen. Gingcom, eine zur Cebit 2007 groß herausgebrachte Tochterfirma des OEM-Produzenten BDT, bringt mit der Appliance Gingcom T2.2/T4.4, die sich hauptsächlich in der verfügbaren Kapazität von 2,2 oder 4,4 Terabyte unterscheidet, eine Kombination von Backup- und Archivierungslösung heraus. In einer gemeinsamen Box sind ein Speicher Array sowie eine Tape Library mit LTO-Laufwerken untergebracht. Mithilfe von Policies kann der Anwender Aufbewahrungszeiten für die gespeicherten Daten festlegen. Diese werden nur einmal gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt von Platte auf Band migriert. Die von Gingcom mitgelieferten Deduplication- und Searchfunktionen sollen ein eigenes Archivierungstool ersetzen. Der Hersteller verspricht damit einen fließenden Übergang von Backup zu Archivierung etwas, was aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzung beider Disziplinen bisher ein Ausnahmefall in der Speicherbranche sein dürfte. Gute alte Scheibenwelt Fünf bis zehn Jahre geben Fachleute übereinstimmend als glaubhafte Überlebensgrenze digitalisierter Archive an. Hersteller bringen andere Werte in Umlauf, so für die CD-ROM 15 bis 50 Jahre, für Magnetbänder sind Angaben bis zu 100 Jahren im Umlauf. Wer sich darauf verlässt, handelt allerdings fahrlässig. Andererseits verdanken die Menschheit und ihre Untergruppe der Unternehmen den optischen Medien das WORM Write Once, Read Many. Eine CD-R oder eine DVD-R sind physisch vor dem Überschreiben geschützt: Mehr als einmal geht nicht. Damit waren diese Scheiben zumindest in einem Punkt ihren Konkurrenten überlegen: Letztere lassen sich nur mit Softwarebefehlen dazu bringen, einmal beschriebene Sektoren oder ganze Medien vor einem neuen Schreibvorgang zu schützen ein prinzipiell unsicheres Verfahren. Äußere Sperr- Riegel oder umlegbare Schalter kommen ebenfalls nicht an eine CD-R heran. CD-R und DVD-R entsprechen zu 100 Prozent der WORM-Vorgabe. In der Tat eine wahre Kulturleistung: Denn digital archivierte Daten zu überschreiben, kommt ihrer mutwilligen oder unbeabsichtigten Zerstörung, also ihrem materiellen Verlust, gleich. Für CDs als Archivtechnik sprach ferner ihre Eigenschaft, relativ wenig Platz wegzunehmen. Wie Magnetbänder sind sie überdies gut transportierbar und lassen sich getrennt vom Rechenzentrum aufheben, und mit der DVD-R nahm sogar die Kapazität deutlich zu. Optische Medien Neue Runde zwischen UDO, Blu-ray Disc und HD-DVD Um die Nachfolge der DVD streiten sich momentan drei Medientypen: UDO (Ultra Density Optical), BD (Blu-ray Disc) und HD- DVD (High Density DVD) doch mit unterschiedlicher Zielsetzung. Während Blu-ray und HD-DVD um die Gunst der Besitzer heimischer Multimedia-Anlagen ringen, zielt UDO ausschließlich auf den Profimarkt ab. Die Laufwerke aller Typen schreiben die Daten rein optisch, das heißt ausschließlich mit Laser auf die Medien und lesen sie berührungs- und verschleißfrei. UDO, BD und HD-DVD verwenden einen blau-violetten Laser mit einer Wellenlänge von 405 nm. Die Techniken arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Linsen, die den Laser fokussieren. Zudem hat das UDO-Medium einen Durchmesser von 130 mm, während Blu-ray sowie HD-DVD 120 mm-scheiben verwenden. Durch den größeren Durchmesser der UDO finden im Vergleich zur BD 10 GByte mehr auf dem Medium Platz. Das von Plasmon entwickelte UDO weist die gleichen Abmessungen auf wie die vorhergehenden MO-Medien. Auf der Roadmap stehen bislang vier Entwicklungsschritte mit Kapazitäten von 30, 60 und 120 und 240 GByte für die zweiseitigen UDOs. Gegenwärtig verfügbar ist die zweite Mediengeneration mit 60 GByte Kapazität (unkomprimiert). Blu-ray- und HD-DVD-Scheiben werden hüllenlos, das heißt ohne Cartridges, wie CD und DVD, angeboten und unterscheiden sich durch die Lage der Aufzeichnungsschicht im Medium. HD-DVD schreibt in 0,6 mm Tiefe und damit in der gleichen Schicht wie der Vorgänger DVD. Blu-ray schreibt wie UDO in 0,1 mm Tiefe und ist damit in der Zahl möglicher Layer pro Medienseite erweiterbar. Damit haben die Blu-ray-Disc und UDO das größere Potenzial für höhere Kapazitäten pro Medium. Auch für die Blu-ray-Medien sind vier Entwicklungsschritte vorgesehen: 25, 50, 100 und 200 GByte, untergebracht auf einer Medienseite mit 1, 2, 4 und 8 Layers. Verfügbar ist die zweite Generation von Medien und Laufwerken mit einer Kapazität von 50 GByte. In professionellen Speichersystemen sind zurzeit nur Blu-ray- sowie UDO-Laufwerke und Medien zu finden. HD-DVD hat aufgrund des eingeschränkten Entwicklungspotenzials hier noch keinen Einzug gefunden. Dadurch wird es wohl auch langfristig ein reines Consumer-Produkt für HD-Filme bleiben, obwohl bereits erste BD-Laufwerke auf dem Markt sind, die sowohl HD- DVDs als auch DVDs und CDs lesen und beschreiben können. UDO- und Blu-ray-Medien sind in einer einmal beschreibbaren (TrueWorm) und einer wiederbeschreibbaren Version für die unterschiedlichen Anforderungen verfügbar. UDO- Medien gibt es zusätzlich in einer Compliance -Variante, auf der man gespeicherte Daten nach Ablauf einer definierten Aufbewahrungsfrist automatisch und unwiederbringlich löschen lassen kann. Plasmon gibt für die durch eine Hülle geschützte UDO eine Lebensdauer von über 50 Jahren an. Der aktuelle Listenpreis für die 60-GB-Version beträgt 56 E netto. Neu entwickelte Hard-Coat-Beschichtungen machen die Blu-ray extrem kratzfest. Bei entsprechender Lagerung sollen Bluray-Discs ebenfalls bis zu 50 Jahre lang überleben. Ein 50-GByte-Medium kostet momentan etwa 32 e netto. Derzeit scheint es, dass im professionellen Einsatz optischer Medien aber nur UDO eine Überlebenschance hat. (hw/sun) Peter Gryzb XII ix extra 8/2007

13 Jukeboxen, Schreib- und Leseroboter für diese Scheibenvariante sind dennoch etwas aus der Mode geraten. Viele Produkte sind vom Markt verschwunden, einige Hersteller haben sich komplett zurückgezogen. Der Grund ist ein klassischer Marktmechanismus: Die Hersteller werden weniger, weil die Nachfrage nach diesen Maschinen geringer geworden ist. Seitdem Plasmon 2003 auf den optischen Datenträger UDO (Ultra Density Optical) umgestellt hat, gibt es in den Unternehmen ein akzeptiertes optisches Speichermedium, das in der neuesten Generation eine Kapazität von 60 GByte aufweist und das über zahlreiche Partnerschaften verkauft wird. Das frühere Flaggschiff von Plasmon, MO (für magneto-optisch), war mit den neuen Laufwerken jedoch nicht mehr kompatibel und verschwindet allmählich aus den Unternehmen. Ähnlich wie die CD-R und die DVD-R verfügt die UDO-WORM über eine physikalische Einmalbeschreib-Technik, die auf die fehlerträchtige Softwaresteuerung, wie sie bei Festplatten üblich ist, verzichten kann. UDO steht trotz geringerer Kapazität pro Medium im Vergleich zu Festplatte und Tape immer noch recht gut da und muss derzeit keine Konkurrenz mehr aus dem optischen Lager fürchten. Aber es handelt sich um eine proprietäre Technik, von einem einzigen Hersteller gebaut. Es hängt also sehr viel von der Bereitschaft der Partner ab, UDO weiter mitzuvertreiben. Erste große Serverhersteller sollen sich bereits zurückgezogen haben. Robin Burke, Analyst bei Gartner, sieht dennoch keinen Grund, die Zukunft von Plasmon und der UDO-Technologie in Zweifel zu ziehen. Er verweist zur Begründung auf die bestehende Kundenbasis und die angekündigte Roadmap, die deutliche Kapazitäts- und Performancesteigerungen verspricht. Außerdem sei die vom Hersteller versprochene Lebensfähigkeit der UDO- Medien von 50 Jahren zu bedenken. Der Deutschland-Chef von Plasmon, Dieter Finke, verweist ebenfalls auf die Roadmap und die angekündigten Neuerungen. Eine Untersuchung habe darüber hinaus ergeben, dass UDO in Sachen Energieverbrauch deutlich vor den konkurrierenden Medien liege. Bänder in grünem Gewand Bei den Bandlösungen kam ursprünglich Storagetek mit Wolf Safe beziehungsweise mit Cartridges heraus, die für Archivzwecke gelocht waren. Im Unterschied zu normalen Tapes oder Cartridges verfügten sie über ein äußeres Merkmal, das einem Bandlaufwerk mit geeigneter Firmware signalisierte, dieses Medium nicht zu überschreiben. Mittlerweile beginnt diese Technik, sich zu verbreiten, inzwischen gibt es sie auch bei LTO-Laufwerken. LTO ist inzwischen generell zum Standard für Tape-Speicher in den Unternehmen geworden. Je nach Philosophie beziehungsweise Herstellerstandpunkt bekommt der potenzielle Kunde äußerst unterschiedliche Aussagen über die maximale Lebensdauer der jeweiligen Tape-Medien zu hören. Man hat sich auf Zahlen zwischen 10 und 50 Jahren eingependelt, während bei Festplatten ein Wert von 5 bis 7 Jahren als gesichert gilt. Die Plattenhersteller versuchen mit Kapazität, Sicherheit und sinkenden Preisen zu punkten. Die Bandhersteller kontern damit, dass Tapes bei der Relation Gigabyte/Preis nach wie vor recht gut abschneiden und viele mechanische Fehlerquellen inzwischen behoben seien. Plattenlaufwerke drehen sich ständig und verbrauchen Energie, während Bänder und Scheiben irgendwo in einem Roboter, in einem Schrank oder in einem tiefen Keller still auf ihre Wiederverwendung warten in Zeiten der grünen IT kein unwichtiges Kriterium (siehe Abbildungen 3 und 4). Ein Band erscheint plötzlich grüner als eine Platte. Vorerst wartet man noch auf eine Platte, die sich gar nicht oder nur bei Bedarf dreht. Allerdings: Die disruptive Technik der Flash-Speicher oder Solid Disk steht kurz davor, die Server und Rechenzentren zu erobern und die Gewichte neu zu verteilen, nicht nur in der Energiefrage. Der Disput zwischen Tape- und Disk-Anhängern hat oft etwas Weltanschauliches an sich und lässt sich wohl vorläufig nicht ausdiskutieren. Die Tape-Kritiker verweisen unbeirrt auf die mechanischen Teile, die bei Bandspeicherung nach wie vor in Bewegung sind und ausfallen können. Die Apologeten führen aus, dass Bandbibliotheken gleich nach dem Schreibprozess festhalten, ob die Daten wirklich auf dem Band gelandet sind ein Verfahren, das es so bei Festplatten nicht gibt. Wo der Markt wirklich hingeht bei der Archivierung, scheint nach übereinstimmender Auskunft von Experten recht eindeutig zu sein: Sogar Verfechter von optischen Lösungen konzedieren, dass Disks hier wohl inzwischen einen Marktanteil von mindestens 25 Prozent haben. Allerdings gibt es für die reine Archivierungshardware derzeit keine Zahlen. Rückschlüsse sind nur über einen kleinen Umweg möglich: Archivierungssoftware belegte 2006 laut IDC etwa acht Prozent bei Storage-Software insgesamt, mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von fast 30 Prozent. Diese Entwicklung wird auch für die nächsten Jahre prognostiziert. Und das bedeutet, auch die Basis an speziellen Speicher- Arrays, Tape Libraries et cetera wird hiervon profitieren. Schon jetzt trauen sich Startups, die sich ausschließlich auf Archivierung spezialisiert haben, an den Markt, und die Großen der Speicherbranche greifen immer wieder tief in die Tasche und erweitern ihr Portfolio durch Zukäufe. Nearline-Plattenspeicher steht eigentlich im Gegensatz zur Aufgabenbestimmung von langfristiger Archivierung. Dennoch rühren die Hersteller fleißig die Werbetrommel für alle möglichen Formen von Disk-to-Diskoder Virtual-Tape-Lösungen. Für eine mehr als kurzfristige Archivverlagerung, die im direkten Zugriff von Primärstorage bleibt, werden solche Verfahren aber nur in bestimmten Branchen taugen, die angesichts der Menge an anfallenden Informationen zu ILM-Verschiebeschritten gezwungen sind. Wer sich für eines der kaum noch zu überblickenden Angebote in dieser Richtung interessiert, sollte vorher einen firmeninternen Klärungsprozess inklusive Kostenvergleich durchführen. Und dann? Auguren sprechen von bald am Horizont auftauchenden, ganz neuen Speichermedien. Die Firma Bayer forsche sehr intensiv an Kunststoffen als Datenspeicher, IBM spricht immer mal wieder von Millipede, ebenfalls einem Kunststoffspeicher, und Holografieprodukte sollen sogar schon für Archivierung marktreif sein. Hohe Speicherdichten, kein Stromverbrauch und Langlebigkeit sind in diesem Zusammenhang verwendete Schlagworte. Dem steht entgegen: Schon aus Tesafilm und anderen alternativen Datenspeichern wie Sugar Cube oder der 1-TByte- Scheckkarte ist nichts geworden. Unternehmen, die sich ernsthaft mit Archivierung befassen, sind gut beraten, erst einmal bei den bestehenden Techniken zu bleiben und sich nicht als Test- User zu betätigen. Für diesen Entschluss braucht es kein BWL-Studium und keine Ratgeberlektüre für Manager, etwas gesunder Menschenverstand reicht vollkommen aus. (sun) Hartmut Wiehr ix extra 8/2007 XIII

14 Wider die Vergänglichkeit Haben Archive eine Zukunft? Mit zunehmender Digitalisierung der Informationen steigt einerseits die Notwendigkeit digitaler Archive, andererseits verflüchtigen sich die Informationen. Papier, Aktenordner, Karteikästen, Notizzettel und -bücher wie die schicken von Moleskine oder selbst Mikrofilm das sind unverändert verbreitete Hilfsmittel und Techniken, um Informationen für später (manchmal sogar für spätere Generationen) vorrätig zu halten und auf sie im Bedarfsfall zurückzugreifen. Das menschliche Gedächtnis ist begrenzt, und vieles ist es nicht wert, sich mühsam einzuprägen. Und trotz IT-Equipment in allen möglichen Varianten ist das papierlose Büro auch deshalb ein Wunschtraum geblieben, weil man sich zur Sicherheit mal schnell etwas ausdruckt und abheftet, spätestens dann, wenn man Festplatten-Crashs persönlich miterlebt hat. Digitale Daten sind per Natur sehr vergänglich. Das hat dazu geführt, dass selbst der tot geglaubte Mikrofilm zurückzukehren scheint. So war es zumindest auf der Cebit 2007 zu hören. Dort hat Ilford Imaging einen Langzeitarchivierungsfilm auf Grundlage des vom Fraunhofer Institut Physikalische Messtechnik (IPM) entwickelten sogenannten Archive Lasers vorgestellt, der eine Haltbarkeit von 500 Jahren besitzen soll. Digitalisierte Daten könnten, so der Plan, auf solche Medien zurückgespielt werden einschließlich eines garantierten Leseverfahrens und müssten nicht spätestens alle fünf bis zehn Jahre auf einen anderen digitalen Datenträger migriert werden. Das Paradox der entdinglichten Daten ist offensichtlich: Auf der einen Seite geben Google und andere ganzen Bibliotheken eine zweite Existenz das bringt Vorteile für den Nutzer, der zu Hause oder im Büro einen fast unendlichen Lesestoff am Bildschirm konsumieren oder runterladen und womöglich ausdrucken kann. Auf der anderen Seite verschwinden ständig digitale Daten, weil der Arbeitsspeicher nur unter Strom funktioniert, weil die Hardware unerwartet ihren Geist aufgibt, weil auf Softwareebene Fehler zu Dateninkonsistenz oder -verlust führen und weil schließlich Backup- und Recoverysysteme versagen. Ganz zu schweigen von Security-Attacken auf die IT- Infrastruktur oder Datendiebstahl durch verärgerte oder kriminelle Mitarbeiter. 2,3 Millionen Kundendaten zu stehlen, wie gerade wieder aus den USA bekannt wurde, das geht auf elektronischer Basis sogar wesentlich flotter, als man ganze Aktenschränke leerräumen oder ihren Inhalt per Hand kopieren kann. Ohne ausgetüftelte Sicherheits- und Sicherungsmechanismen ist die ganze schöne IT ziemlich wertlos, und selbst mit ihnen passiert genug. Auf die Archivierung den Ort langfristiger Aufbewahrung von elektronischem Material übertragen, braucht es unbedingt eine permanente Neuschöpfung, sprich Umkopieren der digitalen Daten auf jüngere Medien oder Techniken. Mit anderen Worten: Digitale Dinge sind keine richtigen Dinge; ohne Strom, Redundanzen und Kopien die wiederum nur eine virtuelle Existenz aufweisen ist alles nur Schall und Rauch. Diesen Gedanken zu Ende gedacht, liegt es nahe, das so hochgelobte digitale Zeitalter als eine Schimäre zu betrachten. Die angeblich durch IT herbeigeführte Wissensgesellschaft führt sich angesichts der immanenten digitalen Vergänglichkeit selbst ad absurdum. Ob spätere Generationen einmal mehr über das Hier und Heute wissen als es früher möglich war, ist keineswegs sicher. Ausnahmslos alle Archivmedien, von den Laufwerken und Libraries ganz zu schweigen, geben nach ziemlich kurzer Zeit ihren Geist auf. Festplatten nach drei bis sieben Jahren im Durchschnitt (!), Tapes nach 15 bis 30 Jahren, ICY BOX NAS2000 NAS mit Multimedia-Server (UPnP-AV, 30-Tage-Testversion); mit regelbarem Lüfter ICY BOX NAS900 NAS und externes USB HDD Laufwerk in einem; ohne Lüfter

15 CDs und DVDs nach maximal 15 Jahren, UDOs nach offiziell etwa 50 Jahren. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, erst recht nicht von den Herstellern, ebenso wenig wie internationale Gremien, die hier aktiv sind. Digitale Imperative Um sich die erforderliche Migrationsproblematik für einen längeren Bestand digitaler Daten klarzumachen, muss man nur an Programme wie Word 5.0 oder an die Disketten von einst denken: Wer mit diesen Mitteln wichtige Texte abgespeichert haben sollte, wird kaum noch die benutzte Software, geschweige denn einen PC mit Diskettenlaufwerk finden. Das vielleicht allzu einfach erscheinende Beispiel trifft haargenau die Überlebenschance von angesammelten Informationen in der digitalen Welt. Hier hat erst einmal nichts Bestand, da können die Hersteller von Archivierungshardware und -software versprechen, was sie wollen. Bleiben nur zwei logische Schlussfolgerungen übrig. Erstens: Wer nicht spätestens nach fünf Jahren seinen digitalen Archivbestand in die Obhut frischer Techniken und Medien übergibt, ist selbst schuld am allemal drohenden Datenverlust. Zweitens: Archivierung ohne Zweit- und Drittkopien oder eigene Backup- Mechanismen ist sinnlos. Auch die Frage des Dateiformats für digitale Archive ist noch längst nicht beantwortet. Proprietäre Files allerorten, kaum jemand, der neben harter Ware die Lesbarkeit 20 Jahre alter Dokumente garantieren möchte. De facto haben sich PDF und TIFF als Formate durchgesetzt, die ein längeres Überleben der archivierten Dokumente versprechen. PDF-A, die PDF-Variante für Archive, gilt als langlebiges Format und ist sogar als ISO-Norm :2005 verabschiedet worden. Doch wie lange wird die Firma Adobe, Eigner dieses Fileformats, noch am Markt sein? Wer einen solchen Gedanken für übertrieben hält, sollte vielleicht einmal einen Blick in das Buch The Innovator s Dilemma von Clayton M. Christensen werfen. Dort findet man unter anderem eine detaillierte Geschichte des Untergangs von ehemals führenden Anbietern von Festplatten, die dem Druck von neuen und billigeren disruptive technologies nicht standhalten konnten. Besitzer von digitalen Archiven könnten sich vorläufig einen kleinen Vorrat auslaufender Platten, Scheiben und Bänder samt entsprechender Gerätschaften zulegen. Alternativ zu so einem Privatmuseum ließen sich spezialisierte Firmen oder Sammelstellen von Medien und Hardware vorstellen, die den Unternehmen Migrationsdienste anbieten. Recovery-Dienstleister wie Kroll-Ontrack oder seit Kurzem Seagate haben inzwischen solche Services in ihrem Programm, mit denen Unternehmen ihre Daten auf neue Mediengenerationen oder -typen überspielen lassen können. Vorbilder gibt es natürlich auch. Öffentliche Bibliotheken, in der Regel in Staatsbesitz, haben es sich schon längst angewöhnt, ihren digitalen Datenbestand mindestens einmal pro Jahr umzukopieren. Zudem haben sie das Kompetenznetzwerk Nestor gegründet, das sich um Archivierungsfragen kümmert (www.langzeitarchivie rung.de). Von dieser Dienstleistung für den Fortbestand des angesammelten Wissens sollten sich Unternehmen eine Scheibe abschneiden. Haben Archive eine Zukunft? Digitale nur sehr begrenzt. Der Handlungsdruck könnte nicht größer sein. (sun) Hartmut Wiehr In ix extra 09/2007: Netzwerke Providerangebote: Von Managed Software bis Virtual Server Service Provider sind in der Lage, immer mehr Leistungen günstiger und einfacher anzubieten, als es dem Privatanwender oder sogar der IT-Abteilung eines Unternehmens möglich ist. Sei es das Online-Backup privater Daten oder das Managen ganzer IT- und TK-Infrastrukturen einer Firma. Das nächste ix extra gibt einen Überblick über die zahlreichen, auch neuen Angebotsformen wie Software as a Service. Schwerpunkt ist das Webhosting in seinen zahlreichen Varianten. Sie lesen, wie sie sich unterscheiden, an wen sie sich richten und worauf bei den Angeboten zu achten ist. Erscheinungstermin: 16. August 2007 DIE WEITEREN IX EXTRAS: Ausgabe Thema Erscheinungstermin 10/07 Mobility Notebook-Sicherheit /07 IT-Security Tools zur Website-Absicherung /07 Storage Disk-Systeme Technik und Produkte ix extra 8/2007

16 emedia c t komplett alle Jahrgänge auf 2 DVDs CD-Shop ix komplett alle Jahrgänge auf 2 DVDs 19,00 c t Archiv DVD Diese DVD-9 enthält den vollständigen Inhalt der c t Ausgaben 12/83 bis 12/89 im Original-Layout (bis auf wenige Beiträge, die fremden Copyright unterliegen).die insgesamt über Seiten liegen im PDF- Format vor und sind im Volltext durchsuchbar. Systemvoraussetzungen: DVD-Laufwerk, Acrobat Reader (ab Version 5). 69,00 c t und ix-archiv (DVD) Diese DVD-ROMs enthalten den redaktionellen 89,00 Teil der Jahrgänge auf DVD-9 bzw auf DVD-5 mit Texten und Bildern (ausgenommen wenige Beiträge, die fremdem Copyright unterliegen) emedia Navigator für Windows zur schnellen, fehlertoleranten Schlagwort und Volltext Recherche emediasearch für Linux und Macintosh zur fehlertoleranten Volltextsuche mit einem beliebigen Browser. Alle Artikel liegen als HTML-Dokumente vor. Auf PCs unter Windows können sie mit dem mitgelieferten Recherche-Programm emedia Navigator betrachtet werden. Systemvoraussetzungen: Pentium oder neuer, 32 MByte Arbeitsspeicher, DVD-ROM-Laufwerk. Auf Computern mit anderen Betriebssystemen ist zur Anzeige der Artikel ein HTML-3-fähiger WWW-Browser erforderlich (aus lizenzrechtlichen Gründen nicht auf der DVD enthalten). Wussten Sie schon, dass es einen DVD-Update-Preis für Ihre Jahres-CDs gibt? Nähere Informationen unter 15,00 ix Archiv DVD Diese DVD-9 enthält den vollständigen Inhalt der ix-ausgaben 01/88 bis 12/93 im Original-Layout (bis auf wenige Beiträge, die fremden Copyright unterliegen). Die insgesamt 49 Ausgaben liegen im PDF-Format vor und sind im Volltext durchsuchbar. Systemvoraussetzungen: DVD-Laufwerk, Acrobat Reader (ab Version 5). 24,50 * 24,50 * c trom und ixpressed Die kompletten Jahrgänge der c t- und ix-ausgaben im HTML-Format. Auf jedem System mit WWW-Browser lesbar (wird nicht mitgeliefert). Erschienen sind bei c t die Jahrgänge 90/91, 92/93, , bei ix die Jahrgänge * Jede weitere Jahrgangs-CD kostet nur 15 Technology Review Jahres-CD ,50 Eine umfassende Sammlung von Know-how- und Praxis- Artikeln aus der c't. Die Artikel wurden überarbeitet Alle Request for Comments bis zum November 2006, wie sie von der Internet Engineering Task Force bzw. dem RFC-Editor zur Festlegung von Standards für TCP/IP und das Internet herausgegeben werden. die Serien BCP, FYI und STD der Internet Engineering Task Force bis zum November weitere Dokumentationen, Standards und Glossare zu allen Bereichen der Netzwerktechnik Webbrowser und Tools zum Auspacken von Archiven mit zusätzlichen Texten Diese CD enthält den vollständigen Inhalt der Technology Review Ausgaben 01/06 bis 12/06 im PDF-Format (ausgenommen wenige Beiträge, die fremdem Copyright unterliegen). Der Inhalt ist im Volltext durchsuchbar. Erschienen sind bei Technology Review die Jahrgänge Systemvoraussetzungen: Acrobat Reader (ab Version 5). * Jede weitere Jahrgangs-CD kostet nur 15 c thema 07 Netzwerke 10,00 19,00 Das ELRAD-Archiv auf DVD Die DVD enthält die Inhalte der ELRAD-Ausgaben 11/1977 bis 6/1997 im Original-Layout sowie die ELRAD-Extra und Sonder-ausgaben (bis auf wenige Beiträge, die fremdem Copyright unterliegen). Über Seiten liegen als durchsuchbare PDF-Dateien vor. Die»historische Authentizität«steigern nicht nur die als Grafiken eingescannten Anzeigen, sondern auch die eine oder andere handschriftliche Notiz der ELRAD- Redakteure. Systemvoraussetzungen: DVD-Laufwerk, Acrobat Reader (ab Version 5) 10,00 ixthema 01»Security«Diese CD-ROM enthält eine umfassende Zusammenstellung von Artikeln zum Thema»Sicherheit«aus den ix-ausgaben 1/1994 bis 10/2005 das deutsche Standardwerk zur Kryptologie als PDF-Dokument: Reinhard Wobst, Abenteuer Kryptologie, Addison Wesley Verlag alle Requests for Comments (RFC), durchsuchbar als indizierte PDF-Dateien, bis einschließlich September 2005 ausgewählte Security-Tools und den Adobe Acrobat Reader 7.0 emedia Navigator für Windows zur fehlertoleranten Volltextrecherche und Kontext- Navigation emedia Search für Linux, Solaris und Windows Bestellung emedia GmbH Bissendorfer Straße 8 D Hannover Telefon: +49 [0] Fax: +49 [0] Preisänderung/Irrtum/Ausverkauf vorbehalten. Porto und Verpackung: 3,00. Alle Preise inkl. MwSt.

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