Volkswirtschaftslehre (IC11)

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1 Volkswirtschaftslehre (IC11) Prof. Dr. Frank Linde

2 Übergeordnete akademische Ziele der Veranstaltung Die Veranstaltung VWL soll Sie befähigen, grundlegende ökonomische Konzepte zu erläutern, sie auf ihre Anwendungsbedingungen hin zu untersuchen, sie kritisch zu hinterfragen und Ihre eigene Arbeit nach selbst entwickelten Qualitätskriterien zu bewerten. Prof. Dr. Frank Linde 2

3 Konkrete Ziele der Veranstaltung Am Ende des Semesters werden Sie dazu in der Lage sein 1. Einflussfaktoren für den Wert eines Gutes zu benennen. 2. eine Nachfragekurve für ein Informationsgut zu erstellen. 3. zu beurteilen, welche Auswirkungen es auf den Erlös hat, wenn man als Unternehmer Preisdifferenzierung betreibt. 4. einzustufen, wie sehr (Informations-)Güter den Charakter eines öffentlichen Gutes aufweisen und welche Rolle Informationsasymmetrien für ihre Marktfähigkeit spielen. Prof. Dr. Frank Linde 3

4 Zielniveaus nach SOLO (Structured Observation of Learning Outcomes) Quelle: Biggs, J., abgerufen Prof. Dr. am Frank Linde 4

5 Umsetzung der Zielerreichung Am Ende des Semesters werden Sie dazu in der Lage sein 1. Einflussfaktoren für den Wert eines Gutes zu benennen. 2. eine Nachfragekurve für ein Informationsgut zu erstellen. 3. zu beurteilen, welche Auswirkungen es auf den Erlös hat, wenn man als Unternehmer Preisdifferenzierung betreibt. 4. einzustufen, wie sehr (Informations-)Güter den Charakter eines öffentlichen Gutes aufweisen und welche Rolle Informationsasymmetrien für ihre Marktfähigkeit spielen. Dazu werden Sie Prof. Dr. Frank Linde 5

6 Wie lernt man am besten? zuhören lesen audiovisuelles Wahrnehmen am Beispiel demonstrieren diskutieren praktische Übungen selbst machen, anderen erklären 5 % 10 % 20 % 30 % 50 % 75 % 80 % Lernpyramide zur Effektivität von Lernmethoden (Blom, 2000, S. 8 nach Bales, 1996) Prof. Dr. Frank Linde 6

7 Umsetzung der Zielerreichung II Am Ende des Semesters werden Sie dazu in der Lage sein 1. Einflussfaktoren für den Wert eines Gutes zu benennen. 2. eine Nachfragekurve für ein Informationsgut zu erstellen. 3. zu beurteilen, welche Auswirkungen es auf den Erlös hat, wenn man als Unternehmer Preisdifferenzierung betreibt. 4. einzustufen, wie sehr (Informations-)Güter den Charakter eines öffentlichen Gutes aufweisen und welche Rolle Informationsasymmetrien für ihre Marktfähigkeit spielen. Dazu werden Sie, sich Stoffinhalte über wissenschaftliche Texte selbstständig erarbeiten. in Gruppen arbeiten. das eigene Lern- und Arbeitsverhalten analysieren und verbessern. Prof. Dr. Frank Linde 7

8 Literaturhinweise Volkswirtschaftliche Grundlagen: Mankiw, G., Taylor, M.P., Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 4. Aufl., Stuttgart Informationsökonomische Vertiefung: Linde, F., Stock, W.G., Informationsmarkt. Informationen im I-Commerce anbieten und nachfragen, München Nachschlagewerke: Gabler-Wirtschaftslexikon, 15. Aufl., Wiesbaden ( Geigant, F., Haslinger, F., Sobotka, D., Westphal, H.M., Lexikon der Volkswirtschaft, 7. Aufl., Landsberg Zum Lernen allgemein: Metzger, C., Lern- und Arbeitsstrategien, Sauerländer Verlag, 11. Aufl., Prof. Dr. Frank Linde 8

9 Literaturempfehlung Metzger, Christoph, WLI Hochschule. Lern- und Arbeitsstrategien, 11. Aufl., Aarau ISBN , 27,80 Das Lernerhandbuch (mit Fragebogen) - ist gegliedert nach den Kategorien des Inventars; - vermittelt, wie man Handlungsweisen bewusst auswählt, einsetzt, kontrolliert und, falls nötig, anpasst (im Gegensatz zu automatisierten Lern- und Arbeitstechniken); - bezieht Gruppenarbeit ein. Prof. Dr. Frank Linde 9

10 Der Wert von Gütern Was ist der Wert eines Kühlschranks in Euro? Prof. Dr. Frank Linde 10

11 Der Wert von Gütern Was ist der Wert eines Kühlschranks? Für einen Inuit? Für einen Beduinen? Prof. Dr. Frank Linde 11

12 Hausaufgabe: Angebot und Nachfrage Aufgabe für die nächste Sitzung: Bitte erstellen Sie mit Ihrer Gruppe eine lineare Nachfragekurve für Snickersriegel und markieren Sie, welchen Preis Sie für optimal halten. An welchen Stellen entstehen Produzenten- und Konsumentenrente? Bitte bereiten Sie Ihr Ergebnis als einseitiges Handout auf. Prof. Dr. Frank Linde 12

13 Hausaufgabe: Preisgestaltung Aufgabe für die nächste Sitzung: Bitte entwickeln Sie als Gruppe einen Vorschlag, wie Sie durch Preisdifferenzierung den Umsatz erhöhen können. Recherchieren Sie die dazu notwendigen Informationen selbstständig. Bitte bereiten Sie Ihr Ergebnis als Poster auf. Prof. Dr. Frank Linde 13

14 Hausaufgabe: Informationsasymmetrie Aufgabe für die nächste Sitzung: Bitte erklären Sie (allein oder als Gruppe) mit Hilfe der Unterscheidung zwischen Such-, Erfahrungs- und Vertrauenseigenschaften von Gütern, was man unter Informationsasymmetrie versteht. Finden Sie Beispiele für Informationsasymmetrien bei Informationsgütern. Recherchieren Sie die dazu notwendigen Informationen selbstständig. Bitte bereiten Sie Ihr Ergebnis als strukturierte Grafik (Concept Map) auf. Prof. Dr. Frank Linde 14

15 Aufgabenstellung für die Arbeit im Lernteam, Aufgabe 1 Nach Aussage des Ökonomen Kenneth Arrow gilt bei Informationsgütern das so genannte Informationsparadoxon: For the purchaser the value of information is not known until he has the information, but then he has in effect acquired it without cost. Aufgaben: 1. Erläutern Sie, was Arrow mit dem Informationsparadoxon genau gemeint hatte und welche Annahmen ihm zu Grunde liegen. 2. Begründen Sie, welche der Annahmen zutreffend sind und welche nicht, d.h. in welchen Fällen gilt es und in welchen aber auch nicht. 3. Wie müsste das Informationsparadoxon ggf. umformuliert werden, um Allgemeingültigkeit zu beanspruchen? Arrow (1962) Bitte bereiten Sie zur Beantwortung der Fragen eine 5-minütige Präsentation vor. Nennen Sie zum Abschluss Ihrer Präsentation Bewertungskriterien für die Qualität Ihres Arbeitsergebnisses. Richten Sie sich auf Fragen der Zuhörer ein. Abgabe der Präsentation als Datei: an und Ihre/n Tutor/in. Bitte vereinbaren Sie während der Bearbeitungszeit mindestens einen Termin mit Ihrem/r Tutor/in! Prof. Dr. Frank Linde 15

16 Arbeitsanleitung für das Lernteam Nehmen Sie eine geeignete Verteilung der folgenden Aufgaben für ihre gemeinsamen Sitzungen vor. Vereinbaren Sie eine geeignete Aufgabenteilung im Team! Beziehen Sie sich dazu auf Ihres Stärken aus dem Kompetenzcheck: 1. Moderation: Tagesordnung und Zeitplan erstellen; Gruppe beim Thema halten; Beteiligung steuern 2. Protokoll: Erledigtes abhaken, offene Themen festhalten; protokollieren, wer welche Aufgabe/Rolle übernommen hat 3. Zeitwächter: Zeitplan überwachen 4. Beobachter: Fachliche und überfachliche Arbeits- und Lernprozesse beobachten und der Gruppe zum Schluss Feedback geben Prof. Dr. Frank Linde 16

17 Arbeitshinweise für den Moderator Moderieren Sie folgende Fragen in Ihrer Gruppe: Welche Begriffe sind klar, welche unklar? Worin bestehen für jede/n von uns Probleme bei der Lösung der Aufgabe? Wie können wir vorgehen, um die Probleme möglichst selbstständig zu lösen? Vorwissen der Gruppenmitglieder nutzen Bestimmen, was zu erarbeiten/zu erlernen ist (Ziele setzen) Informationen im Selbststudium beschaffen Informationen austauschen Welche Termine setzen wir uns? Wer übernimmt welche Aufgabe? Prof. Dr. Frank Linde 17

18 Arbeitsanleitung LernReport Nach der Vorstellung der Gruppenarbeitsergebnisse am erstellen Sie einen individuellen LernReport in 2 Kapiteln: Kapitel 1 (fachlich): Concept Map (= Skizze mit Text und Grafik) der zentralen Lerninhalte der Aufgabe 1 zum Informationsparadoxon auf 1 Seite (Eingescannte Handzeichnungen sind möglich) Die Bewertung Ihrer Darstellungen erfolgt nach SOLO Weiterführende Informationen zur Concept Map unter: bzw. auf meiner Homepage und zu SOLO unter: oder auch Prof. Dr. Frank Linde 18

19 Arbeitsanleitung LernReport II Kapitel 2 (überfachlich): Selbstreflexion Ihres Lern- und Arbeitsverhaltens auf max. 3 Seiten (ca Wörter) Eine detaillierte Anleitung mit Beispielen und dem Bewertungsschema für die Selbstreflexion finden Sie unter Abgabedatum für den LernReport ist der Abgabe der Präsentation als Datei an und Ihre/n Tutor/in. Prof. Dr. Frank Linde 19

20 Aufgabenstellung für die Arbeit im Lernteam, Aufgabe 2 Informationsgüter werden häufig als öffentliche Güter bezeichnet. Aufgaben: 1. Erläutern Sie, was öffentliche Güter sind und ob Informationsgüter wie behauptet immer öffentliche Güter sind. 2. Analysieren Sie, wie sich der Güterstatus eines Informationsgutes von der Idee über die Produktion bis hin zum Verkauf verändert. 3. Entwickeln Sie Maßnahmen, durch die sich der Güterstatus gezielt beeinflussen lässt und bewerten Sie diese auf Ihre Wirksamkeit. Bitte bereiten Sie zur Beantwortung der Fragen eine 5-minütige Präsentation vor. Wenden Sie zum Abschluss Ihrer Präsentation die Bewertungskriterien für die Qualität Ihres Arbeitsergebnisses auf Ihre Arbeit an. Richten Sie sich auf Fragen der Zuhörer ein. Abgabe der Präsentation als Datei: an und Ihre/n Tutor/in. Bitte vereinbaren Sie während der Bearbeitungszeit mindestens einen Termin mit Ihrem/r Tutor/in! Prof. Dr. Frank Linde 20

21 Arbeitsanleitung LernReport Nach der Vorstellung der Gruppenarbeitsergebnisse am erstellen Sie einen individuellen LernReport in 2 Kapiteln: Kapitel 1: Concept Map (fachlich) Kapitel 2: Selbstreflexion (überfachlich) Die Bewertung Ihrer Concept Map erfolgt nach SOLO und geht zu 50% in die Note ein. Die Bewertung Ihrer Selbstreflexion erfolgt nach dem Kriterienschema ( linde/linde_lehre.php) und geht ebenfalls zu 50% in die Note ein. Bitte senden Sie Ihre Ausarbeitungen bis spätestens zum an und Ihre/n Tutor/in. Prof. Dr. Frank Linde 21

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