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1 sofid - Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst 02/2005 Politische Soziologie GESIS-IZ Bonn 2005

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3 Politische Soziologie Band 2005/2 bearbeitet von Stefan Jakowatz Informationszentrum Sozialwissenschaften Bonn 2005

4 ISSN: Herausgeber Informationszentrum Sozialwissenschaften der Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute e.v., Bonn bearbeitet von: Stefan Jakowatz Programmierung: Udo Riege, Siegfried Schomisch Druck u. Vertrieb: Informationszentrum Sozialwissenschaften Lennéstr. 30, Bonn, Tel.: (0228) Printed in Germany Die Mittel für diese Veröffentlichung wurden im Rahmen der institutionellen Förderung der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.v. (GESIS) vom Bund und den Ländern gemeinsam bereitgestellt. Das IZ ist Mitglied der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen e.v. (GESIS). Die GESIS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft Informationszentrum Sozialwissenschaften, Bonn. Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere ist die Überführung in maschinenlesbare Form sowie das Speichern in Informationssystemen, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Einwilligung des Herausgebers gestattet.

5 Inhalt Vorwort...7 Sachgebiete 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte Theorie und Geschichte politischer Systeme Staatstheorie und staatliches Handeln Politische Parteien und Parteiensysteme Wahlen, Wählerverhalten und Partizipation Politische Einstellungen und politische Bewegungen Politische Kultur und Ethik, politische Eliten Register Hinweise zur Registerbenutzung Personenregister Sachregister Institutionenregister Anhang Hinweise zur Originalbeschaffung von Literatur Zur Benutzung der Forschungsnachweise...185

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7 sofid Politische Soziologie 2005/2 7 Vorwort Vorwort zum sofid Politische Soziologie Das Informationszentrum Sozialwissenschaften (IZ) bietet mit dem Sozialwissenschaftlichen Fachinformationsdienst (sofid) zweimal jährlich aktuelle Informationen zu einer großen Zahl spezieller Themenstellungen an. Jeder sofid hat sein eigenes, meist pragmatisch festgelegtes Profil. Gewisse Überschneidungen sind deshalb nicht zu vermeiden. Quelle der im jeweiligen sofid enthaltenen Informationen sind die vom IZ produzierten Datenbanken SOLIS (Sozialwissenschaftliches Literaturinformationssystem) sowie FORIS (Forschungsinformationssystem Sozialwissenschaften). Die Datenbank SOLIS stützt sich vorwiegend auf deutschsprachige Veröffentlichungen, d.h. Zeitschriftenaufsätze, Monographien, Beiträge in Sammelwerken sowie auf Graue Literatur in den zentralen sozialwissenschaftlichen Disziplinen. In SOLIS ist bei einigen Hinweisen unter Standort eine Internet-Adresse eingetragen. Wenn Sie mit dieser Adresse im Internet suchen, finden Sie hier den vollständigen Text des Dokuments. Wesentliche Quellen zur Informationsgewinnung für FORIS sind Erhebungen in den deutschsprachigen Ländern bei Institutionen, die sozialwissenschaftliche Forschung betreiben. Der Fragebogen zur Meldung neuer Projekte steht permanent im Internet unter zur Verfügung. Literaturhinweise sind durch ein "-L" nach der laufenden Nummer gekennzeichnet, Forschungsnachweise durch ein "-F". Im Gegensatz zu Literaturhinweisen, die jeweils nur einmal gegeben werden, kann es vorkommen, dass ein Forschungsnachweis in mehreren aufeinander folgenden Diensten erscheint. Dies ist gerechtfertigt, weil Forschungsprojekte häufig ihren Zuschnitt verändern, sei es, dass das Projekt eingeengt, erweitert, auf ein anderes Thema verlagert oder ganz abgebrochen wird. Es handelt sich also bei einem erneuten Nachweis in jedem Falle um eine aktualisierte Fassung, die Rückschlüsse auf den Fortgang der Arbeiten an einem Projekt zulässt. * * * Die politische Soziologie stellt das Verbindungselement zwischen Soziologie und Politikwissenschaft her. Unter Einbeziehung theoretisch-systematisierender wie auch historisch-empirischer Aspekte befasst sie sich mit den gesellschaftlichen und sozialpsychologischen Voraussetzungen und Folgen des politischen Handelns, mit der Entstehung, Struktur und dem Wirkungszusammenhang politischer Systeme, den Interdependenzen von Aufbau, Ausbau und Modernisierung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ordnungen, der Entstehung von Macht und dem Einfluss gesellschaftlicher Gruppen und Akteure auf diesem Wirkungsgeflecht. Diese Bestimmung des Wissensgebiets spiegelt sich in der Sachgebietsgliederung des vorliegenden Informationsdienstes wider: Politische Konzepte und Ideen, politische Systeme und Systemkrisen einschließlich historischer Erfahrungen, politische Steuerung und ihre Institutionalisierung,

8 8 sofid Politische Soziologie 2005/2 Vorwort staatliches Handeln einschließlich Verhältnis von Macht und Herrschaft, Parteiwesen, Wahlsoziologie, Partizipation, öffentliche Meinung, politische Einstellung, politische Bewegungen, Interessengruppen und Radikalismus, politische Eliten und politische Kultur, Werte, Wertewandel und Ethik sind Gegenstand der einzelnen Kapitel. Aufgrund der Fülle der Dokumente in der ausgewiesenen Klassifikation politische Soziologie konnten nicht alle aktuellen Nachweise aufgenommen werden. Die Auswahl erfolgte zunächst nach inhaltlichen Kriterien wie auch Aktualität, zusätzlich jedoch auch in Abgrenzung zu anderen Fachgebietsbereichen. So wurden Literatur oder Forschung, die in anderen sofid-themenbereichen veröffentlicht werden, hier nicht noch mal dokumentiert. Dies gilt für Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, zu regionalen oder ethnischen Konflikten oder Gewalt wie auch zu Konversion, die im sofid Internationale Beziehungen/Friedens- und Konfliktforschung dokumentiert sind. Gleiches gilt für den umfangreichen Bereich Sozialpolitik. Zu politischen Analysen für die neuen Bundesländer und die damit verbundenen Transaktionsprozesse informieren Sie sich bitte im Fachinformationsdienst Gesellschaftlicher Wandel in den neuen Bundesländern. Die umfangreiche sozialwissenschaftliche Forschung und Literatur zu Osteuropa wird im Dienst Osteuropaforschung dokumentiert. Für das Gebiet Stadt- und Regionalforschung gibt es einen eigenen Dienst, ebenso für Bevölkerungsforschung, Umweltforschung oder Frauen- und Geschlechterforschung. Gesundheitsverhalten und -politik ist im sofid Gesundheitsforschung enthalten, der Komplex Migration und ethnische Minderheiten im gleichnamigen Band dokumentiert, politische Bildung findet sich im Band Bildungsforschung wieder, um nur die wichtigsten angrenzenden Themenbereiche zu nennen. Auch konnten Länderstudien aufgrund der großen Zahl der Nachweise nicht mehr einbezogen werden. Außer Acht gelasssen wurden Beiträge zu Ressortpolitik, Kommunalpolitik und weitestgehend auch zu Europapolitik. Für diese Themen empfehlen wir eine individuelle Recherche in der Datenbank durchzuführen.

9 sofid Politische Soziologie 2005/2 9 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte [1-L] Beck, Ulrich; Holzer, Boris: Wie global ist die Weltrisikogesellschaft?, in: Ulrich Beck, Christoph Lau (Hrsg.): Entgrenzung und Entscheidung : was ist neu an der Theorie reflexiver Modernisierung?, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004, S , ISBN: INHALT: Die Globalität der Weltrisikogesellschaft drückt sich den Autoren zufolge in höchst widersprüchlichen Dynamiken von Konflikt und Kooperation aus: Zum einen lässt die Globalität neuer Risiken politisch bedeutungsvolle, transnationale "Schicksalsgemeinschaften" entstehen. Zum anderen ergeben sich aus der Frage, wie die Probleme zu bewältigen sind, neue Konfliktlinien und Alternativen, welche die Einheit einer Weltrisikogesellschaft in Frage stellen. Um auf diese Herausforderungen angemessen zu reagieren, genügt es nicht, lediglich den Untersuchungshorizont zu erweitern, indem man international vergleichend vorgeht und Wandlungstendenzen in verschiedenen Nationalstaaten nachspürt. Im Begriff der Weltrisikogesellschaft ist ein Forschungsprogramm angelegt, das sich nicht mit der Akkumulation länderspezifischer Trends zufrieden geben kann. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sich die Globalität der Zweiten Moderne in einer durchaus widersprüchlichen Dynamik quer zu nationalstaatlichen Mustern und Differenzen entfaltet. Die Theorie der Weltrisikogesellschaft muss deshalb dort ansetzen, wo die Kritik der klassischen Modernisierungstheorien erste Ansätze zu einer differenzierten Theorie globaler Gefährdungslagen bietet. Die Autoren nehmen dieses Programm zunächst mit der Unterscheidung von "Selbst-" und "Fremdgefährdung" auf. Sie beziehen sich in einem zweiten Argumentationsschritt auf Vorarbeiten zu einer Soziologie der Globalität, um sie als Beschreibung einer transnationalen "Folgen-Öffentlichkeit" neu zu formulieren. Abschließend skizzieren sie am Beispiel transnationaler Politikarenen, welche veränderten Konfliktkonstellationen und Kooperationschancen für die Weltrisikogesellschaft charakteristisch sind. (ICI2) [2-L] Boldt, Hans: Über Carl Schmitts "Begriff des Politischen", in: Zeitschrift für Politikwissenschaft : Journal of Political Science, Jg. 15/2005, H. 1, S (Standort: UuStB Köln(38)-EWA Z3338; Kopie über den Literaturdienst erhältlich) INHALT: "Carl Schmitts berühmte Abhandlung über den 'Begriff des Politischen' von 1927/ 1932 wurde nicht nur wie vieles Andere von Schmitt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgelegt (1963), sondern sie hat darüber hinaus immer wieder starke Beachtung gefunden und zur Auseinandersetzung angeregt. Neuerdings ist ihr sogar ein umfangreicher Kommentar gewidmet worden. Diese andauernde Präsenz der Schrift und zugleich die Fülle ungeklärter Fragen, die sie aufwirft, sind Anlass, den Gedankengang Schmitts noch einmal von Grund auf in kritischer Sicht zu rekonstruieren, um am Ende, wenn der Schmitt'schen Begriffsprägung schon nicht gefolgt werden konnte, den Essay als biografisch-historisches Zeugnis zu würdigen." (Autorenreferat)

10 10 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte [3-L] Bollinger, Stefan (Hrsg.): Imperialismustheorien: historische Grundlagen für eine aktuelle Kritik, Wien: Promedia Verl.-Ges. 2004, 173 S., ISBN: (Standort: UB Erlangen(29)-H002005A733) INHALT: "Seit dem Untergang der Sowjetunion und des kommunistischen Systems im 'Ostblock' war nicht mehr viel von Imperialismus zu hören. Der Krieg der USA gegen den Terror sowie der US-Angriff auf den Irak haben die kritischen Geister indes wieder hellhörig gemacht. Der Ruf nach einer konsistent antiimperialistischen Kritik wird laut. Es ist höchste Zeit, genauer nach Fakten und Theorien zu fragen, die im 20. Jahrhundert dem Kapitalismus in den Metropolen, seiner Politik und vor allem seiner Wirtschaft das Etikett Imperialismus verpassten. Der vorliegende Reader soll jene Analysen linker Theoretiker in Erinnerung rufen, die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts die imperialistische Expansion vor allem Englands und Deutschlands geißelten. Textstellen klassischer Autoren werden vom Herausgeber kommentiert und in ihren historischen Kontext gestellt." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Stefan Bollinger: Wiederkehr der Imperialisten? Alte Theorien und neue Herausforderungen (7-46); John A. Hobson: Der Imperialismus (48-68); Rudolf Hilferding: Das Finanzkapital. Eine Studie über die jüngste Entwicklung des Kapitalismus (70-88); Rosa Luxemburg: Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus (90-106); Karl Kautsky: Der Imperialismus ( ); Zwei Schriften zum Umlernen ( ); Der imperialistische Krieg ( ); Nikolai Iwanowitsch Bucharin: Imperialismus und Weltwirtschaft ( ); Wladimir Iljitsch Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus. Gemeinverständlicher Abriss ( ). [4-L] Cohen, Joshua; Fung, Archon: Radical democracy, in: Schweizerische Zeitschrift für Politikwissenschaft, Vol. 10/2004, Iss. 4, S (URL: INHALT: Mit "konventionellen Demokratien" werden politische Systeme mit kompetitiver Repräsentation bezeichnet, in der Bürger mit politischen Rechten ausgestattet sind, einschließlich den Grundrechten der Meinungsfreiheit, dem Versammlungs- und Wahlrecht. Die Bürger verfolgen ihre Interessen durch Ausübung ihrer politischen Rechte, insbesondere durch Wählen von Vertretern in regulären Wahlen. Die Wahlen werden von konkurrierenden politischen Parteien veranstaltet. Wahlsieg bedeutet Kontrolle der Regierung, welche den gewinnenden Kandidaten die Autorität verleiht, die öffentliche Politik zu formen - durch Gesetzgebung und Kontrolle über die Verwaltung. Jede Massendemokratie dagegen muss zumindest zum Teil als ein System der kompetitiven Repräsentation organisiert sein. Der vorliegende Beitrag analysiert die Spannungen zwischen den Formen der direkten und indirekten Repräsentation und skizziert einige Möglichkeiten der Versöhnung bzw. Beilegung dieser Friktionen. Die Autoren zeigen, dass die ungelösten Schwierigkeiten angegangen werden müssen, wenn man das radikaldemokratische Projekt voranzutreiben will. (ICA) [5-L] Dierksmeier, Claus: John Rawls' politischer Liberalismus und Kants langer Schatten, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft : Journal of Political Science, Jg. 14/2004, H. 4, S (Standort: UuStB Köln(38)-EWA Z3338; Kopie über den Literaturdienst erhältlich)

11 sofid Politische Soziologie 2005/ Politische Grundbegriffe und Konzepte INHALT: "John Rawls unternahm den Versuch, die offene Gesellschaft gegen ihre Feinde zu verteidigen. Dabei wollte er den klassischen Liberalismus darin überbieten, dass er eine weltanschaulich neutrale und metaphysikfreie Begründung für die liberale Gesellschaft der Moderne formulierte. Während Rawls in seiner Theory of Justice zugunsten seiner liberalen Doktrin noch ausgiebigen Gebrauch von einer Reihe uneingestandener metaphysischer Annahmen macht, untergräbt er in seinem Spätwerk die Geltungskraft liberaler Argumente in dem Versuch, sich radikal aller gehaltvollen, auch aller freiheitsphilosophischen Fundamente zu entledigen. Ethischer Relativismus bzw. ein dogmatischer Liberalismus stellen sich als die unwillkommenen Konsequenzen ein. Demgegenüber zeigt das Beispiel Kants, dass durchaus nicht jede inhaltliche Verteidigung der Freiheit zwangsläufig in metaphysischen Treibsand führt: Der Staat der Freiheit, wie er ihn zeichnet, mutet seinen Bürgern weder gewisse metaphysische Dogmen noch bestimmte moralische Überzeugungen zu, sondern setzt zur Legitimation seiner Zwangsgewalt lediglich das Recht und den Anspruch auf individuelle Selbstbestimmung voraus." (Autorenreferat) [6-F] Eberl, Oliver (Bearbeitung); Maus, Ingeborg, Prof.Dr. (Betreuung): Demokratie und Frieden. Der Zusammenhang von Volkssouveränität, Menschenrechten und Frieden bei Kant und seine Negation in der politischen Theorie des 19. und 20. Jahrhunderts INHALT: Wie ist eine konsistente Interpretation von Kants Schrift "Zum ewigen Frieden" möglich? Welche Ursachen haben die Probleme der Interpreten? Zur Interpretation ist eine rechtsund demokratietheoretische Perspektive erforderlich. Kants Entwurf eines Völkerbundes erschließt sich nur anhand Zusammenhanges von Frieden, Volkssouveränität und Menschenrechten. Interpretatorische Verzerrungen beruhen auf einer interessegeleiteten "Interpretation in Zeiten des Handlungsdrucks". Die theoretischen Negationen der Gegenaufklärung haben die Begriffe Kants bis heute wirkungsmächtig umgedeutet. Welt- und Friedensordnung heute: Die Rekonstruktion von Kants Entwurf liefert einen Maßstab zur Auseinandersetzung mit heutigen Wettordnungskonzeptionen. Mit den 1995er Jubiläumsfeiern zum 200jährigen Erscheinen der Schrift "Zum ewigen Frieden" tritt ihre Rezeption unter dem Blickwinkel von "Globalisierung" und "neuer Weltordnung" in eine neue Phase. Die seither etablierten Interpretationen sind mehrheitlich dadurch gekennzeichnet, dass sie Kants Entwurf "Widersprüchlichkeit", "Konstruktionsfehler", "schwerwiegende Mängel" und dergleichen mehr attestieren. Die Arbeit will zeigen, inwiefern diese Wahrnehmung aus einer "Interpretation in Zeiten des Handlungsdrucks" und den je dabei eingebrachten welt-ordnungspolitischen Interessenlagen der Autoren resultiert. Ziel ist eine konsistente Interpretation der Friedensschrift. Den Zugang zum republikanischen, anti-globalstaatlichen Völkerrechtsverständnis Kants eröffnet eine rechts- und demokratietheoretische Perspektive. Erst in dieser kann der von Kant dargelegte Zusammenhang von Menschenrechten, Volkssouveränität, Staatssouveränität und Frieden widerspruchsfrei verstanden werden. Es zeigt sich, dass Kants Option für den Völkerbund nicht lediglich eine mögliche Variante zur Schaffung des Friedens bezeichnet, sondern die normativ anspruchsvollste Gesamtlösung ist, die jedem Einzelelement gleichermaßen gerecht wird und so einen friedenserhaltenden und freiheitssichernden Weg zur Herstellung von Demokratie und Frieden aufzeigen kann. Kant rekurriert auf das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Demokratie und Frieden: Krieg impliziert unweigerlich Entdemokratisierung und Abbau der wie auch immer ausgebildeten Rechtsstaatlichkeit. Kriegsbedrohung bedeutet immer die Verhinderung von Demokratisierung, umgekehrt erleichtert Entdemokratisierung das Führen eines Krieges. Nur ein bedrohungsfreier Zustand innerhalb des Völkerbundes erlaubt den

12 12 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte Einzelstaaten das Umstellen der Staatsorganisation von despotischer Kriegsverfassung auf demokratische Selbst-gesetzgebung. Kants Konzeption des Völkerbundes ermöglicht die ungleichzeitige Entwicklung heterogener Staatssysteme zu Republiken - der Staatsform, die zur dauerhaften Friedens- und Freiheitssicherung die einzig angemessene ist. Als eine weitere Quelle der interpretatorischen Verzerrungen ist die 200jährige Geschichte von Kants Antipoden und die Überschreibungen sowie Substantialisierungen seiner Theorie, also die Geschichte ihrer Negation, zu berücksichtigen. In diesem Sinne werden die von Kant vertretenen Ideen von 1789 mit den Positionen der Gegenaufklärung des 19. und 20. Jahrhunderts konfrontiert. Die Traditionslinie von Hegel bis Schmitt steht für die Umpolung des politischen von Frieden auf Krieg, von Gesellschaft auf Staat und damit für die Umstellung von abstraktem Gesetzesauf konkretes Rechts- und Ordnungsdenken und von Volks- auf Staatssouveränität. Als Ergebnis der Gegenüberstellung von Kant und seinen Negationen erwarte ich die Bereitstellung einer Erkenntnisressource für die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Weltordnungmodellen hinsichtlich ihrer demokratischen Qualität sowie Aufschlüsse über den Stand gegenwärtiger Theoriebildung. ART: Dissertation; gefördert AUFTRAGGEBER: nein FINANZIERER: Deutscher Akademischer Austauschdienst -DAAD-; Deutsche Forschungsgemeinschaft INSTITUTION: Universität Frankfurt, FB 03 Gesellschaftswissenschaften, Internationales Promotions-Centrum Gesellschaftswissenschaften (Robert-Mayer-Str. 5, Frankfurt am Main) KONTAKT: Bearbeiter ( [7-L] Eisenstadt, Shmuel Noah: Paradoxien der Demokratie: die politische Theorie auf der Suche nach dem Politischen, Frankfurt am Main: Humanities online 2005, 259 S., ISBN: INHALT: "Die beiden in diesem Band enthaltenen Texte stellen einen bedeutsamen Beitrag zum gesellschaftstheoretischen und politischen Denken der Gegenwart dar. Eisenstadt konzentriert sich in ihnen auf die zentralen Fragen und Herausforderungen, die sich der Demokratie und der politischen Theorie zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellen. Einsichten aus Geschichte, Soziologie und politischer Theorie verknüpfend bietet er eine tiefgründige und originelle Untersuchung der komplexen Struktur von Demokratie und der ihr immanenten Spannungen (im ersten Text) sowie der Stärken, Tendenzen und Mängel der zeitgenössischen politischen Theorie (im zweiten). Eisenstadt vermittelt eine meisterhafte Übersicht über die gesellschaftlichen und politischen Prozesse in der Welt um uns und zeigt auf, wie sie sich in eine Analyse der sozialen und politischen Kräfte integrieren lassen. Demokratie ist ein Regime, das in den letzten Jahrzehnten in allen Teilen der Welt sowohl Stärken als auch Verwundbarkeiten gezeigt hat. Eisenstadt macht deutlich, wie beide mit der Struktur von Demokratie zusammenhängen." (Autorenreferat) [8-L] Eisfeld, Rainer: Iring Fetschers "realistischer Utopismus" und die heutige Politikwissenschaft, in: Leviathan : Zeitschrift für Sozialwissenschaft, Jg. 33/2005, H. 1, S (Standort: UuStB Köln(38)- XG01679; Kopie über den Literaturdienst erhältlich)

13 sofid Politische Soziologie 2005/ Politische Grundbegriffe und Konzepte INHALT: Aufgrund der Erfahrung von Krieg und Nationalsozialismus wendete sich Fetscher der Politikwissenschaft zu, gleichzeitig ein Versuch zu erklären, was geschehen war, und zu verhindern, dass es sich wiederholte. Um in den hoch komplexen Gesellschaften der Gegenwart Freiheit zu garantieren, muss sie - darauf insistierte Fetscher - nicht nur politische, sondern auch sozioökonomische Partizipation und Kontrolle implizieren. Ausgehend von der emanzipatorischen Tradition liberal-bürgerlichen Denkens versteht Fetscher Demokratie als einen fortgesetzten Prozess der Demokratisierung mit dem Ziel eines kontinuierlichen Abbaus von Unterschieden in den politischen Ressourcen. Die Politikwissenschaft sollte diesen Prozess kritisch begleiten und kommentieren. Dazu muss sie ihre Schwerpunktsetzung auf die Politikfeldanalyse überwinden und Visionen entwickeln, wie eine "gute Gesellschaft" in einem demokratischen Gemeinwesen aussehen und erreicht werden kann. (ICEÜbers) [9-L] Enzmann, Birgit: Von der bleibenden Faszination der Vertragstheorie, in: Lothar R. Waas (Hrsg.): Politik, Moral und Religion - Gegensätze und Ergänzungen : Festschrift zum 65. Geburtstag von Karl Graf Ballestrem, Berlin: Duncker & Humblot, 2004, S , ISBN: (Standort: UB Bonn(5) ) INHALT: Zustimmung und die spezielle Form der Zustimmung durch Vertrag dienen der Legitimation politischer Herrschaft. Sie beantworten die Frage, warum man einem Gesetz, einer Regierung oder einer Verfassung Folge leisten soll mit dem Hinweis, dass man sich selbst dazu verpflichtet habe. Gemeinsame Grundlage ist die Vorstellung, dass diejenigen, die einer politischen Ordnung unterworfen, und damit potentiell Nutznießer wie Last- und Leidtragende sind, die Möglichkeit haben müssen, ihr Einverständnis oder ihre Missbilligung auf legalem Weg zum Ausdruck zu bringen. These der vorliegenden Abhandlung ist es, dass diese Konstruktion den Vertragsgedanken zu einem unverzichtbaren Bestandteil westlicher Demokratie macht. Um dies zu belegen, werden zunächst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Zustimmung und Vertrag dargelegt und anschließend unter Berücksichtigung der wichtigsten Kritikpunkte die verbleibenden Vorzüge des Vertrages gegenüber der Zustimmung im Rahmen repräsentativer Demokratie erläutert. Die Vertragstheorie ist insofern ein unverzichtbarer Bestandteil der westlichen Demokratie, weil sie deren zentrale Verfahren der Wahlen und Abstimmungen, der Verfassungsgebung und -revision als Formen der Selbstverpflichtung verstehbar macht und damit erst den Anspruch einlöst, eine freiheitliche Ordnung gleichberechtigter Menschen zu gestalten. (ICA2) [10-L] Etzioni, Amitai: Mehr als eine Zivilgesellschaft: eine gute Gesellschaft, in: Johannes Berger (Hrsg.): Mannheimer Jahrbuch für Europäische Sozialforschung : Bd. 9, Zerreisst das soziale Band?, Frankfurt am Main: Campus Verl., 2005, S , ISBN: INHALT: Der Autor zieht im vorliegenden Beitrag einen scharfen Trennungsstrich zwischen der "Bürgergesellschaft" und der "guten" Gesellschaft. Beide Gesellschaftskonzeptionen erwarten eine entschiedene Stärkung des sozialen Bandes durch Vereins- und Gemeinschaftsbildung, also durch die Bildung privater Assoziationen in einer vorstaatlichen Sphäre des Zusammenlebens der Bürger. Der Unterschied zwischen der liberalen Position, die das Konzept der "Bürgergesellschaft" verficht, und der kommunitaristischen Position des Autors besteht darin,

14 14 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte dass für Erstere alle freiwilligen Zusammenschlüsse von Bürgern moralisch äquivalent sind, während Kommunitaristen sie danach beurteilen, welche Werte sie realisieren. Eine "gute" Gesellschaft ist mehr als eine Rechtsgemeinschaft. Auch wenn sie alle denkbaren Lebensstile toleriert, präferiert sie gleichwohl auf Wertentscheidungen basierte Formen des Zusammenlebens. Vor diesem Hintergrund befürworten Kommunitaristen Einschränkung durch den Staat, weil sie glauben, dass die Gesellschaft verantwortlich dafür sein sollte, moralisches Verhalten zu fördern. In diesem Aspekte unterscheiden sie sich sowohl von der konservativen als auch der liberalen Position in der Konzeption einer "guten Gesellschaft". (ICA2) [11-L] Fliedner, Ortlieb: Recht und Politik in der Demokratie, in: Perspektiven des Demokratischen Sozialismus : Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik, Jg. 22/2005, H. 1, S (Standort: FES Bonn(Bo133)-X6424) INHALT: In der jüngsten Kontroverse um die Auslegung der Grundgesetzbestimmung: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" (Art. l Abs. l S. l GG ), spielen für den Autor naturrechtliche Vorstellungen und Argumentationen eine wesentliche Rolle. Der Beitrag setzt sich mit der Virulenz "vordemokratischen Gedankenguts" wie des Naturrechts auseinander, das mit den Grundsätzen des modernen demokratischen Staates nicht vereinbar ist. Tragendes Fundament unserer Demokratie ist der Pluralismus, also das Nebeneinander sehr unterschiedlicher Wertvorstellungen, die die Bürger haben und vertreten können. Von daher ist es fraglich, ob sich ein gemeinsames "Wertebewusstsein" der Bürger überhaupt erkennen und feststellen lässt. Noch deutlicher gilt dies für die Verfassung selbst. Eine weitere Diskussion, auf die der Autor eingeht, ist die, die unter dem populären Stichwort "Eindämmung der Gesetzesflut" bzw. "Entbürokratisierung" geführt wird. Sie verkennt die enge Verbindung von Recht und Politik in der Demokratie. Da Politik vor allem durch Recht in die Tat umgesetzt wird, beinhaltet die Forderung nach weniger Gesetzen zugleich auch ein Untätigsein in den entsprechenden Politikfeldern. Nicht eine angebliche "Gesetzesflut" einzudämmen, sondern die Qualität der Rechtsetzung zu verbessern, muss daher die Forderung lauten. (ICA2) [12-L] Flügel, Oliver; Heil, Reinhard; Hetzel, Andreas (Hrsg.): Die Rückkehr des Politischen: Demokratietheorien heute, Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges. 2004, 335 S., ISBN: INHALT: "In instruktiven und kritischen Beiträgen werden moderne Positionen der Demokratietheorie vorgestellt, die seit den 1970er Jahren im französischen und angelsächsischen Sprachraum formuliert wurden, hierzulande aber bisher kaum bekannt sind. Es handelt sich um radikaldemokratische Ansätze, z. B. der Forderung nach einer umfassenden Demokratisierung von Bürokratie. Wirtschaft und Wissenschaften." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Oliver Flügel/Reinhard Heil/Andreas Hetzel: Die Rückkehr des Politischen (7-16); Oliver Flügel : Démocratie à venir. Jacques Derrida (19-42); Heike Kämpf: Die Unerreichbarkeit der Demokratie. Kontingenz, Identität und politische Handlungsfähigkeit nach Judith Butler (43-62); Daniel Gaus: Demokratie zwischen Konflikt und Konsens. Zur politischen Philosophie Claude Leforts (65-86); Wim Weymans: Pierre Rosanvallon und das Problem der Politischen Repräsentation (87-112); Tilman Reitz: Die Politik der Menschenrechte: Etienne Balibar ( ); Andreas Niederberger: Aufteilung(en) unter Gleichen. Zur Theorie der demokratischen

15 sofid Politische Soziologie 2005/ Politische Grundbegriffe und Konzepte Konstitution der Welt bei Jacques Rancière ( ); Petra Gehring: Ware der Widerstreit politikfähig? Lyotards Kritik des Rechtsstreits und die Frage des Politischen in Le différend ( ); Dirk Jörke: Die Agonalität des Demokratischen: Chantal Mouffe ( ); Andreas Hetzei: Demokratie ohne Grund. Ernesto Laclaus Transformation der Politischen Theorie ( ); Andreas Hetzel: Politik als Wahrheitsereignis. Alain Badiou ( ); Reinhard Heil: Die Kunst des Unmöglichen. Slavoj Zizeks Begriff des Politischen ( ); Ralf Krause/Marc Rölli: Politik auf Abwegen. Eine Einführung in die Mikropolitik von Gilles Deleuze ( ); Marc Ziegler: Das Empire und der Republikanismus der Menge ( ); Petra Gehring: Michel Serres: Friedensgespräche mit dem großen Dritten ( ). [13-L] Gebauer, Annekatrin: Der "unzähmbare" Leviathan: Rechtsstaatlichkeit und natürliche Gesetze bei Thomas Hobbes, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP), Vol. 91/2005, H. 2, S (Standort: UuStB Köln(38)-Fa5; Kopie über den Literaturdienst erhältlich). Der Volltext ist über erhältlich. INHALT: Hobbes' Staatstheorie basiert auf natürlichen Prinzipien, nämlich auf dem Streben aller nach Sicherheit und Frieden. Die ewig gültigen Regeln friedlicher Koexistenz zwischen den Menschen - die natürlichen Gesetze - binden bei Hobbes sogar den Souverän. Diese Bekräftigung des natürlichen Rechts betrifft jedoch, wie die Verfasserin zeigt, nicht die Definition des bürgerlichen Rechts, also den Willen des Souveräns. Hobbes' Auffassung, dass der Souverän bei der Erfüllung seiner Aufgabe der Sicherung des Friedens sich meistens an die natürlichen Gesetze halten wird - obwohl er nach bürgerlichem Recht hierzu nicht verpflichtet ist - wird oft für wenig überzeugend gehalten. Die Verfasserin erklärt diese Auffassung aus der Situation des Souveräns heraus, einer - im Gegensatz zum Naturzustand - Situation der völligen Sicherheit. Für Hobbes ist Krieg als Ergebnis des nicht enden wollenden Strebens nach mehr Macht daher für einen absoluten Herrscher nicht notwendig. (ICEÜbers) [14-L] Gebhardt, Jürgen (Hrsg.): Ordnung und Geschichte: Bd. 5, Die Welt der Polis ; vom Mythos zur Philosophie, (Periagoge), München: Fink 2003, 306 S., ISBN: INHALT: Nach 'Gesellschaft, Mythos und Geschichte' ist nun der zweite Teilband von 'Welt der Polis' im Rahmen der von Peter J. Opitz und Dietmar Herz herausgegebenen zehnbändigen Gesamtausgabe des monumentalen Spätwerks Voegelins erschienen, das über Jahre nur im amerikanischen Original vorlag. Er spannt einen weiten Bogen von den Reichen des Alten Orients (Mesopotamien und Ägypten) über die griechische Antike bis zu den 'gnostischen Massenbewegungen' der Moderne in der Form des Totalitarismus des 20. Jahrhunderts. Voegelin geht es indes nicht um eine Enzyklopädie in ideengeschichtlicher Absicht, sondern um die politisch-philosophische 'Suche nach Ordnung' der 'menschlichen Existenz in Gesellschaft und Geschichte', die er mithilfe des Wandels politischer Ordnungen und ihrer Symbolisierungen zu erschließen sucht. Thematisiert werden die politischen und geistigen Ordnungszusammenhänge der griechischen Polis in der Phase des Durchbruchs vom Mythos zur Philosophie, die dann in Platon und Aristoteles einen Höhepunkt finden (und denen die beiden folgenden Bände der Gesamtausgabe gewidmet sind): Die 'Philosophie als symbolische Form unterscheidet sich vom Mythos und von Geschichte durch ihr reflexives Selbstbewusstsein'

16 16 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte (22 f.). Gleichwohl handelt es sich hierbei nicht um eine 'Aktivität, die in einem Vakuum ohne Bezug zu den Problemen der menschlichen Existenz in Gesellschaft' stattfindet, sodass 'die Wurzeln der Philosophie in der Ordnung der Polis liegen' (21). Und die Grundfrage menschlicher Existenz und Ordnung ist für Voegelin die nach der Transzendenzerfahrung und ihren sich wandelnden geschichtlichen Ausprägungen: So ergibt sich im Vergleich zu dem von ihm zuvor ausführlich untersuchten Israel (vgl. die Bände II und III: 'Israel und die Offenbarung'), dass der 'Seinssprung (...) in Hellas' zu einem ganz anderen Ergebnis führte: 'In Israel nahm er die Form der historischen Existenz eines Volkes unter Gott an, in Hellas die Form der personalen Existenz von Individuen unter Gott' (21). Den Band runden ein ausführliches Sach- und Personenverzeichnis sowie ein Nachwort von Gebhardt ab, das den Einstieg in die Lektüre beziehungsweise das Verständnis des Teilwerks erleichtert. (ZPol, VS) [15-L] Göhler, Gerhard; Iser, Mattias; Kerner, Ina (Hrsg.): Politische Theorie: 22 umkämpfte Begriffe zur Einführung, (Uni-Taschenbücher, Bd. 2594), Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss. 2004, 415 S., ISBN: (Standort: UuStB Köln(38)-31A5893) INHALT: "Was sich hinter Begriffen wie 'Demokratie', 'Gerechtigkeit', 'Globalisierung', 'Krieg' oder 'Macht' verbirgt, ist umstritten - besonders in der politischen Theorie. Anhand von 22 Begriffen, deren Bedeutungsgehalt in den vergangenen 10 bis 20 Jahren besonders stark umkämpft war, führt dieser Band in verständlicher Weise in die wichtigsten Diskussionen und Positionen der politischen Theorie und Philosophie ein. Die Beiträge gliedern sich jeweils in drei Abschnitte: Zunächst verdeutlichen sie die Relevanz des verhandelten Begriffs für die politische Theorie und Philosophie sowie für die politische Praxis. In einem zweiten, besonders ausführlichen Teil werden die Hauptlinien der Auseinandersetzung nachgezeichnet. Drittens stellen die Autorinnen und Autoren eine eigene Position dar. Das Literaturverzeichnis enthält die wichtigsten Lesehinweise." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Mattias Iser: Anerkennung (11-28); Hubertus Buchstein, Katharina Beier: Biopolitik (29-46); Hubertus Buchstein: Demokratie (47-64); Martin Nonhoff: Diskurs (65-82); Bernd Ladwig: Freiheit (83-100); Sandra Seubert: Gemeinwohl ( ); Bernd Ladwig: Gerechtigkeit ( ); Ina Kerner: Geschlecht ( ); Mattias Iser: Gesellschaftskritik ( ); Jürgen Neyer, Cornelia Beyer: Globales Regieren ( ); Ina Kerner: Globalisierung ( ); Gerhard Göhler: Institution ( ); Herfried Münkler: Krieg ( ); Gerhard Göhler: Macht ( ); Arnd Pollmann: Menschenwürde ( ); David Strecker: Multikulturalismus ( ); Edeltraud Roller: Performanz ( ); Tine Stein: Religion ( ); Martin Saar: Subjekt ( ); Kai-Uwe Hellmann: System ( ); Lars Rensmann: Totalitarismus ( ); Martin Hartmann: Vertrauen ( ). [16-L] Haucke, Kai: Liberalismus - metaphysisch und politisch: Anmerkungen zum Konzept eines freistehenden politischen Liberalismus bei John Rawls, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP), Vol. 91/2005, H. 1, S (Standort: UuStB Köln(38)-Fa5; Kopie über den Literaturdienst erhältlich). Der Volltext ist über erhältlich. INHALT: Bei Rawls gibt es eine strikte Unterscheidung zwischen politischen oder neutralen Konzeptionen von Liberalismus und liberaler Gerechtigkeit einerseits und moralischen oder

17 sofid Politische Soziologie 2005/ Politische Grundbegriffe und Konzepte metaphysischen Konzeptionen andererseits. Er behauptet, dass ein politisches Verständnis von Liberalismus und Gerechtigkeit unabhängig von Konzeptionen eines guten Lebens existiert. Der Verfasser stellt zunächst die zentralen Elemente des Rawls'schen politischen Liberalismus vor, um sodann eine Antithese zu formulieren: die politische Integration pluraler moderner Gesellschaften hängt nicht von einem "überlappenden Konsensus" ab sondern von einem starken liberalen Ethos, einer politischen und metaphysischen Konzeption einer liberalen Spielart des guten Lebens. Der Verfasser diskutiert im Folgenden externe Einwände und interne Probleme der politischen Philosophie von Rawls. Er zeigt abschließend, dass die Beschreibung einer Position bei Rawls, vor allem der metaphorische "Schleier des Nichtwissens", ein metaphysisches Konzept der Person voraussetzt, das auch Aussagen darüber einschließt, was es aus liberaler Sicht bedeutet, ein gutes Leben zu führen. (ICEÜbers) [17-L] Hecht, Gerhard: Politische Philosophie in einer entgrenzten Welt: vom Nutzen und Nachteil des politischen Philosophierens für die Praxis, Frankfurt am Main: P. Lang 2004, 194 S., ISBN: (Standort: UB Bonn(5) ) INHALT: "Die Politik ist zunehmend in Verruf geraten und die Philosophie scheint für die aktuellen gesellschaftlichen Probleme keine Hilfestellung bereit zu halten. So lautet zumindest das Urteil einer breiten Öffentlichkeit. Wozu bedarf es dann einer Beschäftigung mit Politischer Philosophie? Diese Arbeit analysiert nicht nur die Gründe für die genannten Vorurteile, sondern legt auch dar, dass jede Art des politischen Handels (wozu auch das Nichthandeln gehört) ohne eine bestimmte Politische Philosophie nicht auskommen kann, auch wenn das dem Handelnden nicht bewusst ist. Das schließt insbesondere diejenigen Akteure ein, deren Handeln eine pragmatische Lebensphilosophie zu Grunde liegt und die das Politikerhandeln als die Hauptursache allen gesellschaftlichen Übels ansehen. Die Notwendigkeit politischen Philosophierens wird in einer für politisch Interessierte allgemeinverständlichen Weise dargelegt. Dass der Entwurf einer Politischen Philosophie für das 21. Jahrhundert und einer daraus abzuleitenden Politik sich an den verfügbaren soziologischen Daten zu orientieren hat, ist ein Grundgedanke, dem in der Schlussfolgerung Ausdruck verliehen wird." (Autorenreferat) [18-L] Herb, Karlfriedrich; Hidalgo, Oliver (Hrsg.): Alter Staat - neue Politik: Tocquevilles Entdeckung der modernen Demokratie, (Staatsverständnisse, Bd. 7), Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges. 2004, 177 S., ISBN: (Standort: UB Bonn(5) ) INHALT: "Alexis de Tocqueville ( ) gehört zu den Klassikern des politischen Denkens. Sein Thema ist die moderne Demokratie. Tocqueville sucht ihre Wurzeln im 'Alten Staat' des absolutistischen Frankreich. Bereits hier entdeckt er in der Gleichheit der Bedingungen das Gesetz der Zukunft. Diese Zukunft birgt Chancen und Risiken. Wie sich die Gleichheit mit der Freiheit versöhnen lässt, gehört zu den Herausforderungen von Tocquevilles neuer politischer Wissenschaft. Auf der Reise durch Amerika hatte der 'Liberale einer neuen Art' seine Lektionen gelernt. Sie verdienen es, auch heute noch beherzigt zu werden. Die vorliegende Aufsatzsammlung befasst sich mit Tocquevilles Staats- und Gesellschaftsverständnis. Philosophen, Politologen und Kulturwissenschaftler liefern dazu Beiträge zu den Themen Zentralisation, Politische Kultur, Freiheit und Gleichheit, Staat und Religion, Liberalismus, Hierar-

18 18 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte chie, USA und Europa." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Karlfriedrich Herb, Oliver Hidalgo: Tocquevilles Staatsverständnis (13-24); Harald Bluhm: Die Zentralisierung der Macht im modernen Staat (25-48); Michael Hereth: Dezentralisierung und politische Sitten bei Alexis de Tocqueville (49-62); Karl-Heinz Breier: Liberale und despotische Demokratie (63-82); Karlfriedrich Herb: Staat und Religion - Die politische Vernunft in den Grenzen des Glaubens (83-96); Tilman Mayer, Thomas Wolf: Alexis de Tocqueville und der Liberalismus (97-110); Oliver Hidalgo: Hierarchie und Gleichheit - Tocqueville und die Kunst der Freiheit im demokratischen Staat ( ); Urs Marti: Tocquevilles Wirkungsgeschichte in Europa ( ); Thomas Clark: Die Democratie in Amerika: Zur Wirkungsgeschichte Tocquevilles in den Vereinigten Staaten ( ). [19-L] Herkommer, Sebastian: Metamorphosen der Ideologie: zur Analyse des Neoliberalismus durch Pierre Bourdieu und aus marxistischer Perspektive, Hamburg: VSA-Verl. 2004, 161 S., ISBN: (Standort: UB Bonn(5) ) INHALT: Das Anliegen des Autors ist es nicht, eine allgemeine Theorie der Ideologie oder nur die Elemente des Ideologischen systematisch darzustellen, sondern vielmehr, auf die Durchdringung der gegenwärtigen Gesellschaft durch die Ideologie des Neoliberalismus hinzuweisen. An der mehr oder weniger unbewussten Zustimmung zu neoliberalen Umbau- und Reformkonzepten des Sozial- oder Wohlfahrtstaates, wie sie in der Bevölkerung und in großen Teilen des Parteienspektrums, zum Teil auch in der sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Linken zu beobachten ist, aber auch an der immer offeneren Konfrontation zwischen der Rechtfertigung des globalen Kapitalismus auf der einen Seite und seinen konsequenten Kritikern auf der anderen Seite lässt sich ablesen, dass noch nie so viel Ideologie vorherrschte wie heute. Seinem avancierten Verständnis der gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse entsprechend steht im Vordergrund zunächst der Beitrag von Pierre Bourdieu. Die Tragfähigkeit seines Konzepts von Ideologie und seiner Analyse des Neoliberalismus als der hegemonialen Ideologie im gegenwärtigen Kapitalismus wird in einem zweiten Schritt am klassischen, im wesentlichen von Marx und Engels entwickelten Ideologiebegriff überprüft. Beide Begriffe - symbolische Gewalt (bei Bourdieu) und Ideologie (bei Marx) - sind gebildet worden, um dieselbe Frage zu beantworten: Wie vollenden die Beherrschten und Ausgebeuteten ihre Unterwerfung durch Verinnerlichung bis zu dem Punkt, an dem sie sie als natürlich oder normal ansehen? Im dritten Teil wird der Versuch unternommen, die Entwicklung und Verbreitung neoliberaler Vorstellungen in der Gesellschaft darzustellen und unter dem Gesichtspunkt der Formveränderungen von Ideologie im historischen Prozess zu interpretieren. (ICI2) [20-L] Hermes, Siegfried: Vom politischen Traditionalismus zum ökonomischen Rationalismus: kapitalistische Wirtschaft und patrimoniale Herrschaft bei Max Weber, in: Archiv für Kulturgeschichte, Bd. 86/2004, H. 1, S (Standort: FES Bonn(Bo133)-X1846; UuStB Köln(38)-EP8081; Kopie über den Literaturdienst erhältlich) INHALT: Max Weber hat zeitgenössische Vorstellungen von einer,organischen Gesellschaftsordnung`, die sich sowohl gegen die sog. "Anarchie der Produktion" wie gegen den ungelieb-

19 sofid Politische Soziologie 2005/ Politische Grundbegriffe und Konzepte ten parlamentarisch-demokratischen Parteienbetrieb richteten, scharf abgelehnt. Nicht Kapitalismus und Demokratie bedrohten nach seiner Ansicht die moderne Gesellschaft - deren Freiheitspotentiale sie vielmehr verbürgten -; die eigentliche Gefahr sah er vielmehr in den universellen Tendenzen zur Bürokratisierung. Von ihnen drohte eine korporatistische Versäulung der Gesellschaft, d.h. eine orientalisch-ägyptische Gesellschaftsgliederung, aber im Gegensatz zu dieser so streng rational wie eine Maschine es ist. Webers Erklärungsansatz macht die unwahrscheinliche Entstehung des modernen Kapitalismus als paradoxen ökonomischen Struktureffekt der Entwicklungsgeschichte des okzidentalen Patrimonialismus begreiflich. So braucht der moderne Kapitalismus verlässlich berechenbare Verwaltungs- und Rechtsordnungen, die der politische Patrimonialismus, je mehr er seinem begrifflich reinen Typus entspricht, desto weniger bereitstellt. In ihren materialen Entwicklungstendenzen unterscheiden sich nämlich die orientalisch-asiatischen und die okzidentalen Patrimonialstaaten, einschließlich der neuzeitlichen absoluten Monarchien, nicht. Letztere können die gewerblichkapitalistische Entwicklung, die "nicht in realer Kontinuität" mit der typisch merkantilistischen Monopolpolitik des absolutistischen Staates steht, nur dank der ökonomischen Errungenschaften der okzidentalen mittelalterlichen Stadt anstoßen. (LO2) [21-L] Horn, Christoph: Einführung in die Politische Philosophie, (Einführungen Philosophie), Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges. 2003, 176 S., ISBN: INHALT: Das Buch ist als Einführung für Studienanfänger konzipiert. Entgegen der gängigen Vorgehensweise sind die acht Kapitel des Bandes nicht historisch, sondern thematisch geordnet. Behandelt werden u. a. folgende Themenkomplexe: Grundlagen der Politischen Philosophie (Modelle der Staatsbegründung, politische Anthropologie); legitime Staatsaufgaben; Demokratietheorien; normative Leitideen (Menschenrechte, Gerechtigkeit); Kontexte des Politischen (Nationalstaaten, traditionelle Gemeinschaften, Minoritäten, Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern); Eigentumsordnung und Wirtschaftsform; Staat und Globalisierung. Am Schluss eines jeden Kapitels erfolgt eine kurze Zusammenfassung mit Lektürehinweisen und Übungsfragen. Ein Fußnotenapparat mit ausführlichen Literaturhinweisen sowie ein Namensund Sachregister ergänzen den Text. Die einzelnen Kapitel sind durchweg verständlich und knapp gehalten, ohne dass der Autor die Komplexität der einzelnen Themen aus dem Auge verliert. Anhand der wichtigsten Autoren werden die zentralen Fragestellungen der Politischen Philosophie transparent und übersichtlich dargestellt. Trotz des knappen Umfangs kommen auch neuere Diskussionen nicht zu kurz (z. B. Feminismus, Multikulturalismus und Probleme der Globalisierung). (ZPol, VS) [22-L] Huster, Stefan: Toleranz als politisches Problem in der pluralistischen Gesellschaft, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP), Vol. 91/2005, H. 1, S (Standort: UuStB Köln(38)-Fa5; Kopie über den Literaturdienst erhältlich). Der Volltext ist über erhältlich. INHALT: Toleranz ist ein fundamentales Konzept der pluralistischen Gesellschaftsordnung. Dieses Konzept umfasst allerdings verschiedene Dimensionen und kann daher missverständlich sein. Der Verfasser untersucht zunächst, wie sich Toleranz als soziale Verhaltenstugend von der Neutralitätspflicht des Staates unterscheidet. Er diskutiert sodann, ob und in welchem

20 20 sofid Politische Soziologie 2005/2 1 Politische Grundbegriffe und Konzepte Ausmaß der Staat autorisiert ist, die Gesellschaft zu Toleranz zu erziehen. Abschließend wird der Unterschied zwischen der Toleranzerwartung und dem weiterreichenden Prinzip der Anerkennung aufgezeigt. (ICEÜbers) [23-L] Hüttinger, Daniela: Zum Begriff des Politischen bei den Griechen, (Epistemata : Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Philosophie, Bd ), Würzburg: Königshausen u. Neumann 2004, 272 S., ISBN: (Standort: UuStB Köln(38)-11Z7712) INHALT: Die oft beschworene Wurzel der modernen Demokratie, einer spezifischen Ausdrucksform des Politischen, liegen in der griechischen Kultur. Auch die Entstehung des Politischen selbst wird gelegentlich dort vermutet. Anhand einer Untersuchung ausgewählter Quellen rekonstruiert die vorliegende Arbeit den Begriff des Politischen bei den Griechen. Die Perspektive auf das Verständnis vom Politischen bei den Griechen ist dabei auch philosophisch geprägt, weil hypothetisch davon ausgegangen wird, dass das "Politische eine Konstante im menschlichen Wesen ausmacht". Die Analyse beginnt in einer Zeit, in der sich das geistige Reflexionsvermögen geregt zu haben scheint; sie setzt insofern ein mit der Behandlung der Geschichtsschreibung des Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. Die vorangehende und zeitgenössische Naturphilosophie, in der die Emanzipation des menschlichen Logos im Sinne eines gesteigerten Abstraktionsvermögens initialisiert wurde, wird am Rande gestreift. Die politische Philosophie des Platon und Aristoteles sind das Kernstück der Untersuchung. Bei der Behandlung der politischen Philosophie wird die nicht eigens untersuchte Sophistik als Initiationsmoment und komplementärer Bestandteil der politischen Philosophie berücksichtigt. Für die Autorin ist insgesamt die Frage leitend, ob sich aus dem politischen Bewusstsein der Polisgesellschaft des 5. Jahrhunderts ein Konzept, eine Idee oder ein Paradigma vom Politischen erhebt, welches in seiner Qualität andere, neue Züge trägt. (ICA2) [24-L] Kellner, Manuel: Trotzkismus: eine Einführung in seine Grundlagen - Fragen nach seiner Zukunft, (Theorie.org), Stuttgart: Schmetterling Verl. 2004, 178 S., ISBN: INHALT: Im ersten Teil des Bandes gibt der Autor einen biografischen Abriss der Person Trotzkis ( ), im zweiten Teil erläutert er wesentliche politische Positionen der Bewegung. Kellner beschreibt zunächst die Bestrebungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zeigt daran anschließend die programmatische Weiterentwicklung bis heute auf. Obwohl der Autor selbst bekennender Trotzkist ist, setzt er sich kritisch mit negativen Entwicklungen der Bewegung auseinander, wie beispielsweise einer gewissen Neigung zum Dogmatismus oder der schleichenden Erstarrung der Personalstrukturen. Abschließend entwickelt er Zukunftsperspektiven für den Trotzkismus, den er insbesondere als wichtigen Impulsgeber für die Anti-Globalisierungsbewegung betrachtet. (ZPol, VS) [25-L] Koch, Guido: Nation und Nationalismus bei Meinecke, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft : Journal of Political Science, Jg. 15/2005, H. 2, S (Standort: UuStB Köln(38)-EWA Z3338; Kopie über den Literaturdienst erhältlich)

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