Häufigste Fehler bei den PE

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1 3. ÜK Programm Begrüssung / Einleitung 2. PE Rückblick Feedback LAP allgemein und mündlich / Praxisbericht Gruppenarbeit LAP schriftlich 3. PE Was ist zu tun bis zum 4. ÜK? Schluss

2 2. PE Rückblick

3 Häufigste Fehler bei den PE Flussdiagramm: Zu viel Text, falsche Fragestellung bei Entscheiden (Antwort lautet nicht ja / nein), Tätigkeit anstatt Ende (falsches Symbol), Verbindungen falsch beschriftet, Linien weder waag- noch senkrecht Kurzbericht: Keine Titel gesetzt, Aufzählung anstatt Bericht (fortlaufender Text!) Dokumentation: Kopf- / Fusszeile zu wenig aussagekräftig, zu wenig Musterdokumente

4 2. PE Feedback

5 LAP 2013

6 LAP allgemein

7 Lehrabschlussprüfung 2013 Branche öffentliche Verwaltung Kann gegenüber anderen Branchen abweichen Massgebend sind Informationen der branche öffentliche verwaltung aargau Allfällige Abweichungen von diesen Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben Internet: Berufsbildung (nicht:

8 LAP 2013 EProfil Prüfungsfächer 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr Zeugnis Berechnung Gewicht Betrieblicher Teil Arbeits- und Lernsituationen (ALS) Prozesseinheiten (PE) Berufspraktische Situationen und Fälle Berufliche Situationen, die gute Kommunikation verlangen ALS ALS ALS ALS ALS ALS PE PE PE LAP LAP Mittelwert der 6 Leistungen Mittelwert der 3 Leistungen Note Note 1 / 4 1 / 4 1 / 4 1 / 4 Information / Kommunikation / Administration (IKA) ERFA ERFA ERFA ERFA LAP ERFA 50 % LAP 50 % Gewicht 1 / 8 Schulischer Teil Wirtschaft und Gesellschaft 1, gesamtschweizerisch (W&G CH) Wirtschaft und Gesellschaft 2, schulspezifisch (W&G Schule) Wirtschaft und Gesellschaft 3, Erfahrungsnoten (W&G ERFA) Deutsch Französisch Englisch ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA ERFA LAP LAP LAP ERFA ERFA ERFA ERFA LAP ERFA ERFA ERFA ERFA LAP 100 % 50 % 50 % 50 % 100 % 100 % 50 % 50 % 50 % 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 Ausbildungseinheiten (AE) Selbständige Arbeit (SA) AE AE SA AE 67 % SA 33 % 1 / 8

9 LAP 2013 MProfil Prüfungsfächer 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr Zeugnis Berechnung Gewicht Betrieblicher Teil Arbeits- und Lernsituationen (ALS) Prozesseinheiten (PE) Berufspraktische Situationen und Fälle Berufliche Situationen, die gute Kommunikation verlangen ALS ALS ALS ALS ALS ALS PE PE PE LAP LAP Mittelwert der 6 Leistungen Mittelwert der 3 Leistungen Note Note 1 / 4 1 / 4 1 / 4 1 / 4 Information / Kommunikation / Administration (IKA) ERFA ERFA ERFA ERFA LAP ERFA 50 % LAP 50 % Gewicht 1 / 8 Schulischer Teil Finanz- und Rechnungswesen (FRW) Volkswirtschaftslehre / Betriebsund Rechtskunde (VBR) FRW und VBR Deutsch Französisch Englisch ERFA ERFA ERFA ERFA BMP BMP ERFA ERFA ERFA ERFABMP ERFA ERFA ERFA ERFABMP ERFA ERFA ERFA ERFABMP 100 % 50 % 50 % 50 % 100 % 100 % 50 % 50 % 50 % 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 1 / 8 Ausbildungseinheiten (AE) Interdisziplinäre Projektarbeit (IPA) AE1 AE2 IDPA AE 67 % IDPA 33 % 1 / 8

10 Ausgangslage / 4 Fachnoten Die betriebliche Lehrabschlussprüfung umfasst seit 2006 folgende vier Fächer (4 Fachnoten): Arbeits- und Lernsituationen (ALS): Der Mittelwert der 6 ALS bildet die Fachnote. Prozesseinheiten (PE): Der Mittelwert der 3 Prozesseinheiten bildet die Fachnote. Schriftliche Prüfung: - Zentraler Teil (Allbranchenteil, sog. Tronc commun, 40 % = 40 Punkte) - Branchenspezifischer Teil (Branche Öffentliche Verwaltung, 60 % = 60 Punkte) Mündliche Prüfung: - Modell 2 = 2 Gesprächssituationen à 15 Minuten, jeweils 5 Minuten Vorbereitung

11 Wann ist Prüfung bestanden? B- und E-Profil Betriebliche und schulische Prüfung müssen bestanden sein Betrieb: Gesamtnote mind. 4.0 Höchstens 1 Fachnote ungenügend und nicht unter 3.0 Schule: Gesamtnote mind. 4.0 Höchstens 2 Fachnoten ungenügend Summe der negativen Notenabweichung zu 4.0 nicht mehr als 2.0 Notenpunkte

12 Wann ist Prüfung bestanden? M-Profil Betriebliche und schulische Prüfung müssen bestanden sein Schulische Prüfung E-Profil muss bestanden sein Berufsmaturitäts-Fächer: Gesamtnote mind. 4.0 Höchstens 2 Fachnoten ungenügend Summe der negativen Notenabweichung zu 4.0 nicht mehr als 2.0 Notenpunkte

13 Die mündliche Prüfung

14 Mündliche Prüfung Modell 2: 2 Gesprächssituationen Kundengespräch oder interne Kommunikationssituation Gute Kommunikation wird verlangt Grundlage für mündliche Prüfung: Praxisbericht Ausbildungsprogramm Ablaufplan / Rotationsplan Modelllehrgang Kant. ÜK-Lehrmittel (blauer Ameisenordner) Vermittlung in den ÜK (Branchenkundemodule) Note = ¼ LAP betrieblicher Teil

15 Mündliche Prüfung

16 Mündliche Prüfung Modell 2 Kandidat füllt den Praxisbericht aus wird über den ük-leiter im ük 3 ausgelöst Prüfungsexperten legen auf dieser Basis zwei Gesprächssituationen fest Die PEX haben die Auswahl: Kundengespräche (Verkaufsgespräche, Reklamation, Beratung, Auskunftserteilung etc.) Weitere interne Kommunikationssituationen aus dem Lehrbetrieb (sich als Fachperson aus der Sicht des Lehrbetriebes einbringen) Bewertung erfolgt auf der Basis des Kriterienkatalogs

17 Mündliche Prüfung 5 Minuten Vorbereitung für den Kandidaten auf die 1. Gesprächssituation 15 Minuten Prüfung (ein PEX ist der Gesprächspartner der zweite PEX sitzt im Hintergrund und macht für die Bewertung Notizen) Abschlussfrage: Und wie geht der Prozess nun in Ihrer Firma weiter? Möglicher Rollenwechsel der PEX Minuten Vorbereitung für den Kandidaten auf die 2. Gesprächssituation 15 Minuten Prüfung (ein PEX ist der Gesprächspartner der zweite PEX sitzt im Hintergrund und macht für die Bewertung Notizen) 20 Abschlussfrage: Und wie geht der Prozess nun in Ihrer Firma weiter? Der Kandidat wird verabschiedet die Bewertung erfolgt gemäss dem Bewertungsraster 15 60

18 Mündliche Prüfung Jede Gesprächssituation endet mit der Frage: Und wie geht der Prozess nun in Ihrer Firma weiter? Beschreiben Sie die nächsten 3 5 Schritte. (Leistungsziel Arbeitsabläufe beschreiben )

19 Mündliche Prüfung Gewichtung pro Gesprächssituation: Sozialkompetenz 15 Punkte Methodenkompetenz 15 Punkte Fachkompetenz 18 Punkte Maximal mögliche Punktzahl: 1. Gesprächssituation 48 Punkte 2. Gesprächssituation 48 Punkte Gesamteindruck 4 Punkte Total 100 Punkte

20 Mündliche Prüfung Sozialkompetenz (15 Punkte) Methodenkompetenz (15 Punkte) Fachkompetenz (18 Punkte) Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog (zählt doppelt) Auswahl aus Kriterienkatalog Arbeitsabläufe beschreiben

21 Mündliche Prüfung Kriterienkatalog: Branche legt Kriterienkatalog fest (www.ipm-bildung.ch Berufsbildung) Der Kriterienkatalog der branche öffentliche verwaltung enthält: 7 Sozialkompetenzen 6 Methodenkompetenzen 16 Fachkompetenzen Bewertungskriterien für die beiden Gesprächssituationen stammen aus dem Kriterienkatalog

22 Der Praxisbericht

23 Der Praxisbericht Grundlage für mündliche Prüfung Auftragserteilung im 3. ÜK Er informiert über Lehrbetrieb / Abteilungen Angebot des Lehrbetriebs Tätigkeiten der/s Lernenden Umfeld des Lehrbetriebs Kommunikationssituationen Muster-Praxisbericht (www.ipm-bildung.ch) Praxisbericht in digitaler Form (www.ipm-bildung.ch)

24 Der Praxisbericht Er enthält: Ort, Datum und Unterschrift der/s Lernenden Bestätigung der/s Berufsbildnerin/Berufsbildners Beilagen: Ausbildungsprogramm Ablaufplan / Rotationsplan Abgabefrist: 31. Januar 2013 Abgabeort: branche öffentliche verwaltung Geschäftsstelle Aargau Hauptstrasse Reinach AG

25 Der Praxisbericht Vorstellen Lehrbetrieb/Abteilung: Art des Betriebs Anzahl Mitarbeitende Anzahl Lernende Abteilungen Organisation Leitbild... 3 Leistungsziele 3 Sozialkompetenzen 3 Methodenkompetenzen

26 Der Praxisbericht Angebot des Lehrbetriebs: Dienstleistungen aufzählen und beschreiben Nutzen der Dienstleistungen Produkte aufzählen und beschreiben Nutzen der Produkte... 3 Leistungsziele 3 Sozialkompetenzen 3 Methodenkompetenzen

27 Der Praxisbericht Tätigkeit: Welche Dienstleistungen konnte ich erbringen? Mit welchen Arbeiten / Produkten hatte ich zu tun? Was konnte ich genau machen?.. Nach Abteilungen gliedern 3 Leistungsziele 3 Sozialkompetenzen 3 Methodenkompetenzen

28 Der Praxisbericht Umfeld des Lehrbetriebs: Sind Abteilungen ausgegliedert worden? Werden für andere Betriebe Aufgaben erledigt? Welche Bedeutung hat die Arbeit für die Bevölkerung? Vergleich zu anderen Verwaltungseinheiten (auf gleicher Ebene)... 3 Leistungsziele 3 Sozialkompetenzen 3 Methodenkompetenzen

29 Der Praxisbericht Kommunikation: Kommunikative Situationen anschaulich und klar schildern externe Kunden interne Kunden Nach Abteilungen gliedern Pro Abteilung 2 oder 3 Beispiele 3 Leistungsziele 3 Sozialkompetenzen 3 Methodenkompetenzen

30 Gruppenarbeit

31 Die schriftliche Prüfung

32 Schriftliche Prüfung Dauer: 120 Minuten Berufspraktische Situationen und Fälle Grundlage für schriftliche Prüfung: Leistungsziele des Modelllehrgangs Schweiz. ÜK-Lehrmittel (grüner Ameisenordner) Vermittlung in den ÜK (Branchenkundemodule) Mindestens 4 Leitideen Lernbereiche: Branche und Firma, IKA, W&G (in jedem Fall) Bei jeder Aufgabe: Leistungsziel-Nr. u. max. Punktzahl Note = ¼ LAP betrieblicher Teil

33

34

35 Schriftliche Prüfung Zentraler Teil / Branchenspezifischer Teil Zentraler Teil: Allbranchenteil 2 4 Leitideen aus tronc commun Branche erstellt Prüfungsaufgaben Taxonomie muss beachtet werden 40 Punkte Branchenspezifischer Teil: Ganzer Modelllehrgang (inkl. 1.7) Taxonomie muss beachtet werden Total 60 Punkte 100 Punkte

36 Schriftliche Prüfung 5 Lernbereiche Betrieblicher Teil 1. Branche und Firma 2. Information / Kommunikation / Administration (IKA) 3. Wirtschaft und Gesellschaft (W&G) 4. Standardsprache 5. Fremdsprachen Baustein 1.7 ist branchenspezifisch Kunde/Kundin? Kollege/Kollegin Lieferant von... Andere Abteilung

37 Schriftliche Prüfung Leistungsziele, die nicht geprüft werden: Branche und Firma Kundengespräch führen Kunden überzeugen Längerfristige Veränderungen der Branche aufzeigen

38 Schriftliche Prüfung Leistungsziele, die nicht geprüft werden: Information, Kommunikation, Administration Telefon bedienen Elektronische Datenübermittlungsgeräte bedienen Mit dem Kopiergerät vertraut sein Organisatorische Einrichtung des Arbeitsplatzes Ergonomie des Arbeitsplatzes

39 Schriftliche Prüfung Leistungsziele, die nicht geprüft werden: Wirtschaft und Gesellschaft Die goldene Regel der Ethik anwenden Standesregeln der Branche kennen Kaufvertragsinhalte nennen Produktionsabläufe beschreiben

40 Schriftliche Prüfung Leistungsziele, die nicht geprüft werden: Standardsprache / Fremdsprache Schriftstücke charakterisieren Telefongespräche führen Kundengespräche führen

41 Schriftliche Prüfung 2013 / Umfang und Grundlagen Vermittlung des Stoffs Fachlich/Inhaltlich Branchenkundemodule Lehrbetrieb Repetitorium: Lernende des Kantons: 1 Tag organisiert durch Ralph Koth. Lernende der Gemeinden: je 2 Lektionen in den Modulen 1 (Staat und Gemeinde), 2 (Informationspolitik, Niederlassung und Aufenthalt), 5 / 7 (Finanzen) und 6 (Steuerwesen). Methodisch (fachlich/inhaltlich ergänzend) ÜK Modul 20: Prüfungsvorbereitung (1 Tag bzw. 8 Lektionen)

42 Schriftliche Prüfung 2013 Rahmenbedingungen Ganze Schweiz gleichzeitig (Mittwoch, 5. Juni 2013, Vormittag) Dauer: 120 Minuten Hilfsmittel: Duden und Taschenrechner Die Kandidaten erbringen die Leistung alleine. Die Kandidaten können sich vor Prüfungsbeginn ausweisen. Handy-Verbot (Empfehlung Handyabgabe vor Prüfung) Bei unverschuldeter Verspätung (Bestätigung durch Dritte) besteht Anrecht auf ungekürzte Prüfungszeit. Bei selbst verschuldeter Verspätung verbleibt nur noch die Zeit bis zum vereinbarten Abgabezeitpunkt der Klasse. Bei Prüfungsbetrug werden die Prüfung und allfällige Beweismittel eingezogen. Bei Krankheit oder Unfall muss ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden. Krankmeldung ohne ärztliches Zeugnis gilt als unentschuldigte Absenz. Siehe auch Merkblatt für die Lehrabschlussprüfungen betrieblicher Teil

43 3. PE

44 Was ist zu tun bis zum 4. ÜK?

45 Schluss

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