Vorbemerkung zu den Aktionsbögen zum Schwerpunkt 4

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorbemerkung zu den Aktionsbögen zum Schwerpunkt 4"

Transkript

1 483 Vorbemerkung zu den Aktionsbögen zum Schwerpunkt 4 Die Aktionsbögen der Ergänzung zur Programmplanung geben den derzeitigen Stand der Umsetzung des ESF wieder. Ein Teil der Aktionen, die im Operationellen Programm innerhalb der Maßnahmebeschreibungen vorgesehen sind, können derzeit noch nicht durch konkrete Förderprogramme untersetzt werden. Dies betrifft z.b. die geplanten modellhaften Maßnahmen zur Verhinderung des Schulabbruchs von Jugendlichen oder die geplanten Modellprojekte Gestaltung der Übergänge zwischen Erwerbstätigkeit, Zeiten der beruflichen Qualifizierung und Familienphasen. Erste Modellprojekte in diesen beiden Bereichen sollen bis Anfang 2003 verwirklicht werden. Der Punkt 5 der Aktionsbögen Kriterien für die Projektauswahl wurde auf der Sitzung des Regionalen Begleitausschusses am ergänzt bzw. konkretisiert (vgl. hierzu Anlage zur EzP ). Damit wurde insbesondere der in den Aktionsbögen , , , , enthaltenen Forderung - Diese Auswahlkriterien sind vorläufig und werden im Laufe des Umsetzungsprozesses des ESF weiter präzisiert - entsprochen.

2 484 Maßnahme Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit Aktion Förderung der Erstausbildung 1 Teilaktion Teilaktion Förderung der Erstausbildung betrieblich Förderung der Erstausbildung außerbetrieblich 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle a) Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Ausbildungsplätzen in privaten Unternehmen im Land Sachsen-Anhalt mit Mitteln des Landes und/oder des Europäischen Sozialfonds b) Programm zur Förderung außerbetrieblicher Ausbildungsplätze Richtlinieninhaber/verantwortlich für die Förderung: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung a) + b) nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie a) Gewährung von Einstellungshilfen an Ausbildungsbetriebe, die 1. erstmals ausbilden, 2. bestimmte Personengruppen von Jugendlichen ausbilden, b) Förderung zusätzlicher Ausbildungsplätze, die zu Berufsabschlüssen in anerkannten Ausbildungsberufen führen. 4. Spezifische Förderziele/ erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung Förderung der beruflichen Ausbildung und Integration von Jugendlichen Besondere Unterstützung für weibliche Ausbildungsplatzsuchende 1 geändert durch Beschluss RBA vom

3 485 Gezielte Unterstützung von Personen mit besonderen Vermittlungsproblemen Insgesamt soll die Ausbildung für Jugendliche gefördert werden. Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18). Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Förderung von Teilnehmer/innen im Bereich der beruflichen Erstausbildung, Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Eingliederung von Jugendlichen, Teilnehmer/innen in berufsvorbereitenden Maßnahmen (Aktionen) (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl a) Förderfähig sind Privatunternehmen, die die genannten Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Zuwendungen für die erstmalige Ausbildung (vgl. Punkt 3. a) 1.) können nur an kleine und mittlere Unternehmen gewährt werden. Ausbildungsverhältnisse mit Hochschulzugangsberechtigten werden nicht gefördert. b) Förderfähig sind Jugendliche, die bis zum Ende des Berufsberatungsjahres nicht vermittelt wurden a) + b) Anträge bzw. Projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt behandelt. 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden Unternehmen des privaten Rechts 7. Antragannehmende Stelle a) Regierungspräsidien

4 486 b) Bundesanstalt für Arbeit 8. Bewilligende Stelle a) Regierungspräsidien b) Bundesanstalt für Arbeit 9. Förderfähige Ausgaben a) + b) Gesamtausgaben für das jeweilige Ausbildungsverhältnis 10. Art und Höhe der Förderung a) Nicht rückzahlbarer Zuschuss/Festbetragsfinanzierung (bis max ). Der Förderbetrag deckt nur einen geringen Teil der tatsächlich entstehenden Ausbildungskosten ab. b) Nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zur Höhe der real entstehenden Kosten 11. Nationale Kofinanzierung (Quellen) a) + b) Landesmittel aus Kapitel 0804 Titelgruppe Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich a) + b) Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer a) + b) Die Programme werden jährlich an die Problemlage auf dem Ausbildungsstellenmarkt angepasst. 15. Auswirkungen auf die Umwelt Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltneutral bewertet.

5 Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen a) Dadurch dass Unternehmen für die Ausbildung von Mädchen höhere Förderbeträge gewährt werden, trägt die Aktion direkt zur Verbesserung der individuellen Chancen von Frauen auf dem Ausbildungsstellenmarkt bei. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Ausbildungsförderprogramme 2000/2001 und 2001/2002 ein spezieller Programmteil zur Förderung von Ausbildungsplätzen für Mädchen in ausgewählten Berufen eingerichtet, um den Anteil von Mädchen an den bislang männlich-dominierten und/oder zukunftsträchtigen Berufen zu erhöhen. b) Im Rahmen des Programms werden im entsprechenden Maße auch Mädchen gefördert, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden konnten. Entsprechend der Vorgaben der EU wird die Aktion als gleichstellungsorientiert eingestuft. Bei der Auswahl von gleichwertigen Anträgen erhalten Anträge mit gleichstellungspositiven und orientierten Aspekten eine hohe Priorität. 17. Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft Nach Einschätzung der Landesregierung ist die Förderung in diesem Bereich geeignet, das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft indirekt zu unterstützen/ flankieren. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit Veröffentlichung in der Förderbroschüre des Landes Veröffentlichung der Förderrichtlinie in einer Ausbildungsförderbroschüre; ab 2002/2003 im Rahmen des Internetauftritts des Landes Pressemitteilungen 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 23

6 488 Maßnahme Aktion Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit Qualifizierung und Eingliederung von Jugendlichen (2. Schwelle) 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle A) Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen für Praktikumsmaßnahmen zur beruflichen Eingliederung von Frauen, allein Erziehenden, BerufsrückkehrerInnen und Jugendlichen mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds (hier: Praktikumsmaßnahmen für Jugendliche); Rd.Erl. des MS vom , MBl. LSA Nr. 12/2001, S. 170; zuletzt geändert durch Erl. des MW vom , MBl. LSA Nr. 12/2002, S. 137 B) Projekte zur Beschäftigung, Qualifizierung und Vermittlung von Jugendlichen an der 2. Schwelle auf den 1. Arbeitsmarkt C) Modellprojekte zur Förderung von transnationalen Kontakten für Jugendliche an der zweiten Schwelle Richtlinieninhaber/verantwortlich für die Förderung: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung Nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie A) Gefördert werden Maßnahmen für Jugendliche unter 25 Jahren, die - eine außerbetriebliche oder vollzeitschulische Ausbildung erfolgreich beendet haben und danach mindestens 3 Monate arbeitslos gemeldet sind oder - eine betriebliche Ausbildung absolviert haben und danach mindestens 6 Monate arbeitslos gemeldet sind und ihren ersten Wohnsitz in Sachsen-Anhalt haben. Gefördert werden für diesen Personenkreis inhaltlich miteinander verknüpfte Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung durch a) Beratungs- und Orientierungskurse bis zu 14 Tagen;

7 489 b) ein Praktikum in einem privaten Unternehmen. Weitere Praktika können bei jeweils anderen Arbeitgebern gefördert werden, wenn die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, kein Beschäftigungsverhältnis aufnehmen konnte. Die Praktikumsdauer je Unternehmen beträgt maximal 3 Monate. Ziel des Praktikums ist die Arbeitsplatzfindung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers. Die Gesamtpraktikumszeit je Teilnehmerin bzw. Teilnehmer darf neun Monate nicht übersteigen. c) eine auf den konkreten Arbeitsplatz bezogene Qualifizierung, sofern das Praktikumsunternehmen eine Übernahmeabsicht in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis erklärt; d) fachliche und sozialpädagogische Betreuung. B) Gefördert werden inhaltlich miteinander verknüpfte Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung durch: a) Assessmentphase b) Qualifizierung c) Praktika in Wirtschaftsunternehmen, Werkstattbereichen oder lokalen Projekten d) Arbeitnehmerüberlassung an Wirtschaftsunternehmen bis zur Arbeitsvermittlung C) Gefördert werden modellhafte Austauschmaßnahmen für Jugendliche im europäischen Ausland im Zusammenhang mit Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung (vgl. B). 4. Spezifische Förderziele/ erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung Gezielte Unterstützung von arbeitslosen Jugendlichen mit besonderen Vermittlungsproblemen bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18).

8 490 Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Förderung von Teilnehmer/innen im Bereich der beruflichen Erstausbildung, Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Eingliederung von Jugendlichen, Teilnehmer/innen in berufsvorbereitenden Maßnahmen (Aktionen) (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl - Anteil der in Punkt 3 genannten Zielgruppe insbesondere von weiblichen Jugendlichen entsprechend ihres Anteils an den Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen in der Region - Qualität der Maßnahmen und zu erwartendes Ziel entsprechend der Maßnahmekonzeption - erfolgte Abstimmung mit den Arbeitsmarktakteuren vor Ort - Projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt behandelt. 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden Unternehmen oder Einrichtungen des öffentlichen oder privaten Rechts 7. Antragannehmende Stelle BBJ Consult AG 8. Bewilligende Stelle a) Regierungspräsidium Dessau, Dez. 38 b) Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Referat 64 c) Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Referat Förderfähige Ausgaben Zuwendungsfähig sind die notwendigen Personal- und Sachausgaben, soweit sie unmittelbar durch die Beratungs- und Orientierungskurse, die Qualifizierungsmaßnahmen und Praktika verursacht werden.

9 Art und Höhe der Förderung Projektförderung Nicht rückzahlbarer Zuschuss Fehlbedarfsfinanzierung 11. Nationale Kofinanzierung (Quellen) a) Landesmittel aus Kapitel 0804 Titelgruppe 74 b) Landesmittel aus Kapitel 0804 Titelgruppe 74, Bundesmittel und kommunale Mittel c) Landesmittel aus Kapitel 0804 Titelgruppe 74; 12. Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer Bis Auswirkungen auf die Umwelt Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltneutral bewertet. 16. Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen Weibliche Jugendliche sollen entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen die Förderung nutzen können. Dadurch erhöhen sich die Vermittlungschancen von jungen Frauen auf dem Arbeitsmarkt und es wird ein Beitrag zum Abbau der hohen Arbeitslosigkeit von Frauen geleistet. Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als gleichstellungsorientiert bewertet. Bei der Auswahl zwischen gleichwertigen Projektanträgen erhalten Anträge mit

10 492 gleichstellungspositiver und orientierter Bewertung eine hohe Priorität. 17. Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft Nach Einschätzung der Landesregierung ist die Förderung in diesem Bereich geeignet, das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft indirekt zu unterstützen/ flankieren. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit Konferenzen Workshops Veröffentlichung in der Förderbroschüre Pressearbeit Internetauftritt der Landesregierung 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 21

11 493 Maßnahme Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit Aktion Berufsvorbereitende Maßnahmen (FSJ, FÖJ) 2 Teilaktion Teilaktion Teilaktion Teilaktion Freiwilliges soziales Jahr Freiwilliges ökologisches Jahr Modellprojekte Produktives Lernen Modellprojekte Berufsorientierung 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle a) FSJ/FÖJ: Gesetzliche Grundlagen des FSJ bzw. FÖJ (FÖJ-Förderungsgesetz vom , FSJ-Förderungsgesetz vom ; zuletzt geändert durch Art. 2 der Änderung des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres und anderer Gesetze (FSJGÄndG) vom (BGBl. I Nr. 32, S 1667ff)) verantwortlich für die Förderung: Aktion (FSJ)- Ministerium für Gesundheit und Soziales, Referat 52 verantwortlich für die Förderung: Aktion (FÖJ) Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Referat 66 b) Modellprojekt Produktives Lernen verantwortlich für die Förderung: Aktion Kultusministerium, Referat 25 c) Modellprojekte zur vertieften Beruforientierung für Schülerinnen und Schüler verantwortlich für die Förderung: Aktion Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung a), b), c): Nicht erforderlich, da nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie a) Gefördert wird die einjährige Tätigkeit von Jugendlichen (16-27 Jahre) im Rahmen des 2 geändert durch Beschluss RBA vom

12 494 Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. des Freiwilligen Ökologischen Jahres bei anerkannten Einsatzstellen. FSJ und FÖJ sind Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung und berufsvorbereitenden Bildung. b) Gefördert wird ein alternatives Lernangebot mit Tätigkeiten an Praxisplätzen (incl. Berufsorientierung und Berufshinführung), Unterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch sowie Arbeiten in Wahlpflichtbereichen und Kommunikationsgruppen an ausgewählten (Sekundar-) Schulen im Land Sachsen-Anhalt. c) Gefördert werden modellhafte Maßnahmen, die ein zusätzliches Angebot zur vertieften Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen. 4. Spezifische Förderziele /erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung a) Ziele der Förderung sind, die Persönlichkeit von Jugendlichen sowie deren Umwelt- bzw. soziales Bewusstsein zu entwickeln und durch die überwiegend praktischen Tätigkeiten in den jeweiligen Einsatzstellen Berufsorientierung und Berufsinformationen zu vermitteln. Gezielte Arbeitsprogramme stützen die Entwicklung spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten, so dass die Teilnahme am FSJ bzw. FÖJ als Vorpraktikum anerkannt wird. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und die praktischen Arbeitserfahrungen wie z.b. das Arbeiten in der Gruppe oder das weitgehend selbstbestimmte Arbeiten und Lernen sollen die Ausbildungschancen erhöhen und die Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt erleichtern helfen. Dies gilt besonders für die Teilnahme von Schulabgängerinnen und Schulabgängern aus den Klassen 9/10. b) Ziel der Förderung ist es, dass lernbenachteiligten Schülerinnen und Schülern des 9. und 10. Schuljahrganges durch das Angebot, alternativ, d.h. alltagsorientiert und berufsweltnah zu lernen, einen Schulabschluss erlangen könne, den sie im traditionellen System nach Einschätzung ihrer Lehrkräfte nicht erreichen würden. Die Erfolgsquote liegt nach langjährigen Erfahrungen in Berlin und anderen europäischen Ländern bei ca. 80 Prozent. c) Als Ziel dieser Maßnahme sollen sich die Jugendlichen vor allem: mit den eigenen Berufszielen und möglichkeiten in der Praxis auseinandersetzen ihre Persönlichkeit stärken und ihr Berufswahlverhalten profilieren einen Überblick über berufliche und wirtschaftliche Perspektiven in der Region verschaffen.

13 495 Im Ergebnis sollen Ausbildungsabbrüche verringert oder sogar vermieden werden. Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18). Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Förderung von Teilnehmer/innen im Bereich der beruflichen Erstausbildung, Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Eingliederung von Jugendlichen, Teilnehmer/innen in berufsvorbereitenden Maßnahmen (Aktionen) (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl a) Die Beschäftigung der Jugendlichen erfolgt ausschließlich bei anerkannten FÖJ- Einsatzstellen bzw. bei den anerkannten Trägern, die die Erreichung der o.a. Ziele sicherstellen können. b) Das Projekt läuft an ausgewählten Schulen und wird von Lehrkräften betreut, die umfangreich auf diese Aufgabe vorbereitet worden sind und die sich zudem praxisbegleitend in einem zweijährigen Fernstudium mit Lehrbriefen zu Lehrkräfte für Produktives Lernen weiter qualifizieren müssen. c) Die Erreichung der o.g. Ziele muss durch den Träger des Modellprojektes sichergestellt werden. Die Modellprojekte müssen sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler in den Vorabgangs- und Abgangsklassen allgemeinbildender Schulen richten und die Berufsvorbereitung der Bundesanstalt für Arbeit um zusätzliche oder vertiefte Maßnahmen ergänzen. a), b), c):projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt behandelt. 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden

14 496 a) Durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales (für das FSJ) bzw. durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt (für das FÖJ) anerkannte Träger. Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, insb. gemeinnützige Stiftungen, Vereine und Verbände mit Sitz in Sachsen-Anhalt. b) Träger ist das Institut für Produktives Lernen in Europa e.v. (IPLE/Berlin). Dieser Träger ist unter dem Dach der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialpädagogik (Berlin-Hellersdorf) auch der verantwortliche Träger des International Network of Productive Schools (INEPS) in der Bundesrepublik und hat ca. 10 Jahre Erfahrung bei der pädagogischen und wissenschaftlichen Begleitung und bei der Evaluierung von Projekten zum Produktiven Lernen. d) Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Rechts sowie Bildungsträger des privaten Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit und Sitz in Sachsen-Anhalt. 7. Antragannehmende Stelle a) Landesjugendamt (FSJ), Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (FÖJ) b) Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt c) BBJ Consult AG 8. Bewilligende Stelle a) Landesjugendamt (FSJ), Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (FÖJ) b) Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt c) Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Förderfähige Ausgaben a) Zuwendungsfähig sind anteilige Teilnehmerkosten für Verpflegung und Unterkunft, ein angemessenes Taschengeld sowie die Zahlung eines einmaligen Fahrtkostenzuschusses und die Zahlung der AG/AN-Anteile zu den Sozialabgaben. Aus Bundesmitteln werden die Kosten der pädagogischen Begleitung und die Seminarkosten für die Teilnehmer/innen gefördert. b) Zuwendungsfähig sind Personal- und Sachkosten des Zuwendungsempfangenden, die

15 497 Ausstattung von Lernwerkstätten in den Schulen, Fahrtkosten der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler zu den Praxisplätzen und Reisekostenzuschüsse zu internationalen Treffen bzw. bei Schüleraustauschen. c) Zuwendungsfähig sind Ausgaben für das Ausbildungspersonal, Fahrtkosten und Verbrauchsausgaben. 10. Art und Höhe der Förderung a) Festbetragsförderung Höhe der Förderung: pro Monat und Platz bis zu maximal 550 Euro für die FSJ- bzw. 470 Euro für die FÖJ-Teilnehmer b) und c) nicht rückzahlbarer Zuschuss bis zur Höhe der real entstehenden Ausgaben 11. Nationale Kofinanzierung (Quellen) a) Bundesmittel aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) Landesmittel aus Einzelplan 15, Kapitel 1502, Titel (für FÖJ) Landesmittel aus Einzelplan 05, Kapitel 0517, Titel (für FSJ) b) Landesmittel aus Einzelplan 07, Kapitel 0722, Titel c) Mittel der Bundesanstalt für Arbeit zur Umsetzung des 33 des SGB III Landesmittel aus Einzelplan 08, Kapitel 0804, Titel Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich a) c) Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer a) c)

16 Auswirkungen auf die Umwelt a) Aus Kenntniserwerb und praktischer Tätigkeit im FÖJ ist die Entwicklung umweltgerechter Verhaltensweisen bei Jugendlichen zu erwarten. Die Wahl eines Berufes im Umweltbereich wird beeinflusst bzw. gefestigt. Die Förderung des FÖJ im Rahmen dieser Aktion wird als umweltpositiv bewertet. b) Auswirkungen auf die Umwelt ergeben sich nur mittelbar, indem in allen Berufsfeldern die Nachhaltigkeit im Sinne des sustainable development (Deklaration von Rio 1992, Agenda 21) einen Niederschlag findet und von den Schülern mit bearbeitet werden soll. Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltorientiert bewertet c) Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltneutral bewertet. 16. Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen a) Der Zugang zu FSJ und FÖJ steht jungen Frauen und Männern gleichermaßen offen. Bei beiden Angeboten ist in der Vergangenheit eine deutlich höhere Inanspruchnahme durch junge Frauen zu verzeichnen. Durch die Teilnehmerstruktur profitieren Frauen in höherem Maße von den beabsichtigten positiven Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und der damit verbundenen Verbesserung der Chancen zum Einstieg Ausbildung bzw. Beschäftigung. Seit 2001 kann ein nahezu paritätisches Verhältnis von jungen Frauen und Männern im FÖJ festgestellt werden. b) Der Zugang zum Produktiven Lernen steht Schülerinnen und Schülern gleichermaßen offen und minimiert die Zahl der Zöglinge, die ohne Abschluss die Schule verlassen, in beiden Geschlechtern. c) Die Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung tragen auch dazu bei, Mädchen neue Berufsfelder bzw. eine breitere Palette an Ausbildungsberufen aufzuzeigen, ihre Bewerbungschancen durch gezielte berufvorbereitende Maßnahmen zu verbessern und damit die Chancengleichheit für Mädchen und junge Frauen auf dem Ausbildungsstellenund Arbeitsmarkt zu erhöhen. a)- c) Entsprechend den Vorgaben der EU werden die Aktion als gleichstellungsorientiert eingestuft. Bei der Auswahl zwischen gleichwertigen Projekten erhalten Projekte mit gleichstellungspositiver und gleichstellungsorientierter Bewertung eine hohe Priorität.

17 Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft a)- b) Nach Einschätzung der Landesregierung hat die Förderung in diesem Bereich keine signifikanten direkten oder indirekten Wirkungen in Bezug auf das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft. c) Bestandteile der Modellprojekte werden unter anderem Computerkurse einschließlich der Anwendung des Internets sein, um die beruflichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und auch die vertiefende Informationen zu speziellen Themen, zu Berufsinhalten insbesondere der Zukunftsberufe und Ausbildungsmöglichkeiten einzuholen. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit a) Faltblätter, Broschüre zum FÖJ Plakate Durchführung von Workshops Präsentation von FSJ/FÖJ- Projektarbeiten (auch im Internet) Durchführung von Fortbildungen/Fachtagungen für Einsatzstellen und pädagogische Betreuer b) Jahresberichte der teilnehmenden Schulen Einstellen der Berichte in den Landesbildungsserver (LBS) Sachsen-Anhalt Laufende Berichte in der lokalen und regionalen Presse Jede Projektidee wirkt als Informations- und Kompetenzzentrum für mehrere Schulen der Umgebung Angebot regionaler und zentraler Fortbildungsveranstaltungen durch die für Produktives Lernen weitergebildete Lehrkräfte Nationale und Internationale Tagungen

18 500 c) Faltblätter Plakate Durchführung von Workshops Infostände an den Schulen, Nutzung von Elternabenden und Dienstberatungen der Pädagogen Schaltung von Annoncen 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 23

19 501 Maßnahme Aktion Qualifikation, Information und Beratung Qualifizierung und Eingliederung von Kurzzeit-Arbeitslosen 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle Qualifizierung von Beschäftigten in Arbeitsförderungsmaßnahmen nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Qualifizierung von Beschäftigten mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt Richtlinieninhaber: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung Nicht erforderlich, da nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie Gefördert wird die Qualifizierung von Beschäftigten in Maßnahmen entsprechend 260 bis 271 und 272 bis 279 SGB III (öffentlich geförderte Beschäftigungsmaßnahmen - ABM und SAM). 4. Spezifische Förderziele/ erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung Ziel ist die Schaffung neuer beruflicher Möglichkeiten im Rahmen der wirtschaftlichen Umgestaltung des Landes für ca Personen, die zeitweilig im öffentlichen geförderten Arbeitsmarkt tätig sind. Durch die Qualifizierung sollen die Beschäftigten in der öffentlich geförderten Beschäftigungsmaßnahme zum einen auf die dort durchzuführenden Tätigkeiten vorbereitet werden, zum anderen sollen ihre Chancen auf eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert werden. Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4.

20 502 Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18). Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Eingliederung von Kurzzeit- Arbeitslosen (vgl. Ziffer 13) 5. Kriterien für die Projektauswahl Es können Maßnahmen zur beruflichen Bildung gefördert werden, in denen den Beschäftigten Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die sie in die Lage versetzen, die jeweils anfallenden Arbeitsaufgaben zu verrichten. Die Maßnahmen werden ausschließlich bei und von Trägern durchgeführt, die ihre Eignung zur ordnungsgemäßen und erfolgreichen Durchführung durch Vorlage von Konzepten, Qualifizierungsplänen und Referenzen nachgewiesen haben. Projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt behandelt 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden Zuwendungsempfangende können sein: a) Gemeinden und Gemeindeverbände b) Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, c) Juristische Personen des privaten Rechts, d) Innungen und Kammern. 7. Antragannehmende Stelle BBJ Consult AG 8. Bewilligende Stelle Regierungspräsidium Dessau, Dez. 38

21 Förderfähige Ausgaben Zuwendungsfähig sind die teilnehmerbezogenen Kosten der Qualifizierung. 10. Art und Höhe der Förderung Fehlbedarfsfinanzierung Nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu 100 v.h. der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben 11. Nationale Kofinanzierung (Quellen) Landesmittel aus Kapitel 0804 Titelgruppe Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer Auswirkungen auf die Umwelt Im Rahmen der Beschäftigung im öffentlich geförderten Arbeitsmarkt werden insbesondere Arbeitsaufgaben in den Bereichen ökologische Sanierung, Rekultivierung von Industrie und Bergbauflächen, Umwelt, Landschaftspflege und Naturschutz verrichtet. Durch die Qualifizierung werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die die Beschäftigten in die Lage versetzen sollen, Tätigkeiten in diesen Bereichen durchzuführen. Durch den Kenntniserwerb und die praktischen Tätigkeiten in den Umweltbereichen ist die Verbesserung der Umweltbedingungen und die Entwicklung umweltgerechter Verhaltensweisen zu erwarten.

22 504 Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltorientiert bewertet. 16. Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen An den Maßnahmen des öffentlich geförderten Arbeitsmarktes (ABM, SAM) sind Frauen im überdurchschnittlichem Maße beteiligt. Damit können sie auch an der Qualifizierung in diesem Bereich in hohem Maße partizipieren. Durch die Qualifizierung von weiblichen Beschäftigten werden deren Beschäftigungschancen für die entsprechende Stelle im öffentlich geförderten Arbeitsmarkt und nachfolgend für eine Anstellung auf den ersten Arbeitsmarkt verbessert. Entsprechend der Vorgaben der EU wird die Aktion als gleichstellungsorientiert eingestuft. Bei der Auswahl zwischen gleichwertigen Projekten erhalten Projekte mit gleichstellungspositiver und gleichstellungsorientierter Bewertung eine hohe Priorität. 17. Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft Nach Einschätzung der Landesregierung ist die Förderung in diesem Bereich geeignet, das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft indirekt zu unterstützen/ flankieren. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit Faltblätter Plakate Informationen des Zuwendungsempfängers an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hinsichtlich der Kofinanzierung des ESF Informationsveranstaltungen 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 21

23 505 Maßnahme Förderung der Beschäftigung Aktion Förderung zusätzlicher Arbeitsplätze auf lokaler Ebene für Kurzzeit-Arbeitslose 3 Teilaktion Teilaktion Teilaktion Teilaktion Förderung von SAM Maßnahmen im Kulturbereich, Kommunen Maßnahmen im Kulturbereich, Vereine, Stiftungen Maßnahmen im Kulturbereich, sonstige MK 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) Richtlinieninhaber Aktion bzw verantwortlich für die Förderung Aktion Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung Nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie Gefördert werden SAM-Maßnahmen insbesondere zur 1. Verbesserung der wirtschaftsnahen und touristischen Infrastruktur 2. Erhaltung und Verbesserung der Umwelt, 3. Verbesserung des Angebotes bei den sozialen Diensten und in der Jugendhilfe, 4. Erhöhung des Angebotes im Breitensport und in der freien Kulturarbeit, 5. Vorbereitung und Durchführung der Denkmalpflege, der städtebaulichen Erneuerung und des städtebaulichen Denkmalschutzes, die die Voraussetzungen der 272 bis 279 SGB III erfüllen und vom zuständigen Arbeitsamt anerkannt worden sind. 3 geändert durch Beschluss RBA vom

24 Spezifische Förderziele/ erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung - Förderung von Strukturanpassungsmaßnahmen, die zur Arbeitsplatzschaffung vor allem auf lokaler Ebene beitragen - Verbesserung des Niveaus der beruflichen Bildung und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der in den Strukturanpassungsmaßnahmen Beschäftigten - Verhinderung der weiteren Verstetigung der Langzeitarbeitslosigkeit auf hohem Niveau - Im Programmzeitraum sollen ca Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert werden. Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18). Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Die Förderung von befristet Beschäftigten in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) insbesondere im Bereich der sozialen Dienste und der Jugendhilfe, die Förderung von befristet Beschäftigten in SAM im Kulturbereich, die Förderung der Integration von 459 Kurzzeit-Arbeitslosen in den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Einstellungshilfen (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl Sicherstellung der Gesamtfinanzierung durch den Träger Vorrangige Schaffung von Vollzeitarbeitsverhältnissen Entlohnung muss auf der Basis des entsprechenden Tarifvertrages oder in der Höhe des ortsüblichen Entgeltes in Höhe von 80 % für vergleichbare ungeförderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgen

25 507 Im Rahmen der Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung werden die Landkreise/kreisfreien Städte an der Auswahl der zu fördernden Maßnahmen maßgeblich beteiligt. Projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt gefördert. (Diese Auswahlkriterien sind vorläufig und werden im Laufe des Umsetzungsprozesses des ESF weiter präzisiert) Kategorie von Zuwendungsempfangenden Körperschaften des öffentlichen Rechts und Einrichtungen des privaten Rechts, die gemeinnützige Ziele verfolgen, mit Sitz in Sachsen-Anhalt 7. Antragannehmende Stelle Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Ref Bewilligende Stelle Regierungspräsidium Dessau, Dezernat Förderfähige Ausgaben Personal- und teilweise Sachausgaben. An Sachausgaben sind nur Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Vermögenswirksame Leistungen (soweit tariflich vereinbart), Haftpflichtversicherung, Arbeitskleidung, Arbeitsgeräte, Werkzeuge und Maschinen mit einem Anschaffungswert von bis zu 400,00 und Kosten für den Betrieb von Arbeitsgeräten, Werkzeugen und Maschinen, Arbeitsmaterialien sowie Leistungen Dritter. Mieten und Mietnebenkosten sind nur dann zuwendungsfähig, wenn projektbedingte zusätzliche Räumlichkeiten angemietet werden. Leasingraten sind nur dann zuwendungsfähig, wenn die Finanzierungskosten wirtschaftlicher sind als andere Vertragsgestaltungen (z.b. Miete). Dies ist durch einen Wirtschaftlichkeitsnachweis nachzuweisen. Bereits vor Beginn des Projektes geleaste Wirtschaftsgüter sind nicht zuwendungsfähig. 4 vgl. hierzu Vorbemerkung zu den Aktionsbögen zum Schwerpunkt 4

26 Art und Höhe der Förderung Anteilsfinanzierung in Höhe von bis zu 65 % der Gesamtausgaben; maximal jedoch 410,00 Euro pro Monat je geförderten Arbeitnehmer und maximal 560,00 Euro je Arbeitnehmerin für einen Vollzeitarbeitsplatz. Wird die wöchentliche Arbeitszeit reduziert, wird die Förderung wie nachfolgend festgelegt: a) Reduzierung der tariflichen Arbeitszeit um: 50 v.h. Höhe der monatlichen Zuwendung: Mann Frau bis zu 265,00 Euro bis zu 365,00 Euro b) Reduzierung der tariflichen Arbeitszeit um: 25 v.h. Höhe der monatlichen Zuwendung: Mann Frau bis zu 325,00 Euro bis zu 450,00 Euro 11. Nationale Kofinanzierung (Quellen) Mittel der Bundesanstalt für Arbeit (Lohnkostenzuschuss) Sonstige Zuwendungsgeber 12. Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer Bis Auswirkungen auf die Umwelt Die Förderung im Rahmen der Aktion ( Förderung von SAM-Erhaltung und Verbesserung der Umwelt) wird als umweltorientiert bewertet.

27 509 Die Förderung im Rahmen der Aktion ( Maßnahmen im Kulturbereich MK) wird als umweltneutral bewertet. 16. Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen Der Anteil von arbeitslosen Frauen im erwerbsfähigen Alter an den Arbeitslosen insgesamt liegt bei ca. 55 %. Der schwereren Eingliederung von Frauen in den Arbeitsmarkt ist durch die Möglichkeit der höheren maximalen Zuwendung für eine Arbeitnehmerin Rechnung getragen. Durch diese gezielte Förderung erhöhen sich die Vermittlungschancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Entsprechend der Vorgaben der EU wird die Aktion als gleichstellungsorientiert eingestuft. Bei der Auswahl zwischen gleichwertigen Projekten erhalten Projekte mit gleichstellungspositiver und gleichstellungsorientierter Bewertung eine hohe Priorität. 17. Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft Nach Einschätzung der Landesregierung hat die Förderung in diesem Bereich keine signifikanten direkten oder indirekten Wirkungen in Bezug auf das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit Veröffentlichung in der Förderbroschüre Darstellungen in der Presse Internetauftritt der Landesregierung 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 21

28 510 Maßnahme Aktion Förderung der Beschäftigung Einstellungshilfen in den allgemeinen Arbeitsmarkt 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle a) Einstellungshilfen für Zielgruppen des Arbeitsmarktes nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen mit Mitteln des Landes und des ESF, Erl. des MS vom , MBl. 26 /2000 ; S. 825; geändert durch Erl. des MS vom , MBl. 53/2001, S b) Einstellungshilfen für Jugendliche unter 25 Jahren nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Einstellung von ausgebildeten Jugendlichen unter 25 Jahren mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des ESF, Erl. des MW vom , MBl. LSA Nr. 26/2003, S. 391 Richtlinieninhaber: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung a) Notifizierung ist erfolgt; bis zur Genehmigung erfolgte die Förderung im Rahmen von de minimis b) Förderung im Rahmen der Freistellungsverordnung für Beschäftigungsbeihilfen (VO (EG) Nr. 2204/2002) 3. Beschreibung der Richtlinie a) Gefördert wird die Schaffung zusätzlicher, unbefristeter aa) Teilzeitarbeitsplätze für - arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren mit mindestens einem vermittlungshemmenden Merkmal, - arbeitslose Behinderte, - Langzeitarbeitslose oder Personen, die in den letzten 12 Monaten mindestens 6 Monate arbeitslos gemeldet waren, - Personen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben,

29 511 - Personen, die erfolgreich an einer Qualifizierungsmaßnahme des Landes teilgenommen haben ab) Vollzeitarbeitsplätze für - arbeitslose Frauen, die das 45. Lebensjahr vollendet haben - arbeitslose Alleinerziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 16 Jahren - Personen, die erfolgreich an einer Qualifizierungsmaßnahme des Landes teilgenommen haben, für das 1. Beschäftigungsjahr, wenn der Antragsteller dafür keine Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch nehmen kann c) Teil- und Vollzeitarbeitsplätze für Personen unter 25 Jahren, die bisher noch keine regulär bezahlte Erstanstellung gefunden haben und ab für Personen, die erwerbslos sind und in den vorangegangenen 8 Monaten insgesamt mindestens 6 Monate erwerbslos waren. 4. Spezifische Förderziele/ erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung - Schaffung von zusätzlichen, unbefristeten Arbeitsplätzen im regulären Arbeitsmarkt für die obengenannten Personengruppen, die zumeist aufgrund von Vermittlungshemmnissen zu den Zielgruppen des Arbeitsmarktes gehören (für ca. 459 Förderfälle im Programmzeitraum) - Integration dieser Personengruppen in den regulären Arbeitsmarkt - Erhöhung der Anzahl der Teilzeitarbeitsplätze (für Männer und Frauen) - Verhinderung der weiteren Verstetigung der Langzeitarbeitslosigkeit auf hohem Niveau Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18).

30 512 Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Die Förderung von befristet Beschäftigten in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) insbesondere im Bereich der sozialen Dienste und der Jugendhilfe, die Förderung von befristet Beschäftigten in SAM im Kulturbereich, die Förderung der Integration von 459 Kurzzeit-Arbeitslosen in den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Einstellungshilfen (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl Die geförderten Personen müssen Angehörige der genannten Zielgruppen des Arbeitsmarktes sein. Die wöchentliche Arbeitszeit muss bei Förderung eines Teilzeitarbeitsplatzes mindestens 15 bis maximal 30 Stunden und bei Förderung eines Vollzeitarbeitsplatzes mindestens 35 Stunden betragen. Gefördert wird, wenn sich die Zahl der unbefristet lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Unternehmen (ohne Auszubildende und geringfügig Beschäftigte) erhöht. Die Zahl dieser Beschäftigten im Unternehmen soll drei Monate vor und acht Monate nach der Förderung nicht verringert werden. Die einzustellende Person muss ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt haben. Die Vergütung muss tarifrechtlichen Vereinbarungen oder dem ortsüblichen Arbeitsentgelt entsprechen. Projekte im Rahmen einer Landesinitiative werden bevorzugt behandelt. 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden Private Unternehmen 7. Antragannehmende Stelle Regierungspräsidium Dessau, Dez Bewilligende Stelle Regierungspräsidium Dessau, Dez. 38

31 Förderfähige Ausgaben Anteilige Lohnkosten 10. Art und Höhe der Förderung Projektförderung a) + b) Nicht rückzahlbarer Zuschuss, max Nationale Kofinanzierung (Quellen) a) + b) Landesmittel aus Kapitel 0084 Titelgruppe Indikatoren für Monitoring, Begleitung und Evaluierung Siehe Bericht 18 a und b im efreporter 13. Geographischer Geltungsbereich Land Sachsen-Anhalt 14. Geltungsdauer Voraussichtlich bis Auswirkungen auf die Umwelt Die Förderung im Rahmen dieser Aktion wird als umweltneutral bewertet. 16. Auswirkungen auf die Gleichstellung von Männern und Frauen Zu der o.g. Förderung haben Männer und Frauen gleichberechtigten Zugang. Dennoch gehören zu den förderberechtigten Personengruppen aus dem Zielgruppenbereich überwiegend Frauen. Zugleich soll die o.g. Förderung in stärkerem Maße als bisher Teilzeitarbeitsplätze für Männer schaffen und somit zur Erhöhung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen beitragen.

32 514 Entsprechend der Vorgaben der EU wird die Aktion als gleichstellungsorientiert eingestuft. Bei der Auswahl zwischen gleichwertigen Anträgen erhalten Anträge mit gleichstellungspositiver und gleichstellungsorientierter Bewertung eine hohe Priorität. 17. Auswirkungen auf den Übergang in die Informationsgesellschaft Nach Einschätzung der Landesregierung ist die Förderung in diesem Bereich geeignet, das Ziel des Übergangs in die Informationsgesellschaft indirekt zu unterstützen/ flankieren. 18. Publizitätsmaßnahmen/ Öffentlichkeitsarbeit Info-Faltblätter Arbeitsmarkt-Broschüre Internetauftritt der Landesregierung 19. Kategorisierung des Interventionsbereiches 21

33 515 Maßnahme Aktion Qualifizierung, Information und Beratung Qualifizierung und Integration von Behinderten 1. Bezeichnung der Förderrichtlinie bzw. der sonstigen Rechtsgrundlage der Förderung und der für die Richtlinie bzw. für die Förderung verantwortlichen Stelle Programm zur Qualifizierung und Eingliederung von Behinderten verantwortlich für die Förderung: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Referat Status der beihilferechtlichen Genehmigung Nicht beihilferelevant 3. Beschreibung der Richtlinie Eingliederung von Behinderten in den ersten Arbeitsmarkt und Verbesserung der Vermittlungsaussichten von Behinderten durch Qualifizierung und behindertengerechte Betriebspraktika 4. Spezifische Förderziele /erwartete Auswirkungen/ Ex-ante-Bewertung - Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit durch Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten für behinderte Männer und Frauen - Kompensation von Einstellungshürden aufgrund individueller Leistungsdefizite - Verbesserung der Vermittlungschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt - Verhinderung der Ausgrenzung aus dem Beschäftigungssystem Die Förderung der Maßnahme und Aktion erfolgt in Übereinstimmung mit den im OP des Landes Sachsen-Anhalt definierten Zielvorgaben und Rahmenbedingungen. Die Aktionen untersetzen die in Kapitel 3.2. Prioritäten für Sachsen-Anhalt und Kapitel 4 gesetzten Förderziele. Für die Maßnahme ist insbesondere zu nennen die Förderung von Teilnehmer/innen im Schwerpunkt 4. Die Kohärenz zu den horizontalen Grundsätzen und Zielen (Verbesserung der Chancengleichheit, Heranführung Sachsen-Anhalts an die Informationsgesellschaft, Verbesserung der Umweltsituation) ist gegeben (siehe Ziffer 16, 17 und 18).

34 516 Die Prüfung der Prioritäten sowie der ex-ante Quantifizierung innerhalb der Maßnahme oder der Aktion erfolgte unabhängig von der Programmierung in den für die Inhalte verantwortlichen Fachbereichen der Landesregierung. Für die Maßnahme wurden folgende Zielvorgaben in Ergänzung zum OP definiert und quantifiziert: Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Integration von Behinderten, Förderung von Teilnehmer/innen in Aktionen zur Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen, insb. Sozialhilfeempfänger/innen, Förderung von 500 Strafgefangenen in Aktionen zur Qualifizierung, Orientierung und Beratung (vgl. Ziffer 13). 5. Kriterien für die Projektauswahl - Arbeitslosenquote Behinderter (unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitslosenquote weiblicher Behinderter) in den Regionen des Landes Sachsen- Anhalt - Qualität und zu erwartendes Ziel entsprechend der Maßnahmekonzeption - Projekte im Rahmen einer Landesinitiative wird bevorzugt behandelt. 6. Kategorie von Zuwendungsempfangenden Unternehmen oder Einrichtungen des öffentlichen oder privaten Rechts 7. Antragannehmende Stelle BBJ Consult AG 8. Bewilligende Stelle Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Referat Förderfähige Ausgaben Zuwendungsfähig sind u.a. Ausgaben für: (1) das Lehrpersonal (2) die Vergütung der Lehrgangsteilnehmenden (3) Fahrtkosten der Lehrgangsteilnehmenden (4) Verbrauchsgüter, Ausstattungsgegenstände

EU-Strukturfonds 2007 2013; Aktionsbogen 52.27.0. Aktion 52.27.0 Angebote für förderungsbedürftige Jugendliche

EU-Strukturfonds 2007 2013; Aktionsbogen 52.27.0. Aktion 52.27.0 Angebote für förderungsbedürftige Jugendliche Fonds: ESF Aktionsbogen 52.27.0 Aktion 52.27.0 Angebote für förderungsbedürftige Jugendliche Teil-Aktion entfällt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf die sich der Aktionsbogen bezieht

Mehr

Aktion 12.02.0. Initiativen im Rahmen der Existenzgründungsoffensive

Aktion 12.02.0. Initiativen im Rahmen der Existenzgründungsoffensive Fonds: EFRE Aktionsbogen 12.02.0. Aktion 12.02.0. Initiativen im Rahmen der Existenzgründungsoffensive ego. - Inkubator Teil-Aktion entfällt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf die

Mehr

Aktion 14.07 IT-Ausstattung allgemeinbildender und berufsbildender Schulen

Aktion 14.07 IT-Ausstattung allgemeinbildender und berufsbildender Schulen Fonds: EFRE Aktions- Bogen 14.07.0 Aktion 14.07 IT-Ausstattung allgemeinbildender und berufsbildender Schulen Teil-Aktion 14.07.1 Einzelmaßnahmen öffentlicher Schulbereich - Zuweisung an Gemeinden und

Mehr

Fonds: EFRE Aktions- Bogen

Fonds: EFRE Aktions- Bogen Fonds: EFRE Aktions- Bogen 46.01.0. Aktion 46.01.0. TH EFRE Durchführung EU-VB Teil-Aktion 46.01.1. Teil-Aktion 46.01.2. TH EFRE Personal EU-Behörden des Landes TH EFRE Personal EU-Behörden des Landes

Mehr

41.22.0. Aktion 41.22.0. Klimaschutz / Regenerative Energien (Darlehnfonds):

41.22.0. Aktion 41.22.0. Klimaschutz / Regenerative Energien (Darlehnfonds): Fonds: EFRE 41.22.0. Aktion 41.22.0. Klimaschutz / Regenerative Energien (Darlehnfonds): Teil-Aktion entfällt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelungen auf die sich der bezieht - Richtlinie

Mehr

43.04.0. Aktion 43.04.0 Förderung des kommunalen Straßenbaus

43.04.0. Aktion 43.04.0 Förderung des kommunalen Straßenbaus Fonds: EFRE Aktions- Bogen 43.04.0 Aktion 43.04.0 Förderung des kommunalen Straßenbaus Teil-Aktion entfällt Gelöscht: 43.04.0 Gelöscht: Förderung des kommunalen Straßenbaus 1. Bezeichnung der zusätzlichen

Mehr

22_23. Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

22_23. Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Fonds: ESF Aktionsbogen 22_23 Aktion 22_23 ESF Garantie- und Qualifizierungsdarlehens-Fonds Teilaktion 22_23_2 ESF-Garantiefonds Sachsen-Anhalt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf die

Mehr

wissenswert Informationsveranstaltung für das Thüringer Gastgewerbe

wissenswert Informationsveranstaltung für das Thüringer Gastgewerbe wissenswert Informationsveranstaltung für das Thüringer Gastgewerbe Fördermöglichkeiten der GFAW mbh für Aus- und Weiterbildung sowie Lohnkostenzuschüsse Besucherzentrum von Thüringer Waldquell, 27.10.2011

Mehr

Bekanntmachung. Richtlinie

Bekanntmachung. Richtlinie Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie über die ab 1. Januar 1998 geltende Fassung der Richtlinie zur Durchführung des Sächsischen Sonderprogramms zum Abbau

Mehr

Projektauswahlkriterien

Projektauswahlkriterien Projektauswahlkriterien für das Programm "Quereinstieg Männer und Frauen in Kitas Die Umsetzung erfolgt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Prioritätsachse Prioritätsachse

Mehr

Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- und Rehabilitationsmaßnahmen

Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- und Rehabilitationsmaßnahmen Seite 1 von 5 Merkblatt Grundsätze für die Durchführung von Umschulungs- Eine Umschulung, die zu einem anerkannten Berufsabschluss führt und zu einer anderen als der erlernten und bisher ausgeübten Tätigkeit

Mehr

EU-Strukturfonds 2007 2013; Aktionsbogen 23.04.0. Aktion 23.04.0. Praktikumsmaßnahmen für besondere Zielgruppen

EU-Strukturfonds 2007 2013; Aktionsbogen 23.04.0. Aktion 23.04.0. Praktikumsmaßnahmen für besondere Zielgruppen Fonds: ESF Aktionsbogen 23.04.0. Aktion 23.04.0. Praktikumsmaßnahmen für besondere Zielgruppen Teil-Aktion entfällt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf die sich der Aktionsbogen bezieht

Mehr

Für das Förderjahr 2015 werden die spezifischen Ziele B 1.1 und C 1.1 ausgeschrieben.

Für das Förderjahr 2015 werden die spezifischen Ziele B 1.1 und C 1.1 ausgeschrieben. Kennzeichnend für die künftige Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der neuen Förderperiode 2014 2020 ist die enge Ausrichtung an der europäischen Wachstums- und Beschäftigungsstrategie

Mehr

Entwicklungen des österreichischen Lehrstellenmarktes Politische Zielsetzungen Rechtliche Rahmenbedingungen

Entwicklungen des österreichischen Lehrstellenmarktes Politische Zielsetzungen Rechtliche Rahmenbedingungen Lehrausbildung in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen gem. 30b Berufsausbildungsgesetz Vortrag im Rahmen des Kontaktseminars der deutschsprachigen Berufsbildungsforschungseinrichtungen Roland Löffler

Mehr

Projektauswahlkriterien für das Bundesprogramm "XENOS Integration und Vielfalt"

Projektauswahlkriterien für das Bundesprogramm XENOS Integration und Vielfalt Projektauswahlkriterien für das Bundesprogramm "XENOS Integration und Vielfalt" Prioritätsachse C1 und C2 Zugeordneter Code Code 71 Indikative Instrumente Lokale Beschäftigungsprojekte, Initiativen und

Mehr

Richtlinien des Landkreises Cochem-Zell über die Förderung in der Kindertagespflege vom 30.09.2009

Richtlinien des Landkreises Cochem-Zell über die Förderung in der Kindertagespflege vom 30.09.2009 Anlage 1 Richtlinien des Landkreises Cochem-Zell über die Förderung in der Kindertagespflege vom 30.09.2009 1 Kindertagespflege Die Förderung in Kindertagespflege gemäß 23 SGB VIII ist eine Leistung der

Mehr

Aktion 22.28.0. Programm zur Alphabetisierung Erwachsener im Rahmen des lebenslangen Lernens

Aktion 22.28.0. Programm zur Alphabetisierung Erwachsener im Rahmen des lebenslangen Lernens Fonds: ESF 22.28.0. Aktion 22.28.0. Programm zur Alphabetisierung Erwachsener im Rahmen des lebenslangen Lernens Teilaktion 22.28.3. Programm zum Erwerb von Deutschkenntnissen für ausländische Zugewanderte

Mehr

Ausgewählte Arbeitgeberleistungen der Agentur für Arbeit Saarlouis

Ausgewählte Arbeitgeberleistungen der Agentur für Arbeit Saarlouis Ausgewählte Arbeitgeberleistungen der Agentur für Arbeit Saarlouis Seite: 1 Allgemeiner Hinweis Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderleistungen Es handelt sich immer um eine Einzelfallentscheidung

Mehr

Aktion: 25.03.0. Transnationale Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung sowie zur beruflichen Integration besonderer Zielgruppen - Private

Aktion: 25.03.0. Transnationale Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung sowie zur beruflichen Integration besonderer Zielgruppen - Private Bericht 7: Anlagen zur Ergänzung zur Programmplanung (EzP) Referenznummer der Kommission für das OP: Finanzplan: OP ESF Sachsen-Anhalt 27-213 (V3.3) 27DE51PO5 Gültig ab: 15.9.214 Aktion: Transnationale

Mehr

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf?

3. Die Gegenwart Der Arbeitsmarkt der Gegenwart Wie teilt sich die Bevölkerung auf? Der Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt 1. Die Entwicklung Mit der Arbeitsmarktreform 2005 konnten viele Arbeitslose erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Seitdem ist deren Zahl um 1,9 Millionen gesunken.

Mehr

Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen:

Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen: Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen: Maßnahmen der deutschen Arbeitsverwaltung zur Eingliederung von behinderten Menschen Zahlen aus 2013 Arbeitslose Schwerbehinderte

Mehr

Regionalisierte Umsetzung des Operationellen Programms in Baden-Württemberg im Arbeitskreis Göppingen. Spezifische Ziele und Querschnittsziele im OP

Regionalisierte Umsetzung des Operationellen Programms in Baden-Württemberg im Arbeitskreis Göppingen. Spezifische Ziele und Querschnittsziele im OP Arbeitsmarktstrategie ESF Förderperiode 2007 bis 2013 Regionalisierte Umsetzung des OP im Arbeitskreis: Priorität im Arbeitskreis Göppingen Spezifische Ziele und e im OP Ansatzpunkt Arbeitsmarktstrategie

Mehr

Abk. Praxispartnerordnung -Ordnung

Abk. Praxispartnerordnung -Ordnung Ordnung für die am dualen Studium beteiligten Praxispartner der Privaten Hochschule für Kommunikation und Gestaltung HfK+G* -Staatlich anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften- Abk. Praxispartnerordnung

Mehr

Förderleistungen der Agentur für Arbeit an Arbeitgeber

Förderleistungen der Agentur für Arbeit an Arbeitgeber Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung 22. Februar 2011 BildrahmenBild einfügen: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Bild für Titelfolie auswählen Logo für die Besonderen Dienststellen

Mehr

Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsförderung durch Land und Europäischen Sozialfonds (ESF) 2007 bis 2013

Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsförderung durch Land und Europäischen Sozialfonds (ESF) 2007 bis 2013 FREISTAAT THÜRINGEN Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsförderung durch Land und Europäischen Sozialfonds (ESF) 2007 bis 2013 Ausgewählte Wirtschaftsdaten

Mehr

Erste Anlaufstellen: Beteiligte Organisationen: Maßnahmen:

Erste Anlaufstellen: Beteiligte Organisationen: Maßnahmen: Unterstützungsangebote von Ausbildungssuchenden mit Flucht- und Migrationshintergrund (IST) Erste Anlaufstellen: Beteiligte Organisationen: Maßnahmen: Status: Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltstitel, Duldung

Mehr

Finanzielle Förderung. des Übergangs. behinderter Menschen von der Werkstatt (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Finanzielle Förderung. des Übergangs. behinderter Menschen von der Werkstatt (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt Finanzielle Förderung des Übergangs behinderter Menschen von der Werkstatt (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt Richtlinien Präambel Der Wechsel behinderter Menschen aus einer WfbM auf den allgemeinen

Mehr

Förderaufruf. Frauen in Handwerk und Technik

Förderaufruf. Frauen in Handwerk und Technik Förderaufruf im Rahmen des Programms zur Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt (FIFA) Schwerpunkt Frauen in Handwerk und Technik Interessenbekundungsverfahren Stichtag 31. Mai 2016 1.

Mehr

EU-Strukturfonds 2007-2013; Aktions-Bogen 22.01.0

EU-Strukturfonds 2007-2013; Aktions-Bogen 22.01.0 Fonds: ESF Aktions- Bogen 22.01.0 Gelöscht: 1 Aktion 22.01.0. FuE-Personalaustausch Gelöscht: Personalaustausch/Innovationsassistent Teilaktion 22.01.1. Personalaustausch/Innovationsassistent 1. Bezeichnung

Mehr

Richtlinien für die Förderung von Kindern in Kindertagespflege

Richtlinien für die Förderung von Kindern in Kindertagespflege Richtlinien für die Förderung von Kindern in Kindertagespflege Präambel Die Verbesserung der Familienfreundlichkeit und die Förderung der Bildung und Erziehung von Kindern ist ein zentrales Anliegen des

Mehr

GEMEINDE KIRCHHUNDEM. Bericht zum. Frauenförderplan. der Gemeinde Kirchhundem

GEMEINDE KIRCHHUNDEM. Bericht zum. Frauenförderplan. der Gemeinde Kirchhundem GEMEINDE KIRCHHUNDEM Bericht zum Frauenförderplan der Gemeinde Kirchhundem 2010-2012 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkung... Seite 3 2. Bericht zur Personalentwicklung... Seite 4 2.1 Grundsätzliches 2.2

Mehr

Die landesweite Strategie OloV

Die landesweite Strategie OloV Die landesweite Strategie OloV Referat im Rahmen der Tagung Mit Fachkräften in die Zukunft Mehr Ausbildung in Freien Berufen am 23.01.2009 im Literaturhaus Frankfurt/Main Veranstalter: JOBSTARTER-Regionalbüro

Mehr

Pep. Perspektiven planen. Chancen geben. Chancen ergreifen. Förderinfomationen für Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber

Pep. Perspektiven planen. Chancen geben. Chancen ergreifen. Förderinfomationen für Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber Pep Perspektiven planen Chancen geben. Chancen ergreifen. Förderinfomationen für Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber Was ist Pep? Perspektiven planen (kurz: Pep ) ist ein 2015 neu eingeführtes Förderprogramm

Mehr

Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zur Teilzeitausbildung von alleinerziehenden Frauen ohne Berufsausbildung

Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zur Teilzeitausbildung von alleinerziehenden Frauen ohne Berufsausbildung Europäischer Sozialfonds Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (ESF) Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zur Teilzeitausbildung von alleinerziehenden Frauen ohne Berufsausbildung vom

Mehr

Richtlinien für Gruppenumschulungen. (aktualisierte Fassung vom 16. August 2012)

Richtlinien für Gruppenumschulungen. (aktualisierte Fassung vom 16. August 2012) Richtlinien für Gruppenumschulungen (aktualisierte Fassung vom 16. August 2012) 1 PRÄAMBEL 3 2 EIGNUNG DER UMSCHULUNGSSTÄTTE 3 2.1 Unterrichtsräume, Ausstattung, Unterrichtsmittel 3 2.2 Qualifikation der

Mehr

Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück

Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück Caritasverband f. d. Stadt und den Landkreis Osnabrück, Johannisstr. 91, 49074 Osnabrück Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück Arbeitsgenehmigungsrechtliche Informationsstelle Ansprechpartnerin

Mehr

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) Berufsausbildung in außerbetriebliche Einrichtungen (BaE)

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) Berufsausbildung in außerbetriebliche Einrichtungen (BaE) Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) Berufsausbildung in außerbetriebliche Einrichtungen (BaE) ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) Einstiegsqualifizierung(EQ) Berufsvorbereitungsjahr

Mehr

Referat für Arbeit und Wirtschaft Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung Arbeitsförderungsinitiative und Jugendmaßnahmen

Referat für Arbeit und Wirtschaft Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung Arbeitsförderungsinitiative und Jugendmaßnahmen Telefon 233-2 51 56 Telefax 233-2 50 90 Robert Hanslmaier robert.hanslmaier@muenchen.de Referat für Arbeit und Wirtschaft Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung Arbeitsförderungsinitiative

Mehr

Vom 30. März 1993 (GVBl. S. 157), zuletzt geändert am 19. Dezember 2012 (GVBl. S. 410)

Vom 30. März 1993 (GVBl. S. 157), zuletzt geändert am 19. Dezember 2012 (GVBl. S. 410) Bildungsfreistellungsgesetz Rheinland-Pfalz BFG 796 Gesetz des Landes Rheinland-Pfalz über die Freistellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für Zwecke der Weiterbildung (Bildungsfreistellungsgesetz

Mehr

Ausführliche Ausschreibung, Veröffentlichung auf der Homepage des Landratsamtes und der Stadt Heilbronn

Ausführliche Ausschreibung, Veröffentlichung auf der Homepage des Landratsamtes und der Stadt Heilbronn Ausführliche Ausschreibung, Veröffentlichung auf der Homepage des Landratsamtes und der Stadt Heilbronn Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen der Projektförderung des Europäischen Sozialfonds

Mehr

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein (WBBonus SH)

Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein (WBBonus SH) Landesprogramm Arbeit Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein (WBBonus SH) - Ergänzende Förderkriterien Bekanntmachung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein

Mehr

Integrationsvereinbarung REHADAT: Referenz-Nr. IV0026 Stand November 2013 Bereich: Maschinenbau

Integrationsvereinbarung REHADAT: Referenz-Nr. IV0026 Stand November 2013 Bereich: Maschinenbau Integrationsvereinbarung REHADAT: Referenz-Nr. IV0026 Stand November 2013 Bereich: Maschinenbau Zwischen der XXX, vertreten durch den Vorstand als Konzernleitung, und der Gesamtschwerbehindertenvertretung

Mehr

Der Praxistag in der Schule in der Geisbach

Der Praxistag in der Schule in der Geisbach Der Praxistag in der Schule in der Geisbach Schule in der Geisbach Förderschule der Stadt Hennef mit dem Förderschwerpunkt Lernen Hanftalstraße 31 53773 Hennef Telefon (0 22 42) 933 90 30 Telefax (0 22

Mehr

Dienstvereinbarung zur Sicherung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter/innen bei einem Personalausgleich

Dienstvereinbarung zur Sicherung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter/innen bei einem Personalausgleich Gliederung Erstes Kapitel Allgemeine Vorschriften 1 Geltungsbereich Zweites Kapitel Personalplanung Dienstvereinbarung zur Sicherung der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter/innen bei einem

Mehr

Satzung des Landkreises Harburg über die Förderung der Kindertagespflege. und die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Kindertagespflege beschlossen

Satzung des Landkreises Harburg über die Förderung der Kindertagespflege. und die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Kindertagespflege beschlossen Satzung des Landkreises Harburg über die Förderung der Kindertagespflege und die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Kindertagespflege Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 26.09.2011 die Satzung über

Mehr

Kriterienkatalog. für die Gruppen-Umschulung. in anerkannten Ausbildungsberufen. durch Umschulungsträger

Kriterienkatalog. für die Gruppen-Umschulung. in anerkannten Ausbildungsberufen. durch Umschulungsträger Kriterienkatalog für die Gruppen-Umschulung in anerkannten Ausbildungsberufen durch Umschulungsträger (Stand 15.09.2010) Inhaltsverzeichnis 1. PRÄAMBEL 3 2. EIGNUNG DER UMSCHULUNGSSTÄTTE 3 2.1 Unterrichtsräume,

Mehr

Kinderbetreuung U 3 als Instrument der Arbeitspolitik. Merkblatt für Eltern in Elternzeit und ALG II-Beziehende

Kinderbetreuung U 3 als Instrument der Arbeitspolitik. Merkblatt für Eltern in Elternzeit und ALG II-Beziehende Kinderbetreuung U 3 als Instrument der Arbeitspolitik Merkblatt für Eltern in Elternzeit und ALG II-Beziehende Elternteile in Elternzeit, die ihre Beschäftigung durch Rückkehr aus der Elternzeit oder innerhalb

Mehr

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb Das deutsche Ausbildungssystem zeichnet sich durch eine enge Verbindung mit der betrieblichen Praxis aus. Sie ist Voraussetzung für den Erwerb erster Berufserfahrungen, wie ihn das Berufsbildungsgesetz

Mehr

- - 1 - - Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das Programm Stufe 2 - Förderung der Eingliederung ausgebildeter junger Menschen in Arbeit

- - 1 - - Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das Programm Stufe 2 - Förderung der Eingliederung ausgebildeter junger Menschen in Arbeit - - 1 - - Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das Programm Stufe 2 - Förderung der Eingliederung ausgebildeter junger Menschen in Arbeit 1. Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage 1.1. Das Land

Mehr

Auswahlverfahren eines Projektträgers für das Projekt Berliner JobCoaching bei Unternehmen

Auswahlverfahren eines Projektträgers für das Projekt Berliner JobCoaching bei Unternehmen Auswahlverfahren eines Projektträgers für das Projekt Berliner JobCoaching bei Unternehmen Fördergeber: Land Berlin, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Referat II C. Es handelt sich um

Mehr

Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung.

Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung. Agenda Gute Arbeit Gute Ausbildung. Was sagen die Auszubildenden? Auszug aus dem Ausbildungsreport 2013 Gesetzliche Grundlagen und Normen Vom Berufsbildungsgesetz bis zum Ausbildungsplan Aktivitäten von

Mehr

Zentrum für Arbeit und Bildung ggmbh (ZAB)

Zentrum für Arbeit und Bildung ggmbh (ZAB) Anschrift/ Kontaktadresse: Haydnstr. 5 67227 Frankenthal (Pfalz) Tel.: (0 62 33) 37 73-0 info@zab-frankenthal.de Fax: (0 62 33) 7 21 86 www.zab-frankenthal.de Das wurde 1984 als "Jugendwerkstatt e. V."

Mehr

Was bringt die neue Förderperiode 2014 2020 in Niedersachsen

Was bringt die neue Förderperiode 2014 2020 in Niedersachsen Workshop am 23.04.2015 in Hannover Was bringt die neue Förderperiode 2014 2020 in Niedersachsen Jens Palandt, Nds. Staatskanzlei, Referat 403 Koordinierung der EU-Förderung EFRE, ESF und ELER www.stk.niedersachsen.de

Mehr

Kostenübernahme für den Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern in öffentlichen Schulen

Kostenübernahme für den Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern in öffentlichen Schulen Kostenübernahme für den Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern in öffentlichen Schulen Bekanntmachung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur vom 21. November

Mehr

Herbsttagung 2015 JobFOKUS 50+

Herbsttagung 2015 JobFOKUS 50+ Herbsttagung 2015 JobFOKUS 50+ BEITRAG DES LANDES ZUR BEKÄMPFUNG DER LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT Dr. Ramona Mede Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt Arbeitsmarktsituation Arbeitslosigkeit

Mehr

Verweis auf QM-Dokumentation oder sonstige Quellen 1 Verfügt die Einrichtung über ein dokumentiertes AZAV 2 4.1 AB (4) 1 4.1 AB (4) 1 4.

Verweis auf QM-Dokumentation oder sonstige Quellen 1 Verfügt die Einrichtung über ein dokumentiertes AZAV 2 4.1 AB (4) 1 4.1 AB (4) 1 4. TEIL I: Übergreifende Fragen zur Funktionsweise der Einrichtung 1. Leitbild der Einrichtung AZWV 1 Verfügt die Einrichtung über ein dokumentiertes Leitbild? 4.1 AB (4) 1 2 Enthält das Leitbild Aussagen

Mehr

GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE. Vermittlungsunterstützende. Leistungen

GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE. Vermittlungsunterstützende. Leistungen GRUNDSICHERUNG FÜR ARBEITSUCHENDE Vermittlungsunterstützende Leistungen Vorwort Dieses Merkblatt dient dazu, Sie mit vermittlungsunterstützenden Leistungen Ihrer Grundsicherungsstelle vertraut zu machen.

Mehr

Für l an gzeitarbeitslose i m Ostalbkreis

Für l an gzeitarbeitslose i m Ostalbkreis ESF- Bun despro gr a m m Für l an gzeitarbeitslose i m Ostalbkreis i n FO r m at i O n en Fü r a rb ei tg eb er Was ist das ESF-Bundesprogramm? Fakten und Unterstützung zum ESF-Bundesprogramm Im Jahr 2013

Mehr

Satzung des Lahn-Dill-Kreises über die Förderung in Kindertagespflege und die Erhebung von Kostenbeiträgen

Satzung des Lahn-Dill-Kreises über die Förderung in Kindertagespflege und die Erhebung von Kostenbeiträgen Satzung des Lahn-Dill-Kreises über die Förderung in Kindertagespflege und die Erhebung von Kostenbeiträgen vom 9. Dezember 2013 Stand: 1. Änderung vom 30. November 2015 (Änderung der Anlage 2 durch Beschluss

Mehr

Richtlinie über die Förderung von Kindern in Kindertagespflege in der Hansestadt Lübeck

Richtlinie über die Förderung von Kindern in Kindertagespflege in der Hansestadt Lübeck Richtlinie über die Förderung von Kindern in Kindertagespflege in der Hansestadt Lübeck 1. Gesetzliche Rahmenbedingungen und Auftrag der Kindertagespflege Der gesetzliche Auftrag der Kindertagespflege

Mehr

Gliederung allgemeiner Teil

Gliederung allgemeiner Teil Hinweise zum GIHK Gliederung allgemeiner Teil 1. offenes, transparentes und kooperatives Verfahren mit den im Stadtteil aktiven Einrichtungen und Organisationen 2. soziale, wirtschaftliche, demografische

Mehr

Der Paritätische Gesamtverband 15. Dezember 2015. Flüchtlinge bei uns - Möglichkeiten der Integration in den Ausbildungsmarkt

Der Paritätische Gesamtverband 15. Dezember 2015. Flüchtlinge bei uns - Möglichkeiten der Integration in den Ausbildungsmarkt Der Paritätische Gesamtverband 15. Dezember 2015 Flüchtlinge bei uns - Möglichkeiten der Integration in den Ausbildungsmarkt Der gestiegene Zuzug von Schutzsuchenden stellt Gesellschaft und Verwaltung

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3956 6. Wahlperiode 27.05.2015. Entwicklung der Callcenter-Branche in Mecklenburg-Vorpommern

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3956 6. Wahlperiode 27.05.2015. Entwicklung der Callcenter-Branche in Mecklenburg-Vorpommern LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3956 6. Wahlperiode 27.05.2015 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Henning Foerster, Fraktion DIE LINKE Entwicklung der Callcenter-Branche in Mecklenburg-Vorpommern

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/992 6. Wahlperiode 28.08.2012

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/992 6. Wahlperiode 28.08.2012 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/992 6. Wahlperiode 28.08.2012 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Henning Foerster, Fraktion DIE LINKE Folgen der Schlecker-Insolvenz für Mecklenburg-Vorpommern

Mehr

Arbeit für Schleswig-Holstein 2000

Arbeit für Schleswig-Holstein 2000 Europäische Union Europäischer Sozialfonds Arbeit für Schleswig-Holstein 2000 Anja Schmid VII 221 Tel. 0431-988-4618 ESF und Landesarbeitsmarktpolitik 1957 Gründung des ESF Umsetzung der beschäftigungspolitischen

Mehr

Europäischer Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg 2014-2020 Investitionen in Wachstum und Beschäftigung

Europäischer Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg 2014-2020 Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Europäischer Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg 2014-2020 Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen zur Förderung von Teilzeitausbildungen des Ministeriums

Mehr

Kurzinformation Wirtschaft

Kurzinformation Wirtschaft Mit dem Zuschuss Nachhaltige Stadtentwicklung fördert die ILB kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Land Brandenburg gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft. Ziel

Mehr

22.08.0. Aktion 22.08.0 Projekte zur Vermeidung von Schulversagen. Schulabbruchs

22.08.0. Aktion 22.08.0 Projekte zur Vermeidung von Schulversagen. Schulabbruchs Fonds: ESF Aktionsbogen 22.08.0 Aktion 22.08.0 Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung vorzeitigen Schulabbruchs Gelöscht: (MS) 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf

Mehr

Name der Ausbildungsstätte. 1. Wenn Sie diese Ausbildung beginnen: Welchen höchsten Schulabschluss haben Sie dann? a) ohne Hauptschulabschluss

Name der Ausbildungsstätte. 1. Wenn Sie diese Ausbildung beginnen: Welchen höchsten Schulabschluss haben Sie dann? a) ohne Hauptschulabschluss Sehr geehrte Ausbilderin, sehr geehrter Ausbilder, die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ist als zuständige Stelle nach 88 Abs. 2 BBiG verpflichtet, Daten zur Berufsbildungsstatistik im Bereich der Freien

Mehr

MINISTERIUM FÜR FINANZEN UND WIRTSCHAFT

MINISTERIUM FÜR FINANZEN UND WIRTSCHAFT MINISTERIUM FÜR FINANZEN UND WIRTSCHAFT Ausführungsbestimmungen des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft für die Gewährung von Zuwendungen für überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) vom 1. Januar

Mehr

Die Betreuung in Kindertagespflege ist für höchstens 52 Wochen einschließlich 4 Wochen Urlaub der Tagespflegeperson vorgesehen.

Die Betreuung in Kindertagespflege ist für höchstens 52 Wochen einschließlich 4 Wochen Urlaub der Tagespflegeperson vorgesehen. Richtlinien über die Genehmigung von Tagespflege und über die Festsetzung der Höhe der Geldleistung für Tagespflegepersonen nach 23 Abs. 2, 2 a SGB VIII I. Genehmigung von Tagespflege 1. Voraussetzungen

Mehr

Informationen für Unternehmen. Beschäftigen und Qualifizieren Weiterbildung von Beschäftigten Programm WeGebAU

Informationen für Unternehmen. Beschäftigen und Qualifizieren Weiterbildung von Beschäftigten Programm WeGebAU Informationen für Unternehmen Beschäftigen und Qualifizieren Weiterbildung von Beschäftigten Programm WeGebAU Mehr gewinnen durch Qualifizierung wir helfen Ihnen dabei! Eigentlich ist dies eine ganz einfache

Mehr

Die Leistungen der Agentur für Arbeit Hamburg für schwerbehinderte Menschen

Die Leistungen der Agentur für Arbeit Hamburg für schwerbehinderte Menschen Corinna Westfahl, Teamleiterin Agentur für Arbeit Hamburg, 31. Mai 2013 Die Leistungen der Agentur für Arbeit Hamburg für schwerbehinderte Menschen was leisten die Arbeitsvermittlung und der Arbeitgeberservice

Mehr

Muster. Vereinbarung für die pauschale Erbringung und Abwicklung von Leistungen für Bildung und Teilhabe mit Gutscheinen nach 28 ff.

Muster. Vereinbarung für die pauschale Erbringung und Abwicklung von Leistungen für Bildung und Teilhabe mit Gutscheinen nach 28 ff. Muster Vereinbarung für die pauschale Erbringung und Abwicklung von Leistungen für Bildung und Teilhabe mit Gutscheinen nach 28 ff. SGB II zwischen der ARGE bzw. mit dem ab 01.01.2011 entstehenden Jobcenter

Mehr

Programmbeschreibung. Partnerschaft Entwicklung Beschäftigung (PEB)

Programmbeschreibung. Partnerschaft Entwicklung Beschäftigung (PEB) Programmbeschreibung Partnerschaft Entwicklung Beschäftigung (PEB) Förderung von Projekten im Rahmen der Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) im Land Berlin Inhalt 1. Programmziel und

Mehr

Grone. Bildung finanzieren. Es geht um Geld.

Grone. Bildung finanzieren. Es geht um Geld. Grone Wissen, das Sie weiterbringt Bildung finanzieren informationen für unternehmen Es geht um Geld. Investieren Sie in die Zukunft und nutzen Sie die Fördermittel der öffentlichen Hand zur Qualifizierung

Mehr

Osnabrücker Werkstätten. Netzwerk. zur beruflichen Rehabilitation

Osnabrücker Werkstätten. Netzwerk. zur beruflichen Rehabilitation Osnabrücker Werkstätten Netzwerk zur beruflichen Rehabilitation Die Osnabrücker Werkstätten Möglichkeiten schaffen In den Osnabrücker Werkstätten finden Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder

Mehr

Aktion 22_23 ESF Garantie- und Qualifizierungsdarlehens-Fonds. Teilaktion 22_23_2 ESF-Garantiefonds Sachsen-Anhalt

Aktion 22_23 ESF Garantie- und Qualifizierungsdarlehens-Fonds. Teilaktion 22_23_2 ESF-Garantiefonds Sachsen-Anhalt Fonds: ESF Aktions- Bogen 22_23 Aktion 22_23 ESF Garantie- und Qualifizierungsdarlehens-Fonds Teilaktion 22_23_2 ESF-Garantiefonds Sachsen-Anhalt 1. Bezeichnung der zusätzlichen nationalen Regelung auf

Mehr

Versicherungspflicht nach der Kassensatzung (KS)

Versicherungspflicht nach der Kassensatzung (KS) nach der Kassensatzung (KS) I. Geförderte Beschäftigungsverhältnisse 1 Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) 2 Arbeitsgelegenheiten (AGH) wenn die durchgeführten Arbeiten² - zusätzlich 1 und

Mehr

Richtlinie zur Förderung der Kompetenzentwicklung in Unternehmen

Richtlinie zur Förderung der Kompetenzentwicklung in Unternehmen Richtlinie zur Förderung der Kompetenzentwicklung in Unternehmen Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Vom 8. Dezember 2008 V 440 1 Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Mehr

3. Der behinderte Mensch auf dem Arbeitsmarkt

3. Der behinderte Mensch auf dem Arbeitsmarkt Die Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen 3. Der behinderte Mensch auf dem Arbeitsmarkt 3.1 Die Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen Arbeit ist ein zentraler Bestandteil des Lebens in einer

Mehr

Geschäftsergebnisse 2014. im Jobcenter StädteRegion Aachen. www.jobcenter-staedteregion-aachen.de

Geschäftsergebnisse 2014. im Jobcenter StädteRegion Aachen. www.jobcenter-staedteregion-aachen.de Geschäftsergebnisse 2014 im Jobcenter StädteRegion Aachen 1 Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter StädteRegion Aachen Dezember 2014 = vorläufiger Wert Stand: Feb. 2015 2 Jahresdurchschnittliche

Mehr

Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen

Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/3238 27.06.2014 Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung Abgeordnete Franziska Latta (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Landesprogramm

Mehr

Betriebliche Integrationsbegleitung:

Betriebliche Integrationsbegleitung: Betriebliche Integrationsbegleitung: Verstärkung der Nachbetreuung in Beschäftigung (Startcoaching) in den regionalen Integrationsprojekten zur Erhöhung der Nachhaltigkeit 1 Problemaufriss Bundesagentur

Mehr

KVJS Jugendhilfe Service

KVJS Jugendhilfe Service KVJS Jugendhilfe Service Grundlagen für die Betriebserlaubnis für Betreutes Jugendwohnen und Jugendwohngemeinschaften (sonstige betreute Wohnform gemäß 34 SGB VIII) Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2.

Mehr

Duale Lehrlingsausbildung in Österreich.

Duale Lehrlingsausbildung in Österreich. Duale Lehrlingsausbildung in Österreich. Vorwort Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend. Die Lehre ist eine fundierte und zukunftsorientierte Berufsausbildung. Mit

Mehr

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte FB Tarifpolitik Vorstand IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte Qualifizierung sichert Zukunft des Betriebs und der Arbeitsplätze Die

Mehr

Fachakademie für Heilpädagogik. HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.)

Fachakademie für Heilpädagogik. HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.) HEILPÄDAGOGISCHE FACHPRAXIS I (400 Std.) und II (400 Std.) 1 Vorbemerkungen 2 Formen der heilpädagogischen Fachpraxis 2.1 Hospitationen und Exkursionen 2.2 Projekte und Aktionen 2.3 Unterrichtsbegleitende

Mehr

Vorgaben für das Stellenprofil und den Einsatz von wissenschaftlichen Mitarbeitern im Rahmen des Sonderprogramms Qualität der Lehre

Vorgaben für das Stellenprofil und den Einsatz von wissenschaftlichen Mitarbeitern im Rahmen des Sonderprogramms Qualität der Lehre Fachhochschule Köln Cologne University of Applied Sciences Der Präsident Vorgaben für das Stellenprofil und den Einsatz von wissenschaftlichen Mitarbeitern im Rahmen des Sonderprogramms Qualität der Lehre

Mehr

Bei uns können Sie an verschiedenen für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Qualifizierungen

Bei uns können Sie an verschiedenen für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Qualifizierungen Förderung und Finanzierung Ihrer Fortbildung 1. Bildungsgutschein Zur Finanzierung von individuell notwendigen Weiterbildungsmaßnahmen vergibt die Bundesagentur für Arbeit seit 01.01.2003 so genannte Bildungsgutscheine.

Mehr

Ziele, Entwicklungen, Aussichten des Landesvorhabens. STAR-Fachtagung des LWL-Integrationsamtes am 11.12.2014 im Ardey-Hotel in Witten

Ziele, Entwicklungen, Aussichten des Landesvorhabens. STAR-Fachtagung des LWL-Integrationsamtes am 11.12.2014 im Ardey-Hotel in Witten Kein Abschluss ohne Anschluss Übergang Schule-Beruf in NRW Ziele, Entwicklungen, Aussichten des Landesvorhabens STAR-Fachtagung des LWL-Integrationsamtes am 11.12.2014 im Ardey-Hotel in Witten Richard

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/6463 07.08.2013 K l e i n e A n f r a g e der Abgeordneten Leukefeld (DIE LINKE) und A n t w o r t des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3833 6. Wahlperiode 21.04.2015

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3833 6. Wahlperiode 21.04.2015 LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3833 6. Wahlperiode 21.04.2015 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Jacqueline Bernhardt, Fraktion DIE LINKE Regelung zur Kindertagesbetreuung für Eltern in der Ausübung

Mehr

Quelle: Fundstelle: Nds. MBl. 2014, 124. Vereinbarung gemäß 81 des Niedersächsischen

Quelle: Fundstelle: Nds. MBl. 2014, 124. Vereinbarung gemäß 81 des Niedersächsischen Gesamter Text juris-abkürzung: VerwLGNDVbg Datum: 20.01.2014 Gültig ab: 01.01.2014 Quelle: Fundstelle: Nds. MBl. 2014, 124 Vereinbarung gemäß 81 des Niedersächsischen Personalvertretungsgesetzes (NPersVG)

Mehr

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege. Erl. d. MS v. 28. 5. 2013 104.2 43580 /28 VORIS 21064

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege. Erl. d. MS v. 28. 5. 2013 104.2 43580 /28 VORIS 21064 Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege Erl. d. MS v. 28. 5. 2013 104.2 43580 /28 VORIS 21064 Bezug : Erl. v. 15. 6. 2010 (Nds. MBl. S. 615), zuletzt

Mehr

ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER. erstellt durch. Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt.

ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER. erstellt durch. Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt. ARBEITSMARKTPROGRAMM 2015 LANDKREIS FULDA KOMMUNALES KREISJOBCENTER erstellt durch Fachdienst Kommunaler Arbeitsmarkt Ulrich Nesemann Einleitung Das Kreisjobcenter Fulda ist zuständig für die Gewährung

Mehr

Referat für Arbeit und Wirtschaft FB III Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung

Referat für Arbeit und Wirtschaft FB III Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung Telefon: 233-21866 Telefax: 233-25090 Walter Ruggaber Referat für Arbeit und Wirtschaft FB III Kommunale Beschäftigungspolitik und Qualifizierung Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ);

Mehr

Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für landwirtschaftliche Arbeitnehmer vom 13. August 2003

Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für landwirtschaftliche Arbeitnehmer vom 13. August 2003 Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für landwirtschaftliche Arbeitnehmer vom 13. August 2003 zwischen dem Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt Haus der Landwirtschaft Maxim

Mehr

Förderungen und Hilfen durch die Bundesagentur für Arbeit

Förderungen und Hilfen durch die Bundesagentur für Arbeit 10.07.2014 Carola Möws-Plett, Gerald Kunkel BranchenForum Personal in der Logistik, IHK Gelsenkirchen Förderungen und Hilfen durch die Bundesagentur für Arbeit Förderungsmöglichkeiten Arbeitnehmer Eingliederungszuschuss

Mehr

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens

Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Landesjugendamt Rheinland Schule auf dem Weg zum Haus des Lernens und Lebens Anregungen für die Gestaltung der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich beschlossen vom Landesjugendhilfeausschuss Rheinland

Mehr