Informationsveranstaltung

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1 Informationsveranstaltung zum Beschluss des Rates der Stadt Köln über die Errichtung eines Wohngebäudes in Systembauweise auf den Grundstücken Trierer-Straße, Köln Neustadt-Süd und Koblenzer Straße, Köln - Bayenthal zur Unterbringung von Flüchtlingsfamilien Montag, den Friedrich-Willhelm-Gymnasium 1

2 1. Unterbringungssituation 2. Herkunftsländer der Flüchtlinge bundesweit 3. Notwendigkeit temporärer Standorte 4. Auswahlkriterien 5. Beschluss des Rates vom Informationen zum Gebäude und zur Betreuung 7. Austausch Folie 2

3 1. Unterbringungssituation Die Gemeinden sind gem. 1 FlüAG verpflichtet, die ihnen zugewiesenen ausländischen Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen. Zum Stand sind Flüchtlinge in Köln untergebracht Seit dem wurden 493 Menschen zusätzlich mit Wohnraum versorgt Die städtischen Unterbringungsressourcen sind annähernd ausgeschöpft, derzeit werden 905 Menschen in 14 Hotels untergebracht Es ist weiterhin mit hohen Zugangszahlen zu rechnen Folie 3

4 Folie 4

5 Folie 5

6 2. Herkunftsländer der Flüchtlinge bundesweit Folie 6

7 Überwiegende Herkunft der in Köln untergebrachten Flüchtlinge (Krisengebiete, Länder) Ex-Jugoslawien (Kosovo, Mazedonien, Serbien) Russische Föderation, Georgien, Armenien Syrien Afghanistan, Iran, Irak Folie 7

8 Folie 8

9 3. Notwendigkeit temporärer Standorte Erweiterung der Kapazitäten durch Sanierung eigener Wohngebäude, Akquise von Hotelplätzen und Bestandsgebäuden, Ausbau der Notaufnahme Herkulesstraße, Forcierung des Auszugsmanagements Planungs- und Baubeschlüsse für den Neubau von Wohngebäuden für Flüchtlinge (Weiden, Godorf, Sürth, Longerich, Weidenpesch, Dünnwald) Zur Erfüllung der gesetzlichen Unterbringungsverpflichtung und Vermeidung drohender Obdachlosigkeit muss kurzfristig realisierbarer Wohnraum geschaffen werden Bei der Erstellung von Häusern in Systembauweise wird derzeit mit einer Realisierungsdauer von 3-6 Monaten gerechnet Folie 9

10 4. Auswahlkriterien I Die Fläche muss grundsätzlich mehr als qm ausweisen und erschlossen sein. Der vorgesehene Zweck der Nutzung muss planungs- und baurechtlich zulässig sein. Das Grundstück liegt nicht in einer Wasserschutzzone I und II oder einem Industriegebiet. Folie 10

11 4. Auswahlkriterien II Ein Grundstück eignet sich nicht für die konventionelle Bauweise eines Wohnhauses, sondern nur für eine Interimslösung. Der aktuelle Anteil von untergebrachten Flüchtlingen zu Anwohnern im Stadtteil. Der Stadtteil ist sozial stabil Ausgebaute Infrastruktur in der näheren Umgebung (Geschäfte des täglichen Lebens, Schulen, ÖPNV-Anbindung). Folie 11

12 4. Auswahlkriterien II (Fortsetzung) Im nahen Umfeld und in der Nachbarschaft gibt es Integrationsmöglichkeiten (Freizeitmöglichkeiten, Vereine, etc.). Die Entfernung zu nächstgelegenen Flüchtlingsunterbringung. Die Beeinträchtigungen anderer Nutzungen, z.b. der Vereine, Schulen, etc. Folie 12

13 Ergebnis Auswahlkriterien: Kein Standort entsprach den genannten Kriterien in vollem Umfang. In einem ersten Schritt wurden daher priorisiert Grundstücke betrachtet, die neben der baurechtlichen Zulässigkeit und vorhandenen Erschließung in einem Stadtteil liegen, der als sozial stabil eingestuft wird und weniger als 1% Flüchtlinge unterbringt. Folie 13

14 5. Beschluss des Rates vom Der Rat beauftragt die Verwaltung, im Rahmen der Gefahrenabwehr nachfolgende Standorte schnellstmöglich umzusetzen: Trierer Straße in Köln Neustadt-Süd (Stadtbezirk 1) Otto-Gerig-Straße in Köln Deutz (Stadtbezirk 1) Koblenzer Straße in Köln Bayenthal (Stadtbezirk 2) Weißdornweg in Köln Rondorf (Stadtbezirk 2) Lindweilerweg in Köln Longerich (Stadtbezirk 5) Albert-Schweitzer-Straße in Köln Wahn (Stadtbezirk 7) Loorweg in Köln Zündorf (Stadtbezirk 7) Pohlstadtsweg in Köln Brück (Stadtbezirk 8) Folie 14

15 Folie 15

16 Trierer Straße Neustadt-Süd Folie 16

17 Koblenzer Straße - Bayenthal Folie 17

18 6. Informationen zum Gebäude und zur Betreuung 80 Plätze je Standort 2- Geschossige Anlage Putzfassade Abgeschlossene Wohneinheiten für Klein- und Großfamilien, Wohngemeinschaften etc. je nach Bedarfslage Wohnflächen je Wohnungstyp von 47 m² - 95 m² Wohneinheiten mit Bad: Dusche und WC Wohnküche/Aufenthaltsraum: Küchenzeile und Essplatz (je nach Personenanzahl) Folie 18

19 Erster Planungsentwurf Trierer Straße Folie 19

20 Planungsentwurf Koblenzer Straße Folie 20

21 Beispiel einer Außenansicht Folie 21

22 Folie 22

23 Betreuung vor Ort sozialarbeiterische Beratung und Begleitung durch den Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen oder durch freie Träger wie z.b. Deutsches Rotes Kreuz mit dem Ziel, sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die Häuser in das nachbarschaftliche Umfeld zu integrieren. Kooperation mit Jugendamt, Schulamt (Anmeldung schulpflichtiger Kinder), Sozialamt, Ausländerbehörde, Wohlfahrtsverbänden, freien Trägern, Initiativen, Kirchen, Polizei und vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern. Vernetzung mit anderen sozialen Angeboten im Stadtteil und Sozialraum außerhalb der Dienstzeiten Einsatz eines Hausmeister- und Sicherheitsdienstes Folie 23

24 Kontakt: Informationen auch im Internet unter Folie 24

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