Metabolisierung des Aminosäure-Kohlestoffgerüstes

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Metabolisierung des Aminosäure-Kohlestoffgerüstes"

Transkript

1 Metabolisierung des Aminosäure-Kohlestoffgerüstes Abbau zu 7 wichtigen Molekülen: Pyruvat, Acetyl-CoA, Acetoacetyl-CoA, -Ketoglutarat, Succinyl-CoA, Fumarat, Oxalacetat >> also zu 4 Intermediaten des Citratzyklus, sowie indirekten Zuläufermolekülen Glucogene As >> Gluconeogenese Ketogene As >> Fettsäuresynthese Lys, Leu rein ketogen, Ile, und die aromatischen As sind gemischt ketogen/glucogen, alle übrigen As sind rein glucogen. C 2 C 3 C 2 C 4 C 4 C 5 C 4 Der Abbau von Phenylalanin

2 Die Phenylalanin-Hydroxylase, eine Monooxygenase Einführung einer Hydroxylgruppe durch eine Monooxygenase. Diese bauen nur ein Sauerstoffatom des O 2 in das Kohlenstoffsubstrat ein. Das andere wird mit Hilfe eines reduzierten Cosubstrates (hier Tetrahydrobiopterin) zu H 2 O umgesetzt. Phenylketonurie Phenylketonurie (PKU): Akkumulation von Phe in allen in allen Körperflüssigkeiten; führt unbehandelt zu schwerer geistiger Retardierung; verursacht durch Mangel oder Fehlen der Phenylalanin-Hydroxylase; Heterozygote sind symptomfrei; Neugeborenen-Screening nach Guthrie; häufigste genetische Störung des As-stoffwechsels; autosomal rezessiv; Frequenz 1:10.000; Pränataldiagnostik mittels RFLP-Analyse; Diät mit Phe-armer Kost und Substitution von Tyr.

3 Abbau zu Succinyl-CoA Verzweigtketten-Dehydrogenase katalysiert die oxidative Decarboxylierung von Leu, Ile und Val. Defekt des Enzyms verursacht Ahornsirup-Erkrankung. Es kommt zur Akkumulation der Vorstufen im Urin. Zur Therapie gehört eine Diät, die arm an den betroffenen As ist. Methylmalonyl-CoA-Mutase katalysiert eine intramolekulare Umlagerung über mehrere radikalische Intermediate. Methylmalonyl-CoA-Mutase und 5 -Desoxyadenosin-Cobalamin (B 12 ) Reaktionsmechanismus der Methylmalonyl-CoA-Mutase. Struktur von Coenzym B 12. Das Kobaltatom ist 6-fach koordiniert. Einzige bekannte metallorganische Verbindung der belebten Natur. Coenzym B12 ist auch an der Met-Synthese beteiligt. Vitamin B 12 Mangel ist die Ursache der perniziösen Anämie.

4 Biosynthese von Aminosäuren Übersicht über die Aminosäuresynthese. Pyruvat, 3-Phosphoglycerat und Phosphoenolpyruvat entstammen der Glykolyse, Erythrose-4-phosphat und Ribose-5-phosphat dem Pentosephosphatweg sowie Oxalacetat und - Ketoglutarat dem Citratzyklus (alle Vorstufen gelb unterlegt). Die essenziellen Aminosäuren der Säuger sind grün unterlegt. Aminosäuren, die als Durchgangsstationen dienen, sind gerahmt. Das Schema fasst pro- und eukaryotische Biosynthesewege zusammen. Biogene Amine Abbau: durch Mono- oder Diaminooxidasen analog zur oxidativen Decarboxylierung. Hemmstoffe von MAO blockieren den Abbau von Dopamin, Serotonin, Adrenalin und Noradrenalin, erhöhen deren Konzentration, wirken stark antriebssteigernd und werden zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.

5 1 Das Enzym Tyrosinase katalysiert die Bildung von Dopachinon aus Tyrosin. Dopachinon ist Vorstufe der Melanine. Tyrosinase ist das Schlüsselenzym der Pigmentsynthese, ein Ausfall führt zu occularcutanem Albinismus (OCA-1). 2 Tryptophan >> Serotonin, Melatonin, Nicotinsäure (NAD + ), Tryptamin Donorfunktion von Aminosäuren Methionin liefert Methylgruppen: L-Methionin- Adenosyltransferase S-Adenosylmethionin ist der wichtigste Methylgruppendonor im Stoffwechsel. Homocystinurie: Mangel oder Defekt der Cystathioninsynthase, patholog. Akkumulation des Disulfids Homocystin im Blut; schwere Endothelschädigung, Gefäßverschluss, Muskelschwäche und geistige Retardierung. Cystathioninsynthase (PALP)

6 Aminosäuren als Stickstofflieferant Glutamin: N3 - Pyrimidine N3, N9 Purine Aminogruppe des Guanins -Aminogruppe des Asparagins Aminozucker Aspartat: N1 Purine, Pyrimidine Aminogruppe des Adenins Harnstoff Glutathion-Stoffwechsel Glutathion: Tripeptid, ensteht mit Hilfe der Glutathion-Synthetase, ist ein starkes Reduktionsittel, intrazelluläre Konz. ca 5 M; Verhältnis GSH : GSSG ~ 10 : 1; kann toxische Oxidantien reduzieren und so entgiften, z.b. 2 GSH + H 2 O 2 >GSSG+2H 2 O. Reduziertes Glutathion ( -Glutamyl-cysteinylglycin) Glutamat Glycin Cystein Im Ery werden Enzyme (i.b. die Sulfhydrylgruppen von G6P-DH, Hexokinase), Hb (Fe2 + ), und die Zellmembran (Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren in den Glyerophospholipiden) gegen oxidative Noxen geschützt. G6P-DH Mangel >> hämolytische Anämie

Proteinstoffwechsel. Bildung der Aminosäuren. Protein-Abbau der Körperproteine. Protein-Abbau der Nahrungsproteine. Verwertung der Aminosäuren

Proteinstoffwechsel. Bildung der Aminosäuren. Protein-Abbau der Körperproteine. Protein-Abbau der Nahrungsproteine. Verwertung der Aminosäuren Bildung der Aminosäuren Körperproteine 10000 g Nahrungsproteine Proteinstoffwechsel Proteolyse (300 400 g/d) AminosäurePool Verdauung (50 100 g/d) 100 g Vortragender: Dr. W. Helliger Neusynthese aus z.b.

Mehr

Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren

Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren Stoffwechsel der essentiellen Aminosäuren Andrea Schulte aus: Löffler/Petrides, Biochemie und Pathobiochemie, 7. Aufl., Kap. 15.3 Gliederung Einleitung: essentielle Aminosäuren, Biosynthese Abbau, Stoffwechselbedeutung

Mehr

8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß

8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß 8. Aminosäuren - (Proteine) Eiweiß Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut. Aminosäuren bilden die Grundlage der belebten Welt. 8.1 Struktur der Aminosäuren Aminosäuren sind organische Moleküle, die mindestens

Mehr

Aminosäuren & Ketosäuren BIOGENE AMINE

Aminosäuren & Ketosäuren BIOGENE AMINE BIOGENE AMINE Von Mohammed Jaber BIOGENE AMINE: Biogene Amine sind AS ohne COOH-Gruppe! Und warum sind sie so wichtig? Von Mohammed Jaber und Proteine BIOGENE AMINE: Durch die Abspaltung der COOH- Gruppe

Mehr

Nichtessentielle Aminosäuren. Stoffwechsel Nahrungskarenz

Nichtessentielle Aminosäuren. Stoffwechsel Nahrungskarenz Nichtessentielle Aminosäuren Stoffwechsel Nahrungskarenz Einleitung 11 nichtessentielle AS Können von Säugetierzellen selbstsynthetisiert werden. Im Vergleich zu essentiellen AS einfache Synthesewege Nichtessentiell

Mehr

Energiestoffwechsel --- Aminosäuren. Prof. Dr. Martin van der Laan

Energiestoffwechsel --- Aminosäuren. Prof. Dr. Martin van der Laan Energiestoffwechsel --- Aminosäuren Prof. Dr. Martin van der Laan Stoffwechsel von Aminosäuren (Überblick) Aminosäure N 3 + R C α Desaminierung Transaminierung Decarboxylierung CO 2 N 3 + R C (Biogenes)

Mehr

Energie aus Aminosäuren - Wundermittel Protein?

Energie aus Aminosäuren - Wundermittel Protein? Jeder von uns kennt die Versprechen der Eiweißshakes: Mehr Proteine machen dich schlank, jung und wunderschön. Aber was haben Proteine an sich, das diese Versprechen rechtfertigt? Dies ist der vierte Teil

Mehr

Aufgabe 2: (Aminosäuren)

Aufgabe 2: (Aminosäuren) Aufgabe 2: (Aminosäuren) Aufgabenstellung Die 20 Aminosäuren (voller Name, 1- und 3-Buchstaben-Code) sollen identifiziert und mit RasMol grafisch dargestellt werden. Dann sollen die AS sinnvoll nach ihren

Mehr

Bachelor Studiengang Ernährungswissenschaften Seminar Biochemie der Ernährung (Modul BE2.3) Übersicht Seminarthemen

Bachelor Studiengang Ernährungswissenschaften Seminar Biochemie der Ernährung (Modul BE2.3) Übersicht Seminarthemen Biochemie der Ernährung (Modul BE2.3) Prof. Dr. Stefan Lorkowski 1 Bachelor Studiengang Ernährungswissenschaften Seminar Biochemie der Ernährung (Modul BE2.3) Übersicht Seminarthemen Biosynthese von Aminosäuren

Mehr

Biochemie (für Bioinformatiker) WS 2010/2011, 2. Klausur (50 Punkte)

Biochemie (für Bioinformatiker) WS 2010/2011, 2. Klausur (50 Punkte) Datum: 07.02.2011 Name: Matrikel-Nr.: Vorname: Studiengang: Bioinformatik Biochemie (für Bioinformatiker) WS 2010/2011, 2. Klausur (50 Punkte) Modulnr.: FMI-BI0027 Hiermit bestätige ich meine Prüfungstauglichkeit.

Mehr

Rolle der Aminosäuren im Stoffwechsel

Rolle der Aminosäuren im Stoffwechsel Rolle der Aminosäuren im Stoffwechsel freie AS aus zugeführtem Protein und hydrolysiertem Körperprotein = 0.05 % 70 g Im Gegensatz zu Fettsäuren und Glucose sind freie AS NICHT speicherbar 70-80 % davon

Mehr

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle

Stoffwechsel - Energiebereitstellung - Biomoleküle Biochemie und Stoffwechsel Biochemie Aufklärung der Stoffwechselwege und -teilschritte Identifikation der Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte (Stoffwechselprodukte) Enzyme sind Proteine mit Katalysatorwirkung.

Mehr

Was ist denn NAD / NADP??

Was ist denn NAD / NADP?? Exkurs Oxidative Desaminierung: Was ist denn NAD / NADP?? Exkurs Oxidative Desaminierung: NAD / NADP gehört zum Vitamin B2- Komplex Nikotinsäureamid = Nikotinamid= Vit B3 Exkurs Oxidative Desaminierung:

Mehr

Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie

Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie Pharmazeutische Biologie Grundlagen der Biochemie Prof. Dr. Theo Dingermann Institut für Pharmazeutische Biologie Goethe-Universität Frankfurt Dingermann@em.uni-frankfurt.de Aminosäure... chirale Moleküle

Mehr

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium

Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie. Biochemie II - Tutorium Mathematik und Naturwissenschaften, Biologie, Biochemie Biochemie II - Tutorium Dresden, 20.10.2016 Alexander Götze 3.Semester Molekulare Biotechnologie a.goetze2207@googlemail.com Mi. 2DS DRU. 68 H Michel

Mehr

Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege

Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege Organische Chemie der biologischen Stoffwechselwege John McMurry / Tadhg Begley aus dem Amerikanischen übersetzt von Karin Beifuss ELSEVIER SPEKTRUM AKADEMISCHER VERLAG Spektrum k_/l AKADEMISCHER VERLAG

Mehr

Stoffwechsel von Aminosäuren (AS)

Stoffwechsel von Aminosäuren (AS) Kapitel: Aminosäuren 1 Stoffwechsel von Aminosäuren (AS) Repetition Die Aminosäuren besitzen im Stoffwechsel der Zellen vier Funktionen: Aminosäuren sind die 20 Bausteine für die Biosynthese der Proteine.

Mehr

Gluconeognese Neusynthese von Glucose aus Pyruvat

Gluconeognese Neusynthese von Glucose aus Pyruvat Gluconeognese Neusynthese von Glucose aus Pyruvat Warum notwendig? Das Gehirn ist auf eine konstante Versorgung mit Glucose angewiesen. Eine Unterzuckerung (< 3 4 mmol/l) führt unweigerlich zur Bewußtlosigkeit

Mehr

1. Fragentyp A Welche der folgenden Aminosäuren ergibt beim Abbau Propionyl-CoA? A) Isoleucin B) Tyrosin C) Glutaminsäure D) Glycin E) Asparaginsäure

1. Fragentyp A Welche der folgenden Aminosäuren ergibt beim Abbau Propionyl-CoA? A) Isoleucin B) Tyrosin C) Glutaminsäure D) Glycin E) Asparaginsäure 1. Fragentyp A Welche der folgenden Aminosäuren ergibt beim Abbau Propionyl-CoA? A) Isoleucin B) Tyrosin C) Glutaminsäure D) Glycin E) Asparaginsäure 2. Fragentyp D Welche der folgenden Aussagen ist (sind)

Mehr

Aliphatische Aminosäuren. Aromatische Aminosäuren

Aliphatische Aminosäuren. Aromatische Aminosäuren Prof. Dr..-U. eißig rganische Chemie I 17.1 Aliphatische Aminosäuren systematischer ame (Trivialname) truktur Vorkommen, Bedeutung 2-Aminoethansäure (α-aminoessigsäure, Glycin) 3 C 2 C 2 α Proteine, Peptide

Mehr

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien

Atmung Übersicht. Atmung der Mitochondrien Atmung der Mitochondrien Atmung Übersicht e - Transportkette REAKTION: C 6 H 12 O 6 + 6O 2 6CO 2 + 6H 2 O + Energie (Glucose) (Sauerstoff) (Kohlendioxid) (Wasser) Nur ca. 40% der Energie wird zu ATP Der

Mehr

pk S der α-carbonsäure = 1,88; pk S der β-carbonsäure = 3,65 Die beiden Carbonsäuregruppen unterscheiden sich auch in ihrer chemischen Reaktivität

pk S der α-carbonsäure = 1,88; pk S der β-carbonsäure = 3,65 Die beiden Carbonsäuregruppen unterscheiden sich auch in ihrer chemischen Reaktivität Aminosäuren mit sauren Seitengruppen Asparaginsäure (Asp,D) pk S der α-carbonsäure = 1,88; pk S der β-carbonsäure = 3,65 Die beiden Carbonsäuregruppen unterscheiden sich auch in ihrer chemischen Reaktivität

Mehr

Aminosäuren - Proteine

Aminosäuren - Proteine Aminosäuren - Proteine ÜBERBLICK D.Pflumm KSR / MSE Aminosäuren Überblick Allgemeine Formel für das Grundgerüst einer Aminosäure Carboxylgruppe: R-COOH O Aminogruppe: R-NH 2 einzelnes C-Atom (α-c-atom)

Mehr

10 BIOGENE-AMINE 4 NICHT-PROTEINOGENE- AS. 20 PROTEINOGENE AS glucoplastisch/ketoplastisch 8 ESSENTIELLE AS

10 BIOGENE-AMINE 4 NICHT-PROTEINOGENE- AS. 20 PROTEINOGENE AS glucoplastisch/ketoplastisch 8 ESSENTIELLE AS Für uns! - es gibt 20 AS Diese sind wiederum aufgeteilt in: Neutrale AS Saure AS Basische AS Schwefelhaltige AS Aromatische AS Heterocyklische AS - es gibt 20 AS - davon sind 8 essentiell d.h.: der Körper

Mehr

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin.

COOH. Die Aminosäuren tragen laborübliche Abkürzungen, so stehen z. B. Gly für Glycin oder Phe für Phenylalanin. Aminosäuren 1. Textentwurf Allgemeine Formel der Aminosäuren Aminosäuren sind die Grundbestandteile der Proteine. Neben der -Gruppe 1 enthalten sie als charakteristisches Merkmal die Aminogruppe N. Zwei

Mehr

Oxidativer Stress Vitamine

Oxidativer Stress Vitamine 1 Oxidativer Stress Vitamine 2 Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) Ein-Elektronenreduktion von Sauerstoff durch Strahlung oder Autooxidation von reduzierten Stoffwechselzwischenprodukten

Mehr

Biochemie Übungsblatt Nr Fettsäuresynthese:

Biochemie Übungsblatt Nr Fettsäuresynthese: Fettsäuresynthese: 1) Mit Hilfe des mitochondriale ACP? AcetylCoA Carrboxylase (Biothin als prosth. Gruppe) AcetylCoA + Kohlendioxid + ATP MalonylCoA + ADP + P 2)? Reguliert durch Insulin (Insulin hemmt

Mehr

Peptide Proteine. 1. Aminosäuren. Alle optisch aktiven proteinogenen Aminosäuren gehören der L-Reihe an: 1.1 Struktur der Aminosäuren

Peptide Proteine. 1. Aminosäuren. Alle optisch aktiven proteinogenen Aminosäuren gehören der L-Reihe an: 1.1 Struktur der Aminosäuren 1. Aminosäuren Aminosäuren Peptide Proteine Vortragender: Dr. W. Helliger 1.1 Struktur 1.2 Säure-Basen-Eigenschaften 1.2.1 Neutral- und Zwitterion-Form 1.2.2 Molekülform in Abhängigkeit vom ph-wert 1.3

Mehr

Funktionelle Gruppen Amine

Funktionelle Gruppen Amine sind Stickstoff-Derivate, die als schwache organische Basen gelten. Funktionelle Gruppen Einfachstes Amin, Methanamin. Ammoniak besitzt drei -Atome, die formal durch organische este ersetzt werden können.

Mehr

Grundzüge des Energiestoffwechsels I

Grundzüge des Energiestoffwechsels I Grundzüge des Energiestoffwechsels I 4.5 Grundzüge des Energiestoffwechsels 4.5.2 Glykolyse 4.5.3 Pyruvatdecarboxylierung 4.5.4 Citratzyklus 4.5.5 Glyoxylatzyklus und Gluconeogenese 4.5.6 Atmung, Endoxidation

Mehr

Aminosäuren 1. Aufbau der Aminosäuren

Aminosäuren 1. Aufbau der Aminosäuren Aminosäuren 1 Aufbau der Aminosäuren Aminosäuren bestehen aus einer Carbonsäuregruppe und einer Aminogruppe. Die einfachste Aminosäure ist das Glycin mit 2 Kohlenstoffatomen. Das Kohlenstoffatom nach der

Mehr

1. Biochemie-Klausur Zahnmediziner, WS 03/04

1. Biochemie-Klausur Zahnmediziner, WS 03/04 1. Biochemie-Klausur Zahnmediziner, WS 03/04 1. Welche Aussage zur ß-Oxidation von Fettsäuren in Peroxisomen ist falsch? A) Die Aufnahme langkettiger Fettsäuren in die Peroxisomen erfolgt Carnitin-unabhängig!

Mehr

Proteinogene Aminosäuren. Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren

Proteinogene Aminosäuren. Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren Unpolare, aliphatische Seitenketten Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren Unpolare, heterozyklische Seitenkette Monoaminomonocarbonsäuren Proteinogene Aminosäuren

Mehr

Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio

Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio Modul 8: Bioinformatik A. Von der DNA zum Protein Proteinsynthese in silicio Ein Wissenschaftler erhält nach einer Sequenzierung folgenden Ausschnitt aus einer DNA-Sequenz: 5 ctaccatcaa tccggtaggt tttccggctg

Mehr

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren

Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren Lösungsblatt zu Aufbau von Aminosäuren 1. Zeichnen Sie die allgemeine Formel einer α-aminosäure, welche am α-c- Atom eine Seitenkette R trägt. 2. Welche der zwanzig natürlich vorkommenden L-α-Aminosäuren

Mehr

Oxidative Phosphorylierung und Gärung

Oxidative Phosphorylierung und Gärung Oxidative Phosphorylierung und Gärung Glykolyse: 2 Moleküle NAD + zu NADH reduziert -> NAD + muss anschließend wieder rasch regeneriert werden, da die Glykolyse sonst nicht mehr ablaufen kann: Unter aeroben

Mehr

- der oxidative Abbau von Acetyl-CoA (und die somit gebildeten Reduktionsäquivalente) - Lieferung von Substraten für verschiedene Synthesen

- der oxidative Abbau von Acetyl-CoA (und die somit gebildeten Reduktionsäquivalente) - Lieferung von Substraten für verschiedene Synthesen Die Aufgabe des Citratcyklus ist: - der oxidative Abbau von Acetyl-CoA (und die somit gebildeten Reduktionsäquivalente) - Lieferung von Substraten für verschiedene Synthesen Die Aufgabe des Citratcyklus

Mehr

Naturstoffe. Theoretische Grundlagen und Einführung in das Naturstoffisolationspräparat in den Laborübungen Organische Chemie.

Naturstoffe. Theoretische Grundlagen und Einführung in das Naturstoffisolationspräparat in den Laborübungen Organische Chemie. Institut für Angewandte Synthesechemie aturstoffe Theoretische Grundlagen und Einführung in das aturstoffisolationspräparat in den Laborübungen rganische Chemie Marko D. Mihovilovic Laborübungen rganische

Mehr

Basiswissen Biochemie

Basiswissen Biochemie Springer-Lehrbuch Basiswissen Biochemie mit Pathobiochemie Bearbeitet von Georg Löffler 7., komplett überarbeitete Auflage 2008. Buch. XV, 508 S. Kartoniert SBN 978 3 540 76511 0 Format (B x L): 19,3 x

Mehr

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine

15. Aminosäuren, Peptide und Proteine 15. Aminosäuren, Peptide und Proteine 1 Proteine (Polypeptide) erfüllen in biologischen ystemen die unterschiedlichsten Funktionen. o wirken sie z.b. bei vielen chemischen eaktionen in der atur als Katalysatoren

Mehr

Aminosäuren. Die Mischung macht's. Die Proteinfabrik. ANKUBERO GmbH. Verschiedene Aminosäuren und Proteine

Aminosäuren. Die Mischung macht's. Die Proteinfabrik. ANKUBERO GmbH. Verschiedene Aminosäuren und Proteine Aminosäuren ANKUBERO GmbH Lieber Kunde, lieber Interessent, Die Mischung macht's Verschiedene Aminosäuren und Proteine Aufgeteilt in drei Hauptgruppen unterscheidet man essenzielle, semi-essenzielle oder

Mehr

ORGANISCHE CHEMIE. Aminosäuren und Proteine

ORGANISCHE CHEMIE. Aminosäuren und Proteine RGAISE EMIE Aminosäuren und Proteine Aminosäuren (AS) R 2 arbonsäuren mit einer Aminogruppe Die (etwa) 20 proteinogenen Aminosäuren sind alle α-aminosäuren (Aminogruppe an -2), unterscheiden sich durch

Mehr

Aminosäurestoffwechsel I. Grundlagen und Ammoniak-Stoffwechsel COO- +H 3 C R. Johannes Schmidt; Matthias Schnepper

Aminosäurestoffwechsel I. Grundlagen und Ammoniak-Stoffwechsel COO- +H 3 C R. Johannes Schmidt; Matthias Schnepper Aminosäurestoffwechsel I Grundlagen und Ammoniak-Stoffwechsel OO- 3 N R Johannes Schmidt; Matthias Schnepper Einführung Gliederung: Struktur und Einteilung der Aminosäuren Grundzüge des Aminosäurestoffwechsels

Mehr

BIOCHEMIE des Stoffwechsels ( )

BIOCHEMIE des Stoffwechsels ( ) BIOCHEMIE des Stoffwechsels (772.114) 11. Einheit Protein und Aminosäure Stoffwechsel Abbau von Proteinen aus der Nahrung Abbau von zellulären Proteinen Transaminasen und Glutamat-Dehydrogenase Harnstoff-Cyclus

Mehr

7 Stoffwechsel von Proteinen und Aminosäuren

7 Stoffwechsel von Proteinen und Aminosäuren 135 7 7 Stoffwechsel von Proteinen und Aminosäuren GK 12.5.1 12.5.4; 13.3; 14.4.1 14.4.3 > > Einleitung Der tägliche Proteinumsatz des Menschen liegt etwa zehnmal höher als die Proteinzufuhr und ausscheidung.

Mehr

Entwicklung und Geschichte des

Entwicklung und Geschichte des Entwicklung und Geschichte des 2 Neugeborenenscreenings Im Jahre 1934 hatte Asbø Følling den phenylpyruvischen Schwachsinn (Imbecillitas phenylpyruvica) beschrieben, nachdem er im Urin von Betroffenen,

Mehr

Merke: Best. v. Länge, Gew. u. Kopfumfang bei allen Vorsorgeuntersuchungen

Merke: Best. v. Länge, Gew. u. Kopfumfang bei allen Vorsorgeuntersuchungen Kinderheilkunde - Repetitorium 31. Mai 2010 Prof. Dr. Dr. B. F. Pontz Kinderklinik der Techn. Universität 80804 München Tel. 089 3068 2376 Mail: bertram.pontz@lrz.tum.de Quellenangaben S. Illing, S. Spranger:

Mehr

Vorlesung Lebensmittelchemie I WS 2011/12

Vorlesung Lebensmittelchemie I WS 2011/12 Vorlesung Lebensmittelchemie I WS 2011/12 Literatur Lehrbuch der Lebensmittelchemie (6. Auflage), Belitz, Grosch, Schieberle; Springer Verlag Lebensmittelchemie, Baltes; Springer Verlag Folien unter: http://lmc.univie.ac.at/lehre/downloadbereich/

Mehr

Bachelorstudiengang Biologie. Vorlesung Biochemie I Klausur am 11. Oktober 2012, 9:00 11:00, H18

Bachelorstudiengang Biologie. Vorlesung Biochemie I Klausur am 11. Oktober 2012, 9:00 11:00, H18 Bachelorstudiengang Biologie Vorlesung Biochemie I Klausur am 11. Oktober 2012, 9:00 11:00, H18 1. (a) Welche Aminosäuren mit positiv geladenen Seitenketten kennen Sie? Bitte geben Sie die Strukturformel

Mehr

Aminosäurenanalytik. Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE

Aminosäurenanalytik. Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE Aminosäurenanalytik Probenvorbereitung Eiweißfällung, Oxidation und Hydrolyse Karl-Heinz Jansen SYKAM CHROMATOGRAPHIE Proteinfällung 2 Proteinfällung 3 Proteinfällung 4 Proteinfällung 5 Proteinfällung

Mehr

Punkte 1. a) Erklären Sie wieso das Wassermolekül ein Dipol ist (gerne mit Zeichnung).

Punkte 1. a) Erklären Sie wieso das Wassermolekül ein Dipol ist (gerne mit Zeichnung). -Klausur Biochemie - 20.07.6 Nur vollständige Reaktionsgleichungen, Berechnungen und Antworten werden als Lösung der Aufgaben gewertet, das Ergebnis alleine genügt nicht. Der Rechengang muß ersichtlich

Mehr

Brainfood. Fiktion oder Wirklichkeit? Günter Konrad, Geschäftsführer, Burgerstein Vitamine

Brainfood. Fiktion oder Wirklichkeit? Günter Konrad, Geschäftsführer, Burgerstein Vitamine Brainfood Fiktion oder Wirklichkeit? Günter Konrad, Geschäftsführer, Burgerstein Vitamine Sie denken so, wie Sie sich ernähren Nährstoffe im Hirnstoffwechsel Zufuhr von Betriebs- und Baustoffen - Kohlenhydrate/Glucose

Mehr

Neuer Wirkstoff macht PKU-Patienten das Essen schmackhaft

Neuer Wirkstoff macht PKU-Patienten das Essen schmackhaft Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/neuer-wirkstoff-macht-pkupatienten-das-essen-schmackhaft/ Neuer Wirkstoff macht PKU-Patienten das Essen schmackhaft

Mehr

Pentosephosphatzyklus. Synonym: Hexosemonophosphatweg

Pentosephosphatzyklus. Synonym: Hexosemonophosphatweg Pentosephosphatzyklus Synonym: Hexosemonophosphatweg Gliederung Funktion & Lokalisation Grundgerüst des Ablaufs Anpassung an Stoffwechselsituation Regelung Beispielreaktion Funktion & Lokalisation Gewinnung

Mehr

Aminosäuren und Proteine

Aminosäuren und Proteine Aminosäuren und Proteine Allgemein: Proteine nehmen eine Sonderstellung ein, da die Information darüber, wie sie aussehen sollen, direkt auf dem Erbgut niedergeschrieben ist. Proteine oder Eiweiße sind

Mehr

Löffler: Basiswissen Biochemie

Löffler: Basiswissen Biochemie Löffler: Basiswissen Biochemie Über 400 Abbildungen: Veranschaulichen komplexe Zusammenhänge Leitsystem: Schnelle Orientierung über die Kapitel und Anhang Was habe ich zur Prüfung schon gelernt? Zur Orientierung

Mehr

Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren:! Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in! einzelne Aminosäuren abgebaut.!

Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren:! Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in! einzelne Aminosäuren abgebaut.! Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren: Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in einzelne Aminosäuren abgebaut. Abbau von Aminosäuren: Uebersicht über den Aminosäureabbau Als erster

Mehr

Aminosäuren. Versuch 1 Identifizierung von Aminosäuren durch DC und Farbreaktionen

Aminosäuren. Versuch 1 Identifizierung von Aminosäuren durch DC und Farbreaktionen Aminosäuren, Seite 1 Aminosäuren Einführung Aminosäuren (AS) spielen in allen Zellen eine herausragende Rolle als Strukturbestandteile von komplexen Molekülen, Ausgangsstoffe von Synthesen und zum Teil

Mehr

Das Dreieck des Lebens

Das Dreieck des Lebens Leseprobe aus: Uwe Karstädt Das Dreieck des Lebens Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier. Copyright 2005 by Titan Verlag, München 16 HOMOCYSTEIN UND VIELE NEUE FAKTEN Homocystein ist eine schwefelhaltige

Mehr

Aminosäuren und andere Mikronährstoffe bei Erkrankungen des

Aminosäuren und andere Mikronährstoffe bei Erkrankungen des Aminosäuren und andere Mikronährstoffe bei Erkrankungen des Nervensystems aus "PRAXIS-telegramm", Ausgabe 1/2000 Autor: Dr. med. Hans Günter Kugler Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit Substanzen,

Mehr

2. Prinzipien der Pflanzenstärkung durch Blattanwendung von L Aminosäuren

2. Prinzipien der Pflanzenstärkung durch Blattanwendung von L Aminosäuren Aminosäuren und Peptide für die Pflanzenstärkung von Dr. Helmut Wolf, Protan AG 1. Einführung 2. Prinzipien der Pflanzenstärkung durch Blattanwendung von L Aminosäuren 3. Wirtschaftlichkeit der Blattanwendung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide

Inhaltsverzeichnis. a. Chemie der Aminosäuren und Peptide Inhaltsverzeichnis 1 Zelluläre Grundlagen der Biochemie Typen lebender Zellen 2 Typen biochemischer Präparationen 2 Subzelluläre Fraktionierung 3 Biochemische Funktionen der Zellorganellen 4 2 Proteine

Mehr

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus)

Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Der Citratzyklus (= Trikarbonsäurezyklus, Krebszyklus) Biochemischer Kreisprozeß Ablauf in der mitochondrialen Matrix Glykolyse β-oxidation Atmungskette AS-Abbau Der Citratzyklus Der Citratzyklus: Übersicht

Mehr

Mehr als nur Proteinbausteine

Mehr als nur Proteinbausteine privatärztliche praxis Nr. 1. 2000 Fachartikel von Dr. med. Hans-Günter Kugler Dr. med. Arno Schneider Mehr als nur Proteinbausteine Aminosäuren spielen bislang in der Mikronährstoff-Therapie nur eine

Mehr

Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie

Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Biochemie 24.10.2014 Vorbesprechung und Organisation Gerhild van Echten-Deckert Fon. +49-228-732703 Homepage: http://www.limes-institut-bonn.de/forschung/arbeitsgruppen/unit-3/abteilung-van-echten-deckert/abt-van-echten-deckert-startseite/

Mehr

VII. Inhalt. Vorwort...

VII. Inhalt. Vorwort... VII Vorwort... V 1 Physikalische und chemische Grundlagen... 1 1.1 Reaktionskinetik... 1 1.2 Reaktionsgeschwindigkeit... 1 1.3 Reaktionsordnung... 2 1.4 Energie... 3 1.4.1 Reaktionsenergie... 3 1.4.2 Enthalpie......

Mehr

Kapitel: C 1 -Stoffwechsel 28

Kapitel: C 1 -Stoffwechsel 28 Kapitel: 1 -Stoffwechsel 28 Bedeutung des 1 -Stoffwechsels Viele biosynthetische Vorgänge erfordern die Addition einer 1 -Einheit an eine metabolische Vorstufe. Bei den meisten arboxylierungsreaktionen

Mehr

DAMIT NICHT ALLE STRÄNGE REISSEN

DAMIT NICHT ALLE STRÄNGE REISSEN Vitamin B-Komplex forte Hevert Information für Fachkreise Nervensache DAMIT NICHT ALLE STRÄNGE REISSEN FUNKTIONSSTÖRUNG IM NERVENSYSTEM Mangel an B-Vitaminen Synapse Synaptischer Spalt Verringerte Informationsweiterleitung

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die gentechnische Produktion von Insulin - Selbstlerneinheit zur kontextorientierten Wiederholung der molekularen Genetik Das komplette

Mehr

Aminosäuren und Peptide

Aminosäuren und Peptide Aminosäuren und Peptide Dr. Katja Arndt Institut für Biologie III http://www.molbiotech.uni-freiburg.de/ka Genetischer Code Basentriplets codieren für Aminosäuren Aminosäuren Definition: Aminosäuren (Aminocarbonsäuren)

Mehr

Cell Biology Gravitational Biology

Cell Biology Gravitational Biology Biologie im Nebenfach Informationen für Nebenfächler-Informatik Dr. Peter Richter Department Biologie Lehrstuhl für Zellbiologie AG für Gravitationsbiologie Staudtstr. 5, 90158 Erlangen, Deutschland Tel.

Mehr

Naturstoffe. Marko D. Mihovilovic FH Studiengang Biotechnische Verfahren, Laborübungen Organische Chem

Naturstoffe. Marko D. Mihovilovic FH Studiengang Biotechnische Verfahren, Laborübungen Organische Chem Institut für Angewandte Synthesechemie aturstoffe Theoretische Grundlagen und Einführung in das aturstoffisolationspräparat in den Laborübungen rganische Chemie im Rahmen des F Lehrganges Biotechnische

Mehr

Beispiele für Prüfungsfragen zu den Einheiten. 2, 3, 5, 9-12, 15, 16, und 21 (Hartig)

Beispiele für Prüfungsfragen zu den Einheiten. 2, 3, 5, 9-12, 15, 16, und 21 (Hartig) Beispiele für Prüfungsfragen zu den Einheiten 2, 3, 5, 9-12, 15, 16, und 21 (Hartig) Untenstehendes Molekül ist ein Peptidhormon. Wieviele Peptidbindungen besitzt dieses Molekül (zeichnen Sie diese ein)?

Mehr

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D.

Kapitel 5: 1. Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kapitel 5: 1 Siderophore assistieren dem Transfer welcher der folgenden Makronährstoffe über Membranen? A. Stickstoff B. Phosphor C. Eisen D. Kalium Kapitel 5: 2 Welcher der folgenden Makronährstoffe ist

Mehr

MM Biopolymere. Michael Meyer. Vorlesung XV

MM Biopolymere. Michael Meyer. Vorlesung XV Biopolymere Vorlesung XV Simulation von Biomolekülen Modellierung von Proteinen Identifizierung und/oder Verwandtschaft mit anderen Proteinen Funktion eines Proteins oder Sequenzfragmentes Modellierung

Mehr

Musterlösung. Frage Summe Note Punkte 1, ,5 1,0

Musterlösung. Frage Summe Note Punkte 1, ,5 1,0 Biochemische Teilklausur zum Grundmodul 0 im Bachelor-Studiengang Biowissenschaften (neue Prüfungsordnung Dauer Std.), 2. 2. 203, 8:00-9:00 Uhr, Sporthalle, sowie Biochemische Teilklausur zum Grundmodul

Mehr

Ernährungsphysiologie der Pflanze

Ernährungsphysiologie der Pflanze Ernährungsphysiologie der Pflanze Andreas Lössl www.lossl.de zeit + ort Department für Angewandte Pflanzenwissenschaften und Pflanzenbiotechnologie (DAPP) Universität für Bodenkultur Wien 27 Anfänge des

Mehr

Wirkungsmechanismen regulatorischer Enzyme

Wirkungsmechanismen regulatorischer Enzyme Wirkungsmechanismen regulatorischer Enzyme Ein Multienzymsystem ist eine Aufeinanderfolge von Enzymen, bei der das Produkt eines vorstehenden Enzyms das Substrat des nächsten Enzyms wird. Ein regulatorisches

Mehr

Mat-Nr. 719 539 / 07. Milupa Metabolics Produktübersicht

Mat-Nr. 719 539 / 07. Milupa Metabolics Produktübersicht Mat-Nr. 719 539 / 07 Milupa Metabolics Produktübersicht Einige Kinder benötigen eine spezielle Diät - manche ein Leben lang Angeborene Stoffwechselstörungen, wie z.b. Phenylketonurie (Inzidenz 1: 10 000)

Mehr

Kommentar: (C) TIPP Flavo flavin

Kommentar: (C) TIPP Flavo flavin 1. Welche der Kombinationen A - E von Coenzym und zugehörigem Vitamin ist falsch A) Coenzym A'- Vitamin A B) Niacin - NADP+ C) TIPP - Thiamin D) FAD - Riboflavin E) Niacin - NAD (A) Das ist nicht richtig.

Mehr

STOFFWECHSEL. Fettabbau. Fette in der Sporternährung. Fette in der Sporternährung. Verdauung. Fettstoffwechsel

STOFFWECHSEL. Fettabbau. Fette in der Sporternährung. Fette in der Sporternährung. Verdauung. Fettstoffwechsel STOFFWECHSEL GRUNDLAGEN STÖRUNGEN:Diagnose, Therapie, Prävention 5 Bedeutung der körperlichen Aktivität Verdauung Glukose Hexokinase 1ATP -> 1ADP Glukose-6-Phosphat Phosphohexoisomerase Fruktose-6-Phosphat

Mehr

Proteinbedarf und Proteinqualität

Proteinbedarf und Proteinqualität Proteinbedarf und Proteinqualität für Patienten im Akutspital und für geriatrische Patienten Symposium Nestlé Health Science 2018 Dr. C. Römer-Lüthi 1 Generell gültige Grundlagen Dr.C.Römer-Lüthi 2 Wozu

Mehr

Pentosephosphat. hosphatweg

Pentosephosphat. hosphatweg Pentosephosphat hosphatweg Wie aus dem Namen abzuleiten ist, werden C5-Zucker, einschließlich Ribose, aus Glucose synthetisiert. Das oxidierende Agens ist hierbei NADP + ; es wird zu NADP reduziert, das

Mehr

1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt.

1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt. Übung und Lösung zur Übung Aminosäuren 1. Zeichnen und beschriften Sie die stereochemische Struktur von L- Threonin. Geben Sie an, ob R- oder S-Konfiguration vorliegt. 2. Das Tripeptid Glutathion ( -Glu-Cys-Gly)

Mehr

Regulation der Glykolyse: Phosphofructokinase

Regulation der Glykolyse: Phosphofructokinase Regulation der Glykolyse: Phosphofructokinase Abbauwege des Pyruvats Weitere Oxidation (zu CO 2 ) Alkoholische Gärung Pyruvat- Decarboxylase Alkohol- Dehydrogenase NAD + wird bei der Gärung regneriert,

Mehr

In Innsbruck findet von 2. 5. September das Symposium der Gesellschaft für angeborene Stoffwechselerkrankungen statt

In Innsbruck findet von 2. 5. September das Symposium der Gesellschaft für angeborene Stoffwechselerkrankungen statt Ihr Ansprechpartner Pressemitteilung Daniel Rosenauer Telefon +43 (0) 1-576 00-245 4. September 2014 Merck stellt neue Studiendaten zur Behandlung von Phenylketonurie (PKU) bei Kindern unter 4 Jahren vor

Mehr

Ernährung bei angeborenen Krankheiten im Aminosäurenstoffwechsel

Ernährung bei angeborenen Krankheiten im Aminosäurenstoffwechsel Ernährung bei angeborenen Krankheiten im Aminosäurenstoffwechsel CORNELIA MADDALON 1, ALEXANDER LAEMMLE 2 Es gibt angeborene Stoffwechselkrankheiten, bei denen aufgrund eines Enzymdefektes spezifische

Mehr

Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie. Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens. Armin Geyer. Fachbereich Chemie Philipps-Universität

Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie. Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens. Armin Geyer. Fachbereich Chemie Philipps-Universität Ringvorlesung Bio(an)organische Chemie Kofaktoren und Vitamine Die Moleküle des Lebens Armin Geyer Fachbereich Chemie Philipps-Universität 15. Apr. 2005 Inhalt Definition und Übersicht Antioxidantien:

Mehr

COMT-Polymorphismus. Patienteninformation. In Zusammenarbeit mit:

COMT-Polymorphismus. Patienteninformation. In Zusammenarbeit mit: COMT-Polymorphismus Patienteninformation COMT-Polymorphismus: Was ist das? Die Catechol-O-Methyltransferase (COMT) ist ein Enzym, das verschiedene Catecholamine (die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin

Mehr

-Klausur Biochemie Name: Matrikelnr.:

-Klausur Biochemie Name: Matrikelnr.: 25.07.207 Name: Matrikelnr.: Nur vollständige Reaktionsgleichungen, Berechnungen und Antworten werden als Lösung der Aufgaben gewertet, das Ergebnis alleine genügt nicht. Der Rechengang muß ersichtlich

Mehr

Kohlenhydrate C n. O) n (H 2. z.b. C 6 O 6 O) 6 H 12 : C 6. Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Monosaccharide

Kohlenhydrate C n. O) n (H 2. z.b. C 6 O 6 O) 6 H 12 : C 6. Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Monosaccharide Kohlenhydrate C n (H 2 O) n z.b. C 6 (H 2 O) 6 : C 6 H 12 O 6 Monosaccharide Di- und Oligosaccharide Polysaccharide (Glykane) Vortragender: Dr. W. Helliger Monosaccharide Reaktionen der Monosaccharide

Mehr

Primärstoffwechsel. Prof. Dr. Albert Duschl

Primärstoffwechsel. Prof. Dr. Albert Duschl Primärstoffwechsel Prof. Dr. Albert Duschl Aufgaben Der Primärstoffwechsel sorgt für Aufbau (Anabolismus) und Abbau (Katabolismus) biologischer Moleküle, wie Aminosäuren, Lipide, Kohlenhydrate und Nukleinsäuren.

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 004/05 V, Mi 0-, S04 T0 A0 Paul Rademacher Institut für rganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 3: 9.0.005) MILESS: Chemie für Biologen 36 D-Aldosen C

Mehr

KOHLENHYDRATE. Die Glykolyse

KOHLENHYDRATE. Die Glykolyse Die Glykolyse Hexokinase Glucose Kostet 1ATP Mg 2+ Glucose-6-P Die Glucokinase kann durch Insulin induziert werden in : 1) Den Fettzellen 2) Den ß-Zellen des Pankreas 3) Der Nierenrinde 4) Der Leber Die

Mehr

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02

Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 (insgesamt 100 Punkte, mindestens 40 erforderlich) Klausur zur Vorlesung Biochemie I im WS 2001/02 am 18.02.2002 von 08.15 09.45 Uhr Gebäude 52, Raum 207 Bitte Namen, Matrikelnummer und Studienfach unbedingt

Mehr

Ozon und Vitamin C. von Dr. med. Horst Kief. Gelsenkirchen Oktober 2015

Ozon und Vitamin C. von Dr. med. Horst Kief. Gelsenkirchen Oktober 2015 Ozon und Vitamin C von Dr. med. Horst Kief Gelsenkirchen Oktober 2015 Physiologische Wirkung von Vitamin C Hydroxilierung von Nebennierenrindenhormonen Hydroxilierung von Dopamin zu Noradrenalin und von

Mehr

was sind Neurotransmitter? vier wichtige Eigenschaften von Neurotransmittern Neurotransmitterklassen Klassische Neurotransmitter Peptidtransmitter

was sind Neurotransmitter? vier wichtige Eigenschaften von Neurotransmittern Neurotransmitterklassen Klassische Neurotransmitter Peptidtransmitter was sind Neurotransmitter? vier wichtige Eigenschaften von Neurotransmittern Neurotransmitterklassen Klassische Neurotransmitter Peptidtransmitter unkonventionelle Transmitter Neurotransmitter sind heterogene

Mehr

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen:

Proteinbestimmung. Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der Proteinbestimmung mit den folgenden Lehrzielen: Diese Lerneinheit befasst sich mit der Beschreibung von verschiedenen Methoden der mit den folgenden Lehrzielen: Verständnis der Prinzipien der sowie deren praktischer Durchführung Unterscheidung zwischen

Mehr

Synaptische Übertragung und Neurotransmitter

Synaptische Übertragung und Neurotransmitter Proseminar Chemie der Psyche Synaptische Übertragung und Neurotransmitter Referent: Daniel Richter 1 Überblick Synapsen: - Typen / Arten - Struktur / Aufbau - Grundprinzipien / Prozesse Neurotransmitter:

Mehr