Aktivierende Befragung. Fragebogenaktion Videointerviews im Stadtgebiet Berchen- Öhmdwiesen

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1 Aktivierende Befragung Fragebogenaktion Videointerviews im Stadtgebiet Berchen- Öhmdwiesen

2 Warum aktivierende Befragung? Als Fürsprecher der Jugend müssen Mitarbeiterinnen der MJA Interessen und Bedarfe der Jugendlichen kennen Bedarfe von Jugendlichen sollen transparent werden Jugendliche sollen angeregt werden, sich aktiv zu engagieren Fernziel: es sollen sichtbare Verbesserungen für die Zielgruppe entstehen

3 Was können mögliche Anzeichen für Bedarfe von Jugendlichen sein? Jugendliche hängen nur noch ab und äußern häufig, dass Ihnen langweilig ist Auffällig viele Polizeimeldungen über Ruhestörungen, Saufgelage o.ä. durch Jugendliche im öffentlichen Raum Uns bekannte Jugendliche äußern häufig, dass ihnen im Ort Plätze, Veranstaltungen o.ä. fehlen Andere Intstitutionen/Einrichtungen oder Vereine wenden sich an MJA Bürgerinnen/Politikerinnen beginnen sich mit dem Thema Jugend auseinanderzusetzen Berichterstattungen der lokalen Presse zum Thema (auffällige) Jugendliche

4 VORSICHT!!! Wer sieht Bedarf und was wird von uns als MJA-Mitarbeiterinnen von wem erwartet?!

5 Fragebogenaktion Ausgangssituation in Konstanz Unsere Einschätzung: Jugendliche brauchen mehr jugendgerechte, öffentliche Räume

6 Ausgangssituation Viele Probleme zwischen Jugendlichen, Jugendlichen und Anwohnern, sowie Jugendlichen und Polizei, da viele Personen an wenigen, attraktiven Plätzen zusammentrafen Betroffen ist eine große Alterspanne von ca. 14 bis 25 Jahren Pressemeldungen über randalierende Jugendliche an diversen ( Schänzle Plätzen ( Herosé Park, Alkohol- und Glasverbot im Herosé Park, privater Securitydienst Polizeipräsenz Jugendorganisation Pro Freiraum setzt sich aktiv für mehr Plätze, sowie ein selbstverwaltetes Jugendhaus ein

7 Herosé Gelände

8 Positive Erkenntnisse große Offenheit gegenüber der Aktion Befragte äußerten zum größten Teil sehr detailliert ihr Bedürfnisse und Ideen Einige Jugendliche boten an, sich aktiv zu engagieren Mitarbeiterinnen erhalten einen guten Überblick ( Zielgruppenanalyse (kleine Sozialraum- und Es bietet sich an während der Befragung Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Einrichtung zu betreiben

9 Schwierigkeiten Ein Fragebogen wird nie einer so großen Zielgruppe (Hauptschüler bis Student) gerecht Einige wenige Befragte nehmen die Aktion nicht ernst und geben entsprechende Antworten Auswertung sehr umfangreich/zeitaufwendig Muss noch abgewartet werden ob wir bei den Jugendlichen falsche Erwartungen geweckt haben!

10 Umsetzung der Ergebnisse Nach Auswertung der Fragebögen sollen entsprechende Angebote initiiert und Plätze geschaffen werden!

11 Videointerviews mit Jugendlichen aus dem Stadtgebiet Berchen-Öhmdwiesen Hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund Relativ hohe (Jugend-)Arbeitslosigkeit Sozialwohnungsbau Im Programm Soziale Stadt

12 Videointerviews mit Jugendlichen aus dem Stadtgebiet Berchen-Öhmdwiesen Ausgangssituation vergleichbar mit Gesamtstadt Ärger zwischen Jugendlichen, Anwohnern und Polizei Wenig Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche JUGENDBETEILIGUNGSTAG

13 Vorbereitungsphase Gute Vernetzung, Kooperationspartner Technisches Equipment Interviewleitfaden und Zeitplan erstellen Können Mittel über Projekte finanziert werden?

14 Positive Erkenntnisse große Offenheit, v.a. bei Kooperationspartnern/Schulen Öffentlichkeitsarbeit Detaillierter Überblick über den Bedarf von Jugendlichen im Stadtteil Guter Einblick in die Lebenswelt/das Umfeld der Jugendlichen Höherer Aktivierungsgrad als bei Fragebogenaktion BEIDE PROJEKTE: direkter, persönlicher Kontakt zu Jugendlichen + gute Grundlage für fortlaufende Projekte

15 Schwierigkeiten Höhere Hemmschwelle für die Jugendlichen Immenser Aufwand was Vor- und Nachbereitung, sowie Umsetzung betrifft große Bandbreite, was die Aussagequalität betrifft

16 Umsetzung der Ergebnisse Ergebnisse münden in Jugendbeteiligungstag

17 VIELEN DANK FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT

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