Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze. Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung?"

Transkript

1 Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze Rechnet sich der Verzicht auf Steuerbefreiung? Umsatzbesteuerung und Vermietungsumsätze passen oft nicht zusammen, obwohl dies sowohl systematisch als auch tatsächlich nicht ganz korrekt ist. Grundsätzlich unterliegen nämlich auch die Vermietungsumsätze der Umsatzsteuer, allerdings besteht für diese Umsätze eine Steuerbefreiung. Wofür genau und unter welchen Voraussetzungen die Steuerbefreiung gilt, wie die Vermietungsumsätze überhaupt umsatzsteuerlich einzuordnen sind und (man höre und staune) ob es tatsächlich Sinn machen kann, auf die Steuerbefreiung zu verzichten, berichtet der folgende Beitrag. Grundlegende Einordnung der Umsatzsteuer Um überhaupt in den Bereich eines umsatzsteuerbaren Umsatzes zu kommen, ist es grundlegende Voraussetzung, dass die Vermietungsleistung von einem Unternehmer im Inland gegen Entgelt und im Rahmen seines Unternehmens ausgeführt wird. Die Tatbestandsmerkmale Inland (Belegenheit der Immobilie) und gegen Entgelt (tatsächliche Mietzahlungen) sind dabei bereits augenscheinlich erfüllt. Ein wenig verwunderlicher ist jedoch für manchen, dass auch die Tatbestandsvoraussetzungen Unternehmer und im Rahmen eines Unternehmens ebenso eindeutig erfüllt sind. Bei dem hier verwendeten Unternehmer- bzw. Unternehmensbegriff kommt nämlich eine vollkommen andere Definition zum Tragen, als dies im Bereich der Einkommensteuer der Fall ist. Die wichtigste Grundregel lautet daher, dass Einkommensteuer und Umsatzsteuer grundlegend von einander zu trennen sind. Bei der Einkommensteuer ist man Unternehmer, wenn man mindestens eine der drei Gewinneinkunftsarten (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständige Tätigkeit) ausübt. Im Bereich der Umsatzsteuer ist jedoch jeder Unternehmer, der eine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen und dazu gehört auch eine andauernde Vermietungstätigkeit ausübt. Während daher bei der Einkommensteuer die Absicht Gewinne zu erzielen im Vordergrund steht, braucht es für die Titulierung als umsatzsteuerlicher Unternehmer nur die Absicht, Einnahmen zu erzielen. Ein Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten muss jedoch de facto nicht angestrebt werden. Dies hat zur Folge, dass jede Vermietung ganz klar eine umsatzsteuerbare Leistung ist. Ob im Endeffekt daraus auch eine steuerpflichtige Leistung wird oder ob die Steuerbefreiung greift, bleibt zunächst abzuwarten. Nur nebenbei bemerkt, auch wenn unternehmerische Einnahmen aus Sicht der Umsatzsteuer erzielt werden, hat dies nichts mit der einkommensteuerlichen Einordnung bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zu tun, denn wie oben bereits erwähnt, die wichtigste Grundregel lautet: Einkommensteuer und Umsatzsteuer sind grundlegend getrennt von einander zu beurteilen.

2 Steuerpflicht versus Steuerfreiheit Nachdem nun bereits geklärt ist, dass bei einer Vermietungstätigkeit grundsätzlich umsatzsteuerbare Umsätze getätigt werden, muss im nächsten Schritt geprüft werden, ob diese Umsätze denn auch steuerpflichtig sind oder ob eine Steuerbefreiungsvorschrift des Umsatzsteuergesetzes (UStG) einschlägig ist. Fündig wird man diesbezüglich in 4 Nr. 12a UStG, wonach die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken umsatzsteuerfrei ist. Auch wenn der Wortlaut des Gesetzes diesbezüglich von der Vermietung von Grundstücken spricht, so sind die Voraussetzungen der Umsatzsteuerbefreiung bereits erfüllt, wenn auch nur Grundstücksteile, also einzelne Wohnungen, Räume oder sonstige Flächen vermietet werden. Damit wird sich für manchen der Kreis schließen, denn eine Vielzahl der Eigentümer einer Vermietungsimmobilie muss sich keine Sorgen um eine bisher nicht durchgeführte Umsatzbesteuerung der Mietumsätze machen. Dennoch kann es lohnend sein, sich mit dem Thema Umsatzsteuer auseinanderzusetzen. Nebenleistungen zum Vermietungsumsatz Neben der eigentlichen Vermietungsleistung als Hauptleistung werden in aller Regel bei einer Vermietung noch zahlreiche Nebenleistungen erbracht. Dies sind Leistungen, die im Vergleich zur Grundstücksvermietung nebensächlich sind, jedoch mit dieser eng verbunden erscheinen und in ihrem Gefolge üblicherweise vorkommen. Solange diese Nebenleistungen in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Vermietungsleistung stehen, teilen sie das Schicksal der Hauptleistung. D.h., wird die Vermietungsleistung als umsatzsteuerfrei behandelt, sind auch die Nebenleistungen von der Umsatzsteuer befreit. Wird hingegen zur Umsatzsteuerpflicht optiert, sind auch die Nebenleistungen der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Übliche Nebenleistungen in diesem Zusammenhang sind insbesondere die Reinigung der Treppenhäuser, die Zurverfügungstellung von Wasch- und Trockenmaschinen, die Treppenhausbeleuchtung, die Versorgung mit Wasser und die Lieferung von Wärme. Mit Urteil vom 9. Dezember 1971 (Az. V R 84/71) hatte der Bundesfinanzhof seinerzeit sogar entschieden, dass die innerhalb einer Großwohnanlage vom Vermieter vertraglich übernommene Balkonbepflanzung gegen Kostenumlage als übliche Nebenleistung zur Wohnungsvermietung anzusehen ist und daher bei umsatzsteuerfreier Vermietung auch keine Umsatzsteuer anfällt. Auch wenn es sich um eine möblierte Wohnraumvermietung handelt, also neben der eigentlichen Überlassung der Räumlichkeiten auch diverse Einrichtungsgegenstände entgeltlich zur Verfügung gestellt werden, kann eine umsatzsteuerfreie Nebenleistung angenommen werden. Etwas anderes gilt jedoch, wenn es sich um die Vermietung von gewerblich genutzten Räumlichkeiten handelt, die ebenfalls mit Büromobiliar vermietet werden. Ausgehend von einem Urteil des Reichsfinanzhofes aus dem Jahre 1939 /Az: V 498/38 handelt es sich dabei nicht mehr um eine Nebenleistung und dement-sprechend auch nicht um einen umsatzsteuerfreien Umsatz. Auch die Lieferung von elektrischem Strom sowie von Heizgas und Heizöl kenn weder bei der gewerblichen noch bei der Wohnraumvermietung als Nebenleistung angesehen werden. Stellplatz- und Garagenvermietungen

3 Die Vermietung von Garagen oder sonstigen Stellplätzen fällt dem Grundsatz nach nicht unter die Umsatzsteuerbefreiung des 4 Nr. 12a UStG. Aber wie so oft im Steuerrecht: Kein Grundsatz ohne Ausnahme! Die Vermietung von Garagen oder Stellplätzen ist nämlich umsatzsteuerfrei, wenn es sich um eine Nebenleistung zu einer umsatzsteuerfreien Grundstücksvermietung handelt, denn auch hier gilt: Die Nebenleistungen teilen das umsatzsteuerliche Schicksal der Hauptleistung. Sofern die steuerfreie Grundstücksvermietung und die Vermietung des Stellplatzes in zwei verschiedenen zivilrechtlichen Verträgen vereinbart werden und diese auch noch zu unterschiedlichen Zeiten geschlossen werden, steht dies der Annahme einer Nebenleistung noch nicht entgegen. Wichtig ist jedoch, dass diese Verträge auch tatsächlich zwischen denselben Vertragspartnern abgeschlossen werden, damit die Garagen- bzw. Stellplatzvermietung auch als Nebenleistung angesehen werden kann. Insbesondere bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist daher darauf zu achten, dass der Mieter der Wohnung auch tatsächlich der Mieter der Garage bzw. des Stellplatzes ist. Neben denselben Vertragspartnern ist weitere grundlegende Voraussetzung, dass zwischen dem umsatzsteuerfrei vermietetem Grundstück und dem Stell- bzw. Garagenplatz ein räumlicher Zusammenhang gegeben ist. Dieser wird dabei seitens der Finanzverwaltung insbesondere anerkannt, wenn der Platz für das Abstellen des Fahrzeugs Teil eines einheitlichen Gebäudekomplexes ist oder sich in unmittelbarer Nähe des Grundstücks befindet, wie es beispielsweise bei Reihenhauszeilen mit zentralem Garagengrundstück der Fall sein kann. Kurzfristige Beherbergungsumsätze Kurzfristige Vermietung oder um mit den Worten des Gesetzes zu sprechen: Vermietungen von Wohn- und Schlafräumen (...) zur kurzfristigen Beherbergung sind nicht von der Umsatzsteuer befreit. Dabei ist es für den Eintritt der Steuerpflicht vollkommen irrelevant, ob es sich um ein gaststättenähnliches Verhältnis handelt oder nicht. Maßgeblich ist vielmehr, dass der Vermieter die Absicht hat, die Räumlichkeiten nicht auf Dauer zu vermieten. Ähnlich wie auch bei der einkommensteuerlichen Prüfung der Gewinnerzielungsabsicht, stellt auch hier der Fiskus auf den Willen des Vermieters ab. Sofern der Vermieter daher die nachvollziehbare Absicht verfolgt auf Dauer zu vermieten, jedoch aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, eine Mieterfluktuation eintritt, die zu lediglich kurzfristigen Vermietungen führt, kann sehr wohl noch die Umsatzsteuer-freiheit der Vermietungsumsätze erreicht werden. Eine Vermietung auf Dauer ist dabei entweder gegeben, wenn der Mieter seinen Wohnsitz im Vermietungsobjekt inne hat oder sich zumindest der gewöhnliche Aufenthalt dort befindet. Der gewöhnliche Aufenthalt wird in diesem Zusammenhang über die Abgabenordnung definiert und setzt voraus, dass nicht nur eine vorübergehende Ansässigkeit besteht. Das Gesetz konkretisiert diese Worthülse dadurch, dass ein gewöhnlicher Aufenthalt schon bei einem zeitlich zusammenhängenden Aufenthalt von mehr als sechs Monaten gegeben ist. Kurzfristige Unterbrechungen bleiben dabei unberücksichtigt.

4 Für die Praxis folgt daraus, dass jede Vermietung, die deutlich über sechs Monate betragen soll, unter die Umsatzsteuerfreiheit fallen könnte. Dabei darf dies keinesfalls als starre Grenze angesehen werden, denn den Umständen des Einzelfalles ist weiterhin Rechnung zu tragen, da beispielsweise die Überlassung von Räumlichkeiten an Saison-Arbeiter auch steuerpflichtig sein kann, wenn die Vermietungsabsicht zwar mehr als sechs Monate beträgt, jedoch nicht auf Dauer ausgerichtet ist. Konkret wird daher grundsätzlich der Gesamtsachverhalt zu prüfen sein. In Fällen, in denen ein Teil des Gebäudes langfristig und der andere Teil der Immobilie kurzfristig vermietet wird, können die Vermietungsumsätze nur insoweit als umsatzsteuerfrei behandelt werden, als die Räume eindeutig und leicht nachprüfbar zur nicht nur vorübergehenden Beherbergung von Fremden bereitgehalten werden, so die Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom 20. April 1988 (Az: X R 5/82). Weiterhin führen die Richter in der Entscheidung aus, dass bei einem wahlweisen Angebot der Räumlichkeiten zur lang- oder kurzfristigen Vermietung sämtliche Umsätze der Umsatzsteuer zu unterwerfen sind. Die Richter stellen damit klar, dass es nicht auf die tatsächliche Dauer der Vermietung ankommt, sondern vielmehr die aus äußeren Umständen ableitbare Absicht des Vermieters, die Räume auch zur nur vorübergehenden Beherbergung bereitzuhalten, ausreicht, um die Mieten mit Umsatzsteuer zu belegen. Option zu Steuerpflicht Auch wenn die eigentliche Vermietungsleistung grundsätzlich umsatzsteuerfrei ist, so besteht doch die Möglichkeit, auf die Steuerbefreiung zu verzichten und zur Umsatzsteuerpflicht zu optieren. Zwar mag man zunächst denken dass der Verzicht auf eine Steuerbefreiung unsinnig ist, zumal dem Steuersparfuchs dabei die Haare zu Berge stehen, dennoch kann es Sachverhalte geben, in denen damit ein wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist. Der Grund hierfür ist die mit der Steuerpflicht eintretende Berechtigung zum Vorsteuerabzug. Sofern eine Vermietung umsatzsteuerfrei stattfindet, kann der Vermieter die ihm in Eingangsrechnungen in Rechnung gestellte Umsatzsteuer (Vorsteuer) nicht seitens des Finanzamtes erstattet bekommen und ist unter dem Strich wirtschaftlich damit belastet. Sofern jedoch auf die Umsatzsteuerbefreiung verzichtet wird, kann die bezahlte Vorsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden. Die Umsatzsteuer hingegen wird nicht zu einer Mehrbelastung, da sie zwar an das Finanzamt abgeführt wird, jedoch auch seitens des Mieters bezahlt wird.

5 Voraussetzungen für den Verzicht Auch für den Mieter liegt in der Umsatzbesteuerung seiner Miete kein wirtschaftlicher Nachteil, da er diese wiederum als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen kann, denn eine Grundvoraussetzung für die Optionsmöglichkeit ist, dass die Vermietung an einen anderen umsatzsteuerlichen Unternehmer für dessen Unternehmen erfolgt. Weiterhin muss der Mieter die Immobilie noch zu 95 % für Umsätze nutzen, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen. Damit ist sichergestellt, dass der Mieter durch den Verzicht auf die Steuerbefreiung seines Vermieters nicht wirtschaftlich belastet ist, da die Vorsteuer auch auf Ebene des Mieters geltend gemacht werden kann. Im Endeffekt ist damit der Verzicht auf Steuerbefreiung niemals möglich, wenn der Mieter eine Privatperson ist. Auch scheidet die Optionsmöglichkeit zur Steuerpflicht in der Regel aus, wenn der Mieter zwar ein Unternehmer ist, aber seinerseits nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, wie es beispielsweise bei einem Arzt oder einen umsatzsteuerlichen Kleinunternehmer der Fall ist. Wie so oft existiert jedoch auch hier eine Ausnahme von der Regel: Denn auch wenn der mietende Unternehmer nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist, kann optiert werden, wenn das auf dem Grundstück errichtete Gebäude: 1. Wohnzwecken dient oder zu diesen bestimmt ist und vor dem 1. April 1985 fertig gestellt worden ist, 2. anderen nichtunternehmerischen Zwecken dient oder zu dienen bestimmt ist und vor dem 1. Januar 1986 fertig gestellt worden ist, 3. anderen als den in den Nummern 1 und 2 bezeichneten Zwecken (beispielsweise unternehmerischen) dient oder zu dienen bestimmt ist und vor dem 1. Januar 1998 fertig gestellt worden ist, und wenn mit der Errichtung des Gebäudes in den ersten beiden Fällen vor dem 1. Juni 1984 und im dritten Fall vor dem 11. November 1993 begonnen worden ist. Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug Wenn im individuellen Einzelfall die Option zur Steuerpflicht unter den geschilderten Voraussetzungen tatsächlich möglich ist und im Weiteren auch tatsächlich auf die Umsatzsteuerbefreiung verzichtet wurde, ist damit jedoch der begehrte Vorsteuerabzug noch nicht sicher. Neben dem Verzicht auf die Steuerbefreiung muss nämlich auch eine ordnungsgemäße Rechnung als rein formale Voraussetzung vorliegen, damit das Finanzamt die Vorsteuer wirklich auch erstattet. Eine ordnungsgemäße Rechnung benötigt dabei zwingend die im Folgenden checklistenartig aufgeführten Angaben: 1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift von Ihnen als Vermieter (Rechnungsempfänger) als auch die vollständigen Angaben zu Name und Anschrift des leistenden Unternehmers (beispielsweise einem Handwerker), 2. die Steuernummer für Umsatzsteuerzwecke oder alternativ die Umsatzsteuer- Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers,

6 3. das Ausstellungsdatum der Rechnung oder das Datum des Vertragsabschlusses, 4. eine fortlaufende, einmalige Rechnungsnummer, 5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung, 6. den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung, 7. den Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) für die Lieferung oder sonstigen Leistung, 8. den Steuersatz sowie den errechneten Steuerbetrag und 9. ein Hinweis darauf, dass wenn eine steuerpflichtige Werklieferung oder sonstige Leistung in Zusammenhang mit einem Grundstück ausgeführt wurde, die Rechnung mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden muss. Fehlt eine dieser Angaben in Ihrer Rechnung, wird das Finanzamt die an den leistenden Unternehmer gezahlte Vorsteuer nicht erstatten. Da die erhaltene Umsatzsteuer auf der anderen Seite dennoch ans Finanzamt gezahlt werden muss, würde dann eine wirtschaftliche Belastung in Höhe der Vorsteuer eintreten. Auf die formalen Rechnungsvoraussetzungen ist daher unbedingt zu achten. StB Christoph Iser Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung Der Vermieter Sparfuchs verzichtet auf die Steuerbefreiung. Auch er erzielt mit seiner Immobilie eine Miete von Euro, worauf jedoch noch Umsatzsteuer zu berechnen ist. Daneben hat er Eingangsrechnungen für durchgeführte Reparaturen in Höhe von Euro brutto im Kalenderjahr bezahlt. Es ergibt sich folgendes wirtschaftliches Ergebnis: Mieteinnahmen Einnahmen USt darauf Euro Euro Zahlung der Umsatzsteuer an FA./ Euro Reparaturen./ Euro Erstattung der Vorsteuer Reparaturen tatsächlicher Überschuss Euro Euro ===============

7 Ohne Option Der Vermieter Taxfree hat umsatzsteuerfrei vermietet und erzielt mit seiner Immobilie eine Miete von Euro. Daneben hat er Eingangsrechnungen für durchgeführte Reparaturen in Höhe von Euro brutto im Kalenderjahr bezahlt. Es ergibt sich folgendes wirtschaftliches Ergebnis: Mieteinnahmen Euro Reparaturen./ Euro tatsächlicher Überschuss Euro ===============

Umsatzsteuer von A - Z

Umsatzsteuer von A - Z Umsatzsteuer von A - Z Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2 Der Umsatzsteuer unterliegen Die Lieferungen oder

Mehr

Umsatzsteuer von A - Z

Umsatzsteuer von A - Z Umsatzsteuer von A - Z Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie 2 1 Der Umsatzsteuer unterliegen Die Lieferungen oder

Mehr

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden

Vereinsberatung: Steuern. Umsatzsteuer. Leitfaden Leitfaden Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss sich um einen Unternehmer handeln (Ein Verein ist Unternehmer, wenn er nachhaltig mit Wiederholungsabsicht tätig ist um Einnahmen zu erzielen) Es

Mehr

Parkstraße 4. 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage. Mandanteninformation

Parkstraße 4. 59439 Holzwickede. Tel.: 02301 / 91209-0. Besuchen Sie auch unsere Homepage. Mandanteninformation Parkstraße 4 59439 Holzwickede Tel.: 02301 / 91209-0 Besuchen Sie auch unsere Homepage Mandanteninformation So schreibe ich meine Rechnungen richtig Notwendige Inhalte einer ordnungsgemäßen Rechnung Stand:

Mehr

Umsatzsteuer. November 2014

Umsatzsteuer. November 2014 Umsatzsteuer November 2014 Die Umsatzsteuer, häufig auch Mehrwertsteuer genannt, ist die zweitgrößte Einnahmequelle des Bundes und der Länder. Ziel der Umsatzsteuergesetzgebung ist die Besteuerung des

Mehr

Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer

Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer Ausgabe 02 2016 Übersicht Steuer-News Informationen für Immobilienbesitzer Grundstückspachtvertrag: Entschädigung für vorzeitige Beendigung wird ermäßigt besteuert Gemischte Vermietung: Deutsche Maßstäbe

Mehr

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer Vereine im Steuerrecht Umsatzsteuer Edgar Oberländer Mitglied Landesausschuss Recht, Steuern und Versicherung im lsb h Stand: März 2009 Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet: Sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen ( keine Umsatzsteuer in

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer Wer bringt Licht in den Steuer-? Ihr Steuerberater Die gesetzlichen Grundlagen das Umsatzsteuergesetz (UStG) die Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Neben der nationalen Gesetzgebung hat auch,

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Otto-Friedrich-Universität Bamberg Otto-Friedrich-Universität Bamberg Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht bei der Auftragsforschung Infolge der Aufhebung der vormaligen Steuerbefreiung der Umsätze der staatlichen Hochschulen aus Forschungstätigkeit

Mehr

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009

B.2. Containerveräußerung nach Ende der Mietzeit Abschluss des Kauf- und Verwaltungsvertrages und Mietbeginn ab dem 01.01.2009 Information zur Einkommensteuer und Umsatzsteuer bei der Vermietung, des Ankaufes und des Verkaufes von Frachtcontainern (Neu- und Gebrauchtcontainer) im privaten Bereich ab 01.01.2009 A. Sachverhalt Ein

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Die Umsetzung der Mehrwertsteuer- Systemrichtlinie, der EU-Rechnungsrichtlinie als auch aktuell die neue obligatorische Gelangensbestätigungen (eingeführt

Mehr

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen

Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen 03.12.2010 Tipps und Hinweise zum Umsatzsteuerausweis in Handwerkerrechnungen Mit diesem Merkblatt soll ein Überblick gegeben werden, unter welchen Voraussetzungen Handwerker in ihren Rechnungen Umsatzsteuer

Mehr

17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der Umsatzsteueroption - Beschluss oder Vereinbarung

17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der Umsatzsteueroption - Beschluss oder Vereinbarung 17. Münsteraner Verwaltertage Die Einführung der - Beschluss oder Vereinbarung Prof. Dr. Florian Jacoby Münster, Beispiel 1 E1 vermietet sein Teileigentum an einen Handwerker [Arzt]. E2 vermietet sein

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer EXISTENZGRÜNDUNG E35 Stand: November 2013 Ihr Ansprechpartner Dr. Thomas Pitz E-Mail thomas.pitz @saarland.ihk.de Tel. (0681) 9520-211 Fax (0681) 9520-389 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Inhalt:

Mehr

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994)

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) Allgemeines 11 Abs 1 Berechtigung Verpflichtung Merkmale Anzahlungsrechnung 11 Abs 1a Übergang der

Mehr

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften

Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Die Umsatzsteuer bei Wassergenossenschaften Mag. Lahner, Dr. Kreilmeier/Raiffeisenverband OÖ März 2003 Rechtliche Einordnung der Wassergenossenschaften Wassergenossenschaften sind Körperschaften öffentlichenrechts.

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Nr. 116/12 Ansprechpartnerin: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911/13

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers, Umsatzsteuer: Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz C.O.X. Mitja Wolf Wie muß eine Rechnung aussehen? Zunächst ist festzuhalten, daß ab 1.1.2002 auf allen Rechnungen für steuerfreie Umsätze ein Hinweis auf

Mehr

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung? Rechnungsstellung Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?... denn DAMIT fängt das Geldverdienen an! Rechnungsstellung Was ist eine Rechnung? Grundsätzlich jedes Dokument, mit dem eine Leistung abgerechnet

Mehr

Die Besteuerung der Imker

Die Besteuerung der Imker Die Besteuerung der Imker Zentrale Frage: Unterliegen Imker der Einkommensteuer und/oder auch der Umsatzsteuer? Beispiel: Imker Anton bewirtschaftet zwei Bienenvölker und hat 30 Kilo Honig geschleudert.

Mehr

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer

C.O.X. Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer Einkommensteuergesetz: Einführung einer Bauabzugssteuer C.O.X. Mitja Wolf Zum Jahresbeginn 2002 wurde ein neuer Bausteuerabzug eingeführt. Ebenso wie bei der Lohnsteuer und bei der Ausländersteuer hat

Mehr

Steuerliche Rahmenbedingungen

Steuerliche Rahmenbedingungen Steuerliche Rahmenbedingungen Informationsveranstaltung Photovoltaik am 28. Juli 2010 Referentin: WP/StB Dipl.-Kffr. Doreen Mottl Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V. 1 Steuerliche

Mehr

MERKBLATT RECHNUNG - DASS MUSS DRINSTEHEN

MERKBLATT RECHNUNG - DASS MUSS DRINSTEHEN MERKBLATT RECHNUNG - DASS MUSS DRINSTEHEN Inhalt I. Pflichtangaben in der Rechnung 1. Name des leistenden Unternehmers 2. Anschrift des leistenden Unternehmers 3. Name und Anschrift des Leistungsempfängers

Mehr

Rechnungen - Das muss drinstehen

Rechnungen - Das muss drinstehen Rechnungen - Das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Lösungen zu den Übungsaufgaben zur Umsatzsteuer 1. Aufgabe a) Horst hat die

Mehr

MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer

MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer spielt, insbesondere bei unternehmerischen Projekten, eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über

Mehr

Das unternehmerische 1x1 Steuern und Buchführung für Gründer

Das unternehmerische 1x1 Steuern und Buchführung für Gründer Handelsrecht Buchführungspflicht für alle Kaufleute nach 238 (1) HGB Führung der Handelsbücher ( 239 HGB) Inventar (Vermögensaufstellung) ( 240, 241 HGB) Entlastung von der Buchführungspflicht 241 a HGB

Mehr

Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG)

Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG) Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Bauleistungen und Grunderwerb ( 13b UStG) Im Haushaltsbegleitgesetz 2004 wird die Erweiterung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ( 13b UStG) neu

Mehr

STEUERRECHT UND STEUERBERATUNG. Band 54

STEUERRECHT UND STEUERBERATUNG. Band 54 STEUERRECHT UND STEUERBERATUNG Band 54 Rechnungen im Umsatzsteuerrecht Rechtssichere Erstellung, Prüfung und Aufbewahrung konventioneller und elektronischer Rechnungen Von Prof. Dipl.-Kfm. Rolf-Rüdiger

Mehr

64 Welche Steuerbefreiungen gibt es?

64 Welche Steuerbefreiungen gibt es? 64 Welche Steuerbefreiungen gibt es? nen (z. B. Frühstück). Der Unternehmer hat für Zwecke des Vorsteuerabzugs (s. S. 91) auf eine ordnungsgemäße Rechnung mit gesondertem Ausweis der einzelnen Umsätze

Mehr

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?

Wie stelle ich eine korrekte Rechnung? Steuerberater I Rechtsanwalt Wie stelle ich eine korrekte Rechnung?... denn DAMIT fängt das Geldverdienen an! Rechnungsstellung Was ist eine Rechnung? Grundsätzlich jedes Dokument, mit dem eine Leistung

Mehr

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis Steuerberater Steffen Feiereis Merkblatt Vorsteuervergütungsverfahren Inhalt 1 Allgemeines 2 Regelung seit 01.01.2010 3 In Deutschland ansässige Unternehmen 3.1 Unternehmerbescheinigung 3.2 Vorsteuervergütungsverfahren

Mehr

Das kleine (oder auch große) Rechnungs-Einmaleins

Das kleine (oder auch große) Rechnungs-Einmaleins HLB Ratgeber II/2014 Das kleine (oder auch große) Rechnungs-Einmaleins Steuertipps rund um die Rechnung und die elektronische Rechnung Dem Finanzamt genügt oft schon ein kleiner formaler Fehler um den

Mehr

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement

Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Anlage 1 zur Vorlage V/0937/2013/1. Erg. Ergebnisse der Prüfung der steuerlichen Konsequenzen unterschiedlicher Rechts- und Organisationsformen für das städtische Immobilienmanagement Folgende Rechts-

Mehr

Pflichtangaben einer ordnungsgemäßen Rechnung

Pflichtangaben einer ordnungsgemäßen Rechnung Pflichtangaben einer ordnungsgemäßen Rechnung Wir machen aus Zahlen Werte Wie der Gesetzgeber die Rechnung definiert Eine Rechnung ist jedes Dokument (bzw. eine Mehrzahl von Dokumenten), mit dem über eine

Mehr

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil

2.2 Betriebsvorrichtung oder unselbständiger Gebäudebestandteil Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke: Steuerliche Einordnung und aktuelle ertragsteuerliche Entwicklungen aus Sicht von Vermietern und Vermietungsgesellschaften 1. Vorbemerkungen Neben den wirtschaftlichen

Mehr

Sonderthema Änderungen zu 13b UStG

Sonderthema Änderungen zu 13b UStG Sonderthema Änderungen zu 13b UStG Lesen Sie Informationen zu den nachfolgenden Themen: Änderungen zu 13b UStG... 2 Auslegung durch die Verwaltung... 2 Änderungen durch den Gesetzgeber ab 1. Oktober 2014...

Mehr

Umsatzsteuerliche Behandlung der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken. Seite 1

Umsatzsteuerliche Behandlung der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken. Seite 1 Umsatzsteuerliche Behandlung der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken Seite 1 1. Unternehmerische Tätigkeit 3 2. "Gemischte" (unternehmerische und private) Nutzung von Grundstücken 3 2.1. Teilweise

Mehr

2 Umsatzsteuer und Vorsteuer

2 Umsatzsteuer und Vorsteuer 2 Umsatzsteuer und Vorsteuer Sicher sind Ihnen die Begriffe Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer und Vorsteuer schon begegnet. Hier wird nicht Ihr Verdienst besteuert, sondern der Verkauf von Waren und Dienstleistungen

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft?

zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? zu 4.: Häufig gestellte Fragen: 1. Frage: Was heißt Übergang der Steuerschuldnerschaft? Im Regelfall schuldet der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer, d. h. er hat diese an das Finanzamt abzuführen.

Mehr

Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG. Rechtsstand: April 2013

Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG. Rechtsstand: April 2013 Ordnungsgemäße Rechnung gem. 14 Abs. 4 UStG Rechtsstand: April 2013 Inhalt I. Muster (Brutto-Rechnungsbetrag über 150 )... 2 II. Erleichterungen für Rechnungen von weniger als 150,- brutto (sog. Kleinstbetragsrechnungen)

Mehr

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 1.1. STEUERLICHE GRUNDLAGEN... 2 1.2. FORMANFORDERUNGEN... 2 1.2.1. E-Mail-Rechnungen... 2 1.2.2. Fa-Rechnungen... 2 2. FEHLERFOLGEN...

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 18 GZ. RV/0163-W/06 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des FT, AdrBw, OrtBw, gegen den Bescheid des Finanzamtes 666 betreffend Umsatzsteuer 2004

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17

Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 1. Der Vermieter als Kleinunternehmer 21 1.1. Die Besteuerung des Kleinunternehmers nach 19 UStG 21 1.2. Überschreiten der Grenzwerte des 19 Abs. 1 UStG 22 1.3. Rechnungserteilung

Mehr

Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 20.10.2014

Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 20.10.2014 Im Visier: Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG) Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) 2 1 Der Umsatzsteuer unterliegen: Die Lieferungen oder sonstige Leistungen, die ein Unternehmer

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 2 An das Finanzamt Steuernummer Fragebogen zur steuerlichen Erfassung Eingangsstempel oder -datum 3 4 5 Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen

Mehr

Steuern I News I Recht

Steuern I News I Recht Steuern I News I Recht Merkblatt Rechnung und Vorsteuerabzug Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant, in dieser Information möchten wir Sie auf die wichtigsten Punkte bei der Rechnungsstellung hinweisen.

Mehr

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen

Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Steuerschuldnerschaft 13b UStG bei Bauleistungen Mandanten-Information Stand 01.09.2014 Allgemein 1. Gesetzliche Regelung 2. Was bedeutet die Steuerschuldnerschaft? 3. Änderung der Rechtsauffassung durch

Mehr

Wertanlage mit steuerlichen Untiefen -

Wertanlage mit steuerlichen Untiefen - Wertanlage mit steuerlichen Untiefen - (umsatz)steuerliche Rahmenbedingungen rund um die Ferienimmobilie 2011 Rostock, GastRO 2011 Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Rechtsberatung Unternehmensberatung

Mehr

Lernfeld 6 Gewerbliche Objekte bewirtschaften Musterlösungen zum Modul bi.06.9 Mehrwertsteuer in der Immobilienwirtschaft

Lernfeld 6 Gewerbliche Objekte bewirtschaften Musterlösungen zum Modul bi.06.9 Mehrwertsteuer in der Immobilienwirtschaft Hinweis: In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie sich die Lösungen der folgenden Übungen zuerst selbstständig mittels Literaturstudium, Seminarthemen, Unterrichtsgesprächen und Internet-Recherchen erarbeiten

Mehr

Immobilien und Steuern. Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de

Immobilien und Steuern. Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de Inhaltsverzeichnis Erwerb von Immobilien Nutzung von Immobilien Veräußerung von Immobilien Sonderthemen Erwerb von Immobilien Grunderwerbsteuer Eigennutzung

Mehr

Die Finanzverwaltung hat sich mit dem aktuellen Schreiben vom 5. Februar 2014 dieser geänderten Auslegung des Bundesfinanzhofs angeschlossen.

Die Finanzverwaltung hat sich mit dem aktuellen Schreiben vom 5. Februar 2014 dieser geänderten Auslegung des Bundesfinanzhofs angeschlossen. Februar 2014 Neueste Informationen zur Umsatzsteuer 13b UStG Mit Urteil vom 22. August 2013 (Aktenzeichen V R 37/10) hat der Bundesfinanzhof (BFH) die bisherige Finanzverwaltungsmeinung zur Anwendung der

Mehr

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009 Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 1) Einkommensteuer (ESt) Wird mit der Photovoltaikanlage (PA) Strom in das öffentliche Netz eingespeist und wird die PA mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben,

Mehr

FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater

FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater FELLA FRICKE WAGNER Rechtsanwälte Steuerberater Sonderausgabe I/2014 Änderung bei 13b UStG 2 Ausgangslage: Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs 2 Sachverhalt 2 Übergang der Steuerschuldnerschaft 3 Auslegung

Mehr

Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG

Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG Bauträger sind nicht (mehr) Steuerschuldner gemäß 13b UStG 1. Steuerschuldnerschaft bei "Bauleistungen" Grundsätzlich schuldet nach dem Umsatzsteuergesetz der Unternehmer die Umsatzsteuer, der den Umsatz

Mehr

Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB

Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB Fragenliste 2. WIRE - Test am 18. Jänner 2005 5 EEB Theorie 1) Erläutere den Begriff der buchhalterischen Abschreibung. Bei welchen Anschaffungen muss sie berücksichtigt werden, bei welchen nicht? Im Unternehmen

Mehr

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren

II. Besonderheiten der Hilfeleistung im Feststellungsverfahren Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zum Umfang der Beratungsbefugnis der Lohnsteuerhilfevereine vom 15. Januar 2010 (BStBl I S. XXX) I. Allgemeines Die Befugnis der Lohnsteuerhilfevereine

Mehr

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status

1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status 1&1 Vertriebspartner Bestätigung des Umsatzsteuer-Status Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular zurück an 1&1 Telecom GmbH Elgendorfer Strasse 57 D-56410 Montabaur Faxnummer 0800 10 13 038 1&1 Vertriebspartner-ID

Mehr

U t z e r a t h Steuerberater

U t z e r a t h Steuerberater U t z e r a t h WICHTIG: Neue Umsatzbesteuerung bei Bauleistungen ab 01.07.2004 bzw. Umkehr der Steuerschuldnerschaft gem. 13 b Umsatzsteuergesetz (UStG) Sehr geehrte Damen und Herren, sicherlich haben

Mehr

Herrn Muster Muster Musterstr. 1 11111 Muster. Sonderausgabe zu 13b UStG. Wichtige Informationen für Sie als Steuerpflichtigen

Herrn Muster Muster Musterstr. 1 11111 Muster. Sonderausgabe zu 13b UStG. Wichtige Informationen für Sie als Steuerpflichtigen LEMMINGER & LEMMINGER STEUERBERATER - Ratskellerstr. 12 77855 Achern Herrn Muster Muster Musterstr. 1 11111 Muster Dipl.-Kaufmann Günter Lemminger Steuerberater Dipl.-Kaufmann Johannes Lemminger Steuerberater

Mehr

Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht

Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Infothek Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Stand: 12/2013 www.melzer-kollegen.de Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Die Konsequenzen unrichtiger oder unvollständiger Rechnungsangaben

Mehr

Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen

Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen Form- und Inhaltsvorschriften für Rechnungen Inhalt 1. Definition... 2 2. Pflicht zur Rechnungsstellung... 2 3. Allgemeine Formvorschriften... 2 4. Notwendige Angaben auf einer Rechnung... 2 5. Rechnungen

Mehr

Ausgewählte Themen Vereinsbesteuerung. Dipl.-Kfm.(FH), StB Daniel Fischer 13.06.2015

Ausgewählte Themen Vereinsbesteuerung. Dipl.-Kfm.(FH), StB Daniel Fischer 13.06.2015 Ausgewählte Themen Vereinsbesteuerung Dipl.-Kfm.(FH), StB Daniel Fischer 13.06.2015 1 Zur Person Daniel Fischer Berufsleben: 2001 Abitur 2005 Steuerfachangestellter 2009 Diplom-Kaufmann (FH) 2012 Steuerberater,

Mehr

Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer. Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb

Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer. Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb Steuerliche Grundlagen für Existenzgründerinnen & Existenzgründer Pekala & Behler Steuerberatungsgesellschaft Partnerschaft mbb 1 www.finanzamt.de 2 Sinn und Zweck des Fragebogens 1. steuerliche Erfassung

Mehr

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen Agenda Immobilien-Transaktion Grundstücksübertragung als

Mehr

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl

Michael Unfried. Photovoltaik Strom von der Sonne. Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen. Ing. Franz Patzl Photovoltaik Strom von der Sonne Steuerrechtliche Aspekte beim Betrieb von Photovoltaikanlagen Ing. Franz Patzl Abteilung Energiewesen und Strahlenschutzrecht (WST6) Geschäftsstelle für Energiewirtschaft

Mehr

Neuregelung zum Umsatzsteuerausweis bei Bauleistungen

Neuregelung zum Umsatzsteuerausweis bei Bauleistungen Neuregelung zum Umsatzsteuerausweis bei en Ab Oktober 2014 Frankoniabilanz Miskys & Lang Steuerberater-Partnerschaft Roter Mühlenweg 28 08340 Schwarzenberg www.frankoniabilanz.de alte Lesart 13b Absatz

Mehr

Steuerrecht für Schiedsrichter

Steuerrecht für Schiedsrichter 1 Zur Person Berufsleben: Abitur Ausbildung im Bereich der Steuerberatung Abschluss zum Diplom-Kaufmann (FH) Bestellung zum Steuerberater, eigene Kanzlei Vereinsleben: Seit 1996 aktiver Fußballer im SV

Mehr

6.2 Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG

6.2 Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG Abstimmen der Gewinn- und Verlustrechnung SKR03 SKR04 Kontenbezeichnung (SKR) 8520 4510 Erlöse Abfallverwertung 8540 4520 Erlöse Leergut 8196 4186 Erlöse Geldspielautomaten 19 %USt. 8510 4560 Provisionserlöse

Mehr

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 1 An das Finanzamt Sonnenort, Postfach 9999, 9999 Sonnenort Eingangsstempel oder -datum 2 Steuernummer Fragebogen zur steuerlichen Erfassung 3 Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen)

Mehr

Existenzgründerinfos. nderinfos zur Besteuerung. Finanzamt Paderborn

Existenzgründerinfos. nderinfos zur Besteuerung. Finanzamt Paderborn Existenzgründerinfos nderinfos zur Besteuerung Finanzamt Paderborn 1 Inhaltsübersicht Selbständigkeit und Finanzamt Steuern - Wer zahlt wann? Steuerarten Wer kann (Klein-)Unternehmer sein? Welche Voraussetzungen

Mehr

Informationen zur. Besteuerung. von Photovoltaikanlagen

Informationen zur. Besteuerung. von Photovoltaikanlagen Informationen zur Besteuerung von Photovoltaikanlagen Scheffelstr. 6 79650 Schopfheim Tel.: (07622) 6878-0 Fax: (07622) 6878-50 E-Mail: info@fecht-partner.de FECHT & PARTNER Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Mehr

Kleinunternehmerregelung nach 19 UStG

Kleinunternehmerregelung nach 19 UStG Kleinunternehmerregelung nach 19 UStG Vereinfachungsregelung mit teilweise komplizierten Spielregeln Meldet ein Handwerker bei der Gemeinde ein Gewerbe an, leitet die Gemeinde diese Anmeldung postwendend

Mehr

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht.

Ein Schulförderverein übernimmt die Essenszubereitung und -ausgäbe. Daneben werden keine weiteren Leistungen erbracht. Anlage Umsatzsteuerliche Behandlung von Schulverpflegung 1. Umsatzsteuerbefreiungen Nach Artikel 132 Abs. 1 Buchst, i MwStSystRL ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, der Schul- oder Hochschulunterricht,

Mehr

Rechnung das muss drinstehen

Rechnung das muss drinstehen Rechnung das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten

GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten GenoPV 7,28 Betreibermodell Mieten Die Neue Energie Bendorf eg kauft und errichtet die Photovoltaikanlage auf einem fremden Gebäude. Die Neue Energie Bendorf eg vermietet die Photovoltaikanlage an den

Mehr

Dr. Klaus Junkes-Kirchen 13.09.2013

Dr. Klaus Junkes-Kirchen 13.09.2013 19 % 1 UStG Steuerbare Umsätze: Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze: 1. die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens

Mehr

Referent Harald Scheerer Dipl. Kfm. Steuerberater

Referent Harald Scheerer Dipl. Kfm. Steuerberater Referent Harald Scheerer Dipl. Kfm. Steuerberater Kleinunternehmer 17 UStG: - Umsatz im vorangegangenen Jahr max. 17.500,00, und im laufenden Jahr 50.000,00 voraussichtlich nicht übersteigen wird.

Mehr

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung (DStV e.v.) Ablauf der

Mehr

Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Auftraggeber

Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Auftraggeber Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Auftraggeber insbesondere bei Leistungen durch ausländische Unternehmer Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Seit dem 1.1.2002 kann die Vergabe von Aufträgen

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Mandanteninformation. Umsatzsteuer. Pflichtangaben. Rechnungen

Mandanteninformation. Umsatzsteuer. Pflichtangaben. Rechnungen Mandanteninformation Umsatzsteuer Pflichtangaben in Rechnungen Stand März 2013 Seite 1 Vorbemerkung Die nachfolgenden Ausführungen stellen einen kurzen Überblick über die Pflichtangaben in Rechnungen.

Mehr

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08 Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU Nr. 119/08 Verantwortlich: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Hauptmarkt 25/27, 90403

Mehr

Investitionen in Photovoltaik-Anlagen -wirtschaftliche + steuerliche Aspekte-

Investitionen in Photovoltaik-Anlagen -wirtschaftliche + steuerliche Aspekte- Investitionen in Photovoltaik-Anlagen -wirtschaftliche + steuerliche Aspekte- Inhaltsverzeichnis Seite 1. Grundlagen 2 1.1. wirtschaftliche Aspekte 2 1.2. steuerliche Aspekte 2 2. Steuern 4 2.1. Ertragssteuern

Mehr

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen

IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium. Klausur: Steuern und Bilanzen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität Hagen IWW - Studienprogramm Vertiefungsstudium Klausur: Steuern und Bilanzen Lösungshinweise zur

Mehr

Merkblatt zum Container-Leasing Modell

Merkblatt zum Container-Leasing Modell Oberfinanzdirektion Hannover S 2252 146 StO232 S 7117e 2 StO171 Stand: 28. April 2005 Merkblatt zum Container-Leasing Modell 1. Wirtschaftlicher Hintergrund und Vertragsverhältnisse Eine GmbH erwirbt Schiffscontainer

Mehr

Erweiterung der Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG durch das Haushaltsbegleitgesetz

Erweiterung der Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG durch das Haushaltsbegleitgesetz Erweiterung der Steuerschuldnerschaft nach 13b UStG durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 Bei der Umsatzsteuer kommt es in der Baubranche, nach Feststellungen der Finanzverwaltung und des Bundesrechnungshofes,

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Folie Nr. 1 Kernaufgaben der Hochschulen Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung Grundständige Studiengänge ( 10 HRG) Postgraduale

Mehr

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011

Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung; Vereinfachung bei der elektronischen Rechnung zum 1.7.2011 Grundsatz zur Rechnungsausstellung Damit eine Rechnung zum Vorsteuerabzug zugelassen wird, muss sie strenge

Mehr

Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach

Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach Seite 2 1. Zuständiges Finanzamt Für Käufer, die einen Wohnsitz in Deutschland

Mehr

13 b UStG Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen. Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf

13 b UStG Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen. Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) bei Bauleistungen Bauträgertag NRW 27. September 2011 Architektenkammer Düsseldorf Boris Holup/ Saskia Brand 1 1. Anwendungsvoraussetzungen und Reichweite

Mehr

Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3 Wer ist Steuerschulder?...4 Anforderungen an die

Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3 Wer ist Steuerschulder?...4 Anforderungen an die Umsatzsteuer 2002 Einführung der Steuerschuldnerschaft des Auftraggebers Wegfall des Abzugsverfahrens und der Nullregelung Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3

Mehr