Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sog. Doppeldiagnose. Inklusion von Schülerinnen und Schüler mit sog. Doppeldiagnose

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sog. Doppeldiagnose. Inklusion von Schülerinnen und Schüler mit sog. Doppeldiagnose"

Transkript

1 Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sog. Doppeldiagnose 1

2 2

3 Grundinformationen Grundlage: Art. 24 der VN-Konvention (Bildung) Aufhebung der Pflicht zum Besuch einer Sonderschule (Schulgesetzänderung 2013/14) Gemeinsamer, zieldifferenter Unterricht Stärkung des Elternwahlrechts und der Mitbestimmung der betreffenden Kinder und Jugendlichen Aufnahme von Schülerinnen und Schüler in Sonderschulen ( umgekehrte Inklusion ) 3

4 Doppeldiagnose Primär liegt eine Intelligenzminderung vor (geistige Behinderung od. Lernbehinderung) Psychische / seelische Erkrankung, bzw. drohende seelische Erkrankung 4

5 Schülerschaft - allgemein Ca. 2/3 Jungs, 1/3 Mädchen Alter: 5 bis max. 20 Jahre (bei Schulpflicht) Aufenthaltsdauer: durchschnittl Wochen Unterschiedliche Bildungsgänge Stammschulen sind Sonderschulen (Schulen für geistig Behinderte, Förderschulen, Schulen für Erziehungshilfe, Schulen für Körperbehinderte) Einzugsgebiet: max. 1 Std. Fahrtzeit 5

6 Häufige Psychische Erkrankungen Autismusspektrumsstörungen AD(H)S Affektive Störungen (Depressionen) Zwänge / Tic-Störungen Bindungsstörungen Psychosen Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen 6

7 Weitere Besonderheiten Schulangst (Angst vor der Schule): Leistungsängste, Überforderung, Mobbing, Trennungsangst, Folge: Reaktive Verhaltensweisen wie Rückzug, psychosomat. Symptome, Schulverweigerung und Schulabsentismus, Auto- und Fremdaggression, bis hin zum Schulausschluss Intervention erst im Krisenfall eigentlich viel zu spät (Verfestigung von sog. Fehlverhalten) Früherkennung psych. Erkrankungen? 7

8 Schüler weisen aufgrund der Doppeldiagnose teilweise ein deutliches Mehr an Aufmerksamkeit und Unterstützung auf Ca. 10% bis 15% der Patienten mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung haben Schwerstbehindertenzuschlag Schüler benötigen spezielles und individuell abgestimmtes schulisches Setting 8

9 Schule für Kranke an der Tagesklinik Bernsteinstraße - Privatschule - Im Gebäude der Tagesklinik kurze Wege für die Patienten - Enge Kooperation mit dem Gesamtkollegium der Klinik (intern und extern) - Getrennte Aufgabenbereiche: Bildungsauftrag, Päd. Förderdiagnostik unter Berücksichtigung der Erkrankung; keinen therapeutischen Auftrag! - Enge Kooperation mit Stammschulen durch relative Erreichbarkeit 9

10 Aufgabenschwerpunkt - Weniger Ausrichtung auf lernspezifische Inhalte. Ziel: wie kann Schüler mit psychischer Erkrankung od. spez. Problematik mit Erfolg lernen! - Voraussetzung: Neben inhaltlichem Förderbedarf v.a. Einblicke in den sozial-emotionalen Bedarf und der Belastbarkeit - Kooperation mit Stammschulen, Transfer der Erfahrungen, Teilnahme an Runden Tischen (Bildungswegekonferenzen) - Wenn nötig: Begleitete bei (Re-)Integration 10

11 Eckpunkte des schulischen Settings Schonraum Entlastung Flexibilität, angepasst an jew. aktuelle Belastbarkeit Heterogenität statt Homogenität Ansetzen an Interessen des Schülers Abwechslungsreicher Unterricht Struktur schaffen (Leer-Phasen lassen Schüler alleine! ) 11

12 Ziele des Unterrichts Erfolg vermitteln emotionale Stabilität Gruppenfähigkeit anbahnen / stärken Diagnostik des jew. Bedarfs Ziel ist NICHT: Belassen des Schülers im Schonraum. Schonraum ist Brücke zur Inklusion und dient der Schaffung einer Lernausgangsbasis. Zielorientiertes, langfristiges, ganzheitliches Förderkonzept 12

13 Probleme im Übergang / Anschluss Stammschulen können mit herkömmlicher Schulstruktur diesem spez. Bedarf oft nicht gerecht werden. Bsp.: - Gesonderter Transport in die Schule - Abgeänderte Schulzeiten - Überbrückung der offenen Pausensituation - Heterogenität der Gruppen - Flexible Beschulung (inhaltlich, zeitlich, sozial) - Geeignete Räume - Personelle Versorgung 13

14 INKLUSION WER? Muss eigentlich für alle gelten! 14

15 aber nur, wer emotional-sozial stabil genug ist, sie auszuhalten, ansonsten droht Ausgrenzung, Rückzug (bis zur Depression), ausagierendes Verhalten WIE? Langzeitliches therapeutisches und pädagogisches Konzept mit dem Ziel der Anbahnung und dem schrittweisen Aufbau der sozialen Belastbarkeit und emotionaler Stabilität OHNE Überforderung: - Ausbau therapeutischer Wohngruppen + Weiterentwicklung zur Langzeit-Schule für Kranke mit Übergängen zur allg. Schule - Ambulante Weiterbegleitung - ambulante Dienste an der Schule 15

16 WO? In ALLEN Lebensbereichen Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess - Freizeit / Elternhaus - Gemeinde / Stadt - Berufliche Maßnahmen - Vereine Ansonsten: Prozess der Akzeptanz droht zu verinseln 16

17 WIE? Vernetzung der einzelnen Bereiche Kooperation und Austausch Schaffung einer zentralen Koordinierungsstelle Inklusion 17

18 Weitere Voraussetzungen Vorbereitung: Klare Kenntnis über den Bedarf des Kindes / Jugendlichen; Schaffung eines geeigneten Lern- und Förderortes Vorbereites soziales Umfeld (alle Schüler, Lehrer und Eltern: verändertes Schulprofil!) Rückzugsmöglichkeit im Krisenfall Geschultes Personal in Bezug auf heterogene Schülerschaft, sowie weiterer Meta-Kompetenzen für ALLE Lehrkräfte Fachliche Unterstützung für Pädagogen ( ambulanter Dienst ) Neues Verständnis von Schule (mehr Individualität, höhere Flexibilität, Schule als Teil eines Netzwerks) Durchlässigeres Sonderschulwesen ( Inklusion im Kleinen ) Überschaubare, wohnortnahe Schulen anstatt großer Schulzentren 18

19 19

Konzept des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Aachen. www.schulpsychologie-aachen.de

Konzept des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Aachen. www.schulpsychologie-aachen.de Konzept des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Aachen www.schulpsychologie-aachen.de Eine ganz normale weiterführende Schule Eine ganz normale weiterführende Schule - mit 600 Schülern und 35 Lehrkräften

Mehr

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener

Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener CAMPUS GROSSHADERN PSYCHO-ONKOLOGIE AN DER MEDIZINISCHEN KLINIK UND POLIKLINIK III Wenn Eltern erkranken Belastungen von Kindern und Jugendlichen krebserkrankter Erwachsener Pia Heußner Psycho-Onkologie

Mehr

Bildungszugang für alle Anforderungen an ein inklusionsorientiertes Schulsystem aus der Sicht der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik

Bildungszugang für alle Anforderungen an ein inklusionsorientiertes Schulsystem aus der Sicht der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik Bildungszugang für alle Anforderungen an ein inklusionsorientiertes Schulsystem aus der Sicht der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik VBS Landestag Baden-Württemberg Stuttgart, Gliederung Ausgangslage:

Mehr

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen

Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Selbstwert gewinnen, Ängste bewältigen Pädagogische Aspekte Angstvorbeugung Angst als positive Kraft Angstist dann angemessen, wenn sie uns so stark alarmiert und leistungsfähig macht, wie wir es benötigen,

Mehr

HAUS DÜLKEN. Ambulant Betreutes Wohnen BeWo Ein Angebot von. Wohngemeinschaft der Eingliederungshilfe Ambulant Betreutes Wohnen

HAUS DÜLKEN. Ambulant Betreutes Wohnen BeWo Ein Angebot von. Wohngemeinschaft der Eingliederungshilfe Ambulant Betreutes Wohnen Ambulant Betreutes Wohnen BeWo Ein Angebot von HAUS DÜLKEN Wohngemeinschaft der Eingliederungshilfe Ambulant Betreutes Wohnen Viersener Straße 53-55 41751 Viersen Tel.: (0 21 62) 5 59 20 Fax: (0 21 62)

Mehr

LELEWOK Lern- und Lebensweltorientierte Klasse

LELEWOK Lern- und Lebensweltorientierte Klasse Lern- und Lebensweltorientierte Klasse Beschulung und Erziehung von Schülern mit sozialem und emotionalem Förderbedarf im Privaten Sonderpädagogischen Förderzentrum Hof Kooperationsmodell zwischen Schule

Mehr

Psychiatrische Klinik

Psychiatrische Klinik Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen ggmbh St. Martinus-Hospital, Olpe Respekt, Wertschätzung und Kompetenz Die Basis unserer Arbeit. 1983 wurde die am St. Martinus-Hospital in Olpe gegründet.

Mehr

Schritt für Schritt mit Inklusion beginnen

Schritt für Schritt mit Inklusion beginnen Schritt für Schritt mit Inklusion beginnen Johannes-Brahms-Gymnasium Hamburg Allgemeines Hamburg-Bramfeld 62 Kolleginnen und Kollegen, davon 1 Sonderpädagoge, 2 Erzieher 670 Schülerinnen und Schüler Gemischte

Mehr

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining

Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Olsberger Praxis- und Kompetenztraining Jugendhilfe Olsberg Rutsche 6 59939 Olsberg www.jugendhilfe-olsberg.de Olsberger Kompetenz- und Praxistraining Das neue Projekt der Jugendhilfe Olsberg richtet sich

Mehr

Fragebogen zu den Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Behinderungen in Schulen im [(Land-)kreis oder Stadt]

Fragebogen zu den Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Behinderungen in Schulen im [(Land-)kreis oder Stadt] Fragebogen zu den Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Behinderungen in Schulen im [(Land-)kreis oder Stadt] Der Fragebogen richtet sich an Schulen, in denen Kinder mit Behinderungen integriert

Mehr

Psychosomatik. des Kindes- und Jugendalters. Standort Grieskirchen

Psychosomatik. des Kindes- und Jugendalters. Standort Grieskirchen Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters Standort Grieskirchen Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck und Graz sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg www.klinikum-wegr.at

Mehr

Mein Leitbild. Dr. Christian Husek www.sportmedpraxis.com

Mein Leitbild. Dr. Christian Husek www.sportmedpraxis.com Mein Leitbild Die Ziele des Leitbildes Das Leitbild ist das identitätsstiftende verfasste Selbstverständnis der österreichischen Hausärztinnen und Hausärzte. > Meine Leitsätze > Meine Rolle im > Information

Mehr

Sonderschulen im Kanton Basellandschaft

Sonderschulen im Kanton Basellandschaft Sonderschulen im Kanton Basellandschaft Sonderschulen Tagesschulen Schulen mit internen und externen Schülern Schulheime Tagesschulen Heilpädagogische Schule Baselland HPS Die Heilpädagogische Schule Baselland

Mehr

LWL-Tagesklinik und Institutsambulanz Warendorf für Kinder- u. Jugendpsychiatrie

LWL-Tagesklinik und Institutsambulanz Warendorf für Kinder- u. Jugendpsychiatrie LWL-Tagesklinik und Institutsambulanz Warendorf für Kinder- u. Jugendpsychiatrie Dr. Mahha El-Faddagh Fachärztin für Kinder- u. Jugendpsychiatrie u. Psychotherapie LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität

Mehr

AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE

AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE AUF DEM WEG ZUR INKLUSION IN DER SCHULE STAND DER DINGE IN RLP Vortrag am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg- Universität Mainz, 22.5.2014 Dr. Katja Waligora, Pädagogisches Landesinstitut

Mehr

Heilpädagogisches Schulheim Bern. Weissenheim. Kirchbergerstrasse 60 3008 Bern Tel 031 370 12 12 info@weissenheim.ch www.weissenheim.

Heilpädagogisches Schulheim Bern. Weissenheim. Kirchbergerstrasse 60 3008 Bern Tel 031 370 12 12 info@weissenheim.ch www.weissenheim. Heilpädagogisches Schulheim Bern Weissenheim Heilpädagogisches Schulheim Bern Kirchbergerstrasse 60 3008 Bern Tel 031 370 12 12 info@weissenheim.ch www.weissenheim.ch Das Weissenheim Bern Das Weissenheim

Mehr

Koordinationsstelle ADHSnet

Koordinationsstelle ADHSnet Koordinationsstelle ADHSnet für Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeits-Defizit und Hyperaktivitäts-Störung ADHS und ihre Familien Vernetzung und Koordination von Hilfen aus den Bereichen Gesundheitswesen,

Mehr

Unser organisatorischer Hintergrund Unser Zuständigkeitsgebiet Unser Selbstverständnis Unsere Arbeitsweise Unsere Kernaufgaben Landesweite Aufgaben

Unser organisatorischer Hintergrund Unser Zuständigkeitsgebiet Unser Selbstverständnis Unsere Arbeitsweise Unsere Kernaufgaben Landesweite Aufgaben SCHULPSYCHOLOGISCHE BERATUNG Dipl.-Psych. Sara Heuchert Schulpsychologisches Beratungszentrum Idar-Oberstein Foto Marina Hoffmann Folie 1 UNSERE ARBEIT Unser organisatorischer Hintergrund Unser Zuständigkeitsgebiet

Mehr

Leistungsvereinbarung. als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII. zwischen. Stadt Karlsruhe vertreten durch

Leistungsvereinbarung. als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII. zwischen. Stadt Karlsruhe vertreten durch Leistungsvereinbarung als Grundlage für eine Kostensatzvereinbarung nach 77 SGB VIII zwischen Stadt Karlsruhe vertreten durch Sozial- und Jugendbehörde Kaiserallee 4 76133 Karlsruhe und dem Träger Verein

Mehr

ADHS Versorgung gvon Kindern und Erwachsenen. Hanna Christiansen

ADHS Versorgung gvon Kindern und Erwachsenen. Hanna Christiansen ADHS Versorgung gvon Kindern und Erwachsenen Hanna Christiansen Ziele Spezialambulanz für ADHS Gute, evidenzbasierte undleitliniengestützte Diagnostik deradhs. Multimodale, evidenzbasierte therapeutische

Mehr

Der Praxistag in der Schule in der Geisbach

Der Praxistag in der Schule in der Geisbach Der Praxistag in der Schule in der Geisbach Schule in der Geisbach Förderschule der Stadt Hennef mit dem Förderschwerpunkt Lernen Hanftalstraße 31 53773 Hennef Telefon (0 22 42) 933 90 30 Telefax (0 22

Mehr

Stationäre Psychotherapie

Stationäre Psychotherapie Stationäre Psychotherapie Intensive Behandlung psychischer Beschwerden: Stationen F, B, K3, J2 Psychische und psychosomatische Beschwerden werden häufig durch Probleme im privaten und beruflichen Umfeld

Mehr

Schule & Behinderung: Lernbehinderung. David Fürst, Magdalena Müller, Debora Fürst 10.11.2006. Gliederung:

Schule & Behinderung: Lernbehinderung. David Fürst, Magdalena Müller, Debora Fürst 10.11.2006. Gliederung: Schule & Behinderung: Lernbehinderung David Fürst, Magdalena Müller, Debora Fürst 10.11.2006 1 Gliederung: 1. Definition 2. Entstehungsursachen 3. Diagnostik 4. Rehabilitationsmöglichkeiten 5. Bibliographie

Mehr

Unterstützungsbedarf. Allgemeine Aufgaben

Unterstützungsbedarf. Allgemeine Aufgaben Unterstützungsbedarf Bei dem Mädchen... liegt sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt körperliche/motorische Entwicklung vor (vgl. Förderpädagogisches Gutachten vom...). Auf Grund dessen

Mehr

LWL Heilpädagogisches Kinderheim Hamm. Konzeption und Leistungsbeschreibung. Wohngruppe Möhnesee

LWL Heilpädagogisches Kinderheim Hamm. Konzeption und Leistungsbeschreibung. Wohngruppe Möhnesee LWL Heilpädagogisches Kinderheim Hamm Konzeption und Leistungsbeschreibung Wohngruppe Möhnesee Im Mühlensiepen 3 59519 Möhnesee Tel.: 02924 870225 Stand: 01.01.2011 Gliederung: 1. Voraussetzungen und Ziele

Mehr

Drehtüreffekte und Zwangsmaßnahmen gibt es Alternativen? Sicht: Kinder- und Jugendpsychiatrie DIJuF 9.12.2014

Drehtüreffekte und Zwangsmaßnahmen gibt es Alternativen? Sicht: Kinder- und Jugendpsychiatrie DIJuF 9.12.2014 Drehtüreffekte und Zwangsmaßnahmen gibt es Alternativen? Sicht: Kinder- und Jugendpsychiatrie DIJuF 9.12.2014 Prof. Dr. Michael Kölch Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie,

Mehr

Willkommen! Wir freuen uns, dass Sie mehr von uns erfahren wollen!

Willkommen! Wir freuen uns, dass Sie mehr von uns erfahren wollen! FRIEDRICH - FRÖBEL - SCHULE SCHULE MIT FÖRDERSCHWERPUNKT GEISTIGE ENTWICKLUNG UND EINER ABTEILUNG KÖRPERLICHE UND MOTORISCHE ENTWICKLUNG FÖRDERSCHULE DER STADT HANAU Willkommen! Wir freuen uns, dass Sie

Mehr

Inklusion an Schulen

Inklusion an Schulen Inklusion an Schulen Inhalt Was ist Inklusion? Was wird vom Kultusministerium geplant? Welche praktischen Erfahrungen haben die Schulen in Tübingen? Was kommt auf den Schulträger zu? Die UN-Behindertenrechtskonvention

Mehr

Unterstützte Beschäftigung nach 38a SGB IX. Fachforum 23.06.11. Agentur für Arbeit Hamburg. Juni 2011

Unterstützte Beschäftigung nach 38a SGB IX. Fachforum 23.06.11. Agentur für Arbeit Hamburg. Juni 2011 Agentur für Arbeit Hamburg Juni 2011 Unterstützte Beschäftigung nach 38a SGB IX Fachforum 23.06.11 Pia Zimmermann, Beraterin für Menschen mit Behinderung 2 Inhalt Übergang in die InbQ Das Rehateam der

Mehr

Betriebliche Ausbildung Jugendlicher mit Behinderung als Chance

Betriebliche Ausbildung Jugendlicher mit Behinderung als Chance Betriebliche Ausbildung Jugendlicher mit Behinderung als Chance Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) ggmbh Bildungs- und Personaldienstleister Bundesweit tätig Angebote u.a. Maßnahmen für Akademiker,

Mehr

Fachkliniken Wangen Rehabilitationskinderklinik www.fachkliniken-wangen.de

Fachkliniken Wangen Rehabilitationskinderklinik www.fachkliniken-wangen.de Alwin Baumann KVJS ASDL-Tagung Gültstein, Reha-Maßnahmen als Hilfemöglichkeit für Kinder und Jugendliche mit psychischen und psychosomatischen Störungen Fachkliniken Wangen Rehabilitationskinderklinik

Mehr

Jugendhilfeeinrichtung. Heilpädagogisches Heim für Mädchen Konzeption

Jugendhilfeeinrichtung. Heilpädagogisches Heim für Mädchen Konzeption Schlloss Ziinneberg Jugendhilfeeinrichtung Sozzi iial llpäd..fförrderrgrruppe iim i Sonderrpädag.. FFörrderr-- zzenttrrum Poi iing KONZEPTION Heilpädagogisches Heim für Mädchen Konzeption 1 nhalt KONZEPTIION

Mehr

ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007

ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007 ADHS in der Schule Schulleiterkonferenz 16. Mai 2007 Dr. Brigitte Zimmermann Dr. Verena Walpurger Essen http://www.praxis-zimmermann.net Vorstellung Dr. med. Brigitte Zimmermann Studium der Medizin in

Mehr

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung

Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Die Bedeutung psychischer Störungen der Eltern für die kindliche Entwicklung Priv. Dozentin Dr. med. Michele Noterdaeme Heckscher Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychosomatik. Psychotherapie

Mehr

Gemeinsame Informationen der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen

Gemeinsame Informationen der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen Gemeinsame Informationen der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen Was ist Kinderrehabilitation? Kinder und Jugendliche, die an einer chronischen

Mehr

Vortrag Angebot für psychisch kranke Mütter/Väter

Vortrag Angebot für psychisch kranke Mütter/Väter Haus für Jugend- und Familienhilfe Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz Vortrag Angebot für psychisch kranke Mütter/Väter Referent: Karl-Heinz Fenselau (Leiter Haus für Jugend und Familienhilfe)

Mehr

Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie

Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie Inklusion bei Legasthenie und Dyskalkulie h4p://www.qualiboxx.de/wws/dossier- inklusion.php Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Berlin e. V. im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. LVL

Mehr

Pflege und Betreuung in Wien 2030

Pflege und Betreuung in Wien 2030 Pflege und Betreuung in Wien 2030 Vorausschauend und vorbereitet Strategiekonzept Folie 1 Strategiekonzept Leitlinie 1: Gezielte Information, gestützte Entscheidungsfindung und vereinfachter Zugang zu

Mehr

Zuhause im Quartier. Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord

Zuhause im Quartier. Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord Zuhause im Quartier Bedeutung des Projektes für die Gesundheit Nord Diethelm Hansen Bremen, 04.03.2010 1 Rahmenbedingungen Medizinische Innovationsgeschwindigkeit nimmt zu Demographischer Wandel Wirtschaftlicher

Mehr

Wie unterstützt die Landesregierung die Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung

Wie unterstützt die Landesregierung die Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN 16. Wahlperiode Drucksache 16/6250 04.07.2014 Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2357 vom 30. Mai 2014 der Abgeordneten Ursula Doppmeier CDU Drucksache 16/6031

Mehr

Psychotherapie in der Akutpsychiatrie

Psychotherapie in der Akutpsychiatrie Psychotherapie in der Akutpsychiatrie Dr. Franciska Illes Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin Bochum Klinik

Mehr

Recht - kurz gefasst

Recht - kurz gefasst Recht - kurz gefasst Leitfaden für einen erfolgversprechenden Antrag beim Jugendamt Diagnostik in Form eines Gutachtens mit Diagnose nach der internationalen Klassifikation von Krankheiten und Gesundheitsproblemen

Mehr

Inklusion Gemeinsam lernen am Gymnasium Fachtagung des Bündnisses länger gemeinsam lernen, Pulheim, 30. 10. 2014

Inklusion Gemeinsam lernen am Gymnasium Fachtagung des Bündnisses länger gemeinsam lernen, Pulheim, 30. 10. 2014 Gisela Peter Inklusion Gemeinsam lernen am Gymnasium Fachtagung des Bündnisses länger gemeinsam lernen, Pulheim, 30. 10. 2014 Die aktuellen Zahlen und Prognosen Entwicklung des Anteils der Schülerinnen

Mehr

Inklusive Bildung. Informationen zum neuen Schulgesetzes für Baden-Württemberg Umsetzung - Abläufe

Inklusive Bildung. Informationen zum neuen Schulgesetzes für Baden-Württemberg Umsetzung - Abläufe Inklusive Bildung Informationen zum neuen Schulgesetzes für Baden-Württemberg Umsetzung - Abläufe Arbeitskreis Barrierefreies Tübingen 06.07.2016 Rathaus Tübingen, Ratssaal 05.07.16 1 Bericht und Austausch

Mehr

Das Heilpädagogische Schülerinternat des Bathildisheim e.v. Konzeption des Trainingswohnens

Das Heilpädagogische Schülerinternat des Bathildisheim e.v. Konzeption des Trainingswohnens Das Heilpädagogische Schülerinternat des Bathildisheim e.v. Konzeption des Trainingswohnens Bathildisheim e.v., Bathildisstraße 7, 34454 Bad Arolsen, Fon 05691 899-0 Stand: September 2014 1 1. Allgemeines

Mehr

Martinshaus kleintobel SCHULE MIT PROFIL

Martinshaus kleintobel SCHULE MIT PROFIL Martinshaus kleintobel SCHULE MIT PROFIL endlich wieder gute DURCHATMEN LIEBE ELTERN, Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidung für die Zukunft Ihres Kindes. Hilfen zur Erziehung anzunehmen, ist nicht

Mehr

Behandlung. Einrichtung: Träger: Telefon: 030 6741-3001 Fax: 030 6741-3002. Ansprechpartner/-in: Prof. Dr. med. H. Gutzmann Chefarzt ÖPNV: Zielgruppe:

Behandlung. Einrichtung: Träger: Telefon: 030 6741-3001 Fax: 030 6741-3002. Ansprechpartner/-in: Prof. Dr. med. H. Gutzmann Chefarzt ÖPNV: Zielgruppe: Krankenhaus Hedwigshöhe St. Hedwig Klinik Berlin GmbH Krankenhaus Hedwigshöhe Projektadresse: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Höhensteig 1 12526 Berlin Telefon: 030 6741-3001 Fax:

Mehr

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis.

Seit meiner Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verlagerte sich der Fokus auf die therapeutische Arbeit in der eigenen Praxis. Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt der tiefenpsychologisch fundierten Therapie. In meiner Praxis therapiere ich Kinder und Jugendliche mit klinischen Symptomen

Mehr

Präventionsaktivitäten der Techniker Krankenkasse in Schulen und Kitas: lebensweltorientierte Gesundheitsförderung

Präventionsaktivitäten der Techniker Krankenkasse in Schulen und Kitas: lebensweltorientierte Gesundheitsförderung Präventionsaktivitäten der Techniker Krankenkasse in Schulen und Kitas: lebensweltorientierte Gesundheitsförderung Dr. Gudrun Borchardt Techniker Krankenkasse Landesvertretung Berlin und Brandenburg Referentin

Mehr

Wir(r) in NRW Perspektiven in der Gemeindepsychiatrie 11. 12. Oktober 2007

Wir(r) in NRW Perspektiven in der Gemeindepsychiatrie 11. 12. Oktober 2007 Wir(r) in NRW Perspektiven in der Gemeindepsychiatrie 11. 12. Oktober 2007 Forum 5: Verbindungen und Verbündete in der regionalen Planung Karl Josef Fischer Psychiatriekoordinator des Hochsauerlandkreises

Mehr

Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Kontext Migration. Spezifische Belastungssituationen -kultursensible Praxis.

Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Kontext Migration. Spezifische Belastungssituationen -kultursensible Praxis. Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Kontext Migration. Spezifische Belastungssituationen -kultursensible Praxis. Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik,

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut

Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut Krank machende Schule gesund machende Psychotherapie? Rahel Steger, schulische Heilpädagogin Michel Seewer, Psychotherapeut Ablauf Begrüssung und kurze Vorstellung Erwartungen, Fragestellungen, Grenzerfahrungen

Mehr

Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden. Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb

Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden. Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb 1. Die kommunale Strategie zur Frühintervention Was bedeutet Frühintervention? Frühintervention bedeutet die frühzeitige,

Mehr

Herzlich Willkommen in der Spitalschule für Patientinnen und Patienten

Herzlich Willkommen in der Spitalschule für Patientinnen und Patienten Herzlich Willkommen in der Spitalschule für Patientinnen und Patienten 1 Kinderspital Zürich Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung Universitäts-Kinderkliniken Steinwiesstrasse 75 8032 Zürich www.kispi.uzh.ch

Mehr

Aktueller Stand der schulischen Inklusion in NRW Personalräte Konferenz des VBE am 6. November 2014 in Dortmund

Aktueller Stand der schulischen Inklusion in NRW Personalräte Konferenz des VBE am 6. November 2014 in Dortmund Gisela Peter Aktueller Stand der schulischen Inklusion in NRW Personalräte Konferenz des VBE am 6. November 2014 in Dortmund Gliederung 1. Die aktuellen Zahlen und Prognosen. Entwicklung der Integrationsquoten

Mehr

Frühe Hilfen für behinderte und von Behinderung bedrohter Kinder

Frühe Hilfen für behinderte und von Behinderung bedrohter Kinder - 33 - Schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen I / 4 Orientierungshilfen Frühe Hilfen für behinderte und von Behinderung bedrohter Kinder In Baden-Württemberg besteht ein umfassendes

Mehr

Psychotherapie für Männer. Dammer Berge. Fachklinik St. Marienstift DIE CHANCE FÜR EINEN NEUANFANG INS LEBEN. Neuanfang Leben

Psychotherapie für Männer. Dammer Berge. Fachklinik St. Marienstift DIE CHANCE FÜR EINEN NEUANFANG INS LEBEN. Neuanfang Leben Neuanfang Leben DIE CHANCE FÜR EINEN NEUANFANG INS LEBEN Psychotherapie für Männer Fachklinik St. Marienstift Dammer Berge FACHKLINIKEN ST. MARIEN - ST. VITUS G M B H » Psychotherapie für Männer Fachklinik

Mehr

LepperMühle. Detlev Detering. Rehabilitation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in der Leppermühle

LepperMühle. Detlev Detering. Rehabilitation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in der Leppermühle LepperMühle Detlev Detering Rehabilitation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in der Leppermühle 1 Geographische Lage der Leppermühle 2 Einrichtung Leppermühle 3 Verein für Jugendfürsorge Adalbert-Focken-Haus

Mehr

Keine Lust auf Schule?

Keine Lust auf Schule? Keine Lust auf Schule? Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung Dipl. Soz. Andrea Michel Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz andrea.michel@ism-mainz.de Grundannahmen Schulprobleme

Mehr

Wie stellen sich die Krankenkassen den Erfordernissen der UN-Konvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen)?

Wie stellen sich die Krankenkassen den Erfordernissen der UN-Konvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen)? Wie stellen sich die Krankenkassen den Erfordernissen der UN-Konvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen)? AOK Sachsen-Anhalt Visionen aus der Zivilgesellschaft (nach Aktionsplan

Mehr

Zugang zur Suchtrehabilitation und ambulante Therapiemöglichkeiten

Zugang zur Suchtrehabilitation und ambulante Therapiemöglichkeiten Zugang zur Suchtrehabilitation und ambulante Therapiemöglichkeiten HILFE, SUCHT! 8. Deutscher Reha-Tag im Gewerkschaftshaus Bremen am 6.10.11 Eva Carneiro Alves, Ambulante Drogenhilfe Bremen ggmbh 1. Suchtberatungsstellen

Mehr

Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind?

Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind? Wie finde ich die richtige Schule für mein Kind? In Hamburg werden autistische Schülerinnen und Schüler an allen Schulformen unterrichtet und für diese Kinder und Jugendlichen können ganz unterschiedliche

Mehr

Jugendhilfe-Internat Bad Fredeburg

Jugendhilfe-Internat Bad Fredeburg Herzlich willkommen! Jugendhilfe-Internat Bad Fredeburg Ergebnisse der Zufriedenheitsabfrage von 2012 http://www.sozialwerk-st-georg.de/ueber-uns/unternehmensbereiche/internat-bad-fredeburg/ Schmallenberg,

Mehr

Dr.A.W.Schneider. Stundeneinteilung zum. Kursprogramm. für Medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen/helfer Onkologie

Dr.A.W.Schneider. Stundeneinteilung zum. Kursprogramm. für Medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen/helfer Onkologie Dr.A.W.Schneider Stundeneinteilung zum Kursprogramm für Medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen/helfer Onkologie gemäß des Fortbildungscurriculums für Medizinische Fachangestellte und Arzthelfer/innen

Mehr

Johannes-Diakonie Mosbach. Zurück ins Leben. Neurologisch-Psychiatrische Klinik

Johannes-Diakonie Mosbach. Zurück ins Leben. Neurologisch-Psychiatrische Klinik Johannes-Diakonie Mosbach Zurück ins Leben Neurologisch-Psychiatrische Klinik Juni 2012 Die Klinik Die Neurologisch-Psychiatrische Klinik der Johannes- Diakonie in Mosbach wurde 1968 eröffnet. Seit November

Mehr

Verbundsysteme - ein Dschungel für Klienten

Verbundsysteme - ein Dschungel für Klienten Verbundsysteme - ein Dschungel für Klienten Vernetzte Versorgungsstruktur im Suchthilfeverbund Jugendberatung und Jugendhilfe e.v. (JJ) 1. Der Verein JJ 2. Netzwerke 3. Betreuung von Klientinnen und Klienten

Mehr

educare SRH BERUFLICHE REHABILITATION

educare SRH BERUFLICHE REHABILITATION educare Jugendhilfe, die ankommt SRH BERUFLICHE REHABILITATION INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 3 educare - Jugendhilfe 4 Klassikangebot 5 Intensivgruppe 7 Medizin & Therapie 13 Individuell wohnen 14 Das Berufsbildungswerk

Mehr

Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen

Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen Schulentwicklung in Nordrhein Westfalen Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung als pragmatische organisatorische Form zur Implementation inklusiver Schulpraxis und ihre Anforderungen an die

Mehr

Die RPK ArbeitsLeben in Schlüchtern, eine Einrichtung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation

Die RPK ArbeitsLeben in Schlüchtern, eine Einrichtung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation Wege in den ersten Arbeitsmarkt Die RPK ArbeitsLeben in Schlüchtern, eine Einrichtung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation Dr. med. Claudia Betz Leitende Ärztin der 2. Angehörigentagung 2015 in Frankfurt

Mehr

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im BayEUG Fachtagung Inklusive Schule der VKS München, 23. November 2011 MRin Tanja Götz 1 I. Inklusion durch

Mehr

Inklusion: Die Rolle der Eltern Ein Blick über den Atlantik nach Kanada Prof. Dr. Anne Sliwka

Inklusion: Die Rolle der Eltern Ein Blick über den Atlantik nach Kanada Prof. Dr. Anne Sliwka Inklusion: Die Rolle der Eltern Ein Blick über den Atlantik nach Kanada Prof. Dr. Anne Sliwka sliwka@ibw.uni-heidelberg.de Homogenität Heterogenität Diversität Von der Homogenität zu Diversität (Sliwka,

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.v. KONZEPTION AMBULANT BETREUTES WOHNEN. für Menschen mit Behinderung

Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.v. KONZEPTION AMBULANT BETREUTES WOHNEN. für Menschen mit Behinderung Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.v. KONZEPTION AMBULANT BETREUTES WOHNEN für Menschen mit Behinderung Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.v. Meiningerstraße 55 97616 Bad Neustadt/Saale Tel.: 09771 / 63 09 94-10 Fax.:

Mehr

Konzept zum Gemeinsamen Lernen

Konzept zum Gemeinsamen Lernen Konzept zum Gemeinsamen Lernen Artikel 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes bestimmt: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die UN-Konvention schreibt in Artikel 24: Menschen mit Behinderungen

Mehr

des Internat- und Heimbereiches

des Internat- und Heimbereiches Konzeption des Internat- und Heimbereiches Die Kardinal-von-Galen-Haus ggmbh in Dinklage, eine Einrichtung in Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft, besteht aus einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Körperliche

Mehr

Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte. Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie

Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte. Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie Inhaltsverzeichnis Für wen wir arbeiten 3 Abklärung Beratung Therapie 5 Anmeldung/Eintritt 7 EINLEITUNG

Mehr

Die Strategie des Vorstands der BAG:WfbM zur Weiterentwicklung der Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben. Fachausschuss Arbeit VEBA am 10.11.

Die Strategie des Vorstands der BAG:WfbM zur Weiterentwicklung der Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben. Fachausschuss Arbeit VEBA am 10.11. Maßarbeit Neue Chancen mit Sozialunternehmen Die Strategie des Vorstands der BAG:WfbM zur Weiterentwicklung der Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben Fachausschuss Arbeit VEBA am 10.11.2011 Warum Maßarbeit?

Mehr

Verstehen. Vertrauen. Leitbild der Psychiatrie Baselland

Verstehen. Vertrauen. Leitbild der Psychiatrie Baselland Verstehen. Vertrauen Leitbild der Psychiatrie Baselland Präambel Das Leitbild bildet die gemeinsame Grundlage für den Umgang mit unseren Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unseren

Mehr

Care Management. UPP und südhang. Thomas Krebs Stv. Chefarzt Kompetenzzentrum für Mensch und Sucht. Seite 1 03/09/15

Care Management. UPP und südhang. Thomas Krebs Stv. Chefarzt Kompetenzzentrum für Mensch und Sucht. Seite 1 03/09/15 Care Management UPP und südhang Thomas Krebs Stv. Chefarzt Kompetenzzentrum für Mensch und Sucht Seite 1 Agenda Was ist Care Management? Kurzvorstellung der Institutionen Zusammenarbeit Universitätsklinik

Mehr

Mitten in Hamburg, mitten im Leben

Mitten in Hamburg, mitten im Leben Mitten in Hamburg, mitten im Leben Milieunahe Heimerziehung die Bedeutung der Einbeziehung des sozialen Umfeldes Mitten in Hamburg, mitten im Leben Milieunahe Heimerziehung die Bedeutung der Einbeziehung

Mehr

Aufgaben der Schulassistenz

Aufgaben der Schulassistenz Aufgaben der Schulassistenz Elisa-Sophie Gantter Leitung Schulassistenz Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg Definition Schulassistenz Wir definieren die Schulassistenz als eine Einzelfallmaßnahme

Mehr

IHRE PERSPEKTIVE BEI SIGMA: PSYCHOLOGE/PSYCHOLOGIN PSYCHOTHERAPEUT/IN

IHRE PERSPEKTIVE BEI SIGMA: PSYCHOLOGE/PSYCHOLOGIN PSYCHOTHERAPEUT/IN IHRE PERSPEKTIVE BEI SIGMA: PSYCHOLOGE/PSYCHOLOGIN PSYCHOTHERAPEUT/IN Fachkrankenhaus für Interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie, Psycho - somatische Medizin mit integrierter Neurologie, Innerer

Mehr

Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe im Rheinland: QUO VADIS 01.12.2015

Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe im Rheinland: QUO VADIS 01.12.2015 Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der im Rheinland: QUO VADIS 01.12.2015 Verhaltensauffälligkeiten von Kindern

Mehr

ADHS und Berufsförderung. Dr. Eveline Reich-Schulze Ärztl. Leitung Bereich Medizin Berufsförderungswerk Hamburg GmbH reich@bfw-hamburg.

ADHS und Berufsförderung. Dr. Eveline Reich-Schulze Ärztl. Leitung Bereich Medizin Berufsförderungswerk Hamburg GmbH reich@bfw-hamburg. ADHS und Berufsförderung Ärztl. Leitung Bereich Medizin Berufsförderungswerk Hamburg GmbH reich@bfw-hamburg.de ADHS und Berufsförderung Fördermöglichkeiten in der Sozialgesetzgebung Zahlen aus der ADHS-Ambulanz

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

- Gemeinsamer Elternabend - KOOPERATIONSJAHR Kindergarten - Grundschule

- Gemeinsamer Elternabend - KOOPERATIONSJAHR Kindergarten - Grundschule - Gemeinsamer Elternabend - Gemeinsamer Elternabend KOOPERATIONSJAHR Kindergarten Grundschule KOOPERATIONSJAHR Kindergarten - Grundschule Das Kooperationsjahr - Entwicklung und Verlauf - Start 2010/11

Mehr

Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Psychotherapie. Umsetzung Volksschulgesetz

Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Psychotherapie. Umsetzung Volksschulgesetz Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen Umsetzung Volksschulgesetz 2 Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen Überblick Im

Mehr

Betreutes Wohnen (SGB XII) Sonnenstrasse Evenius GmbH. 1. Leitbild. 2.Umfeld. 3. Zielgruppe. 4. Zielsetzungen. 5.Leistungen. 6.

Betreutes Wohnen (SGB XII) Sonnenstrasse Evenius GmbH. 1. Leitbild. 2.Umfeld. 3. Zielgruppe. 4. Zielsetzungen. 5.Leistungen. 6. Betreutes Wohnen (SGB XII) Sonnenstrasse Evenius GmbH 1. Leitbild 2.Umfeld 3. Zielgruppe 4. Zielsetzungen 5.Leistungen 6. Personal 1. Leitbild Der Mensch als Individuum der Gesellschaft ist einzigartig

Mehr

Deutsches Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen

Deutsches Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Deutsches Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen Stationäres Angebot für gehörlose und schwerhörige Kinder und Jugendliche Nal Lohe Eine langjährige Erfahrung

Mehr

Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen

Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen Prof. Dr. Werner Baur Der Sonderpädagogische Dienst der Schulen für Erziehungshilfe an allgemeinen Schulen Ein Angebot zur Unterstützung von ehrkräften bei ihren Bemühungen um Kinder und Jugendliche, die

Mehr

Personenzentrierte Planung und Finanzierung von Leistungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Rheinland-Pfalz

Personenzentrierte Planung und Finanzierung von Leistungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Rheinland-Pfalz - 1 - Personenzentrierte Planung und Finanzierung von Leistungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Rheinland-Pfalz Tagung am 15. und 16. März 2005 in Siegen Kerstin Steinfurth Ministerium für Arbeit,

Mehr

A. Thimm, M. Meusers, D. Hilgard Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (erweiterte Version aus Vortrag JAPED )

A. Thimm, M. Meusers, D. Hilgard Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (erweiterte Version aus Vortrag JAPED ) Auswirkungen einer Fremdunterbringung auf die Stoffwechselsituation bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 1: eine retrospektive Studie A. Thimm, M. Meusers, D. Hilgard

Mehr

Kinderhaus in der Beek 1. August 2008 27. März 2015 Kinderhaus zur Kaisereiche eine sozialpädagogische Lebensgemeinschaft seit dem 28.

Kinderhaus in der Beek 1. August 2008 27. März 2015 Kinderhaus zur Kaisereiche eine sozialpädagogische Lebensgemeinschaft seit dem 28. Kinderhaus in der Beek 1. August 2008 27. März 2015 Kinderhaus zur Kaisereiche eine sozialpädagogische Lebensgemeinschaft seit dem 28. März 2015 - KONZEPTION 2015-03-12 Im Folgenden möchte ich die Konzeption

Mehr

Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache

Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache Problemaufriss Verhaltensstörungen- Begriff Unter einer Verhaltensstörung(VHS) kann ein Verhalten verstanden

Mehr

Experienced Involvement (Einbeziehung Psychiatrieerfahrener)

Experienced Involvement (Einbeziehung Psychiatrieerfahrener) Experienced Involvement (Einbeziehung Psychiatrieerfahrener) Wie Psychiatrie-Erfahrene die ambulante Versorgung verbessern können SpDi-Tagung Irsee September 2011 1 Europa Projekt EX-IN 2005-2007 EU Projekt:

Mehr

Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen:

Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen: Gerhard Noll, Reha-Berater (Team Reha/SB 16) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen: Maßnahmen der deutschen Arbeitsverwaltung zur Eingliederung von behinderten Menschen Zahlen aus 2013 Arbeitslose Schwerbehinderte

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Übergang in ein Leben als Erwachsene. Referenten: Claudia Noll, Abteilungsleitung Berufsschulstufe Detlef Leopold, Wohnverbundsleiter LibW

Übergang in ein Leben als Erwachsene. Referenten: Claudia Noll, Abteilungsleitung Berufsschulstufe Detlef Leopold, Wohnverbundsleiter LibW Übergang in ein Leben als Erwachsene Referenten: Claudia Noll, Abteilungsleitung Berufsschulstufe Detlef Leopold, Wohnverbundsleiter LibW Inhalt Überblick Die Haslachmühle / Behindertenhilfe ggmbh Der

Mehr

Pädiatrisches Palliativ- und Brückenteam

Pädiatrisches Palliativ- und Brückenteam Pädiatrisches Palliativ- und Brückenteam Ein Projekt der Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Vorgestellt von Mareike Schreiber Struktur der Pädiatrischen Palliativversorgung in der MHH vor

Mehr