Sektorübergreifende Zusammenarbeit mit EFA 2.0 und Telematikinfrastruktur

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1 Sektorübergreifende Zusammenarbeit mit EFA 2.0 und Telematikinfrastruktur Dr. Andreas Kerzmann Projektleiter P75 GDD/EFA gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbh Friedrichstraße Berlin 1

2 Bildquelle: Michael Sohn, AP I gematik I Vortrag Beuth Hochschule I Dr. Andreas Kerzmann 2

3 Moderne IT-Infrastruktur Im Krankenhaus Hausübergreifende Vernetzung Aber: nicht nur ein Thema für den stationären Sektor Kooperation stationär/ambulant Arztnetze Radiologiedienstleister und vieles mehr! Kooperative Modelle sind die Zukunft Moderne IT-Infrastruktur wird auch im niedergelassenen Bereich immer wichtiger werden 3

4 Institutionalisierte Kooperationsbeziehungen sind jetzt schon Alltag Verträge zur integrierten Versorgung DMP-Verträge Medizinische Versorgungszentren Portalkliniken überwinden Grenzen der Leistungssektoren haben bereits gesetzliche Grundlagen 140a Integrierte Versorgung regelt die Möglichkeit, sektorübergreifende Verträge zur Versorgung zu schließen und die fallbezogene, gemeinsame Dokumentation 140b Verträge zu integrierten Versorgungsformen regelt die am Versorgungsbedarf auszurichtende Zusammenarbeit und Dokumentation 4

5 Projekt der gematik Projekt Migration von Gesundheitsdatendiensten (GDD) am Beispiel der elektronischen Fallakte (EFA) Unter fachlicher Leitung der Deutschen Krankenhausgesellschaft Entwicklung eines wiederverwendbaren Musters für die Migration von Gesundheitsdatendiensten Elektronische Fallakte als erstes Migrationsobjekt Gematik spezifiziert Rahmen für die Migration Technische Schnittstellen Datensicherheit/Datenschutz Ergebnisse bilden Basis für allgemeinere Migrationsszenarien Migration ist für Betreiber freiwillig 5

6 Interoperabilität: EFA 2.0 als Basis Standardisierung ist wesentlich für Interoperabilität Vermeidung von Insellösungen Wichtig für die Herstellung flächendeckender Verfügbarkeit EFA 2.0 Anerkannter Standard bei Herstellern und Anbietern Basiert auf IHE-Standards Entwickelt von ärztlichen Praktikern für die Praxis Breite Basis durch EFA-Verein (Krankenhäuser, Hersteller, Anbieter, ) gematik-projekt nutzt EFA 2.0 als Basis Kein proprietärer Ansatz, keine Lösung vom grünen Tisch Spezifikation durch den EFA-Verein, Anpassung durch Projekt Leichte Migration in die TI bei hohem Sicherheitsstandard 6

7 Wichtige Infrastrukturkomponenten Eindeutige Identitäten Sektorenübergreifende Verfügbarkeit Sichere Kanäle 7

8 Projekt GDD/EFA in der gematik Erprobte Standards gewährleisten Interoperabilität Rollen und Rechte werden flexibilisiert Ziel: TI für EFA öffnen Anbieter und Anwender können leicht migrieren 8

9 Herausforderung EFA auf der TI EFA ist etablierte Lösung mit eigener Spezifikation Eigenes Sicherheitskonzept Basiert auf der Verbindung von Vertrauensräumen EFA/GDD erweitert TI Konnektor wird Vertrauensbrücke zwischen Anbieter und Anwender Rollen und Rechte in klar definierten Nutzungsszenarien flexibilisiert Aufbau Sicherheitskontext Schnittstelle am Konnektor zur Bestätigung von Identitäten Bestätigung TI-weit prüfbar Verwendet ausschließlich internationale Standards 9

10 IHE XDS Standards SAML 2.0 WS-Security WS-Trust EFA 2.0 XACML 10

11 Umsetzung der Migration Voraussetzungen Alle eingesetzten Produkte sind konform zu EFA 2.0 Anbieter erfüllen Anforderungen des Sicherheitskonzepts EFA Anbieter ist für die TI bestätigt Migration durch Konfiguration Wesentlicher Schritt: Anbieter und Anwender passen die bestehende EFA-Konfiguration an Migration spart Aufwand TI-weit prüfbare Zertifikate: keine eigene PKI notwendig TI bietet sicheren Transport: keine eigenen Lösungen notwendig Neue Teilnehmer anbinden: über Konnektor vereinheitlicht In jedem Krankenhaus und jeder Arztpraxis verfügbar 11

12 Infrastruktur für Gesundheitsdatendienste (GDD) EFA ist erster Schritt Ergebnisse aus EFA nutzen, um TI für weitere Dienste zu öffnen GDD: Potenziale der TI nutzbar machen Standards als Basis für Interoperabilität 12

13 Fragen? 13

14 Dr. Andreas Kerzmann Projektleiter P75 GDD/EFA 14

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