Pilotprojekt. Optimierung der Erfassung von Gebrauchtmobiliar mit dem Ziel einer Erhöhung der Wiederverwendungsquote

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1 Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement Pilotprojekt Optimierung der Erfassung von Gebrauchtmobiliar mit dem Ziel einer Erhöhung der Wiederverwendungsquote Materialien zum Endbericht im Januar 2007

2 Gliederung. Projektbeschreibung Nachhaltigkeit als Leitbild der Wiederverwendung Wie funktioniert Müllvermeidung durch Wiederverwendung? Wiederverwendung von Möbeln Closed Loop Supply Chain Makro- und Mikroebene der Wiederverwendung von Möbeln Projektziele und Projektablauf Projektbeteiligte 2. Ist-Analyse 3. Soll-Konzept und Potentialanalysen 4. Marketingkonzept 5. Implementierung des Marketingkonzeptes 6. Zusammenfassung und Ausblick Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -2-

3 . Nachhaltigkeit als Leitbild der Wiederverwendung Versorgung Angebot an bezahlbaren Möbelstücken für sozial schwache Bevölkerungsgruppen Beschäftigung Hilfe zur Integration von Langzeitarbeitslosen in eine sich verändernde Arbeitswelt Nachhaltigkeit Müllvermeidung Entlastung der Umwelt durch die Reduzierung der Sperrmüllmengen Wirtschaftlichkeit der Unternehmung effizienter Umgang mit Ressourcen Die Wiederverwendung von Mobiliar ermöglicht neben dem offensichtlichen ökologischen Aspekt auch die sozialen Ziele der Versorgung und Beschäftigung zu verfolgen. Wenn dies mit einer wirtschaftlich effizienten Nutzung der Ressourcen einher geht, werden die Ideale der Nachhaltigkeit voll erfüllt. Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -3-

4 . Wie funktioniert Müllvermeidung durch Wiederverwendung? Ende der Nutzungszeit Kauf Person A Entsorgung Ende der Nutzungszeit Wiederverwendung Kauf Person B X Person B Ende der Nutzungszeit X Entsorgung X Entsorgung Die Müllvermeidung findet durch die Weiterverwendung und die nicht notwendige Neubeschaffung eines vergleichbaren Gutes statt. Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -4-

5 . Wiederverwendung von Möbeln Closed Loop Supply Chain Bürger Verwerter Handel Reuse Recycling KGO Reuse = Wiederverwendung der Möbel in ihrem Ursprungszweck Recycling = stoffliche Wiederverwertung der Möbel Hersteller von Neuprodukten Gewinnung von Energie Deponie Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -5-

6 . Makro- und Mikroebene der Wiederverwendung von Möbeln Makroebene (beteiligte Institutionen in der GKS) Bedürftige Bürger Verwerter Kommune ARGE KGO Kerngeschäft Zusatzgeschäft Mikroebene (KGOs) KGO Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -6-

7 . Projektziele und Projektablauf Projektziele Erfassung der Situation der Wiederverwendung in ausgewählten Gebietskörperschaften in Bayern (Best Practice) Ermittlung der Potentiale der Wiederverwendung in den betrachteten GKS Soll-Konzept zur Erhöhung der Wiederverwendungsquote von Gebrauchtmobiliar Ausgestaltung und Operationalisierung des Soll-Konzepts Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Region Augsburg Stadt und Landkreis Haßberge Landkreis Würzburg Landkreis Forchheim Stadt und Landkreis Aichach- Landkreis Friedberg Augsburg 2 Landkreis Garmisch- Partenkirchen Ist-Analyse Soll-Konzept Workshop I. Basismodule. Supply Chain. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf.4 Warenausgang 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung 2.2 Controlling 2.3 Personalführung 2.4 Marketing 2 5 Ausgestaltung des Soll-Konzepts 4 3 II. Add-on 3. Beschäftigungs-Add-on 3. case management 3.2 Qualifikation 3.3 allg. Weiterbildung 4. Geschäftsfeld-Add-on 4. Aufwertung 4.2 Export 5. Alternative Beschäftigungsfelder 5. Wohnungsräumung 5.2 Umzugsservice 5.3 Warenzukauf Geschäftsführung Geschäftsführung Controlling Controlling Personalführung Personalführung Marketing Marketing SCM SCM Geschäftsführung Geschäftsführung Controlling Controlling Personalführung Personalführung Marketing Marketing Geschäftsführung SCM SCM Controlling Personalführung Marketing SCM Kooperationen Fachtagung Jan 2006 Juli 2006 Jan 2007 Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -7-

8 . Projektbeteiligte Untersuchte Gebietskörperschafen: Stadt und Landkreis Würzburg Landkreis Haßberge Landkreis Forchheim Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Aichach-Friedberg Stadt und Landkreis Best-Practice Augsburg Stadt und Landkreis Würzburg Stadt und Landkreis Augsburg Landkreis Haßberge Landkreis Forchheim Landkreis Aichach- Friedberg Landkreis Garmisch- Partenkirchen Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -8-

9 Gliederung. Projektbeschreibung 2. Ist-Analyse Kategorienbildung städtisch, stadtnah, ländlich Soziodemographische Faktoren Bevölkerungsdichte, ALQ und ALG II-Empfänger, Einkommensstruktur Umrechnungsfaktor: Möbelstücke zu Tonnen Herkunftszweige von Gebrauchtmöbeln Mengenströme (to) in den untersuchten GKS Reaktionszeiten Abbildung der Entsorgungsprozesse in den einzelnen GKS Beispiele für Best Practice städtisch und stadtnah Abbildung des Verwendungsprozesses Standard-Geschäftsprozess: Modullandkarte Ergebnisse 3. Soll-Konzept und Potentialanalysen 4. Marketingkonzept 5. Implementierung des Marketingkonzeptes 6. Zusammenfassung und Ausblick Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -9-

10 2. Kategorienbildung städtisch, stadtnah, ländlich Die untersuchten Gebietskörperschaften wurden in drei Kategorien aufgeteilt: städtisch stadtnah ländlich Bevölkerungsdichte städtisch Einkommensstruktur % Augsburg städtisch stadtnah ländlich Würzburg Arbeitslosenquote & ALG II Empfänger Aichach-Friedberg große Gruppe mit höherem Einkommen große Gruppe mit geringem Einkommen Lkr. Augsburg Lkr. Forchheim Lkr. Würzburg Lkr. Garmisch Lkr. Haßberge Einkommen in Tsd. über hohe Dichte 787,62 Stadt Augsburg Stadt Würzburg 4,87 6,65 2, 5,7 hohe Quoten städtisch Einwohner/km² ländlich geringe Dichte 92,7 86,3 HAS GAP FO WÜ (Lkr.) GKS stadtnah mittlere Dichte 76,24 64,98 66,07 22,67 507,98 AIC A (Lkr.) WÜ A GKS 8, Landkreis Augsburg,77 8,2 Landkreis Aichach-Friedberg,39 mittlere Quoten 6,9 Landkreis Würzburg,9 9 Landkreis Forchheim 2,26 8,8 Landkreis Garmisch-Partenkirchen,67 mittlere Quoten 9,7 Landkreis Haßberge 2, % ALQ ALG II stadtnah ländlich Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -0-

11 2. Soziodemographische Faktoren - Bevölkerungsdichte Die Kategorien wurden aus folgenden soziodemographischen Faktoren abgeleitet: Bevölkerungsdichte Arbeitslosenquote (ALQ) & Arbeitslosengeld II-Empfänger (ALG II) Einkommensstruktur städtisch hohe Dichte 507,98 787, Einwohner/km² ländlich stadtnah geringe Dichte 92,7 86,3 mittlere Dichte 76,24 64,98 66,07 22,67 0 GKS HAS GAP FO WÜ (Lkr.) AIC A (Lkr.) WÜ A Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement --

12 2. Soziodemographische Faktoren - ALQ und ALG II-Empfänger Bevölkerungsdichte Arbeitslosenquote (ALQ) & Arbeitslosengeld II-Empfänger (ALG II) Einkommensstruktur Stadt Augsburg Stadt Würzburg 4,87 6,65 2, 5,7 hohe Quoten städtisch Landkreis Augsburg,77 8, GKS Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Würzburg Landkreis Forchheim,39,9 2,26 8,2 6,9 9 mittlere Quoten ALQ ALG II stadtnah Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Haßberge,67 2,63 8,8 9,7 mittlere Quoten ländlich % Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -2-

13 2. Soziodemographische Faktoren - Einkommensstruktur Bevölkerungsdichte Arbeitslosenquote (ALQ) & Arbeitslosengeld II-Empfänger (ALG II) Einkommensstruktur 00 städtisch stadtnah ländlich 90 Einkommen 80 in Tsd. % große Gruppe mit höherem Einkommen große Gruppe mit geringem Einkommen über Augsburg Würzburg Aichach-Friedberg Lkr. Augsburg Lkr. Forchheim Lkr. Würzburg Lkr. Garmisch Lkr. Haßberge In städtischen und stadtnahen Bereichen können alle Einkommensgruppen adressiert werden (Einzugsgebiet). In ländlichen Gebieten sollten eher die unteren Einkommensschichten adressiert werden. Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -3-

14 2. Umrechnungsfaktor: Möbelstücke zu Tonnen Problem: GKS: Sperrmüllmenge in Tonnen KGOs: Verkaufszahlen in Stück keine direkte Vergleichbarkeit der Mengen Lösung: Ermittlung eines Umrechnungsfaktors Vorgehensweise: Bestimmung von Durchschnittsgewichten für Möbelstücke anhand der Angaben eines großen Möbelhauses Listen der verkauften Stückzahlen von fünf KGOs Bildung von drei Gewichtskategorien: leicht (<30kg), mittel (30-00kg) und schwer (>00kg) G 3 k k= GA = GM G k = Gesamtgewicht Kategorie GA = Gesamtanzahl verkaufte Möbel GM = Gewichtsmultiplikator Ergebnis der Stichproben: KGO Arbeitshilfe Pack mer's Kolpingwerk Caritas AIC Z.A.K. kg 43,5 43,3 5,4 57,9 6,4 Approximation der Durchschnittsgewichte für die anderen KGOs auf Grund der angegebenen Mengenströme Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -4-

15 2. Herkunftszweige von Gebrauchtmöbeln Verwertung Verwendung. Sperrmüll (Holz + Gemischt) bessere Konzepte 3. Entsorgung KGO Nicht relevant, da eine Wiederverwendung bereits gescheitert ist! 2. Gebrauchtmöbel (KGO) Zusatzgeschäft über Wohnungsräumungen 4. Private Entsorg. (nur Augsburg) 6. wilde Entsorg. KGOs als wirkliche Alternative (Filterkonzept) Nicht relevant, da es sich um eine inhärente Eigenschaft der Personen handelt. 5. privater Verkauf Die Mengen - 6 entsprechen der Gesamtmenge an anfallendem Sperrmüll! Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -5-

16 2. Mengenströme (to) in den untersuchten Gebietskörperschaften Verwertung Verwendung. Sperrmüll (Holz + Gemischt) Sperrmüll (to/jahr) A WÜ GAP FO HAS 2. Gebrauchtmöbel Verkaufte Gebrauchtmöbel (to/jahr) A WÜ GAP FO HAS 4. Private Entsorg. (nur Augsburg) Sperrmüll (to/jahr) A Kennzahlen Wiederverwendung A WÜ GAP FO HAS Sperrmüll pro Kopf WVQ pro Kopf (kg) % von Gesamt 0,39,42 0,47,3 2,27,2 % 4,05 % 4,34 % 4,79 % 5,26 % Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -6-

17 2. Reaktionszeiten Aichach- Friedberg 22 Entsorgungskosten 0 GKS Garmisch- Partenkirchen Würzburg Forchheim Abholzeit/Tge. KGOs Komm. AIC 0 32 GAP 4 32 WÜ 4 7 FO 2 4 A,5 7 Augsburg -4, Einsparung Abholzeit in Tagen Hinweis: Nicht vergleichbar waren in dieser Analyseform die Landkreise Augsburg, Würzburg und Haßberge. Annahme: Abgabemenge 2 m³,. Entsorgung/Jahr Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -7-

18 2. Abbildung der Entsorgungsprozesse Stadt Würzburg Systematische Abbildung der Prozesse und Prozessteilnehmer durch Aktivitätsdiagramme Bürger Kommune KGOs Verwertung Altmöbel abzugeben Abholung Sperrmülltelefon! Hinweis auf KGOs Verwertung Abgabe Verwendung Verwertung Terminvereinbarung Verwendung Abholung Anlieferung Wertstoffhof Fundgrube 2 2 verwendbar Restfraktion Restfraktion Altholz, Metall, Alu Müllheiz-KW Würzburg Würzburger Recycling GmbH Wiederverwendung mit eigenen Fahrzeugen Verwendung Verwertung 2 Annahme d. Möbel KGOs Ablehnung d. Möbel Altmöbel wird nicht angenommen Verknüpfung, falls Möbel, die der KGO angeboten werden, nicht angenommen werden. Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -8-

19 2. Entsorgungsprozesse - Stadt Augsburg (aws) Bürger Kommune KGOs Entsorgung Verwertung Altmöbel abzugeben Verwertung Abgabe Abholung Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -9- Sperrmülltelefon Terminvereinbarung Abholung aws! Verwendung Verwertung Hinweis auf KGOs Holzfraktion privater Entsorger Verwendung Selbstanlieferung Restfraktion AVA Verkauf an Bürger KGOs Annahme d. Möbel Ablehnung d. Möbel Altmöbel wird nicht angenommen

20 2. Entsorgungsprozesse - Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreises Augsburg Bürger Kommune KGOs Entsorgung 2 Verwertung Altmöbel abzugeben Verkauf Sperrmüllkarte Terminvereinbarung Verwertung Abholung (/4) Abgabe (3/4) Wertstoffhöfe Holzfraktion Biomasse-KW Großaitingen Abholung Restfraktion AVA Verwendung Tauschbörsen Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel Entsorgungsobergrenze von 5 m³ je Haushalt 2 Entsorgung durch privaten Dienstleister Ablehnung d. Möbel Altmöbel wird nicht angenommen Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -20- unregelmäßig stattfindende Aktionen, ganzjährige Anlieferung, Unterstützung durch die Kommune, Träger lokale Vereine (BN, Musikverein)

21 2. Entsorgungsprozesse - Landratsamt Aichach-Friedberg, Abfallwirtschaft Bürger Kommune KGO Entsorgung Verwertung Altmöbel abzugeben Verkauf Sperrmüllkarte Terminvereinbarung Verwertung Wertstoffhöfe Abholung ² Holzfraktion Privater Entsorger Restfraktion AVA Selbstanlieferung Teppiche Therm. Verw. Zementwerk Verwendung KGO Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel Ablehnung d. Möbel Altmöbel wird nicht angenommen Entsorgung durch privaten Dienstleister (max. 5 m³ pro Haushalt) ² Expressabholung gegen Aufpreis Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -2-

22 2. Entsorgungsprozesse - Team Orange Landkreis Würzburg Bürger Kommune KGO Entsorgung Verwertung Altmöbel abzugeben Verwertung Abholung nur im Einzelfall Anlieferung Wertstoffhof nicht verwendbar Abholung Verwendung KGO Würzburg verwendbar Mitarbeiter des Wertstoffhofes sortieren verwendbare Möbel aus und benachrichtigen eine KGO in Würzburg Holz- & Metallfraktion Restfraktion Würzburger Recycling GmbH Müllheiz-KW Schweinfurt Wiederverwendung Abfuhr durch Entsorgungsdienstleister Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -22-

23 2. Entsorgungsprozesse - Landratsamt Forchheim Bürger Kommune KGO Verwertung Altmöbel abzugeben Abholung Sperrmülltelefon! Hinweis auf KGO Verwertung Abgabe Terminvereinbarung Verwendung Verwertung Holzfraktion Holz-KW Zapfendorf Abholung Verwendung Anlieferung Wertstoffhof² Restfraktion Müll-KW Bamberg Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel KGO mit eigenen Fahrzeugen ² Abgabe an der Deponie von 0,8 to / Jahr bzw. 4 m³ kostenlos Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -23- Altmöbel wird nicht angenommen Ablehnung d. Möbel

24 2. Entsorgungsprozesse - Landratsamt Garmisch-Partenkirchen Bürger Gemeinden KGO Entsorgung² Verwertung Altmöbel abzugeben Verwertung Verkauf Sperrmüllkarte Terminvereinbarung Holzfraktion Biogasanlage Altenstadt Abholung Verwendung KGO Restfraktion Müllheiz-KW Ingolstadt Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel Ablehnung d. Möbel Altmöbel ist nicht verwendbar max. 2 x jährlich 3 m³ ² private Entsorger Hinweis: Wertstoffhöfe nehmen nur kleine Mengen Holz an. Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -24-

25 2. Entsorgungsprozesse - Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen Bürger Kommune KGO Entsorgung ² Verwertung Altmöbel abzugeben Verwertung Verkauf Sperrmüllkarte Abholung Abgabe Anlieferung Wertstoffhof Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -25- Terminvereinbarung Abholung Restfraktion Müllheiz-KW Ingolstadt Verwendung KGO Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel Ablehnung d. Möbel Altmöbel ist nicht verwendbar 2 x jährlich 3 m³ ² private Entsorgungsdienstleister

26 2. Entsorgungsprozesse - Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Haßberge Bürger Kommune / KGO Entsorgung Verwertung Altmöbel abzugeben Verwertung Abgabe Abholung Straßensammlung Holzfraktion private Verwerter Anlieferung Wertstoffhof Verwendung Z.A.K. KGO der GKS Restfraktion Müllheiz-KW Schweinfurt Verkauf an Bürger Annahme d. Möbel Ablehnung d. Möbel Altmöbel ist nicht verwendbar x jährlich Abfuhr durch Entsorgungsdienstleister Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -26-

27 2. Beispiele für Best Practice Brauchbar Würzburg - städtisch Best Practice Organisation des Geschäftsprozesses Warendarstellung Raumaufteilung Mitarbeiterführung und Betreuung Marketingkonzept (ansprechender Name, Logo, Erkennungsmerkmal, etc.) Preisdifferenzierung (Brauchbar Limit) Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -27-

28 2. Beispiele für Best Practice Pack mer s Forchheim - stadtnah Best Practice Schulungskonzept Organisation des Geschäftsprozesses logistisches Konzept (Transportwagen etc.) Mitarbeitermanagement Einbindung der öffentlichen Hand Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -28-

29 2. Abbildung des Verwendungsprozesses in den KGOs Wiederverwendung von Gebrauchtmöbeln Verwendbarkeit Möbelstück überprüfen [Möbelstück verwendbar] [Möbelstück nicht verwendbar] Annahme Möbelstück ablehnen Möbelstück abholen/ demontieren Möbelstück einsortieren [Aufbereitung notwendig] [Aufarbeitung notwendig] Möbelstück aufbereiten Möbelstück aufarbeiten [Platz vorhanden] Platz im Verkaufsraum überprüfen [kein Platz vorhanden] Entsorgung anbieten [Standzeit in Ordnung] Möbelstück im Verkaufsraum präsentieren Möbelstück einlagern [Angebot nicht angenommen] [Angebot angenommen] Möbelstück abholen/ anliefern lassen Standzeit überprüfen Möbelstück entsorgen [Standzeit überschritten] Möbelstück verkaufen Möbelstück liefern/montieren [Anlieferung erwünscht] Möbelstück wiederverwendet Möbelstück abholen lassen [Selbstabholung erwünscht] Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -29-

30 2. Standard-Geschäftsprozess der KGOs - Modullandkarte Mikroebene Etablierung eines Standard-Geschäftsprozesses Werkzeug zur Ermittlung des eigenen Grads der Potentialerreichung Aufzeigen von operativen Verbesserungsmöglichkeiten Prozessqualität Modullandkarte Wiederverwendung von Gebrauchtmöbeln Wiederverwendung von Gebrauchtmöbeln Möbelstück [Möbelstück abholen/ verwendbar] demontieren Wiederverwendung von Gebrauchtmöbeln Verwendbarkeit Möbelstück [Möbelstück Möbelstück abholen/ verwendbar] [Aufbereitung Möbelstück überprüfen demontieren notwendig] Verwendbarkeit Möbelstück aufbereiten [Möbelstück [Möbelstück nicht verwendbar] Möbelstück Platz im Möbelstück abholen/ verwendbar] [Aufbereitung Möbelstück einsortieren Verkaufsraum überprüfen demontieren notwendig] Verwendbarkeit Annahme aufbereiten überprüfen [Möbelstück [Aufarbeitung Möbelstück nicht verwendbar] Möbelstück Möbelstück Platz im Möbelstück [Aufbereitung Möbelstück notwendig] ablehneneinsortieren aufarbeiten Verkaufsraum überprüfen notwendig] [Platz [kein Platz Annahme aufbereiten überprüfen [Möbelstück vorhanden] vorhanden] [Aufarbeitung Möbelstück nicht verwendbar] Möbelstück Möbelstück Platz im notwendig] ablehneneinsortieren aufarbeiten Verkaufsraum [Platz [kein Platz Annahme Entsorgung überprüfen Möbelstück im vorhanden] vorhanden] Möbelstück anbieten [Aufarbeitung Möbelstück Möbelstück [Standzeit in Ordnung] Verkaufsraum notwendig] einlagern ablehnen aufarbeiten [Platz [kein Platz präsentieren Entsorgung Möbelstück im vorhanden] vorhanden] Möbelstück anbieten Möbelstück [Standzeit in Ordnung] Verkaufsraum [Angebot nicht [Angebot einlagern abholen/ Standzeit präsentieren Entsorgung angenommen] angenommen] Möbelstück im anliefern lassen überprüfen Möbelstück anbieten Möbelstück [Standzeit in Ordnung] Verkaufsraum [Angebot nicht [Angebot einlagern abholen/ Standzeit präsentieren angenommen] angenommen] anliefern lassen überprüfen Möbelstück Möbelstück [Angebot nicht [Angebot Möbelstück [Standzeit abholen/ Standzeit angenommen] angenommen] überschritten] verkaufen anliefern lassen entsorgen überprüfen Möbelstück Möbelstück [Standzeit überschritten] verkaufen entsorgen Möbelstück [Anlieferung liefern/montieren Möbelstück erwünscht] Möbelstück [Standzeit überschritten] verkaufen entsorgen Möbelstück Möbelstück [Anlieferung wiederverwendet liefern/montieren erwünscht] I. Basismodule. Supply Chain. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf.4 Warenausgang 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung 2.2 Controlling 2.3 Personalführung 2.4 Marketing II. Add-on 3. Beschäftigungs-Add-on 3. case management 3.2 Qualifikation 3.3 allg. Weiterbildung 4. Geschäftsfeld-Add-on 4. Aufwertung 4.2 Export 5. Alternative Beschäftigungsfelder 5. Wohnungsräumung 5.2 Umzugsservice 5.3 Warenzukauf Möbelstück Möbelstück [Anlieferung Möbelstück [Selbstabholung wiederverwendet liefern/montieren erwünscht] abholen lassen erwünscht] Geschäftsprozesse Möbelstück Möbelstück [Selbstabholung wiederverwendet abholen lassen erwünscht] Möbelstück [Selbstabholung abholen lassen erwünscht] Modullandkarte Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -30-

31 2. Modullandkarte I. Basismodule II. Add-on. Supply Chain. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf.4 Warenausgang 3 3. Beschäftigungs-Add-on 3. case management 3.2 Qualifikation 3.3 allg. Weiterbildung 4. Geschäftsfeld-Add-on 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung Aufwertung 4.2 Export 2.2 Controlling 2.3 Personalführung 2.4 Marketing 5. Alternative Beschäftigungsfelder 5. Wohnungsräumung 5.2 Umzugsservice 5.3 Warenzukauf Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -3-

32 2. Basismodule I. Basismodule. Supply Chain 3. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf Warenausgang 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung 2.2 Controlling 2.3 Personalführung 2.4 Marketing Die Basismodule bilden die Kernaktivitäten im Möbelgeschäft ab. Sie sind zum Erreichen der Geschäftsziele unbedingt notwendig. Sie bilden auch die Basis für weitere Geschäftsfelder (Add-ons). Zwei Bereiche: Supply Chain (Standard-Geschäftsprozess) Organisationsstruktur (Unterstützungsprozesse) Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -32-

33 2. Überblick: Supply Chain I. Basismodule. Supply Chain 3. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf Warenausgang 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung 2.2 Controlling 2.3 Personalführung Kernaktivitäten im Gebrauchtmöbelgeschäft Einkauf: Begutachtung, Abholung, Logistik Wareneingang: Annahme, Sortierung, Erfassung, Einlagerung Verkauf: Präsentation, Beratung, Erfassung Warenausgang: Bereitstellung, Auslieferung 2.4 Marketing Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -33-

34 2. Supply Chain: Einkauf. Einkauf Begutachtung (durch geschultes Personal) 5 4 Einschätzung von Verwendbarkeit und Verkaufsfähigkeit Anbieten von alternativen Optionen, z.b. Sperrmüllentsorgung gegen Entgelt Best Practice: - Direkte Vereinbarung eines Abholtermins - Kurze Reaktionszeit Abholung und Demontage (inkl. Wartezeit) Professionelles Auftreten und Pünktlichkeit Fachgerechter Abbau (vollständig & unversehrt) Best Practice: - Schulungen für Personal an den verbauten Möbelverbundsystemen Anlieferung Geeignete Fahrzeuge und Transporthilfsmittel Best Practice: - Zwei-Mann Sackkarren, Transportwagen für Möbel 2 3 Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -34-

35 2. Supply Chain: Wareneingang.2 Wareneingang 3 Annahme Test (Zustand, Funktionalität) Sortierung Verkauf (sauber) Lager - Aufbereitung (Reinigung, kleinste Reparaturen) - Etikettierung (Lageretikett) Best Practice: - Lageretiketten/-zettel Entsorgung - Rahmenabkommen mit regionalen Verwertern Neue Ideen: - KGOs als fixer Sperrmüllabholpunkt Konzept zur Sperrmüllerfassung Erfassung als Eingang Sachgemäße Einlagerung bzw. Bereitstellung für den Verkauf Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -35-

36 2. Supply Chain: Verkauf.3 Verkauf 3 Intern Lagerumschlag sichern - Dokumentation und regelmäßige Überprüfung der Standzeit - Weiterleitung in den Verkaufsraum Best Practice: - Max. Lagerzeit: 2 Wochen Umschlag im Verkaufsraum sichern - Dokumentation der Standzeit und regelmäßige Überprüfung - Preisreduzierung bei zu langer Standzeit - Gegebenenfalls Entsorgung Best Practice: - Max. Standzeit im Verkaufsraum: 2 Wochen Preisreduzierung - Max. Standzeit reduzierter Ware: 2 Wochen Entsorgung Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -36-

37 2. Supply Chain: Verkauf.3 Verkauf Extern (mit Außenwirkung) Präsentation - Gebäudemanagement (Zustand, Heizbarkeit, Bodenbelag, Geruchsneutralität) - Dekoration (Simulation von Wohnsituationen, sauber halten, Abteilungen, wechselnde Warenpräsentation) - Beleuchtung (ausreichend) - Uniform (einheitliches Erscheinungsbild, Erkennbarkeit der Mitarbeiter) - Logo - Etiketten (einheitliche und vollständige Preisauszeichnung, Logo, Ident.-Nummern, Produktangaben) - Abgrenzung sozialer Aufenthaltsbereich (Food Court) Best Practice: - Positive Beispiele für Dekoration - Positive Beispiele für Etikettengestaltung Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -37-

38 2. Supply Chain: Verkauf.3 Verkauf 3 Extern (mit Außenwirkung) Beratung - Verkaufsgespräche (Sprache, Auftreten, Fachwissen) - Anleitung durch einen ausgebildeten Verkäufer - Mind. - -Beschäftigter mit entsprechender Eignung Verkauf - Geeignete Kassen - Buchhaltung und Warenwirtschaftssystem Best Practice: - Warenwirtschaftssystem für Gebrauchtmöbel ECUS Softwaresystem für Secondhand-Möbelhäuser (Equal-Projekt) Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -38-

39 2. Supply Chain: Warenausgang.4 Warenausgang 3 Warenausgang geeignete Bereitstellung für den Transport zum Kunden bzw. zur Abholung - z.b. Zerlegung der Möbel, Verpackung, Kleinteilebeutel Auslieferung (Qualitätssicherung) - Auslieferung - Registrierung (Erhalt bestätigen) - Ware beim Kunden aufbauen Abholung - Registrierung (Erhalt bestätigen) - Bereich zur Bereitstellung von Abholware - Geeignete Bereitstellungsform zur sofortigen Verladung durch den Kunden Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -39-

40 2. Überblick: Organisationsstruktur I. Basismodule. Supply Chain 3. Einkauf.2 Wareneingang.3 Verkauf Warenausgang 2. Organisationsstruktur 2. Geschäftsführung 2.2 Controlling 2.3 Personalführung 2.4 Marketing Leitende und unterstützende Funktionen im Gebrauchtmöbelgeschäft Geschäftsführung: Koordination, Delegation Controlling: Reporting-System, Kostenkontrolle, Umsatzsteuerung Personalführung: Arbeitsprozesse, Förderstruktur, Migrationsbewältigung Marketing: Beschaffungsmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -40-

41 2. Organisationsstruktur: Geschäftsführung 2. Geschäftsführung Geschäftsführung Vorhandensein - Klare Verantwortlichkeit und Präsenz - Repräsentation der Unternehmung nach außen Koordination - Koordinieren aller Basis- und Zusatzaktivitäten Delegation der Aufgaben (ab einer bestimmten Betriebsgröße) - Aufbau eines fest beschäftigten und ständig verfügbaren Mitarbeiterstabes ( Kümmerer ) Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -4-

42 2. Organisationsstruktur: Controlling 2.2 Controlling Controlling Reporting-System (Vorhandensein) - Die Situation in den einzelnen Geschäftsbereichen muss zeitnah bekannt sein Kostenkontrolle - Deckungsbeitragsrechnung - Zeitnahe Daten erforderlich, da die Waren eine individuelle Wertigkeit haben und Preisniveaus innerhalb bestimmter Grenzen variabel sind Umsatzkontrolle für die einzelnen Module Förderstruktur (finanziell) Ausnutzen sämtlicher Fördermittel Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -42-

43 2. Organisationsstruktur: Personalführung 2.3 Personalführung 3 Personalführung Tätigkeiten zuweisen - Geeignete Tätigkeiten für die unterschiedlichen Persönlichkeiten - Akquisition von geeignetem Personal soweit möglich Förderstruktur (personell) - Geeignete Zusammensetzung des Personals zur optimalen Nutzung von Förderangeboten (Finanzierungs-Mix) Einarbeitung / Migration bewältigen - Menschen befähigen, die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen - Weitergabe von Wissen sicherstellen Ideal: Überschneidungszeiten in den einzelnen Funktionen Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -43-

44 2. Organisationsstruktur: Marketing 2.4 Marketing 3 Marketing Beschaffungsmarketing - Akquisition von Gebrauchtmöbeln - Information der Bürger über regionale und überregionale Kanäle Zusammenarbeit mit den Kommunen (z.b. Sperrmülltelefon) Öffentlichkeitsarbeit - Events, um für die eigene Sache zu werben Best Practice: - Imbisswagen auf dem Flohmarkt - Infostände bei Veranstaltungen mit sozialem Fokus Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -44-

45 2. Organisationsstruktur: Marketing 2.4 Marketing 3 Marketing Vertrieb / Absatz - Steigerung des Absatzes von Gebrauchtmöbeln - Marktbeobachtung - Problematik: Werbeverbot von Zweckbetrieben Lösung: Bekanntmachungen! Best Practice: - Hinweise in Gemeindeblättern, Pfarrbriefen, Aushänge etc. - Bücherangebot als Schlüsselaktivität (Laufkundschaft) - Events, z.b. Vorleseevent, Auktionen für bestimmte Möbel bzw. Möbelgruppen - Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Vereinen, z.b. Lions Club - Gute Broschüre und Internetpräsenz Neue Ideen: - Radio Gewinnspiel ( Meine Bude mit 500 einrichten ) - Qualitätsorientierter Dachverband als zweite Säule des Marketings - Patenschaften mit Firmen, Gemeinschaftswerbung für den Partner und die KGO Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -45-

46 2. Add-ons II. Add-on 3. Beschäftigungs-Add-on 3 3. case management 3.2 Qualifikation 3.3 allg. Weiterbildung Geschäftsfeld-Add-on 4. Aufwertung 4.2 Export 5. Alternative Beschäftigungsfelder 5. Wohnungsräumung 5.2 Umzugsservice 5.3 Warenzukauf Erweiterungen des Kerngeschäfts Differenzierungsmerkmale Expansion auf alternativen Absatzmärkte Verbesserung des Serviceangebots für Mitarbeiter und Kunden Erschließung weiterer Finanzierungsquellen Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -46-

47 2. Überblick: Beschäftigungs-Add-on II. Add-on 3. Beschäftigungs-Add-on 3 3. case management 3.2 Qualifikation 3.3 allg. Weiterbildung Geschäftsfeld-Add-on 4. Aufwertung 4.2 Export 5. Alternative Beschäftigungsfelder 5. Wohnungsräumung 5.2 Umzugsservice 5.3 Warenzukauf Angebot beschäftigungsbezogener Dienstleistungen Mitarbeiterförderung im Rahmen der Personalführung (Case Management) Befähigung der Mitarbeiter für ihre Arbeit im Unternehmen Weiterentwicklung der Mitarbeiter Motivation der Mitarbeiter Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -47-

48 2. Beschäftigungs-Add-on: case management 3. case management 3 Ganzheitliche Förderung / Unterstützungsmanagement Beratung zur Bewältigung von privaten Problemsituationen Scheidungsberatung Entschuldung Selbsthilfegruppen Zentrale Vermittlung von Hilfsangeboten Unterstützung bei Behördengängen und Anträgen Best Practice: - Unterstützung der Mitarbeiter bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt durch entsprechendes Personal Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -48-

49 2. Beschäftigungs-Add-on: Qualifikation 3.2 Qualifikation 3 Liefert ein direkt im Betrieb einsetzbares Resultat Handling mit Möbeln Handwerkliche Fertigkeiten Beratung und Verkauf Soft skills im Team Best Practice: - Handwerkliche Schulung der Mitarbeiter in Möbelauf- bzw. abbau (z.b. Pack mer`s) - Schulung über Verhaltensregeln beim Kunden und im Betrieb Lehrstuhl für Produktions- und Umweltmanagement -49-

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