Die EFRE-Förderperiode in Schleswig-Holstein

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die EFRE-Förderperiode 2014-2020 in Schleswig-Holstein"

Transkript

1 Die EFRE-Förderperiode in Schleswig-Holstein Tagung EU-Fördermanagement in der Kiel Region am 10. April 2014 im Kieler Rathaus Rüdiger Balduhn, 1

2 Zielsetzungen der Europäischen Kommission Unterstützung der Ziele der Strategie Europa 2020: intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum Konzentration des Mitteleinsatzes Ergebnisorientierung optimale Wirkung der EU-Fördermittel 2

3 Zielsetzungen der Europäischen Kommission Konzentration (I) obligatorisch: 80% der EFRE-Mittel für die thematischen Ziele 1, 3 und 4 mindestens 20% für das thematische Ziel 4 11 Ziele: Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation Verbesserung der Barrierefreiheit sowie der Nutzung und Qualität von IKT Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU Förderung der Bestrebungen zur Verringerung der CO₂-Emissionen in allen Branchen der Wirtschaft 3

4 Zielsetzungen der Europäischen Kommission Konzentration (II) Förderung der Anpassung an den Klimawandel sowie der Risikoprävention und des Risikomanagements Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Förderung der Ressourceneffizienz Förderung von Nachhaltigkeit im Verkehr und Beseitigung von Engpässen in wichtigen Netzinfrastrukturen Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen durch Entwicklung der Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und Ausbau einer effizienten öffentlichen Verwaltung 4

5 Strategie Innovation als Basis für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit niedrigster FuE-Ausgabenanteil am BIP unter allen Bundesländern wissensintensive Dienstleistungen & forschungsintensive Industrien unterdurchschnittlich ausgeprägt Stärkung der regionalen Innovationspotenziale Energiewende - Aufbau umweltgerechter überdurchschnittliche Wirtschafts- Wachstumsdynamik und und Vorreiterrolle im Bereich Infrastrukturen erneuerbarer Energien Engpässe bei Infrastrukturen zur Erreichung der Energiewende in Deutschland zeichnen sich ab Energieeffizienz künftig zentraler Wettbewerbs- und Chancenfaktor Entwicklung einer wettbewerbsfähigen u. nachhaltigen Wirtschaftsstruktur Nachhaltige Nutzung bestehender Ressourcen unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft unterdurchschnittliche Exportorientierung Unterdurchschnittliche Gründungsintensität im Bereich hochwertige Technik und wissensintensive Dienstleistungen Stärken und Chancen des Tourismus auf ressourcenschonende Weise nutzen Anstieg der Siedlungsfläche als Treiber des Verbrauchs der Ressource Boden 5

6 Prioritätsachse 1: thematisches Ziel 1 1: IP 1a IP 1b Spezifisches Ziel 1: Stärkung der öffentlichen anwendungsnahen FuE-Kapazitäten mit Bezug zu den schleswig-holsteinischen Kompetenzfeldern unter Ausrichtung auf die Bedarfe der regionalen Wirtschaft FuE-Infrastruktur (28,3 Mio. ) Kompetenzzentren (13,6 Mio. ) Spezifisches Ziel 2: Steigerung der Innovationskapazitäten und -fähigkeiten der schleswigholsteinischen Unternehmen Cluster- und Netzwerkförderung (9,5 Mio. ) Verbund- und Kooperationsprojekte (14,0 Mio. ) Betriebliche Innovationsförderung (22,5 Mio. ) Innovationsassistenten (4,75 Mio. ) 6

7 Prioritätsachse 2: thematisches Ziel 3 IP 3a IP 3d Spezifisches Ziel 3: Steigerung der Anzahl der wissens- und technologieorientierten Gründungen Spezifisches Ziel 4: Steigerung der schleswig-holsteinischen Wertschöpfung in KMU in den strukturschwachen Gebieten Spezifisches Ziel 5: Verbesserung der Positionierung der schleswigholsteinischen KMU auf den Auslandsmärkten Existenzgründungen aus der Wissenschaft (1 Mio. ) Seed- und Startup-Fonds (6 Mio. ) Technologie-/ Gründerzentren (2,75 Mio. ) Produktive Investitionen in KMU in strukturschwachen Gebieten (18,2 Mio. ) Beteiligungsfonds für KMU (21,5 Mio. ) Internationalisierung von KMU (3,5 Mio. ) 7

8 Prioritätsachse 3: Energiewende - Aufbau Prioritätsachse 3: thematisches Ziel 4 IP 4a IP 4b IP 4c Spezifisches Ziel 6: Entwicklung intelligenter Infrastrukturen (inkl. regionaler Speicher) zur optimalen Integration und Nutzung erneuerbarer Energien FuE-, Demonstrationsprojekte zur Produktion, Verteilung und Speicherung von EE (17,5 Mio. ) Spezifisches Ziel 7: Reduktion der CO 2 - Emissionen der Unternehmen Umweltinnovationen (11,5 Mio. ) Energetische Optimierung in KMU (7,5 Mio. ) Spezifisches Ziel 8: Erhöhung der Energieeffizienz der öffentlichen Infrastrukturen Energetische Optimierung öffentlicher Infrastrukturen (35 Mio. ) Beratungsinitiative Energie- und Klimaschutz für Kommunen (1 Mio. ) 8

9 Prioritätsachse 4: thematisches Ziel 6 IP 6c IP 6e Spezifisches Ziel 9: Ressourcenschonende Steigerung der Attraktivität Schleswig-Holsteins als Urlaubsdestination für überdurchschnittlich natur- und kulturaffine Zielgruppen Ressourcenschonende Erhaltung und Weiterentwicklung des Kultur- und Naturerbes (28,55 Mio. ) Spezifisches Ziel 10: Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten von Flächen mit Gestaltungs- und Nutzungsdefiziten Nachhaltige Stadtentwicklung (9 Mio. ) Brachflächenrecycling (4,8 Mio. ) 9

10 Geplante Mittelverteilung auf die ausgewählten thematischen Ziele und Investitionsprioritäten Kernförderbereich 218,10 Mio. Euro 42,35 Mio. Euro PA 1 PA 2 PA 3 PA 4 "Stärkung der regionalen Innovationspotenziale" "Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstruktur" "Energiewende - Aufbau umweltgerechter Wirtschafts- und Infrastrukturen" "Nachhaltige Nutzung bestehender Ressourcen" Investitionsprioritäten 1a) 41,9 Mio. Investitionsprioritäten 3a) 9,75 Mio. Investitionsprioritäten 4a) 17,5 Mio. ITI: 3,0 Mio. Investitionsprioritäten 6c) 28,55 Mio. ITI: 15,0 Mio. 1b) 50,75 Mio. 3d) 43,2 Mio. 4b) 19,0 Mio. 6e) 13,8 Mio. ITI: 5,0 Mio. 4c) 36,0 Mio. ITI: 7,0 Mio. Anteile am gesamten OP-Mittelvolumen je Prioritätsachse: 34,2 % 19,5 % 26,7 % 15,6 % Technische Hilfe 4% 10

11 Integrierte territoriale Investitionen (ITI) ITIs sind ein Instrument (Werkzeug) zur Umsetzung territorialer Strategien auf integrative Weise, mit denen Förderansätze speziell auf ortsspezifische Besonderheiten und Bedarfe abgestimmt, operationelle Programme sektorenübergreifend umgesetzt und Finanzmittel zu multidimensionalen Interventionen gebündelt werden können. Voraussetzungen sind ein festgelegtes Gebiet, eine integrierte territoriale Entwicklungsstrategie, ein Maßnahmenpaket für die Umsetzung, die Aufnahme von mindestens zwei Investitionsprioritäten aus unterschiedlichen Prioritätsachsen. 11

12 ITI im Überblick Ziel Umsetzung integrierter territorialer Strategien unter Einbezug mindestens zweier Prioritätsachsen Vorgaben der Europäischen Kommission zu erfüllende Kriterien festgelegtes Gebiet integrierte territoriale Entwicklungsstrategie Maßnahmenpaket für die Umsetzung Darstellung im OP Beitrag der ITI zum Programm - Spezifizierung der Gebiete oder des Prozesses zu deren Auswahl - Investitionsprioritäten/Prioritätsachsen, die für ein ITI genutzt werden, und deren finanzieller Beitrag zum ITI - Beschreibung der Zuständigkeiten (Governance-Regelungen) 12

13 Aktueller Stand und weitere zeitliche Planung OP EFRE Kenntnisnahme des Entwurfs des OP EFRE in der Sitzung des Begleitausschusses am 14. November 2013 Kabinettsbeschluss (zustimmende Kenntnisnahme) zum OP-Entwurf am 19. November 2013 kontinuierliche Abstimmung mit der GD REGIO offizielle Einreichung des OP EFRE bei der Europäischen Kommission am 19. März 2014 (nach Einreichen der Partnerschaftsvereinbarung durch das BMWi) Genehmigung kaum vor Juni

Wir fördern Wirtschaft.

Wir fördern Wirtschaft. LANDESPROGRAMM WIRTSCHAFT Wir fördern Wirtschaft. Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014-2020 Schleswig-Holstein. Der echte Norden. VORWORT Das Land Schleswig-Holstein legt in der Förderperiode

Mehr

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie E A 3 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission für die Umsetzung der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds in

Mehr

Europäische Struktur- und Investitionsfonds in Österreich 2014-2020: Zum Stand der Planungen

Europäische Struktur- und Investitionsfonds in Österreich 2014-2020: Zum Stand der Planungen Europäische Struktur- und Investitionsfonds in Österreich 2014-2020: Zum Stand der Planungen Tagung REGIONALENTWICKLUNG 2014+ 13. November 2014, Graz Mag. Markus Seidl ÖROK-Geschäftsstelle www.oerok.gv.at

Mehr

Förderperiode 2014-2020 EFRE

Förderperiode 2014-2020 EFRE Förderperiode 2014-2020 EFRE Dezember 2014 Förderperiode 2014-2020 1 Kohäsionspolitik in der Förderperiode 2014-2020 Spürbarer Rückgang der verfügbaren Strukturfondsmittel (um rund 45 % beim EFRE) und

Mehr

OP EFRE in MV 2014-2020

OP EFRE in MV 2014-2020 OP EFRE in MV 2014-2020 Rahmenbedingungen, Programmstrategie, Prioritätsachsen, Förderinstrumente, Stand Eva-Maria Flick, EFRE-Fondsverwaltung/-steuerung Malchow, 8. September 2014 Rahmenbedingungen Förderperiode

Mehr

Innovationsförderung als Schwerpunkt der EU-Förderung nach 2014 - Ein Ausblick auf die neue EU-Förderperiode -

Innovationsförderung als Schwerpunkt der EU-Förderung nach 2014 - Ein Ausblick auf die neue EU-Förderperiode - Innovationsförderung als Schwerpunkt der EU-Förderung nach 2014 - Ein Ausblick auf die neue EU-Förderperiode - Fachkongress der ARTIE am 15. März 2012 Günter Kristian, MW - Referat 14 EFRE/ESF-Verwaltungsbehörde

Mehr

Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen der Sozioökonomischen Analyse

Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen der Sozioökonomischen Analyse Vorstellung der Ergebnisse Empfehlungen der Sozioökonomischen Analyse Im Rahmen der Auftaktveranstaltung Erörterung Thematisches Ziel I: Stärkung Forschung, technologischer Entwicklung Innovation 16. Oktober

Mehr

ZIEL ETZ 2014-2020. Matthias Herderich Mitgliederversammlung der Euregio Egrensis am 14. November 2014 in Tirschenreuth

ZIEL ETZ 2014-2020. Matthias Herderich Mitgliederversammlung der Euregio Egrensis am 14. November 2014 in Tirschenreuth ZIEL ETZ 2014-2020 Matthias Herderich Mitgliederversammlung der Euregio Egrensis am 14. November 2014 in Tirschenreuth www.by-cz.eu Ziel ETZ Freistaat Bayern Tschechische Republik 2014 2020 (INTERREG V)

Mehr

Kohäsionspolitik 2014-2020. Überblick: Interreg / ETZ Programme. Alexandra DEIMEL BKA IV/4 Bundeländerdialog des BMWFW - 24.3.2015

Kohäsionspolitik 2014-2020. Überblick: Interreg / ETZ Programme. Alexandra DEIMEL BKA IV/4 Bundeländerdialog des BMWFW - 24.3.2015 Kohäsionspolitik 2014-2020 Überblick: Interreg / ETZ Programme Alexandra DEIMEL BKA IV/4 Bundeländerdialog des BMWFW - 24.3.2015 EU Budget 3% für ETZ 2 Europäische Struktur- und Investitionsfonds ESI Fonds

Mehr

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Ausgewählte Ergebnisse für die Landespressekonferenz am 23.04.2010 Dr. Klaus Sauerborn www.taurus-eco.de

Mehr

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums

Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Seite 1 Interreg Italien-Österreich 2014-2020: Konsultation des Fachpublikums Im Hinblick auf den Programmierungszeitraum 2014-2020 hat das Programm Interreg Italien-Österreich begonnen, eine Strategie

Mehr

Dr. Karin Gerner, Abteilung Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020

Dr. Karin Gerner, Abteilung Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020 Dr. Karin Gerner, Abteilung Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin IX A Folie 1 Aufbau der EFRE-Programme in

Mehr

Verwendung von Fördermitteln der EU-Strukturfonds in Schleswig-Holstein Zwischenbilanz der Förderperiode 2000 2006. auf die künftige Förderlandschaft

Verwendung von Fördermitteln der EU-Strukturfonds in Schleswig-Holstein Zwischenbilanz der Förderperiode 2000 2006. auf die künftige Förderlandschaft Verwendung von Fördermitteln der EU-Strukturfonds in Schleswig-Holstein Zwischenbilanz der Förderperiode 2000 2006 Ausblick auf die künftige Förderlandschaft Dr. Jens Haass Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung

Mehr

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und die Rolle der Innovationstrategie für intelligente Spezialisierung

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und die Rolle der Innovationstrategie für intelligente Spezialisierung Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung und die Rolle der Innovationstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS³) Michel-Eric Dufeil Referatsleiter Referat F.2 Deutschland und Niederlande GD

Mehr

Maßnahmenbereich Richtlinie In Kraft ZGS 1.1.1 Saarland Offensive für Gründer (SOG) - Verträge

Maßnahmenbereich Richtlinie In Kraft ZGS 1.1.1 Saarland Offensive für Gründer (SOG) - Verträge Operationelles Programm EFRE Saarland Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 2013 Liste der projektbezogenen relevanten Förderrichtlinien bzw. Leitlinien (Download unter: http://www.saarland.de/39910.htm

Mehr

Kernstrategien der EU für den Förderzeitraum 2014-2020

Kernstrategien der EU für den Förderzeitraum 2014-2020 Kernstrategien der EU für den Förderzeitraum 2014-2020 Beschäftigung: 75 % der 20- bis 64-Jährigen sollen in Arbeit stehen. Forschung & Entwicklung und Innovation: 3 % des BIP der EU sollen für FuE und

Mehr

Leistungsbeschreibung

Leistungsbeschreibung 1 Anlage 1: Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibung Sozialwissenschaftliche Begleitung, Beratung und Unterstützung der Verwaltungsbehörde des Europäischen Sozialfonds (ESF) des Saarlandes im Ministerium

Mehr

EU Kohäsionspolitik 2014-2020

EU Kohäsionspolitik 2014-2020 EU Kohäsionspolitik 2014-2020 Eckpunkte, Einschätzungen, Ausblicke 16. November 2011, Graz Johannes Roßbacher, BKA IV/4 + ÖROK-Geschäftsstelle www.oerok.gv.at Inhalt 1. Inhalte der Kommissionsvorschläge

Mehr

Bericht der Verwaltung. für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (L) am 12.

Bericht der Verwaltung. für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (L) am 12. Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen, 02.01.2012-1-1 - Telefon 361-10857 (S. Paas, T. Raff) Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung und Energie (L) Bericht der Verwaltung für die Sitzung der Deputation

Mehr

Regionalisierte Landesentwicklung und EU- Förderung in Niedersachsen

Regionalisierte Landesentwicklung und EU- Förderung in Niedersachsen 1 Hannover, 19.02.2015 Regionalisierte Landesentwicklung und EU- Förderung in Niedersachsen Karin Beckmann Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser 2 Anlass für die Überlegungen zur

Mehr

EU-FÖRDER POTENZIALE GEMEINDEN 2014+ 2 Programme stellen sich vor

EU-FÖRDER POTENZIALE GEMEINDEN 2014+ 2 Programme stellen sich vor EU-FÖRDER POTENZIALE für Städte und GEMEINDEN 2014+ 2 Programme stellen sich vor Die Programme der Europäischen Strukturund Investitionsfonds (ESI-Fonds) 2014-2020 bieten zahlreiche Fördermöglichkeiten

Mehr

Teil D EU-Struktur- und Investitionsfonds

Teil D EU-Struktur- und Investitionsfonds Die EU-Fonds Neuerungen ab 2014 2020 D1 Teil D EU-Struktur- und Investitionsfonds D 1 Die EU-Fonds Neuerungen ab 2014 2020 In der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 gibt es in der EU-Förderpolitik

Mehr

Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020

Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020 Die Bedeutung funktionaler Stadtregionen in der EU- Strukturfondsperiode 2014-2020 Barbara Crome Generaldirektion Europäische Kommission 1. Österreichischer Stadtregionstag und 56. Tagung des deutschösterreichischen

Mehr

EFRE Handlungsfelder und Förderinhalte mit ihren Ansprechpartnern

EFRE Handlungsfelder und Förderinhalte mit ihren Ansprechpartnern EFRE Handlungsfelder und Förderinhalte mit ihren Ansprechpartnern P1: Prioritätsachse 1: Förderung der unternehmerischen Basis zur Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen P1 H1: Handlungsfeld 1:

Mehr

Elektromobilität in Schleswig-Holstein Rahmenbedingungen und Perspektiven. Schleswig-Holstein. Der echte Norden.

Elektromobilität in Schleswig-Holstein Rahmenbedingungen und Perspektiven. Schleswig-Holstein. Der echte Norden. Elektromobilität in Schleswig-Holstein Rahmenbedingungen und Perspektiven Inhaltsverzeichnis 1. WTSH Ihre One-Stop-Agentur 2. Warum Elektromobilität? 3. Rahmenbedingungen EU + Bund 4. Perspektiven Die

Mehr

Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013?

Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013? Institut für Ländliche Räume Politik zur Entwicklung der ländlichen Räume Wie geht es weiter nach 2013? Prof. Dr. Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vti) Regionen und

Mehr

EU Förderung 2014-2020

EU Förderung 2014-2020 EU Förderung 2014-2020 Jutta Schiecke Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Fachtagung EU-Förderung 2014 2020 des Landkreises Stade am Montag den 10.03.2014, 16.00 Uhr, in Stade, Am Sande 2,

Mehr

Förderprogramme des Landes Brandenburg in der neuen Förderperiode

Förderprogramme des Landes Brandenburg in der neuen Förderperiode Förderprogramme des Landes Brandenburg in der neuen Förderperiode Kerstin Ochmann, Ref. 53 Gliederung 1. Aktuelle Förderprogramme Jahr 2014/2015 (Darlehen) 2. Förderperiode 2014-2020 2.1 Stand der Programm-

Mehr

Unterstützung beim Aufbau von Konsortien

Unterstützung beim Aufbau von Konsortien Unterstützung beim Aufbau von Konsortien Berlin, 20.06.2012 Lutz Hübner, TSB Innovationsagentur Berlin GmbH Inhaltsverzeichnis Die TSB-Gruppe Gründe für Wissenschaft und Wirtschaft zur Beteiligung an europäischen

Mehr

EU-Förderung in Niedersachsen

EU-Förderung in Niedersachsen EU-Förderung in Niedersachsen Regionalkonferenzen zur Vorbereitung der EU-Förderperiode 2014-2020 Die zukünftige EFRE-Förderung Eberhard Franz, Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Leiter

Mehr

Strategische Ausrichtung, Zielsetzungen und Schwerpunkte der EU-Förderung

Strategische Ausrichtung, Zielsetzungen und Schwerpunkte der EU-Förderung Strategische Ausrichtung, Zielsetzungen und Schwerpunkte der EU-Förderung Jens Palandt STK Ref. 403 (VB) Koordinierung der EU-Förderung EFRE, ESF, ELER Region Hannover - ArL Leine-Weser - NBank EU-Fördermesse:

Mehr

1. Checkliste, Vorlage Projektbeschreibung und Finanzplan

1. Checkliste, Vorlage Projektbeschreibung und Finanzplan 1. Checkliste, Vorlage Projektbeschreibung und Finanzplan Im Folgenden finden Sie - eine Checkliste in der wir die wichtigsten Schritte bei der Abwicklung Ihres LEADER-Projektes aufgelistet haben, - eine

Mehr

Auftrag angenommen Auftrag erfüllt

Auftrag angenommen Auftrag erfüllt Auftrag angenommen Auftrag erfüllt Regionale Innovationsstrategie Weser-Ems Dr. Arno Brandt NORD/LB Regionalwirtschaft 09. Februar 2010 Herausforderungen Weltwirtschaftskrise Öffentliche Haushalte, Strukturprobleme,

Mehr

EFAE Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

EFAE Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Eu ropa fördert Sachsen. EFAE Europäischer Fonds für regionale Entwicklung CCI-Nr.: 2007 OE 161 PO 004 Berichtsjahr: 2010 JAHRESBERICHT gemäß Artikel 67 va (EG) Nr. 1083/2006 DES RATES vom 11. Juli 2006

Mehr

Industrie 4.0 Die Rolle der Politik

Industrie 4.0 Die Rolle der Politik Industrie 4.0 Die Rolle der Politik SL-Stv. MR Mag. Ingolf Schädler Bereichsleiter Innovation bmvit - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Inhalt Relevanz der Sachgüterproduktion Herausforderungen

Mehr

Die Umsetzung der Innovationsförderung im Rahmen der EU-Förderung

Die Umsetzung der Innovationsförderung im Rahmen der EU-Förderung Die Umsetzung der Innovationsförderung im Rahmen der EU-Förderung Ausblick in die neue EU-Förderperiode Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 17. - 18.03.2014 Karin Beckmann Amt für regionale Landesentwicklung

Mehr

KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds

KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds Organisation Ziele Zielgruppe 1993 gegründet 42,5 Mio. EUR pro Jahr (+ 11,1 Mio. EFRE) 25 Mitarbeiter Stärkung des Unternehmens Kärnten Unternehmen, die - innovativ

Mehr

Europäischen Sozialfonds für Kinder- und Jugendhilfe nutzen!

Europäischen Sozialfonds für Kinder- und Jugendhilfe nutzen! Europäischen Sozialfonds für Kinder- und Jugendhilfe nutzen! Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ zur Ausgestaltung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Deutschland ab

Mehr

Europäische Strukturpolitik im Spannungsfeld von Ist und Soll

Europäische Strukturpolitik im Spannungsfeld von Ist und Soll Europäische Strukturpolitik im Spannungsfeld von Ist und Soll WSI Herbstforum Dr. Ines Hartwig, Europäische Kommission 27. November 2008, Berlin Fakten & Zahlen Fonds Anteil am EU-Haushalt (2007-13) ESF

Mehr

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume 138 Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume 19. Energieförderprogramme in Schleswig-Holstein - bisher kaum Fördermittel aus den EU- und Bundesförderprogrammen in Anspruch

Mehr

Elisabeth Schroedter, MdEP Europäische Stadtentwicklungspolitik

Elisabeth Schroedter, MdEP Europäische Stadtentwicklungspolitik Elisabeth Schroedter, MdEP Europäische Stadtentwicklungspolitik im Kontext der Reform der EU-Strukturfonds Unter Berücksichtigung des EP-Mandates und des MFR-Deal vom 8.2.2013 und dem Stand in den Trilogverhandlungen

Mehr

Region Stuttgart - Innovative und nachhaltige Stadt-Umland-Kooperation für Umwelt, Energie, Verkehr, Industrie und Arbeitsmarkt

Region Stuttgart - Innovative und nachhaltige Stadt-Umland-Kooperation für Umwelt, Energie, Verkehr, Industrie und Arbeitsmarkt SUEVIA Region Stuttgart - Innovative und nachhaltige Stadt-Umland-Kooperation für Umwelt, Energie, Verkehr, Industrie und Arbeitsmarkt Die Region Stuttgart setzt ihre Potenziale konsequent ein für die

Mehr

Europäischer Sozialfonds 2014-2020. Brixen, 26. Februar 2015 Bressanone, 26 febbraio 2015

Europäischer Sozialfonds 2014-2020. Brixen, 26. Februar 2015 Bressanone, 26 febbraio 2015 Europäischer Sozialfonds 2014-2020 Brixen, 26. Februar 2015 Bressanone, 26 febbraio 2015 Ziele des ESF 2014-2020 Menschen in Arbeit bringen Soziale Eingliederung Bessere Bildung Leistungsfähigere öffentliche

Mehr

Interreg B Ostseeprogramm

Interreg B Ostseeprogramm Interreg B Ostseeprogramm Die erste Ausschreibungsrunde: Ergebnisse für S-H und Ausblick Dr. Kaarina Williams, MJKE Welche Rolle spielt das Land im Rahmen des Interreg B Ostseeprogramms? 1. Programmgestaltung/Aufstellung

Mehr

Investitionen in Wachstum und Beschäftigung - Wien

Investitionen in Wachstum und Beschäftigung - Wien Investitionen in Wachstum und Beschäftigung - Wien Strukturfondsperiode 2014 2020 Magistratsabteilung 27 Dezernat Urbanistik Dezernat Urbanistik Finanzaufteilung - Wien Technische Hilfe 6% Revitalisierung

Mehr

Europäische territoriale Zusammenarbeit deutsch-polnische Grenze INTERREG V A 2014-2020

Europäische territoriale Zusammenarbeit deutsch-polnische Grenze INTERREG V A 2014-2020 Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Europäische territoriale Zusammenarbeit deutsch-polnische Grenze INTERREG V A Stand Juni 2014 MWE BB, Referat 43 etz.1420@mwe.brandenburg.de www.interreg.brandenburg.de

Mehr

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Förderung von Energietechnologien und Energieeffizienz

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Förderung von Energietechnologien und Energieeffizienz Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Förderung von Energietechnologien und Energieeffizienz Dieter Bringmann Referatsleiter Energieeffizienz, Energieberatung 3.

Mehr

IKT DER ZUKUNFT 2. AUSSCHREIBUNG 2013

IKT DER ZUKUNFT 2. AUSSCHREIBUNG 2013 IKT DER ZUKUNFT 2. AUSSCHREIBUNG 2013 Georg Niklfeld (Programmleitung), Christian Barnet (Projektaudit und Revision) Auftaktveranstaltung 23.10.2013, Wien ECKDATEN ZUR 2. AUSSCHREIBUNG 2013 Budget gesamt

Mehr

Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich

Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich Regionale Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht des Landes Niederösterreich 1 Inhaltsverzeichnis 1. Wie kann Wettbewerbsfähigkeit definiert werden? 2. Ist Wettbewerbsfähigkeit für alle Regionen überhaupt erreichbar?

Mehr

Energieeffizienz-Initiativen der EU

Energieeffizienz-Initiativen der EU Energieeffizienz-Initiativen der EU Dr. Marc Ringel Europäische Kommission GD Energie 23. November 2011 ABHÄNGIGKEIT VON ENERGIEEINFUHREN NIMMT WEITER ZU in % Business as usual -Szenario mit Basisjahr

Mehr

Vorhaben aus dem Programm Perspektiven in Bayern Perspektiven in Europa Europäischer Sozialfonds Bayern 2014-2020 können ausgewählt werden aufgrund

Vorhaben aus dem Programm Perspektiven in Bayern Perspektiven in Europa Europäischer Sozialfonds Bayern 2014-2020 können ausgewählt werden aufgrund Methodik und Kriterien für die Auswahl von Vorhaben aus dem Programm Perspektiven in Bayern Perspektiven in Europa Europäischer Sozialfonds Bayern 2014-2020 Der Begleitausschuss für das Programm Perspektiven

Mehr

Fördermöglichkeiten des Landes Brandenburg im Bereich Netze, Systemintegration und Energiespeicher

Fördermöglichkeiten des Landes Brandenburg im Bereich Netze, Systemintegration und Energiespeicher Fördermöglichkeiten des Landes Brandenburg im Bereich Netze, Systemintegration und Energiespeicher Dr. Marion Wilde Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg 17. Brandenburger Energietag

Mehr

Landesförderprogramme für Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz. Rostock, 28.11.2013

Landesförderprogramme für Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz. Rostock, 28.11.2013 Landesförderprogramme für Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz Rostock, 28.11.2013 Gliederung 1. Einleitung 2. Landesförderung Klimaschutz-Förderrichtlinie 3. Landesförderung Klimaschutz-Darlehensprogramm

Mehr

Programmplanung. Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft

Programmplanung. Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft Programmplanung Ziel III Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft 1. Beihilferecht Beihilferecht Non-Paper zur Änderung der Regionalleitlinen 4 Jahre Übergangszeitraum für Ex-A-Regionen Keine

Mehr

ZIEL ETZ 2014-2020 PROGRAMM INHALTE BEISPIELE

ZIEL ETZ 2014-2020 PROGRAMM INHALTE BEISPIELE ZIEL ETZ 2014-2020 PROGRAMM INHALTE BEISPIELE Dr. Johannes Hartl www.by-cz.eu Ziel ETZ Freistaat Bayern Tschechische Republik 2014 2020 (INTERREG V) Europäische Union Europäischer Fond für regionale Entwicklung

Mehr

EU-Strukturförderung in Niedersachsen 2014-2020

EU-Strukturförderung in Niedersachsen 2014-2020 EU-Strukturförderung in Niedersachsen 2014-2020 1. Vorschläge der EU-Kommission für die neue Förderperiode 2. Bewertung der Kommissions-Vorschläge 3. Erneuerung der Strukturförderung in Niedersachsen 4.

Mehr

Erfahrungen mit EU-Förderprogrammen. Cornelia Pankratz 10. April 2014

Erfahrungen mit EU-Förderprogrammen. Cornelia Pankratz 10. April 2014 Erfahrungen mit EU-Förderprogrammen Cornelia Pankratz 10. April 2014 2 Was erwartet Sie? Vorstellung des Serviceangebot des Enterprise Europe Network Gegenüberstellung alte neue Periode Die neue EU-Programmperiode

Mehr

INTERREG Italien-Österreich Italien-Schweiz

INTERREG Italien-Österreich Italien-Schweiz Die grenzübergreifenden Kooperationsprogramme INTERREG Italien-Österreich Italien-Schweiz Brixen, 26.02.2015 Peter Gamper Programmierungsprozess Strategie - Arbeitsschritte Rahmenbedingungen: Strategie

Mehr

Energiewende in Deutschland

Energiewende in Deutschland Für Mensch & Umwelt Energiewende in Deutschland Dr. Benno Hain Umweltbundesamt Deutschland Fachgebiet Energiestrategien und szenarien Dessau-Roßlau Quelle: Die ZEIT, 03.06.2015 17.06.2015 2 NoSlow Down

Mehr

Für eine ökologische und soziale Wärmepolitik

Für eine ökologische und soziale Wärmepolitik Roundtable im Progressiven Zentrum: Eine Energiewende für Deutschland und Europa : Für eine ökologische und soziale Wärmepolitik Berlin, 9. Juli 2014 Robert Werner, RA Christian Maaß, Dr. Matthias Sandrock

Mehr

MINISTERSTVO PRO MÍSTNÍ ROZVOJ ČR

MINISTERSTVO PRO MÍSTNÍ ROZVOJ ČR Kooperationsprogramm ÖSTERREICH TSCHECHISCHE REPUBLIK 2014-2020 MINISTERSTVO PRO MÍSTNÍ ROZVOJ ČR RECOM CZ-AT Brno, 11.3.2015 Präsentationsinhalt Programmgebiet Thematische Konzentration des Programms

Mehr

Innovation und Forschung für mehr Energieeffizienz Neue Akzente in der Energieforschungspolitik der Bundesregierung

Innovation und Forschung für mehr Energieeffizienz Neue Akzente in der Energieforschungspolitik der Bundesregierung Innovation und Forschung für mehr Energieeffizienz Neue Akzente in der Energieforschungspolitik der Bundesregierung Jahrestagung des Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.v. www.bmwi.de München, 12./13.

Mehr

Offene Methode der EU Bildungskooperation und Beitrag zu Europa 2020. Bernhard Chabera, Europäische Kommission, DG EAC A.1

Offene Methode der EU Bildungskooperation und Beitrag zu Europa 2020. Bernhard Chabera, Europäische Kommission, DG EAC A.1 Offene Methode der EU Bildungskooperation und Beitrag zu Europa 2020 Bernhard Chabera, Europäische Kommission, DG EAC A.1 Themen 1. Rolle der Bildung in der Europa 2020 Strategie 2. Anpassung der OMK im

Mehr

Regionales Strategiekonzept. Wettbewerbsregion Ostalbkreis. Kurzfassung

Regionales Strategiekonzept. Wettbewerbsregion Ostalbkreis. Kurzfassung Regionales Strategiekonzept Wettbewerbsregion Ostalbkreis Kurzfassung 1 Nachhaltige Innovationen im Ostalbkreis (NIO) Zukunftsideen für Menschen und ihre Umwelt Unter der Leitidee Nachhaltige Innovationen

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Ulrich Scheele ARSU GmbH Bremerhaven 20. November 2013 Integriertes Klimaschutzkonzept (IKS) des Regionalforum Bremerhaven

Mehr

Neuausrichtung und Strategie 2025

Neuausrichtung und Strategie 2025 Neuausrichtung und Strategie 2025 So hat sich unsere Situation verändert Marktveränderungen haben tiefe Spuren hinterlassen Strompreis (CHF/MWh) Wechselkurs (CHF/EUR) Umsatz (MCHF) 3000 2500 2000 1500

Mehr

Grundzüge der EU-Förderung

Grundzüge der EU-Förderung EU-Förderung für die Kreativwirtschaft Wie können Kreativunternehmen von EU-Programmen profitieren? Grundzüge der EU-Förderung 20.11.2014, NRW.BANK Düsseldorf Gliederung Überblick NRW.BANK EU- Finanzierung

Mehr

IT & Energy. Umwelt- und Energiemanagement im Wandel. München, 20. November 2013. Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office

IT & Energy. Umwelt- und Energiemanagement im Wandel. München, 20. November 2013. Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office IT & Energy Umwelt- und Energiemanagement im Wandel München, 20. November 2013 Dr. Bernd Kosch FUJITSU IB Solutions, Technology Office Klimaschutz: Politische Aspekte Erderwärmung um mehr als 2 0 C bedeutet

Mehr

Innovationsförderung im MW

Innovationsförderung im MW Innovationsförderung im MW Wie können KMU, Hochschulen und Verwaltung zur Förderung von Innovationen zusammenarbeiten 17.03.2014 Dr. Dagmar Linse Ziele der Landesregierung Absicherung und Verbesserung

Mehr

Smart Grids und das Maßnahmen- Puzzle der Energiewende Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland

Smart Grids und das Maßnahmen- Puzzle der Energiewende Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland Smart Grids und das Maßnahmen- Puzzle der Energiewende Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland Seite 1 Die Energiewende eine Jahrhundertaufgabe Weltweite Aufgabe Die Energiesysteme der Welt müssen

Mehr

KfW Symposium Energiewende in Deutschland

KfW Symposium Energiewende in Deutschland KfW Symposium Energiewende in Deutschland Diskussionsrunde I Energiewende in der Energieversorgung Dr. Gerhard Holtmeier Mitglied des Vorstandes Thüga Aktiengesellschaft 12. Juli 2011 Was steht deutschlandweit

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

Die Finanzierung von Hafeninfrastrukturausbau in Schleswig-Holstein

Die Finanzierung von Hafeninfrastrukturausbau in Schleswig-Holstein Die Finanzierung von Hafeninfrastrukturausbau in Schleswig-Holstein Dr. Joachim Keck, Rendsburg, 3. Workshop der Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH, 16.5.2012 Firmenkunden Immobilienkunden Kommunalkunden

Mehr

EU 20 20 20 ist das zu schaffen?

EU 20 20 20 ist das zu schaffen? EU 20 20 20 ist das zu schaffen? 10. 12. November Innsbruck Jürgen Gmelch,, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Agenda Klimawandel bereits sichtbar Rechtliches Artikel 1491 AEUV Politischer

Mehr

Gemeinsame Pilotprojekte der Stadt Graz mit der TU Graz und regionalen Wirtschaftspartnern

Gemeinsame Pilotprojekte der Stadt Graz mit der TU Graz und regionalen Wirtschaftspartnern Gemeinsame Pilotprojekte der Stadt Graz mit der TU Graz und regionalen Wirtschaftspartnern Act4PPP ECR Rahmenplan Energie Graz-Reininghaus ECR Demoprojekt +ERS Energieverbund Reininghaus-Süd Fit4set Smart

Mehr

Europa: Solidarisch. Innovativ. Fokussiert.

Europa: Solidarisch. Innovativ. Fokussiert. Europa: Solidarisch. Innovativ. Fokussiert. Europäische Struktur- und Investitionsfonds 2014 2020 IN EUROPA ZUSAMMEN WACHSEN Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit

Mehr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Name (über Ansicht-> Master -> Folienmaster auf je erster Folie vor Titelfolie ändern) Thema Seite 1

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Name (über Ansicht-> Master -> Folienmaster auf je erster Folie vor Titelfolie ändern) Thema Seite 1 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Name (über Ansicht-> Master -> Folienmaster auf je erster Folie vor Titelfolie ändern) Thema Seite 1 SO GEHT ENERGIEWENDE 1. Nationales Klimaschutzgesetz 2. Faire Energiepreise 3.

Mehr

Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013

Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013 Monitoring der Energieeffizienzmaßnahmen: Ex: Stellungnahme zum ersten Fortschrittsbericht der Bundesregierung für das Berichtsjahr 2013 Dr. Hans-Joachim Ziesing 3. Sitzung Energie-Dialog Bayern München,

Mehr

Smart City München. Nachhaltigkeit. Resilienz. effektiv. intelligent. Digitalisierung vernetzt. Adaption. Perspektive München 17.07.

Smart City München. Nachhaltigkeit. Resilienz. effektiv. intelligent. Digitalisierung vernetzt. Adaption. Perspektive München 17.07. Digitalisierung vernetzt Gerechtigkeit integrativ effizient schlau Resilienz Nachhaltigkeit attraktiv modern systemübergreifend effektiv gscheit Perspektive München 17.07.2015 Ressourcenschonung Smart

Mehr

Innovationsförderprogramme in Niedersachsen

Innovationsförderprogramme in Niedersachsen Fachkongress Herausforderungen annehmen: Wissenstransfer und Innovationen im ländlichen Raum Innovationsförderprogramme in Niedersachsen 15.03.2012 Dr. Dagmar Linse Unternehmensorientierte Innovationsförderung

Mehr

Stärkung der regionalen Entwicklung durch Fachkräftesicherung und Ausbau des Wissenstransfers -Zusammenfassung -

Stärkung der regionalen Entwicklung durch Fachkräftesicherung und Ausbau des Wissenstransfers -Zusammenfassung - Stärkung der regionalen Entwicklung durch Fachkräftesicherung und Ausbau des Wissenstransfers -Zusammenfassung - Die niedersächsische Landesregierung verfolgt im Rahmen der regionalen Landesentwicklung

Mehr

OÖ. Strategien der FTI-Politik

OÖ. Strategien der FTI-Politik OÖ. Strategien der FTI-Politik ÖROK, Wien, 09. April 2008 HR Mag. Eva Zsigo Dipl.-Ing. Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA Auszug FTI-Netzwerk Oberösterreich Bildung, Forschung und Technologietransfer K-Zentren,

Mehr

Ex-ante-Bewertung des Eigenkapitalfonds Hessen Kapital III

Ex-ante-Bewertung des Eigenkapitalfonds Hessen Kapital III Ex-ante-Bewertung des Eigenkapitalfonds Hessen Kapital III Ralph Rautenberg Lukas Nögel Prognos AG Begleitausschuss 13.11.2015 Agenda 01 Studienhintergrund, Aufgabenstellung 02 Analyseergebnisse - Marktbetrachtung

Mehr

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Wie kann die österreichische Industriepolitik ressourceneffizientes Wirtschaften aktiv mitgestalten? Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Outline Betroffenheit der Industrie

Mehr

HMWVL I7 Wiesbaden, den 06 September 2007

HMWVL I7 Wiesbaden, den 06 September 2007 HMWVL I7 Wiesbaden, den 06 September 2007 Projektauswahlkriterien zum Operationellen Programm für die Förderung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Hessen aus Mittel des Europäischen

Mehr

Stadtwerke und Klimaschutz K.GROUP. Impulsvortrag Michael König, K.GROUP GmbH, München. 20. Mai 2010

Stadtwerke und Klimaschutz K.GROUP. Impulsvortrag Michael König, K.GROUP GmbH, München. 20. Mai 2010 Stadtwerke und Klimaschutz Impulsvortrag Michael König, GmbH, München 20. Mai 2010 Das Unternehmen Seit 1998 am Markt Innovative und marktführende Konzepte Branchenspezialist Energie Fokus Strom, Gas,,

Mehr

Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung: Technologische Lösungen für die Energiewende

Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung: Technologische Lösungen für die Energiewende Clusterkonferenz Energietechnik Berlin-Brandenburg 2014, 05.12.2014 Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung: Technologische Lösungen für die Energiewende Dr. Frank Büchner Siemens AG Siemens

Mehr

EU-Fördermittel und Fonds für Unternehmen

EU-Fördermittel und Fonds für Unternehmen POIR 1.1.1 Operationelles Programm 1.1.1, Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen KMU 04.05.2015 31.12.2015 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen - Schneller Weg Förderfähige

Mehr

Meine Damen und Herren,

Meine Damen und Herren, Rede Walter Deffaa Seminar EU-Strukturfonds 2014-2020: Innovation fördern durch intelligente Spezialisierung Berlin, Vertretung der Europäischen Kommission, 23.3.2012 Meine Damen und Herren, Ich freue

Mehr

Im Detail ersuchen wir um die Aufnahme folgender Änderungs- und Ergänzungsvorschläge sowie um die Berücksichtigung folgender Anregungen:

Im Detail ersuchen wir um die Aufnahme folgender Änderungs- und Ergänzungsvorschläge sowie um die Berücksichtigung folgender Anregungen: An die Geschäftsführung der ÖROK Herrn Mag. Johannes ROSSBACHER Herrn Mag. Markus SEIDL Rathaus, 1082 Wien Telefon +43 (0)1 4000 89980 Fax +43 (0)1 4000 7135 post@staedtebund.gv.at www.staedtebund.gv.at

Mehr

KfW-Aktionsplan Energiewende

KfW-Aktionsplan Energiewende An alle mit uns in Verbindung stehenden Berater, Kammern, Verbände, Ministerien und andere Organisationen Datum: 20.12.2011 Sehr geehrte Damen und Herren, Informationen und Hinweise erhalten Sie zu folgendem

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems)

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) PD Dr. Daniel Schiller Zukunftskonferenz für die Region Weser-Ems Oldenburg, 20. November

Mehr

Nach den Verordnungsentwürfen ist eine explizite Förderung der touristischen Infrastruktur in stärker entwickelten Regionen nicht mehr vorgesehen.

Nach den Verordnungsentwürfen ist eine explizite Förderung der touristischen Infrastruktur in stärker entwickelten Regionen nicht mehr vorgesehen. DTV-Positionierung zur neuen EU-Förderperiode 2014 2020 Die Europäische Kommission hat im Herbst 2011 mit einem Paket von Verordnungsentwürfen 1 ihre Pläne für einen grundlegenden Rahmen der neuen Strukturfondsförderperiode

Mehr

Haus der Zukunft PLUS

Haus der Zukunft PLUS Haus der Zukunft PLUS Robert Freund Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Salzburg, 1. Dezember 2008 Die Basis: Ergebnisse und Erfahrungen aus Haus der Zukunft 250 Forschungsprojekte 25 Mio

Mehr

Michael Thielke, Abteilungsleiter Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020

Michael Thielke, Abteilungsleiter Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020 Michael Thielke, Abteilungsleiter Umweltpolitik Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) 2014-2020 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin IX A Folie 1 Von UEP II zu BENE 1989/90...1995...2000

Mehr

Smart City Living LAB Villach

Smart City Living LAB Villach Smart City Fokus Soziale Innovation in der Smart City, 15.9.2015 Smart City Living LAB Villach Case VIsion Step I - Ko-Produktion in der Stadtentwicklung Inhaltsverzeichnis 15.09.2015 Block 1 Block 2 Soziale

Mehr

Einführung in die EU-Kohäsionspolitik

Einführung in die EU-Kohäsionspolitik Einführung in die EU-Kohäsionspolitik Juni 2014 Kohäsionspolitik Was ist Kohäsionspolitik? Die Kohäsionspolitik ist die Hauptinvestitionspolitik der EU Die Kohäsionspolitik richtet sich an alle Regionen

Mehr

Das Verbundkraftwerk Prignitz Stromversorgung der Zukunft

Das Verbundkraftwerk Prignitz Stromversorgung der Zukunft Das Verbundkraftwerk Prignitz Stromversorgung der Zukunft Martin Hellwig Parabel GmbH, Berlin 24. Windenergietage, Linstow Die Parabel GmbH Pionier der Solarprojektierung seit 1992 mit 30 MA in Berlin

Mehr

Duales Studium Hessen

Duales Studium Hessen Duales Studium Hessen ESF-Jahresveranstaltung 2013 27. August 2013 - Mörfelden Das duale Studium im Kontext des gemeinsamen europäischen Arbeitsmarktes Chancen für die Fachkräftesicherung in Europa Peter

Mehr