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1 Erich Gutenberg und die Finanzkrise Horst Albach A. Einleitung Viele Menschen, darunter mehr kleine Investoren als reiche Kapitalisten, haben im letzten Jahr ihre Ersparnisse, zumindest einen großen Teil davon, am Kapitalmarkt verloren. Viele Politiker und andere Ignoranten haben das als ein Versagen der Marktwirtschaft bezeichnet. Populisten haben die Spekulanten für die Krise verantwortlich gemacht. Auch die Heuschrecken sind schuldig gesprochen worden. Ich möchte meinen Glückwunsch zum 125-jährigen Bestehen des Erich- Gutenberg-Berufskollegs mit der Frage verbinden: Könnte die Lektüre von Erich Gutenbergs Grundlagen der Betriebswirtschafts-lehre dazu beitragen, die gegenwärtige Krise zu überwinden?. Ich werde versuchen, die Antwort aus dem 1. Band Die Produktion, und aus dem 3. Band Die Finanzierung abzuleiten. Wenn die Antwort auf diese Frage nicht ein schlichtes Ja wäre, hätte sie der ehemalige Assistent Gutenbergs und Schwiegersohn wohl kaum gestellt. Aber auch eine rhetorische Frage bedarf gelegentlich einer etwas ausführlicheren Antwort. Und zwar schon deshalb, weil ich Ihnen zu Ihrem Geburtstag wünschen möchte, dass Sie weiterhin stolz auf Ihren Namen sein können und das trotz aller wohlfeilen Kritik an den Wirtschaftswissenschaften, die nach verbreitetem Urteil in der Öffentlichkeit in der gegenwärtigen Krise (und vorher) auf der ganzen Linie versagt haben. Im ersten Teil meines Vortrags möchte ich fünf Ursachen der gegenwärtigen Krise nennen. Im zweiten Teil werde ich zeigen, dass keine dieser Ursachen 1

2 eingetreten wäre, hätte man sich an Gutenbergs Regeln für verantwortliches Finanzmanagement in Industrie und Kreditwesen gehalten. B. Die Finanzkrise Fünf Ursachen sind es, die die gegenwärtige Krise ausgelöst haben: 1. Vertrauensverlust 2. Verstoß gegen klassische Finanzierungsregeln 3. Risiko-Diversifikation 4. Risiko-Konzentration 5. Securitization bzw. Risikoüberwälzung 1. Vertrauensverlust Ich beginne mit dem Vertrauensverlust. Ausgangspunkt der Krise war nach Ansicht vieler Beobachter die Sub-Prime-Crisis in den USA. Zur Erläuterung: Die Sub-Prime - Krise entstand in der Folge einer unverantwortlichen Sozialpolitik der amerikanischen Regierung. Sie zwang die amerikanischen Banken, Menschen aus Schichten mit niedrigeren Einkommen zinsverbilligte Immobilienkredite zum Kauf und Bau von Eigenheimen zu geben. Diese Kredite wurden jedoch von den Banken nicht langfristig genug gewährt. Nach Ablauf der Kreditdauer wurden die Zinsen erhöht. Das Einkommen der Hausbesitzer reichte nicht mehr aus, die Kredite zu bedienen. Die Banken stellten die Kredite fällig, die Eigentümer wurden aus ihren Häusern vertrieben. Die Häuser selbst wurden auf einem Markt, der eigentlich gar nicht existierte, verschleudert. Die amerikanischen Banken aber hatten nun Forderungen aus Immobilienkrediten in ihren Bilanzen, die nichts mehr wert waren. Sie mussten Abschreibungen auf diese Kredite vornehmen. Sie mussten in ihren Geschäftsberichten hohe Verluste 2

3 ausweisen. Andere Banken gaben ihnen folglich auch keine Kredite mehr. Der Inter-Bank-Handel brach zusammen. Die Regierung und in der Folge auch die deutsche Regierung versuchte, durch Hilfsprogramme, die aus Staatskrediten, Garantien und Bürgschaften und schließlich sogar aus der Enteignung von Aktionären bestanden, das Vertrauen wieder herzustellen. Der Erfolg war eher bescheiden Vertrauen ist keine käufliche Ware. Mehr als dreißig bankrotte amerikanische Banken und mehr als zehn bankrotte deutsche Kreditinstitute einschließlich der Landesbanken sind die Spuren, die die Krise auf dem Weg zur Wiederherstellung von Vertrauen auf den Kapitalmärkten bisher hinterlassen hat. Wir sind noch lange nicht am Ende des Weges. 2. Verstoß gegen Finanzierungsregeln Die Finanzkrise nahm ihren Ausgang bei den privaten Immobilien. Sie griff über auf die Industrie-Immobilien, zunächst auf den Markt für Büroraum, dann auf Immobilienfonds mit Lagerhäusern. Die Werte dieser Objekte verfielen am Markt. Massive Abschreibungen in den Bilanzen waren die Folge des durchgängig geltenden Fair Value Accounting. Es brach Panik an den Immobilienmärkten aus wider alle Vernunft. Auch Objekte, die wirtschaftlich absolut gesund waren, wurden im Sog nach unten mitgerissen. Aus Bilanzrelationen von 50 zu 50 bei vielen börsennotierten Immobilienfonds wurden über Nacht Bilanzrelationen von 5 zu 95. Das verstieß gegen die vereinbarten Eigenkapital : Fremdkapital-Relationen. Die Banken stellten ihre Kredite sofort fällig. Der Markt für Hypothekenkredite, Pfandbriefe und so genannte CMBSs (Commercial Mortgage-Based 3

4 Securities) trocknete restlos aus. Die Immobiliengesellschaften und fonds standen vor dem Aus. Ganz unschuldig waren die Immobiliengesellschaften an diesem Ergebnis nicht. Sie hatten im Vertrauen darauf, daß die Anschlussfinanzierung gelingen würde, gegen den Finanzierungsgrundsatz der Fristenkongruenz verstoßen und die Fälligkeitstermine der aufgenommenen Kredite nicht auf den Strom der jährlichen Miet- und Leasing-Einnahmen abgestimmt. Ich muß gestehen, ich hatte mit einer so dramatischen und noch dazu plötzlichen Weigerung der Banken, die Kredite an ein kerngesundes reales Unternehmen zu prolongieren, auch nicht gerechnet. Das Verhalten der Banken war unverantwortlich, das Verhalten der Regierungen, die bei Wachstum dem Drängen von Managern auf Übergang auf die strikte Bewertung von Anlagevermögen zu Marktwerten nachgegeben hatten, war unverantwortlich. Das Verhalten von bekannten Betriebswirten, die eine Gewinnermittlung nach IFRS für besser hielten als die nach dem alten deutschen HGB, war unverantwortlich. Ob das gegenwärtige Zurückrudern auf die Bewertung zu historischen Anschaffungskosten noch viel nützt, steht auf einem Blatt. Daß es langfristig betriebswirtschaftlich richtig ist, steht auf einem anderen: auf einem Blatt, auf dem eine wichtige Regel für die Vermeidung zukünftiger Krisen steht: Man soll nicht mit Marktwerten bewerten, wenn es keinen Markt für die zu bewertenden Objekte gibt. 3. Risikodiversifikation Immobilien-Fonds wurden nach dem Prinzip der Risiko-Diversifikation strukturiert: Sie enthielten (und enthalten) nach Region, Währungsgebiet, Mietern, Laufzeit, Größe der Objekte und Branche der Kunden 4

5 verschiedene Immobilien. Man nahm bei der Strukturierung dieser Fonds an, daß die Einzelrisiken aus den Objekten sich untereinander nicht aufschaukeln, sondern kompensieren. In der Krise erwies sich das als ein fundamentaler Fehler. Von Amsterdam bis Moskau, von Stockholm bis Mailand stürzten die Immobilien-Werte ab. Die Monster-Pandämie erfasste alle Immobilien-Fonds und alle Immobilien in den Fonds gleichzeitig und mit tödlicher Wucht. Default Risk wurde zum Unwort der Branche. 4. Risikokonzentration Nicht nur Immobilien rutschten tief in die Krise. Die Banken waren in ihrer Habgier auch besonders innovativ: Sie konstruierten neue Wertpapiere, so genannte Derivate. Sie entwickelten Fonds, Töpfe, wie sie Matthey 1 nennt, in die sie alle möglichen und unmöglichen Wertpapiere einbrachten, und sie verkauften verbriefte Ansprüche auf die Gewinne, die diese Töpfe erzielen sollten, an das Publikum. Diese Ansprüche nennt man Collateralized Debt Obligations (CDO). Die Banken wussten, daß in diesen Töpfen ziemlicher Mist war, und verkauften daher die Töpfe so schnell wie möglich an andere Banken. Diese schütteten den Inhalt der Töpfe so schnell wie möglich in wieder andere Töpfe und finanzierten die neuen Töpfe mit Geld der ahnungslosen Anleger. Diese Töpfe wurden strukturierte Wertpapiere genannt. Das hörte sich auch gut an. Es gelang den Banken immer wieder, die Töpfe so zu strukturieren, daß einige mit Triple A bewertet wurden. Ob sie dieses Rating verdienten, wussten schließlich die Banker selbst nicht mehr. Der Rest war Schund wurde in wieder neue Töpfe geschüttet, so lange geschüttelt, bis dabei wieder AAA-Papiere herauskamen, die verkauft werden konnten. Die Spreu wurde in neue Töpfe geschüttet usw. Ich zitiere Matthey: Bis zu 6 Verbriefungen waren üblich, um auf jeder Stufe aus dem 1 Matthey, Dirk: Finanz- und Wirtschaftskrise Lehren für herausfordernde Zeiten, Manuskript 5

6 immer gehaltloser werdenden Brei an Ansprüchen noch ein paar AAA- Papiere herausquetschen zu können. Angeblich gibt es CDO-Papiere, die 24 Verbriefungsstufen hinter sich haben. Siebzig Prozent der CDO-Papiere hatten ein AAA-Rating, obwohl die durchschnittliche Bewertung der Papiere, die für die Bildung der CDO-Töpfe verwendet wurden, nur bei B+ lag, was die CDOs fast unverkäuflich gemacht hätte. Die riskanten CDOs wurden immer stärker konzentriert, je weiter sie hierarchisch nach unten rutschten. Sie waren wie heiße Kartoffeln, die schließlich das Vertrauen in alle Papiere erschütterte. Mit vollem Bewusstsein schufen die Banken Tempel des Turbo-Kapitalismus auf Säulen, die nach unten hin immer fauler und verrotteter wurden. 5. Securitization Auf einigen dieser faulen Papiere blieben die Banken sitzen. Diese sollen jetzt auf Bad Banks übertragen werden. Natürlich zu Preisen, die über den Werten dieser Papiere liegen. So sollen die Verluste der Banken sozialisiert werden. Aber Non-Valeurs sind auch keine Werte in den Bilanzen der Bad Banks! Bad Banks sind Parafisci, sind nichts anderes als Schattenhaushalte. Die CDOs waren aber nur die höchste und schlimmste Folge einer Entwicklung, die spätestens im Jahre 1986 begonnen hatte. In diesem Jahre begann Alfred Herrhausen seine Vorlesungen über Internationale Finanzierungen in Bonn. Er wies darauf hin, daß die sog. Securitization ein neues, ganz wesentliches Instrument zur Belebung der internationalen Kapitalmärkte sei. Tatsächlich wurde die Securitization zu einem Instrument der Verlagerung von Risiken von den Banken auf die Anleger am Kapitalmarkt und zu einem Instrument der Gewinnmaximierung durch Erhebung von Gebühren, die weniger stark als Zinsen vom Wettbewerb der Banken untereinander betroffen sind. Diese Kombination von hohen 6

7 Gebühren bei niedrigem Risiko war natürlich eine Strategie des Himmels für die Banken und eine Strategie der Hölle für die Anleger: Die Banken verlagerten ihr Geschäftsmodell von dem Kreditgeschäft auf das Investment Banking, und statt ihren Kunden als Hausbank zu dienen, drehten sie ihnen hoch riskante Kapitalmarktpapiere an, ohne dafür haften zu müssen. Die jüngsten Schritte der deutschen Banken in Sachen Haftung beweisen, daß dieser Prozeß weitergeht. Nun wird das Risiko nicht nur auf die Kunden, sondern auch auf die Angestellten der Banken überwälzt. Ich fasse den ersten Teil meiner Ausführungen zusammen: Die Krise brach aus wegen 1. des Vertrauensverlustes im Interbank-Geschäft als Folge der Sub-Prime- Crisis, 2. des Verstoßes gegen klassische Finanzierungsregeln bei Banken, die mittelfristige Kredite für langfristige Anlagen hergaben 3. wegen der irrtümlichen Anwendung der Portfolio-Theorie auf hoch korrelierte Anlagen 4. wegen der aus Habgier resultierenden Innovation von Kapitalmarktpapieren mit hoher Risikokonzentration 5. wegen der sträflichen V ernachlässigung der Hausbankfunktion C. Die Lehre Erich Gutenbergs 1. Der Kombinationsprozeß Im ersten Band seines Werkes Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre hat Erich Gutenberg die sechs Kriterien genannt, die ein Unternehmen in der Marktwirtschaft kennzeichnen. Für meine Beweisführung brauche ich nur zwei, und zwar den Kombinationsprozeß und das finanzielle Gleichgewicht. 7

8 Im Kombinationsprozeß werden die Produktionsfaktoren Ausführende Arbeit, Leitende Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe miteinander verbunden mit dem Ziel, Produkte zu schaffen, die von den Kunden zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse nachgefragt werden. Der Dienst am Kunden steht also im Zentrum des Kombinationsprozesses. In diesem Ziel sind sich ausführende Arbeit und leitende Arbeit einig. Insoweit herrscht zwischen diesen beiden Produktionsfaktoren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, kein Misstrauen. Es geht Gutenberg um den Dienst am Kunden, nicht um die Ausbeutung des Kunden. Vertrauen herrscht auch auf den Kapitalmärkten. Dieses Vertrauen wird durch die Rechtsordnung und ihre Dogmen sowie durch die Verträge zwischen Finanzierungsinstitut und Kapitalnehmer geschützt. Der ehrbare Banker dient seinem Kunden; er beutet ihn nicht aus. Ausbeutung der asymmetrisch verteilten Information über den Kapitalmarkt kennt Gutenbergs Lehre nicht. Gutenbergs Theorie der Unternehmung baut also auf dem Grundgedanken der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zum Wohle der Gesellschaft und der nachhaltigen Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen in ihr auf. Es war seine Überzeugung, daß die Unternehmung und ihre Mitarbeiter im Rahmen und in den Grenzen der jeweils geltenden Rechtsordnung verpflichtet sind, mit dem Ziel höherer Produktivität im Kombinationsprozeß zusammenzuarbeiten. Wenn sie diese Pflicht verletzen, endet ihre Legitimation als Institution der Gesellschaft. Das ist keine blauäugige Harmonielehre, das ist bittere Realität: wer andere ausbeutet, verliert seine Daseinsberechtigung in der Marktwirtschaft. Das Wort von Karl Marx von der Expropriation der Expropriateure, kann man als ernste Warnung auch aus Gutenbergs Lehre ableiten. 8

9 Gutenberg setzt in seiner Betriebswirtschaftslehre dieses Vertrauen voraus. Es muß nicht immer wieder neu in Einzelverträgen gesucht, gefestigt und schriftlich bekundet werden. Noch schärfer formuliert: Gutenberg setzt Ur- Vertrauen in der Gesellschaft durch Rationalität und Einsicht eines jeden voraus. Der Kombinationsprozeß ist also eine völlig andere Vorstellung von der Natur der Unternehmung als die Auffassung, die Unternehmung sein ein Netz von Verträgen zur Verhinderung von Ausbeutung jedes Menschen durch jeden anderen Menschen. Homo homini lupus ist nicht die Basis der Betriebswirtschaftslehre von Erich Gutenberg. Es ist aber leider das Grundaxiom der mikroökonomischen Theorie, die heute auf den betriebswirtschaftlichen Lehrstühlen als herrschende Lehre vertreten wird. Was geschieht, wenn dieses Vertrauen zerstört wird, erleben wir in der gegenwärtigen Finanzkrise deutlich. Kein Vertragssystem ist so leistungsfähig, daß es gegen Vertrauensverlust schützen kann. Das Gut Vertrauen, das Gut Reputation darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, wenn jedes Unternehmen mehr Wohlstand für die Menschen schaffen soll. Das ist die Botschaft Erich Gutenbergs. 2. Das finanzielle Gleichgewicht In seinem dritten Band hat sich Erich Gutenberg sehr eingehend mit dem finanziellen Gleichgewicht im Unternehmen auseinander gesetzt. In seiner einfachsten theoretischen Form heißt es: Das Finanzmanagement der Unternehmung muß zu jedem Zeitpunkt in der Entwicklungsgeschichte des Unternehmens gewährleisten, daß Kasse und Einnahmen die Ausgaben überdecken. 9

10 Dieses finanzielle Gleichgewicht ist natürlich dann nicht gewahrt, wenn den fälligen Krediten keine liquiden Mittel, keine neuen Einlagen der Unternehmenseigner und keine Netto-Cash-Flows aus der operativen Tätigkeit des Unternehmens gegenüberstehen. Diese Bedingung für finanzielles Gleichgewicht läßt sich leicht aussprechen, aber was heißt das für die Praxis der Finanzierung? Gutenberg war ja ein Betriebswirt, der seine Theorie auf der Basis einer umfassenden Kenntnis der Unternehmenspraxis entwickelte! Es bedeutet zum einen, daß bei der Aufstellung des Finanzplans das Risiko einkalkuliert werden muß, das finanzielle Gleichgewicht könne durch äußere oder innere Faktoren gestört oder gar zerstört werden. Diese Risiken hat Gutenberg in seinen Simulationen des langfristigen finanziellen Gleichgewichts bei Risiko und Unsicherheit formuliert. Das Ergebnis lautet: Absolute Sicherheit gegen Insolvenz der Unternehmung gibt es nicht. Aber man kann Risikomanagement betreiben, das die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz unter einem vorher bestimmten Niveau hält. Die Instrumente für ein solches risiko-orientiertes Finanzmanagement hat Erich Gutenberg entwickelt. Heute haben wir es jedoch mit einer neuen Form der Verletzung des finanziellen Gleichgewichts zu tun: mit einer rein bilanztechnischen Verletzung von Bank Covenants, d.h., mit einer rein buchhalterischen Zerstörung von Bilanzrelationen, die zunächst nichtgs mit dem operativen Geschäft zu tun haben. 3. Die Gewinnermittlung Erich Gutenberg war Wirtschaftsprüfer. Er war auch Genossenschaftsprüfer. Die Gewinnermittlung des Unternehmens und ihre Eignung für die 10

11 Unternehmenssteuerung waren also für ihn gleichermaßen wichtig. Er war in der Bilanztheorie Dynamiker: Der Gewinn, nicht die Substanz einer statischen Betrachtungsweise war für Gutenberg entscheidend. Bilanzrelationen stehen bei Gutenberg nicht im Zentrum der Unternehmenssteuerung. Gegen diese Grundsätze verstößt das Fair Value Accounting. Ausweis von Gewinnen aus nicht realisierten Wertsteigerungen lehnte Gutenberg ab. Börsenkurssteigerungen auf der Grundlage von nicht realisierten Gewinnen kommen im Denken Erich Gutenbergs nicht vor. Stock Options auf der Basis von Börsenkursen wären für Gutenberg sicher ein Greuel gewesen. 4. Die Empfehlungen Erich Gutenbergs Fragen wir nun: Helfen uns die behandelten Elemente der Betriebswirtschaftslehre von Erich Gutenberg, Wege aus der gegenwärtigen Krise zu finden? Das Prinzip des finanziellen Gleichgewichts verlangt, nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig das Unternehmen als going concern zu führen. Nachhaltigkeit oder, wie es neu-deutsch heißt Sustainability ist für alle, die Gutenberg als Wissenschaftler und als Wirtschaftsprüfer kennen, ein alter Hut. Die Annahmen, die in die langfristige Finanzplanung eingehen, sind laufend zu überprüfen. Es darf nicht nur ein Controlling von Zahlen geben. Es muß ein Controlling von Annahmen geben, die der Planung zugrunde gelegt werden. Jeder von uns weiß, daß es immer anders kommt, als man denkt. Aber das enthebt uns nicht der Pflicht, worst-case-scenarios für die langfristige Planung zu entwickeln. 11

12 Gutenberg empfiehlt Risikovermeidung statt Risikoüberwälzung auf die Kunden und allgemein auf die Partner des Unternehmens. Ein guter Unternehmer mutet seinen Kunden nicht Risiken zu, die er selbst nicht tragen will. Das gilt im Industriebetrieb z.b. für die Produktrisiken. Das gilt in der Kreditwirtschaft für die Risikoüberwälzung durch Securitization, insbesondere dann, wenn die Anleger die Risiken in den Töpfen, an denen sie Anteile halten, selbst nicht beurteilen können. Produkte der Kreditwirtschaft müssen, so interpretiere ich Erich Gutenberg, genau so transparent sein wie die Produkte der Industrie. Die Banken unterliegen der Produkthaftung nicht anders als die Industrieunternehmen. Aus dem Kombinationsprozeß kommen sowohl in der Güter produzierenden Wirtschaft als auch in den Dienstleistungs-Unternehmen Produkte, die dem Wohle der Menschen dienen, so Gutenberg, und nicht Produkte mit unbekannten oder gar schädlichen Eigenschaften. Konkret heißt das: 1. Das verlorene Vertrauen muß wieder hergestellt werden. Das ist die Aufgabe der Kunden im Wettbewerb. Insofern scheint mir die Aussage von Josef Ackermann nicht falsch: Wer jetzt auf Staatshilfe angewiesen ist, hat in der Vergangenheit das in ihn gesetzte Vertrauen der Kunden verletzt. Die Kunden sollten zu anderen Instituten wechseln. Aber welchen? 2. Mehr Transparenz bei den Produkten der Kreditinstitute wie CMBSs, CDOs und wie sie alle heißen, zu fordern, ist nicht hilfreich. Der Vertrieb dieser Produkte muß verboten werden. Es wäre auch denkbar, den Verkauf solcher Produkte auf Kunden, die well-informed sind, zu beschränken. Das sieht übrigens das Luxemburger Recht für einige dieser Papiere vor. 12

13 3. Die Rückkehr zum Anschaffungskostenprinzip mit dem gemilderten Niederstwertprinzip für das Anlagevermögen ist zwingend geboten. Diese Rückkehr ist durch deutlich erhöhte Anforderungen an das materielle Risiko-management der Kreditinstitute abzufedern. 4. Die Haftung der Banken für Geschäfte im Investment-Geschäft und im Effektengeschäft ist deutlich zu erhöhen. Die Abwälzung der Haftung auf Angestellte der Banken ist zu untersagen. 5. Fondsmanager müssen bei der Kreditaufsicht Haftungssummen hinterlegen, die einen bestimmten Prozentsatz ihres Fondsvolumens ausmachen. Die Fondsmanager müssen noch zehn Jahre nach ihrem Ausscheiden aus der Fondsverwaltung für Schäden ihrer Kunden haften. 6. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß Gutenberg uns eine Stärkung der Gläubiger- und der Aktionärs-Schutzvereinigungen in großen Aktiengesellschaften etwa durch Einsicht in die Geschäftsbücher empfehlen würde. Jedenfalls muß die Überwachung der Geschäftspolitik von Unternehmen verbessert werden. Sie darf nach den Erfahrungen mit ENRON wohl auch nicht den Wirtschaftsprüfern überlassen werden. 7. Erich Gutenberg hat sich intensiv mit dem deutschen zweistufigen System von Aufsichtsrat und Vorstand im Vergleich mit dem amerikanischen Board- System beschäftigt. Er neigte dem einstufigen Board-System zu. Ich würde ihm auf der Grundlage meiner Erfahrungen zustimmen. Die Gründe liegen auf der Hand. Der Informationsfluß zwischen Vorstand und Aufsichtsrat in Deutschland ist schlecht. Das gilt vor allem für die Risiken, die Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen im Ausland eingehen. Eine effektive Überwachung der Unternehmensführung durch den Aufsichtsrat ist bei multinationalen Unternehmen nicht möglich. Das ist meiner Ansicht 13

14 nach bei den amerikanischen Unternehmen besser geregelt. Der Übvergang auf das Board System ist allerdings ohne Abschaffung der Mitbestimmung nicht möglich. Ein Schritt in die richtige Richtung ist die Socété Européenne. D. Schlussbemerkung Meine Damen und Herren. Es gibt ein brasilianisches Sprichwort. Es lautet: Keine Krise ist so groß wie Brasilien. Ich wünschte mir, daß dieses Sprichwort auch für unser Europa gälte. Ich wünsche uns allen, daß das Misstrauen, das in Amerika durch Wissenschaft und Regierung gesät wurdeund das sich inzwischen wie die Schweinepest ausbreitet, überwunden werden kann und neues Vertrauen entsteht. Das wird geschehen, wenn wir das Werk Erich Gutenbergs lebendig erhalten und den Mikroökonomen ohne Bodenhaftung, die heute die betriebswirtschaftlichen Lehrstühle in Deutschland bevölkern, die Gefolgschaft verweigern. Den Wunsch, daß sich das Erich Gutenberg-Berufskolleg auch in den kommenden Jahren des Namens Erich Gutenberg als würdig erweisen wird, möchte ich Ihnen als Geburtstagsgeschenk, als Glückwunsch und als Verpflichtung mit auf den Weg in die Zukunft geben. 14

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