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1 Hessische Zentrale für Datenverarbeitung inform Magazin für die Hessische Landesverwaltung ab Seite 16 Unser Kerngeschäft muss in vollem Umfang weiterlaufen // OLG-Präsident Dr. Roman Poseck im Interview Seite 8 RZ INFORM_215.indd 1 GINSTER Master // Rollout in allen Ländern 2/15 Juni Jahrgang Seite :14

2 2 INFORM 2/15 // IMPRESSUM INFORM erscheint viermal jährlich (42. Jahrgang) Herausgeber Hessische Zentrale für Datenverarbeitung Mainzer Straße 29, Wiesbaden Telefon: Chefredaktion Manuel Milani Redaktion Birgit Lehr, Friederike van Roye Beirat Markus Brückner, Hans-Otto Ermuth, Hans-Georg Ehrhardt-Gerst, Dr. Alberto Kohl, Peter Lacher, Susanne Mehl, Dietmar Mittwich, Manfred Pospich, Eckart Ruß Grafisches Konzept Agentur 42 Konzept & Design, Druck Druckerei Zeidler GmbH & Co. KG, Titelbild Wandobjekt Speichern und vernetzen von Jürgen Blum im Eingangsbereich der HZD Hünfeld. Die geschlossenen schwarzen Kuben stehen im Gegensatz zu den offenen goldenen Netzen. Sie symbolisieren Datenvorhaltung (speichern) und den Datenverkehr (vernetzen). Fotos sdecoret fotolia.com: S. 5, S ; Euroforum: S. 12 r.; Brand Films: S. 13 o.; Schwerpunkt: Stadt archiv Hünfeld: S , 19: alle Stadt- und Landschaftsfotos; 3M: S. 24, 25 u.; HMdJ: S. 25 o.; rcx fotolia.com: S : Deutsche Messe: S ; ra2 Studio fotolia.com: S. 41; Mario Naegler: S. 42; Fraunhofer SIT: S ; S. Kobold fotolia.com: Rückseite; alle anderen: HZD / Andreas Stampp Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der HZD. Wenn Sie die INFORM regelmäßig erhalten möchten, schreiben Sie uns: oder rufen Sie uns an: Telefon

3 EDITORIAL // INFORM 2/15 3 Liebe Leserin, lieber Leser Am 1. Juni blickt unsere Außenstelle in Hünfeld stolz auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Am 8. Juni begehen wir unser Jubiläum gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hessischen Landesverwaltung. Im Anschluss an den offiziellen Teil werden wir feiern, gemeinsam mit den rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Außenstelle, von denen viele die HZD schon seit Jahren als einen spannenden und verlässlichen Arbeitgeber in der Region Osthessen schätzen. Die Stadt Hünfeld und die gesamte osthessische Region um das Oberzentrum Fulda erleben und gestalten seit Jahren eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung. Die HZD ist stolz darauf, dass sie an dieser Entwicklung mitwirkt, indem sie hochprofessionelle IT-Arbeitsplätze in die Region bringt. Die HZD-Außenstelle in Hünfeld ist im Allgemeinen mit den Verfahren der hessischen Justiz, wie dem Automatisierten Mahnverfahren, JUKOS oder der elektronischen Aufenthaltsüberwachung eng verknüpft. Wir freuen uns sehr über diese partnerschaftliche und bewährte Kooperation, die wir mit der IT-technischen Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten noch intensivieren werden. Hünfeld ist und war aber schon immer mehr als nur Justiz startete die Außenstelle in einem Übergangsdomizil mit dem Auftrag der Projektentwicklung für zwei Verfahren für das Finanzministerium. Heute beherbergt Hünfeld neben dem Rechen - zentrum für die Justiz unter anderem den IT-Service Desk für die gesamte Landesverwaltung und ein Hochleistungsdruckzentrum, in dem insgesamt über 90 Mio. Seiten pro Jahr gedruckt werden, beispielsweise sämtliche Steuerbescheide des Landes. Den Schwerpunkt dieser Ausgabe haben wir selbstverständlich Hünfeld gewidmet, der Stadt, der Außenstelle, den Mitarbeitern. Im April haben sich in der HZD Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet über die Einführung von GINSTER Master in allen Bun - des ländern informiert. GINSTER Master ist Bestand - teil des Vorhabens KONSENS, das die Vereinheitlichung der Steuerverfahren in Deutschland zum Ziel hat. Es wird unter Federführung des Landes Hessen entwickelt und ist das erste steuerliche Kernverfahren innerhalb von KONSENS, das bundesweit ausgerollt wird. Darüber und über weitere Themen lesen Sie in unserem Magazin-Teil ab Seite 28. Pünktlich zu unserem Jubiläum in Hünfeld erscheint die INFORM in einem neuen Layout. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Blättern und Lesen. Herzlichst, Ihr Joachim Kaiser Direktor der HZD

4 4 INFORM 2/15 // INHALT Inhalt im gespräch 8 Unser Kerngeschäft muss in vollem Umfang weiterlaufen Dr. Roman Poseck, Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt, im Interview notizen 12 Kurznachrichten aus Deutschland, Hessen und der HZD kolumne 15 HZD Web-Lounge Da gibt s was auf die Ohren Unser Kerngeschäft muss in vollem Umfang weiterlaufen Der Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt, Dr. Roman Poseck, sieht die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs in der Justiz positiv und gestaltet sie aktiv mit. Aber er kennt auch die Bedenken, die viele Justiz-Beschäftigte haben, und nimmt sie ernst. Im Gespräch...8 Schwerpunkt: 25 Jahre HZD Hünfeld 16 schwerpunkt: 25 jahre hzd hünfeld 18 Vom Campus Unofelt zur Konrad-Zuse-Stadt 20 IT-Dienstleister für die Justiz und noch mehr 21 Die HZD in guten Händen: Frank Werner ( ) 23 Die HZD in guten Händen: Herbert Guder ( ) 24 Die wichtigsten Verfahren in Hünfeld: JUKOS, AUMAV, EPK & EAÜ 25 Neue Einsatzmöglichkeiten für elektronische Überwachung? 26 Die HZD in guten Händen: Hans-Georg Ehrhardt-Gerst (seit 2015) hessen cio 27 Nachgefragt Digitale Verwaltung Hessen 2020 Am 8. Juni 2015 feiert die Außenstelle der HZD mit einem offiziellen Festakt ihr 25- jähriges Bestehen. Das silberne Stand - ortjubiläum würdigt INFORM mit Ein- und Ausblicken. Die HZD in der Konrad-Zuse-Stadt...16

5 INHALT // INFORM 2/15 5 KONSENS Die Bundesländer arbeiten im IT-Vorhaben KONSENS an der Vereinheitlichung der Steuersoftware innerhalb Deutschlands. Hessen entwickelt und betreut das Stammdatenverwaltungssystem GINSTER. Dessen Master-Funktionalität ist das erste steuerliche Kernverfahren, das bundesweit ausgerollt wird. Ein Workshop in der HZD bot eine Plattform zu Information und Austausch. hzd-magazin GINSTER Master breitet sich aus IT-Fabrik Der Umbau der HZD-Rechenzentren zur IT-Fabrik ist in vollem Gang. Ziel ist die HZD-spezifische Umsetzung des Cloud- Paradigmas und der Aufbau eines standardisierten und automatisierten Plattformbetriebs. Der HessenServer ist ein Projekt innerhalb des Vorhabens. In Planung ist eine Fertigungsstraße, die alle notwendigen Arbeitsschritte zur Erzeugung eines virtuellen Windows Servers bereitstellt. 28 Nachhaltigkeit fördern, Mindestlohn überprüfen Das neue Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz 30 GINSTER Master breitet sich aus Steuer: Stammdatenverwaltung wird in allen Bundes ländern eingeführt 33 Standardisierung durch Anreize Neues Wartungs modell des HessenPC 34 IT-Fabrik Der HessenServer: ein HZD-Werkstatt bericht 36 Information, Innovation, Inspiration Die CeBIT 2015 hat sich gehäutet, wächst und ist zur Investitions-Plattform geworden it-sicherheit 41 Awareness Das Paket kam pünktlich it-gesellschaften in hessen 42 Vorreiter der Cyber sicherheit Spitzenforschung made in Darmstadt service Der HessenServer Tipps und Tricks Grafiken in Word positionieren

6 6 INFORM 2/15

7 INFORM 2/15 7 CeBIT 2015 // Mit d!conomy thematisierte die CeBIT in diesem Jahr die rasante Veränderung von Wirtschaft, Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung, die mit der Digitalisierung einhergeht. Hessen präsentierte seine IT-Lösungen für eine moderne Verwaltung. Die HZD war mit den Themen HessenDrive und E-Vergabe dabei. // Ab Seite 36

8 8 INFORM 2/15 // IM GESPRÄCH Unser Kerngeschäft muss in vollem Umfang weiterlaufen // Dr. Roman Poseck im Interview Dr. Roman Poseck, Präsident des Oberlandesgerichts Frankfurt, über die Bedeutung des elektronischen Rechtsverkehrs für die Justiz, die Herausforderungen bei der Ein führung und die Erwartungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. INFORM: Seit dem 1. Mai 2012 sind Sie Präsident des OLG Frankfurt und haben damit eine doppelte Funktion: Einerseits sind Sie Richter, andererseits bilden Sie die organisatorische Spitze des Geschäftsbereichs der ordentlichen Gerichtsbarkeit, zu dem alle hessischen Land- und Amtsgerichte mit insgesamt mehr als Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen. Welche Bedeutung hat die heutige IT-Ausstattung für die richterliche Arbeit und für die Ausgestaltung der organisatorischen Abläufe in den Gerichten? Dr. Poseck: Die vergangenen Jahre waren in der Justiz durch einen erfolgreichen Modernisierungsschub gekennzeichnet. Die IT ist sowohl für die Richterschaft als auch für alle anderen Bediensteten zum festen Bestandteil der täglichen Arbeit geworden. Die Richterinnen und Richter nutzen vor allem die Möglichkeiten der Datenverarbeitung, der Spracherkennung und der elektronischen Recherche. In umfangreichen Verfahren sind elektronische Zweitakten bereits Realität. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger arbeiten mit dem elektronischen Grundbuch und dem elektronischen Handelsregister. Und auch unsere Serviceeinheiten nutzen die Vorteile der IT, zum Beispiel im Rahmen der Fachanwendung EUREKA 1. In der Außenkommunikati- 1 EDV-Unterstützung für Rechtsgeschäftsstellen und Kanzleien sowie der Richter- und Rechtspflegerarbeitsplätze on spielt das elektronische Gerichtspostfach eine immer größere Rolle. Bei aller Skepsis, die es zu Beginn der Modernisierungsoffensive vor fast 20 Jahren gab, will heute kein Bediensteter der Justiz das Rad zurückdrehen. Wir sind froh, dass wir in unserer technischen Ausstattung auf Augenhöhe zu Arbeitsplätzen außerhalb der Gerichte, beispielsweise in Anwaltskanzleien und Unternehmen, sind. INFORM: In den nächsten Jahren wird die durchgängig elektronische Arbeitsweise in den Vordergrund treten, die herkömmliche Papierakte soll durch die elektronische Akte abgelöst werden. Nach dem Stand der Planungen soll die Einführung neuer technischer Komponenten 2017 beginnen. Wie stehen Sie zu dem bevorstehenden Medienwechsel? Dr. Poseck: Den bevorstehenden Wechsel von der Papierakte zur elektronischen Akte sehe ich grundsätzlich positiv. Der elektronische Rechtsverkehr macht für mich nur Sinn, wenn er vollständig umgesetzt wird, also die elektronische Akte mitumfasst. Nur so lassen sich die Vorteile des elektronischen Rechtsverkehrs vollständig nutzen. Es darf nicht unser Ziel sein, dass die Gerichte zu Druckereien werden, in denen elektronische Posteingänge wir haben in unseren Gerichten ca Eingänge mit fast Seiten am Tag für eine Papierakte ausgedruckt werden.

9 IM GESPRÄCH // INFORM 2/15 9

10 10 INFORM 2/15 // IM GESPRÄCH Vorteile der elektronischen Akte sehe ich zum Beispiel bei der Aufbewahrung und dem Versand der Akte. Die Akte kann nicht mehr verloren gehen; sie ist parallel für mehrere Nutzer zugänglich. Diese positive Zukunftsperspektive darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Medienwechsel eine riesige Herausforderung ist. In der Dimension ist er wahrscheinlich noch höher einzuschätzen als die Modernisierung der vergangenen Jahre. Ge rade der richterliche Arbeitsplatz wird sich grundlegend ändern. INFORM: Und wie schätzen Sie die Erwartungen vielleicht auch Befürchtungen in der Richterschaft und bei den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ordentlichen Gerichtsbarkeit ein? Dr. Poseck: In der Tat gibt es bei den Bediensteten der Gerichte auch Sorgen über die weitere Entwicklung. Diese Sorgen gilt es ernst zu nehmen. Der Erfolg der Veränderungen hängt wesentlich von der Akzeptanz der Betroffenen ab. Das Akzeptanzmanagement ist damit von großer Bedeutung. Außerdem müssen die Veränderungen nutzerfreundlich und bedarfsgerecht sein; das heißt, die Vorteile müssen für die Bediensteten in ihrer täglichen Arbeit spürbar werden. Umfangreiche Schulungen sind notwendig. Wir dürfen die Menschen nicht durch unzureichend vorbereitete Veränderungen überfordern. Da die konkrete Ausgestaltung der Arbeitsplätze aber in vielen Bereichen noch offen ist, ist die neue Welt für die Bediensteten noch nicht unmittelbar vorstellbar. Für die richterliche Tätigkeit DR. ROMAN POSECK studierte und promovierte in Gießen. Er gilt als außer - gewöhnlich hochqualifizierter Jurist mit Bestnoten. Im April 2000 kam er als Richter einer Zivilkammer zum Landgericht Limburg, ein Jahr später erfolgte die Abordnung ins hessische Justizministerium, zunächst als Referatsleiter in der Strafrechtsabteilung. Von 2005 bis 2007 leitete der gebürtige Rheinländer das Ministerbüro. Zuletzt war er im Ministerium als Leiter der Zentralabteilung unter anderem für Personal- und Haushaltsfragen der hessischen Justiz zuständig. An seinem 42. Geburtstag, am 16. März 2012, erhielt Dr. Poseck die Ernennungs urkunde zum neuen Präsidenten des Oberlandesgerichts Frankfurt. Das OLG ist als höchstes Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Hessen für das gesamte Bundesland zuständig. Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehören Richter bei 51 hessischen Gerichten. ist unabdingbar, dass die Unabhängigkeit in vollem Umfang erhalten bleibt. Technik darf richterliche Entscheidungsmöglichkeiten nicht begrenzen. Und schließlich weisen die Bediensteten aller Laufbahnen auf die hohen personellen und finanziellen Anforderungen hin, die eine so gravierende Veränderung mit sich bringt. Die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wird nur gelingen, wenn ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Für uns in der ordentlichen Gerichtsbarkeit ist es eine besondere Herausforderung, die Veränderungsprozesse parallel zu einer hohen Belastung im Alltagsgeschäft und zu einem haushalterisch vorgegebenen Abbau im Richterdienst und im nicht-richterlichen Bereich umzusetzen. Unser Kerngeschäft muss während der Umstellung in vollem Umfang weiterlaufen; einen Stillstand bei den Verfahren können wir uns auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger nicht leisten. INFORM: Kurz vor Ihrem Amtsantritt als Präsident hatte das OLG seine frühere Zuständigkeit für IT-Angelegenheiten an die Anfang 2012 gegründete IT-Stelle der hessischen Justiz (ITS) abgegeben, die seitdem geschäftsbereichsübergreifend als eigenständige Behörde eng mit der HZD, vor allen Dingen mit ihrer Außenstelle in Hünfeld, zusammenarbeitet. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit ITS und HZD und welche Bedeutung kommt aus Ihrer Sicht Steuerungsgremien wie dem IT-Beirat und dem Projektrat zu? Dr. Poseck: Die Gründung der IT-Stelle im Jahre 2012 hat sich aus meiner Sicht bewährt. Sie trägt vor allem der gestiegenen Bedeutung der IT Rechnung. Für die Steuerung der Veränderungsprozesse bei der Einführung des elektronischen Rechts-

11 IM GESPRÄCH // INFORM 2/15 11 verkehrs ist eine zentrale, gerichtsbarkeitsübergreifende Einheit wie die IT-Stelle unerlässlich. Die Zusammenarbeit der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit ITS und HZD ist nach meinen Erfahrungen an gemeinsamen Zielen und Vorstellungen ausgerichtet; sie ist produktiv, vertrauensvoll und unkompliziert. Die praktischen Belange werden ausreichend berücksichtigt. Hierzu tragen vor allem die geschaffenen Gremien wie der IT-Beirat und der Projektrat bei. Im IT-Beirat, in dem alle Gerichtsbarkeiten und die Staatsanwaltschaften hochrangig vertreten sind, haben wir vereinbart, die Sitzungsfrequenz deutlich zu erhöhen, damit Veränderungsprozesse und Prioritäten noch besser abgestimmt werden können. In diesem Jahr kommen wir daher bislang fast monatlich zu intensiven mehrstündigen Beratungen zusammen. INFORM: Insbesondere die Umstellung auf elektronische Aktenführung wird die Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung und die Arbeitsgewohnheiten aller Beteiligten grundlegend verändern. Welche Erwartungen haben Sie an die künftige Arbeitsplatzgestaltung, und welche Vorteile stehen für Sie im Vordergrund? Dr. Poseck: Die Veränderungen bei der Arbeitsplatzgestaltung werden gravierend sein. Die Vorteile überwiegen. Einen Punkt möchte ich exemplarisch herausstellen, nämlich den Gewinn an Arbeitsflexibilität. Auch wenn Richterinnen und Richter schon heute in ihrer Arbeitsgestaltung weitgehend unabhängig und damit frei sind, wird sich das Arbeitsumfeld noch einmal deutlich verbessern, wenn ein Zugriff auf die Akten auch von zu Hause aus möglich ist. Das lästige Hin- und Her-Transportieren unserer oft umfangreichen Papierakten entfällt. Auch in anderen Laufbahnen der Justiz hat die Arbeitsflexibilität in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. So führen wir im Rechtspflegerbereich derzeit ein entsprechendes Pilotprojekt für das gesamte Land durch. Die Entwicklung hin zu mehr Arbeitsflexibilität wird durch den elektronischen Rechtsverkehr maßgeblich gefördert; sie verbessert Mitarbeiterzufriedenheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Attraktivität bei der Nachwuchsgewinnung. Eines will ich aber auch noch klarstellen: Auch wenn sich der richterliche Arbeitsplatz grundlegend ändern wird, sehe ich nicht, dass der Aufwand für die Richterin oder den Richter geringer wird. Es wird weiter der umfassenden Einarbeitung in den Prozessstoff, der mündlichen Verhandlung und der Entscheidung durch die Richterin oder den Richter bedürfen, die allesamt nicht automatisiert werden können. INFORM: Werden fachliche Anforderungen bei der Ausge staltung der technischen Komponenten hinreichend einbezogen? Dr. Poseck: Es ist eine ständige Herausforderung, fachliche Komponenten und technische Entwicklung zusammenzuhalten. Technik darf nicht Selbstzweck sein, sondern sie muss die fachliche Arbeit sinnvoll unterstützen. Im IT-Beirat und auf vielen anderen Ebenen legen wir Wert darauf, dass die fachlichen PERSÖNLICH Mein Berufswunsch als Kind war Seilbahnschaffner zu werden. An meiner jetzigen Position schätze ich am meisten ihre Vielseitigkeit; zum einen bin ich als Vorsitzender eines Zivilsenates unabhängiger Richter; zum anderen stehe ich an der Spitze einer großen Verwaltung mit spannenden Herausforderungen. Rechtsprechung sollte die gesetzlichen Vorgaben achten, die Verfahrensbeteiligten ernst nehmen sowie Sicherheit und Rechtsfrieden schaffen. Rechtsprechung sollte auf keinen Fall abgehoben und für den Nicht-Juristen unverständlich sein. Ich hätte gerne mehr Zeit für Sport. Aktiv und passiv interessiere ich mich vor allem für Basketball und Fußball. Besonderheiten der Justiz ausreichend zum Tragen kommen. Wir werden hier aber gerade bei den bevorstehenden Veränderungen am Ball bleiben müssen. Ein guter Ansatz sind die neu geschaffenen Fachbeiräte, in denen Praktiker aller Laufbahnen der Justiz mitwirken, um die fachliche Seite einzubringen. INFORM: Ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg eines derartigen Großprojektes ist sicher die Akzeptanz der Beteiligten, und das sind viele. Welche Bedeutung kommt dabei der Information und Zusammenarbeit mit den Vertretungsgremien zu? Dr. Poseck: Die enge Zusammenarbeit mit den Vertretungsgremien ist unerlässlich für den Erfolg. Ich sehe es daher auch als positiv an, dass die Justizministerin einen Gremienbeirat eingerichtet hat, welcher der frühzeitigen und umfassenden Information dient. Die Weiterentwicklung des elektronischen Rechtsverkehrs ist auch in den Monatsgesprächen, die ich mit dem Bezirksrichterrat und dem Richterrat des Oberlandesgerichts führe, regelmäßiger Tagesordnungspunkt. Dabei sehe ich es auch als Aufgabe der Gremien an, die Sorgen der Bediensteten einzubringen und mögliche Fehlentwicklungen zu benennen. Die Gremien haben dabei in der Vergangenheit immer wieder wichtige Impulse gesetzt, so zum Beispiel beim Thema Datensicherheit, das über viele Jahre eher belächelt wurde und erst seit NSA wirklich ernst genommen wird. Die Justizministerin widmet diesem Thema eine sehr hohe Priorität, zum Beispiel auch in einer engen Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut in Darmstadt (s. Seite 42). Das Interview führte Friederike van Roye, HZD

12 12 INFORM 2/15 // NOTIZEN Fußfessel und HTML-Programmierung // Girls Day in der HZD Zum 13. Mal hat die HZD am bundesweiten Girls Day Mädchen-Zukunftstag teilgenommen und zwölf Mädchen in Wiesbaden und fünf in Hünfeld empfangen. Der Girls Day bietet Mädchen die Mög lichkeit, sich über die Arbeitswelt zu in for mieren und technikorientierte Arbeitsplätze kennenzulernen. Damit soll ihre Berufs- und Karriereplanung verbessert werden. Rechen- und Druckzentrum, das Innenleben eines PCs und die Reinheit von Glasfaserkabeln, elektronische Zutrittskontrolle und Fußfesseln lernten die Mädchen bei der HZD kennen. Außerdem programmierten sie eine Homepage mit HTML und die Azubis standen Rede und Antwort zum Thema Ausbildung. Die HZD bietet eine duale Ausbildung zur Fachinformatikerin bzw. zum Fachinformatiker Systemintegration oder Anwendungsentwicklung mit begleitendem Studium der Wirtschaftsinformatik. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet in der HZD, der Berufsschule Mainz und der Hochschule Mainz statt. // Vom Service Desk zum Service Operations Center // HZD auf Service Desk World Auf der diesjährigen Jahrestagung der Service Desk World stellte Holger Schermann, Gesamtbetriebsleiter Service Operation Center (SOC), die Verzah nung von Service Desk und IT Ope ra tions bei der HZD vor. Konkret berichtete er über zentrale Cockpit Funktionen im SOC, die Ausfallsicher heit durch die standortübergreifende Organisa tion des SOCs sowie die zentrale Informationssammlung und -steuerung. Die HZD war neben Vertretern namhafter Unternehmen auf dem etablierten Branchentreff am 21. und 22. April in Köln vertreten, der in diesem Jahr unter dem Motto Strategische Handlungsoptionen für die Zukunft: Vom Service Desk zum Service Operations Center stand. Seit über 20 Jahren trägt der Austausch auf der Service Desk World zur Professionalisierung, Optimierung und Standardisierung von Service Desk Organisationen bei. Das erklärte Ziel: bessere Erstlösungs - quote, Erreich barkeit, Entstörung und damit höhere Kundenzufriedenheit. //

13 NOTIZEN // INFORM 2/15 13 Die HZD bewegt // Neuer Imagefilm IT-Kompetenz aus einer Hand das zeigt die HZD mit ihrem modernen, zukunftsorientierten Imagefilm. Die Vier-Minuten-Produktion stellt die komplexen Leistungen der HZD übersichtlich und kompakt vor: EGOV-VR // Neues Gremium für IT in Hessen Hessen hat mit dem Gremium der Verantwortlichen der Ressorts für E-Government, kurz EGOV-VR, ein zentrales Instrument der IT-Organisation auf Steuerungsebene geschaf fen. Michael Hohmann, Zentralabteilungsleiter des Hessischen Finanzministeriums, und Viktor Jurk, Leiter der Abteilung für E-Government und Verwaltungsinformatik des Hessischen Innenministeriums, leiten das Gremium gemeinsam. Die HZD ist mit dem Direktor Joachim Kaiser und dem Technischen Direktor Thomas Kaspar vertreten. EGOV-VR beauftragt die etablierten Gremien auf der Arbeitsebene (AK St/Ar/C und AK IT-Sicherheit) bzw. entscheidet über deren Vorlagen. Die Fachthemen gliedern sich in die Bereiche E-Government, IT-Standardisierung und Cybersicherheit. In der jüngsten Sitzung, Mitte März, wurden zwei für den HessenPC relevante Dokumente beschlossen, nämlich die Standardleistungsbeschreibung Zen trale Betreiberplattform und das Wartungsmodell (s. Seite 33). // Kooperation // Langzeitspeicherung Bereits zum 14. Mal traf sich die Unterarbeitsgruppe Langzeitspeicherung der öf fentlichen Datenzentralen. Bei der Langzeitspeicherung geht es um die Vorhal tung von Daten nach gesetzlichen Vorgaben. Die bundesweite Gruppe tauscht sich zwei Mal im Jahr aus, am 29. und 30. April kamen die Teilnehmer in die HZD. Auf der Agenda standen Fachvorträge, Diskussionen über aktuelle Projekte sowie bundes - HZD IN ZAHLEN Mails werden im Schnitt jeden Monat aus dem Internet erfolgreich in der Hessischen Landesverwaltung übermittelt. Sie kommen von knapp unterschiedlichen Absendern und richten sich an ca Empfänger in rund Maildomänen. Das übertragene Datenvolumen beträgt über 750 Gigabyte. Die Mail-Server betreibt die HZD für das Land Hessen. weite Themen wie Auswirkungen des E- Verwaltungskonzepts des Bundes, NaLA, TR-ESOR, Aussonderung von Akten, Weiter - führung von Domea, aber auch der Einsatz geeigneter Hardware-Platt formen. Besonders wertvoll war ein Im pulsvortrag von Dr. Wild von intarsys zu den Standards und Ausprägungen von pdf-a, das sind pdf-dokumente in einem besonderen, langzeitlesbaren Archivierungsformat. //

14 14 INFORM 2/15 // NOTIZEN Messen im Juni // expo und Zukunftskongress Im Juni wird die HZD auf der expo in Hanau und auf dem Zukunftskongress Staat und Verwaltung in Berlin sein. Sie stellt die Mobilgeräte-Verwaltung, den Hessen- Drive und E-Vergabe vor. Am 10. Juni 2015 lädt die ekom21, der kommunale IT-Partner der HZD, zur Hausmesse expo in den Congress Park Hanau ein. Verena Schwan stellt erstmals die Mobilgeräte-Verwaltung (MGV) vor, ein neues Produkt aus der FISBOX -Familie. Es ermöglicht u.a. eine anwenderfreundliche Verwaltung von Mobilfunkverträ gen, Geräten und deren Benutzer sowie eine schnelle und unkomplizierte Auswertung dieser Daten. Klaus Wahl gibt in der Brüder-Grimm-Stadt einen praktischen Eindruck von der Synchronisations- und Austauschplattform HessenDrive. Mit ihr können Nutzer untereinander und mit externen Partnern auch größere Dateien einfach austauschen. HessenDrive ist als Web-Anwendung für stationäre und mobile Endgeräte verfügbar, sodass Dateien sowohl am Arbeitsplatz als auch unterwegs synchron zur Verfügung stehen. Am 23. und 24. Juni 2015 stellen Carsten Stroh und Norman Schneider die Produkte der E-Vergabe auf dem Zu kunfts kongress Staat und Verwaltung im bcc Berlin Congress Center vor. E- Vergabe stellt den Vergabestellen in der Landesverwaltung einen durchgängig automatisierten Arbeitsablauf zur Verfügung, der den jeweiligen Sachbearbeiter im gesamten Vergabeprozess workflowbasiert und optional mit digitaler Angebotsabgabe unterstützt. Zur Produktgruppe gehören weiterhin die Vergabeplattform, das Data Warehouse, die Langzeitarchivierung und eine Vergabesperrenabfrage. // Kontakt: Produktmanagerin FISBOX Mobilgeräte- Verwaltung: Verena Schwan, Tel Produktmanager HessenDrive: Klaus Wahl, Tel Produktmanager E-Vergabe: Carsten Stroh, Tel Besser telefonieren // Neue Rahmenverträge Anfang März informierte die HZD die hessischen Dienststellen über die neuen Rahmenverträge für Festnetzund Mobilfunk, die seit dem vergange nen Jahr gültig sind. Der Einladung folgten rund 70 Gäste aus allen Res - sorts der Landesverwaltung. Die Provider erörterten die Rahmenverträge, gewährten aber auch einen Ausblick in die Zukunft, beispielsweise ins Jahr 2018, wenn das ISDN-Netz durch das IP-Netz abgelöst werden wird. Mit zahlreichen Fragen und Diskussionsbeiträgen und einem regen Austausch bekundeten die Teilnehmer großes Interesse an der Veranstaltung. Die HZD schließt die Rahmenverträge mit den Telekommunikations-Providern ab. Die Dienststellen selbst ver ein ba ren Einzelbeauftragungen mit den Providern auf Grundlage der Rahmenverträge. // GINSTER // User Day im Frühjahr 2015 Am 14. April 2015 kamen rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus 14 Bundesländern zum GINSTER User Day in der HZD zusammen, um sich über Neuerungen in der Stammdatenverwaltung zu informieren. Ein wichtiges Thema war u.a. die Einfüh rung von GINSTER Master in den Bundesländern (s. Seite 30). Der GINSTER User Day findet seit 2006 einmal jährlich statt. //

15 KOLUMNE // INFORM 2/15 15 Web-Lounge // Da gibt s was auf die Ohren Am 19. März 2015 verkündete Larissa Vassilian vielen besser bekannt unter dem Pseudonym Annik Rubens auf ihrem Blog Schlaflos in München und auf Twitter das Ende ihres gleichnamigen Podcasts. Seit zehn Jahren hat die Journalistin darin über alles gesprochen, was ihr so durch den Kopf ging. Das Podcasten entstand Anfang der 2000er Jahre und wurde zunächst als Audioblogging bezeichnet. Wie in einem Weblog werden dabei einzelne Beiträge veröffentlicht. Allerdings handelt es sich hier nicht um Texte und Bilder, sondern um Audiodateien. Die können per RSS- Feed automatisch im Abonnement bezogen werden. Als die Firma Apple diese kostenlose Abonnements für ihre ipod-geräte in ihren Medienshop itunes integrierte, entstand der Begriff Podcast (aus ipod und broadcast, engl. für senden). Das Podcasten ist auch für Laien eine reizvolle Möglichkeit, Ton- oder auch Videobeiträge zu veröffentlichen. Die Verbreitung ist relativ einfach: Wenn die Mediendatei produziert ist, wird sie auf einen Webserver hochgeladen und durch einen Eintrag im RSS-Feed ergänzt. Man benötigt keine komplizierte Übertragungstechnik wie beim Rundfunk. Innerhalb kurzer Zeit entstanden zu allen möglichen Themen Podcasts, die ihre Folgen relativ regelmäßig produzierten. Von sehr persönlichen, tagebuchartigen Podcasts über technische Themen bis zu Kochtipps und Politik ist nahezu alles vertreten. Der 2006 gestartete Videopodcast der Bundeskanzlerin verzeichnet bis heute fast 600 Fol gen. Auch viele Radiosender nutzen die Podcasttechnik, um ihre Beiträge unabhängig von der Sendezeit hörbar zu machen (Zweitverwertung). Doch die Podcastszene hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Neben den reinen Amateurproduktionen entstanden zahlreiche professionell gemachte Sendungen. Neben der Zweitverwertung waren das auch Firmenproduktionen, mit denen die Unternehmen ihre Kunden auf einem modernen Kanal erreichen wollten. Doch diese Podcasts existieren heute oft nur noch mit einigen wenigen Ausgaben historischer Aufnahmen als weitere Karteileichen in den einschlägigen Podcast- Verzeichnissen. Zudem scheint sich die früher häufig enge Bindung zwischen Podcastern und ihrer jeweiligen Hörer-Community zu lösen. Es gibt weniger Feedback an die Podcastmacher, weniger soziale Interaktion und es geht nicht mehr so familiär zu für individuelle Podcasts wie Schlaflos in München eine wichtige Veränderung. Und schließlich ändern sich auch Hörgewohnheiten und die Art des Medienkonsums. Die Musikindustrie musste bereits schmerzlich erkennen, dass weder Tonträger noch Downloads Zukunftsmodelle sind. Der Trend geht zu den Streaming-Diensten, bei denen Musik- oder Sprachbeiträge portionsweise während des Hörens aus dem Netz übertragen werden. Das gehörte Stück landet nicht mehr als Ganzes egal ob auf Datenträger oder als Datei beim Konsumenten und ist somit nicht beliebig oft zu hören. Vielmehr erfordert jedes Hören eine neue Datenübertragung. Auch Podcasts lassen sich streamen. Aber die einzelnen Folgen werden dabei zu einem Teil des Stroms von Musik und Sprache. Sie werden nicht mehr als Teil der eigenen Sammlung wahrgenommen. Wir haben Larissa Vassilian zu ihren Erfahrungen mit dem Podcasten und dem Ende von Schlaflos in München befragt. Das Interview lesen Sie in der Online- Ausgabe der Web-Lounge unter presse/web-lounge dr. markus beckmann Architektur, Produkte und Standards Verfasser des Trendberichts der HZD

16 16 INFORM 2/15 // 25 JAHRE HZD HÜNFELD

17 25 JAHRE HZD HÜNFELD // INFORM 2/15 17 Die HZD in der Konrad-Zuse-Stadt // Als im Juni 1990 die ersten HZD-Mit arbeiterinnen und Mitarbeiter in Hünfeld ihre Arbeit aufnehmen, lebt Konrad Zuse seit geraumer Zeit in der Stadt. Auch wenn es keine persönlichen Kontakte zu dem Computerpionier gab, so ist es doch ein schöner Zufall, dass die Außenstelle der HZD ihren Sitz in der Konrad-Zuse-Stadt hat, mit der sie in 25 Jahren zusammengewachsen und groß geworden ist. Über die Anfänge der Außenstelle kann keiner besser berichten als Frank Werner, der Pionierarbeit für die HZD in Hünfeld leistete: Zusammen mit Karl-Heinz Uhlemann baute er den Standort auf und leitete ihn über zwei Jahrzehnte. Vor drei Jahren übergab er den Staffelstab an Herbert Guder, der eine bewegte Zeit mit tiefgreifenden Veränderungen erlebte. Seit Beginn dieses Jahres trägt Hans-Georg Ehrhardt-Gerst die Verantwortung für die Außenstelle und stellt sich der Herausforderung ejustice. Alle drei geben einen persönlichen Einblick in ihren Standort und ihre Zeit.

18 18 INFORM 2/15 // 25 JAHRE HZD HÜNFELD Vom Campus Unofelt zur Konrad-Zuse-Stadt // Hünfeld attraktiver Standort für 120 HZDler Als im Juni 1990 die Außenstelle der HZD in Hünfeld eröffnet, lebt Konrad Zuse seit über 30 Jahren in der osthessischen Stadt kommt der in Berlin geborene Vater des Com pu ters an die Haune und bleibt hier bis zu seinem Lebensende Bereits 1941 stellt er der Öffentlich - keit seine Z3 vor, die alle wichtigen Merk - male eines mo der nen Computers enthält. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt er Plankalkül, die erste universelle Programmiersprache und im selben Jahr, 1946, gründet Zuse das erste Compu ter-start-up, dem drei Jahre später die erste kommerzielle Computerfirma der Welt ZUSE KG in Neukirchen bei Hünfeld folgt. Mit 54 Jahren zieht sich Zuse als aktiver Teilhaber aus der Firma zurück und widmet sich fortan der Wissenschaft und seiner Leidenschaft, der Malerei. Noch im Jahr seines Todes erwirbt er ein Patent für den Helixturm, eine von ihm konstruierte Windkraftanlage. HÜNFELD Seit 2006 trägt Hünfeld durch einen Erlass des Hessischen Innenministers offiziell den Beinamen Konrad-Zuse-Stadt. Das Konrad-Zuse-Museum beherbergt die umfangreichste Sammlung von Zuse- Geräten weltweit und viele Exponate, die ihn als Ingenieur, Wis senschaftler, aber auch Künstler zeigen. Zurück zu den Anfängen Die Geschichte der osthessischen Stadt beginnt natürlich lange vor Zuse. 781 ist das heutige Hünfeld erstmals urkundlich erwähnt: Karl der Große schenkt dem Kloster Fulda den Campus Unofelt. Die Verleihung der Gelnhäuser Stadtrechte 1310 ist ein Höhepunkt in der Stadtentwicklung und Impulsgeber für die po si tive Entwicklung an der Handelsstraße Frankfurt-Leipzig. Die bevorzugte Lage in Friedenszeiten wird in Kriegszeiten zu einer schweren Last für die Men schen. Allein Kaiser Napoleon zieht auf seinen Regierungsbezirk Kassel Landkreis Fulda Bürgermeister Stefan Schwenk (CDU) Höhe 261 m ü. NHN Fläche knapp 120 km² Einwohner ca Bevölkerungsdichte ca. 132 Einwohner je km² Arbeits- und Erwerbsplätze ca Tourismus 480 Betten mit Übernachtungen Verkehrsanbindungen A 7, B 84 und B 27; Bahnhof Hünfeld: 2014 Schönster Kleinstadtbahnhof Deutschlands; ICE-Anschluss im benachbarten Fulda Sehenswürdigkeiten Neugotisches Rathaus, St. Bonifatiuskloster, Wasserschloss Mackenzell, Mahn- und Begegnungsstätte Point Alpha im benachbarten Rasdorf Weitere Informationen Feldzügen neun Mal durch Hünfeld. Ein Zeitzeugnis der schwerwiegenden Folgen der napoleonischen Kriegszüge ist das Gedicht Jahrmarkt zu Hünfeld von Johann Wolfgang von Goethe, der auch in Hünfeld Station gemacht hat. Erster und Zweiter Weltkrieg hinterlassen tiefe Wunden im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben Deutschlands und auch Hünfelds. Am 27. Oktober 1944 verlieren 106 Menschen bei einem verheerenden Bombenangriff auf den Hünfelder Bahnhof ihr Leben. Ungezählte Familien betrauern Ehemänner, Väter und Söhne, die durch den Krieg ihr Leben lassen mussten. Die Nachkriegsjahre sind stürmisch, aber auch eine Zeit des Wachstums. Hünfelds Bevölkerung verdoppelt sich durch die Ankunft von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen. Die Kommunale Gebietsreform führt 1972 zu einer erneuten Verdoppelung der Einwohnerzahl. Auch die Wirtschaft erlebt ihren Aufschwung. Textilindustrie, Maschinenbau- und metallverarbeitende Betriebe siedeln sich in Hünfeld an. Die Firma Wella, nach dem Krieg enteignet in ihrer erzgebirgischen Heimat, lässt sich nieder und ist bis heute größter industrieller Arbeitgeber (heute: Procter & Gamble) neben Ondal Medical Systems und Herbert KG. Daneben ist die osthessische Stadt ein kleines Behördenschwergewicht, das Erwerbstätige beschäftigt. Hier befindet sich die einzig verbliebene Einsatzabteilung der Bundes polizei in Hessen, die neue Justizvollzugsanstalt, das zentrale Mahngericht für Hessen, das zentrale Beihilfedezernat für die Hessische Landesverwaltung und die HZD seit nunmehr 25 Jahren. // Seite 19: Attraktives Umfeld in und um Hünfeld: Hessisches Kegelspiel und Haselsee, Golfplatz und Stiftskirche, Museen und Gaalbernfest

19 25 JAHRE HZD HÜNFELD // INFORM 2/15 19 Von Anfang an war und ist die HZD-Außenstelle in Hünfeld als Partner der hessischen Justiz an jedem einzelnen Entwicklungs- und Ausbauschritt auf dem Weg zum elektronischen Rechtsverkehr maßgeblich beteiligt. Inzwischen ist das Zusammenwirken zwischen unserer HZD Hünfeld und uns auf allen Ebenen so eng verzahnt, als handele es sich um eine gemeinsame Orga nisation. Das persönliche Miteinander ist von Vertrauen und höchster Wertschätzung geprägt. Mehr kann man sich kaum wünschen. Wir gratulieren unserer Schwesterorganisation wenn ich so sagen darf sehr herzlich zum 25. Jahrestag und wünschen ihr und uns die erfolgreiche Fortsetzung unseres gemeinsamen Wirkens für die hessische Justiz. MANFRED BECK // Präsident IT-Stelle der hessischen Justiz

20 20 INFORM 2/15 // 25 JAHRE HZD HÜNFELD v.l.o.: Hans-Georg Ehrhardt-Gerst, Thomas Mende, Eric Röder, Dr. Bernd Hartmann; v.l.u.: Peter Haas, Harms Becker, Angelika Freitag // Stationen der Außenstelle: Landratsamt, am Großenbacher Tor und Mackenzeller Straße IT-Dienstleister für die Justiz und noch mehr // Die Außenstelle der HZD Die räumliche Nähe zum zentralen Mahngericht für Hessen gibt vor 25 Jahren den Ausschlag, dass die HZD eine Außenstelle in Hünfeld eröffnet, deren Aufbau Frank Werner und Karl-Heinz Uhlemann verantworten. Heute betreu - en die rund 120 HZD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Osthessen die komplette IT der Justiz in enger Zusammenarbeit mit der IT-Stelle der hessischen Justiz in Bad Vilbel. Kurze Wege und ein Rundum-Service aus einer Hand haben sich bewährt. Kunden- und Anwendungsmanagement, Rollout mana gement und Verfahrensbetrieb, Architektur und Controlling der stellvertretende Leiter der Außenstelle Hans-Georg Ehrhardt-Gerst und die Bereichsleiter Thomas Mende und Eric Röder steuern die IT-Belange für die hessische Justiz. Aber die HZD in Hünfeld bietet noch mehr: Der IT-Service-Desk ist seit 2010 neben dem User-Help-Desk der Justiz unter der Obhut von Dr. Bernd Hartmann hier zu Hause. Gibt es Probleme mit der IT, dann sind sie erste Anlaufstelle und kompetenter Ansprechpartner für die Beschäftigten der Landesverwaltung. Mehr als 50 Prozent aller Anfragen beantworten die First-Level-Support-Spezialisten beim ersten Anruf, die harten Fälle werden per Ticketsystem an die Fachabteilungen in der HZD zur weiteren Bearbeitung gegeben. Weiterhin ist das Competence Center Windows Terminalserver in Hünfeld angesiedelt. Es stellt für ca Nutzer den Zugriff auf zentrale Anwendungen wie SAP, Remedy oder HeDok bereit. Sprichwörtlich unter Hochdruck läuft das Druckzentrum hat man die ehemals zwei Druckzentren der HZD in Hünfeld zusammengelegt. Betriebsleiter Peter Haas koordiniert vor Ort den Zweischichtbetrieb. 90 Millionen Drucksachen und 13 Millionen portoopti mier te Sendungen verlassen im Jahr das Haus. Die großen Kunden sind Hessens Finanz ämter, Justiz und Bezüge stelle. Immer mehr bislang dezentrale Druckaufträge hessischer Dienststellen kommen hinzu. Neben querschnittlichen Aufgaben arbei ten Harms Becker und sein Bereich Architektur, Produkte und Standards am Puls der Zeit. Sie legen den Grundstein für die IT-Themen der Verwaltung von morgen. Die Kollegen agieren standortübergreifend in der Außenstelle und in der Zentrale in Wiesbaden. Und dass am Standort nie die Lichter ausgehen, darum kümmert sich Angelika Freitag von der Zentralabteilung vor Ort. //

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