Start ohne Hindernisse. Markteinstieg in den Niederlanden. (62) Betriebspraxis plus. (12) Ernst-Schneider-Preis. (17) IHK-Konjunkturumfrage.

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1 IHK,Postfach101508,47015Duisburg A07373PVSt, Deutsche Post AG, Entgelt bezahlt. November Start ohne Hindernisse Markteinstieg in den Niederlanden Seite 8 (12) Ernst-Schneider-Preis Rund 500 Gäste bei der Verleihung (17) IHK-Konjunkturumfrage Wirtschaft am Niederrhein in guter Verfassung (62) Betriebspraxis plus Wie aus Kunden Stammkunden werden

2 Editorial Editorial MehrFreihandel mehrarbeitsplätze Der Außenhandel mit den USA brummt und wächst weiter auf hohem Niveau. Neue Impulse werden von einem Freihandelsabkommen erwartet, das nach mehr als 20 Jahren Diskussion zwischen den USA und der EU konkret angegangen werden soll. Beide Seiten versprechen sich wirtschaftliche Vorteile in Milliardenhöhe. Nach einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung sollen durch dieses Abkommen in Deutschland mehr als zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Allein diese Zahl zeigt, welche enorme Bedeutung freier Handelsaustausch für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung hat. Dabei sind die welthandelspolitischen Rahmenbedingungen derzeit alles andere als günstig. Zu groß sind die nationalen Interessen einzelner Staaten. So schlägt derzeit die große Stunde der bilateralen Freihandelsabkommen. Allein die EU verhandelt gegenwärtig Abkommen mit etwa 20 Staaten und sogar einzelnen Regionen, etliche Verträge bestehen bereits. Dazu kommen zahlreiche Vereinbarungen zwischen Drittstaaten, die sehr wohl auch für deutsche Unternehmen beziehungsweise deren ausländische Tochtergesellschaften an Bedeutung gewinnen können. All dies zwingt Unternehmen dazu, sich mit immer mehr verschiedenen handelspolitischen Vorschriften zu befassen, wollen sie die damit verbundenen Vorteile nutzen. Ob sich dies immer rechnet, wird zunehmend bezweifelt. Und gerade für unseren Mittelstand tun sich hier besondere Hemmnisse auf. Insofern läuft vieles derzeit auf eine secondbest-lösung hinaus. Deshalb brauchen wir eine liberale Handelspolitik auf multilateraler Ebene. Zurück zu mehr Einfachheit! Nur damit lässt sich die weltweite Erfolgsstory mehr Wachstum, mehr Arbeitsplätze fortsetzen. Dr. Florian Funck Vizepräsident der Niederrheinischen IHK November 2013 Seite 1

3 (8) Markteinstieg in den Niederlanden Zwar stehen die Niederlande derzeit wirtschaftlich unter Druck doch der nächste Aufschwung kommt bestimmt. Für Unternehmen kann es sich lohnen, antizyklisch zu denken und sich frühzeitig mit den Besonderheiten des Marktes vertraut zu machen. Was beim Einstieg im Nachbarland zu beachten ist. Titelfoto: cantaloop (12) Ernst-Schneider-Preis Gelungene Premiere im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen: Rund 500 Gäste waren am 9. Oktober der Einladung der sechs Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet zur Verleihung des Ernst-Schneider-Preises gefolgt. (17) IHK-Konjunkturumfrage Die Wirtschaft am Niederrhein zeigt sich in guter Verfassung. Hierzu tragen vor allem die Umsätze im Auslandsgeschäft bei, aber auch die stabilen Investitionen im Inland. Dennoch zeigen sich auch branchenbedingte Risiken (32) Stiftungen als Nachfolgemodell Mehr als Unternehmen pro Jahr suchen nach einer geeigneten Nachfolgeregelung. Das soziale Stiftungsunternehmen kann ein alternatives Modell darstellen. Professor Dr. Lutz Frühbrodt von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt erklärt in tw, wie es funktioniert. (62) Kundenbindung Grob gerechnet ist es fünfmal günstiger, einen Stammkunden zu halten, als einen neuen zu akquirieren, so Marketing-Berater Dr. Frank Ternow, Mettmann. Deshalb sollte die Beziehung zu den treuesten Kunden besonders gepflegt werden. tw aktuell DasWirtschaftsmagazinimTV-Format.Diekomplette Sendung zu ausgewählten Themen dieser Ausgabe kann über den QR-Code oder über die Mediathek unter aufgerufen werden. Inhalt Editorial (1) Mehr Freihandel mehr Arbeitsplätze Kompakt (4) NiederrheinRad mit neuer Bestmarke (5) Unternehmensnachfolge am Niederrhein (5) Termine kompakt (6) Nationale IHK-Bestenehrung IHK-Service: Literatur-Tipp der Redaktion (7) Leitfaden Digital Commerce (45) Der GmbH-Beirat Titelthema (8) Start ohne Hindernisse Markteinstieg in den Niederlanden Wirtschaft und Region (12) Ernst-Schneider-Preis: Ausgezeichneter Wirtschaftsjournalismus (14) Energieeffiziente Sanierung von Wirtschaftsgebäuden (17) Aktueller IHK-Konjunkturbericht (19) Gesundheitsnetzwerk Niederrhein e. V. gegründet Unternehmen im Blick (22) Wirtschaftsticker (23) Duisburger Hafen AG stiftet Denkmal (24) 100 Jahre Pressegroßhandel Wilhelm Schmitz (26) Erfolgsmodell Food Town Duisburg (27) Gesellschafterwechsel bei Rheinkraft (30) Zur Person Betriebspraxis (32) Gesellschaftliche Verantwortung leben (33) Neues aus den Hochschulen (47) IHK-Service: Recht, Steuern, Finanzen (48) Handelsregister (61) Impressum Betriebspraxis plus (62) Damit aus Kunden Stammkunden werden (64) Einblick Beilagenhinweis: Dieser Ausgabe liegt eine Teilbeilage Dr. Voßmeyer & Partner aus Duisburg bei. Wir bitten um freundliche Beachtung. Seite 2 November 2013

4 Kompakt Pkw-Absetzstelle Emmerich am Rhein Neuer Service für die Berufsschifffahrt Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein hat Mitte September die Pkw-Absetzstelle Emmerich in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit der Stadt ist damit am Niederrhein die erste Anlage dieser Art geschaffen worden. Ab sofort können Binnenschiffer ihre mitgeführten Autos mit dem bordeigenen Kran sicher an Land absetzen. Die in neun Monaten fertiggestellte Absetzstelle kann bei fast jedem Wasserstand genutzt werden. Sie liegt in zentraler Lage von Emmerich: am Rheinpark. Die obere Ebene der Absetzstelle kann von Besuchern zusätzlich als Aussichtsplattform genutzt werden. Insgesamt ist die Anlage 55 Meter lang und hat 1,1 Millionen Euro gekostet. Foto: WSA NiederrheinRad.de wird immer beliebter Neue Bestmarke erreicht Der Niederrhein ist prädestiniert für ausgedehnte Touren mit dem Fahrrad. Und wer für einen Kurztrip in die Region kein eigenes Rad transportieren will oder kann, dem steht das Verleihsystem NiederrheinRad, ein Projekt der Niederrhein Tourismus GmbH, Viersen, zur Verfügung. Dieses erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Im Sommer wurden während der sechs Ferienwochen rund fahrbare Untersätze ausgeliehen. Damit hält der positive Trend der vergangenen zwei Jahre an. Foto: NiederrheinRad 2011 verzeichneten die Stationen in den Sommerferien Verleihungen, ein Jahr später stieg die Zahl auf Im November ziehen die Räder übrigens wieder ins Winterlager und werden dort für die Radsaison 2014 fit gemacht. Die rund 40 Verleih- und Servicestationen befinden sich verteilt über den gesamten Niederrhein von Emmerich am Rhein bis Zons und von Brüggen bis Duisburg. Mehr Details unter Studie IHK-Energiewende-Barometer 2013 Unternehmen sehen Chancen und Risiken Die Wirtschaft stellt sich den Herausforderungen der Energiewende. Das belegt eine bundesweite Umfrage der Industrie- und Handelskammern, an der sich Betriebe aller Größenklassen, Branchen und Regionen beteiligt haben. Allerdings sieht lediglich ein kleiner Teil der Unternehmen mehr Chancen als Risiken: Nur 16 Prozent der Befragten betrachten die Auswirkungen der Energiewende als positiv oder sehr positiv für das eigene Unternehmen. Die insgesamt skeptische Einschätzung hängt vor allem mit steigenden Energiepreisen und Befürchtungen hinsichtlich der Versorgungssicherheit zusammen, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin. Auch könnten sich Unternehmen auf politische Entscheidungen immer weniger verlassen. Es gelte deshalb, so der DIHK, den Netzausbau voranzubringen, den Anstieg der Strompreise zu stoppen und politische Ziele innerhalb der Bundesregierung sowie zwischen Bund und Ländern aufeinander abzustimmen. Die komplette Studie steht unter ihk-energiewende-barometer-2013.pdf zur Verfügung. Seite 4 November 2013

5 Kompakt Bekanntmachungen der IHK Immer aktuell im Internet Wichtiger Hinweis für die IHK-zugehörigen Unternehmen: Alle offiziellen Bekanntmachungen veröffentlicht die IHK zeitnah auf ihrer Homepage und zwar unter der Rubrik IHK-Bekanntmachungen. Damit stehen die Informationen schneller zur Verfügung als bei einer Veröffentlichung in der Zeitschrift Thema Wirtschaft. Hinsichtlich der Veröffentlichungspflicht zählt die Bekanntmachung im Internet. Ist bei Beschlüssen Satzungsrecht der IHK berührt, so erfolgt die Veröffentlichung weiterhin in der IHK-Zeitschrift Thema Wirtschaft. Dies geht zurück auf einen Beschluss der Vollversammlung. Nähere Informationen bei Ass. Matthias Wulfert, Geschäftsbereich Recht und Steuern, Telefon , Aktuelle Bekanntmachung: Sitzung der Vollversammlung am 26. November. Vollversammlung der Niederrheinischen IHK Sitzung am 26. November Foto: Ullrich Sorbe Die nächste Vollversammlung der Niederrheinischen IHK findet am 26. November um 16 Uhr in der Niederrheinischen IHK, Mercatorstraße 22 24, Duisburg, statt. Die Tagesordnung wird etwa zwei Wochen vor dem Vollversammlungstermin im Internet unter veröffentlicht. Für IHK-Zugehörige ist die Sitzung öffentlich. Weitere Informationen: Ass. Matthias Wulfert, Telefon , Infoveranstaltung bei der IHK in Duisburg Unternehmensnachfolge am Niederrhein Früher oder später betrifft dieses Thema auch Unternehmerinnen und Unternehmer: Der Ruhestand rückt näher und damit auch die Frage, wer den Betrieb fortführen wird. Laut Niederrheinischer IHK sind davon in der Region Jahr für Jahr rund 300 Unternehmen betroffen. Woran rechtzeitig gedacht werden muss, darüber informiert die IHK in einer Informationsveranstaltung zur Unternehmensnachfolge am 25. November, 17 Uhr, in der Hauptgeschäftsstelle in Duisburg. Experten erklären, wie die Übergabe in betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und steuerlicher Sicht bewerkstelligt werden kann. Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung bei Mariann Ludewig, Telefon , ihk.de oder unter IHK-Service Termine kompakt Industriestandort NRW Vortragsveranstaltung des WFZruhr und Podiums-Diskussion Industriestandort NRW Vergangenheit oder Zukunft? mit Wirtschaftsminister Garrelt Duin. 13. November, Bildungszentrum für die Entsorgungs- undwasserwirtschaft (BEW) GmbH, Duisburg-Rheinhausen. Straelener Wirtschaftstreff Zum zwölften Mal wird der Straelener Wirtschaftspreis an Unternehmen, die sich im besonderen Maße für den Standort Straelen eingesetzt haben, verliehen. 21. November, Uhr, im Forum des Gymnasiums Straelen. China als Beschaffungsmarkt Veranstaltung der IHKs im Ruhrgebiet. Themen: Markt, Qualitätssicherung, Transport, Logistik und Warenverkehr (Zoll) in China. 21. November, 14 bis 18 Uhr, in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung bei Larissa Fuhrmann, Telefon Seminar Außenwirtschaft Going international was man für das Auslandsgeschäft wissen muss. 27. November, 16 bis 18 Uhr, in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung bei Larissa Fuhrmann,Telefon IHK-Zertifikatslehrgang: Vertriebsassistent/-in Lehrgang für Vertriebsmitarbeiter im Innendienst sowie Quereinsteiger, die eine Stellung im Innendienst einer Vertriebsorganisation anstreben, und Verkaufs(innendienst)leiter mit Kundenkontakt. Ziel ist, Kundengespräche erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Themen unter anderem: Verkaufspsychologie, Verhandlungsführung, Vertriebsmanagement und Marketing, Angebotserstellung und das Nachfassen von Offerten. 27. November bis 13. Dezember, 9 bis Uhr (48 Unterrichtsstunden), in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon November 2013 Seite 5

6 Kompakt IHK-Service Termine kompakt Seminar Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer im grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr. 28. November, 14 bis 18 Uhr, in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung bei Larissa Fuhrmann, Telefon T.I.M. Technische Industrie-Messe, 3. und 4. Dezember, Kalkar. Das IHK-Ursprungszeugnis Rechtliche Grundlagen und elektronische Beantragung. 18. Dezember, in der IHK-Zweigstelle in Kleve, Boschstraße 16, Kleve. Informationen und Anmeldung: Andrea Averkamp, Telefon IHK-Zertifikatslehrgang: Außendienst Im Fokus steht die Entwicklung der Verkäuferpersönlichkeit. Verhandlungstraining, Überleitungen und Abschlusstechniken werden trainiert. Zielgruppe sind Vertriebsmitarbeiter oder Seiteneinsteiger, die eine Tätigkeit im Außendienst anstreben. Termin: 21. bis 25. Januar 2014, 9 bis Uhr (40 Unterrichtsstunden), in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung: Maria Kersten, Telefon IHK-Zertifikatslehrgang: Allround-Bürokraft Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen wird von Bürokräften häufig erwartet, dass sie Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen professionell erledigen. Der Lehrgang vermittelt notwendige Kenntnisse und Techniken, um diesen Erwartungen an eine Allround-Bürokraft gerecht zu werden. Termin: 8. Januar bis 9. April 2014, dienstags 9 bis 15 Uhr (50 Unterrichtsstunden), in der IHK, Duisburg. Informationen und Anmeldung: Maria Kersten, Telefon Unternehmens-Besuchsprogramm Profile 2013 Prozess-Management im Krankenhaus Know-how vor Ort unter diesem Motto nutzen Fach- und Führungskräfte im Rheinland regelmäßig die Gelegenheit, bei namhaften Unternehmen hinter die Kulissen zu schauen. Die letzte Möglichkeit dazu besteht in diesem Jahr am 11. Dezember, 16 Uhr, im Logistikzentrum der Katholischen Kliniken im Kreis Kleve, Uedem. Im Rahmen des Unternehmens-Besuchsprogramms Profile gehen die Teilnehmer der Frage nach: Wie kommen die Spritze und das Medikament ans Krankenbett? Das Logistikzentrum beheimatet das Medical-Care-Center-Niederrhein und eine Krankenhausapotheke Lagerartikel sind dort ständig verfügbar von der Einwegspritze über Verbandmaterial bis hin zum Bürobedarf. Ein spezielles EDV-System sorgt dafür, dass Bestellung, Kommissionierung und Lieferung ineinandergreifen. Das Logistikzentrum beliefert Krankenhäuser, Rettungsdienste und Pflegeeinrichtungen im Umkreis von rund 100 Kilometern, die angrenzenden Niederlande eingeschlossen. Anmeldungen bei der IHK für den Unternehmensbesuch: Stefan Finke, Telefon , Nationale Bestenehrung in Berlin Große Bühne für großartige Leistungen Am 9. Dezember ist es wieder soweit: Bereits zum achten Mal werden dann die besten Ausbildungsabsolventen bei der Nationalen Bestenehrung der IHK-Organisation gewürdigt und zwar im Berliner Hotel Maritim. Durch die Veranstaltung führt, wie in den Jahren zuvor, die Moderatorin Barbara Schöneberger. Festredner ist EU-Kommissar Günther H. Oettinger. Mehr als 200 Spitzen-Azubis des aktuellen Jahrgangs erhalten an diesem Tag ihre Auszeichnungen. Alle haben ihre Prüfung mit sehr gut bestanden und sind damit die besten Absolventen unter rund Prüfungsteilnehmern in den Winterprüfungen 2012/2013 und den diesjährigen Sommerprüfungen. Erwartet werden neben den erfolgreichen Absolventen und ihren Angehörigen auch Vertreter der ausbildenden Betriebe sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien. Domain-Endung.ruhr kommt Ruhrgebiet erhält eigene Internetadresse Jetzt ist es offiziell: Die Ruhrgebiets-Endung.ruhr wird als eine der ersten von rund 1400 neuen Domains weltweit an den Start gehen. Durch die Einführung neuer sogenannter Top Level Domains, zu denen unter anderem auch die Endungen.shop oder.blog gehören, können Betreiber von Webseiten ihr Angebot künftig themen-, zielgruppen- und ortsspezifischer präsentieren. Interessenten können diese voraussichtlich ab Anfang des kommenden Jahres registrieren lassen. Das Verfahren ist mehrstufig gegliedert: Die erste Phase ist den Inhabern von Marken und ähnlichen Rechten vorbehalten. In der darauffolgenden Phase kommen lokal ansässige Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen zum Zug. Die letzte Phase ermöglicht die freie Registrierung. Bereits jetzt kann man eine eigene Wunschdomain unverbindlich reservieren, und zwar unter Seite 6 November 2013

7 IHK-Service: Literatur-Tipp der Redaktion IHK-Service Literatur-Tipp der Redaktion Leitfaden Digital Commerce Digital Commerce boomt: Waren im Wert von 49 Milliarden Euro werden dieses Jahr voraussichtlich online bestellt. Zwei Drittel des Versandhandelsumsatzes werden im Netz erwirtschaftet. Der nächste Trend: Mobile Commerce. Inzwischen ist jeder Zweite hierzulande über Smartphone oder Tablet-PC online. Für Unternehmen wird es daher wichtiger, für Kunden auch auf diesem Wege erreichbar zu sein. Nur eine professionelle Online- Bestellung anzubieten, reicht nicht mehr aus. Prozesse müssen neu angepasst werden. Auch stationäre Händler müssen umdenken: Das Smartphone kann neue Käufer ins Geschäft lenken. Die crossmediale Vernetzung entscheidet über den Erfolg. Im vorliegenden Buch beschreiben Kenner der Szene, was sich aktuell ändert und wo der größte Handlungsbedarf besteht. Torsten Schwarz (Hrsg.), Leitfaden Digital Commerce, 384 Seiten, 34,90 Euro, ISBN , Marketing-Börse GmbH, Waghäusel. Unternehmenscoaching Die Wissensbilanz eines jeden Unternehmens wird durch dessen Mitarbeiter und deren Teamfähigkeiten geprägt. Effektive Teams bilden das Herzstück jeder erfolgreichen Organisation. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten wird die Motivation und Identifikation der Mitarbeiter zur zentralen Führungsaufgabe: Innovation, Kreativität und Synergien zu fördern, Loyalität, Treue und Identifikation zu belohnen. Neben dem Verhalten der Führungskräfte spielen Vorbildfunktion, die Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz, Gesundheitsmanagement oder auch Kommunikation eine zentrale Rolle. Der Unternehmensleitung obliegt es, die vorgenannten Attribute zu verknüpfen und sie zielorientiert zu positionieren. Somit lässt sich im Wettbewerb ein deutlicher Vorsprung erzielen. Diesen gilt es, Schritt um Schritt auszubauen und mit den Mitarbeitern gemeinsam zu gehen. Unternehmenscoaching Teamentwicklung fördern. Jürgen Arnold, 304 Seiten, ISBN , 39,00 Euro. Uvis Verlag e. K., Burgrieden. Medientraining Journalisten und Kamerateams sind allgegenwärtig, die Medien brauchen stets neue Geschichten und Bilder. Immer mehr Menschen erhalten oftmals auch kurzfristig eine Anfrage für einen Fernsehauftritt oder ein Radiointerview. Gefragt sind Führungskräfte von Unternehmen oder Organisationen, Experten und Spezialisten aus Wissenschaft, Technik oder anderen Fachgebieten, aber auch Sportler, Künstler und Politiker. Ein Medienauftritt bedeutet Chance und Risiko zugleich. Chance, weil es dem Unternehmen die Möglichkeit bietet, bekannt zu werden und sich zu vermarkten. Risiko, weil auch ein schlechter Auftritt Folgen hat. Dann kann das Image und im Extremfall sogar das Geschäft darunter leiden. Das vorliegende Fachbuch ist ein praktischer Leitfaden für den perfekten Medienauftritt. Es zeigt in kompakter und anschaulicher Weise, wie man sich in den Medien erfolgreich präsentiert mit allem, was dazu gehört: Auftritt, Kleidung, Ausdruck, Körpersprache, Umgang mit kritischen Fragen, Krisenkommunikation und dem Thema Lampenfieber. Christian Schmid-Egger, Medientraining, 222 Seiten, 24,99 Euro, ISBN , UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz. November 2013 Seite 7

8 Titelthema StartohneHindernisse ZahlreicheAnlaufstellenerleichterndenEinstiegindenniederländischenMarkt Zwar stehen die Niederlande derzeit wirtschaftlich unter Druck doch der nächste Aufschwung kommt bestimmt. Für Unternehmen kann es sich lohnen, antizyklisch zu denken und sich frühzeitig mit den Besonderheiten des Marktes vertraut zu machen. Schließlich ist es vom Niederrhein nur ein Katzensprung über die Grenze. tw erläutert, was beim Markteinstieg zu beachten ist und wo es Unterstützung gibt. Seite 8 November 2013

9 Titelthema Wirtschaftsprofil Niederlande Umfassende Informationen zum Markteinstieg im Nachbarland enthält die Publikation Wirtschaftsprofil Niederlande der Deutsch-Niederländischen Handelskammer, die unter als Download zur Verfügung steht. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Niederlande. Ungefähr ein Viertel des gesamten niederländischen Exports (inklusive Wiederausfuhr 104,6 Milliarden Euro) geht in die Bundesrepublik. Die vermeintlich kleinen Niederlande stehen mit einem gemeinsamen Handelsvolumen von 158 Milliarden Euro im Jahr 2012 im bilateralen Außenhandel hinter Frankreich an zweiter Stelle der deutschen Handelspartner. Deutschland ist mit 70,9 Milliarden Euro zugleich auch der wichtigste Exporteur. Entsprechend eng sind die wirtschaftlichen Verknüpfungen, die erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der niederländischen Konjunktur haben. Vor allem der niederländische Export reagiert schnell auf Schwankungen im Nachbarland. Die Niederlande können sich in einigen Branchen zu den weltweit Besten zählen. Einige Branchencluster, wie zum Beispiel die Kreativwirtschaft bei Amsterdam oder die Nahrungsmittelindustrie, machen das Land für ausländische Investoren und internationale Unternehmen attraktiv. Aber auch andere Felder, beispielsweise der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Energietechnik, zählen zu den Stärken die Ernennung zum Partnerland der Hannover Messe im nächsten Jahr unterstreicht dies eindrucksvoll. Deutsche Unternehmen müssen den Markteinstieg in den Niederlanden gründlich vorbereiten, da gerade in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Nachbarstaaten bestehen. Handelsvertreter, eigene Mitarbeiter und schließlich die Gründung einer eigenen Niederlassung sind häufig anzutreffende Formen der Geschäftstätigkeit deutscher Betriebe. Handelsvertretung Ein erster Schritt in den niederländischen Markt vollzieht sich oft im Rahmen eines Vertrages mit einem Handelsvertreter. Handelsvertreter sind dem Grunde nach unabhängige Vertreter, die von einem Unternehmer damit beauftragt werden, im Namen und auf Rechnung des Unternehmers Verträge auszuhandeln und abzuschließen. Für die Vermittlung von Verträgen erhält der Handelsvertreter eine Provision. Zwischen Unternehmen und Handelsvertreter wird ein Handelsvertretervertrag abgeschlossen. Für diesen gilt grundsätzlich niederländisches Recht, sofern nichts anderes vereinbart ist und der Handelsvertreter überwiegend oder ausschließlich in den Niederlanden tätig ist. Steuerlich wird der selbstständige Handelsvertreter allerdings als Unternehmer betrachtet: Er muss sämtliche Steuern,Versicherungen und Sozialabgaben selbst abführen und bei der zuständigen Handelskammer eingetragen sein. Der Unternehmer sollte sich vom Handelsvertreter deshalb einmal im Jahr eine Erklärung des Finanzamts vorlegen lassen, um sicherzustellen, dass die Einkünfte des Handelsvertreters nicht als Lohn qualifiziert werden. Ansonsten drohen zusätzliche Abgaben an den Fiskus. Personalbeschaffung Bei der Personalsuche gibt es mehrere Anlaufstellen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer hilft Unternehmen bei der Personalsuche, sie vermittelt Bewerber und veröffentlicht Stellenanzeigen. Eine naheliegende Option ist auch der Kontakt zum UWV ( Uitvoeringsinstituut Werknemersverzekeringen ). Es übernimmt ähnliche Aufgaben wie hierzulande die Bundesagentur für Arbeit. Gern genutzt werden für bestimmte Berufsgruppen auch Zeitarbeitsunternehmen, die sogenannten Uitzendbureaus. Zu beachten ist, dass ein Arbeitnehmer in den Niederlanden unter gewissen Umständen eine Betriebsstätte darstellt und damit unter das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden fallen kann. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer über eine Abschlussvollmacht verfügt und davon regelmäßig Gebrauch gemacht. Das Unterhalten einer Betriebsstätte führt in der Regel dazu, dass die Umsätze, die die Betriebsstätte erzielt, an ihrem Sitz zu versteuern sind. Die vertragliche Gestaltung und die praktische Handhabung sollten daher genau unter die Lupe genommen werden. November 2013 Seite 9

10 Titelthema Ein ergänzender TV-Beitrag zu diesem Thema ist auch direkt über den nebenstehenden QR-Code oder in der tw-aktuell-mediathek unter abrufbar. Umgang mit niederländischen Geschäftspartnern Zweigniederlassung Für deutsche Unternehmen kann die Eintragung einer Zweigniederlassung in das niederländische Handelsregister, sozusagen als Alternative zum Außendienst und einer selbstständigen Tochtergesellschaft, Vorteile bieten. Das Unternehmen zeigt damit seine Präsenz auf dem Markt. Außerdem bestehen manche niederländische Unternehmen darauf, dass ihr Vertragspartner über eine eigene Geschäftsstelle in den Niederlanden verfügt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein deutsches Unternehmen sogar verpflichtet sein, sich im niederländischen Handelsregister eintragen zu lassen. Die Eintragung ist aber relativ unbürokratisch und zieht weitaus weniger Kosten nach sich als die Gründung einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Eine spätere Umgründung ist ebenfalls jederzeit möglich und kann von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer begleitet werden. Die Handelsregister werden in den Niederlanden übrigens bei den örtlich zuständigen Handelskammern, den Kamers van Koophandel, geführt. In bestimmten Branchen etwa dem Einzelhandel und dem Handwerk kann für die Eintragung einer Zweigniederlassung der Nachweis einer besonderen Fachkenntnis erforderlich sein. Dazu stellt die örtliche deutsche Industrie- und Handelskammer eine sogenannte EU-Bescheinigung aus. Aus dieser ergibt sich, dass der Unternehmer in Deutschland über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt. Es gilt, dass das deutsche Unternehmen für Forderungen aus Geschäften der Niederlassung haftet. Gründung einer Tochtergesellschaft Die Gründung eines selbstständigen Unternehmens, zum Beispiel in der Rechtsform einer BV (BV steht für besloten vennootschap met beperkte aansprakelijkheid ), kann in vielen Fällen Vorteile bieten. Die BV entspricht in etwa einer GmbH nach deutschem Recht, allerdings ist sie von ihrer formal-juristischen Konstruktion eher eine kleine Aktiengesellschaft. Sie ist die häufigste Unternehmensform in den Niederlanden und wird wie die deutsche GmbH unter Mitwirkung eines Notars gegründet. Der Gründungsprozess dauert zirka sechs Wochen. Geschäftskultur Auf den ersten Blick scheint es viele Gemeinsamkeiten zwischen der deutschen und niederländischen Kultur zu geben. Schaut man allerdings genauer hin, offenbaren sich gerade bei Geschäftskontakten gravierende Unterschiede vor allem mit Blick auf Verhaltensregeln und Verhandlungsstrategien. Es kann beispielsweise sein, dass bei einem Termin zur Geschäftsanbahnung zunächst nur ein Fachverantwortlicher erscheint, um die Qualität des Erstkontakts einzuschätzen. Der Fachmann berichtet dann im Weiteren an seinen Chef, der Auf die Nennung von akademischen Titeln sollte man beim gegenseitigen Kennenlernen verzichten. Großspurigkeit kommt nicht gut an. Von langatmigen und belehrenden Ausführungen sollte man absehen. Produktvorstellungen und Firmenpräsentationen trägt man am besten kurz und knapp vor. Auf Aussagen wie Unsere Firma ist die beste, größte, umsatzstärkste sollte verzichtet werden. Niederländer sind preisbewusste Verhandlungspartner, die allerdings Qualität, Lieferpünktlichkeit und guten Service zu schätzen wissen. Aus Sicht der Niederländer sind dies übrigens typisch deutsche Eigenschaften, die deshalb auch erwartet werden. In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Rechtsstreitigkeiten als in Deutschland. Strittige Fragen werden am liebsten persönlich geklärt. Mit einem Telefonat oder Geschäftsbesuch kann daher mehr erreicht werden als mit der Einleitung von rechtlichen Schritten. Wer die niederländische Sprache nicht beherrscht, sollte Englisch als Geschäftssprache nutzen. Sollte das Gespräch auf Deutsch stattfinden, ist es sinnvoll, dem Geschäftspartner eine kurze Zusammenfassung des Besprochenen zukommen zu lassen. Oft werden Missverständnisse erst im Nachhinein deutlich. Seite 10 November 2013

11 Titelthema EinEngagementindenNiederlandenbereitetnachmeinerErfahrung vorallemdannfreude,wennesauf Dauerhaftigkeit angelegt und entsprechend gut vorbereitet ist. Foto: Fotolia.com/ WoGi Dr.ThomasHanicke,LeiterAußenwirtschaftbeiderNiederrheinischenIHK dann bei Interesse das Folgegespräch führt. In Deutschland ist die umgekehrte Vorgehensweise üblich: Der Geschäftsführer reist persönlich an und delegiert anschließend an seine Mitarbeiter. Dieser Unterschied kann zu Missverständnissen auf beiden Seiten führen, sodass diesem Punkt eine besondere Beachtung geschenkt werden sollte. Hierarchien sind in den Niederlanden nicht so offensichtlich wie in Deutschland. Man sollte sich beispielsweise nicht wundern, wenn Trainees oder andere jüngere Mitarbeiter ebenfalls aktiv an einem Meeting teilnehmen. Direkte Meinungsäußerungen und Kritik gehören ebenfalls zum guten Ton. Es ist durchaus auch üblich, sich im Rahmen von geschäftlichen Verhandlungen über private Dinge auszutauschen. Bei Verhandlungen kommt es darauf an, dass beide Seiten bereit sind, sich entgegenzukommen, denn Kompromissbereitschaft ist für einen erfolgreichen Geschäftsabschluss entscheidend. Arbeitskollegen duzen sich meist, und auch bei Geschäftspartnern kommt das oft nach der ersten oder zweiten Begegnung vor wobei wie auch in Deutschland die Branche, das Betriebsklima und das Alter eine Rolle spielen. Wer sich bei der Ansprache unsicher ist, sollte die Entscheidung darüber einfach seinem Gegenüber überlassen und sich mit Vor- und Nachnamen vorstellen. Aber Vorsicht: Die Ansprache mit dem Vornamen ist keine Freundschaftsgeste und bedeutet nicht, dass weniger hart verhandelt wird. Beratung zu Förderprogrammen Sind Produkte deutscher Unternehmen überhaupt für den niederländischen Markt geeignet? Wer sind die Abnehmer? Eine Beratung in diesen Fragen bietet die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) in Den Haag an. Sie verfügt über entsprechende Marktforschungsergebnisse und kann in der Regel auch potenzielle Abnehmer benennen. Die Beratung kann unter anderem mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Die Zuschüsse werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt und bezahlt. Kleine und mittlere Unternehmen, die den geschäftlichen Schritt in die Niederlande wagen wollen, werden auch im Rahmen des Interreg IV-A-Projekts 2 connect Business unterstützt, an dem die Niederrheinische IHK als Partner beteiligt ist. Das Projekt bietet Informationsveranstaltungen, Workshops, Sprechstunden sowie individuelle Beratungen beispielsweise auch zu Fördermöglichkeiten. Kooperationsplattform Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung bei der Suche nach geeigneten niederländischen Kooperationspartnern. Herzstück des Projekts ist die Webseite Neben Infos und Anmeldemöglichkeiten zu unterschiedlichen Veranstaltungen findet man dort unter anderem Branchennews, aktuelle Gesetzesänderungen und Beispiele für erfolgreiche Kooperationen. Infobox Weitere Informationen bei der Niederrheinischen IHK zu den unterschiedlichen Förderprogrammen für Unternehmen: Mario Goedhart, Telefon , Ansprechpartner für das Thema Außenwirtschaft bei der Niederrheinischen IHK: Dr. Thomas Hanicke, Telefon , November 2013 Seite 11

12 Wirtschaft und Region AuftaktgesprächmitModeratorJörgThadeusz,v.l.FrankBaranowski,Oberbürgermeister Gelsenkirchen, Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen, Dr. Walter Richtberg, Vorsitzender des Ernst-Schneider-Preis e. V. Die Nominierten und Preisträger. Fotos: Nowaczyk/IHK Nord Westfalen Ausgezeichneter Wirtschaftsjournalismus Ernst-Schneider-Preis wurde feierlich in Gelsenkirchen verliehen Gelungene Premiere im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen. Als erste Veranstaltung durfte die Verleihung des Ernst- Schneider-Preises im denkmalgeschützten und jetzt im Kern hochmodern ausgestatteten Gebäude stattfinden. Hier, im Ruhrgebiet, durfte bei der Vergabe der Preise an Journalisten das Steigerlied des Ruhrkohle-Chors ebenso wenig fehlen wie die reviertypische Currywurst. Rund 500 Gäste waren am 9. Oktober der Einladung der sechs Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet gefolgt. Moderator Jörg Thadeusz führte dabei launig durch den Abend. In insgesamt elf Kategorien wurden Journalisten mit dem höchstdotierten Preis im Wirtschaftsjournalismus ausgezeichnet. Als erste Gewinner des Abends wurden die Absolventen der Kölner Journalistenschule des Jahrgangs 2010 auf die Bühne geholt. Sie hatten in Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger den besten Onlinebeitrag eingereicht. Die Nachwuchsjournalisten widmeten den Preis für NeunKW die Energiewende im Rheinland ihrer Kommilitonin, die am Vortag nach langer Krankheit verstorben war. An dem größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik hatten sich auch dieses Jahr mehr als 1000 Journalisten beteiligt. Ihre eingereichten Beiträge wurden von mehreren Jurys genau unter die Lupe genommen. Dabei fand eine der Jurysitzungen auch in Duisburg beim WDR statt. tw berichtete darüber ausführlich in der September-Ausgabe. Was den Gästen der feierlichen Veranstaltung an nominierten und schließlich ausgezeichneten Beiträgen in Kurzfassung präsentiert wurde, sorgte für viel Begeisterung. Die Zuschauer erfuhren an diesem Abend, wie es zum beep - Ton kam, der beispielsweise an den Scanner-Kassen im Supermarkt ertönt. Sie sahen Filmausschnitte vom tiefen Fall des Versicherungsvermittlers Mehmet Göker, und sie erlebten einen vergnügten Printjournalisten, der sich mit einer neuen Formatidee gegen einen Themenabend von RTL durchgesetzt hatte. Jörg Schönenborn, Chefredakteur des WDR, begründete die überraschende Entscheidung der Jury zur besten Innovation in der Wirtschaftsberichterstattung mit den Worten, die Tageszeitung Rheinpfalz habe die Wirtschaftsberichterstattung vom Kopf auf die Füße gestellt. Das Lob galt der Serie Wirtschaftswandern, die zum Besuch von Schauplätzen der Industrialisierung anregt. Mit Karten, Grafiken und Kinderinfos seien die Wandertipps so einladend aufgemacht, dass sie der Wirtschaft neue Leserschichten erschlössen. Und damit hatte Jörg Schönenborn die Zielsetzung der IHKs beschrieben. Sie wollen mit ihrem traditionsreichen Preis das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge in Deutschland erhöhen. Seite 12 November 2013

13 Wirtschaft und Region Die Preisträger des Jahres 2013 Wirtschaft Online Der Jahrgang 2010 der Kölner Journalistenschule in Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger: NeunKW die Energiewende im Rheinland. Wirtschaft in regionalen Printmedien Nora-Maria Miethke: Frau, Firma & Familie, Sächsische Zeitung. Wirtschaft in überregionalen Printmedien Dirk Kurbjuweit, Christoph Pauly, Jan Puhl, Mathieu von Rohr, Christoph Scheuermann, Christoph Schult: Die Kuhhändler, Der Spiegel. Förderpreis für Nachwuchsjournalisten Pierre-Christian Fink, Brrrt, ssst, fertig 3-D-Drucker können die Weltwirtschaft umkrempeln, frei für Zeit. Hörfunk Kurzbeitrag Kerstin Hilt: 7. Oktober 1952: Patent für den Strichcode, WDR. Hörfunk Große Wirtschaftssendung Eleni Klotsikas Odyssee im Euroraum: Griechenlands Irrfahrten Warum sie lange andauern werden, WDR. Ernst-Schneider-Preis 2014 Die Ausschreibung geht bereits in eine neue Runde: Ab sofort können alle Autorinnen und Autoren, deren Beiträge wirtschaftliche oder technische Themen ideenreich und verständlich darstellen, am 43. Wettbewerb um den Ernst- Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern teilnehmen. Der Einsendeschluss für die Beiträge in den Kategorien Print, Online, Rundfunk und Fernsehen ist der 17. Januar Ansprechpartner und weitere Informationen: Christian Knull, Ernst-Schneider-Preis der deutschen Industrie- und Handelskammern e.v., Köln, koeln.ihk.de oder unter Die nächste feierliche Preisverleihung findet in Leipzig statt, und zwar am 6. Oktober. Der Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft ist nach dem Unternehmer und Kunstmäzen Ernst Schneider benannt, der von 1963 bis 1969 Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages war. Mit dem höchstdotierten Preis im Wirtschaftsjournalismus vermitteln die IHKs den Bürgern bereits seit 1971 mehr Wissen über wirtschaftliche und technische Zusammenhänge und ermutigen die Medien, neue Schritte bei der Vermittlung von Wirtschaft zu gehen. Fernsehen Kurzbeitrag Steffen Clement: Nullrunde 2012 Wer beim satten Lohnplus nur zuschaut, ARD (hr). Fernsehen Große Wirtschaftssendung Klaus Stern Versicherungsvertreter. Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker, ARD (WDR). Technik Preisteilung: Birgit Tanner, Mira Thiel Stahlkrieg an der Ruhr und Siegeszug der Düsenjets, ZDF, sowie Dr. Till Krause Smartphones Spionage in der Hosentasche, BR. Innovation Die Serien-Idee Wirtschaftswandern aus Die Rheinpfalz von Eckhard Buddruss, Jürgen Eustachi, Klaus Hofter, Olaf Lismann, Hermann Mosch-Klein, Judith Schäfer. November 2013 Seite 13

14 Wirtschaft und Region Energieeffiziente Sanierung von Wirtschaftsgebäuden IHK-Veranstaltung zeigte Maßnahmen und Fördermöglichkeiten auf Steigende Energiepreise führen dazu, dass das Thema Energieeffizienz mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmenwird.EinWegfürdieBetriebe,dasThemaEnergieeffizienz anzupacken, ist die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden. Über Maßnahmen und Möglichkeiten auch der Förderung informierte die Niederrheinische IHK in ihrer Veranstaltung Energieeffiziente Sanierung von Bürogebäuden, Produktions- und Lagerhallen am 25. September in Duisburg. Referent Oliver Sommer von der Goldbeck Bauen im Bestand GmbH betonte, dass Bürogebäude sowohl optisch als auch energetisch durch eine Sanierung aufgewertet werden können. Sie sei durchaus auch im laufenden Betrieb und mit der Erweiterung des Baukörpers möglich. Klassische Maßnahmen sind nach Sommer die Sanierung der Fassade, der Austausch des Fensterbestandes sowie des bestehenden Heizungs- und Lüftungssystems. Sommer riet dazu, im Vorfeld zu prüfen, ob aussagekräftige Bestandsunterlagen über das Gebäude sowie ein Schadstoffkataster vorhanden sind. Klassiker bei der energieeffizienten Sanierung von Lager- und Produktionshallen seien unter anderem die Erneuerung der Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen sowie die Dämmung von Wänden und Decken, so Bodo Bröcker von der Eeplus 21. Bröcker empfahl den Unternehmen, vor der Sanierung neben einer Bestands- auch eine Verbrauchsanalyse durchzuführen. Bei der Bestandsanalyse werden alle wesentlichen Einflussgrößen wie Gebäudehülle, Gebäude- und Anlagentechnik, die Produktionsabläufe sowie Betriebszeiten erfasst. Die Verbrauchsanalyse zeigt dagegen die aktuellen Energieverbräuche zeitnah auf. Inwieweit erneuerbare Energie bei der Sanierung von Betriebsgebäuden eingesetzt werden könne und ob sich deren Einsatz rechnet, müsse auch in Betracht gezogen werden, betonte Christian Moosbrugger von der C. Moosbrugger Erneuerbare Energien. Grundsätzlich könnten Solarthermie-, Photovoltaik-, Pellet- und Hackschnitzelanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke sowie Kleinwindkraftanlagen eine Rolle spielen. Dabei ist laut Moosbrugger Solarthermie besonders für Betriebe geeignet, die das ganze Jahr Prozesswärme auf einem niedrigen Temperaturniveau (unter 100 Grad Celsius) benötigen. Die Förderprogramme der KfW stellte Eckard von Schwerin von der KfW-Bankengruppe vor. Den Fokus legte er dabei auf die Programme Energieberatung Mittelstand, KfW-Energieeffizienzprogramm sowie KfW-Programm Erneuerbare Energien. Während die Betriebe bei der Energieberatung Mittelstand Zuschüsse erhalten, handelt es sich bei den anderen beiden Programmen um Kreditprogramme, mit denen bis zu 100 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten finanziert werden können. IHK-Infobox Unternehmen, die in der IHK-Erfahrungsaustauschgruppe Energieeffizienz mitarbeiten möchten, wenden sich an Sandy Hagenah, Telefon , ihk.de. Das Programm sowie die Vorträge der Referenten können unter (Dokumentennummer 279) heruntergeladen werden. Verbesserungen beim elektronischen Ursprungszeugnis Immer mehr Unternehmen nutzen die Onlinevorteile Unternehmen, die von der IHK Ursprungszeugnisse für ihre Warenexporte ins Ausland benötigen, profitieren jetzt von weiteren Verbesserungen im elektronischen Antragsverfahren: So können auch Ursprungszeugnisanhänge, wie zum Beispiel Handelsrechnungen oder Lieferantenerklärungen, auf elektronischem Weg leichter der IHK zur Beglaubigung vorgelegt werden. Das beantragende Unternehmen kann die Anhänge ab sofort einfach per PDF-Datei in der Internet-Anwendung Elektronisches Ursprungszeugnis an die IHK übermitteln, lässt sie von der IHK bestätigen und kann sie danach inklusive der eingefügten IHK-Siegelung und -Unterschrift bei sich ausdrucken. Es ist nicht mehr erforderlich, PDF-Anhänge in andere Dateiformate zu konvertieren. Damit ist ein weiterer Schritt getan, die elektronische Beantragung von Ursprungszeugnissen noch komfortabler zu gestalten. Mit diesen Neuerungen gehen auch ein modernes Design sowie eine verbesserte Benutzeroberfläche einher. Schon jetzt erfreut sich der Onlineantragsprozess für das Ursprungszeugnis großer Beliebtheit bei den deutschen Exportunternehmen: Im ersten Halbjahr 2013 wurden über Ursprungszeugnisse und Bescheinigungen per Onlineverfahren ausgestellt, mehr als 1500 Unternehmen nutzen die Anwendung. Die Vorteile zahlen sich vor allem für solche Firmen aus, die viele Ursprungszeugnisse benötigen oder sehr kurzfristigen Bedarf haben und die etwas weiter von der IHK entfernt gelegen sind. Nähere Informationen unter Ansprechpartner bei der Niederrheinischen IHK: Karina Knauer, Telefon , und Frank Elbers, Telefon , Seite 14 November 2013

15 Wirtschaft und Region Abbruch der Berufsausbildung Was Arbeitgeber beachten sollten Ein ergänzender TV-Beitrag zu diesem Thema ist auch direkt über den nebenstehenden QR-Code oder in der tw-aktuell-mediathek unter abrufbar. Ziel der Ausbildung ist es immer, junge Menschen zum vereinbarten Ausbildungsabschluss zu führen. Dennoch stellt sich in der Praxis verschiedentlich die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Berufsausbildungsverhältnis vorzeitig beendet werden kann oder muss. Der Wunsch nach Aufgabe der Ausbildung, aber auch Erkrankung, Insolvenz des Ausbildungsbetriebes und Kündigung aus wichtigem Grund sind einige der Beispiele, die sich bei einer IHK-Veranstaltung in Duisburg rund 50 Interessierte von Rechtsanwältin Monika Guder (Bild), Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Ruhr-Niederrhein, Duisburg, erläutern ließen. Weitere Informationen: Ass. Matthias Wulfert, Telefon , Foto: Ullrich Sorbe VomMarktplatzzumShowroom? IHK-Handelstag NRW mit spannender Diskussion Einen Wettbewerbszaun braucht der Handel nicht, stattdessen faire Rahmenbedingungen, in denen er sich im Wettbewerb beweisenundbewährenkann.daswareinederklarenaussagen beim 2. IHK-Handelstag NRW am 27. September in Münster. Vor dem Hintergrund der gewaltigen Herausforderungen angesichts der steigenden Umsätze im Onlinehandel ging es dabei um Spielraum für den stationären Handel, damit sich dieser insgesamt weiterentwickeln könne. Sonst treffe der Verbraucher klare Entscheidungen, die nicht nur in den Innenstädten unabsehbare Folgen haben könnten, war der Tenor. Bei der Veranstaltung diskutierten etwa 220 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung unter der Fragestellung Vom Marktplatz zum Showroom? über die Entwicklung des stationären Einzelhandels im Zeitalter des Onlinehandels. Als Vizepräsident von IHK NRW, Düsseldorf, begrüßte Dr. Benedikt Hüffer den seit diesem Sommer geltenden neuen landesplanerischen Rahmen für den großflächigen Einzelhandel, mit dem der Standort Innenstadt besonders privilegiert werde. Dafür hätten sich die Industrie- und Handelskammern mit Erfolg eingesetzt. Und er zeigte sich zuversichtlich: Meiner Meinung nach wird ein Interneteinkauf nie das gleiche Erlebnis bieten wie ein Stadtbummel mit der Familie. Doch einen wirklich einheitlichen Tenor in Bezug auf die Entwicklung und die Koexistenz von Onlinehandel und stationärem Einzelhandel ergaben die Aussagen der Referenten und Podiumsteilnehmer nicht bis auf einen: Will der Handel erfolgreich sein, muss er dort sein, wo der Kunde ist. Die Präsenz im Internet ist daher wohl eher Pflicht als Kür, fasste der Federführer der IHKs in NRW für das Thema Handel, Stefan Postert, zusammen. Die Produktsuche, das wurde in den Gesprächsrunden deutlich, hat sich ins Netz verlagert: Der Kunde informiert sich dort umfassend über Preise, Lieferzeiten, Qualität und Bewertungen. Wer nicht im Netz vertreten sei, laufe daher Gefahr, nicht berücksichtigt zu werden. Und: Smartphones und Apps würden das Shoppen noch weiter revolutionieren. November 2013 Seite 15

16 Wirtschaft und Region GesundheitamArbeitsplatz gelebte Nachhaltigkeit Großes Interesse am CSR-Frühstück der IHK bei der Klöckner & Co SE Am 26. September wurde die gut angenommene CSR-FrühstücksreihebeiderKlöckner&CoSEinDuisburgfortgesetzt. Diesmal ging es um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und Stressbewältigung. Die Niederrheinische IHK und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbh hatten dazu gemeinsam mit der Agentur fundamente eingeladen. Begrüßt wurden die 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Vorsitzenden des Vorstandes (CEO) der Klöckner & Co SE, Gisbert Rühl. Mit einem spannenden Ausflug in die bewegte Firmengeschichte schlug er einen Bogen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) und dessen konzerninterner Ausgestaltung. Denn so Evelyn Janetzki und Dirk Schwane in ihrem Vortrag zur Nachhaltigkeit bei Klöckner weiter die Geschäftstätigkeit von Klöckner & Co habe aufgrund der Größe und internationalen Präsenz des Unternehmens Auswirkungen auf eine Vielzahl interner und externer Stakeholder. Diese Beziehungen würden langfristig und verantwortlich im Sinne aller Beteiligten gestaltet. Dafür wurde extra ein konzernweites Nachhaltigkeitsmanagement geschaffen. Nachhaltigkeit in der Stahldistribution heißt bei Klöckner & Co: Optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, effizienter Ressourceneinsatz und soziale Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette sowie gesellschaftliches Engagement im regionalen Umfeld der Unternehmensstandorte. Für jeden dieser Bereiche ist bereits eine Vielzahl von Projekten initiiert. Einige davon werden zentral gesteuert, andere sind in eigenen Landesgesellschaften angesiedelt. Die inhaltliche Umsetzung wird von einem in der Konzernzentrale ansässigen Nachhaltigkeits-Komitee koordiniert. Den entscheidenden Beitrag jedoch leisten die Beschäftigten vor Ort an rund 230 Standorten. Dass Gesundheit am Arbeitsplatz dabei ein wichtiges Thema ist, liegt auf der Hand. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei einem Ausfall kaum zu ersetzen. Nur wenige bringen dieses Thema mit CSR in Verbindung. Doch die unternehmerische Verantwortung für gesunde Arbeitsplätze ist offensichtlich. Neben den gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes kann noch eine Menge geleistet werden, um die physische und psychische Gesundheit zu fördern. Dies bedeutet höhere Leistungsfähigkeit und höhere Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Strategie kann helfen, Menschen lange im eigenen Unternehmen zu halten. Im zweiten Teil stellte Monika Rossa Strategien vor, wie kleine und mittlere Unternehmen sich dem Thema Gesundheitsmanagement nähern können. Sie ist Stress- und Gesundheitscoach und bietet Möglichkeiten an, wie ein Gesundheitsmanagement nachhaltig in die Unternehmenskultur und -struktur implementiert werden kann. Ansprechpartner zum Thema CSR: Ass. Matthias Wulfert, Telefon , Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl gab dem CSR-Kreis interessante Einblicke. Fotos: Ullrich Sorbe IT-Sicherheit im Mittelstand erhöhen IHKs laden Unternehmen in NRW zur Konferenz nach Köln ein Die Sicherheit in der elektronischen Datenverarbeitung ist nicht zuletzt aufgrund aktueller Entwicklungen noch stärker in den Fokus gerückt. Der Know-how-Schutz im Mittelstand ist deshalb eines der herausragenden Themen des diesjährigen IT-Sicherheitstages NRW,dendieIndustrie-undHandelskammerninNordrhein-Westfalenam4.Dezemberim Komed inkölnausrichten. Welche sicherheitsrelevanten Themen sollten Unternehmen künftig im Blick haben? Was sind die akuten Bedrohungen? Wie können Betriebe ihr Know-how vor Angriffen schützen und gesetzeskonformen Datenschutz mit vertretbarem Aufwand und Kosten betreiben? Auf der eintägigen Konferenz werden unter anderem diese Fragen beantwortet. Impulsvorträge, Experten- Workshops, eine Fachausstellung sowie konkrete Hilfestellungen von bundesweiten Initiativen runden die Veranstaltung ab. Die Konferenz richtet sich vor allem an kleinere und mittlere Unternehmen. Weitere Informationen bei der Niederrheinischen IHK: Nadine Deutschmann, Telefon , oder unter Seite 16 November 2013

17 Wirtschaft und Region IHK-Konjunkturbericht zeigt: Wirtschaft zuversichtlich Umfrage unter 300 Unternehmen mit Beschäftigten Die Wirtschaft am Niederrhein zeigt sich in guter Verfassung. Hierzu tragen vor allem die Umsätze im Auslandsgeschäft bei, aber auch die stabilen Investitionen im Inland. Das ist die Kernbotschaft des Herbst-Konjunkturberichtes, den die Niederrheinische IHK am 17. Oktober veröffentlicht hat. Beteiligt hatten sich an der Umfrage 300 Unternehmen mit Beschäftigten. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger: Wir beobachten bei guter Geschäftslage eine weiter positive Grundstimmung. Die Investitionszurückhaltung der letzten Jahre schwindet, und die Erwartungen sind überwiegend positiv. Laut IHK-Umfrage beurteilt jeder vierte Betrieb (26 Prozent) die eigene Geschäftslage als gut. Weitere 58 Prozent sind immerhin zufrieden. Die aktuelle Situation stellt sich damit gegenüber dem Frühjahr nahezu unverändert dar. Damals wie heute zieht nur jedes sechste Unternehmen (16 Prozent) eine negative Bilanz. Im Branchenvergleich äußert sich insbesondere der Dienstleistungssektor optimistisch. Während in der Industrie stabile Umsätze erzielt werden, ist im stationären Handel die zunehmende Onlinekonkurrenz zu spüren. Der IHK-Konjunkturklimaindex, der zusammenfassend die aktuelle Lage und die Erwartungen widerspiegelt, legte zum dritten Mal in Folge zu. Er steht derzeit bei 112 Punkten (Jahresbeginn: 106). Erwartungen: Überwiegend positiv Jedes vierte Unternehmen (24 Prozent) blickt optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der Skeptiker: Nur noch jeder zehnte Betrieb schaut besorgt in die Zukunft. Zu Jahresbeginn hielten sich Optimisten und Pessimisten noch in etwa die Waage (21:22 Prozent). In allen Wirtschaftsbereichen liegt der Saldo aus positiven und negativen Erwartungen im Plus. Zuversicht herrscht vor allem im Dienstleistungssektor (27:8 Prozent) und im Handel (22:9 Prozent). Aber auch in der Industrie ist die Anzahl der negativen Stimmen merklich, und zwar auf 24:15 Prozent, zurückgegangen (Jahresbeginn: 22:24 Prozent). Binnennachfrage: Weiter stabil Die Inlandsnachfrage zeigt sich robust. In der Industrie meldet nur noch jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sinkende Auftragszahlen (Jahresbeginn: 28 Prozent). Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen mit einem Auftragsplus auf 14 Prozent gestiegen (Jahresbeginn: zwölf Prozent). Die Umsätze im stationären Handel haben sich im Jahresverlauf hingegen nicht stabilisieren können. Trotz anhaltend hoher Konsumfreude kommen auf jedes Handelsunternehmen mit steigenden Umsätzen mehr als zwei mit Einbußen (19:44 Prozent; Jahresbeginn: 29:39 Prozent). Im Dienstleistungsgewerbe halten sich die Stimmen von Zugewinnen und Verlusten die Waage (29:28 Prozent). Export: Auslandsumsätze legen zu Die Auslandsumsätze der Unternehmen am Niederrhein sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Unternehmen der Region profitieren von einer insgesamt freundlichen Weltkonjunktur. Fast 30 Prozent erwarten ein Anziehen des Auslandsgeschäftes. Nur noch acht Prozent gehen von sinkenden Aufträgen aus dem Ausland aus. Die positiven Exporterwartungen resultieren vor allem aus einer zuversichtlichen Markteinschätzung seitens der Industrie. Hier steht neun Optimisten nur ein Pessimist gegenüber (45:5 Prozent; Jahresbeginn: 26:11 Prozent). Inlandsinvestitionen: Konstante Budgets Zu Jahresbeginn sahen noch 17 Prozent der Betriebe Investitionseinschränkungen vor. Aktuell sind es nur noch zwölf Prozent. Jedes fünfte Unternehmen erwägt nun eine Ausweitung des Investitionsbudgets (Jahresbeginn: 18 Prozent). Einzig die Industrie bleibt zurückhaltend. Beschäftigung: Weiter robust Während zwei von drei Befragten (69 Prozent) von einer gleichbleibenden Beschäftigungssituation ausgehen, plant knapp jeder sechste Betrieb (18 Prozent) zusätzliche Stellen zu schaffen. Nur 13 Prozent sehen noch die Notwendigkeit, ihre Belegschaft zu reduzieren. Während im Dienstleistungssektor auf jedes Unternehmen, das einen Stellenabbau vorsieht, drei Unternehmen mit zusätzlichem Personalbedarf kommen (22:8 Prozent), halten sich im Handel Neueinstellungen und Stellenreduzierungen die Waage (16:16 Prozent). In der Industrie herrscht derzeit eher Zurückhaltung (14:19 Prozent). IHK sieht bedrohliche Entwicklung in der Industrie Die positive Grundstimmung dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass einzelne Branchen und Unternehmen enorm unter Druck stünden, so Dietzfelbinger. Der IHK-Hauptgeschäftsführer: Besonders schwierig sind derzeit die Rahmenbedingungen für energieintensive Betriebe. Dies zeigt sich ganz deutlich am Beispiel der Aluminiumindustrie am Niederrhein. Bedrohlich wirkten sich laut Dietzfelbinger auch die Restriktionen für die Kies- und Sandindustrie aus: Die Probleme sind zum Teil auch hausgemacht. Zur Sicherung des Industriestandortes gilt es, hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. Am 17. Oktober wurde auch der Ruhrlagebericht, der 91. Konjunkturbericht der IHKs im Ruhrgebiet, in Dortmund bei der in diesem Jahr federführendenihkvorgestellt.einzelheitenzurumfrageamniederrheinstehenunter zur Verfügung. Der Ruhrlagebericht ist unter www. ihks-im-ruhrgebiet.de verfügbar. November 2013 Seite 17

18 Wirtschaft und Region Wirtschaftsförderung: 25 Jahre GFW Duisburg Bundesweiter Vorreiter in Public Private Partnership zieht positive Bilanz Das 25-jährige Bestehen der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) ist Anlass, um zurückzublickenaufihreanfänge aberauch,umdiezukunftinsvisier zu nehmen. Für die GFW Duisburg steht ein 20-köpfiges Team von Experten, das sich mit Gewerbeimmobilien, verschiedenen Branchen, Förderprogrammen, Unternehmenssituationen und Außenwirtschaft bestens auskennt und lokal wie regional vernetzt ist. Als Partner für die Duisburger Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Stadt und Wirtschaft ist es ihr Ziel, die Duisburger Wirtschaft weiter in Schwung zu bringen und zu halten. Sören Link, Duisburgs Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der GFW Duisburg: Bis heute ist die GFW Garant für ein professionelles Standortmarketing im Sinne der klassischen Wirtschaftsförderung. Dabei wurde sie in besonderem Maße durch die Wirtschaft unterstützt, die das gemeinsame, erfolgreiche Modell durch die 25 Jahre getragen hat und weiterhin auch mit trägt. Die Struktur hat sich verändert, aber die bahnbrechende Idee der Gründer wird fortgeführt. Gründung in schwierigen Zeiten Neue Herausforderungen erfordern neue Wege. Bei der Gründung der GFW Duisburg im Jahr 1988 bestimmte Monostruktur im Eisenund Stahlbereich die Duisburger Wirtschaft. Diese galt es aufzubrechen und die kleinen und mittleren Betriebe in zukunftsorientierten Branchen zu fördern. Strukturwandel diese Herausforderung aktivierte alle am Wirtschaftsgeschehen beteiligten Akteure. Ein Ergebnis der damaligen Konferenzen zur Zukunftsinitiative Montanregion (ZIM) war der Wille, die Kräfte in einer gemeinsam getragenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu bündeln. Initiatoren waren der Oberstadtdirektor der Stadt Duisburg, Dr. Richard Klein, und der Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, Dr. Theodor Pieper. Auf der Duisburg-Konferenz im März 1988 wurde die Gründung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft vereinbart. Diese Gesellschaft sollte als Scharnier die Aktivitäten der Verwaltung und der Wirtschaft verbinden und zielgerichtet koordinieren. Von Anfang an als Gesellschafter dabei war unter anderem die Franz Haniel & Cie. GmbH. Haniel ist ein großes Familienunternehmen, dem viel daran gelegen ist, den Strukturwandel in Duisburg aktiv zu gestalten. Durch unser Engagement in der GFW können wir unsere Erfahrungen und Kompetenzen für eine erfolgreiche und nachhaltige Wirtschaftsförderung am Standort Duisburg aktiv mit einbringen, betonte für den Mitgesellschafter Haniel Sven Raderschatt, Direktor Allgemeine Dienste. In Duisburg beteiligten sich Wirtschaftsunternehmen und Stadt zu jeweils 50 Prozent an der neuen Gesellschaft. Mit ihrer Organisationsstruktur auf der Basis von Public Private Partnership (PPP) war die GFW Duisburg damals Vorreiter bundesweit. Sowohl die Gesellschafterstruktur als auch die Projekte der GFW Duisburg sind nach wie vor durch die öffentlich private Partnerschaft geprägt. Mit diesem Modell wurde gleichzeitig eine neue Qualität Duisburger Wirtschaftsförderung geschaffen. Denn wenn öffentliche Hand und private Unternehmen an einem Strang ziehen, können Rahmenbedingungen verbessert werden. Dies schafft Ansiedlungen und damit Arbeitsplätze. Das ist ein unschlagbarer Standortvorteil, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer. Rolle der Gesellschafter Heute wird die GFW Duisburg jeweils zur Hälfte getragen durch die Stadt Duisburg sowie die IHK und 33 privatwirtschaftliche Unternehmen, Verbände und Institutionen. Darunter sind sowohl kleine und mittlere Unternehmen, als auch große Firmen unterschiedlicher Branchen. Sie sorgen als Gesellschafter auch dafür, dass andere Unternehmen die Dienstleistungen der Wirtschaftsförderung kostenlos in Anspruch nehmen können. Die IHK ist ein Gesellschafter der ersten Stunde. Wir werden weiter an der Seite der GFW stehen. Und ich denke, dass auch die anderen wirtschaftsseitigen Gesellschafter sich weiterhin mit ihrem Know-how und auch finanziell bei der GFW einbringen werden. Dass wir in den zurückliegenden Jahren mit der geleisteten Arbeit der Duisburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft zufrieden waren, zeigt sich ebenso daran, dass viele der Gründungsgesellschafter heute noch dabei sind. Neben der IHK sind dies Haniel, Klöckner, die RAG und ThyssenKrupp, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Wesentlicher Aspekt ist auch der, dass die Gesellschafter die Arbeit der GFW Duisburg positiv beeinflussen und gleichzeitig sogar von ihr profitieren können. Auch kleine Unternehmen sind schon langjährige Partner. So ist bereits seit 1990 der Architekt Dieter Düster, dd projektplanung gmbh, dabei. Die Beteiligung an der GFW war ein deutliches Bekenntnis zum Standort Duisburg, insbesondere vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation Ende der 80er-Jahre. Als Architekt habe ich von diesem Modell insofern profitieren können, als die GFW Duisburg Teil meines Netzwerkes geworden ist, mit direkten Ansprechpartnern bei allen Fragen der Standortwahl, -sicherung oder -verlagerung, so Düster. Flexibel und zukunftsfähig aufgestellt Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Duisburg haben sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Für die GFW Duisburg kommen ständig neue Aufgabenfelder hinzu. Es gilt, insbesondere den Flächenengpass zu überwinden, auf die Energiewende zu reagieren und den demografischen Wandel zu begleiten. Fazit der Beteiligten: Mit dem PPP-Modell ist die Duisburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft zukunftsfähig aufgestellt. Für die öffentliche Hand kann PPP eine Entlastung des angespannten Haushalts bedeuten, für die privaten Unternehmen neue, profitable Geschäftsfelder sowie für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen erweiterten Handlungsspielraum. Das Duisburger Modell ist inzwischen an vielen Standorten nachempfunden worden: Dazu gehören beispielsweise Essen, Oberhausen und Neumünster. Seite 18 November 2013

19 Wirtschaft und Region Gesundheitsnetzwerk Niederrhein gegründet DerVereinistfürneueUnternehmenundThemenoffen Mit rund Unternehmen und mehr als Beschäftigten ist die Gesundheitswirtschaft am Niederrhein schon heute stark vertreten. Die gesellschaftliche Entwicklung wird aller Voraussicht nach dazu beitragen, dass die Branche weiter wächst. Um der zunehmenden Bedeutung Rechnung zu tragen und Kompetenzen auf diesem Feld zu bündeln, hat sich, initiiert durch die Niederrheinische IHK, der Verein Gesundheitsnetzwerk Niederrhein gegründet. Der Verein hat das Ziel, die Unternehmen der Gesundheitsbranche zusammenzubringen, um sich schlagkräftig für ihre Belange einzusetzen. Er will dabei Initiator und Partner für die Interessen der Gesundheitswirtschaft am Niederrhein sein, so Michael Rüscher, IHK-Geschäftsführer Handel, Dienstleistungen, Mittelstand, Außenwirtschaft, und Vorsitzender des Vereins. Darüber hinaus plant das Netzwerk, sich besonders dem Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung zu widmen. Rüscher: Die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist ein zunehmend wichtiger Faktor für Unternehmen. Der Verein mit Sitz in Kleve versteht sich aber grundsätzlich nicht nur als Serviceeinrichtung für seine Mitglieder, sondern als Plattform für engagierte Betriebe aller Branchen des Wirtschaftszweiges, die sich mit ihren Ideen einbringen wollen. Ein weiteres Themenfeld ist unter anderem der gerade in der Gesundheitswirtschaft vorherrschende Fachkräftemangel. Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit sollen im Jahr 2016 allein in der Pflegebranche Kräfte fehlen. Auch die Gesundheitsinfrastruktur am Niederrhein hier vor allem das Angebot niedergelassener Ärzte in den ländlicheren Regionen ist davon betroffen. Die Vereinsgründung erfolgte am 16. September in der Hochschule Rhein- Waal unter Vorsitz von IHK-Geschäftsführer Michael Rüscher. Foto: maro-fotografie, Bedburg-Hau Dem Netzwerk traten bereits 21 Mitglieder bei. Sie stammen aus unterschiedlichen Branchen der Gesundheitswirtschaft, darunter Kliniken und Krankenkassen, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsfachhandel und -dienstleistungen sowie Wirtschaftsförderung. Unternehmen aus weiteren Branchen steht das Netzwerk aber grundsätzlich offen. In der offiziellen Gründungsveranstaltung an der Hochschule Rhein-Waal, Kleve, wurde auch der Vorstand des Vereins gewählt. Er besteht aus Michael Rüscher (Vorsitzender), Kurt Otten (stellvertretender Vorsitzender), Geschäftsführer Allround Sports, Kleve, Schatzmeister Dirk Marks, Marks & Lewandowski Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, und Beisitzer Rainer Zeitz, Geschäftsführer des Medizinischen Versorgungszentrums KleMed, Kleve. Ansprechpartner für Unternehmen: Michael Rüscher, Telefon , MesseTIV:Plattformauch fürdeutscheunternehmen Metall und Antriebstechnik stehen im niederländischen Venray im Fokus Vom 19. bis 21. November zieht es die technisch-industrielle Branche aus den Niederlanden in die Messehallen nach Venray in der Nähe von Venlo. Dort bietet die Technik- und Zuliefe-rermesse TIV eine Plattform für innovative Produkte und internationale Geschäftskontakte. Die unmittelbare Grenznähe soll ausdrücklich auch deutsche Teilnehmer mobilisieren. Zu dieser jährlichen Messe seit 2011 haben sich bereits über 130 Aussteller angemeldet. Diese stammen überwiegend aus dem Bereich der Metallverarbeitung und der Antriebstechnik. Aber auch Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Oberflächenbehandlung sowie der Gummi- und Kunststoffverarbeitung werden vertreten sein. Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 200 Aussteller und Fachbesucher. Aussteller oder Besucher aus Deutschland, die niederländische Unternehmen, Produzenten und Zulieferer aus dem technisch-industriellen Sektor kennenlernen wollen, können sich unter informieren. November 2013 Seite 19

20 Wirtschaft und Region Weseler Hochschultag: NeuesFormatbewährt 85 Aussteller empfingen rund 1600 Schüler Rund 1600 Schülerinnen und Schüler aus Wesel und Umgebung nutzten die Chance, sich beim 2. Weseler Hochschultag am 10. OktoberüberKarrieremöglichkeiteninundumWeselzuinformieren. Die Zusammenarbeit zwischen der Niederrheinischen IHK, der Stadt Wesel und der Gesamtschule Am Lauerhaas erwies sich als großer Erfolg. Durch die Zusammenlegung des Weseler Hochschultages, der im letzten Jahr noch in der Niederrheinhalle stattfand, und des Ausbildungsmarktes der Gesamtschule konnte nun ein gemeinsames Angebot geschaffen werden. Mit Vorteilen für alle Beteiligten: ein größeres Angebot, mehr Besucher, weniger Unterrichtsausfall. Insgesamt beteiligten sich 85 Aussteller, darunter auch fast 20 Hochschulen. Neben den klassischen Messeständen bot das Rahmenprogramm zahlreiche Fachvorträge zu Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie ein Podiumsgespräch mit dem Titel: Schule, Hochschule, Wirtschaft: Wer erwartet was von wem?. NRW-Staatssekretär Dr. Wilhelm D. Schäffer eröffnete den Hochschultag mit einem Grußwort der Landesregierung. Die Initiatoren des Weseler Hochschultages möchten die langfristige Perspektive für Schülerinnen und Schüler in der heimischen Wirtschaft verdeutlichen. In unmittelbarer Nachbarschaft Foto: Gesamtschule Am Lauerhaas befinden sich zahlreiche Hochschulen mit exzellenten Studienangeboten. Gleichzeitig bieten Weseler Unternehmen hochwertige Arbeitsplätze für akademische Nachwuchskräfte aller Fachrichtungen. IHK-Infobox Im nächsten Jahr wird die Veranstaltung mit dem neuen Format wiederholt. Ansprechpartner: Stefan Finke, Telefon , GegenFOC-Planung:Gemeinsame ErklärungandieStadtDuisburg MitKommunenausdemUmlandfordernIHKund Einzelhandelsverband den Stopp des Projektes Ungeachtet der Diskussion um den Projektentwickler steht dasgeplantefactoryoutletcenter(foc)induisburg-hamborn auch aus fachlichen Gründen weiter in der Kritik. Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden sowie der Landrat des Kreises Wesel, die Niederrheinische IHK sowie der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Niederrhein haben gemeinsam Stellung gegen den Bau des Centers im Duisburger Norden bezogen und fordern, die Planungen einzustellen. In einer schriftlichen Erklärung richteten sie sich an die Spitzen aus Politik und Verwaltung der Stadt Duisburg. Darin kritisieren sie die Planungen, auf den Flächen der ehemaligen Rhein-Ruhr-Halle, des Stadtbades und der Wohnsiedlung Am Zinkhüttenplatz ein Direktverkaufszentrum mit mindestens Quadratmetern Verkaufsfläche zu errichten. Ein solches Vorhaben gefährde die Funktionsfähigkeit der Innenstädte und konterkariere sowohl öffentliche als auch private Investitionen. Darüber hinaus führe die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsbetriebe an städtebaulich ungeeigneten Standorten nicht selten zur Aufgabe von Einzelhandelsstandorten in den Zentren. Von den Planungen in Hamborn sei aber nicht alleine die Duisburger City betroffen, sondern die Innenstädte in der gesamten Region, so die Unterzeichner des Papiers. Diese fordern die Stadt Duisburg auf, auch die Belange benachbarter Kommunen zu berücksichtigen und die Planungen für ein FOC mit seinen Risiken für die gesamte Region einzustellen. Ziel müsse es vielmehr sein, solidarisch auf großflächige Handelsansiedlungen außerhalb der innerstädtischen Lagen zu verzichten. IHK-Infobox Mehr Details: Michael Rüscher, Telefon , Seite 20 November 2013

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