Simone Dieckow Beruf: Steuerberaterin Kanzleisitz: Dessau-Roßlau Spezialisierungen:

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3 Simone Dieckow Beruf: Steuerberaterin Kanzleisitz: Dessau-Roßlau Spezialisierungen: GmbH, Personengesellschaften Existenzgründungen Steuerberatungsgesellschaft mbh Albrechtstraße Dessau-Roßlau Tel.: 0340/ Fax: 0340/

4 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Erste Schritte: Anmeldung beim Finanzamt (Gewerbeanmeldung?): Anmeldepflichten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (Betriebssteuernummer) Meldepflichten ggü. dem Finanzamt (USt-VA, LSt-Anmeldungen) Meldepflichten ggü. der SV-Träger (AA, KK, BG) Buchführungspflichten? (freiwillige) Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) Praktische Überlegungen zur Buchführung und des Jahresabschlusses

5 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Steuerliche Gestaltungen in der Vorbereitungs- und Anlaufphase: Vorweggenommene Betriebsausgaben Verlustverrechnungsmöglichkeiten: Anlaufverluste in der nebenberuflichen Tätigkeit sind mit anderen positiven Einkünften verrechenbar Vorsteuerüberhang bei der Umsatzsteuer (kann insbesondere bei Anfangsinvestitionen gegeben sein) Wahl der Rechtsform Personengesellschaft (GbR) oder Kapitalgesellschaft (GmbH) Investitionsabzugsbetrag (für kleine und mittlere Betriebe)

6 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Hinweise für f r die Anlaufphase: Businessplan / Gründungszuschuss? Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA): zur Unterstützung der Unternehmenskontrolle und -führung hilfreich für die Planung der Steuerzahlungen Vorauszahlungen: Einkommensteuer / Gewerbesteuer Finanzkrisen auf Grund Steuernachforderungen durch richtigen Umgang mit dem Finanzamt vermeiden Steuerberater: Bei welchen Leistungen kann der Steuerberater helfen

7 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Betriebsvermögen: Kfz-Kosten Kosten: Kfz im Betriebsvermögen oder KM-Geld-Abrechung für den privaten PKW Anschaffungen: Finanzierung oder Leasing? Einlagen: Weiternutzung bisher privat genutzter oder geschenkter Gegenstände

8 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Besondere Aufzeichnungspflichten beachten: Reisekosten: auch bereits in der Vorbereitungs- und Gründungsphase abzugsfähig ; ACHTUNG: neues Reisekostenrecht 2014! Geschenke: z.bsp. an Geschäftspartner Bewirtungen: Bewirtungsbeleg!!! (Anlass, Grund, bewirtete Personen)

9 Laufende Steuern und Verpflichtungen Umsatzsteuer: Steuersatz: Regelsteuersatz 19% ermäßigter Steuersatz 7% steuerbefreite Leistungen nicht steuerbare Leistungen Kleinunternehmerregelung: (siehe folgende Folie) Umsatzsteuer bei Auslandsbeziehungen: Mitgliedsstaaten der EU sog. Drittland laufende Steueranmeldungen: Umsatzsteuervoranmeldung

10 Laufende Steuern und Verpflichtungen Kleinunternehmerregelung ( ( 19 UStG): bei Kleinunternehmerregelung grundsätzlich keine Umsatzsteuer Kleinunternehmer bis zu einer Grenze von Umsatz (brutto) im Vorjahr bis einschließlich ,00 EUR und im lfd. Jahr voraussichtlich bis ,00 EUR Vorteil: Vereinfachung, da keine Umsatzsteuer zu entrichten ist gegenüber Endverbraucher ist Leistung günstiger Nachteil: es besteht kein Vorsteuerabzug = höhere Kosten bei Investitionen

11 Laufende Steuern und Verpflichtungen Kleinunternehmerregelung ( ( 19 UStG): Ausnahme von der Kleinunternehmerregelung: Antrag auf Optionsrecht zur Umsatzsteuerpflicht mit einer Bindung von 5 Jahren Vorteil: Umsatzsteuer kann gesondert in Rechnung gestellt werden wenn Abnehmer = Unternehmer, kann diese in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug gebracht werden gesondert in Rechnung gestellte Umsatzsteuer kann selbst als Vorsteuer abgezogen werden

12 Laufende Steuern und Verpflichtungen Anmeldeverfahren für f r Umsatzsteuer: Umsatzsteuervoranmeldung: Umsatzsteuerzahllast ist an das zuständige Finanzamt anzumelden und abzuführen Meldung und Abführung hat bis zum 10. nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums zu erfolgen diese Frist kann durch eine Dauerfristverlängerung um einen Monat verschoben werden Wichtig: Existenzgründer müssen im Gründungs- und Folgejahr monatlich Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben

13 Laufende Steuern und Verpflichtungen Voranmeldungszeitraum (nach dem 2.Geschäftsjahr) ftsjahr): Umsatzsteuerzahllast Vorjahr größer 7.500,00 EUR bis 7.500,00 EUR bis 1.000,00 EUR kleiner ,00 EUR Voranmeldungszeitraum = Kalendermonat = Kalendervierteljahr = Kalenderjahr = Kalendermonat auf Antrag

14 Steuerliche Fragen und Überlegungen in der Vorbereitungs- und Gründungsphase Beschäftigung von Mitarbeitern: Mindestlohn Löhne / Aushilfslöhne hne: Freie Mitarbeiter: arbeitnehmerähnliche Selbständige Ehegattenarbeitsverhältnis ltnis: Minijobs als steuerliches Gestaltungsinstrument

15 Laufende Steuern und Verpflichtungen Lohnsteuer: Allgemeines: Wer als Unternehmer Arbeitnehmer beschäftigt,gilt im Sinne des Einkommensteuergesetzes als Arbeitgeber und hat die Verpflichtunge zur Einbehaltung ( 38 Abs. 3 EStG) sowie zur Anmeldung und Abführung ( 81a Abs. 1 EStG) der LSt keine Fristverlängerung Lohnsteueranmeldungszeitraum: Lohnsteuerzahllast Vorjahr größer 4.00,00 EUR bis 4.000,00 EUR kleiner 1.000,00 EUR Voranmeldungszeitraum = Kalendermonat = Kalendervierteljahr = Kalenderjahr

16 Laufende Steuern und Verpflichtungen Sozialversicherung für f r Arbeitnehmer (Pflichten als Arbeitgeber): Sozialversicherung: Meldepflicht gegenüber der Sozialversicherung Einbehaltung und Abführung der Sozialversicherungsbeiträge ge (KV, PV, AV, RV) 3.letzter Werktag Beiträge zur Berufsgenossenschaft Aufzeichnungspflichten Besonderheiten bei Mini-Jobs

17 Laufende Steuern und Verpflichtungen Einfache Buchführung: hrung: Freiberufler und nicht buchführungspflichtige Gewerbetreibende Erfassung der Einnahmen und Ausgaben in laufend zu führenden Verzeichnissen Gewinnermittlung am Jahresende durch Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben (sog. Einnahmen-Überschuss-Rechnung) Selbständige mit Einnahmen über ,00 EUR im Jahr müssen Anlage EÜR zur Steuererklärung abgegeben

18 Laufende Steuern und Verpflichtungen Doppelte Buchführung: hrung: Buchführung im eigentlichen Sinne mit Jahresabschluss inkl. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Freiwillig oder Verpflichtung auf Grund: Handelsrecht ( 238 HGB) Steuerrecht ( 140, 141 AO), wenn entweder: Umsatz pro Kj. > ,00 EUR oder Gewinn pro KJ. > ,00 EUR Aufbewahrungspflicht aller Belege!!!

19 Wichtige steuerliche FörderinstrumenteF Investitionsabzugsbetrag ( ( 7g EStG): Gewinnmindernde Rücklage für künftige Investitionen innerhalb der nächsten drei Jahre vom bis zu 40% der zu erwartenden Anschaffungskosten Möglichkeit zur Gewinnverschiebung / Steuerverschiebung Verlustverrechnungspotential Liquiditätsvorteil tsvorteil

20 Selbstndigkeit im Nebenerwerb Risiko: Nachzahlungen Folge: Liquiditätsprobleme Steuerstrafverfahren Lösung: Beratung mit Hilfe Ihres kompetenten Steuerberaters Guter Rat ist teuer, schlechter Rat kann teuer zu stehen kommen. (Gerhard Uhlenbruck) 19

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22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. ETL Schmidt & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbh Niederlassung Dessau Albrechtstraße Dessau Telefon: (0340) )# 1!

23 Hauptsache die Form stimmt! Quelle: business-netz.com Wesentliches bei der Vertragsgestaltung

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25 Vertragsfreiheit grundsätzlich alles erlaubt! Grenzen: 134 BGB Verstoß gegen ein Gesetz 138 BGB Verstoß gegen die guten Sitten Vortrag IHK Bitterfeld-Wolfen

26 Vertragsschluss verschiedene Formen des Vertragsabschlusses schriftlich wenn erforderlich im Gesetz geregelt (z.b.: Verbraucherdarlehen; Schuldanerkenntnis) mündlich regelmäßig möglich, wenn keine Schriftform vorgegeben ist konkludent es gibt keine konkreten Absprachen, aber ein Vertrag entsteht dennoch Die schriftliche Vereinbarung der vertraglichen Absprachen ist schon aus Beweiszwecken sinnvoll.

27 Beachtliches Wer ist Vertragspartner? -Verbraucher oder Unternehmer - Einzelunternehmer oder juristische Person -Minderjährige Wer darf vertreten? -Geschäftsführer / Prokurist -Eltern Vortrag IHK Bitterfeld-Wolfen

28 Mindestinhalt - Wer sind die Vertragsparteien? - Was ist geschuldet? - Wann soll es fertig sein/geliefert werden? - Was kostet es? - Kündigungsmöglichkeiten / Rücktritt Vortrag IHK Bitterfeld-Wolfen

29 Ratschläge für jeden Vertragsschluss Stellen Sie sicher, dass Einigkeit über Inhalt, Umfang und Vergütung des Vertrages besteht. Bestehen Sie auf schriftliche Vereinbarungen; bestätigen Sie die mündlich getroffene Vereinbarung ggfs. mit einem anschließenden Schreiben Prüfen Sie vor dem Abschluss des Vertrages alle Unterlagen sorgfältig. Achten Sie auf Vertragslaufzeiten u.ä., manche Regelungen finden sich im Kleingedruckten und in Fußnoten, auch auf Rückseiten. Beachten Sie Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen des Vertragspartners, erkundigen Sie sich danach. Ändern Sie gemeinsam mit dem Vertragspartner Klauseln, die Ihnen nicht gefallen oder die Ihnen unklar sind. Klären Sie offene Fragen sofort, damit es nicht später zu Missverständnissen und Streitigkeiten kommt. Vortrag IHK Bitterfeld-Wolfen

30 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Rechtsanwältin Annette Hochheim Emil-Abderhalden-Straße Halle (Saale) Telefon: 0345/ Vortrag IHK Bitterfeld-Wolfen

Simone Dieckow Beruf: Steuerberaterin Kanzleisitz: Dessau-Roßlau Spezialisierungen:

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